🔍 Konjunktiv I oder II? Du bist dir unsicher, wann welcher Konjunktiv verwendet wird? In diesem Video erklären wir dir einfach und verständlich die Unterschiede zwischen Konjunktiv I und Konjunktiv II – mit vielen Beispielen und klaren Erklärungen! 💡
Der Konjunktiv ist ein wichtiger Teil der deutschen Grammatik und wird oft in der indirekten Rede, für Wünsche oder irreale Bedingungen verwendet. Mit diesem Video wirst du ihn sicher und korrekt anwenden können!
Was erwartet dich in diesem Video? Unterschiede zwischen Konjunktiv I und II: Wann wird welcher Konjunktiv verwendet? Praxisnahe Beispiele: Verstehe die Anwendung mit realistischen und leicht nachvollziehbaren Beispielen. Tipps & Tricks: Wie du typische Fehler vermeidest und deine Grammatikkenntnisse auf das nächste Level bringst. 📢 Starte jetzt deine Reise zu fehlerfreiem Deutsch! Schau dir das Video an, gib uns einen Daumen hoch 👍 und abonniere den Kanal für mehr hilfreiche Inhalte! Schreib uns in die Kommentare: Welche Grammatikthemen findest du am schwierigsten? 🤔
Hallöchen Leute! Schönen guten Abend!
Ihr seid hier, weil ihr den Unterschied zwischen Konjunktiv 1 und Konjunktiv 2 endlich verstehen wollt
und vor allem auch lernen wollt, wann wir das in der Realität auch benutzen.
Genau das werden wir heute in diesem Video klären.
Herzlich Willkommen! Schön, dass ihr alle da seid.
Ich hoffe, ihr habt Lust, ein bisschen zu lernen. Ich habe wieder viele Übungen vorbereitet,
die ihr natürlich zu Hause mitmachen könnt, neben den Erklärungen.
Und ich würde sagen, wenn ihr mich gut sehen und verstehen könnt,
beginnen wir direkt mal mit dem Konjunktiv 1.
Dazu gehe ich wieder ein bisschen kleiner in die Ecke hier.
Und das hier ein bisschen rüber.
Und dann schauen wir mal, was der Konjunktiv 1 ist.
Also, der Konjunktiv 1, auch genannt die indirekte Rede,
ist eine der Formen des Konjunktivs im Deutschen.
Wir haben 1 und 2. Er wird vor allem in der indirekten Rede verwendet,
um die, und jetzt aufpassen, Neutralität oder Distanz des Sprechers
zur wiedergegebenen Aussage zu betonen.
Das heißt, wenn ich den Konjunktiv 1 im Deutschen benutze,
dann mache ich das, weil ich mich distanzieren möchte von dem, was ich sage.
Ich gebe ja die Worte eines anderen wieder.
Das heißt, ich sage dir zum Beispiel, was Stefan mir gesagt hat.
Und um ganz klar zu machen, dass das nicht meine Worte sind,
kann ich mit dem Konjunktiv 1 ein bisschen Distanz kreieren.
Zwischen dem, was ich sage, dass klar ist,
dass das nicht meine Worte sind, sondern dass das die Worte
einer anderen Person sind.
Das ist die Idee vom Konjunktiv 1.
Vor allem in der Schriftsprache, besonders auch bei Zeitungsartikeln,
in Nachrichten, werdet ihr diesen Konjunktiv 1 relativ häufig hören.
In der Realität, in der Alltagssprache,
benutzt man den Konjunktiv 1 oder die indirekte Rede selten.
Das heißt nicht, dass man sie nie benutzt, aber wie gesagt, selten.
Wir schauen uns mal an, wie wir den Konjunktiv 1 bilden.
Wir schauen uns mal direkt die Tabelle an.
Das sehen wir hier. Das sind die Endungen für den Konjunktiv 1.
Das heißt, wir haben das Verb, den Verb Stamm, das ist Mach.
Und so wie wir Verben konjugieren, gibt es auch für den Konjunktiv 1 spezielle Endungen.
Also ich mache, du machest.
Und jetzt hier interessant, er, sie, es, mache.
Das heißt, im Konjunktiv 1 ist die Ich-Form und die Er, sie, es-Form gleich.
Realistisch. Welche Formen benutzen wir, wenn wir die indirekte Rede verwenden?
Wir benutzen zu 90% die dritte Form Singular und die dritte Form Plural.
Weil ich sage dir ja, was eine andere Person mir gesagt hat,
dann benutze ich diese Form.
Oder ich sage dir, was mir mehrere andere Personen gesagt haben,
dann benutze ich diese Form.
Das heißt, die, also wir, ihr, ich und du, das könnt ihr mehr oder weniger vergessen.
