⭐In dieser Folge ist Hartmut Neudeck bei uns zu Gast. Hartmut erfüllte sich vor 14 Jahren einen Lebenstraum, und wandelte 5 Wochen lang auf den Spuren von Erich von Däniken in Südamerika. Folgen wir Hartmut tief in die Geheimnisse von Südamerika. ⭐
Ja hallo Freunde des Podcasts. Heute sind wir wieder hier mit einer spannenden Folge und zwar
wieder am Start natürlich unser Ralf. Hallo Ralf. Servus Flo. Und unser heutiger Gast ist der Hartmut.
Hallo Hartmut. Hallo Flo, hallo Paul. Ralf, Ralf. Ralf, ja Ralf, Entschuldigung.
Hallo Hartmut, grüß dich. Wie geht's Hartmut? Gut eigentlich, keine Probleme. Der Winter hat
begonnen im Harz, aber das kennen wir ja, das ist nichts Neues für uns. Wie viel Zentimeter
Schnee habt ihr schon? 3-4, das ist doch lächerlich. Sehr gut. Hartmut, ja du hast,
ich hatte dich ja mal angefragt, ob du vielleicht Interesse hättest mal bei uns im Podcast aufzutreten,
weil du eigentlich ganz spannende Reisen gemacht hast früher und würdest du vielleicht Hartmut
den Leuten dich erstmal so ein bisschen vorstellen, wer du bist, was du machst und
vielleicht dann auch, um was es denn heute eigentlich genau geht. Okay, ja mein Name ist
Hartmut Neudeck. In der Zwischenzeit bin ich Rentner und bin 75 Jahre alt. Seit Erich von
Däniken sein Buch rausgebracht hat, bin ich institutiert. Also 1971 habe ich das Buch gekauft,
war auf etlichen Kongressen von ihm, auch auf dem Weltkongress in Wien damals, aber ich hatte
immer zeitlich kaum Zeit, weil ich aus der Gastronomie komme und das ist jetzt Geschichte.
Jetzt habe ich mehr Zeit. Als ich in Rente gegangen bin, habe ich mir gesagt, solange du noch kannst,
auf geht's. Südamerika hat mich schon immer interessiert und dann bin ich von Frankfurt
losgeflogen Richtung Lima und war fünfeinhalb Wochen unterwegs in Mexiko, in Peru, Bolivien,
Chile, Osterinsel. Das war so mein Traum. Also quasi so den Lebenstraum erfüllt auf
den Spuren des Erich von Däniken. Ja, genau. Und ich hatte mir so ein bisschen ein paar Reiseziele
aufgeschrieben und bin dann losgeflogen und im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich viel
mehr gesehen habe, als was ich vorgenommen habe. Also es ist alles sehr gut gelaufen da unten.
Ich habe nur Positives erlebt, egal wo. Sprachlich war es ein bisschen, naja,
ich kann kein Englisch, nur ein paar Wörter, was man so braucht. Und ein bisschen Italienisch,
Italienisch-Spanisch ist ja ein bisschen, naja, ähnlich. Meine Frau ist Italienerin,
da habe ich ein bisschen was mitgekriegt. Ich bin nicht sprachbegabt. Aber es hat gut geklappt,
muss ich sagen. Und ich war total begeistert von meiner ersten Station in Lima. Am ersten Tag bin
ich durch Lima gewandert. Da hast du, glaube ich, auch ein Foto drin. Aber das können wir später
gucken. Lima ist auch sehr schön. Ich wollte noch ins Museum gehen. Das hatte ich mir aufgehoben
zum Schluss. Ist aber nichts mehr draus geworden. Ich bin dann am nächsten Tag hochgeflogen nach
Cusco. Und das war praktisch meine erste Station. Okay, also das, was wir jetzt sehen auf dem Bild,
ist Cusco. Das ist Cusco. Das ist das sogenannte Coricancha. Coricancha wurde von den Spaniern
zum größten Teil zerstört. Was wir hier sehen, ist der Rest. Und was da noch steht,
ist so ein hammermäßiger Bau. Man sieht ja auf dem Foto, wie eng und genau geschnittene Steine
da sind oder gegossen. Da sind wir uns ja nicht einig. Gegossen oder geschnitten oder behauen.
Es ist sensationell, diese Tempelanlage. Das ist das Allerheiligste, wie sagt man,
der Inkas damals gewesen. Und wie die Spanier gekommen sind. Ja, katholische Kirche, das hat
ihnen nicht gefallen. Alles zerstört. Die ganzen Goldarbeiten, da sind ganz wenig übrig geblieben,
alles eingeschmolzen und nach Spanien verschifft. Das ist sowas von schade, dass diese Kultur so
zerstört worden ist. Und das findet man ja auf dem ganzen Kontinent, nicht nur jetzt in Cusco.
Also der Tempel ist wirklich, wer mal in Cusco ist, sollte auf jeden Fall da hingehen. Und die
haben außen rum noch ein paar Steine ausgestellt mit Steinbohrungen, wie man es so kennt aus
Ägypten. Und Steinbearbeitungs- und einzelne Teile da. Ich möchte nicht wissen, wie der Tempel im
Ganzen ausgesehen hat. Das muss gemeinlich gewesen sein. Also unvorstellbar. Ich glaube,
man sieht es da ja am besten, dass da kein Blatt Papier zwischen reinpasst bei den Funks,
so exakt. Nichts passt da zwischen rein. Und auch mathematisch gesehen, ich interessiere mich ja
auch ein bisschen mit Mathematik, aber es hört sich jetzt stark an, das ist eine einfache
Mathematik, dass die Abmessungen immer etwas bedeuten. Das würde jetzt weitführen, das zu
erklären. Aber die waren sehr fortschrittlich auch in Mathematik, die Inkas. Ja, wir gehen mal
aufs nächste Foto vielleicht schon. Da sieht man es ja noch einmal perfekt. Da sieht man es noch
einmal, dass es unglaublich ist, diese Steinbearbeitung. Ich konnte jetzt nicht alle
Bilder, ich habe noch schönere Bilder und mehrere, aber man kann nicht alles zeigen heute Abend. Ich
kann nur einen Tipp geben, geht mal Coricanca, Cusco ins Internet, da sind so viele Bilder drin,
das haut einen um. Naja, das ist echt Wahnsinn. Da ist exakt, da passt nichts zwischen rein. Aber
ich finde, man muss so etwas auch vor Ort mal sehen, wenn einer die Möglichkeit hat. Und das
ist etwas ganz anderes, als wenn man Filme sieht oder Fotos. Es haut einen einfach nur um.
