Franzosensumpf - Wiesensfeld

Franzosensumpf - Wiesensfeld

Schatzkiste Mutter Erde
2 Videoaufrufe·31.07.2023

[2020-03-18] Kleine 7 km Wanderung von Wiesensfeld zum Franzosensumpf.
Wieder eine Wanderung von einem Ort ohne Parkplatz. Notparkplatz bei einer Holzfirma, mit falschen Angaben. Statt Nummer 8, die Nummer 11.
Nach einigen 100 Metern, neben dem Wildzaun, entdecke ich die schönste und größte Schweinezucht, die ich je gesehen habe. Ohne Schweinegeruch. Die Tiere dürften sich sehr wohl fühlen. Weiter geht es über Wiesen und Felder in einen dichten Waldgraben und hier, in den sogenannten Franzosensumpf. Eine Geschichte erzählt, dass ein Bauer, Anfang des 19. Jahrhunderts, hier einen Trupp Franzosen in der Nacht alleine ließ und alle verirrten sich im Sumpf und versanken bis zum letzten Mann. Wieder hinauf, geht es über einen breiten Hügel, immer im Wald weiter. Aussicht gibt es keine, aber bald komme ich zu bekannten Wegen. Zuerst zur Abzweigung auf die Burgleiten. Dann auf dem Weg 7 und bald darauf biege ich scharf links ab, um Richtung Gundholz zu gehen, immer noch auf dem Weg Nummer 11. Wieder geht es über einen bewaldeten Bergrücken ohne Aussicht, bis sich endlich der Wald öffnet und ich die ersten Häuser von Grossgundholz sehe.Auch in diesem weiträumigen Ort gibt es keinen öffentlichen Parkplatz. Abzweigung in einen Feldweg. Wie es jetzt auch sichtbar wird, mögen sie auch keine Wanderer in ihrer Umgebung. Diese wichtige Hinweistafel ist um ein Viertel verdreht, wie es sich später herausstellte. Durch ein Waldstück, indem man leicht die Orientierung verliert, komme ich auf eine Straße.
Nur nach dem Sonnenstand schlage ich hier die richtige Richtung ein. Nächstes Mal nehme ich mir einen Kompass mit. Die ersten Dächer der großen Holzfirma von Wiesensfeld kommen in Sicht.