Massive Brückeneinstürze und Pannen mit der Kamera festgehalten

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In der neusten Ausgabe begeben wir uns auf eine Reise zu den außergewöhnlichsten und gefährlichsten Brücken der Welt.
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Hallo zusammen!
Mit Brücken und Übersetzstellen sind zahlreiche Gefahren und Abenteuer verbunden.
Heute bekommt ihr entfesselte Naturgewalten, die Folgen fataler Berechnungstäler,
sowie jede Menge umwerfende, schwindelerregende und außergewöhnliche Brücken zu sehen.
Lasst uns loslegen!
Die entsetzliche Hitze mit Temperaturen von bis zu 49 Grad Celsius, die in Pakistan im Frühling 2022 herrschte,
führte zu einer extremen Schnee- und Eischmelze in den Bergen.
Das Wasservolumen des Gletschersees Shispa stieg innerhalb von nur 20 Tagen um 40 Prozent.
Die Flüsse traten über die Ufer und in der ganzen Region kam es zu Überschwemmungen.
Das ist wohl die schwerste Brückenkatastrophe, die jemals mit der Kamera eingefangen wurde.
Im Jahr 2023 hat ein indischer Journalist den dramatischen Moment festgehalten,
indem eine Brücke über den Ganges im Bundesstaat Bihar in den Fluss stürzte,
wobei eine riesige Wolke aus Trümmerteilen und Staub in die Luft stieg.
Der Einsturz der drei Kilometer langen Konstruktion über den Heiligen Fluss
führte nur deshalb nicht zu einer großen Katastrophe, weil sie noch im Bau war.
Der Bau der Brücke, die über vier Verkehrsspuren und einen Gehweg verfügen sollte,
begann 2017 und als der Vorfall sich ereignete, wurde sie noch nicht fertiggestellt.
Bezeichnend ist die Tatsache, dass es bereits der zweite Unfall beim Bau dieser Brücke war.
Es sieht so aus, als wäre der erste nicht gründlich genug untersucht worden.
Die Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen eine dramatische Szene,
die sich im Umland der chinesischen Stadt Meizhou in der Provinz Guangdong abspielte.
Der Vorfall ereignete sich im Sommer 2024, als es nach starken Regenfällen in der ganzen Region zu Überschwemmungen kam.
Ungeachtet der tosenden Fluten eines hochwasserführenden Flusses durchquerte ein Einwohner eine alte Brücke, die aus Betonplatten bestand.
Als er über die Brücke gleich wieder zurückgehen wollte, wurde sie von den Wassermassen zum Teil mitgerissen.
Hängebrücken sind eine Brückenart, vor der viele Leute Angst haben.
Es gibt sogar eine spezifische Phobie, die durch die Furcht vor Brücken gekennzeichnet ist.
Namens Geführphobie. Und meistens sind es gerade Hängebrücken, die mit dieser Angststörung in Verbindung gebracht werden.
Menschen, die von dieser Phobie betroffen sind, haben beim Anblick jeder Hängebrücke das Gefühl,
es wäre eine wackelige und marode Struktur, die unter ihren Füßen einstürzen würde, sobald sie sie betreten würden.
In den meisten Fällen sind diese Befürchtungen völlig grundlos.
Aber es gibt tatsächlich Hängebrücken, deren Durchquerung nichts für Angsthasen ist.
Die besten Beispiele dafür sind wohl die Hüseyni-Brücke und die Passü-Brücke im Norden Pakistans,
die 5 Kilometer voneinander entfernt liegen und über den breiten Hünsa-Fluss führen.
Sie sind jeweils 200 Meter lang und bestehen aus alten, schmalen und nicht sonderlich geraden Holzbrettern,
zwischen denen gewaltige Löcher klaffen.
Hinzu kommen der eiskalt pfeifende Wind, die zitternden Tragseile und der bleifarbende Fluss, der 30 Meter unter den Füßen fließt.
