Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht nach dem Gesetz; der Zufall ist nur ein Name für das nicht erkannte Gesetz; es gibt viele Ebenen der Verursachung, aber nichts entgeht dem Gesetz
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jede Ursache hat ihre Wirkung jede
Wirkung hat ihre
Ursache alles geschieht nach dem Gesetz
der Zufall ist nur ein Name für das
nicht erkannte Gesetz es gibt viele
Ebenen der Verursachung aber nichts
entgeht dem
Gesetz dieses Prinzip verkörpert die
Tatsache dass es für jede Wirkung eine
Ursache gibt
eine Wirkung aus jeder Ursache es
erklärt dass alles geschieht nach dem
Gesetz das nichts jemals einfach
passiert dass es so etwas wie Zufall
nicht gibt dass es zwar verschiedene
Ebenen von Ursache und Wirkung gibt
wobei die höheren die niedrigeren Ebenen
beherrschen dass aber dennoch nichts
jemals ganz dem Gesetz
entgeht die Hermetiker verstehen die
Kunst und die Methoden sich zu einem
gewissen Grad über die gewöhnliche Ebene
von Ursache und Wirkung zu erheben und
indem sie sich geistig auf eine höhere
Ebene erheben werden sie zu Verursachern
statt zu
Wirkungen die Masse der Menschen wird
mitgerissen Gehorsam gegenüber der
Umwelt dem Willen und den Wünschen
anderer die stärker sind als sie selbst
der Vererbung der Suggestion und anderen
äußeren Ursachen die sie wie
Schachfiguren auf auf dem Schachbrett
des Lebens
bewegen aber die Meister die sich auf
die höhere Ebene erheben beherrschen
ihre Stimmungen Charaktere Eigenschaften
und Kräfte so wie die sie umgebende
Umwelt und werden zu handelnden statt zu
Spielfiguren sie helfen das Spiel des
Lebens zu spielen anstatt von anderen
Willen und der Umwelt gespielt und
bewegt zu werden sie benutzen das
Prinzip anstatt seine Werkzeuge zu sein
die Meister gehorchen der Kausalität der
höheren Ebenen aber sie helfen auf ihrer
eigenen Ebene zu
regieren in dieser Aussage verdichtet
sich eine Fülle hermetischen Wissens wer
kann möge
verstehen so etwas wie Zufall gibt es
nicht das Gesetz gilt überall und alles
was geschieht geschieht aufgrund des
Wirkens des
Gesetzes sie können nicht die einfachste
Sache nennen die jemals durch Zufall
entstanden ist versuchen Sie es und
führen Sie die Sache dann einer
endgültigen Analyse zu und Sie werden
sehen dass sie das Ergebnis des Gesetzes
ist es ist so einfach wie
Mathematik Plan und Zweck Ursache und
Wirkung von den Bewegungen der Welten
bis zum W eines
senfkorns alles ist das Ergebnis des
Gesetzes der Fall des Steins den
Berghang hinunter ist kein Zufall Kräfte
die seit Jahrhunderten am Werk waren
haben ihn verursacht und hinter dieser
Ursache gab es weitere Ursachen und so
weiter das Gesetz ist in vollem Gange ob
sie es wissen oder nicht ob sie daran
glauben oder
nicht sie können das Unwissen Objekt
sein auf das das Gesetz einwirkt und
sich alle möglichen Schwierigkeiten
einhandeln weil sie das Gesetz nicht
kennen oder sie sich ihm
widersetzen sie können auch in die
Wirkungsweise des Gesetzes eintauchen
sozusagen in seinen Strom geraten und
das Leben wird Ihnen ganz
anderserscheinen sie können sich dem
Gesetz nicht entziehen indem sie sich
weigern etwas mit ihm zu tun zu haben es
steht Ihnen frei sich ihm zu widersetzen
und alle Reibungen zu erzeugen die Sie
wünschen dem Gesetz schadet es nicht und
Sie können es
aufrechterhalten bis sie ihre Lektion
gelernt
haben seit Urzeiten gibt es einen
