Wir bereiten uns auf den Winter vor: Den Garten winterfest machen, Holzvorräte und Solar checken, Vörräte einlagern und aufstocken - und was es eben sonst noch so zu tun gibt auf dem Hof. Außerdem gibt es einen kleinen Gartenrundgang durch meinen Hochbeetgarten: Was uns da blüht, seht ihr in diesem Video...
Heute: Selbstversorger im Herbst - So bereiten wir uns auf den Winter vor / Horror im Hochbeetgarten
0:00 Intro / Herbst-Impressionen 1:36 Rundgang durch den Hochbeet-Garten 9:38 Grüne Tomaten nachreifen / Saatgut sammeln 16:53 Paprika, Chili und Peperoni-Pflanzen überwintern 19:04 Kartoffelacker mit der Broadfork lockern 19:58 Paprika, Chili & Peperoni ernten und nachreifen 21:05 Unsere kleinen Katzen erkunden den Hof 23:29 letzte Ernte / nachgereifte Tomaten / Peperoni trocknen 24:24 Hochbeete auffüllen und Wühlmaus-sicher/unkrautfrei machen 29:59 Notvorräte aufstocken 34:06 Pferde am See / Koppeln und Zäune 38:43 Aufräumarbeiten / Solar 42:06 Hühner & Heu 44: 24 Scheune aufräumen / Sachen einräumen 48:04 Hochbeete mit Pferdemist auffüllen / Auto 49:27 Holz / Öfen / Outro
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Der letzte Septembertag und Zeit den Garten in den Winterschlaf zu schicken, aber vorher ist noch einiges zu tun.
Die neuen Beetkästen für den Blühstreifen sind weitestgehend aufgefüllt.
Immer Pferdemist und ein grobes Schnittmaterial abwechselnd oder Späne.
Die letzten Salate sind geschützt vor Frösten, denn nachts ist es immer schon empfindlich kalt.
In den Gewächshäusern ist bis jetzt noch alles einigermaßen intakt, aber alles was draußen ist, braucht dringend Schutz und das meiste ist abgeerntet.
Ein paar tapfere letzte Sommerblumen blühen noch und die ganzen Erdbeeren und Nussbäume und Mirabellenbäumchen stehen hier,
um demnächst auch in die Gewächshäuser umzuziehen, um geschützt durch den Winter zu gehen.
Alle neuen Beetkästen sind inzwischen fertiggestellt komplett, die Wege sind komplett neu aufgefüllt mit Schreddergut.
Bis auf einige Stellen, wie hier, wo noch die Stauden wachsen, da ist noch ein bisschen Unkraut dazwischen.
Aber ansonsten habe ich den Garten weitestgehend hier zumindest die Bodenbeete und Kraut frei bekommen inzwischen, vor allen Dingen die Wege.
Und nun war es ja eigentlich mein Ziel im September, Oktober und so weit es geht auch noch über den Winter,
meine Hochbeete neu aufzufüllen, das heißt die oberste Erdschicht abzutragen und dann zur Seite zu legen.
Und dann Unkrautvlies zu verlegen und Wühlmausgitter und dann wieder Mist und Laub und frische Erde wieder aufzutragen,
damit ich im nächsten Jahr dann wühlmaussicher, unkrautfrei, frisch neu loslegen kann.
Glücklicherweise habe ich ja einen buddelfreudigen Sohn, der hat mir dann auch schon geholfen hier das erste Hochbeet sozusagen umzusetzen.
Und ich wusste, dass es bei diesem Hochbeet schlimm aussieht, aber dass es so schlimm aussieht, war mir eigentlich nicht klar.
Doch, es war mir klar. Ich habe es nur verdrängt.
Also die Rückseite ist nahezu nicht mehr vorhanden, der untere Teil ist komplett weggerottet.
Und da macht es natürlich jetzt überhaupt keinen Sinn irgendwie Folie oder so reinzulegen.
Man sieht auch hier, die Front ist schon ziemlich auseinander gedrückt.
So ähnlich sieht es auch auf den Rückseiten aus und man sieht, überall ist auch Unkraut reingewachsen in das System.
Wir hatten das Ganze überwiegend mit der Passlode genagelt damals,
wobei auch überall immer noch zusätzlich Schrauben drin sind, um das Ganze abzusichern.