Kein Wunder, dass die Hüseyni-Brücke und die Passü-Brücke als die gefährlichsten Brücken der Welt bekannt sind.
Und übrigens, hier ist die Antwort auf die häufig gestellte Frage,
warum die Holzbretter so weit voneinander entfernt angebracht wurden, um den Segeleffekt zu vermeiden.
Gäbe es mehr davon, würde die Brücke noch stärker schwanken.
Bei diesem beeindruckenden, aber ziemlich schockierenden Bauwerk handelte es sich um den Goktaik-Viadukt in Myanmar.
Die im Shan-Staat gelegene Brücke wurde 1900 unter der Leitung des Ingenieurs Sir Arthur Randall errichtet.
Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war es die größte Eisenbahn-Bockbrücke der Welt.
Die Gesamtlänge des Viadukts beläuft sich auf 689 Meter.
Er besteht aus Türmen, die zehn Fachbergträger von je 37 Meter Länge tragen.
Die Konstruktion bringt ihn auf eine Höhe von 250 Meter Überflussniveau.
Die Brücke ist einspurig befahrbar und über sie verkehrt zweimal am Tag ein Zug von La Chio nach Mae Nyo.
In der Regel ist er voll mit Touristen, die die Aussicht genießen und einen unvergesslichen Nervenkitzel erleben wollen.
Aus Rücksicht auf die Reisenden und um die Eisenbahn-Bockbrücke vor Überlastung zu schützen, fährt der Zug über sie sehr langsam.
Bemerkenswert ist, dass die Regierung in den 1970er Jahren aufgrund der strategischen Bedeutung des Viadukts
für den Fall, dass er nach einem Unfall ausfällt oder gezielt zerstört wird, eine Ersatzstrecke bis tief in die Schlucht hinunterbauen ließ.
Doch seit 2002 wurde die Strecke der tropischen Vegetation überlassen.
So wurde eine kleine provisorische Fußgängerbrücke über eine Schlucht im pakistanischen Verwaltungsbezirk Kohistan durch eine Gerölllawine in Nufort gerissen.
Dieses Amateurvideo zeigt die Jindo-Brücke, die über die Meerenge von Myeongyang in Südkorea führt.
Gerade in dem Moment, in dem sie durch starken Wind in Schwingungen versetzt wurde.
Um diesen Effekt zu beseitigen, wurde später eine spezielle Vorrichtung, ein Trägheitsdämpfer, an der Brücke angebracht.
Diese Brücke, die über den Waiho River in Neuseeland führt, beim dichten Nebel zu überqueren, wäre sicher spannend und romantisch gewesen,
wenn heftige Regenfälle den Pegel des Flusses nicht so stark hätten steigen lassen.
So sahen die traurigen Folgen des Erdwebens der Stärke 6,8 aus, das im September 2022 ganz Taiwan erschüttert hat.
Besonders betroffen war der Osten des Landes, wo es durch die Erschütterungen schlimme Schäden an Verkehrswegen und Infrastruktur gegeben hat.
Auf diesen Drohnenaufnahmen ist deutlich zu sehen, wie schwer die Kaoliao-Brücke, die den Chiugul-Yan-Fluss überquert und die anliegende Verkehrsstraße in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Die Straße ist mit tiefen Rissen überzogen und die Fahrbahn der Autobrücke fiel wie bei einer gezielten Sprengung von den Pfeilern herunter.
Die Glasbrücke Zhangjiajie, die in 2016 in China für die Öffentlichkeit geöffnet wurde, wird oft als neues Weltwunder bezeichnet.
Die 430 Meter lange und 6 Meter breite Fußgängerbrücke überspannt einen Canyon zwischen zwei Bergklippen in 260 Metern Höhe.
Trotz ihrer sicheren Konstruktion kostet es viele Touristen die Überwindung, die Brücke zu betreten, deren Baukosten sich auf rund 50 Millionen Dollar beliefen.
Und das ist ein Panoramapfad, der am Tianmen Shanberg entlangführt und Coiling Dragon Cliff genannt wird.
