00:47 – Was macht man als Fachinformatiker für Systemintegration? 01:41 – Wo arbeitet man in diesem Job? 02:06 – Welche verschiedenen Aufgabenbereiche gibt es? 03:47 – Wie läuft die Ausbildung ab? 06:02 – Was verdient man als Fachinformatiker für Systemintegration? 06:17 – Was sind die Voraussetzungen für die Ausbildung? 07:10 – Welche Weiterbildungen stehen mir offen?
Was sind die Aufgaben als Fachinformatiker für Systemintegration? Damit die Mitarbeiter eines Unternehmens untereinander und auch mit ihren Kunden kommunizieren können, benötigen sie die passende IT-Infrastruktur. Hier ist der Fachinformatiker für Systemintegration gefragt: In diesem Job sorgst du dafür, dass im Betrieb Software und Hardware funktionieren. Du richtest – wie der Name schon sagt – Systeme ein wie Telefone, Computer und Netzwerke ein, du installierst PC-Programme oder bringst das WLAN zum Laufen. Dabei gibt es verschiedene Einsatzbereiche: Arbeitest du im technischen Service, planst du IT-Lösungen und setzt diese um. Im User-Support kümmerst du dich unter anderem um IT-Notfälle: Du bist zur Stelle, wenn beispielsweise in der Firma plötzlich das Internet weg ist oder ein Kunde Probleme mit seinem Computer hat. Außerdem wartest du die IT-Systeme regelmäßig und führst Updates durch.
Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Die Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration ist dual aufgebaut und dauert drei Jahre. Sie kann bei guten Leistungen verkürzt werden. Du lernst die Theorie in der Berufsschule und die Praxis im Betrieb. Der Berufsschulunterricht findet entweder immer an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt. Zu deiner Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung gehört unter anderem die selbstständige Ausarbeitung eines Projekts.
Welche Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen? In erster Linie solltest du natürlich technikaffin sein. Die meisten Unternehmen setzen die mittlere Reife voraus. Bei deiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sind gute Noten in Mathe und Englisch auf jeden Fall von Vorteil, ebenso in Informatik. Deine Informatik-Kenntnisse kannst du vor der Ausbildung aber auch während eines Praktikums vertiefen.
Wie fällt das Gehalt während und nach der Ausbildung aus? Das Ausbildungsgehalt fällt je nach Arbeitgeber unterschiedlich aus. Es ist auch abhängig davon, ob und wenn ja, nach welchem, Tarif bezahlt wird. Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit einem Monatsgehalt von durchschnittlich rund 880 Euro brutto rechnen, im zweiten Ausbildungsjahr verdient man als angehender Fachinformatiker circa 945 Euro und im dritten 1015 Euro. Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt bei 2000 bis 2500 Euro brutto monatlich. Dein Verdienst steigt im Laufe deiner Karriere voraussichtlich auf 3000 bis 3500 Euro brutto im Monat an.
Wie unterscheiden sich die Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung? Anders als beim Fachinformatiker mit der Fachrichtung Systemintegration beschäftigt sich der Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit der Entwicklung von Software und Anwendungen für Unternehmen und Kunden. Die Theorie, die man sich für beide Berufe aneignen muss, ist teilweise gleich. Deshalb haben die Auszubildenden in den ersten Ausbildungsjahren gemeinsame Grundlagenfächer in der Berufsschule.
Was kann ich nach der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration machen? Als Fachinformatiker hast du viele Möglichkeiten, dich weiterzubilden. Du könntest zum Beispiel als IT-Projektkoordinator die Verantwortung über ein Team oder eigene Aufträge übernehmen. Auch die Weiterbildung zum Techniker bietet sich an, wenn du vorhast, mal eine Führungsposition zu erreichen. Natürlich kannst du im Anschluss an die Ausbildung auch noch studieren: zum Beispiel Informatik oder Informations- und Kommunikationstechnik. Möchtest du direkt mit der Arbeit loslegen, dann schau dich auf der Suche nach einem Job in allen Branchen um – denn Fachinformatiker werden nicht nur in der IT-Branche, sondern in so gut wie jedem größeren Unternehmen mit eigener IT-Abteilung gebraucht.
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Hi! Ich bin der Sebastiano von Ausbildung.de und ich erzähle dir in diesem Video alles,
was du über die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration wissen musst.
Du kennst das ja sicher auch: Manchmal will die Technik einfach nicht so, wie man selbst möchte.
Klar, den WLAN-Router neu starten, das schaffe ich auch gerade noch so selbst. Aber für die richtig
komplexen Aufgaben, da gibt es ja zum Glück eine eigene Ausbildung – die zum
Fachinformatiker für Systemintegration. In diesem Job bist du für die IT in
einem Unternehmen zuständig. Hier arbeitest du an Lösungen, mit denen
Informationen und Daten schneller und ohne Fehler übertragen werden können.