Ja, das ist dann die nächste Reise Richtung Nazca, das war Ica. Da ist dieses berühmte Museum, wo
diese geritzten Steine ausgestellt sind, unter anderem jetzt hier der Dinosaurier. Es sind viele
Fakes unterwegs, weil die Leute wollen ja Geld verdienen da unten. Aber in dem Museum sind nur
Originalsteine, die damals der Cabrera hieß, gesammelt wurden. Es sind ja tausend da drin in
dem Museum. Und ich hatte da ein kleines Erlebnis. Ich war da in Ica spazieren, mir fiel der Name
nicht mehr ein vom Museum. Ich fand ihn nicht auf meinem Schriftkram. Und dann war ich in der
Innenstadt und auf einmal lese ich oben drüber Cabrera, auf Spanisch Museum. Man muss ja auch
Glück haben. Dann bin ich da hingegangen, war geschlossen, obwohl die Öffnungszeiten schon
offen gewesen sein müssten. Da war ein Taxifahrer draußen und fragte ich den, warum er zu ist. Dann
hat er glatt angerufen und gefragt, was los ist. Und dann sagte der, er kommt in 15 Minuten. Da
sieht man wieder, wie freundlich und gastfreundlich die sind unten in Südamerika. Der andere hat sich
den Scheißdreck, Entschuldigung, den Dreckdruck geschert. Aber wir sind gleich hilfsbereit und
gleich das Telefon rausgeholt und angerufen. Und dann kam der an, also die Frau kam an und
fragte, ob ich fotografieren darf. Also man muss ja immer fragen. Das ist eine Katastrophe. Weil
man, ich habe schon mal schlechte Erfahrungen gemacht. Einfach nur fotografieren kriegt man
Ärger. Ja, sie sagte 5 Dollar. Das war für sie wahrscheinlich. Sie dürfte das auch nicht machen.
Wahrscheinlich hat das sie selber eingesteckt. Habe ich ihr gegönnt. Dann habe ich 20 Fotos
gemacht und habe mir dieses Museum angeguckt. War sehr, sehr interessant. Und beim Rausgehen hat
sie noch die Türen aufgemacht. Das sind so Schwenktüren gewesen. Und dann konnte man von
außen wunderbar noch Fotos machen. Und was passiert? Da kommt ein Mann an mit dem Auto,
der Besitzer und macht ein Theater, weil ich fotografiert habe. Da wollte er mir mein
Fotoapparat wegreißen. Da habe ich aber festgehalten. Er hat darauf bestanden, dass ich lösche. Dann
habe ich so getan, als wenn ich die Fotos lösche. Und der hat das gar nicht mitgekriegt,
dass ich gar nicht gelöscht habe. Und da wollte er noch die Polizei rufen. Da bin ich aber abgegangen.
Also in das nächste Taxi rein und weg war ich. Ob er wirklich die Polizei hätte, weiß ich nicht.
Ist ja eigentlich alles Blödsinn. Die ganzen Fotos sind im Internet drin. Haarscharf. Ich
weiß nicht, warum die sich so anstellen. Dann war ich auch in IK, also wo dieses Museum ist,
in dem öffentlichen Museum. Und da war auch Fotografie verboten. So, jetzt haben wir in
der Nähe von IK geht es weiter Richtung Nazca. Da gibt es einen Flugplatz. Da kann man dann
ungefähr bezahlt 80 Dollar. Kannst du kannst du da über die Nazca Linien fliegen. So ungefähr
20, 25 Minuten. Und das war natürlich auch ein Riesenerlebnis, wenn man das live sieht. Und wenn
man sich das jetzt vorstellt, dass ein Archäologe sagte, dass das Prozessionswege sind. Prozessionswege,
da muss man nur den Kopf schütteln. Das sind Hunderte. Dieser lange hier, was man auf dem
Bild sieht, der ist, glaube ich, über zwölf Kilometer lang. Die haben ganz den Bergrücken
abgetragen. Und darauf sind diese auch diese Linien. Weiter unten im Tal sind ja Hunderte.
Mit den, wie sagt man, Affen und Tierkreiszeichen. Das hat ja die Frau, wie heißt sie, die Deutsche,
die das untersucht hat, Maria Reicher. Die hat sich ja ihr ganzes Leben damit verbracht,
mit den Nazca Linien. Hat aber auch nichts rausgebracht, sagen wir mal, was das Rätsel von
Nazca. Konnte sie auch nicht lösen. Sie hat zwar ein paar Theorien gebracht, aber sie hat viel getan
für Nazca. Ohne sie würden die Linien wahrscheinlich teilweise schon zerstört sein. Die haben ja
mitten durch die Pan-Amerika-Straße durchgebaut damals. Unglaublich, so was. Da ist einiges
zerstört worden. Und seitdem die Maria Reicher da am Werk war, hat sie versucht, die zu schützen.
Und die Regierung hat das eingesehen, weil sie ja Touristen mag nicht. Und seitdem wird da aufgepasst.
Man darf da unten auch nicht rumlaufen. Da gibt es einen Aussichtsturm. Und da kann man dann vom
Aussichtsturm in der Ebene sehen. Aber das sieht man bei weitem nicht so gut, als wenn man ins
Flugzeug steigt. Ich würde jedem empfehlen, so 80 Dollar auszugeben. Das ist heute gar nicht mehr
so einfach. Aber ich glaube, ich habe erfahren, dass da auch schon ganz schön geguckt wird. Also,
dass das auch nicht mehr so angeboten wird. Und auch nicht mehr so ganz schöne Preise
mittlerweile verlangt werden. Das scheint wohl alles nicht mehr so einfach zu sein da,
auch in Südamerika. Es sind ja zehn Jahre vergangen. Und es ändert sich ja immer was.
Die haben ja auch bei Machu Picchu jetzt einen Flugplatz gebaut, damit sie noch mehr Leute
schneller hinbringen können. Und das ist jetzt auch nochmal Naska. Da sieht man ja,
wie auf diesem Bild schon x Striche sind. Und was soll ein Prozessionsweg? Es gibt überhaupt
keinen Sinn. Erich von Dänningen hat ja mit der Uni Dresden die untersuchen lassen. Und er hat
festgestellt, dass an manchen Linien, die er praktisch unter die Erde Radar gemacht und da
sind Anomalien festgestellt worden. Die Leitfähigkeit. Erich hatte damals quasi die
Striche unter den Lapistern hat er untersuchen lassen auf seine Leitfähigkeit. Und da gab es
das Ergebnis, dass diese kleinen, feinen Linien, dass die eben eine erhöhte Leitfähigkeit hätten.