Das Holz hatten wir ja noch auf dem Scheunenzwischenboden gefunden.
Das war trockengelagertes Bauholz, was aber schon ein bisschen verzogen war über die Jahrzehnte, die das da wahrscheinlich lag.
Und uns war natürlich klar, da wir das Ganze ja nur mit Leinöl von innen gestrichen hatten, dass das jetzt keine ewige Haltbarkeit haben würde.
Und in diesem Jahr hat es so richtig die Haltbarkeit nachgelassen, kann man sagen.
Ich zeige euch die Hochbeete nochmal von außen, damit ihr das ganze Ausmaß sehen könnt, den Zustand der Hochbeete.
Von Weitem sehen sie eigentlich immer noch alle ganz gut aus.
Ich glaube, man kann es ganz gut erkennen, das was mal eine ganz gerade Linie war, ist vollkommen aus der Flucht geschlagen.
Unten auseinander gedrückt und die Aufrechten, die den Zaun halten, sind alle nach innen weggeknickt,
weil die wahrscheinlich unten weggerottet sind.
Und jetzt bin ich schon die ganze Zeit am überlegen, wie ich jetzt weitermachen soll mit den Hochbeeten.
Denn es macht natürlich wenig Sinn, da jetzt in so einem Zustand, obwohl einige ja noch ganz okay sind,
Fließ- und Wühlmausgitter einzulegen.
Denn die Weiterhaltbarkeit kann man hier durchaus mal in Frage stellen.
Hier sieht es auch noch ganz gut aus. Das sind so die schmaleren Modelle.
Aber die breiteren hat es echt getroffen.
Und dieses hier hinten, das ist die Nordwand sozusagen.
Und hier ist auch immer ziemlich hohes Gras an der Rückseite.
Und da ist natürlich entsprechend viel Feuchtigkeit, wenig Sonne hingekommen.
Hier hat es die Rückwand wirklich komplett aufgefressen.
Ja, also mein vorläufiger Plan, einfach alles jetzt neu aufzufüllen und Gitter zu verlegen,
das wird so natürlich jetzt nicht funktionieren. Das macht einfach keinen Sinn.
Ich muss jetzt warten, bis Julian auf seiner Werkstatt das Dach fertig drauf hat.
Und dann müssen wir hier wahrscheinlich eine Komplettsanierung durchführen.
Denn jetzt irgendwie so provisorisch da irgendwas zusammenzimmern,
beziehungsweise relativ viel Aufwand reinstecken dafür, dass das dann ein paar Monate länger hält noch,
das macht irgendwie alles keinen Sinn.
Fünf Sommer haben wir jetzt in den Hochbeeten gegärtnert.
Hätte natürlich durchaus gerne länger sein dürfen.
Aber für damals hier, für den Neustart, als wir umgezogen sind,
war das die schnellste und beste Lösung.
Und wie gesagt, ich habe mich sehr davor gescheut, Plastik da reinzulegen.
Tue ich auch immer noch.
Obwohl ich jetzt hier bei den neuen Blühstreifen ja Plastik, beziehungsweise Vlies verlegt habe.
Mit großen Widerstreben.
Aber nur Holz und Leinöl ist eben auf die Dauer keine gute Lösung.
Und ich wage auch zu bezweifeln, dass mit anderen Farben der Schutz so weit gewährleistet ist,
dass sie jetzt nur deutlich länger halten.
Meine Überlegung war jetzt einfach, die oberste Reihe Bretter auf der Innenseite zumindest abzunehmen,
da die Erde sowieso schon wieder so weit abgesackt ist.
Ich frage mich zwar, wo die hingegangen ist, denn ich habe die ja inzwischen schon mehrfach immer wieder voll aufgefüllt.
Aber dass ich dann quasi nur niedrigere Beetkästen habe und dass der Druck ein bisschen gemindert wird auf die Außenseiten.
Aber ich lasse mich mal überraschen, was Julian sich ausdenkt,
denn der sagt, er hat schon einen Plan, wie wir das Ganze noch wieder instand setzen,
beziehungsweise noch eine Zeit lang retten können.
Ja, und dann steht natürlich immer noch im Raum, ob wir diesen Ahorn nun fällen oder nur zurückschneiden.
Wahrscheinlich zurückschneiden.
Vielleicht um die Hälfte, weil der hier so viel Licht wegnimmt,
dass der Gemüsegarten wirklich den halben Tag im Sommer im Schatten liegt.
