Füllwörter wie Ähs und Ähms vermeiden

RedeFabrik - Kommunikation & Charisma
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26.10.2024
Wie ihr As und Ams vermeidet.
Es gibt verschiedene Gründe, warum diese Füllwörter oder Sprechmarotten entstehen können, welche
diese sind und welche Methoden ihr habt, um gegen diese anzukämpfen.
Das in diesem Video.
Viel Spaß und kommunikativen Erfolg.
Und mit diesem Video möchte ich einen Videovorschlag von dem Marvin aus der Redefabrik WhatsApp-Gruppe
umsetzen.
In der Beschreibung findet ihr den Link, dort könnt ihr draufdrücken, wenn ihr auf dem
Handy seid, um auch in diese Gruppe zu kommen.
Er hat nämlich vorgeschlagen, mal ein Video zu diesem Thema zu machen.
Und das ist sehr verständlich, denn es gibt sehr viele Leute, die denken, dass es ein
sehr sehr großes Problem ist, diese As und Ams zu verwenden.
Allerdings stimmt es nicht so ganz.
Selbst Obama, einer der besten, wenn nicht sogar der beste Redner unserer Zeit, verwendet
diese Worte auch manchmal, hat auch Sprechmarotten und insgesamt wird seine Wirkung dadurch nicht
vermindert.
Arbeitet also selbst eher an größeren Sachen, wie der Stimme und der Körpersprache, dass
eure Wirkung generell besser wird.
Dann fallen auch so kleine As und Ams, die mal zwischendurch reinkommen, nicht mehr so
wirklich auf.
Grund 1 ist die Nervosität.
Ihr kennt es vielleicht von euren Kollegen bei der Arbeit, von Mitschülern oder Mitstudierenden
an der Schule oder an der Uni, dass, wenn sie normal reden, von einem kleinen Kreis
vor Freunden, dass es ihnen gut geht, sie nicht besonders nervös sind und sie dann
auch normal reden.
Allerdings, wenn sie dann vor eine große Gruppe gehen oder vor, sage ich mal, höher
gestellten Autoritätspersonen stehen, dann kann es schon passieren, dass sie nervöser
werden und dadurch das Gehirn quasi Füllwörter sucht, um Pausen zu überbrücken.
Da rate ich euch, falls ihr bei euch selbst das mal bemerkt habt, dass ihr gerade in nervösen
Situationen eher dafür anfällig seid, diese einzelnen Füllwörter zu verwenden, dass ihr
dann wirklich mal ruhig werdet, ein- und ausatmet, vielleicht die Augen schließt und
einfach mal zur Ruhe kommt, bevor diese nervösen Situationen auftreten.
Insgesamt könnt ihr natürlich auch versuchen, eure Nervosität im ganzen Leben zu vermindern,
beispielsweise durch bewusste Pausen oder bewusste Meditationen.
Ein weiterer Grund kann sein, dass wir nicht gut genug vorbereitet sind.
Könnte zum Beispiel auch wieder bei der Präsentation so sein, dass wir einfach nicht gut genug
vorbereitet sind, nicht genau wissen, was wir sagen wollen und dann kommt wieder unser
Gehirn, das Lücken mit Füllwörtern ausfüllen möchte und dazu gibt es natürlich auch Möglichkeiten.
Erstens könnt ihr mal nichts sagen, wenn ihr nichts sagen wollt oder könnt zu dem
Thema, dann ist es oft auch sinnvoll und zeugt sogar von Stärke, dass man einfach mal sich
nicht äußert.
Wenn ihr euch aber äußern wollt, könnt oder müsst, dann solltet ihr euch trotzdem mal
überlegen, was will ich sagen, wie will ich es sagen, also einfach mal drei Punkte
formulieren beispielsweise und nicht irgendwie das Zwischendurch so rumzureden und dann drittens
während des Sagens, während des Sprechens nichts mehr hinzuzufügen, dann lieber auf
den nächsten Redebeitrag warten und wieder überlegen, was will ich sagen, wie will ich
es sagen.
Dann auch eine gute Möglichkeit, die von Vera Birkenbiel stammt, gerade auch für Präsentationen
sehr sinnvoll ist, Steine im Fluss.
