Honda Original Zubehör: Quickshifter 12 Volt Steckdose Heizgriffe Windabweiser-Set Handwindabweiser-Set Kühlerschutzgitter Sticker für Tank blau Hoher Windschild
Was isst du, wenn du dir die neue Honda XL750 Transalp ansiehst?
Ein braves Brot-und-Butter-Motorrad oder vielleicht doch ein echtes Adventure-Bike?
Oder, so wie ich, viel ungenutztes Potenzial?
Ich möchte mir diese Saison anschauen, wie viel Potenzial steckt denn?
Wie viel geht mit der neuen Transalp?
Und zwar sowohl in Richtung Daily-Tourer als auch Abenteuer-Maschine.
Willkommen zu unserem Tune-Up-Projekt.
Servus und Grüß euch!
Unsere 1000PS-Tune-Ups sind meistens recht extravagant.
Da wird geschaut, was geht.
Und wir bewegen uns jetzt bei diesem Tuner aber wesentlich mehr, würde ich sagen,
Alltagsnähe an den meisten Fahrern.
Aber trotzdem, schauen was geht, bleibt auch hier das Motto.
Die XL750 Transalp ist quasi die Neuauflage der legendären Transalp,
die auch damals diesen Spagat einfach geschafft hat zwischen einerseits
Brot-und-Butter-Alltags-Motorrad, als auch Tour-Motorrad,
als auch dann Abenteuer-Motorrad.
Mein Vater selber war mit der Transalp im Nordafrika unterwegs.
Also, die alte Transalp konnte richtig viel.
Ich kann die neue Transalp auch.
Natürlich muss man sagen, das Potenzial ist nicht voll ausgeschöpft,
aber das ist nicht mal als Kritik gemeint.
Denn es handelt sich hier ja mit einem Preis von in Deutschland unter 10.000 Euro
um ein bewusst günstiges Motorrad.
Und natürlich kann man da nicht erwarten, dass das alles kann.
Und es bleibt dementsprechend recht viel Raum für Verbesserungen.
Doch in welche Richtung möchte man das Motor denn verbessern?
Ich, in diesem Video, werde ich euch erzählen von unserem Stage 1 des Transalp-Tun-Ups.
Stage 1 richtet sich an Alltagsfahrer und vor allem eher noch an Tourers.
Aber für die Straße.
Und der erste Punkt, wo ich hier angesetzt habe mit den Verbesserungen,
war gar nicht mal bei irgendwelchen extravaganten Zubehörs,
sondern beim Original-Honda-Accessory-Shop.
Zuerst einmal habe ich ein paar Häkchen gesetzt beim Honda-Original-Zubehör,
weil da schon ziemlich viele Verbesserungen angeboten werden.
Wir haben hier auch als Kontrast eine komplett serienmäßige Honda Transalp mit dabei,
freundlicherweise von uns zur Verfügung gestellt,
vom Zweiradshop Wiener Neustadt.
Das ist deren Vorführer.
Und gerade da im 1-zu-1-Vergleich merkt man dann die großen Unterschiede
und die großen Verbesserungen, die man schon rausholen kann.
Alles bewegt sich oder alles spielt sich ab hier an der Front.
Vor allem den Windschutz fand ich auf der originalen Transalp eher mittelmäßig.
Es ist ein recht kleines Windschild.
Mich mit 1,85 m hat es voll am Helm getroffen.
Aber auch die Schultern zum Beispiel waren im Wind.
Also hier habe ich als erstes angesetzt.
Genauso hat sie auch keine Handguards in Serie.
Also das waren die ersten Punkte.
Das Handwindabweiserset, wie es ja heißt.
Also einfach Plastik-Handguards, die nicht zum Schutz,
sondern nur zum Wegleiten des Windes da sind.
Das große Touring-Windschild und noch so ein Windabweiserset,
was hier quasi rangeklebt oder drangeschraubt wird.
Und das nimmt noch ein bisschen vom Körper, vom Oberkörper, den Winddruck.
Dann ein paar Touring-Features.
Heizgriffe zum Beispiel müssen sein,
als auch ein 12-Volt-Stecker vorne im Cockpit.
Und einfach, weil dann man vielleicht doch einmal
ein bisschen auf einem kleinen schotterigen Weg fährt.
Auf der Tour habe ich noch ein Kühlerschutzgitter mir verbauen lassen.
Und aus hauptsächlich optischen Gründen
hier diesen schönen Tanksticker.
Obwohl der auch natürlich zumindest hier vor irgendwelchen Abschabungen schützt.