weitverbreiteten Glauben an das
Schicksal oder los das heißt an eine
ewige und unerklärliche macht die
Menschen oder ganzen Nationen einen
bestimmten Weg
vorgt dieser Glaube entstammt einer
langen Beobachtung der Tatsachen des
Lebens der Menschheit ist bekannt dass
esbenheiten gibt welche sich ihrer
Kontrolle entziehen und die abzuwenden
sie nicht imstande sind Geburt und Tod
z. sind unvermeidbar und auf viele
Vorfälle des Lebens scheint diese
Unvermeidbarkeit ebenfalls zuzutreffen
die Menschen bringen viel Energie auf um
gewisse Ziele zu erreichen und
allmählich wird Ihnen eine Macht bewusst
die sich außerhalb von ihnen zu befinden
scheint diese Macht vereitelt manche
ihrer Anstrengungen und lacht ihrem
erfolglosem Streben und kämpfen
gleichsam ins
Gesicht im Laufe des Lebens lernen die
Menschen sich dieser alles
beeinflussenden und der noch unverständ
macht mehr oder weniger zu unterwerfen
und nehmen lediglich ihre Auswirkungen
an sich selbst oder an anderen
wah dafür gebrauchen sie Namen wie Gott
Vorsehung Schicksal los und
dergleichen Menschen die sich der
Betrachtung widmen wie dichter und
Philosophen treten geistig zurück und
beobachten die Bewegungsabläufe dieser
mysteriösen macht
wie sie ihre Günstlinge einerseits zu
bevorteilen und ihre Opfer andererseits
zu vernichten scheint wobei die
Verdienste oder Fehler der Betroffenen
nicht offensichtlich
sind die Menschen aller Herrenländer
haben das Wirken dieser unbesiegbaren
macht oder dieses Gesetzes am eigenen
Leib erfahren und es kommt in dem
Sinnspruch zum Ausdruck der Mensch denkt
und Gott
lenkt so widersprüchlich es sich anhören
mag gibt es aber eine ebenso weit
verbreitete Anschauung wonach der Mensch
durchaus ein freies Wesen
sei alle moralischen Lehren bestätigen
die Freiheit des Menschen seinen Weg
selbst zu wählen und sein Schicksal
selbst zu
gestalten der Mensch findet sich in das
Geschehen der Verursachung eingebunden
sein Leben richtet sich nach Ursache und
Wirkung es bedarf eines Sehens um ernten
zu
können jeder einzelne seiner Handlungen
ist eine Ursache die durch ihre
Wirkungen ausbalanciert werden
muss zwar wählt er seine Ursache das ist
sein freier Wille die Wirkung das
Schicksal aber kann er nicht frei wählen
verändern oder
abwenden daraus ergibt sich dass der
freie Wille für die Macht steht Ursachen
in Gang zu setzen und dass das Schicksal
die Einbindung in die Wirkungen
ist somit ist es durchaus richtig dass
dem Menschen gewisse Dinge vorbestimmt
sind den Auftrag dafür hat er jedoch
wissentlich oder unwissentlich selbst
erteilt die gute oder schlechte Sache
der er nicht entrinnen kann hat er durch
seine eigenen Taten über sich gebracht
man mag nun einwenden dass der Mensch
für seine Taten nicht zur Verantwortung
gezogen werden könne dass es gute oder
schlechte Auswirkungen seines Charakters
gäbe für die er nichts könne und dass es
weder ein moralisches Gesetz noch die
Notwendigkeit zu moralischen Lehren
gäbe dem ist jedoch entgegenzuhalten
dass ein Charakter nicht als etwas
Fertiges verliehen wird ein Charakter
wird geformt und er ist in der Tat die
Auswirkung des moralischen Gesetzes
selbst das Produkt von
Taten der Charakter ergibt sich aus dem
Zusammenwirken vieler einzelner taten
die sich im Leben eines Menschen
sozusagen aufeinander Türmen der Mensch
begeht seine Taten selbst somit ist er
auch der Formenbauer seines eigenen
Charakters als solcher ist er auch der