Den hier werden wir wohl auch brauchen, um den Garten wieder einigermaßen instand zu setzen.
Da kommt der Mann mit dem Plan für meinen Garten.
Abreißen.
Solange Julian jetzt gerade noch mit seiner Werkstatt beschäftigt ist,
können wir uns mal den Tomatengewächshäusern oder den Gewächshäusern allgemein zuwenden.
Da gibt es ja auch noch jede Menge zu tun.
Uns wird ja nicht langweilig in der Zeit.
Wir hatten ja inzwischen doch so einige Fröste,
die bis jetzt zum Glück nur ganz knapp ins Gewächshaus gekommen sind.
Also die Pflanzen leben alle noch,
aber man sieht, so langsam finden sie das auch nicht mehr lustig, die Temperaturen.
Sie haben die Saison für beendet erklärt
und es ist jetzt Zeit, die letzten grünen Tomaten und auch die letzten roten Tomaten noch abzuernten.
Ein paar Lieblingssorten will ich auf jeden Fall noch das Saatgut von nehmen.
Ich weiß, da bin ich mal wieder ein bisschen spät dran.
Man soll ja nun eigentlich nicht unbedingt die letzten Tomaten nehmen für Saatgut,
aber bis jetzt funktionierte das immer
und irgendwie bin ich meistens damit einfach auf den letzten Peng.
Unsere absoluten Lieblingstomaten sind nach wie vor der Paradeiser Uwe.
Den habe ich ursprünglich mal von Tumfy bekommen
und die Tomate lieben wir einfach.
Die ist so klein und knackig und einfach wie so ein Bonbon.
Und noch lieber mögen wir die Spitzmaus.
Die ist so zuckersüß, also die möchte man wirklich so wegfuttern.
Man kommt gar nicht dazu, die bis ins Haus zu bringen.
Die lieben wir ohne Ende, die ist wirklich unsere absolute unbestrittene oberste Lieblingstomate
und davon möchte ich auch noch neues Saatgut nehmen.
Ich habe zwar noch einige Tütchen, schon liegen aus jedem Jahr eigentlich,
aber da gehe ich auf Nummer sicher und brauche so viel Saatgut, wie ich nur kriegen kann.
Fast so gut wie die Spitzmaus schmeckt die Datorino.
Die ist ein bisschen größer, hat unten nicht so ganz diese ausgeprägte spitzmausige Nase,
ist aber dafür auch nicht ganz so süß, aber fast.
Und die möchte ich auch noch ein bisschen konservieren,
damit ich davon auf jeden Fall immer genug Saatgut habe.
Von der Spitzmaus und Datorino habe ich mir hier schon Becherchen gemacht.
Die werde ich nachreifen nochmal, damit ich da das Saatgut rauspulen kann.
Vom Paradeiser Uwe werde ich gleich noch welche nehmen.
Und dann habe ich angefangen hier schon ganz viel grüne und halbreife Tomaten in die Papiertüte zu sammeln.
Die werde ich im Haus dann nochmal nachsortieren nach Größe, damit die nicht so viel Druck kriegen.
Aber es funktioniert immer sehr gut, die nachzureifen in Papier.
Von den etwas größeren Tomaten mögen wir am liebsten die Andenhorn.
Die ist nämlich auch super süß und schnittfest.
Wir mögen überhaupt nicht gern diese wässrigen Tomaten, die so beim Schneiden vor sich hin siffen
und so viel Flüssigkeit ab, sondern wir mögen das am liebsten, wenn die so richtig knackig sind.
Auch wenn man mal so einen Burger selber macht, da sind die total super geeignet.
Man kann die super toll in Scheiben schneiden und wir lieben die einfach.
Für Tomatensauce nehme ich gern die Ochsenherz.
Da habe ich jetzt gerade kein Modell mehr zum vorführen, weil die ist halt super groß, sehr fleischig.
Die ist zwar ein bisschen sapschig, aber für Tomatensauce ist das ja kein Problem.
Und da habe ich drinnen im Haus schon Saatgut genommen.
Die kann ich jetzt hier also gerade nicht mehr so gut zeigen.
Aber generell, so für den Frischverzehr mögen wir am allerliebsten die ganz kleinen Tomaten.
