Wenn das passiert, seid ihr nicht füreinander bestimmt

Spirituelle Welt
18 Abonnenten
4 Videoaufrufe·11.01.2025
Wenn das passiert, dann seid ihr nicht füreinander bestimmt.
Manches ist nicht verhandelbar.
Beziehungen sollten einfach und unbeschwert sein.
Genau das allerdings sind die meisten bedauerlicherweise nicht.
Wir lieben uns oder treffen jemanden, der uns fasziniert.
Manchmal stürzen wir uns auch Hals über Kopf in eine Romanze,
aus der wir dann gerne mehr machen würden, als es eben ist.
Zu viel Kopf und zu wenig Herz können beim Kennenlernen
ebenso nachteilig sein, wie das Gegenteil davon.
Im Idealfall natürlich treffen wir den einen Menschen,
der seit jeher dazu bestimmt ist, an unserer Seite zu sein.
Wir erkennen unseren Seelenmenschen meist auf Anheb.
Fragen bleiben dann keine mehr unbeantwortet.
Doch es gibt Basics, die jede Beziehung erfüllen sollte,
um dieser Bezeichnung gerecht zu werden.
Die acht Säulen, die jede Partnerschaft zum Erfolg tragen,
möchten wir Dir in unserem heutigen Podcast gerne vorstellen.
Wer zusammen Tränen lachen kann, denselben Sinn für Humor teilt
und das Leben einfach genießt, hat eine gute und stabile Basis.
Beziehungen, die hauptsächlich aus Alltagsorganisationen streiten,
und mühsamen Revierkämpfen bestehen oder, noch schlimmer,
sich gar nichts mehr zu sagen haben, sind leider dem Ende nahe.
Das gemeinsame Lachen ist wie Zement, der jede Form von Bindung
zu stärken vermag. Wer sich hier nichts oder nicht mehr zu bieten hat,
dem fehlt ein wichtiger Teil zwischenmenschlicher Interaktion.
Außerdem hat es sich gerade in Partnerschaften als heilsam erwiesen,
lieber zu viele Dinge als zu wenige auf die leichte Schulter zu nehmen.
Wer das Leben mit einer großzügigen Prise Humor und einem Augenzwinkern
betrachten kann, kommt leichter voran und kann auch die schweren Zeiten
besser ertragen. Und diese kommen in jeder Partnerschaft meist ganz von selbst
und ohne unser Zutun. Wir sollten daher allein schon aus diesem Grund
das Leben voller Freude feiern, wann immer es uns möglich ist.
Egal ob im Rahmen einer flüchtigen Affäre oder im Hafen der Ehe,
Ehrlichkeit ist ein Punkt, der nicht verhandelbar ist.
Ohne ein aufrichtiges Miteinander kann keine Form des Zusammenseins
auf Dauer gelingen. Zusätzlich gilt auch hier, Lügen haben kurze Beine.
Partnerinnen oder Partner wissen zumindest unbewusst immer Bescheid,
wenn man sie an der Nase herumführt. Wer den ultimativen Beziehungs-
Ehrlichkeitstest machen möchte, wo befindet sich das Smartphone
der besseren Hälfte, bleibt es immer unter Verschluss und niemals
unbeaufsichtigt, ist Vorsicht angezeigt. Wer nichts zu verbergen hat,
ist transparent, was seine Kommunikation betrifft.
Jede Beziehung braucht ein gewisses Maß an Freiraum.
Dieser bezieht sich auf Ich-Zeit allein ebenso wie auf das Respektieren
von persönlichen Grenzen. Diese definiert jeder Mensch für sich.
Wichtig ist jedoch, dass Partnerinnen oder Partner wissen, wo diese verlaufen.
Es gibt Paare, die teilen vom Badezimmer über das Smartphone und die Zahnbürste alles.
Und dann gibt es welche, die ihre Intimsphäre sehr viel weiter definieren.
In diesem Punkt muss von Anfang an Klarheit herrschen.
Wer seine Grenzen nicht deutlich absteckt, darf sich über invasives Verhalten
nicht wundern. Stillschweigen gilt bekanntlich als Zustimmung.
Die stürmische See der Leidenschaft mag zu Beginn des Kennenlernens reizvoll sein.
Mündet sie gemeinsame Zeit dann in eine Partnerschaft, sollte jedoch
der sichere Hafen angepeilt werden. Wer sich gemeinsam nicht geborgen fühlen kann,
ist im falschen Beziehungskonstrukt gefangen. Gerade unsere Lebensmenschen
sollten uns Schutz und Hilfe bieten, wenn wir sie benötigen.
Erweist sich die bessere Hälfte jedoch als Feind im eigenen Lager,
der jeden Tag zu einem einzigen hochexplosiven Minenfeld macht,
sollte man hier keine Zeit mehr vergeuden.