Und zu guter Letzt, das einzig wirklich fahrdynamische Upgrade,
nämlich der Quickshifter, der muss sein.
Und meine Erfahrung jetzt nach,
wir haben jetzt über 4000 Kilometer draufgespult auf unsere TuneUp Transalp.
Und das funktioniert alles so.
Auch das Windschild passt.
Für alle etwas kleineren gebauten Leute wird es sogar perfekt passen.
Für mich trifft der Wind mit 1,85 noch immer hier auf der oberen Helmkante.
Es ist aber schon wesentlich leiser als mit dem Serienwindschild.
So weit, so gut.
Windschutz war damit eigentlich abgedeckt.
Aber natürlich für so eine Tour wünscht man sich dann doch noch mehr.
Das geht über Gepäck als auch Schutzmaßnahmen und Komfortmaßnahmen.
Erste TuneUp-Maßnahme von einem externen Zubehörsteller
war natürlich so ein bisschen, einfach nur um für Sicherheit zu sorgen,
für Schutz der guten Maschine, also Sturzbügel.
Habe ich mir entschieden für die von SW-MOTEC.
6,3 Kilogramm schwer alles zusammen und dazu passend Zusatzscheinwerfer.
Ich glaube, Sturzbügel brauche ich nicht weiter erklären, warum man die nimmt.
Bei den Zusatzscheinwerfern warum?
Prinzipiell auch im Finstern sind die LED-Scheinwerfer von der Transalp,
der Hauptscheinwerfer nicht schlecht.
Aber natürlich in der Preisklasse haben wir nichts kurvenadaptives,
Kurvenlicht, sowas gibt es nicht.
Und wenn man in die Dunkelheit kommt und dann auch immer eine kurvige Straße fährt,
dann wird es schon ziemlich finster in die Kurve hineinblickend.
Also hier diese Evo-Zusatzscheinwerfer leuchten mit 1050 Lumen pro Stück
und haben einen recht breiten Lichtkegel.
Und ich finde das angenehm.
Jetzt in Retrospektive würde ich sie mir vielleicht einfach aus optischen Gründen nach unten hin montieren.
Ist an und für sich komplett, also problemlos möglich.
Das werde ich glaube ich noch ändern dann für Stage 2, damit es noch ein bisschen schärfer ausschaut.
Aber der Nutzen bleibt.
Man sieht einfach wesentlich mehr, wenn man dann doch auf einer Reise in die Dunkelheit kommt.
Zu jedem tourenvorbereiteten Motorrad gehört auch ein Gepäcksystem.
Ich habe mich jetzt entschieden für SWMOTEC Trax ADV Alu-Koffer.
Warum? Dafür gibt es ein paar Gründe.
Erstens, ich bin echt kein Fan von Koffersystemen, die auf die Seite hin aufklappen.
Weil da fällt das ganze Klumper draus.
Oder man braucht diese umständlichen Innentaschen, die dann wieder in Grau sind zum Beladen.
Ich finde einfach das gute alte System, was die meisten Alu-Koffer oder Toploader, wie man es nennt, haben.
Aufmachen, von oben rein, rausgeben.
Es kann nichts rausfallen.
Man kann schön immer oben drauf schlichten oder stopfen, wie ich es meistens mache.
Das Schöne auch noch zusätzlich an diesem Trax ADV System ist,
und auch kein Cut-Out-System, weil bei der Transalp der Auspuff so weit unten liegt.
5,4 Kilogramm wiegt ein so ein Koffer.
Gemeinsam mit den Trägern sind wir auf knapp über 15 Kilogramm.
Dann alles zusammen.
Und es ist schon, wenn man es verschließt, wasserdicht.
Was auch angenehm ist, weil das Zweite, was ich bei Gepäcksystemen hasse,
sind irgendwelche extra Innenregenüberzüge, mit denen man sich dann abnehmen muss.
Hier ist einfach zumachen und gut ist die Sache.
Zusätzlich bietet SWMOTEC auch noch ein Praktisch.
Das haben wir hier sogar schon verbaut.
Vor allem praktisch jetzt, wenn man sich da noch das Topcase dazu nimmt.
Es gibt so ein Schlüsselset, womit man da nur mehr mit einem Schlüssel
alle Schlösser auf- und zumachen kann.
Das ist nicht normal so, das muss man sich extra ordern.
Ist aber eine sehr praktische Sache.
Apropos Topcase, warum habe ich kein Topcase?