Das werdet ihr in der Realität nie brauchen.
Diese zwei Formen braucht man schon.
Und deshalb konzentrieren wir uns heute auch genau auf diese beiden Formen.
Gut? Okay.
Hier haben wir eine kleine Tabelle, wo wir nochmal sehen,
welche Formen der Konjunktiv 1 hat.
Also bei dem Verb sein, das ist wieder ein bisschen speziell, das müsst ihr lernen.
Da ist das Ich sei, du seist oder seiest,
er, sie, es sei, wir seien, ihr seiet, sie seien.
Das heißt, hier benutzen wir immer die Konjunktiv 1 Form.
Wie gesagt, wir konzentrieren uns heute ja nur auf diese Formen
und auf diese hier.
Das heißt, den Rest vergessen wir mal,
das ist auch zu viel und es ist wirklich unnötig.
Ihr braucht es nicht.
Also investiert eure Energie lieber darin,
Artikel zu lernen, Akkusativ, Dativ, Adjektivdeklination,
Konnektoren, anstatt eure Energie
in diese Formen hier zu investieren.
Das macht keinen Sinn.
Das heißt, was lernen wir?
Für er, sie, es haben wir sei, habe, könne, mache.
Das heißt, ihr wisst jetzt, wie man sein konjugiert, haben.
Für Modalverben ist das gleich.
Er könne, er dürfe, er müsse, er wolle.
Und für alle anderen Verben ist das
er mache, er schlafe, er gehe,
er esse, er trinke und so weiter.
Und dann in der Pluralform ist das seien
und hier seht ihr,
dass wir hier den Konjunktiv 2 benutzen.
Warum? Das kann ich euch nochmal kurz zeigen.
Ihr seht hier, dass diese Form
identisch ist mit der normalen Konjugation.
Ich sage ja, sie machen
und im Konjunktiv 1 ist das auch sie machen.
Weil diese Formen gleich sind,
nutzen wir als Alternative den Konjunktiv 2.
Das heißt, merkt euch bitte,
bei der 3. Person Singular haben wir sei,
habe, könne, mache
und bei der 3. Person Plural haben wir seien
und dann nehmen wir Konjunktiv 2
hätten, könnten und würden machen.
Damit diese Theorie
jetzt gleich mal in die Praxis kommt,
machen wir erstmal
ein paar schöne Aufgaben zusammen.
So, also erstmal
ein paar Beispiele zusammen.
Peter sagt zum Beispiel,
Ich gehe morgen ins Kino.
Jetzt sage ich dir, was Peter gesagt hat.
Peter sagt,
er gehe morgen ins Kino.
Er gehe.
Wir haben den Bericht gelesen.
Indirekte Rede, sie behaupten,
sie hätten den Bericht gelesen.
Sie hätten.
Hier nehmen wir den Konjunktiv 2
als Alternative.
Ich werde dich morgen anrufen.
Er meint,
er werde mich morgen anrufen.
Wie das mit werden funktioniert
in der Zukunft, schauen wir uns
relativ am Ende an.
Aber machen wir erstmal
5 Aufgaben zusammen, damit ihr
wirklich versteht,
was wir hier machen.
Also, sie meinte,
sie, Singular
weil sie kann ja auch Plural sein,
deswegen habe ich hier Singular noch geschrieben.
Punkt, Punkt, Punkt, Morgen auch.
Wie ist jetzt hier das Verb?
Wir machen diese 5 mal zusammen
und dann macht ihr 5 alleine.
Sie meinte,
sie, Singular
da brauchen wir hier
diese Form.
Also,
sie meinte, sie
komme morgen.
Genau.
Ich werde das, was wir alles machen,
die Übungen, die Tabellen, werde ich auch wieder
in eine PDF-Datei am Ende des Streams
umwandeln und dann werdet ihr
unter dem Video im ersten Kommentar
könnt ihr euch das runterladen.
Dann könnt ihr euch das später nochmal anschauen.
Das ist jetzt alles indirekte Rede.
So,
Klaus sagt, sie
Punkt, Punkt, Punkt, gerne helfen.
Das heißt, hier haben wir das Verb helfen.
Schauen wir nochmal.
Plural.
Also, Klaus sagt, sie
würden
gerne helfen.
Gut.
Lisa sagte, Markus
Punkt, Punkt, Punkt, morgen keine Zeit.
Wir haben das Verb haben. Wir schauen nochmal nach.
Habe.
Markus
habe morgen keine Zeit.
Ihr wisst,
es ist normalerweise ich habe.
Aber in der indirekten Rede
ist das er habe.
Er meint, der Lehrer
Punkt, Punkt, Punkt, krank.