Das Überschreiten der persönlichen Grenzen, herabwürdigendes Verhalten
oder aggressiv anmutende verbale Angriffe sind die ersten deutlichen
Frühwarnzeichen dafür, dass Missbrauch und Gewalt die nächste Eskalationsstufe darstellen.
Wenn wir uns nicht wohl, sicher und gut aufgehoben fühlen,
ist es keine Liebe, sondern kann ganz schnell zum Gegenteil mutieren.
Eine wichtige Säule zwischenmenschlichen Zusammenseins ist zweifelsohne
eine gute und offene Gesprächskultur. Wer sich alles sagen kann,
hat keine Geheimnisse und somit auch nichts zu befürchten.
Kritisch wird die Lage erst, wenn eine Seite reden und die andere nur mauern will.
Wer den Dialog verweigert, lehnt seine Partnerin oder seinen Partner
insgesamt ab und kappt die elementarste Verbindung, die zwei Menschen zueinander haben können.
Stumme Lebenspartner bemerken oft gar nicht, wie toxisch ihr Schweigen für die Beziehung ist.
Sie machen jeden Tag zu einer einzigen Qual für ihre Leben,
die nie wissen, welche Rolle sie im Leben des anderen eigentlich noch spielen.
Wenn wir lieben, sollten uns Flügel wachsen,
auf denen wir in ungeahnte Höhen davonschweben können.
Partnerin oder Partner sind der Wind unter unseren Schwingen,
der uns beständig zu Bestleistungen anstrebt und uns dazu verhilft,
über uns hinaus zu wachsen. So viel zur schönen Theorie.
Sämtliche Weltreligionen übrigens sehen die gegenseitige Hilfe und Unterstützung
als essentiellen Teil der Lebensgemeinschaften an.
Sinn und Zweck der Ehe oder Partnerschaft ist es aus religiöser Sicht also,
einander die Hände zu reichen und sich bestmöglich zu helfen,
und das in allen Lebenslagen.
Die Praxis sieht häufig leider anders aus.
Fast scheint es, als ob wir in Beziehungen alles machen dürften,
nur eines nicht – uns weiterentwickeln.
Viele Paare scheitern, weil eine Hälfte mit dem Tempo der anderen
nicht Schritt halten kann oder es vielmehr auch gar nicht möchte.
Eine Seite sehnt sich nach Selbstverwirklichung, die andere nach Beständigkeit.
Wer wirklich an seiner Beziehung hängt, findet einen Weg,
mit dem beide Seiten glücklich sind.
Wer das Vorankommen seiner Partnerin oder seines Partners hingegen
nicht mitträgt oder vielleicht sogar sabotiert,
ist kein Mensch, mit dem man seine kostbare Lebenszeit verbringen sollte.
So schlecht wie einseitiges Schweigen im Rahmen einer Beziehung für diese ist,
so wohltuend kann gemeinsames Schweigen sein.
Wer nicht immer reden muss, um einander zu verstehen,
hat eine Stufe von Verständnis und Übereinkunft erzielt,
die sich viele Paare lange Zeit erarbeiten müssen.
Gemeinsam Stille gut aushalten und vielleicht sogar genießen zu können,
ist eine echte Bereicherung für jede Liebe.
Auch Sie sehen die großen Religionen der Welt als einen der Pfeiler,
auf dem Lebensgemeinschaften errichtet werden sollten.
Das Achtgeben aufeinander und die Sorge um das Wohlergehen
müssen im täglichen Zusammenleben eine zentrale Rolle spielen.
Erst wenn das Du in einer Partnerschaft wichtiger ist als das Ich,
hat diese einen Grad von Liebe erreicht, wie sie unserer Bestimmung entspricht.
Wenn immer jemand an den jeweils anderen denkt, ist schließlich an alle gedacht.
Unser heutiges Fazit, stimmt die Chemie?
Wir merken es natürlich, wenn einer oder gleich mehrere
dieser acht wichtigen Pfeiler des Zusammenseins wackeln oder gar fehlen.
Auf einem instabilen Fundament kann kein Gebäude errichtet werden,
dem eine Zukunft beschieden ist.
Nicht zu überwechseln ist hier die viel zitierte Kompromissbereitschaft
mit der völligen Selbstaufgabe.
Ersteres ist etwas, dass beide Seiten im gleichen Maße in eine Partnerschaft einbringen.
Kompromisse sind wichtig, dürfen aber nicht zur Lebensaufgabe eines Menschen mutieren.
Wie immer ist der Kopf in Sachen Liebe nicht der Ratgeber der ersten Wahl.
Unsere Intuition und unser Bauchgefühl wissen viel eher,
ob diese Beziehung eine Zukunft hat.
Frag Dich einfach, wie fühlst Du Dich damit?
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