Es ist definitiv ein Spaß für Schwindelfreie, zumal der Boden des Skywalks aus Glaspanelen besteht, die zwar sicher sind, aber knacken und splittern, wenn man sich darauf stellt.
Hoch oben auf dem Gipfel des Titlis, auf einer Höhe von über 3000 Metern über Meer, glänzt die 100 Meter lange Titlis Cliff Rock.
Sie ist die höchstgelegene Fußgänger-Hängebrücke Europas.
150 Schritte über dem eisigen Abgrund zu machen, während der Wind pfeift und einem das Herz bis in den Hals klopft,
ist eine Mutprobe, für die man mit einer einzigartigen Aussicht in die majestätische Kulisse der Bergwelt belohnt wird.
Der Zyklon Amphan, der 2020 in mehreren Küstenregionen Indiens tobte, ließ der im Bau befindlichen Brücke keine Chance.
Die Maße und das Design der Royal Gorge Bridge, die über die Schlucht des Arkansas River in der Nähe von Canyon City im US-Bundesstaat Colorado führt,
sind umwerfend und sie einmal zu überqueren ist der beste Höhenangsttest.
Die Fahrbahn der Brücke liegt 291 Meter über der Talsohle.
Sie ist mehr als 380 Meter lang und wurde 1929 als reine Touristenattraktion erbaut.
1989 wurde sie aufwendig saniert und wiedereröffnet. Seitdem schwankt sie kaum im Wind.
Hier ist aber auch für diejenigen gesorgt, denen ein Spaziergang über die Royal Gorge Bridge allein nicht Nervenkitzel genug ist.
Die Brücke wird nämlich von vier 30 Meter hohen Türmen gestützt, welche zeitgleich die höchsten Punkte darstellen, von wo aus die Adrenalin-Junkies in die Tiefe stürzen können.
Zudem können weitere Extremsportarten wie Basejumping oder eine Fahrt mit dem Royal Rush Skycoaster unternommen werden. Wäre das was für euch?
516 Arruca ist eine Hängebrücke im Arruca-Geopark im Norden Portugals, die die Schlucht des Flusses Paiva in 175 Metern Höhe überquert.
Sie wurde extra für Touristen gebaut, die die malerische Landschaft bewundern und gleichzeitig einen Adrenalinkick erleben möchten.
Sie hat eine Spannweite von 516 Metern, was sie zu einer der längsten Fußgängerbrücken der Welt macht.
Sie wird von zwei Stahlseilen getragen, die an zwei Stahlbeton-Pylonen am Anfang und Ende der Brücke befestigt sind.
Die Pylone haben die Form eines abgeschnittenen, umgedrehten A.
Als die größte Herausforderung erwiesen sich die Berechnungen des Windwiderstands des künftigen Bauwerks.
Monatelang hatte man Tests im Windkanal und vor Ort durchgeführt, bis die optimale Konstruktion gefunden war.
Sie sorgt dafür, dass horizontale Schwingungen verringert werden.
Diese Brücke, die sich mitten in der sibirischen Taiga befindet, ist wirklich nichts für Zartbeseitete.
Sie führt über den Wittem-Fluss und wurde in den 1980er Jahren als provisorischer Eisenbahnbrücke während des Baus einer dauerhaften Brücke errichtet, die zur Baikal-Amur-Magistrale gehört.
Schon damals galt sie alles andere als sicher.
Das 570 Meter lange und 15 Meter hohe Gebilde ist ziemlich wackelig und hat keine Leitplanke.
Und obwohl es in der Zwischenzeit noch desolater wurde und einmal sogar gebrannt hat,
wird sie trotz des behördlichen Verbots bis heute von Adrenalin-Junkies und waghalsigen Lkw-Fahrern genutzt.
Um sich davor abzusichern, ins Wasser zu stürzen, nimmt man eine Begleitperson mit,
die bei der Durchquerung vor dem Fahrzeug herläuft und dem Fahrer einen sicheren Weg weist.