Und wie das. Also das ist natürlich noch ein zusätzliches Rätsel schon zu dem normalen Naska,
sage ich jetzt mal. Also dass diese kleinen, feinen Linien, dass die so eine elektrische
Leitfähigkeit haben. Also ich sage, wenn mich einer fragt,
es ist irgendetwas Technisches, was man heute nicht erklären kann. Und das wird
wahrscheinlich in den nächsten zehn Jahren, wenn wir mehr wissen. Auf jeden Fall keine
Prozessionswege. Das kann man abhaken. Ich glaube, da sind wir uns einig.
Ja, also ich denke auch, dass man muss ja klar unterscheiden. Also diese Geoglyphen,
Spinne, Affe, Polypri. Keine Ahnung. Also das ist klar, was sie dargestellt haben. Das kann
man ja recht einfach erkennen, dass es da solche Tierdarstellungen sind. Aber eben das Haupträtsel
ist halt eben tatsächlich diese Lapistas. Man weiß ja auch nicht genau, ob die Tierzeichnungen
später reingekommen sind. Ich nehme an, dass die Linien viel älter sind und da sich die
Archäologen noch vertun. Aber wie wir alle wissen, es wird ja jedes Jahr neu interpretiert und wir
haben neue Möglichkeiten, was zu untersuchen. Und da tut sich noch was. Und das ist das berühmte
Puma Punku. Das ist ein riesiger, ich will jetzt nicht sagen Steinhaufen, aber es stehen nur noch
Steine rum. Aber die Steine sind unglaublich. Sie sind bearbeitet, wenn man hier links am Bild
sieht, diese Kreuzsteine, die wie ein Puzzle ineinander passen. Ja, die Haarsteine da genau.
Ja, die Haarsteine. Also wenn man da Puma Punku genau besichtigt, sind ja hunderte Steine und
jeder Stein unglaublich bearbeitet. Und da kann man nicht sagen, mit einer Steinkugel oder mit,
das ist unmöglich sowas. Da muss schon irgendwie Technik dahinterstehen. Vor allem, es schaut so
komisch aus und man hat ein gewisses Gefühl, wo ist der Rest hin? Also es stehen da so vereinzelte
Steine, aber wo ist dann das andere hin? Ich glaube, Ramon hatte mir mal erzählt,
die tatsächlich da auch immer mal wieder so ein paar Steine mobben, als Baumaterial. Ich bin mir
nicht mehr sicher. Ich glaube, er hatte mir mal gesagt, dass es viele Anfragen gibt ans Archiv
von Erich, weil er halt eben Aufnahmen aus den 70er Jahren und 80er Jahren hatte. Dabei ist dann
aufgefallen, dass hier und da mal wohl keiner weggekommen ist. Aber jetzt ist da unglaublich,
ihr seht die Anhöhe hier, die Leichte da oben. Und da stehen Frauen und passen auf am Tag. Und
nachts wird das, glaube ich, ist das gesichert alles, wenn man das heute halt macht. Und die
Frauen sind sehr hinterher, dass man da nichts mitnimmt. Auch kein ganz klein oder sonst was.
Die sind rigoros. Frauen sind ja nicht bestechlich, im Gegensatz zu Männern. Männer
lassen sich eher mal bestechen. Und ich bin da ein bisschen weiter reingegangen in das abgezäunte
Areal. Da kam gleich einer an und hat mich ein bisschen zurechtgewiesen, aber freundlich. Und
okay, die haben ihre Vorschriften, wie es halt so ist. Und in dem Museum, was da ist,
sehr interessant, auch wieder das Problem, man darf nicht fotografieren. Ich war alleine drin,
gleich als erster morgens um neun, habe gleich mein Fotoapparat rausgezückt und die große
Stadion fotografiert. Und kaum war ich fertig, kam die Dame rein und hat mich darauf aufmerksam
gemacht. No Photo. Immer das Gleiche. Ja, mit dem Tempel, Tempel Tiahuanaco. Da kommen wir ja
jetzt auf Humapumco, daneben ist ja Tiahuanaco. Geh ich nochmal zurück. Tiahuanaco ist,
kannst du auch raussuchen. Das Tempeltor, genau. Da ist die Tempelanlage, Tiahuanaco. Aber man
sagt ja, dass das zwei verschiedene Zeitepochen sind. Also Humapumco, der das ausgegraben hat,
ich komme jetzt nicht auf Namen, der sagt bis zu 12.000 Jahre, was ungefähr hinkommt. Aber die
Archäologen sind da anderer Meinung. Ich weiß nicht, hattest du Bilder von dem, ja irgendwo
müsstest du, guck mal, müsstest du ein Tor. Tiahuanaco ist auch ein Foto. Das Sonntor müsste
dabei sein. Ja, hier, mit dem Sonntor, jawohl. Geh nochmal links, noch eins links. Das da? Ja,
genau. Das ist mal die Rückseite vom Sonntor. Ich glaube, ich habe es vergessen, von vorne dir zu
schicken, aber das kennt ja fast jeder. Und das war halb im Erdboden drin, wie sie das ausgegraben
haben und ist gebrochen in der Mitte, äh seitlich. Von vorne sieht es besser aus,
aber das könnt ihr im Internet angucken. Das habe ich nicht drauf. Genau, das sind ja diese
Figuren, die den Viracocha da blankieren, das ist ja ganz berühmt. Der Sonnenkalender,
sozusagen. Kannst du in das nächste Bild? Schau, was das nächste ist. Das ist auf dem
Plateau in Tiahuanaco. So sehen die Figuren auch, im Museum steht eine drinnen, die noch
schöner ist. Warte, dann schauen wir jetzt einfach noch kurz, wo das beginnt, dass wir dann eine
Reihenfolge haben. Ein zweiter. Der ist da. Aber wo sind wir da jetzt, was ist das? Ja,
das kannst du dir auch zeigen. Das ist die Mauer in Tiahuanaco. Da ist ja dieses Plateau,
da war ja eine Pyramide gestanden, aber nach unten hin, durch Bodenratta festgestellt,
gibt es noch einiges zu erkunden, aber es fehlt das Geld. Ich habe Dieter Krogen kennengelernt,
damals noch nicht, wir sind damals viel später, nach der Amerikareise habe ich den kennengelernt
und der kennt sich in der Gegend unglaublich gut aus. Es war schade, dass ich den erst später
kennengelernt habe. Wir sind da zusammen nach Bosnien gefahren, zu den Pyramiden mit Dieter
Krogen. Und Dieter Krogen macht auch für Dominic Görlitz, ist ja als Übersetzer tätig, spricht
perfekt Spanisch und kennt die Begebenheiten in ganz Peru, kann man fast sagen. Also der kennt
sich aus, der weiß auch, von was er spricht. Ich möchte auch diesen wenigen auch mal grüßen,
er meldet sich leider in letzter Zeit nicht mehr. Grüße an Dieter. Also Dieter, wenn du das siehst,
melde dich. Ja, okay, ja dann, genau, hier nochmal das Sonnentor, das ist eben das Plateau. Dann
haben wir noch, glaube ich, was. Ja, das ist auch auf diesem Plateau, da sieht man auch die
gerade geschnittenen Steine. Die einen sagen gegossen, die anderen sagen behauen. Ja,
sind wir uns wie alle nicht einig. Das ist aber auch Tiahuanaco, ist das? Das ist noch Tiahuanaco.