Hier haben wir das Verb sein.
Also,
er meint, der Lehrer
sei krank.
Gut.
Und dann haben wir noch müssen. Sie sagte, er
Punkt, Punkt, Punkt, heute arbeiten müssen.
Schauen wir mal.
Er könne, er müsse,
er wolle, er solle, er dürfe
und so weiter.
Also, er
müsse heute arbeiten.
Gut.
Das waren die, die wir jetzt zusammen gemacht haben.
Jetzt versteht ihr hoffentlich, wie das geht.
Und macht bitte diese
fünf hier alleine.
Ja.
Also, schreibt das bitte in den Chat.
Direkt Nummer sechs.
Nummer sieben. Schreibt die Antworten
direkt in den Chat.
Olga fragt gerade, warum das nicht Helfe ist.
Weil das Plural ist.
Helfe wäre, wenn das Singular wäre.
Er helfe,
aber sie Plural, die Menschen
würden helfen.
Ja, dann nehmen wir die Alternative, Konjunktiv
2, weil die
Konjunktiv 1 Variante identisch
also gleich ist, mit der
mit dem normalen Verb, kann man sagen.
Ja. Ich weiß, es ist ein bisschen
kompliziert, aber ich kann es leider nicht einfacher
erklären.
Also, Anna erklärte, sie
sehe, genau,
das ist natürlich Konjunktiv 1,
ihn schon lange
nicht mehr.
Dann Paul sagte,
er gehe
morgen früh ins Kino.
Jetzt haben wir die Kinder
behaupten sie und jetzt haben wir
Plural.
Hier haben wir das Verb gehen.
Hier brauchen wir einfach Konjunktiv 2.
Was ist Konjunktiv 2 von gehen?
Würden gehen.
Also, sie
Sie würden immer pünktlich
zur Schule gehen.
Hier nehmen wir also die Konjunktiv 2 Form
als Alternative.
Gut, ich sehe im Chat
sehr viele korrekte Antworten.
Er meinte,
die Ergebnisse
schauen wir mal, das ist Plural, die Ergebnisse
die Ergebnisse
seien
das ist auch Konjunktiv 1
noch nicht fertig.
Und der Chef erklärte
relativ einfach
er, sie, es, einfach immer ein
Iran, er könne, genau
er könne das Problem
lösen. Also, wie gesagt, diese
Form werdet ihr relativ häufig
in Nachrichten hören. Wenn ein
Nachrichtensprecher zum Beispiel sagt, was
der Bundeskanzler gesagt
hat, wird er das immer
immer immer in Konjunktiv 1
machen. Der Bundeskanzler sagte
er sei wütend
warum bla bla bla.
Der Bundeskanzler sagte, er wolle
gerne die Steuern senken.
Ja, das werdet ihr in den Nachrichten immer
so hören. Und auch in Zeitungen.
Ja.
Und im Alltag benutzen wir
das relativ selten. Es sei denn
ja, es gibt eine Situation, wo man das
im Alltag benutzt, wenn ihr
ganz klar machen wollt, dass das nicht eure
Worte sind, sondern die Worte einer anderen
Person. Dann könnt ihr das auch benutzen.
Kannst du zum Beispiel sagen,
Stefan hat gesagt,
er wolle
heute nicht kommen. Ja, das
kannst du schon machen. Aber nur
wenn du ganz klar, wenn du
betonen willst, dass das nicht deine Worte
sind, sondern die Worte einer anderen Person.
Es passiert selten,
aber auch im Alltag könnt ihr
das machen. Ja.
So. Es gibt noch eine
Verwendung von dem Konjunktiv 1 und zwar
so eine Wünschen oder Aufforderung ist
sehr selten, aber zum Beispiel haben wir so
einen Spruch, Gott gebe uns
Frieden. Oder es lebe
der König. Ja, das sind
alles Sachen, Sprüche, wo wir auch den
Konjunktiv 1 benutzen hier.
Oder ganz oft bei Rezepten, wenn ihr
Rezepte lest, sagt er immer,
man nehme, man mache,
man rühre.
So, auch dort benutzt man
selten. Ne, also
es ist vielleicht für den Alltag
nicht super wichtig, aber wenn Rezepte
erklärt werden, benutzt man dort auch
fast immer den Konjunktiv 1.
So, und dann gibt es noch eine hypothetische
Aussage und zwar so etwas wie
angenommen, er komme morgen
wirklich, was würden wir tun?
Ja, das heißt wir
fantasieren hier ein bisschen.
So, und das ist eine kleine
Hausaufgabe für euch. Schaut euch diesen Satz
nochmal an. Ich möchte,
dass ihr solche Sätze unten
im Video in die Kommentare schreibt.