Und um den Segeleffekt zu verringern, müssen am Auto alle Fenster offen sein.
Nach anhaltenden Regenfällen im ostindischen Bundesstaat Mekalia war den Bewohnern der umliegenden Dörfer klar, dass die Brücke nicht mehr lange halten würde.
Sie versammelten sich am Ufer, um vom Bauwerk Abschied zu nehmen, das sie jahrzehntelang genutzt haben.
Die Jahrhundertflut-Katastrophe, von der 2021 große Teile Deutschlands betroffen waren,
verursachte Schäden nicht nur an Gebäuden, sondern auch an der Infrastruktur.
Viele kleine Dörfer und Städte waren auf einmal von der Zivilisation abgeschnitten.
In Nepal sowie in den anderen Himalaya-Anrainern sind Hängebrücken sehr verbreitet.
Viele davon wirken wie marode Konstruktionen aus Seilen und Brettern.
Im Gegensatz zur Kusma-Gyada-Hängebrücke, die 2010 in 117 Metern Höhe über den Modi-Fluss gebaut wurde.
Das solide Erscheinungsbild des Bauwerks und die malerische Landschaft ringsherum machten die 344 Meter lange Hängebrücke zu einer Pilgerstätte für Touristen, die auf Extremsportarten stehen.
Wo sonst auf der Welt kann man über eine schmale Hängebrücke fahren, unter der ein 350 Meter tiefer Abgrund gehängt?
Die Hängebrücke Ketshuachaca ist ein geniales und eigentümliches Bauwerk, das in 15 Metern Höhe den Fluss Apurímac in Peru überspannt.
Der Name bedeutet in der Sprache des einheimischen Ketschap-Volkes so viel wie Strohseilbrücke, was zu 100 Prozent der Realität entspricht.
Es handelt sich um eine typische Seilbrücke aus der Inka-Zeit.
Über Jahrtausende hinweg hat diese Zivilisation die Kunst der Herstellung von Seilbrücken aus geflochtenem Ichu-Gras perfektioniert.
Hängebrücken aus Gras waren vor 500 Jahren ein wichtiger Bestandteil des Verkehrsnetzes der Inka,
das sich über 40.000 Kilometer erstreckte und das Gebiet des heutigen Ecuador im Norden mit Chile und im Süden mit Argentinien verbannt.
Schätzungen von Historikern zufolge gab es im 16. Jahrhundert in den Anden mindestens 200 Seilbrücken,
die zur Überquerung von Flussschluchten dienten und die meisten davon wurden jahrhundertelang benutzt.
Heute ist die Hängebrücke Quechua-Chaca eine der letzten ihrer Art und wurde zum nationalen Kulturerbe Perus erklärt.
Sie wird jedes Jahr im Frühsommer erneuert und aus diesem Anlass wird ein Fest veranstaltet.
Grönland ist die größte Insel der Erde, die von den eiskalten Gewässern des Nordatlantiks und des Nordpolarmeeres umspielt wird.
Ein Großteil der Insel ist von Gletschern bedeckt, die aufgrund des Klimawandels immer mehr Probleme verursachen.
So ist der Watson-Fluss, der im Süden der Insel liegt und fast vollständig vom Russell-Gletscher gespeist wird,
wegen einer ungewöhnlich starken Eisschmelze über die Ufer getreten und hat in der Nähe der Ortschaft Kenga-Chuchuac eine 15 Meter lange Brücke zerstört.
Dieser ungewöhnliche Vorfall trug sich 2024 während der Überschwemmungen im Ort Ridgeway in North Carolina zu,
als der Fluss Reams Creek nach starken Regenfällen um ein Vielfaches anwuchs.
Zwei leere Zugcontainer, die von der Strömung mitgerissen und im Fluss herumtrieben, prallten gegen eine kleine Holzbrücke.
Diese gab dem Druck der Wassermassen und Großraumbehälter nach und etwa 20 Minuten später wurde sie komplett zerstört.