Aber das habe ich so auch noch nie gesehen. Ich habe etliche Fotos noch, obwohl nicht viel
übergeblieben ist. Wenn wirklich 12.000 Jahre alt ist und die Steine zum Häuserbauen genommen haben,
dann weißt du ja, was los ist. Und wo geht es da rein? Da geht es nicht mehr rein, das ist fast
nur eine Öffnung hier. Das ist kein Raum, da kommst du hinten wieder raus. Aber ich habe
das Einzige, ich habe durch Dieter Krohn was festgestellt, was für mein Buch nützlich ist,
aber das ist eine andere Geschichte. Also haben wir nicht welche übersprungen,
wo der Floh aufs Plateau? Ich glaube, wir haben die Langschädel, glaube ich,
werden jetzt als nächstes. Das können wir nächstes Mal machen. Nein, wir machen das alles,
ist ja kein Problem. Wir machen jetzt mal beim Langschädel weiter, dann sind wir wieder in der
Reihe, glaube ich. Die Langschädel, das ist in Paracas, da gibt es auch ein Privatmuseum. Das
war auch ein Witz, das kannte ich gar nicht. Brian Forrest ist da übrigens für zuständig.
Nein, ich war in Paracas und wollte den Leuchter angucken, der da in der Bucht ist. Das kann man
ja nachher sehen. Das machen wir noch, genau. Ja, und da habe ich da übernachtet in Paracas. Ich
stehe morgens auf und gehe da spazieren. Von drei Häusern weiter haut es mich um. Das Museum,
großes Bild oben von den Schädeln. Ich dachte, was ist jetzt los? Aber man muss auch wieder Glück
haben im Leben. Der Mann machte dann auch etwas später auf, der ist dann auch gekommen. Da fragte
ich auch, ob ich fotografieren darf. Ich mache das grundsätzlich. Da sagt er auch, fünf Dollar,
das ist ja in Ordnung. Wir haben ja auch ihre Ausgaben. Dann hat er mir das auf Spanisch
erklärt. Ich habe das nicht viel verstanden, aber ich kenne ja das Thema von den Langschädeln. Man
muss da nicht viel verstehen. Er nahm dann die aus der Vitrine raus, hat mir die richtig gezeigt,
hat mir eine in die Hand gedrückt. Er war sehr offen und unglaublich freundlich. Das sind sie
ja auch eigentlich alle. Ich habe eigentlich nie schlechte Erfahrungen gemacht, außer mit dem
Fotoapparat. Genau, weil das ja eben gerade in Paracas ist das Sensationelle daran, dass es
eben Schädel gibt, die keine Fontanelle haben. Ja, das wollte ich gerade erklären, dass da keine
Fontanelle drin ist. Teilweise, ich weiß nicht, ob ich ein Bild habe, mit einem Loch oben drin,
wie ein Operationsloch. Ja, hier links. Oh, Drepanation. Ja, die Inkas waren schon sehr weit.
Aber ob das Inka ist, glaube ich noch nicht mal. Es gibt ja diese Megalithkultur vor den Inkas.
Und das wird ja noch nicht angenommen von der offiziellen Archäologie. Ich bin überzeugt,
dass die Inkas eine frühere Kultur waren, also verhältnismäßig und weit vorher die Megalithkultur.
Und diese Schädel sind wahrscheinlich viel älter als die Inkakultur. Das ist ja eine eigene Kultur,
diese Paracas-Kultur. Das hat man ja festgestellt. Ja, was mir gut sieht, ist tatsächlich die
Knochenheilung. Das sieht man extremst gut hier bei diesem Exemplar. Und hier sieht man auf dem
Bild diese eine Naht, was man bei dem anderen nicht gesehen hat. Siehst du das? Die Fontanelle.
Oh, ja, die Fontanelle. Ja, genau. Schauen wir mal zum Vergleich. Es sind riesige Schädel.
Hier hat er die in der Hand. Das ist das Museum. Direkt drei Häuser weiter habe ich übernachtet.
Aber es lohnt sich, da reinzugehen. Meine fünf Dollar ist kein Geld, würde ich vielleicht heute
ein bisschen mehr nehmen. Aber das ist scheinbar Inka in Older Cultures. Ja, er schreibt Inkakultur.
Er stellt vieles aus der Inkakultur. Das muss man dazu sagen. Aber ich meine,
dass die Schädel selber viel älter sind. Er hat viele Ausstellungsstücke drin,
von den Inkas, wie die Schnüre, wo sie gezählt haben. Und die ganzen Sachen, ein paar Fundstücke
hat er. Er hat gute Sachen drin. Aber wie gesagt, Inkakultur. Das haben wir jetzt wieder bei dir.
Das haben wir vorhin vergessen. Das sind diese Teesteine, die aussehen, als wenn man sie
zusammensetzen könnte. Das hat mich damals schon fasziniert, als denjenigen, die er in
seinen Büchern gebracht hat. Das kennen wir, glaube ich, alle. Das ist Machu Picchu.
Das ist das berühmte Sonnenobservatorium, glaube ich. Ja, ich bin da hochgefahren von
Cusco. Der Bus ist nicht voll geworden. Wir waren nur zu zweit. Da haben sie dann ein Taxi
zur Verfügung gestellt. Das war billiger. Hinter mir saß ein Kolumbianer und wir beide sind dann
nach Machu Picchu bis zum Bahnhof mit dem Taxi und von da aus durch das Ollampampo-Tal,
wo dieser Fluss ist, hochgefahren nach Machu Picchu mit dem Zug. Das war auch sehr interessant,
durch das Tal durch. Das ist schon ein Traum. Ich glaube, das ist mit da unten, oder? Der Fluss.
