Hunde im Streit? So stärkst du ihre Kommunikation

Doguniversity - Hundetraining mit Daniel
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63 Videoaufrufe·12.01.2025
Hallo, herzlich willkommen zu unserem heutigen Video.
Jeder kennt das, jeder hat einen Kumpel, mit dem er gerne spazieren geht.
Wir schauen uns heute mal an, was könnt ihr anschauen oder was könnt ihr tun,
wenn zwei Freunde und auch Rüde und Hündin gemeinsam auf einmal in ihrer Freundschaft
Dinge untereinander nicht mehr lösen können und es immer nur noch aufregend und kurmelig
und irgendwie ständig in Streit ausartet.
Was könnt ihr anschauen und wie könnt ihr euch eine Hilfestellung geben?
Viel Spaß!
Jetzt seht ihr zwei Hunde, die wild miteinander wüst miteinander spielen,
wo man ja eigentlich denkt, na komm, ist ja ganz niedlich und machen die doch ganz gut.
Ja, sie machen es eigentlich tatsächlich sehr kommunikativ
und es ist schon auch ein hohes Maß an Selbstbeherrschung.
Es gibt nie Blut, also sie müssen nie zum Tierarzt gebracht werden
und nichtsdestotrotz seht ihr eine leicht erwachsenere Hündin
und einen noch jugendlicheren Mally-Rüden, der gerade in der Hochrand seiner Pubertät steht
und sie als, ich sag jetzt mal, auch zierlichere und etwas gehemmtere Hündin
mit ihrem Softmaus und mit ihren Labby-Attitüden dagegen einfach nicht viel entgegenzusetzen hat,
wenn es ihr wirklich nicht mehr passt.
Und es ist immer wiederkehrend.
Die unendliche Geschichte des immer wieder aufregendst Turnens,
aufregendst Streitens, aufregendst Turnens, viel Dynamik drin, viel Unruhe drin, viel Grütze,
irgendwie als ob so eine Beziehung überhaupt nicht mehr ins Gleichgewicht kommt.
Schaut es euch an, welche Ideen wir entwickeln,
damit eine Partnerschaft, eine Spaziergeh-Situation, eine Beziehung zwischen Rüde und Hündin,
zwischen zwei total tollen Hunden irgendwie wieder so ein kleines bisschen ins Gleichgewicht kommen kann
und in Einvernehmlichkeit.
Es wiederholt sich immer.
Es ist eine stetige Wiederholung von einem Versuch von ihr, das zu klären und zu lösen.
Und sie schafft es nicht.
Genau, soweit konnte ich das auch schon deuten, dass man sie dann irgendeiner Form unterstützen muss.
Genau, gut betrachtet. Das sehe ich genauso.
Du würdest im Alltag sowas häufig erleben, was die jetzt gerade zeigen.
Ja.
Das ist jetzt erst mal wichtig für den Dreh, für die Momentaufnahme.
So sind die halt.
Genau, so sind die. Ja, richtig.
Insbesondere dann, wenn sie auch dann im Freilauf sind.
Genau. Und das ist jetzt noch nicht mal besonders schlimm.
Ja.
Weil es geht ärgerlicher. Es geht wütender.
Aber ich habe das Gefühl, das ist wie so eine Neverending Story.
Richtig, ist es. Es ist absolut eine unendliche Geschichte.
Und die möchte ich endlich mal beenden.
Absolut.
Beziehungsweise ich wünschte mir, dass sie so untereinander ein bisschen feiner in ihrer Kommunikation wäre.
Es ist auch nicht ideal in der sogenannten Hierarchie oder Altersunterscheidung.
Sie ist eigentlich die Klarere. Er ist der total Unklare.
Er ist der Unwürsche. Er ist derjenige, der am Watschenbaum rüttelt, direkt bei der ersten Kontaktaufnahme.
Ist das einfach unmöglich.
Und das ist jetzt das Schöne. Jetzt haben wir das einmal ganz toll einfangen können.
Und jetzt sehen wir das Dilemma. Wir betrachten das Beziehungsdilemma.
Also es kommt der Realität auch nah. Genau so sieht es aus.
Super, dass du das so sehen kannst. Genau.
Können wir das jetzt einmal unterbrechen? Kannst du die zu dir holen?
Cash, Blue, komm. Sitz. Sitz.
Mach eine Leine dran oder eine zweite Leine dran.
Ich habe jetzt eine spontane Idee.
Wir wiederholen das Gleiche wie gerade.
Das heißt, Blue ist schon hier in diesem kleinen Miniaturgelände drin.
Und Cash kommt dazu.
Mit dem einzigen Unterschied.
Ich kann dich gut verstehen. Ich würde das auch persönlich nehmen.
Blue, sitz.
Mit dem einzigen Unterschied. Du bist bei Blue.
Die ist so, wie sie ist. Und du bist so, wie du bist mit Blue.
Und ich übernehme Cash.
Also stehen.
Jetzt war ich einmal enthusiastisch.
Zimmer mit Leine. Mit der Blue ein Stückchen.
Einfach so hier rum.
Wir lassen ihn jetzt quasi überlegen.
Wie gehe ich jetzt damit um?
Bis wir sie quasi in den Freilauf lassen.
Weil dann würde es unter Umständen
noch mal eine Schwierigkeitsstufe höher kommen.
Jetzt muss er sich ein bisschen auseinandersetzen mit Veränderung.
Fällt ihm es schwer?
Ja, das ist das richtige Alter.
Für Verändern will man sich nicht.