Angenommen,
er
bestehe die Prüfung,
was
würde er
danach machen?
Ne, ein anderes Beispiel.
So, und weil das so eine
schöne Struktur ist, empfehle
ich euch, schaut euch diese
Sätze nochmal an. Das müsst ihr nicht jetzt machen,
weil ich das jetzt schwer kontrollieren kann
hier im Livestream. Dafür sind zu viele Leute da.
Aber
wenn ihr das später macht,
wenn der Stream fertig ist, oder
wenn ihr den Stream jetzt später schaut,
wo es nicht mehr live ist,
könnt ihr jetzt kurz auf Pause klicken,
geht runter in die Kommentare und
schreibt 2-3 von diesen Sätzen hier.
Das ist ein super Training,
kann ich euch nur empfehlen.
So, das habe ich schon erklärt.
Wenn der Konjunktiv 1 identisch
mit dem Indikativ ist, nutzen
wir den Konjunktiv 2.
Schauen wir uns kurz noch die Vergangenheit
an, weil das auch relativ interessant ist.
Hier benutzen wir
die Konjunktiv 1 Variante
von haben und sein.
Ja, also ist eigentlich auch relativ
einfach. Ich habe das Buch gelesen,
sie sagte, sie
habe das Buch gelesen.
Wir sind gestern angekommen,
sie gaben an,
sie seien gestern angekommen.
Ja, das heißt,
wir benutzen Perfekt ganz normal
nur nicht mit haben und sein
im Indikativ, sondern im
Konjunktiv 1.
Ok, also
wollen wir dazu eine kleine Übung machen?
Ich habe das Buch gelesen,
sie sagte, sie
und wir haben die Aufgabe gelöst,
sie erklärten, sie.
Denkt daran, wenn wir
haben in Plural benutzen,
wenn wir haben in Plural benutzen,
dann brauchen wir diese Form.
Ok?
Also,
hier einmal als kurze Übung
Konjunktiv 1, also
indirekte Rede in der Vergangenheit.
Leute, ich sehe gerade, dass wir schon
500 Zuschauer sind.
Schön, dass ihr alle da seid.
Wenn euch das gefällt,
was ich hier mache, ein kleines Like
bitte.
Jensen, sehr schöner Satz.
Siri, auch super, schön dich
wiederzusehen, Siri.
Das Gefühl, wir haben uns lange nicht gesehen.
Genau, sie sagt,
sie habe das Buch gelesen
und sie erklärten im Plural,
sie hätten. Denkt daran,
dass wir hier wieder die Alternative nehmen.
Hier nehmen wir Konjunktiv 1
und hier nehmen wir Konjunktiv 2.
Noch zwei Beispiele.
Er hat mir geholfen und ich bin gestern zu Hause geblieben.
Was brauchen wir hier?
Er hat mir geholfen
ist relativ einfach, das hatten wir gerade schon.
Sie meinte, er
habe
ihr geholfen, genau.
Wie ist das hier? Sie sagte, sie
ist jetzt Singular.
Genau.
Sehr gut, Leute. Sie sei.
Äh, sorry.
Hier habe ich
das Beispiel geändert und habe den zweiten nicht geändert.
Sie sei gestern zu
Hause geblieben.
Genau, das war mein Fehler.
Und hier benutzen wir
natürlich auch Konjunktiv 1.
Zwei haben wir noch.
Wir sind pünktlich angekommen
und
ich habe gestern lange
gearbeitet. Wie ist das hier?
Sie sagte
ist Plural, denkt daran.
Genau, Jelena, sehr schön.
Ja.
Sehr gut, Leute. Sie seien
pünktlich angekommen.
Und das wieder ganz
einfach, er habe. Das hatten wir schon
ein paar Mal. Easy peasy.
Gut.
So, dann gibt es noch eine Kleinigkeit
und das ist das Verb werden.
Wenn wir in der Zukunft sprechen.
So. Zum Beispiel ich werde dir
helfen, er werde dir helfen.
Wir werden dir helfen,
sie würden dir helfen.
Hier sehen wir die Tabelle.
Er werde
und sie würden.
Hier nehmen wir wieder die Alternative
und hier nehmen wir natürlich wieder die Konjunktiv 1 Variante.
Das heißt, so könnt ihr auch
Gutur
in die
indirekte Rede packen.
Kurzes Beispiel.
Ich werde die Arbeit morgen erledigen
und wir werden das Problem lösen.
Was brauchen wir hier?
Samira, das ist so B2
C1 Niveau.
Genau, sie sagt sie werde
und sie erklärten
sie würden.
Genau.
Ich habe jetzt hier noch zwei, drei
Beispiele mehr vor. Vielleicht machen wir
zwei machen wir noch und die zwei
können wir dann sein lassen.