Okay, das ist jetzt erstmal ganz schön abstrakt. Deswegen habe ich aber auch mit
den IT-Experten von ALDI SÜD gesprochen, die mir einen kleinen Einblick in ihren
Arbeitsalltag gegeben haben. Darüber erzähle ich euch später im Video aber
dann noch ein bisschen mehr. Als Fachinformatikerin für Systemintegration
bist du für das Finden von IT-Lösungen zuständig. Das ist irgendwie ein riesiges Wort,
was mir auch gar nicht so klar war am Anfang.
Jetzt kann ich es dir aber ganz gut erklären. In einem Unternehmen – und dabei ist die
Größe erstmal zweitrangig – müssen alle Mitarbeiter untereinander kommunizieren können.
Das ist ja klar. Sei es per E-Mail, Telefon oder auch mit einer speziellen Software,
mit der sie sich gegenseitig Aufgaben hin und her schicken können,
so eine Art To-do-Liste, die man mit mehreren Leuten gleichzeitig befüllen kann.
Und genau da kommt der Fachinformatiker für Systemintegration ins Spiel.
Sie besorgen Hardware, also Computer, Telefone, und auch die Software, also Programme.
Das kann man sich dann noch relativ gut vorstellen, weil, das kennt man ja auch
irgendwie so ein bisschen von zu Hause. Da hört der Job aber noch lange nicht auf!
Das Einrichten von Server, Laptops und Telefon gehört auch dazu und je größer
das Unternehmen, so komplexer werden dann auch die Aufgaben in diesem Job.
Du kannst entweder direkt in einer Firma angestellt sein oder bei einer Agentur.
Die ist dann für die unterschiedlichsten Unternehmen im Einsatz.
Machst du deine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration
bei ALDI SÜD bist du zum Beispiel für die Einrichtung von IT-Lösungen in der
Verwaltung und für den Einkauf von Hardware und Software in einer der
vielen ALDI SÜD-Filialen weltweit verantwortlich.
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Ich habe mir die Aufgaben, die im Job-Alltag alle auf dich zukommen würden, mal genauer angeschaut.
Meistens arbeitest du nach deiner Ausbildung im technischen Service.
Da kümmerst du dich dann um die Wünsche deiner Kunden und suchst nach der perfekten Lösung
für ihre Ansprüche. Dafür nimmst du dann zum Beispiel auch die Räumlichkeiten,
also ein Bürogebäude oder auch einen Supermarkt, ganz genau unter die Lupe und
findest so heraus, welche Anforderungen die Technik so aushalten muss. Du machst
dir also ein genaues Bild davon, wie viele PC zum Beispiel aufgestellt
werden müssen oder wie viele Meter Kabel gebraucht werden. Und darüber habe ich
mir tatsächlich noch nie irgendwelche Gedanken gemacht, wie viele Steckdosen
man zum Beispiel braucht, um ein Büro komplett neu einzurichten.
Wenn du dir dann alles genau angeschaut hast, erstellst du einen Plan und dann
suchst du nach der richtigen Hardware und Software.
Wenn du dann alles bestellt hast und die Sachen angekommen sind, heißt es für dich:
Computer aufbauen und Programme installieren.
Du verkabelst dann zum Beispiel die Hardware und richtest das Netzwerk ein
oder bringst die Software auf den neuesten Stand. Dazu gehört Antiviren-Software
und auch andere Programme, für die du vorab Lizenzen kaufst. Das brauchst
du zum Beispiel bei speziellen Projekt-Tools oder Bildbearbeitungsprogrammen, je
nachdem, welche Anforderungen und Programme dein Kunde so braucht.
Ich fasse mal kurz zusammen: Im technischen Service planst du IT-Lösungen und setzt
diese dann auch um. Also alles recht planbar und geregelt. Es kann aber auch
sein, dass du als Fachinformatiker für Systemintegration im User-Support
arbeiten möchtest. Und hier bist du dann für die Notfälle zuständig. Wenn ein
Kunde oder Kollege – falls du in einem Unternehmen arbeiten solltest –
Schwierigkeiten mit seinem Computer hat oder der Server Probleme macht, dann bist
du sofort zur Stelle und hilfst. Du bist aber auch dafür zuständig, die
technischen Geräte regelmäßig zu überprüfen und zum Beispiel Updates zu installieren.
Die Ausbildung ist dual aufgebaut und
dauert zweieinhalb bis drei Jahre. Du besuchst abwechselnd die Berufsschule
und auch deinen Ausbildungsbetrieb. Das ist entweder ein IT-Dienstleister, also zum
Beispiel eine Agentur, oder auch ein Unternehmen, das selbst einen Experten benötigt.
Im Theorieunterricht geht es dann zunächst mal um die ganzen IT-Basics,
die du dann später für deinen Job auch brauchst. Da lernst du dann zum Beispiel, wie IT-Systeme
und -Netzwerke konzeptioniert und installiert werden
und du gliederst Hard- und Software in bestehende Systeme ein.