Schöpfer seines
Schicksals es liegt an ihm seine Taten
anders auszuführen oder zu verändern und
jedes Mal wenn er eine Handlung begeht
formt er damit auch seinen Charakter sei
es zum Guten oder zum Schlechten hin und
damit legt er die Ursache für weitere
schicksalhafte Auswirkungen die
entsprechend der Art seines Tuns
entweder zu seinen Gunsten oder zu
seinen Ungunsten
Wirken der akter ist das eigentliche
Schicksal als eine feste Kombination von
Taten birgt er in sich die Ergebnisse
dieser Taten diese Ergebnisse warten in
den dunklen Nischen seines Charakters
als moralisches satgut das mit der Zeit
Keimen wachsen und Früchte tragen
wird die Dinge die einem Menschen
zustoßen sind Spiegelbilder seiner
selbst dieses Schicksal das ih verfolgte
dem er weder durch das Gebet noch durch
Kraftanstrengung ausweichen konnte war
der unerbittliche Dämon seine eigenen
falschen Taten der ihn
erstattungspflichtig machte der Segen
oder Fluch der in sein Leben trat ist
der wiedderhall seines eigenen
Tuns wollen wir uns nun ansehen wie das
universelle Gesetz unter bestimmten
Umständen funktioniert indem es das das
Schicksal durch Taten und durch den
Charakter wirken
lässt sehen wir uns hierzu zunächst das
jetzige Leben an da dieses eine Synthese
der gesamten Vergangenheit darstellt das
Nettoergebnis alldessen was ein Mensch
jemals gedacht und getan hat befindet
sich in
ihm bisweilen scheitert ein guter Mensch
und dem skrupellosen scheint es
wohlzugehen das scheint alle moralischen
Grundsätze auf den Kopf zu stellen
wonach der rechtschafende gute
Ergebnisse erhalten
müsse viele Menschen stellen deshalb das
Wirken eines gerechten übergeordneten
Gesetzes in Zweifel oder behaupten gar
dass doch offenkundig sei dass sich der
skrupellose
Durchsätze und dennoch existiert das
moralische Gesetz und wird auch nicht
durch vorschnelle Schlüsse außer Kraft
gesetzt es darf daran erinnert werden
dass der Mensch ein sich ständig
verändernder werdender ist der gute
Mensch war nicht immer gut der schlechte
Mensch war nicht immer
schlecht selbst in diesem Leben gab es
eine Zeit in der sich der jetzt tadellos
lebende Mensch in vielen Fällen
keineswegs beispielhaft verhalten hat
und in der der sich jetzt gerecht
verhaltende Mensch nicht immer gerecht
war es gab Zeiten in denen der sich
jetzt grausam verhaltende Mensch
freundlich war oder sich der jetzt
vorbildlich lebende Mensch Dinge zu
Schulden kommen
ließ der gute Mensch der heute von einem
Unglück befallen wird erntet somit das
Ergebnis Seer vormaligen schlechten
sart später wird er das gute Ergebnis
seiner jetzigen guten aussart
Ernten der schlechte Mensch erntet jetzt
das Ergebnis seiner früheren guten Sa
und wird später das Ergebnis einer
schlechten satart
Ernten Eigenschaften sind fest
verankerte Gewohnheiten die Ergebnisse
von
Taten eine häufig genug wiederholte Tat
wird zu einem unbewussten und
automatischen Ablauf sie scheint sich
ohne Zutun des Menschen von selbst zu
wiederholen s dass es beinahe unmöglich
wird sie zu
vermeiden sobald es einmal soweit ist
ist zu einer inneren Eigenschaft
geworden nehmen wir einen mittellosen
Menschen ohne Beschäftigung dieser
Mensch ist eine ehrliche Haut er geht
der Arbeit nicht aus dem Wege er ist
arbeitswillig aber er findet keine
Anstellung er versucht es immer wieder
und scheitert immer wieder aufs Neue was
soll daran gerecht
sein es gab eine Zeit als dieser Mann