Als Affenbrücken wird in Vietnam eine traditionelle Art von Brücken bezeichnet, die aus Bambusrohren und Palmenstämmen gebaut werden.
Der Name ist nicht zufällig gewählt. Um über sie auf die andere Seite eines Gewässers zu gelangen, erfordert es einiges an Geschick und Gelenkigkeit.
Derartige Fußgängerübergänge, die einfach zu errichten und bei Bedarf auch leicht auseinanderzubauen sind,
sind vor allem im Mekon-Delta verbreitet, weil es dort eine Menge Bäche und Sumpfgebiete gibt.
In den letzten Jahrzehnten sind die Khao Khi zu einer Art Wahrzeichen des Landes und Touristenattraktionen geworden.
Brücken galten in allen Zeiten als mysteriöse und sogar mystische Orte.
Auf jeden Fall trifft es auf stillgelegte Brücken, die seit vielen Jahren nicht mehr genutzt werden.
Einige Enthusiasten, die sich für Geschichte interessieren, unternehmen richtige Expeditionen, um alte Brücken zu entdecken,
ihre Aura auf sich wirken zu lassen und sie wenigstens als Video für künftige Generationen zu erhalten.
Wie bei jedem anderen verlassenen Objekt auch, gilt es dabei, Vorsicht zu wahren.
Denn verfallende Brücken sind gefährliche Orte für einen Spaziergang.
Bei Überflutungen und anderen Naturkatastrophen überschlagen sich die Ereignisse oft.
Ein perfektes Szenario für einen Albtraum. Ein Autofahrer missachtet alle Ampeln und Warnsignale und bleibt auf einer Hubbrücke stecken.
Der Vorfall ereignete sich 2022 auf der Chelsea Street Bridge in Boston.
Nachdem die Brücke wieder heruntergelassen wurde, fuhr der Wagen weg und eine interne Untersuchung hat dazu geführt,
dass zwei Bediener der Brücke fristlos entlassen wurden.
Wenn die grundlegendsten Regeln missachtet werden, kann jede Brücke sehr gefährlich werden.
Heutzutage werden die Bautechnologien immer umweltfreundlicher und nachhaltiger.
Aber in der Geschichte einiger Kulturen gibt es längst erfolgreiche Beispiele für ein harmonisches Miteinander mit der Natur
und einen umweltbewussten Umgang mit den Ressourcen.
Eines der prominentesten Beispiele für Baubotanik liefern die lebenden Wurzelbrücken im nordostindischen Bundesstaat Mekaljar.
Seit vielen Jahrhunderten formt das einheimische Qasi-Volk die imposanten Bauwerke aus dem Gummibaum Ficus Elastica.
Dazu ziehen die Luftwurzeln über Flüsse und andere Hindernisse und verankern sie auf der anderen Seite in der Erde.
Das Wurzelwerk verpflichtet sich dabei immer mehr zu einer dichten, netzartigen Struktur.
Allmählich verwachsen die Gebilde zu stabilen und begehbaren Konstruktionen.
Bis sie fertig sind, vergehen im warmen und feuchten Klima Nordindiens etwa 15 Jahre.
Oft beteiligen sich mehrere Generationen an ihrem Bau. Mit der Zeit werden die Brücken immer kräftiger.
So kräftig, dass auf ihnen sogar steinerne Gehwege gepflastert werden.
Die derzeit längste existierende lebende Brücke befindet sich zwischen den Dörfern Maukronath und Rangphilyang.
Sie ist über 50 Meter lang.
Neben der Stabilität und dem faszinierenden Erscheinungsbild, das zahlreiche Touristen anlockt, hat sie einen weiteren wichtigen Vorteil.
Solange die Pflanzen leben, ist sie vor Verrottung sicher.
Viele lebende Brücken können mehr als 50 Menschen gleichzeitig tragen.
