🖥️ Nächste Folge anschauen! 👉 https://www.veejoy.de/serien/die-freizeit-helden/der-it-ritter *Die Yoga-Technikerin | Die Freizeit-Helden (Folge 1)* Meter für Meter tastet Anaïs mit den Händen die Rutschen nach Kratzern und Löchern ab. Denn die Attraktionen sollen für die Gäste sicher sein! Nicht nur ihr Job ist körperlich anstrengend – auch privat geht sie aktiven Hobbys wie Motorradfahren, Tanzen und Luftyoga nach. Klickt in die erste Folge von „Die Freizeit-Helden“ und erfahrt mehr über den Beruf der Technikerin Anaïs. Nicht verpassen: Jeden Monat erscheint eine neue Mitarbeitergeschichte auf VEEJOY.
Mein Name ist Anais Vridel und ich bin Technikerin in Rulantica.
Wenn es gutes Wetter gibt, fahre ich mit dem Motorrad zur Arbeit.
Ich fange morgens früh um sechs Uhr an.
Das heißt, ich muss um fünf Uhr losfahren.
Es ist nicht immer einfach,
aber jetzt mache ich es schon so lange,
ich merke es nicht mehr.
Ich habe Knie-Schutz,
weil es ein bisschen schmerzen kann,
wenn wir die ganze Zeit auf der Knie sind.
Ich habe auch Wasserschuhe dabei, Badehose.
Es ist nicht gefährlich für uns.
Wenn es gefährlich sein müsste,
haben wir Seile und können sie sicher kontrollieren.
Zuerst haben wir die Rutsche kontrolliert.
Ich schaue, ob die Silikonfugen in Ordnung sind,
ob es keine kleinen Kratzer oder kleine Löcher gibt.
Ich schaue immer mit meiner Hand, ob es verletzt wird oder nicht.
Die Leute sehen das nicht, auch ohne Wasser.
Niemand sieht es ohne Wasser, die Rutschen, außer die Technik.
Jetzt gehen wir in die Aquarokette.
Es sind zwei Rutschen mit einer Klappe.
Wir rutschen ohne Reifen drin.
Es ist mit unserem Körper, da müssen wir wirklich aufpassen.
Ich muss überall sehr aufpassen,
aber noch mehr, wo wir rutschen mit unserem Körper.
Es kann schon gefährlich sein.
Wir gehen sehr schnell in die Aquarokette, bis zu 50 kmh.
Deswegen müssen wir wirklich aufpassen.
Es tut nicht weh, es ist perfekt.
Alles passt, jetzt rutsche ich.
Es ist sportlich hier, aber geht.
Es ist ein bisschen anstrengend, aber trotzdem machen wir Spaß.
Ich muss immer auf die Zeit aufpassen.
Nach uns, nach der Technik, müssen wir das Wasser anschalten.
Dann machen die Operator die Rutschentests mit Wasser.
Dann ist es doppelt safe.
Hier gibt es ganz kleine Löcher.
Ich merke schon mit meiner Hand.
Dann mache ich einen kleinen mit Schleifpapier.
Jetzt merke ich nichts mehr, dann ist es gut.
Es ist schon einmal passiert, dass jemand in Rutsche war und Wasser war an.
Und er ist runtergerutscht mit Wasser.
Aber er hat nicht Bescheid gesagt, dass er in Rutsche war.
Wir hatten keine Info und einfach Rutsche an.
Jetzt weiß er Bescheid, er hat gelernt.
Hallo, Anais hier.
Nur zur Info, C2 ist kontrolliert. Ich bin fertig in C2.
Nach der Kontrolle, nach dem großen Stress, machen wir eine Pause und trinken Kaffee.
Wir sind gerade im Luftyoga.
Ich mag Luftyoga, weil ich untypische Sachen mag.
Und ich mag auch in der Luft sein.
Der Luftyoga ist das gleiche wie das terrestrische Yoga,
nur wir werden mit Teilen verhängt.
Das bringt den gleichen Vorteil wie das terrestrische Yoga,
aber mit noch mehr Dinge.
Besonders für den Rücken, die Körper.
Es gibt zwei Kurse.
Eine für Empfänger und eine für dynamische Luftyoga.
Und diese ist schon sportlich.
Es hilft mir, weil wir in der Technik manchmal Stress haben.
Einfach den Kopf freimachen.
Als nächstes gehen wir die Filter kontrollieren und putzen.
Der Kaffee ist jetzt fertig.
Ich gehe aufräumen, meine Tasse, und dann gehen wir weg.
Wir sind im Keller unter dem Wasserpark,
wo die ganzen Pumpe und Filter sind.
Jeden Tag machen wir die Messungen.
Wir haben ein Gerät, das PHA und die drei verschiedenen Chloren messen kann.
Das kontrollieren wir morgens früh, mittags und abends.
Wir haben verschiedene Filter im Park.
Die können wir mehrmals am Tag reinigen.
Dann mache ich einfach auf.
Und da drin gibt es den Filter.
Alles rausnehmen.
Fingernägel.
Ganz normal, die Ahren, Fingernägel, Pflaster.
Was haben wir noch? Brille gefunden.
Manchmal finden wir auch Enten.
Ich habe auch Zähne gefunden.
Wir verstehen uns gut.
Wir haben alle unsere Spezialitäten.
Zum Beispiel bin ich Elektrikerin.
Wir haben Schlosser und auch Sanitär.
Es ist nicht wie im Park, jede Abteilung ist separat.
Das ist noch nicht so.
Wir machen wirklich alles.
Das finde ich auch wirklich gut.
Wir können alles machen.
Morgens früh sagen sie Bonjour Madame.
Nachmittags sagen sie Oui Oui.
