Schloss Waldreichs - kurze Vormittagswanderung

[2020-01-29] Fahrt von Ottenschlag ab 9:45 Uhr, bei Sonnenschein. Ab Zwettl nebelig und frostig. Weiter über Rastenfeld zum Schloss Waldreichs.
Schloss Waldreichs, noch vor zwei Jahrzehnten eine Ruine, wurde für das Forstamt Ottenstein revitalisiert. Auch zog die Falknerei und das Greifvogelzentrum in das, jetzt wieder schöne, Schloss ein. Hier beginnt meine Wanderung, zunächst über den Fernweg 620, an riesigen, alten Ulmen vorbei. Der Forstweg ist ziemlich vereist und führt hoch über den Kampsee Dobra entlang. Beim sogenannte Mühlhörndl gibt es einen schönen Blick auf den Dobrastausee.
Es beginnt der kurvenreiche, drei Kilometer lange, Grabenaufstieg entlang des Schloteinbachs, auf die Hochfläche. Auch hier hat am Zufluss der Kamp, von der Allgemeinheit kaum registriert, die Holzwirtschaft ganze Arbeit geleistet. Riesige kahle Waldflächen zeugen davon. Die Aussicht geht nicht weit über den Graben, nur der Forstweg bleibt eisig und rutschig und ich begegne drei Rehen. Ich verlasse den Fernweg 620 und gehe links weiter
und komme zur Richtungstafel nach Waldreichs. Knapp vor Waldreichs haben hier Wildschweine die Erde aufgewühlt. Das Wetter hat sich, auch nach der Wanderung von sieben Kilometern und 1¾ Stunden, nicht gebessert. Es bleibt frostig kalt. Nach der Heimfahrt nach Ottenschlag beginnt es zu schneien.