Überall, wo ich jetzt die Tomaten abgepult habe, werde ich die Pflanzen schon mal rausnehmen.
Hier vorne habe ich schon mal angefangen, damit ich dann ein bisschen vor den ganz starken Frösten auch schon fertig bin.
Danach habe ich immer nicht mehr so viel Lust, noch im Garten zu arbeiten.
Dieses Rumgepule mit dem alten Tomatenkraut ist einfach überhaupt nicht so spaßig.
Darum lieber ein bisschen zeitiger dieses Jahr.
Zu den Kürbissen, das war dieses Jahr die totale Nullnummer.
Das ist alles, was meine ganzen Kürbispflanzen dieses Jahr zustande gebracht haben.
Die sind jetzt auch schon ein bisschen matschig vom Frost.
Die kriegen die Hühner.
Also meine Kürbisse, sowohl die Spaghetti-Kürbisse als auch die Hokkaidos- und Ölkürbisse haben überhaupt keine Früchte angesetzt.
Das habe ich wirklich in all den Jahren noch nie erlebt.
Keine Ahnung, woran das liegt. Ich habe das von anderen aber auch gehört.
Ja, keine Kürbisse dieses Jahr. Das ist natürlich besonders für die Hühnerschade.
Aber bringt nichts, ist halt so.
Und jetzt geht es hier ans Ausrupfen der alten Tomatenpflanzen.
Ja, es ist ja irgendwie immer ein bisschen traurig, die Tomaten rauszuholen.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe sie gerade eben erst eingepflanzt.
Der Sommer ist irgendwie viel zu schnell vergangen. So wie immer, oder?
So, die letzten Tomaten sind alle abgeerntet.
Und die Hälfte von den Pflanzen ist auch schon rausgerupft.
Geht hier also wirklich an den Endspurt jetzt.
Hier sieht man, dass die Pflanze schon einiges an Tomaten abgeschmissen hat, an Grünen.
Wenn es zu kalt wird, dann werfen die die einfach ab.
Also am besten ein bisschen vorher ernten, bevor man merkt, jetzt kommen die ganz kalten Fröste auch ins Gewächshaus.
Denn vom Boden die alle einzusammeln, macht nicht so viel Spaß.
Dann lieber ernten, solange sie noch an der Pflanze sind.
Es wird ja immer empfohlen, die Tomatensamen vorher noch in Wasser zu spülen und treiben zu lassen.
Aber ich streiche sie tatsächlich immer direkt auf Küchenpapier.
Wenn ich die Tomaten sowieso benutze zum Kochen oder wenn ich sie direkt roh esse,
dann hole ich einfach innen die Kerne raus und streiche sie auf Küchenpapier.
Und nachher tue ich sie in Papiertütchen und das geht total super. Also die keimen immer richtig gut.
So, und jetzt geht es auch dem Paprika-Gewächshaus an den Kragen.
Da müssen natürlich auch die Pflanzen raus, denn die Nächte sind jetzt einfach zu kalt und sollen demnächst auch noch kälter werden.
Wegen der Willmäuse habe ich ja einige Pflanzen nochmal in der Saison umgetopft bzw. wieder eingetopft,
damit die von unten nicht angefressen werden können, weil hier ja ganz viele Pflanzen einfach verschwunden sind im Frühling und im Sommer.
Und das schreit natürlich danach jetzt einfach, die Töpfe rauszuholen und in unserer Hütte kühl zu überwintern.
Mal gucken, ob ich das hinkriege, ein paar von den Pflanzen durchzubringen.
Ich werde mal mein Bestes versuchen, dass die jetzt jedenfalls in den Töpfen sind.
Das ist natürlich eine super Gelegenheit, das mal auszuprobieren.
Hier sind auch noch ganz viele grüne Perberoni dran, die werde ich abernten und drinnen nachreifen.
Das hat letztes Jahr auch total gut geklappt und hier drin passiert wahrscheinlich nicht mehr so viel,
obwohl es jetzt natürlich tagsüber, wenn die Sonne scheint, nach wie vor sehr warm hier drin ist.
Die Nächte sind immer das Tückische.
Einen Spaghetti-Kürbis habe ich noch gefunden im Gebüsch. Mal sehen, ob ich den noch nachgereift kriege.