Ja, genau, da unten ist der Fluss. Und wir sind dann mit dem Bus hochgefahren. Das musst du
erlebt haben. Ich war am Fensterplatz gesessen. Da ist von der Fahrbahn nicht mehr viel über,
wenn der da hochfährt. Das ist atemberaubend. Wenn da ein Reifenplatz ist, bist du weg. Ich
weiß nicht, ob sie in der Zwischenzeit mehr gemacht haben. Auf dem Weg nach oben gibt es
dann Aussparungen von Parkplätzen, wenn ein Bus entgegenkommt, dass sie vorbeifahren können. Die
sprechen sich dann ab, wenn die von oben runterkommen, damit die sich nicht auf der Strecke
begegnen. Das ist ja nur einspurig. Das ist das Foto. Da war ich total geflasht. Da kommst du
oben an auf den Parkplatz und dann kleine Anhöhe und dann stehst du da oben. Dieses Bild, das muss
man einfach auch nur gesehen haben. Und ich hatte das Glück, kein Nebel, kein Regen. Es hatte,
glaube ich, nach zwei Stunden ein bisschen genieselt, aber es hat nichts ausgemacht. Ich
hatte richtig Glück. Da kriegst du dann einen zugesprochen. Du darfst ja nicht überall alleine
laufen. Zwei Stunden oder drei, wie das lange gedauert hat, wirst du durchgeführt mit einer
Gruppe. Entweder du kannst aussuchen auf Spanisch oder auf Englisch. Mir war es egal. Ich habe dann
Spanisch genommen. Ich kenne das sowieso, was der gesprochen hat. Das ist ja nichts Neues. Wer
sich dafür interessiert, was der erzählt, da oben. Was sagen Sie denn dazu? Da sieht man alles,
das ist ja terrassiert. Was waren das? Waren das alles Tempel? Waren das Wohnungen? Da sage ich
auch wieder, das sind zwei Kulturkreise. Die Inkas und dann die Megalithkultur. Die Megalithkultur
sieht man jetzt nicht so ganz. Doch links ist die Megalithkultur und rechts unten sind die
normalen Wohnhäuser, wenn ich das mal so beschreiben darf. Die haben sie restauriert
und die Inkas haben dann teilweise auf der Megalithkultur ihre Steine draufgebaut. Das
sieht man auf manchen Bildern. Ich will jetzt nicht sagen, primitiv, aber man sieht den
Unterschied. Das zeigt auf, dass eben zwei Kulturkreise da oben waren. Ich denke auch,
dass die Megalithkultur viel älter ist als zweieinhalb Tausend, was wir sagen, glaube ich,
vor Christus. Aber das ist alles eine Annahme von uns, wie sagt man, von unseren Präastronautikern.
Die haben ja da manche andere Ansicht. Aber in den nächsten Jahren wird sich das alles ändern.
Also auf jeden Fall ist die Luft ziemlich dünn da oben.
Ja, 2.300, glaube ich. Und Cusco war schon 3.000. Und da gebe ich einen Tipp ab,
morgens Coca-Tee trinken. Das Coca-Blätter kriegt man in den Hostels, also jedenfalls damals,
heißes Wasser, fünf Minuten ziehen lassen. Wer es so nicht trinken will, ein bisschen Zucker
reinmachen und dann das trinken morgens. Und dann hast du den ganzen Tag kein Hungergefühl. Und
du kannst, wer Probleme hat mit der Höhlenluft, der verträgt die Höhlenluft besser. Ein kleiner
Tipp. Und die Coca-Blätter kosten ja Pfennige. Damals, ich habe ja zwölf mitgenommen nach
Deutschland. Das erzähle ich dann nachher noch. Das war auch noch aufregend. Ist ja eigentlich
Hausstift, Coca-Blätter. Auf dem Markt gibt es da ganze Körbeweiße in Bolivien. Da bezahlst du,
damals habe ich, glaube ich, 50 Cent bezahlt für die Handvoll. Aber in den Hotels oder Hostels
kriegst du ohne weiteres ein Tee, also heißes Wasser. Oder du machst ja das selber in dem
Hostel. Da ist ja meistens eine kleine Küche dabei. Ich habe damals fünf Euro bezahlt im
Durchschnitt mit einer warmen Dusche und einem Zimmer. Was willst du mehr? Fünf Euro? Fünf
Euro? Ja, ich finde, für das Geld und dann nur, wenn du Mittagessen gehst da in Peru,
also damals, ich bin nur bei den Einheimischen reingegangen, ein Euro Mittagessen. Die haben
dich an die Hand geführt, du bist in die Küche gegangen. Naja gut. Musstest du mithelfen für
einen Euro. Mir macht das nichts aus, wenn das ein bisschen rüppelig aussieht. Ich bin da nicht
so empfindlich. Aber ich habe einen Kühlschrank gesehen, da steht sogar ein Zettel drauf. Außen,
die müssen auch kontrollieren, die Temperatur, auch in Peru. Es ist nicht so, dass die hinter
Mond leben. Da wird unwahrscheinlich auf Hygiene schon ein bisschen geachtet. Obwohl man könnte
ja da, wenn ich die Küche gesehen habe. Ja, wo sind wir da, Hartmut? Das ist Teotihuacan in
Mexiko. Und ich stehe gegenüber einer Mondpyramide und da gegenüber ist die Sonnenpyramide. Und wenn
ich da kurz was erklären kann, die Mondpyramide hat 144 Seitenlänge und die Sonnenpyramide 216.