Dieses Motorrad habe ich mir jetzt hergerichtet zum Straßentourenfahren.
Durch die ausgezeichnete Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien
brauche ich nicht wirklich ein Alltagsfahrzeug.
Deswegen hat es für mich viel mehr Sinn gemacht,
die Transalp hier als eher Tourenfahrzeug auszustatten.
Und bei einer Tour habe ich meistens als Hobbyabenteurer Campingzeug mit und das geht sich.
Das zählt natürlich das größere Packmaß nicht mehr in den Koffern oder im Topcase aus.
Aber für Startfahrten würde ich mir auf jeden Fall noch das Topcase hinzunehmen.
Was jetzt aber noch zu zeigen ist hier hinten.
Erstens mal, wie leicht diese Koffer runtergehen.
Hier einfach aufmachen, sie halten noch immer.
Und dann, zack, einmal ziehen und unten sind sie.
Jetzt kommt noch eine große Stärke dieses Alukoffersystems von SWMOTEC.
Nämlich gerade wenn man dann zum Beispiel ein bisschen Abenteuerlustigeres machen will.
Oder vielleicht einfach eine Tagestour, wo man nicht dieses schwere System
und dieses Gewicht am Heck mittragen, mitfahren möchte.
Dafür sind diese Montagepunkte ideal.
Das ist so eine Schnellverschlussschraube.
Die verwendet SWMOTEC inzwischen bei einigen Gepäcksystemen.
Und ich war am Anfang ein bisschen skeptisch.
Aber der Schaf hatte sie bei unserem idiotischen Tenere-Härte-Test in Griechenland sogar mit drauf.
So ein System mit diesen Schrauben, wo wir wüstes Offroad gefahren sind.
Und selbst da hat das gehalten.
Also Robustheit erfolgreich getestet und bestätigt.
Und das Gute ist aber, wenn ich jetzt sage, hey, ich gehe jetzt Abenteuerlustig fahren,
aber ich will auch weniger Gewicht am Heck.
Mit einer sogar Münze oder einem Schlitzschraubenzieher zack, zack, zack umdrehen.
Gleichzeitig hier mit dem Schlüssel.
Vorne ist es quasi diebstahlgesichert, dass nicht irgendwer herkommt und mir einfach so
meine Halterung demontiert und mitnimmt.
Und schon hat man wieder ein kleines Heck, sauber, ohne wirklich selber groß was schrauben,
ummontieren zu müssen.
Finde ich, ist ein cooles Feature.
Und jetzt, wenn der Seitenkoffer schon da ist, haben wir gleich unser nächstes Tune-Up-Teil.
Der Akrapovic Slip-On.
Wenn wir schon den Koffer unten haben, dann schauen wir auf unser nächstes Tuning-Teil.
Akrapovic bietet ein Slip-On für die Transalp an.
Hier sieht man es jetzt im direkten Vergleich.
Und wenn man sich anschaut auf der Website, dann steht da 0,9 PS, 1,3 Newtonmeter Drehmoment
mehr bei 5700 Umdrehungen die Minute und 1,6 Kilogramm spart man sich im Vergleich zum Serien-Endtopf.
Habe ich es deswegen geordert?
Nein, nicht wirklich.
Das Leistungsplus, das kleine, spüre ich zumindest nicht.
Und jetzt im Straßentourer-Dream ist auch dieses Gewicht relativ egal.
Ich meine, wir klatschen uns insgesamt schon mehr als 20 Kilo durch die anderen Zubehörteile drauf.
Da machen die 1,6 Kilogramm weniger durch einen Akrapovic.
Das graut auch nicht mehr fett, meiner Meinung nach.
Aber der Sound, darum ging es mir.
Klar, Zubehör-Auspuffe heutzutage, das sind dann Nuancen, die sich verändern.
Aber eines der hauptpositiven Argumente, eine der Hauptstärken von der Transp ist, finde ich, der Motor.
Das ist so ein richtig leibender, typischer, so rein Zweizylinder-Motor mit diesem Hupzapfen-Versatz,
wodurch er die V-Motor-Charakteristik und eben auch den Klang ein bisschen emuliert oder annimmt.
Und in Serie, wir machen jetzt einen Soundcheck im Stand und dann noch einen in Fahrt quasi.
Und ich finde schon in Serie, der Motor, der klingt schon gut.
Halt typisch, wie es halt mit den strengen Vorschriften heutzutage sein muss, relativ leise.
Das ist jetzt echt nicht schlecht, das ist jetzt echt nicht schlecht.