Es erfordert einen gewissen Mut, diese Brücke zu durchqueren,
doch im Gegenzug erhält man die Möglichkeit, den Ausblick auf einen wunderschönen See und einen Gletscher zu genießen.
Die Triftbrücke, die im Kanton Bern in der Schweiz liegt, ist eine der längsten Hängeseilbrücken für Fußgänger der Alpen.
Das 170 Meter lange Bauwerk, bestehend aus Lärchenholzplanken, Tragseilen und vertikalen Stahlarmaturen, hängt 90 Meter über dem Triftsee.
Oku-Iya und Iya-Kasurabashi sind zwei Hängebrücken, die sich in der Nähe des Berges Tsurugi befinden
und bekannte Sehenswürdigkeiten auf der japanischen Insel Shikoku sind.
Die unglaublich schönen Bauwerke, die den kristallklaren Fluss Iya überqueren, wurden in einem uralten Verfahren aus Reben und Bambus geflochten.
Der Legende nach gab es im Tal ursprünglich 13 solche Brücken.
Touristen kommen hierher, um die unberührte Natur zu genießen und die Geschichtsdenkmäler zu bestaunen.
Auch wenn sich viele von ihnen nur mit Mühe dazu durchringen können, eine Brücke zu betreten, die so anders ist als moderne Brücken aus Stahl und Beton.
Die U-Bein-Brücke, die den Tong-Taman-See in Myanmar quert, ist ein richtiger Rekordhalter.
Es ist die längste und gleichzeitig die älteste Holzbrücke der Welt.
Der 1200 Meter lange Fußgängerübergang wurde in den 1850er Jahren aus Teakholz gebaut, das aus seinem alten Königspalast stammte.
Auf der Brücke gibt es mehrere gemütliche Veranden und darunter Durchlässe für die Boote.
Trotz des beachtlichen Alters und des Umstandes, dass viele Pfähle ausgewechselt werden sollten,
spielt die U-Bein-Brücke als Verkehrsverbindung immer noch eine wichtige Rolle für die Einheimischen,
vor allem während der Regenzeit, wenn der Spiegel des Sees ansteigt.
Darüber hinaus ist sie ein Touristenmagnet und eine beliebte Kulisse für Fotos.
Die Langkawi Skybridge ist das Wahrzeichen der Insel Langkawi in Malaysia.
Die geschwungene, 100 Meter hohe Fußgänger-Schrägseilbrücke ist so gut in die umliegende Landschaft eingebettet,
dass man bei deren Passieren das schwindelerregende Gefühl hat, zu schweben.
Genau das Richtige für Naturliebhaber, die keine Höhenangst haben.
Und wenn das Wetter auf der Insel noch dazu feucht und nebelig ist, scheint es, als würde man über die Wolken spazieren.
Die Seven Mile Bridge verbindet das Festland und die Florida Keys Inseln miteinander.
Das grandiose verkehrstechnische Meisterwerk, bei dem es sich um eine der längsten und schönsten Brücken der Welt handelt, hatte eine reiche Geschichte.
Ursprünglich wurde sie als Teil der Overseas Railroad erbaut, aber 1935 wurde sie bei dem Labor Day Hurricane unnutzbar gemacht.
Später wurde die Eisenbahnstrecke zu einer Straße umgebaut, doch 1960 wurde sie erneut durch Naturgewalten schwer beschädigt.
Die aktuelle Version der Brücke, die aus 440 Teilen besteht, wurde 1982 fertiggestellt und ihr Bau kostete 45 Millionen Dollar.
Die lichte Höhe über der Wasseroberfläche des Golfs von Mexiko beträgt nur wenige Meter und steigt nur zur Mitte auf 20 Meter an, um Schiffendurchfahrt zu ermöglichen.
Auf der Seven Mile Bridge findet jedes Jahr ein Marathonlauf für 1500 Teilnehmer statt, währenddessen der Verkehr auf der Brücke für anderthalb Stunden eingestellt wird.
Untertitel der Amara.org-Community
