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Einen wunderschönen guten Morgen meine Freunde.
Es ist 2.30 Uhr. Wir beginnen.
Das Auto rollt.
Ja, ja, ja. Ich sage euch eins meine Lieben.
Mit Arbeit versagt man sich den ganzen Tag.
Merkt euch das mal.
So, rüttel, schüttel. Hier hat sich nichts geändert.
Es ist immer noch rüttel, schüttel.
So, meine Räder rollen alle. Das ist gut.
Das ist sehr gut. Das ist nämlich wichtig.
Die Räder müssen rollen.
So, Freunde. Dann wollen wir mal den Tatsachen ins Auge blicken.
Und wieder für die Volkswirtschaft arbeiten.
Und für die Steuern. Für das Finanzamt.
Von Herrn Lindner. Damit der wieder was ausgeben kann.
So, meine Guten. Wir müssen nach Wallersdorf.
Wir haben knapp 10 Tonnen drauf.
So, also. Wisst ihr Bescheid, ne?
Lasst es aber eilig, mein Freund.
Ach, wir fahren heute gleich auf der Autobahn.
Heute fahren wir nicht übers Gewerbegebiet.
Habe ich heute keine Lust dazu.
Gleich hier auf der Autobahn.
So.
Kommt nichts. Nein.
Es kommt nichts.
So, Freunde. Regensburg.
Noch Fragen? Es läuft.
So, wir fahren aber über den Wein.
Weil wir ja hinten auf der B20 wollen.
Deswegen fahren wir jetzt bis zum Kreuzhof.
Ja, so im blöden Dunkeln sieht man gar nichts, ne?
So, dann fahren wir jetzt mal durch den Prüfungstunnel.
Gleich.
Hier war gerade die Höhenkontrolle. Da sind wir durchgekommen.
Also, gibt es keine Probleme für uns.
So, und nach dem hier kommt nämlich dann gleich das Kreuz, ne?
So ein Kreuz mit dem Kreuz.
Ach ja.
Was ist denn jetzt mit dir hier, 65?
Mann, Mann, Mann, Mann.
Boah, werfst du immer noch langsamer?
Das gibt es doch wohl nicht hier.
Das ist doch der, der mich vorhin überholt hat.
Lass dich überholen, sondern drögeln. So, das liebe ich.
So, das ist erstmal Kumpfmühle hier.
Und dann kommt gleich das Kreuz.
So, Freunde.
Du hast mich doch vorhin auch überholt, bergunter wie ein Mann.
Das liebe ich immer, ne?
Wenn sie dich bergunter überholen wie die Männer mit 90, mit 95, mit 100.
Und berghoch schleichen sie dann 70.
So, meine Freunde.
Hätten wir doch das erste Etappenziel gleich erreicht.
So.
BMW-Werk 291.
Da wollen wir hin.
Na, was ist denn jetzt?
Fahr nur mal zu.
Ach, die schleichen hier.
Das gibt es doch nicht.
So, noch drei Kilometer, dann sind wir da.
Und wenn wir dann leer sind, dann geht es nach Bingolfingen ins Werk 27.
Dann gucken wir mal, was sie da für uns haben.
Und wenn wir noch Platz haben, dann fahren wir ins Werk 24.
Und wenn wir keinen Platz mehr haben, fahren wir nicht mehr ins Werk 24.
So einfach ist das.
So.
So, Freunde.
Da vorne ist es.
Und die Sonne geht auf.
Das ist doch schön, dass es jetzt hell wird und die Sonne aufgeht.
Das gefällt mir.
Da blinkt einer warm.
Der will hier anliefern. Der hat Papier in der Hand gehabt.
Wir liefern auch gleich an.
So, mal gucken, ob wir noch Platz finden.
Die Strommasten sind ganz schön hoch hier.
Mein lieber Mann.
Die gehen ja hier auch übers ganze Werk.
So, dann schauen wir mal.
Ach, stellen wir uns hier rein.
Wir stellen uns hier rein, so soll es sein.
So, Freunde.
Jetzt haben wir fertig.
Anderthalb Stunden hat es gedauert mit Anmelden und allem Drum und Dran.
Ist doch ganz gut.
Ach, Mann.
War da oben wieder zu kurz.
Aber es hat ja noch gereicht.
Ja, die Kollegen von der Wache, die sitzen da auch sehr teilnahmslos drin.
Ich habe immer Schiss, dass das Tor zur falschen Seite aufgeht und mir das Auto demoliert.
So, meine Guten.
Jetzt geht es nach Dingolfingen ins Werk 2-7.
Mal gucken, wie lange es dort dauert.
Und dann müssen wir schauen, ob wir noch Platz haben, ob wir noch den Rest im Werk 2-4 alles abkloppern.
Da haben wir noch vier Ladestellen.
Wenn das Auto natürlich voll ist, dann wird nichts mehr abgekloppert.
Dann kriegt die Dispo einen Zettel geschrieben.
Ja, einen Zettel geschrieben.
Eine Nachricht geschrieben, Auto voll.
Bitte anderes Auto an andere Ladestellen schicken.
So, dann schauen wir mal.
Ja, wenn, dann kann man halt nur noch ein, zwei Kisten mitnehmen.
Wobei an den Ladestellen im Werk 2-4 hat man nicht immer überall was.
Manchmal hast du bei fünf Ladestellen,
Dreier wurde nichts gekriegt und Zweier kriegte was.
Oder Zweier kriegte nichts und Dreier kriegte was.
Manchmal kriegte bei allen Fünfen was.
Es ist halt unterschiedlich.
Das kann man halt nicht so beeinflussen jetzt.