Aber gerade untenrum, der Motor ist jetzt nicht so klein, 57 Kubik immerhin.
Und ein bisschen bassiger habe ich ihn mir gewünscht und das liefert der Akrapovic.
Ich hoffe aber, dass das Mikro das auch einfangen kann, weil es ist echt eher, wie gesagt, ein Nuance.
Man hat beim Vom-Gas-Gehen, oder wenn das Gas schließt, auch ein bisschen mehr so Sprossler drinnen,
die mir immer irrsinnig gut gefallen.
Jetzt im Stand und vor allem, wir hatten noch circa gleiche Öltemperatur, 2 mal 42 Grad, sagt das Display.
Das heißt, das war jetzt quasi schon fast ein Kaltstart.
Jetzt hören wir uns mal an, den Vergleich, wie es dann in Fahrt ist.
Eine weitere Stärke von der Honda Transalp ist meiner Meinung nach die niedrige Sitzhöhe,
auch in Kombination mit der allgemeinen Zugänglichkeit.
Sie ist sicher von den Reise-Enduros eines der zugänglichsten Modelle.
Recht niedrige Sitzhöhe von 850 mm, aber vor allem die schmale Teile, der niedrige Schwerpunkt
und das recht weiche Fahrwerk, wodurch sie dann auch natürlich einsinkt,
die machen es leicht für relativ kleine und kurzbeinige Piloten,
dass sie auch hier nicht so langsam brauchen, wie auf so manch anderer Reise-Enduro.
Wenn man jetzt aber ein bisschen größer ist oder auch dann, wenn es in Richtung Offroad geht etc.,
oder auch eben lange Touren, dann ist dieser Sitzpunkt nicht mehr ganz optimal.
Sie sitzt sich relativ schnell durch, habe ich schon auf den eigentlich gar nicht so langen Touren,
die ich mit ihr gemacht habe, bemerkt.
Und auch jetzt, ich bin 1,85 m und der Kniewinkel ist weit entfernt vom Spitz zu sein,
könnte gleichzeitig aber schon auch gemütlicher sein.
Da habe ich geschaut und Honda bietet im Originalzubehör keine höhere Sitzbank.
Es gibt noch niedrigere Sitzbänke, aber es gibt nichts, was für größere Leute ist
oder um jetzt irgendwie hier mehr Material zu bieten und dadurch auch mehr Komfort.
Deswegen habe ich mich entschieden für eine Custom-Sitzbank.
SW-MOTEC bietet unter SW-SITZ nämlich Custom-Sitzbänke an,
für so ziemlich jedes Modell, was ich geschaut habe,
nämlich man schickt seine Original-Sitzbank ein und bekommt dann darauf diese neue Sitzbank
nach den eigenen Wünschen draufgebaut.
Das heißt, ich habe keine Original-Sitzbank mehr zu unserer Tuner-Transfer,
sondern die steckt hier drinnen.
Das dauert dann ein paar Wochen, dann wird das draufgebaut.
Und vorher tut man im Online-Konfigurator wirklich alles selber auswählen und bestimmen.
Welches Obermaterial in den unterschiedlichsten Farben, gelb, grün, blau,
ich habe es schön dezent in schwarz genommen,
dann welches Material, welcher Schaum ist drinnen.
Komfortabler, sportlicher, Abstandsgewirr für noch mehr Komfort oder nicht.
Auch welches Material hier außen liegt, kann man bestimmen.
Ob man eine rautenförmige Steppung oder so eine Parallele, einfach oder doppelt, haben möchte.
So habe ich mich durchkonfiguriert und jetzt eine Sitzbank, die zwar wesentlich höher ist,
mit meinen langen Beinen habe ich nicht so das Problem.
Ich zeige es euch jetzt hier noch im direkten Vergleich.
Zack, also ich komme auch immer sehr komfortabel, sehr entspannt mit beiden Beinen runter zum Boden.
Trotzdem, wenn ich jetzt hier die Beine hochgebe, ihr seht, der Kniewinkel ist noch viel entspannter.
Und, was mir auch gefällt, und das hilft dann auch gegen dieses Durchsitzen auf der Tour.
Erstens, die Polstrung ist auch wesentlich besser, komfortabler, aber man ist auch nicht so in dieser Kuhle.
Das heißt, ich kann wesentlich leichter das Popöchen ein bisschen verlagern
und so gewisse Stellen dann entlassen, wenn ich auf Tour bin.