genug Arbeit hatte er fühlte sich von
ihr überlastet wünschte sich eine
Erleichterung und eine
Verschnaufpause er stellte sich vor wie
schön es wäre eine Zeitlang nichts tun
zu
müssen er war nicht imstande seine
Arbeit als Segen zu
begreifen sein Wunsch nach Erleichterung
wird ihm nun erfüllt aber die Frucht die
er ersehnte und die er für süß hielt hat
sich in eine bittere
verwandelt den von ihm ersehnten Zustand
nämlich nichts tun zu müssen hat er
erreicht und in diesem Zustand muss er
nun verharren bis er seine Lektion
gründlich gelernt
hat und gewiss wird er lernen dass ein
gewohnheitsmäßiges Nichtstun Menschen
unwürdig ist dass ein auferzwungener
Müßiggang ein jämmerlicher Zustand ist
und das Arbeit eine noble und würdige
Sache
ist seine bish en Wünsche und Taten
haben ihn dorthin gebracht wo er jetzt
ist und seine jetzigen Wünsche nach
Arbeit sein unermüdliches suchen und
herumfragen werden ihm ebenfalls das
entsprechende Ergebnis
bringen geheilt vom Verlangen nach
Müßiggang wird sein jetziger Zustand
dessen Ursache nicht mehr genähert wird
bald vorübergehen und er wird wieder
eine Beschäftigung
finden wenn sein ganzes Trachten nun auf
Arbeit ausgerichtet ist sass ihm daran
mehr als an allem anderen gelegen ist
wird der Zeitpunkt kommen wenn er damit
wieder bis über beide Ohren eingedeckt
ist sie wird ihm von allen Seiten
zuströmen und er wird in seiner Sparte
wohlhabend
werden falls er dann das Gesetz von
Ursache und Wirkung im menschlichen
Leben nicht versteht wird er sich fragen
wieso ihm die Arbeit nachzulaufen
scheint während andere folglos danach
suchen nichts kommt von
ungefähr was dem Menschen zufällt ist
das Produkt seines eigenen Tun eine
gerngetane Arbeit führt zu mehr Arbeit
und zu mehr Wohlstand eine
ungernverrichtete Arbeit führt zu einem
Nachlassen der Arbeit und zu
nachlassendem
Wohlstand hinter der Vielgestaltigkeit
des Lebens wie es sich uns zeigt sehen
wir dass dies das Schicksal ist das
durch das Denken und Tun des Einzelnen
heraufbeschworen wurde das gilt auch für
die Vielgestaltigkeit der
Charaktereigenschaften diese reifen
heran und wachsen sich zum reifegut der
gesätten Taten
aus so wie der einzelne Mensch erntet
was er sähte gilt dies auch für die
Nation als Gemeinschaft einzelner auch
diese erntet was sie säte
Nationen werden groß wenn ihre Führer
gerecht sind sie sind dem Niedergang
geweiht wenn ihre gerechten Führer nicht
mehr
sind die Menschen an der Spitze geben
der gesamten Nation ein Beispiel vor sei
dieses gut oder schlecht eine Nation
erreicht Frieden und Wohlstand wenn ihr
staatsleute vorstehen die zunächst bei
sich selbst für eine Rechtschaffenheit
des Charakters gesorgt haben und die
Energien der Nation auf die Kultur der
Tugend und auf die Entwicklung des
Charakters lenken wohlwissend dass der
Wohlstand des Landes nur über den Weg
der persönlichen Redlichkeit und
Vorbildlichkeit erlangt werden kann
über alldem steht das übergeordnete
universelle Gesetz das den Sterblichen
in Ruhe und mit unfehlbarer
Gerechtigkeit ihr jeweiliges Schicksal
zuweist dieses führt bisweilen zu Tränen
und bisweilen zu lachenden Gesichtern je
nachdem wie es von den einzelnen selbst
verursacht wurde das Leben ist die
Hochschule der
Charakterentwicklung alles was der
Mensch durch Streben und kämpfen durch
Tugend und Laster durch Erfolge und
Misserfolge erlernt dient ihm als
Lektion auf dem Wege zu mehr Weisheit