Wenn ihr das jetzt verstanden habt,
dann wisst ihr, wie ihr mit Modalverben
mit haben und sein
mit allen anderen Verben
in der indirekten Rede Sätze bildet.
Ihr wisst auch, wie man das in der Vergangenheit
macht und im Futur.
Also wie lange haben wir jetzt gebraucht?
20 Minuten und in diesen
20 Minuten haben wir
den kompletten Konjunktiv 1
behandelt.
Mehr braucht ihr auch nicht zu wissen.
Das ist schon relativ viel.
Ihr könnt doch euer Leben lang in Deutschland
leben ohne den Konjunktiv 1 zu kennen.
Aber
das was wir jetzt gelernt haben
in diesen 20 Minuten würde ich euch schon empfehlen
ein bisschen zu trainieren.
Sie meinte er werde
ganz einfach
Konjunktiv 1
und er sagte auch er werde.
Dann kommen wir jetzt
es gibt eine kleine Zusammenfassung
das könnt ihr euch zu Hause nochmal durchlesen
wie gesagt am Ende werde ich
alles was wir heute gemacht haben wieder
in einer PDF Datei
zum Download anbieten.
Das findet ihr unter dem Video
im ersten Kommentar.
Also wie bilden wir den
Konjunktiv 2?
Jetzt kommen wir vom Konjunktiv 1
zum Konjunktiv 2.
Also
schauen wir uns mal die Modalverben an.
Könnte, dürfte,
wollte, sollte, müsste.
Wie ihr sehen könnt
ist bei diesen beiden Formeln
der Konjunktiv 2
und Präteritum gleich.
Guck mal, gestern
wollte ich ins Kino gehen
oder Konjunktiv 2
wenn ich ins Kino gehen wollte
dann würde ich online ein Ticket kaufen.
Das ist die erste Bedeutung
vom Konjunktiv.
Also
wofür brauchen wir den Konjunktiv 2?
Den brauchen wir um über etwas
Irreales zu sprechen.
Diese Formen müsst ihr natürlich lernen.
Ist aber auch nicht so schwer
weil es ist einfach das Modalverb
mit TE am Ende.
Nur dass wir hier kein Umlaut haben.
Genauso wie
hier bei diesen Formen auch.
Deshalb sind diese zwei Formen
identisch mit dem Präteritum.
Das heißt nur aus dem Kontext
verstehe ich
sprichst du jetzt über etwas Irreales
oder sprichst du über etwas was du gestern gemacht hast.
Wenn jemand mir sagt
gestern wollte ich ins Kino gehen
ist das natürlich Präteritum.
Aber wenn mir jemand sagt
wenn ich ins Kino gehen wollte
dann würde ich online ein Ticket kaufen
ist es natürlich Konjunktiv 2
und ich fantasiere hier
über die Zukunft.
Und das sind die wichtigsten Formen
die ihr lernen müsst.
Dürften, Könnten, Müssten, Sollten, Wollten
Hätten und Wären
und für alle anderen Verben
ist das Würde plus Infinitiv.
Würde gehen, Würde machen, Würde essen, Würde trinken
und schon wenn ihr
nur das hier lernt
wisst ihr schon alle Formen
vom Konjunktiv 2.
Ich wäre, du hättest,
ich könnte, er sollte,
ich würde gehen, ich würde
essen.
Also das solltet ihr
lernen für den Konjunktiv 2.
Wenn ihr das gelernt habt
wisst ihr schon alle Formen
des Konjunktiv 2.
So schauen wir uns jetzt mal an
wofür der Konjunktiv 2 gut ist.
Wofür brauchen wir den?
Konjunktiv 1 haben wir ja gerade gelernt
den brauchen wir für die indirekte Rede
um ein bisschen Distanz zu schaffen
zu dem was ich sage.
Der Konjunktiv 2,
die Hauptfunktion vom Konjunktiv 2
ist über etwas Irreales sprechen.
Ich kann ja fantasieren
ich bin jetzt zum Beispiel gerade in Spanien
ich kann aber fantasieren
wenn ich jetzt in China wäre
würde ich die Mauer besichtigen.
Das heißt
wird verwendet um Wünsche, Träume
oder Situationen zu beschreiben
die nicht real sind.
Das ist das wichtige Wort hier.
Die nicht real sind.
Dann habe ich hier mal gleich
drei Sätze für euch die ihr bitte
im Konjunktiv 2
schreibt.
Nochmal ganz kurz hier die Formen
hätte und wäre
für alle anderen Verben würde
plus Infinitiv und für die Modalverben
dürften, könnten, müssten, sollten, wollten.