HUNAP nennt sich das, also nicht in unserem Maß. Und die Anzahl der Steinschichten der
Kehrungspyramiden sind die 144 und 216. Jetzt frage ich euch, ist das Zufall? Es gab schon
vor Jahrtausenden über den Atlantik, müssen die schon Kontakt gehabt haben. Weil auch wenn das
jetzt HUNAP sind, 144 und 216, aber die Zahl ist die gleiche. Und das hat Axel Klitzke in
Ägypten festgestellt. Und hier hat das Charles Hugg-Harlesson, der hat Jahre hier verbracht
und alles vermessen. Da gibt es auch einen Plan im Internet mit den 144 und 216. Also
es ist schon interessant. Und ich sage euch, Zahlen sind wie Fingerabdrücke. Die kann man
nicht irgendwie verhindern. Die lügen nicht. Und ich finde heute, alle Autoren gehen nur auf
Mythologie oder Steinbearbeitung. Aber das Maßsystem, was Axel Klitzke zum Beispiel macht,
findet man ganz selten. Und ich habe mich auch ein bisschen mit den Maßen beschäftigt. Das ist
eine andere Geschichte. Da gibt es ja Alexander Thom, das war ja der, der quasi auch die
megalithische Elle damals herausgefunden hat. Es gibt schon welche, die sich mit Maßen ein bisschen
beschäftigt haben. Aber in den Pyramiden stehen ja unglaublich Maße drin. Und das Gesamtbild von
Theohuakan zeigt ja unser Sonnensystem. Die Pyramiden sind, alles was da steht, hat Hugg-Harlesson
festgestellt, dass die im gleichen Abstand sind wie unsere zehn Planeten. Also im Verhältnis,
Maßstab. Und das ist ja auch, woher wussten die das? Selbst Pluto ist eingezeichnet in dem Maßstab.
Also mussten die ein unglaubliches astronomisches Wissen haben und das konnten die. Ich denke,
dass da schon Besuch war von oben. Und die Azteken sagen ja, Theohuakan wurde von Göttern
gebaut, die vom Himmel kamen. Das sagt ja alles aus. Seid ihr hinten bei der Pyramide der Menschen
oben oder schaut es nur so aus? Nee, ich kann es ja hochgehen. Ich war da oben. Du siehst rechts
den dunklen Streifen. Das sind die Treppen, ganz rechts. Da sind auch die Leute hoch. Da geht es
halb hoch und da oben geht es dann weiter. Und da oben ist mir eine Frau entgegengekommen,
die war ganz oben und hat falsch getreten und ist mir in den Armen gelandet. Da hat sie sich
entschuldigt. Auf ein paar Wörter Englisch habe ich dann gesagt, macht nichts. Ich habe fünf
Wochen keine Frau in der Hand gehabt. Hat sie gelacht. Hoffentlich sieht das deine Frau nicht
jetzt. Na ja, Spaß muss sein. Ist das jetzt Theohuakan? Ist das viel Betrieb oder ist das
wenig Betrieb? Ich glaube, das ist wenig Betrieb, oder? Da ist unglaublich viel Betrieb. Ich war
ja da im April und die Hauptsaison fängt erst an. Das würde ich auch jedem raten,
eine Nebensaison überall, also Südamerika zu besuchen. Es ist unglaublich, was da an
Massentourismus ist. Genau wie auf dem Gysi-Plateau. Da kannst du ja hinfahren,
wann du willst. Da ist ja immer was los. Aber hier in Peru war es eigentlich immer
gediegen an Touristen. Du wirst lachen, ich habe kaum Deutsche getroffen. Immer nur Engländer,
Amerikaner, einmal Italiener im Hostel. Aber in Paracas war ich abends ein Bier trinken und da
war das Lokal noch leer. Und dann kam ein Mann an und der suchte einen Platz. Es war ja alles
leer. Da sagte ich auf Deutsch, Sie können sich auch zu mir hinsetzen. Das hat er auch gemacht.
Er hat sich herausgestellt. Ein Professor aus Elsass sprach perfekt Deutsch und interessierte
sich für Archäologie. Wir haben drei Stunden lang gesprochen. So spielt das Leben. Man muss
nur auf Leute zugehen. Das war interessant. Auch die Sonnenpyramide, also das Gewaltigste,
220 Meter Seitenlänge im Meter und, glaube ich, 65 Meter hoch. Und wir haben ja Tunnels gefunden,
jetzt vor ein paar Jahren, mit Glitzer, was angeblich nur in Brasilien vorkommt, also in
Südamerika, das Glitzer. Die Klimakammern sind es. Und wir haben unglaublich viele Artefakte
gefunden, also hunderte. Aber das ist noch nicht freigegeben für Touristen. Ich habe damals den
Schacht schon gesehen, aber da hast du keine Chance. Die sind noch mittlerweile zu. Also
diese Klimaschächte konntest du damals noch, also auch zu Erichszeiten noch, haben sie die
aufgemacht. Jetzt sind die, glaube ich, auch gegen Bugs nicht mehr zu. Und ich muss sagen,
die passen jetzt wirklich überall auf die Touristen und auch von den Fremden, dass nichts
geklaut wird und dass das erhalten bleibt. Das ist ja sehr wichtig. Und die haben auch eingesehen,
dass sie das Geld bringen. Ja, Gott sei Dank tun sie mal was, dass sie das irgendwie ein bisschen.
Jaja, das haben wir schon gehabt. Sind wir jetzt schon fertig? Nee, nee, warte mal, was haben wir
denn noch? Das haben wir schon. Doch, ich glaube, wir sind ziemlich durch. Viel mehr Bilder hast
du nicht geschickt. Ja, das war's. Das war's dann, okay. Rechts, das Paracas hast du nicht,
den Leuchter. Ah, da, genau, sehr gut. Da kannst du vom Paracas mit dem Schiff fahren und da kommst
du erst, da ist eine Insel davor, dieses Vogelschutzgebiet, da darfst du nicht drauf, aber den
Leuchter sieht man vom Meer nicht, weil die Insel davor ist. Viele haben gesagt, das ist was für
die Schifffahrt, ein Hinweis, aber das passt nicht, weil man den gar nicht vom Meer aussieht. Den
sieht man jetzt nur hier, wir sind jetzt praktisch mit dem Schiff zwischen der Insel und der
Hauptinsel, Hauptseite von Paracas. Der Leuchter ist 162 Meter lang, ist in Sandstein gearbeitet
und es gibt viele Theorien, ob er was mit den Nazcalinen zu tun hat. Auf jeden Fall soll er
zeigen auf den Nordstern, Nordstern, glaube ich, oder wie heißt der? Polstern. Ja, er hat auch was
Astronomisches, kann man aber nachlesen im Internet. Aber es war interessant, da hinzufahren, wenn man
schon mal in der Nähe ist, sag ich mal. Aber die Osterinsel müsste er noch drauf haben, auf dem
Bild da. Ich glaube, nein, hast du nicht geschickt, Hartmut. Nein, Hartmut, du hast nur das geschickt,
was ich da habe. Ja, kann man die Osterinsel vergessen? Ja, aber die können wir beim nächsten,
beim zweiten Teil dazu erfüllen. Können wir auch machen, ja. Aber die Osterinsel ist nicht drauf.