Dann bin ich noch bei der Nachbearbeitung vom Kartoffelacker mit der Broad Fork,
denn die ein oder andere bleibt immer in der Erde. Das macht jetzt nicht mehr viel aus für Notvorrat.
Aber trotzdem möchte ich, dass möglichst alles raus ist aus der Erde, damit da nächstes Jahr kein Gammel ist
und damit die Wühlmäuse außerdem auch nicht weiter hier noch sich laben können.
Es ist immer wieder spannend, egal wie oft man so einen Acker umgräbt oder auflockert,
wie viele Steine doch immer wieder zum Vorschein kommen, als würden die von unten irgendwie hochgedrückt.
Das hier ist Pepperoni Bergamo, ziemlich effektiv.
Die wird jetzt im Haus nachgereift und die werde ich auf jeden Fall nächstes Jahr wieder anbauen.
Darum will ich davon auch noch Saatgut nehmen, wenn die ausgereift sind.
Die Katzen warten auch sehnsüchtig darauf, dass sie endlich ins Freie dürfen.
Die sind noch in ihrer vierwöchigen Eingewöhnungszeit in ihrem Katzenraum in der Scheune.
Aber zwischendurch haben wir sie immer schon mal draußen angeleint, damit sie sich schon mal umgucken können.
Dann bereiten wir natürlich unsere Katzenbabys darauf vor,
dass die nächstes Jahr bzw. ab Winter selber Mäuse fangen können.
Und die Mäuse, die ich jetzt in den Fallen fange, die kriegen die Katzen dann schon immer und sind ganz begeistert davon.
Macht natürlich auch keinen Spaß, die Mäuse zu töten, aber die tanzen uns hier wirklich auf dem Tisch buchstäblich.
Da gibt es keine andere Lösung, als dagegen zu wirken.
Und es spart Katzenfutter, wie in der Permakultur gesagt wird.
Das Problem ist die Lösung und die Katzen sind super begeistert davon.
Ich habe schon ein paar Mangoldpflanzen nach drinnen gebracht, damit ich die hier über den Winter noch möglichst lange beernten kann.
Ansonsten sind die Gewächshäuser jetzt so gut wie leer, aber die möchte ich auch vor dem Winter noch ordentlich kriegen,
dass da wirklich auch kein Unkraut und nichts mehr ist.
Vielleicht noch ein bisschen neue Erde auffüllen, damit ich da im nächsten Frühling gut durchstarten kann, genauso wie draußen in den Hochbeeten.
Praktischerweise habe ich ja einen zweiten Mann im Haus inzwischen,
denn Julian hat wie gesagt im Moment eigentlich keine Zeit hier für meinen Garten.
Der ist mit seiner Werkstatt beschäftigt, aber Noah hilft mir ganz doll.
Also der hat alle Rasenkanten abgestochen, sodass ich das hier nur noch rauspulen musste.
Und jetzt schaufelt er mir gerade meine Hochbeete von links nach rechts, damit ich die auffüllen kann,
beziehungsweise unten Maschdrahtzaun bzw. Unkrautvlies reinlegen kann.
Bei den Beeten, die jetzt noch nicht total kaputt sind, ihr seht hier unten wächst das immer sehr gerne,
irgendwie von draußen und unten doch wieder rein.
Und da bin ich wirklich sehr dankbar, dass ich das nicht alles alleine machen muss.
Und Noah hat ja schon immer gerne mit Schaufel und Spaten hantiert, von daher ist das für ihn hier eine Leichtigkeit,
meine Beete einmal von links nach rechts zu krempeln und dann komme ich gut voran.
Wie gesagt, alle Beete können wir nicht mehr normal auffüllen.
Bei einigen müssen wir erstmal irgendwelche Gegenmaßnahmen treffen, damit die nicht auseinanderfallen.
Und langfristig müssen wir uns eben eine andere Lösung ausdenken.
Aber es lohnt jetzt eben auch nicht, in alle Beete noch Unkrautvlies und Wühlmausgitter einzulegen für ein oder zwei Jahre.
Das macht keinen Sinn, ich werde also jetzt erstmal nur ein paar Teststreifen sozusagen machen
und gucken, wie das überhaupt hilft gegen Wühlmäuse und gegen Unkraut,
ob sich das lohnt, das in alle Beete zu machen oder ob wir vielleicht die Hochbeete komplett dann aufgeben,
den Grasweg außenrum zwischen Bodenbeeten und Hochbeeten vielleicht nochmal abkoffern
und dann hier die Hochbeete einfach ebenerdig mitmachen mit einem neuen Zaun drumherum.