Hätte und wäre
und würde plus Infinitiv
für alle anderen Verben.
Damit solltet ihr jetzt eigentlich diese Sätze
ohne Probleme
im Konjunktiv 2 schreiben können.
Siri!
Top wie immer!
Ich sehe, obwohl du lange nicht da warst
hast du nichts vergessen.
Lecker, alles klar!
Ich wünsche dir einen schönen Abend!
How long will this stream last?
Vielleicht noch
15 Minuten würde ich sagen.
War immer sehr schön.
Wir müssen eigentlich nur die Verben umwandeln.
Das heißt, ich kann den ganzen Satz
eigentlich einfach kopieren und sagen
nicht wenn ich Hunger habe
sondern wenn ich Hunger hätte.
Wenn wir das Verb kochen, dann
würde. Wir haben ja gelernt
für alle anderen Verben würde plus Infinitiv.
Wenn ich Hunger hätte, dann würde ich etwas kochen.
Wie ist das mit dem
zweiten Satz?
Wenn ich krank bin, ist das Verb.
Dann bleibe ich
zu Hause. Denk daran,
das Verb sein ist
hier und bleiben
ist wieder hier.
Ich kopiere den mal wieder.
Jetzt nicht wenn ich krank bin,
sondern wenn ich krank wäre.
Nicht dann bleibe
ich zu Hause und ruhe mich aus, sondern
würde ich
zu Hause bleiben
würde ich
zu Hause bleiben
und mich
ausruhen.
Ich würde
bleiben und ich würde mich
ausruhen. Das heißt, das hier
geht auch mit Würde zusammen.
Wenn ich gut Deutsch sprechen
kann, dann suche ich mir sofort einen Job.
Das ist auch relativ
einfach.
Wir können nochmal schauen.
Kann ist könnte und
suchen ist würde suchen.
Also wenn ich gut Deutsch
sprechen könnte,
dann würde
ich mir sofort
einen Job suchen.
Das ist die
erste und wichtigste Funktion von
Konjunktiv 2. Wir können damit
also fantasieren.
In der Fantasiewelt sprechen.
Und das brauchen wir
im Alltag in super vielen Situationen.
Hier eine kleine Hausaufgabe für euch.
Das könnt ihr bitte später machen, wenn ihr das live
schaut. Wenn ihr den Stream später
schaut, also nicht mehr live,
klickt jetzt kurz auf Pause, geht runter in die Kommentare
und beendet diese Sätze.
Wenn ich morgen Zeit hätte, dann
Wenn ich jetzt in meiner Heimat
wäre, dann. Wenn ich gut Deutsch
sprechen könnte, dann. Und so weiter.
Das heißt,
diese Sätze sollt ihr bitte
unten in den Kommentaren beenden.
Die zweite Funktion von Konjunktiv 2
ist, dass wir damit höflich
bitten können. Dafür benutzen
wir könntest oder auch dürfte.
Meistens aber könntest. Das heißt,
es reicht, wenn ihr euch das hier merkt.
Könntest du bitte das Fenster
aufmachen?
Ich könnte auch sagen, dürfte ich noch
einen Kaffee haben, aber normalerweise
würde man sagen, könnte ich noch einen Kaffee haben.
Also mit dem Konjunktiv
2 und speziell mit dem Modalverb
könnten,
können wir ganz höfliche bitten
formulieren. Zum Beispiel, wenn ihr im
Restaurant seid, wenn ihr
auf der Arbeit
seid und ihr wollt zum Beispiel, dass
ein Kollege etwas für euch macht,
könntest du bitte das Dokument
ausdrucken. Könntest du
mir bitte einen Kaffee bringen?
Dann ist diese Variante
optimal.
Hier habe ich jetzt drei
Aufforderungen für euch.
Leihe mir 10 Euro,
bringe mir eine
Flasche Wasser und
hilf mir.
Ich möchte, dass ihr das jetzt
höflich formuliert.
Ihr könnt das mit diesen Verben machen,
ihr könnt noch ein Modalverb ergänzen,
das ist egal.
Ihr könnt auch noch ein Bitte ergänzen,
um das noch höflicher zu machen.
Versucht mal diese
drei etwas
aggressiven Aufforderungen
ein bisschen
höflicher zu formulieren.
So höflich, wie ihr es machen könnt.
Es gibt hier mehrere Varianten, aber
schaut mal, dass ihr das so
höflich und mit so viel Respekt
wie möglich formuliert.
Hier würden wir sagen,
könntest
du mir bitte
10 Euro
leihen?
Das ist ein super schöner
Satz. Wir benutzen hier
natürlich könntest,
um
das so höflich wie möglich zu machen.