Welchen Einsatzzweck ich für unsere Transalp bisher gehabt habe, sieht man dann am besten am Reifen.
Serienmäßig, der Metzeler Karus Street ist auch ein super Reifen.
Dadurch, dass ich aber wirklich noch vorhatte, eigentlich zu 99% auf der Straße unterwegs zu sein,
habe ich mich dann für Pirelli Scorpion Trail 2 entschieden.
Ein echter Straßenreifen, kann man auch das sämtliche sportliche Potenzial von der Transalp ausnutzen.
Dieses Potenzial ist ja auch da, der Motor ist vor allem richtig geil.
Man muss ihn zwar ein bisschen ausdrehen, weil er hat eine recht lange Übersetzung,
dafür kann man aber auch ganz entspannt bei unter 4000 Kurven mit 100 kmh so dahin cruisen und gleiten.
Und wenn es einmal kurvig wird und man Schräglage braucht, dann kann dieser Reifen das auf jeden Fall auch bieten.
Wobei es jetzt spannend wäre natürlich, es gibt dann inzwischen den Scorpion Trail 3,
also den Nachfolger, ganz frisch und neu, den habe ich noch nicht bekommen können für dieses Tune-Up.
Da wäre es ganz spannend, wie sich der verhält.
Aber selbst dafür, was man mit der Transalp an sich machen kann, reicht das Potenzial von dem Reifen auf jeden Fall.
Und alles weitere, das wird sich dann bei Stage 2 des Tune-Ups zeigen.
Bevor ich euch aber gleich erzähle, wo ich in die Reise gehen soll, kurz zusammenfassend.
Ich bin eigentlich ziemlich zufrieden mit Stage 1, denn die Punkte, die mir wichtig waren für die Transalp im Straßenbetrieb,
habe ich verbessert.
Der Windschutz ist jetzt wesentlich besser. Ich habe ein bisschen was für einen Schutz.
Und wenn es finster wird, dann helfen diese Zusatzscheinwerfer schon sehr.
Gleichzeitig für Reisen habe ich hier echt robustes und auch sehr praktisches, wie ich finde, Gepäcksystem gefunden.
Als größten Pluspunkt finde ich echt diese SW-Sitzbank.
Ich bin ein riesen Fan davon, weil es sehr bequem macht die Fahrt.
Es fühlt sich auch irgendwie sehr hochwertig an und mir taugt auch optisch diese Steppung mit dieser blauen Naht.
Finde ich ist gut gelungen. Taugt mir einfach.
Der Auspuff gibt genau dieses bisschen mehr Bassigkeit, dieses bisschen mehr Sprotz und das bisschen Frechere,
damit es passt zum grandiosen Charakter dieses tollen Motors.
Und am Ende, man muss sich anschauen, die Transalp hat sich ja echt gut verkauft auch inzwischen.
Ich weiß, 506 Mal allein in Deutschland von Jänner bis März, da war sie dann auf Top 11 der Verkaufsstatistik von allen Motorrädern.
Und in Österreich war sie dann sogar bis zur Jahreshälfte 2024 in den Top 10 am 10. Platz.
Das heißt, hier wird viel gekauft und deswegen bin ich jetzt gespannt auf eure Meinungen.
Vielleicht sind da ein paar Transalp-Besitzer unter euch.
Wo hättet ihr denn noch was verbessert?
Was fehlt mir persönlich?
Das Erste, was mir noch fehlen wird für diesen grundsätzlichen Touring-Features ist ein Tempomat.
Und das ist ja auch schon traurig, dass das Honda nicht anbietet, obwohl wir Ride-By-Wire haben.
Warum? Darüber wird halt gerätselt.
Ich schätze einfach, dass sie nicht irgendwie Käufer von der Africa Twin abwerben wollen, weil dort gibt es ja zum Beispiel einen Tempomaten.
Und damit dann doch viele zum dann doch teureren Africa Twin greifen, glaube ich, bieten sie das deswegen hier einfach nicht an.
Das Problem damit ist aber, das kann man nicht einfach so nachrüsten.
Es gibt zwar von mehreren Anbietern so Tempomaten, das sind eigentlich nur so Gas-Feststell-Klemmen.
Und die sind illegal, denn es muss gesetzlich garantiert sein, wenn irgendwas passiert, dass das Gas abgedreht wird.
Dass das Motor nicht am Gas bleibt im Falle eines Sturzes oder dergleichen.
Und wenn das Gas aber festgeklemmt wird, logischerweise, dann fährt das Ding halt weiter.