Stellt euch vor, ihr wollt einen Fluss überqueren und könnt nicht gut schwimmen, dann könnt
ihr natürlich nicht ins Wasser gehen, sondern solltet auf Steine im Fluss zurückgreifen
und das ist auch eine Präsentationsmethode von ihr, die quasi davon ausgeht, dass man
sich Module, diese Steine im Fluss, vorbereiten sollte, um wenn man mal ins Schwimmen kommt,
dass man dann wieder auf festem Boden anhand dieser gut vorbereiteten und wirklich oft
trainierten Module zurückzukommen und diese solltet ihr generell wie eure ganze Präsentation
am besten mehrmals üben, mehrmals durchsprechen, denn dann hat das Gehirn schon sehr viele
mögliche Wege, wie die Präsentation verlaufen könnte, durchgespielt und so werdet ihr auch
beim Tag der Präsentation beispielsweise souveräner vortragen.
Der nächste Grund könnte sein, dass ihr einfach zu schnell redet.
Ihr redet so schnell, dass das Gehirn nicht nachkommt und dann kommen halt wieder diese
Füllwörter, um diese Denkpausen zu füllen.
Da könnt ihr erstens langsamer reden, ganz bewusst langsamer reden und zweitens Pausen
verwenden.
Pausen sind sehr sehr sinnvoll, auch wenn ihr es vielleicht nicht allzu lang immer machen
solltet, sind Pausen sinnvoll, weil andere denken können, ihr denken könnt, dadurch
werden dann diese Lückenfüller, diese Füllwörter ausgelassen von unserem Gehirn und zusätzlich
ist es auch nochmal eine Spannungssteigerung.
Und als vierten Grund könnte es auch noch sein, dass ihr es euch antrainiert habt.
Man nennt diese Sachen ja auch Sprachmarotten, generell wie andere Wörter, die wir auch
sehr oft verwenden, können auch erst und ernst leider zu einer schlechten Gewohnheit
werden, indem wir sie einfach sehr oft verwenden und sie uns quasi schon antrainiert haben.
Allerdings alles, was wir uns antrainiert haben, können wir auch wieder verlernen und
das ist wirklich ganz plumpe, simple Wiederholungsarbeit, immer wieder durchzusprechen ohne Äs und
Äms.
Meine Praxisaufgabe für euch in diesem Zusammenhang, hört euch mal oder nehmt mal auf oder lasst
ein Timer laufen, während ihr sprecht über irgendein Thema und jetzt eine Minute lang
sprechen über dieses Thema ohne Äs und Äms.
Und sobald ihr ein Ä oder ein Äm verwendet habt oder andere Marotten, die ihr entfernen
wollt quasi aus eurem täglichen Sprachgebrauch, dann solltet ihr wieder von vorne anfangen.
Ihr könnt auch inhaltlich von vorne anfangen, womit wir wieder beim zweiten Punkt wären
und zusätzlich habt ihr dann einfach die Möglichkeit wirklich eine Minute durchzusprechen
und erst wenn ihr das hinbekommen habt, dann könnt ihr wirklich zufrieden sein, um wirklich
mal einen Abschnitt gemacht zu haben und umso öfter ihr diese Übung wiederholt, es
ist halt nun mal eine Übung, die immer wiederholt werden muss, umso mehr wird sich das auch
auf euren Alltag austragen und ich kann es euch nur empfehlen, um es nochmal zusammenzufassen,
euch anzuschauen welchen der Gründe ihr habt und wie ihr ihn dann aufgrund meiner Methoden
behandeln könnt.
Also erstens, entweder ihr seid nervös, dann zur Ruhe kommen, zweitens ihr seid unvorbereitet,
dann solltet ihr euch besser vorbereiten, Sachen durchsprechen und immer was will ich
sagen, wie will ich es sagen, in welcher Struktur, dann drittens, wenn ich zu schnell rede, dann
langsamer reden und Pausen einbauen und viertens, ich habe es mir antrainiert, dann wieder abtrainieren
und generell kann ich euch das empfehlen, versucht wirklich mit sehr vielen Pausen zu
reden, um diese As und Ams wegzubekommen und Übung macht in dem Fall auch den Meister
beziehungsweise den Verlernungsmeister, wenn ihr zu viele Sprachmarotten schon eingebaut
habt.
Ich hoffe, diese Tipps haben euch gefallen, lasst mir gerne Feedback da und eure Meinung,
wie viel so kleine Wörter die Kommunikation und die Wirkung nach außen beeinflussen.
Würde mich sehr drüber freuen, falls es euch gefallen haben sollte, würde ich mich
natürlich wie immer über ein Like freuen und ihr könnt auch gerne abonnieren, dass
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Ich freue mich sehr über euer Feedback, wünsche euch jetzt noch einen schönen Resttag und
viel kommunikativen Erfolg.