Ähm, ja okay, dafür brauche ich jetzt auch erstmal irgendwie ein Beispiel. Das heißt
einfach, du baust einen neuen Arbeitsspeicher in einen Rechner ein oder
du lernst auch die verschiedenen Schritte kennen, die nötig sind, wenn ein
Büro mit WLAN ausgestattet werden soll. In der Berufsschule
geht es dann aber auch um Themen wie Arbeitssicherheit und du lernst neue
Sprachen, sogenannte Programmiersprachen, kennen, wie zum Beispiel Javascript oder
auch C++ und eignest dir die unterschiedlichen Programmiertechniken an.
Neben dem Fachwissen hast du aber auch
Fächer wie Englisch, Mathe, Rechnungswesen oder auch Controlling. Die andere Hälfte
deiner Ausbildung findet dann im Unternehmen statt. Hier durchläufst du
die verschiedenen Bereiche. Den Kundenservice und Support, die
Projektleitung und auch die Verwaltung, Inbetriebnahme und Wartung von
IT-Systemen. In deiner Ausbildung bei ALDI SÜD wirst du dann in ein
Projektteam zugeteilt, das sich dann um einen bestimmten Bereich kümmert.
Zum Beispiel der Bereich IT-Buying und Messaging. Natürlich hast du während deiner
Ausbildung aber auch die Möglichkeit, immer wieder ein anderes Team kennenzulernen.
Du könntest beispielsweise das Team IT-Buying beim
Einkauf von Hardware und Software für die Filialen unterstützen oder du schnupperst
in die Arbeit vom Team Messaging rein. Dort dreht sich dann alles, wie der Name
ja schon verrät, um Kommunikation und zwar per E-Mail.
Die Experten für Datensicherheit haben ein Auge auf den Server und passen auf,
dass niemand Fremdes Zugriff auf den Server hat oder Mails mitliest, die nicht
für ihn bestimmt sind. Am Ende deiner Ausbildung steht ja noch ein
Abschlussprojekt an. In dem Projekt bearbeitest du einen Fall, den du dir
selbst aussuchen kannst. Ein mögliches Thema wäre zum Beispiel die Erstellung
eines sogenannten Lastenhefts für ein bestimmtes Projekt in deinem Team.
Das ist eine Anforderungsanalyse, in der du herausfindest, welche Hard- und
Software für einen konkreten Auftrag benötigt werden. Vom Konzept bis zur
Umsetzung arbeitest du dann alles schriftlich aus und präsentierst das
Ganze deinen Ausbildern. In der Ausbildung zum Fachinformatiker für
Systemintegration verdienst du natürlich auch schon Geld – das sind ungefähr 950
Euro brutto monatlich im ersten Jahr, 1050 Euro in zweiten und 1200 Euro im
dritten Jahr deiner Ausbildung. Okay, das waren jetzt echt viele Fakten!
Wie du wahrscheinlich schon gemerkt hast, bist du genau der Richtige für diese
Ausbildung, wenn du ein Tüftler bist und Spaß daran hast, Ursachen für Probleme zu
erforschen und vor allem Lösungen zu finden.
Außerdem solltest du sehr sorgfältig und konzentriert arbeiten können. Gut – und dass
du technisch interessiert sein solltest, das ist ja auch relativ klar.
Übrigens, damit deine Bewerbung ein Erfolg wird, empfehlen dir die Experten von
ALDI SÜD, vorab ein Praktikum im Bereich der IT gemacht zu haben, damit du schon
erste Erfahrungen mitbringst. Vielleicht hast du ja in der Schule schon
Informatikunterricht gehabt oder hast an einem IT-Projekt mitgemacht.
Auch das kann für dich von Vorteil sein bei deiner Bewerbung um diesen Job,
genauso wie gute Noten in Mathe und Englisch.
Moment mal – Englisch? Ja, das hat mich auch erstmal ein bisschen überrascht.
Aber ist ja eigentlich ganz logisch, es ist nämlich so, dass alle Befehle in der
Programmiersprache überwiegend auf Englisch ausgeführt werden. Deswegen hast
du in der Berufsschule sogar Fach-Englisch. Wenn du dann mit deiner Ausbildung
fertig bist, hast du super viele Möglichkeiten, dich weiterzubilden.
Du könntest dann zum Beispiel eine Technikerweiterbildung machen oder auch
ein Aufbaustudium im Bereich Informatik oder Informations- und Kommunikationstechnik machen.
Bei ALDI SÜD werden in der hauseigenen
ALDI SÜD-Akademie mehr als 80 verschiedene Weiterbildungen angeboten.
Durch die Teilnahme daran kannst du dein Know-how erweitern und immer wieder
praktische neue Tools kennenlernen. In speziellen Schulungen für Azubis eignest
du dir aber auch schon Skills für zum Beispiel Projektmanagement an.
Du bekommst Software-Schulungen und auch IT-Zertifikate. Wenn du dir jetzt sicher
bist, dass der Job als Fachinformatiker für Systemintegration der richtige für
dich ist, dann schau auf Ausbildung.de vorbei und bewirb dich noch heute für deinen Traumjob!