Ich kann auch sagen, kannst du mir bitte
10 Euro leihen? Also
leih mir 10 Euro, ist ein
bisschen unhöflich. Kannst du mir
10 Euro leihen? Ist ein bisschen höflicher.
Kannst du mir bitte 10 Euro leihen?
Ist noch höflicher.
Könntest du mir bitte 10 Euro leihen?
Ist am höflichsten.
So.
Und auch hier würde ich sagen, könntest
du mir
bitte eine
Flasche Wasser
bringen?
Und hilft mir?
Ja.
Kehrt ganz genau.
Könntest du
mir bitte helfen?
Sehr schön.
Auch das eine super
Variante, gerade wenn ihr im Restaurant
seid, wenn ihr etwas bestellt,
auch auf der Arbeit, benutzt einfach
diese Form. Ihr seht, das ist nicht schwer.
Das macht einen großen Unterschied.
Auch wie die Leute das
aufnehmen.
Wenn du mir sagst, hilf mir,
dann denke ich, was?
Aber wenn du sagst, könntest du
mir bitte helfen? Ja, natürlich.
Alles klar.
Gut. Als kleine
Hausaufgabe wieder.
Bitte schreibt
drei höfliche Bitten
in die Kommentare.
Egal was. Denkt mal
in euren Alltag, wo
ihr eine andere Person
höflich um etwas bitten müsst
und versucht diesen Satz zu formulieren
und in die Kommentare zu schreiben.
Vicky, man kann auch würde
schreiben.
Würdest du mir bitte helfen?
Wäre auch okay. Das ist ja auch
Konjunktiv 2. Oder würdest du
mir bitte eine Flasche Wasser bringen?
Das wäre als Alternative auch
völlig in Ordnung.
Würdest du mir bitte
eine Flasche
Wasser bringen?
Ist total in Ordnung.
Macht auch keinen großen Unterschied.
Vielleicht könntest du noch ein bisschen
höflicher, aber
plus minus ist
das ungefähr das Gleiche.
Und hier, würdest du mir bitte helfen?
Würdest du mir bitte 10 Euro leihen?
Dann, zwei Funktionen haben wir noch
und dann sind wir fertig.
Wir können mit
dem Konjunktiv 2
auch Vorschläge machen.
Zum Beispiel, wir könnten das
Brandenburger Tor besichtigen oder
wir sollten unbedingt nach Kreuzberg
fahren. Das heißt,
mit den Modalverben könnten
und sollten
im Konjunktiv 2 können wir
Vorschläge machen.
Wenn ihr nicht wisst,
was ihr am Wochenende machen sollt, könnt ihr damit
Vorschläge machen.
Auch hier
könnt ihr bitte daraus
Vorschläge formulieren
mit den Modalverben könnten und sollten.
Ins Kino gehen,
ein Museum besuchen und eine Fahrradtour
machen. Wie können wir damit
einen schönen Vorschlag machen?
Könntest du mir bitte die Hausaufgaben
schicken? Sehr gut.
Könntest du mir bitte die Aufgabe erklären? Auch sehr gut.
Magst du mir
einen Gefallentum? Ja, kann man
sagen, kommt in der Realität
aber nicht so häufig vor.
Sehr schön.
Könntest du bitte die Klimaanlage einschalten?
Genau.
Vielen Dank.
Ohne Bitte ist es auch
höflich, mit Bitte ist es noch ein bisschen
höflicher.
Hier könnten wir sagen,
wir könnten
oder sollten.
Ist beides okay?
Ins Kino gehen.
Das ist hier
für die Sätze auch gleich.
Nicht so schwer.
Ein Museum
besuchen
oder wir könnten
oder sollten
eine Fahrradtour
machen.
Hier als kleine Hausaufgabe für euch
wieder. Das könnt ihr wieder
auf Pause klicken, runter in die Kommentare
gehen und schreiben,
du bist für ein Wochenende in Paris,
mach ein paar Vorschläge.
Was könnte man an einem
Wochenende in Paris machen?
Ich bin gespannt auf eure
Ideen.
Dann kommen wir zum letzten
zur letzten Funktion von
Konjunktiv 2 und das ist,
auch wieder mit den Modalverben sollten und
könnten, dass wir anderen Tipps geben.
Also sagen wir so,
Tipps geben und Vorschläge machen ist ja
kein großer Unterschied.
Ich habe das nur getrennt, weil Vorschläge ist so,
was machen wir am Wochenende, was machen wir im Urlaub
und Tipps ist mehr,
wenn eine andere Person ein Problem hat.
Aber wir benutzen genau die gleichen
Formen. Zum Beispiel
mein Problem, ich habe Bauchschmerzen.
Tipp, du solltest
zum Arzt gehen.