Das wird die Zeit zeigen und was das Material so sagt, was uns so in die Hände fällt.
Vielleicht habt ihr ja auch noch Ideen.
So, da drauf ist jetzt direkt das ausgerupfte Tomatenkraut gekommen
und darauf kommen dann Pferdeäpfel und Laub und sowas und dann wird die Erde oben wieder draufgefüllt.
So, es ist alles wieder aufgestockt, war vorher natürlich schon viel da, ein paar Lücken hatten sich aber ergeben
und jetzt, na die Truhe hat noch Kapazität, da werde ich nochmal nach und nach reinfüllen.
Ja, Benzin hält auch nicht ewig, deswegen Benzin auftanken.
Erstmal sechs Stück, das dauert nämlich immer ziemlich die aufzutanken, muss man nicht gleich 20 Kanister nehmen.
Die weite Saison für die Pferde ist jetzt auch so langsam beendet.
Was heißt so langsam, die ist jetzt beendet, das sind jetzt die letzten Tage, die die Pferde hier noch aufs Gras können.
Vor allen Dingen hier unten am See, denn diese Koppel soll ja wieder jetzt abgezäunt werden,
also der Zaun wird abgebaut über Winter.
Denn diese Koppel hier unten ist natürlich normalerweise auch unsere Jagdfläche,
weil dann hier die Rehe kommen, mit Glück auch Wildschweine
und darum soll der Zaun über Winter immer dann ab, bis die Jagdsaison im Frühling wieder vorbei ist.
Denn der Zaun ist natürlich nicht gerade ein Wildmagnet und gerade hier vom Wald zum See,
das ist so eine Wildpassage im Winter, da muss der Zaun auf jeden Fall weg,
damit das Wild dann hier auch an den See kann zum Trinken.
Und generell halten die sich hier unten auch gerne auf dieser Freifläche.
Ja, dann muss hier unten nochmal Äppel abgesammelt werden,
dafür werde ich wahrscheinlich den kleinen Hofanhänger mit hier runter nehmen,
damit ich nicht so oft mit der Schubkarre hin und her fahren muss.
Und dann wird hier unten wieder der Salzleckstein bestückt und die kleine Wildraufe,
damit dann hoffentlich hier unten auch wieder ein paar Rehe herkommen.
Ja, meine Hängematte habe ich schon vor ein paar Tagen mitgenommen,
Hängemattenzeit ist definitiv vorbei, die liegt trocken und sicher in der Hütte.
Die Hauskoppel ist auch ziemlich runtergefressen,
da könnten die jetzt theoretisch noch ein bisschen drauf,
aber ich möchte auch nicht, dass die Grasnarbe zu doll runtergefressen wird,
denn das ist natürlich überhaupt nicht gut für die Koppel insgesamt
und dann ist der Grasaustrieb im nächsten Jahr auch nicht gerade besser.
Ja, es ist der 5. Oktober und wir hatten inzwischen schon minus 4 Grad Nachtfrost,
also jetzt ist so richtig Gartensaison beendet, kann man sagen.
Jetzt sind auch die letzten Blühpflanzen hinüber
und ja, der Wald geht auch Richtung Winterschlaf so langsam.
Wenn die Pferde dann nicht mehr auf die Koppel kommen,
sondern nur noch auf den Paddock sind und Heu fressen,
müssen natürlich die Zäune für den Paddock besonders gut gesichert sein,
darum habe ich hier jetzt zum Beispiel so einen Eckpfosten auch nochmal erneuert,
der hing nur noch auf halb 8, denn sonst sind die Pferde gerne mal der Meinung,
sie müssten doch nochmal Richtung Koppel ziehen
und testen dann natürlich die Stabilität der Zäune auf jeden Fall aus.
Darum ist vor dem Winter immer ganz wichtig, bevor der Frost kommt,
auch noch Zaunpfähle zu kontrollieren und auszutauschen.
Gerade so Eckpfosten, wo hier wie hier zum Beispiel drei Zäune aufeinandertreffen,
müssen natürlich immer besonders stabil sein und gut was abkönnen,
denn da ist natürlich die meiste Beanspruchung drauf.