Ich habe mit Martin Bauer gesprochen, ob es denn überhaupt technisch möglich wäre.
Und er sagt, ja, es bedeutet einen massiven Eingriff in die Motorstangen, in die ECU.
Aber per Piggyback-System, wie man das nennt, könnte man das schon so programmieren.
Aber es ist halt in Wirklichkeit so aufwendig, da es ein sehr heikles Bauteil ist.
Es gibt Gas, das heißt gesetzlich muss dann garantiert sein, dass es nicht irgendwann unkontrolliert Gas gibt oder eben im richtigen Moment abdreht.
Und dadurch, wenn so viele Prüfungen und Maßnahmen für eine neuerliche Homologation dieses Systems notwendig,
dass sich das in Wirklichkeit keiner antun will, kein Zusatzhersteller, damit man dann ein paar Stück von dem verkauft.
Das wird sich einfach nie wirtschaftlich rechnen.
Deswegen gibt es auch keinen echten Tempomaten zum Nachrüsten für die Honda Transalp.
Und man muss wohl oder übel, so wie ich jetzt auch, damit leben, selber Gas geben, steht am Programm.
Das zweite, was mir noch fehlt und wo ich selber schuld bin, ist ein Hauptständer.
Wäre praktisch beim Kettenschmieren, aber ich habe mich so auf diese spektakulären Tune-Up-Maßnahmen konzentriert,
dass mir dann am Ende des Tages beim Hackerl-Setzen im Honda-Konfigurator einfach durchgerutscht.
Und jetzt habe ich halt keinen Hauptständer. Ich würde ihn aber noch auf jeden Fall mitnehmen, so in Retrospektive.
Und zu guter Letzt kommen wir zum größten Kritikpunkt, meinem Kritikpunkt, nämlich an der Transalp, ihr Fahrwerk.
Und das muss man jetzt Vorsicht genießen, denn für das, was die Transalp ist, reicht dieses Fahrwerk, finde ich.
Es ist gut ausgelegt, es ist komfortabel abgeschnitten, aber sobald man ein bisschen härter ans Gas geht,
ein bisschen krachen lässt, gerade in Schräglage, dann kommt auch Bewegung rein.
Und man kann auch jetzt kaum etwas verstellen, um dagegen zu wirken.
Deswegen habe ich mich am Anfang auch umgesehen nach einem Fahrwerk-Tune-Up.
Aber im Sinne des eher noch immer gemütlichen Einsatzzwecks und keiner großen Abenteuer, die in Stage 1 geplant waren,
wollte ich nicht volles Fahrwerk-Set, ein neues kaufen, viele, viele Tausender.
Weil das wäre einfach nicht im richtigen Verhältnis gestanden.
Sondern ich wollte so ein Poor-Man's-Fahrwerk-Tuning, wie ich es nenne.
Das heißt, neue Federn rein und neues Öl rein.
Und das gibt es aber halt nur, soweit ich finden konnte, von Touratec.
Und ich habe nicht komplette freiwilligen Tune-Up-Maßnahmen.
Mir sagt zwar niemand, was ich nehmen soll, aber wir haben doch gewisse Partnerfirmen, die seht ihr auch am Anfang eingeblendet.
Und unter denen gab es halt so ein kleineres Fahrwerk-Tune-Up nicht.
Deswegen, leider habe ich es jetzt nicht mitnehmen können.
Aber, und jetzt kommen wir zu Stage 2.
Denn, ich glaube keiner bezweifelt, dass die Transab sich prinzipiell gut zum Straßentouren eignet.
Dass sie ein gutes Alltagsgerät ist.
Ich möchte aber jetzt schauen, was geht. Und da kommt dann Stage 2 ins Spiel.
Ich liebe Offroad-Fahren, wie ihr vielleicht wisst.
Und ich habe vor, sie ein bisschen ins Abenteuer mitzunehmen.
Und dafür braucht es dann doch wieder größere Veränderungen.
Vom Fahrwerk zu Schutzmaßnahmen.
Zu wieder vielleicht ein bisschen reduzieren, weil wir doch relativ viel Gewicht haben.
Also es bleibt spannend. Ich hoffe, ihr schaltet es auch beim zweiten Video dann ein.
Und bis dahin sage ich, danke fürs Zuschauen.
Schreibt es doch in die Kommentare, was ihr noch ändern würdet.
Lasst mir einen Daumen hoch da, wenn euch das Video gefallen hat.
Und wir sehen uns bald wieder.
Pfiat euch und Baba, bis bald.