Oder du könntest viel Tee trinken.
Es gibt ja einen kleinen
Unterschied zwischen könntest und solltest.
Könntest ist ein bisschen
softer
und du solltest ist ein bisschen stärker.
Also abhängig
davon, wie stark
du das formulieren möchtest,
kannst du entweder könntest benutzen,
das ist ein bisschen
softer
und sollten
ist ein bisschen stärker.
Und als Hausaufgabe
solltet ihr hier
Tipps geben
für diese Probleme.
Ich finde es schwierig, Arbeit und Familie
unter einen Hut zu bekommen.
Etwas unter einen Hut
bekommen heißt, beides gleichzeitig
zu machen.
Es gibt ja ein Problem für viele
Menschen, dass sie Arbeit
und Familie
also das alles zu managen,
ist nicht so einfach. Und das nennen wir
auf Deutsch etwas unter einen
Hut bekommen. Das ist eine Redewendung.
Also viele Menschen
finden es schwer, Arbeit und Familie
unter einen Hut zu bekommen. Das heißt,
sich um beides zu kümmern.
Bedeutet das. Also welchen
Tipp habt ihr
für eine Person mit diesem Problem?
Du könntest, du solltest.
Dann, ich habe manchmal
Schlafprobleme, auch hier, du könntest, du solltest
und ich streite mich
oft mit meinem Partner, meiner Partnerin.
Auch hier, du könntest,
du solltest. Schreibt so viele
Tipps, wie ihr wollt, auch unten
in die Kommentare.
Und Leute,
dann sind wir so gut wie fertig.
Zum Abschluss noch ein kleiner
Hinweis.
Das war jetzt alles ein bisschen kurz. Wenn ihr noch
mehr von diesen
Streams wollt, mit noch
viel mehr Aufgaben, viel mehr Erklärungen,
dann geht auf meinen Kanal
und klickt
hier, kann man das jetzt
sehen, diesen kleinen
Join Button. Dafür bekommt
ihr mittlerweile einen kompletten B1,
B2, C1, C2
Kurs mit über 100 Videos,
in denen ich so ähnlich wie
in diesem Stream, aber noch
detaillierter, noch mehr Übungen,
Hausaufgaben für jede
Lektion. Ihr habt einen
kompletten Grammatikkurs von B1
bis C2 mit über 100 Videos.
Dabei ist auch Prüfungstraining,
Aussprachetraining,
Bewerbungstraining,
wie schreibt man eine gute Bewerbung und einen
guten Lebenslauf. Das alles
bekommt ihr für nur 15 Euro
im Monat von Android und
20 Euro im Monat von Apple.
Leider ist Apple ein bisschen teurer
wegen den Gebühren. Deswegen hat YouTube
den Preis für Apple ein bisschen
erhöht. Gut Leute,
dann sind wir am Ende für heute.
Ich werde euch das jetzt alles noch mal
rauskopieren, in eine schöne PDF-Datei
packen. Das heißt, ihr könnt euch das später
noch mal runterladen, genau anschauen
und denkt daran, schreibt so viele Beispiele
und Kommentare, speziell hier für die
Hausaufgaben, unter das Video
wie ihr möchtet.
Alles klar Leute, dann wünsche ich euch
einen schönen Abend. Ich hoffe, das hat euch gefallen
und ihr habt jetzt endlich den Unterschied
zwischen Konjunktiv 1 und Konjunktiv 2
verstanden. Ihr wisst jetzt,
wie man den bildet,
welche Formen es gibt, welche Funktionen,
wann man den in der Realität braucht.
Ja Sigrid, können wir gerne
machen, auch für die Mitglieder, dass wir
nochmal ein bisschen mehr in die Tiefe und ins Detail
gehen, Konjunktiv 1 und Konjunktiv 2.
Da kann ich gerne nochmal etwas vorbereiten.
Und für alle, die sich
noch anmelden wollen, ihr habt ja gerade
gesehen, wie ihr euch anmelden könnt.
Dort könnt ihr dann
auch an den Donnerstag-Stream teilnehmen.
Jeden Donnerstag gibt es auch einen Stream
speziell für meine Mitglieder
und da könnt ihr auch mitmachen.
Gut Leute, also ich wünsche euch einen schönen Abend
genießt euren Sonntag
und wir sehen uns an alle
Mitglieder, wir sehen uns am Donnerstag wieder
und dann alle anderen, wir sehen uns in zwei Wochen
hier zum Livestream wieder.
Leute, vielen Dank
für die Likes, ja über 500.
Vielen Dank, dass ihr zugeschaut habt und mitgemacht
habt und wir sehen uns bald wieder.
Macht's gut und tschüss!