Die Bremsenfalle kann auch abgebaut werden.
Bremsenzeit ist definitiv vorbei dieses Jahr.
Dann habe ich angefangen hier auf dem Pferdepaddock
so ein bisschen die Lunken mit Grüß aufzufüllen.
Julian hat ja da diesen schönen Grüßhaufen,
denn gerade hier vor den Boxen sieht man,
hier habe ich schon aufgefüllt,
dahinter ist so eine richtige Matschelunke
und da ist es natürlich im Winter total unschön, das sauber zu halten.
Darum will ich auf jeden Fall gerade hier vor den Boxen nochmal ordentlich auffüllen,
damit das nicht so eine Staunässe gibt, wo einfach sich immer wieder Lunken bilden,
weil man ja auch immer Material hier abträgt beim Äppelsammeln.
Ja, auch sämtliche Gartenmöbel und alles, was so im Winter nicht gebraucht wird,
muss natürlich eingeräumt werden.
Dafür muss die Scheune immer tschicko gemacht werden,
damit da Platz ist, damit die ganzen Gartenmöbel da rein können.
Und natürlich ist auch Julians neue Werkstatt letztendlich eine Vorbereitung auf den Winter,
genauso wie der neue Carport, der daran angrenzt,
denn im Winter fehlte bis jetzt immer Platz und trockene Arbeitsmöglichkeit
und natürlich auch die Möglichkeit, unsere Maschinen und Autos unterzustellen.
Von daher ist das natürlich auch eine richtig tolle Sache,
wenn wir jetzt den Trecker, den Bagger und vor allen Dingen auch das Auto
im Winter unter Dach haben können, damit das nicht immer einschneit und auch nicht so doll zufriert.
Auch am Haus gibt es natürlich ständig noch Optimierungsmöglichkeiten und Bedarf.
Da kann immer nochmal nachgedämmt werden oder irgendein altes Fenster muss noch ersetzt werden.
Jetzt war gerade nochmal Noas Fenster da oben dran,
denn da waren immer noch die alten Glasscheiben drin.
Da war inzwischen über den Sommer noch eine von kaputt gegangen
und da war jetzt endlich mal höchste Eisenbahn, dieses Fenster zu erneuern.
Noas Terrassentür ein bisschen renovieren.
Hier soll Isolierglas rein.
Hier ist überall schon mal Kett weg und es löst sich langsam auf.
Aber das sieht doch wieder gut aus.
Ja, rechtzeitig zum Winter wird natürlich nochmal die Solaranlage überarbeitet und gewartet.
Da wird ja sowieso ständig noch optimiert und nachgerüstet.
Aber gerade zum Winter, wenn die Sonnenstunden dann weniger werden,
ist es natürlich extrem wichtig, dass dort alles gut läuft,
damit man die wenigen Sonnenstunden, die dann im Winter überhaupt noch da sind,
auch ordentlich ausnutzen kann für die Eigenstromversorgung.
Generell kommen wir ja super gut hin mit unserer Solarfläche und Speichermöglichkeit,
aber wenn ein paar Tage hintereinander Dunkelflaute ist,
dann wird es natürlich schwierig mit so Sachen wie Wäsche waschen oder gerade den Wäschetrockner benutzen.
Aber ansonsten kommen wir richtig gut hin,
da wir ja auch unser ganzes Brauchwasser und unsere gesamte Heizung
über ein Wasser für den Kaminofen laufen lassen und auf der Küchenhexe kochen.
Also da haben wir keine weiteren Stromausgaben sozusagen.
Das funktioniert alles richtig gut, genauso wie wir uns das vorgestellt haben.
Vor unserem Solarbunker soll auf jeden Fall noch so ein kleines Generatorhäuschen.
Die Fundamentplatte ist ja schon da, da muss Julian schnell noch was hinzimmern,
damit der Generator hier nicht im Winter so nass wird oder einschneit,
denn den brauchen wir ja manchmal doch.
Wenn zu lange Dunkelflaute ist, kommen wir leider nicht drumrum.
Was im November und Dezember natürlich noch dran ist, ist das Schlachten der Junghähne
und auch ein paar alte Hennen werden wahrscheinlich zu Suppenhühnern dann umfunktioniert.
Wir haben jetzt knapp über 40 Hühner und die können wir natürlich nicht alle über den Winter füttern.