Wenn ich etwas sage, dann Oui Oui.
Natürlich gibt es manchmal ein paar Sprachbarrieren.
Gerade wenn es um die komplexen Themen geht.
Fachdeutsch ist ja nicht wie ganz normales Deutsch.
Da hat sie manchmal auch andere Probleme.
Sie weiß zum Teil nicht mehr, wie die Sachen auf Französisch heißen.
Sie hat uns einiges auf Französisch beigebracht.
Das meiste, was ich noch weiß, darf ich jetzt hier nicht sagen.
Sie haben auch mir ein paar Sachen gelernt.
Ich sage viel Aide Bim Bam.
Ich bin die einzige Frau in meinem Team.
Und ich bin auch die einzige Französin.
Ich habe angefangen mit Elektrotechnik.
Danach habe ich einen Job gesucht.
Aber es war schon schwierig.
Es gab nicht so viele Frauen in diesem Beruf.
Manche Leute hatten Angst,
in einem Männerteam eine Frau zu haben.
Und wie gesagt, keine Umkleide,
keine Toiletten für die kleinere Firma.
Es war ganz, ganz schwierig.
Deswegen habe ich eine Pause gemacht
und einen komplett anderen Beruf gemacht.
Eine Ausbildung als Tierarzt-Elferin angefangen.
Ich mag einfach auch viele Tiere.
Ich habe zwei Jahre in einem Affenberg gearbeitet.
Mit Affen.
Als ich wieder in der Industrie arbeitete,
habe ich gesehen,
es gab viel mehr Frauen als früher.
Deswegen habe ich in Europa gefragt,
ob ich ein Praktikum machen könnte.
Ich kenne es nicht anders.
Sie war vorhin in der Elektronikabteilung im Park drüber
auch die einzige Frau.
Für uns ist es oftmals auch besser,
weil das Niveau von den Gesprächen und der Frau anwesend ist anders.
Für mich spielt es keine Rolle.
Jeder hat seine Schwierigkeiten, ob Mann oder Frau.
Man muss halt untereinander klarkommen.
Das ist bei Hanni auch der Fall.
Freundliche Mitarbeiter, immer positiv gelaunt.
Und für alle Schandtate zu haben.
Also, ein Ohr.
Es ist für unsere Team.
Wir sind in Frankreich.
Hier in Rydvir, in meiner Wohnung.
Ich mag die Einordnung.
Die Leute schenken mir einfach so,
weil es ist auch speziell.
Es ist außergewöhnlich.
Ein Kälbchen von der Rolandika.
Er ist mein Mitbewohner.
Das ist mein Bruder.
Sein Name ist von einer Musikgruppe.
Normalerweise ist da die Musikgruppe.
Aber er heißt einfach Twikaz.
Artstyle.
Ich habe viele Hobbys.
Erstmal Sport mit Luftringe, Luftyoga.
Ich mache auch viele Tanzen.
Ich gehe auch in Fitnessstudios.
Früher habe ich eine Sportschule gemacht.
Mit Turnen.
Ich hatte 18 Stunden Turnen pro Woche.
Ich habe Turnen gemacht und Teamgym.
Es ist noch eine andere.
Nur mit Team.
Wir haben viele Wettkämpfe gemacht.
Und diese war die beste.
Wir waren erste von Frankreich.
Meisterschaft mit meinem Team.
Sport hilft für alles.
Es ist auch für Teamarbeit.
Früher habe ich Wettkämpfe gemacht mit meinem Team.
Es hilft mir für viele Sachen.
Es gibt eine Verbindung zwischen Sport und meinem Beruf.
In der Technik ist es schon sportlich.
Wir müssen manchmal rennen.
Wenn es große Störungen gibt.
Wir sind in unserem Büro.
Ich bin Teamleiter.
Die Männer hatten immer einen Frauenkalender.
Sie haben mir diesen gekauft.
Ich habe auch einen Mannkalender.
Ich organisiere alles mit den Fremdfirmen.
Ich mache auch Pläne.
Oder die Bedienungsanleitungen.
Ich mache viele andere Sachen.
Anna, ist er da?
Der Wartezeitenbildschirm ist rausgefallen.
Könntest du dir das anschauen?
Ja, ich gehe schauen.
Oben haben wir ein Bildschirm.
Wir rutschen.
Es zeigt, wie viel Zeit wir brauchen.
Momentan ist der Bildschirm aufgeengt.
Dann mache ich einen neuen Start.
Ich habe gerade die Sicherung rausgemacht.
Ich warte ein bisschen.
Dann mache ich wieder rein.
Jetzt gehen wir an den Bildschirm.
Ich kontrolliere, ob es funktioniert.
Jetzt habe ich die Uhrzeit kontrolliert.
Ob es stimmt.
9.46 Uhr ist okay.
Jetzt warte ich, bis jemand rutscht.
Sie haben 22 Sekunden gebraucht.
Ja, es funktioniert wieder.
Es stimmt wieder.
Als ich jung war, war ich für Spaß im Park.
Als ich mit der Technik angefangen habe,
konnte ich alles anschauen.
Ich hatte große Augen.
Ich habe mir gesagt, ich sehe das.
Die anderen können das nicht sehen.
Die Gäste sehen uns nicht.
Aber ich bin stolz,
dass alles funktioniert.
Ein bisschen wegen mir.
Ich habe schon Glück, hier zu arbeiten.
Es ist nicht wie in der Industrie.
Wir machen nie dasselbe.
Jeden Tag ist anders.
Auch mit dieser Musik, dieser Ambiance.
Diese Magie ist immer da.
Mein Tag in Rolandica ist jetzt fertig.
Die Gäste sind glücklich.
Alles funktioniert.
Jetzt gehe ich heim.