Ja, ist nicht so. Habe ich die zu spät weggeschickt? Naja, ist egal, ist gelaufen. Osterinsel kann man
ja auch viel im Internet sehen. Da hatte ich das Glück, dass in dem Hostel ein Schweizer Ehepaar
war. Da haben wir abgemacht, dass wir am nächsten Tag eine Busfahrt zusammen machen. Und abends
klopfte er nochmal an die Tür und fragte, ob ich einverstanden wäre, wenn wir uns ein Auto mieten.
Sag ich, das ist eine gute Idee. Da haben wir zwei Tage ein Auto gemietet und haben die Insel von
unten bis oben durchgefastet. Die waren auch sehr interessiert an Archäologie. Und das hat
wieder gepasst wie die Faust aufs Auge. Und das Lokal auf der Osterinsel empfehle ich am Hafen.
Der spricht Deutsch, Franzose. Da war nicht viel los. Es war ja Nebensaison und wir haben abends
uns immer unterhalten. Der hat sein Personal arbeiten lassen. Und am ersten Tag habe ich
dem einen ausgegeben und dann hat er gesagt, ich wäre der erste Deutsche, der ein Bier ausgebt.
Da war ich paff. Da hatte ich ein Stein im Brett bei ihm wahrscheinlich. Da war ich jeden Abend bei
ihm und gegessen da und haben uns unterhalten. Der hat mir viel erzählt über die Osterinsel,
was in Büchern nicht liegt. Sind wir noch in der Zeit?
Ja, du hast noch ein paar Minuten.
Er hat mir viel erzählt. Unter anderem der Sportplatz wurde von Pehle eingeweiht damals.
Den haben sie rüber geflogen. Die Bank hat das bezahlt, die große Bank in Südamerika.
Er hat auch den Sportplatz bezahlt. Sowas erfährt man ja nicht im Reiseführer. Das hat er mir alles
erzählt, der Besitzer von dem Lokal. War interessant. Aber die zwei Tage auf der Osterinsel mit dem Auto
war unglaublich. Das hätte man im Bus gar nicht gesehen. Da wirst du hingefahren, zehn Minuten
raus, zehn Minuten rein im Bus und dann geht es weiter. Du siehst ja nichts. Du kannst dich nicht
aufhalten. Würdest du sagen, für Leute, die das auch interessiert und sich das anschauen wollen,
sollte man mindestens vier, fünf Wochen einplanen?
Ja, aber ich war eine Woche auf der Osterinsel. Wir haben die ganze linke und rechte Seite alle
Statuen gesehen und das Museum und was so noch zu sehen gibt. Aber, Paul oder Flo, guck doch mal auf
die Bilder. Da müssen noch Bilder doch noch da sein. Mir ist gerade eingefallen von, warte mal, ich glaube,
ich habe die zu spät geschickt.
Nein, ich habe wirklich keine, Herr Hartmut.
Keine mehr, ne?
Nein, alles, was da ist, hast du geschickt.
Ja, dann lasst mal das Thema. Okay, dann lasst mal das Thema.
Na ja, cool.
Sehr schön. Ja, dann erzähl noch kurz, Hartmut. Du hast da noch ein Buch veröffentlicht vor einigen Jahren.
Lass uns das noch ganz kurz mal fünf, 15 Minuten kurz mal besprechen. Da wolltest du ja auch noch ein bisschen
was erzählen, vorab vielleicht jetzt für alle, die das Buch von Hartmut, die sich da vielleicht interessieren
dafür, vorab.
Könnt ihr das sehen hier?
Warte mal kurz, ganz kurz, Hartmut. Das Buch ist im Moment, es sind nur noch fünf oder sechs Exemplare,
also das heißt, das ist aktuell nicht vorrätig. Der Hartmut schreibt aber jetzt aktuell an einer neuen Auflage
und sobald es da eine neue Auflage gibt, eine überarbeitete, dann lassen wir euch das noch mal wissen.
Also nur jetzt nicht wundern, es gibt aktuell kein Buch. So Hartmut, jetzt, hau rein.
Ich zeige euch das Buch. Könnt ihr das sehen?
Ja.
Okay. Es geht darum, es hat viel mit Zahlen zu tun, also die Hälfte des Buches und ich habe den Fehler gemacht.
Es ist zu sehr mit Zahlen vollgepropft und ein bisschen schwer zu verstehen.
Und darum will ich das noch mal überarbeiten, leicht verständlich für jeden.
Ich meine, der ein bisschen mit Zahlen zu tun hat, versteht es.
Es geht darum, Hauptaugenmerk war, wie gesagt, was ich vorhin schon angesprochen habe,
die Steinschichten der Cheops-Pyramide, 144 und 216.
Und ich habe einen Zahlencode entwickelt oder bin da durch Zufall draufgekommen.
Ich wandte alle Zahlen um in dem Zahlencode und es gibt dann ein anderes Ergebnis.
Das ist nur mal kurz angeschnitten, das kann man jetzt hier auch in dem Film nicht erklären.
Was ich noch sagen wollte für mein Buch, ich beschäftige mich mit den Nachkommastellen von Pi.
Die sind ja unendlich.
Das sind ja in der Zwischenzeit Millionen von Zahlen, die immer unterschiedlich sind.
Ich weiß nicht, habt ihr euch schon mal das gesehen?
Vielleicht mal bis 1.000, wie unterschiedlich die Zahlen sind.
Also man erkennt da kein Algorithmen drin.
Man sieht nur Zahlen.
Jetzt habe ich mir gedacht, die meisten Autoren beschäftigen sich mit Steinen oder mit Mythologie.
Warum nicht mit Zahlen?
Könnte es sein, dass in den Nachfolgezahlen von Pi eine mathematische Botschaft ist,
bezogen auf die Zahlen der Cheops-Pyramide.
Könnte mir folgen.
Und da bin ich auf einiges gestoßen, dass das kein Zufall ist.
Ich will nur eins sagen, um das mal näher zu bringen, was einfach verständlich ist.
Nimmt man 5.236 Zahlen in der Reihefolge, dann ist die 5.236. Zahl 314.
Teilt man 314 durch 100, ist 3,14 Pi.
Und die 5.236 ist nicht irgendeine Zahl.
Das ist die Länge der Königselle ohne Komma.
52,36 ist die Königselle.
Und 5.236 Zahlen ergibt 314, steht da.