Das ist weder vom Platz noch vom Futter her in irgendeiner Form tragbar
und die ganzen Hähne, die werden dann auch irgendwann sehr aggressiv untereinander.
Von daher ist da im Herbst rechtzeitig zum Winter auch immer die Zeit,
wenn das Futter knapp wird, also das Grünfutterangebot vor allen Dingen,
dann die Hähne zu schlachten und nach Sibirien zu verfrachten.
Das ist natürlich jedes Jahr keine spaßige Aufgabe,
aber als Selbstversorger oder als Fleischesser generell sind wir nach wie vor der Meinung,
dass man in der Lage sein muss, auch sein Fleisch selber zu beschaffen
und da gehört es dann eben auch dazu, die Hähne zu schlachten,
auch wenn das niemals leichter wird und niemals in irgendeiner Form schön ist oder ein Vergnügen.
So ist es doch ein ganz besonderes Gefühl und erfüllt einen wirklich mit Dankbarkeit,
wenn man dann in der Gefriertruhe die eigenen Braten hat für Weihnachten
und natürlich auch für die sonstige Selbstversorgung mit Fleisch.
Darum gehen wir auch nach wie vor diesen Weg.
Hier eine Großlieferung Heu konnten wir leider nicht bekommen mal wieder.
Der Landwirt gibt uns das lieber immer scheinbar in kleinen Ballen ab.
Da sind die Preise natürlich dann für ihn auch besser.
Insgesamt zahle ich jetzt immer für einen Ballen knapp umgerechnet drei Euro.
Vor einem guten Jahr waren es noch zwei Euro,
aber wir wissen ja in allen Bereichen, dass die Kosten da überall gestiegen sind
und immerhin haben wir die Möglichkeit, dass er uns das immer liefert
und er sagte, die Ernte war gut, sodass auf jeden Fall auch immer was da sein wird
und das ist auf jeden Fall auch ein beruhigendes Gefühl,
dass wir da keine Engpässe haben werden.
Hier in der Scheune muss noch ein bisschen aufgeräumt werden,
wie gesagt, damit hier die Gartenmöbel rein können,
denn die werden natürlich im schwedischen Winter draußen auch nicht gerade besser.
Das sind natürlich nicht nur die ganzen großen Sachen, die gemacht werden müssen vom Winter,
sondern auch tausend Kleinigkeiten, so die ganzen Hühner und Küken,
Trink- und Fressgefäße, die Wärmeplatte, das muss alles einmal sauber gemacht werden,
ordentlich abgetrocknet und dann natürlich auch wieder eingelagert
und all solche Sachen, damit das dann nächstes Jahr gleich wieder einsatzbereit ist,
wenn man das braucht für die nächste Runde Küken.
Hinterreifen macht Julian demnächst drauf, dann in der neuen Werkstatt.
Da haben wir es nicht so eilig, weil wir Allwetterreifen haben
und damit kann man auch schon mal so ein bisschen Übergangswetter überbrücken.
Das eilt noch nicht, aber generell haben wir immer gerne im Winter Spikes,
damit wir wirklich alle Wege gut fahren können.
Ja, die Feuerholzvorräte sind auch super komplett inzwischen.
Noah hat auch nochmal ganz viel Brennholz gespalten.
Von Julians Werkstattbaustelle ist nochmal ordentlich was rumgekommen
und jetzt haben wir wirklich so viel Feuerholz, wie noch nie zuvor.
Der Winter kann wirklich kommen.
Der Schornsteinfeger war auch nochmal da und hat für die Küchenhexe
und den wasserführenden Kaminofen die Schornsteinzüge ordentlich durchgeputzt,
sodass wir jetzt richtig schön in die nächste Heizsaison starten können
und ja, das Haus wieder schön muckelig warm machen können
mit dem Holz aus unserem eigenen Wald.
Ihr könnt mir ja mal unten in die Kommentare schreiben,
wie ihr euch auf den Winter vorbereitet, ob ihr irgendwas Spezielles macht,
egal ob ihr jetzt in der Stadt wohnt, in der Wohnung
oder auf dem Land auf dem eigenen Hof.
Es würde mich mal interessieren, was ihr so für Wintervorbereitungen trefft.
Ansonsten hoffe ich, euch hat das Video gefallen
und wir sehen uns beim nächsten Mal. Bis dann!