Und so, naja, weißt schon, was ich meine.
Naja, schauen wir mal.
Deswegen muss ich zuerst in die 2-7, weil es passieren kann, dass dort das Auto voll wird.
Das ist immer so, in der 2-7 kriegst du das meiste.
So, jetzt habe ich erstmal meine Plane wieder repariert.
Die Planenstange ist rausgerutscht.
Da ist mir am Freitag dieser Bibus rausgefallen, der oben die Planenstange auf der Plane hält.
Die kannst du so schieben, hoch und runter, dass du die unten in den Hebel schön reinklicken kannst.
Und die ist mir, da ist mir der Bibus runter rausgefallen.
Irgendwie zum Glück habe ich ihn gefunden.
Und dadurch ist die Stange ständig ganz runtergefallen.
So, jetzt musste ich erstmal schauen, dass ich da hochklattere mit der Leiter und die Planenstange repariere.
Also diesen Bibus wieder reinschraube, der sitzt aber ziemlich leibendig drin.
Also ich könnte mir vorstellen, dass der demnächst irgendwann wieder geflogen kommt.
Da ist die Planenstange, die hat so einen durchgehenden Schlitz drin.
Und die ist oben ein bisschen aufgebogen.
Ich denke mir, da ist was nicht so, wie es sein soll.
Na, es nimmt doch Gestalt an hier, ne?
Das Action-Lava.
So meine Guten, zweite Stelle ist gleich da.
Und dann schauen wir, wie viel die haben.
Ob es sich lohnt, noch die andere, das andere Werk anzufahren.
Da hätte ich dann noch einmal vier Ladestellen.
Aber wie gesagt, wenn ich nur noch einen Meter Platz habe oder so,
dann frage ich meine Dispo, ob sich das überhaupt lohnt,
wegen einem Meter da das andere Werk nochmal anzufahren.
Da wollen die hier die Straße bestimmt auch nochmal sperren.
So, frei bis Werk 27, da steht es dran.
Also, kann man auf jeden Fall hier bis hierher fahren.
Und dann fahren wir so wieder raus.
Oh, hier ist aber überall ganz schön Betrieb, mein lieber Mann.
Na ja, da stellen wir uns gleich hier ran.
So, da kommen sie nämlich alle durch.
Und wir kommen dann so hinten rum auch durch.
So, jetzt habe ich hier natürlich über eine Stunde gewartet.
Wahrscheinlich war gerade einer drinnen zum Beladen.
Jedenfalls hat es mit dem Piepser gedauert, bis ich rein durfte.
Da kriegst du ja hier so einen Piepser.
Und wenn der piepst, dann darfst du rein.
Und wenn er das zweite Mal piepst, wenn du geladen hast, fährst du wieder raus.
So, hier ist schön ausgeschildert, die Umleitung.
Werk 24, Tor 5.
So, Freunde.
Dieses war der erste Streich und der zweite folgt zugleich.
Und da haben wir jetzt nochmal vier Ladestellen.
Hier haben wir nicht viel gekriegt.
Hat sich das Warten fast nicht gelohnt.
So, meine Guten.
Jetzt haben wir es geschafft.
Jetzt fahren wir erstmal noch ein Stück.
Dann gucken wir, was wir machen.
Jetzt überlegen wir uns noch.
Jetzt können wir erstmal vier Stunden fahren.
Theoretisch.
Jetzt ist es halb eins.
Halb zwei, halb drei, halb vier.
Also in drei Stunden müssten wir Feierabend machen, wenn wir elf Stunden Pause machen wollen.
So, Freunde.
Schichtzeit so gut wie geht ausgenutzt.
Jetzt haben wir 12 Stunden 41 weg.
Na, wisst ihr, wo wir hinfahren?
Autohof Tiersheim.
Mal gucken, ob wir eine schöne Stelle finden, wo wir uns hinstellen können.
Da haben wir fast 13 Stunden ausgeschöpft.
Ich habe nämlich schon meinen Plan gekriegt für morgen.
Da können wir schön elf Stunden Pause machen.
Sogar noch ein bisschen mehr.
Da können wir sogar noch die fehlende Wochenendruhezeit wieder ausgleichen.
So, Freunde.
Wir müssen nämlich morgen erst um zehn in Leipzig sein.
Mal gucken, wo ich mich hinstelle.
Hier ist schon alles voll, wie es aussieht.
Wie sieht es denn da aus?
Da ist doch Platz.
Dann drehen wir jetzt hier eine Runde.
Fahren unten wieder raus.
Und stellen uns hier auf die Karotte.
Zwischen den und den stellen wir uns.
Oder hier wieder her gleich.
Ach komm, wir stellen uns gleich hier wieder her.
Hier ist doch ein schöner Platz.
So, meine Guten.
Jetzt ist Feierabend.
Mit zwölf Stunden 45 haben wir es bis hierher geschafft.
Morgen früh fangen wir um sechs wieder an.
Wir haben einen Haufen Abladestellen und müssen aber um elf Stunden wieder laden.
Also um sechs.
Zwei Stunden dreißig brauchen wir um sechs.
Um sieben, um acht, um neun, halb zehn.
Na ja, schauen wir mal. Wird schon irgendwie klappen.
Wenn wir um sechs anfangen, haben wir eine schöne fette Pause drauf.
Also meine Lieben, genießt den Nachmittag.
Na ja, es ist halb fünf. Ne, halb vier.
Also dann, ich wünsche euch eine staunend knitterfreie Fahrt.
Haltet schön eure Stoßstangen sauber.
Einen schönen Abend, eine gute Nacht und bis morgen früh um sechs.
Tschüss.