Also Pi.
Unglaublich, oder?
Und so habe ich weitergeforscht und etliches gefunden.
Unter anderem habe ich mich in dem Buch mit einem Kornkreis beschäftigt.
Auch ein interessantes Thema für euch.
Und da ist ein Kornkreis.
Ich sage euch mal, das habe ich nicht aufgeschrieben.
Ach ja, der Kornkreis.
Am 12.8.2001 ist ein Kornkreis erschienen mit 409 Kreisen und 238 Meter lang und 3,1 Quadratkilometer.
Ich glaube, das ist der größte, der jemals erschienen ist.
Gibt es im Internet Fotos.
Ihr könnt mal unter Kornkreise Datum 12.8. eingeben.
Dann findet ihr das Bild.
Gewaltig.
Und das kann man nicht herstellen nachts mit 20 oder 30 Leuten.
Übrigens, die Halme waren nicht geknickt.
Das ist Voraussetzung.
Es ist unmöglich, dass man die mit Holzrollen, zumindest diesen Kornkreis, nicht herstellen kann.
Ich habe mich dann näher beschäftigt.
409 Kreise, das war schon wieder eine Zahl.
Dann habe ich im Internet gefunden vom Alexander.
Der hat das ausgemessen.
Da habe ich auch die 238 Meter her.
Der hat das veröffentlicht.
Und 238 und 409 ergibt für mich einen Zusammenhang zur Kirchparameter.
Ganz simpel auch.
Das kann ich jetzt hier nicht erklären.
Das machen wir bei der zweiten Folge.
Aber an deiner Reise ist es schon spannend gewesen.
Da sieht man, mit wie viel Leidenschaft du dabei bist.
Ich glaube, jedem kann man nur empfehlen, dass man sich das persönlich anschaut, wenn man die Möglichkeiten hat.
Jeder, der statt einer normalen Mallorca-Fahrt ein bisschen Geld hat, sich mal um Kultur zu kümmern.
Selbst wenn man nur nach Peru fährt, wird es sich lohnen.
Ein Flug kostet heute 600 Dollar.
Ich glaube, zu Zeiten wie diesen sind wir schon mal dabei.
Ich habe auch Zahlen von früher.
Jeder, der mal ein bisschen Geld hat und sich in der Beziehung interessiert, braucht auch keine Angst haben.
Es hat sich auch heute nicht viel getan.
Wenn du zur falschen Zeit am falschen Ort bist, kann immer was passieren.
Ich habe viele Frauengruppen unterwegs in Peru und überall getroffen.
Die sind zu viert oder fünft losgegangen, ohne Angst.
Die Peruaner sind sehr freundlich, gastfreundlich, zuvorkommend.
Man muss halt ein bisschen aufpassen.
Ich sage, wer die Augen nicht offen hat, Geldbeutel nicht einfach so lose in der Hintertasche stecken oder Personalausweis.
Auch im Zimmer habe ich immer vorgesorgt, habe die unter die Matratze gesteckt,
meinen Geldbeutel mit Karte und Ausweis und geguckt, ob man einsteigen kann.
Man muss schon ein bisschen vorsichtig sein.
Ich war ja auch manchmal in Hostelstunden, die nicht gerade so schön waren.
Also keine fünf Städte, aber es war mir wurscht.
Sie stehen also nicht im Hotelführer von Peru.
Ich hatte mir vorher welche ausgesucht, Hostels.
Ich habe nicht ein einziges davon genommen.
Du findest unterwegs immer Hostels und kannst nach dem Preis fragen, wenn sie zu teuer sind.
Ich weiß nicht, wie teuer die heute sind.
Die wollen ja auch was verdienen.
Wenn es mal sechs Euro waren, war es auch nicht schlimm.
Das ist doch kein Geld, finde ich.
Und man lernt ja auch in den Hostels interessierte Leute.
Mit dem Glück kannst du auch mal einen Deutschen kennen oder der Deutsch versteht.
Dann kann man sich mal abends zusammensetzen.
Damals hat auch Bayern München gespielt, da lief der Fernseher.
Fernseher haben sie auch.
Bayern hat es zwar verloren, aber ist egal.
Sehr gut. Hartmut.
Danke, Hartmut.
Vielen Dank, dass du uns teilhaben lässt an dieser Reise.
Ich glaube, das ist für viele doch auch ein Traum, Südamerika.
Ich finde es auf jeden Fall auch sehr spannend und würde mir das auch mal anschauen bei Gelegenheit.
Ich denke, Südamerika liegt noch ganz viel verborgen.
Ich denke, da haben wir auch Erich viel zu verdanken, dass man das heute überhaupt so kennt.
In den 70er-Jahren gab es darüber noch nicht so viel.
Aber viele verkennen das ein bisschen.
Robert Jarrot war ja davor und hatte einiges gebracht.
Schade, dass er so früh gestorben ist.
Also verhältnismäßig früh.
Aber trotzdem, Erich von Dänningen hat das Ganze in Gang gebracht.
Ohne Erich von Dänningen würde ich heute keine 4.000 Freunde haben,
auf der Seite von, das könnt ihr ja auch mal eingeben, auf den Spuren von Erich von Dänningen.
Da kann dann jeder sich anmelden und dann mal ein paar Bilder reingeben,
die er meint, die gut sind.
Es sind interessante Sachen dabei.
Das hat sich so aus meiner Reise entwickelt mit der Seite.
Ich hätte nie gedacht, dass wir mal 4.000 Leute zusammen haben.
Das ist schon gewaltig, finde ich.
Schön.
Okay.
Sehr gut.
Dann Hartmut, an dieser Stelle erst mal vielen lieben Dank,
dass du das mit uns geteilt hast, dass du das mit den Leuten geteilt hast.
Ich würde sagen, wir verabschieden uns.
Flo, Servus.
Hartmut, auch, mach's gut.
Bleibt gesund.
Schönen Dank.
Hat Spaß gemacht.
Ja, gerne wieder.
Du informierst uns, wenn du mit deinem Buch vorwärts gekommen bist.
Wenn ich das Buch habe, dann...
Ich werde auch versuchen, dass ich einen Verleger finde.
Das ist vielleicht einfacher.
Aber es ist schwer.
Dänningen hat ja auch 20 angeschrieben.
Ja, ist nicht immer so einfach.
In diesem Sinne, ihr Lieben, eine schöne Restwoche.
Macht's gut.
Tschüss.
Ciao, ciao.
Macht's gut.
Bleibt gesund.