Sehr gut.
Und jetzt machst du ganz beiläufig die Blue frei.
Und gehst noch 2-3 Meter weiter.
Geh einfach noch weiter.
Veränderst noch nichts.
Und gehst weiter.
Also wir haben jetzt sozusagen Partei ergriffen.
Für sie.
Wir haben sie verstärkt und wir haben sie unterstützt.
Sie ist jetzt viel privilegierter in der Nummer gewesen.
Wir haben sie so gelassen, wie sie ist.
Der Mörd nicht eingewirkt auf sie.
Und haben den Fokus darauf gelegt,
dass er sich in der Annäherung und in der Interaktion
mit ihrem Gegenüber überhaupt erst mal Gedanken macht.
Das Gedanken machen ist jetzt von außen stimuliert.
Mega beobachten.
Da hat er direkt zu mir geschaut.
Er hat direkt reflektiert und geschaut.
Okay, ich gehe hin in die Annäherung.
Was ist mit dem Außen und was ist mit dem Dreieck?
Hund, Halter, Außen.
Das muss man immer so ein kleines bisschen als Dreieck überlegen.
Sie kann es nicht erklären.
Das Außen kann es nicht erklären.
Häufig kann es das Außen nicht erklären.
Weil die Hunde nicht den Status, die Möglichkeiten,
die Aggression, die Instrumente haben.
Dass sie sich so darstellen können,
dass sie das wuppen können, was er drauf hat.
Deshalb habe ich den Part übernommen.
Gehe aber dann sofort wieder ins Üben.
Jetzt setz dich einfach für dich auseinander.
Er hat jetzt krass eigene Entscheidungen getroffen.
Schon gehemmter.
Ja, und auch einfach ihr Gegenüber überhaupt erst mal einen Funken angepasst.
Hat er sich jetzt Gedanken darüber gemacht,
wie er sein könnte, damit er quasi mit ihr in Verbindung ist.
Jetzt ein bisschen Stressabbau.
2 Kühe auf der Wiese.
Kann man mal eine Runde grasen.
Super.
Das ist ganz süß.
Jetzt können Sie gemeinsam so ein bisschen sich selber versuchen,
im Stress gemeinsam zu regulieren.
Okay, wir machen jetzt Gemeinschaft.
Das ist ja auch eine Form von Gemeinschaft.
Nebeneinander irgendetwas machen
und darüber sich selber versuchen, in die Ruhe zu bringen.
Das war jetzt eine Selbstregulation, die er darüber geschafft hat.
Jetzt würde ich mir wünschen, ich bleibe mit Blue noch mal hier drin.
Du gehst noch mal mit ihm raus und kommst noch mal rein.
Du würdest dann versuchen, den Part zu übernehmen im Sinne von,
du stellst dich krass parteiisch gegenüber Blue dar
und sagst die erste Annäherung so nicht, Junge.
Weil der geht ja sofort wie eine Dampflok drauf.
Ich würde es vorher besprechen.
Ich würde tatsächlich im ersten Moment der Kontaktaufnahme
schon damit rechnen.
Er macht das so wie immer.
Er poltert durch die Türe wie ein, Entschuldigung, kleiner ...
Ich habe mich im Griff.
Ich nehme mein Tourette zurück.
Du bist süß.
Das ist ja ein ganz zauberhafter, jugendlicher Hund.
Ja, total.
Aber der braucht natürlich ... Da reagiere ich schon.
Schwierig. Oh Gott, Mutti.
Mit welchem Teil des Gehirns?
Jetzt abwarten.
Das war ein kleiner Übersprung.
Den Übersprung hat er bei mir gerade auch gehabt.
Jetzt werde ich auf Entfernung.
Jetzt fängt er an, wieder ein bisschen reinzurutschen.
Er entscheidet sich neu.
Das war gut, oder?
Genau.
Das ist der Moment, wo er für sich selber lernt,
neue Dinge zu formulieren.
Wir wollen ...
Moin.
Die Bewegung, die sie dann reinbringt,
wird im Moment noch ein starker Auslöser sein.
Sobald sie dynamisch ist.
Er hampelt um sie herum, wie wir es gerade gesehen haben.
Und sie jagt ihn dann.
Dann geht sie in die Schwindigkeit.
Darauf kommen wir gleich noch mal zu sprechen.
Da würde ich die Entwicklung,
den Prozess gleich noch mal beschreiben.
Wie gehe ich damit weiter vor?
Wie kann ich das Schrittchen für Schrittchen
ideal in die Schwierigkeitsstufe lösen?
Beide sind auf dem Feld.
Eines Tages beide toll funktionierenden,
tollgehorsam Hunde wieder gemeinschaftlich auf dem Feld.
Wir stellen erst mal die Situation.
Ich bleibe drin, du gehst raus.
Du versuchst, ein bisschen zu intervenieren.
Im Sinne von, die gleichen Regeln gelten jetzt auch noch.
Okay. Wir versuchen es.
Wir versuchen es.
Und lass ihn los.
Und komm zu uns.
Zielgerichtet.
Und wieder zu uns komm.
Und zu mir komm.
Es ist schwierig gerade, Schatz.
Wenn man mal nichts zu tun hat, ist es auch schwierig.
Super gemacht. Tolle Baustellung.
Jetzt gehen wir noch mal gemeinsam in die Bewegung.
Sodass er noch mal ein bisschen nachdenken kann.
Zwischendurch ausatmen.
Entspannen für den Malli.
Er macht gerade alles richtig.
Das signalisieren wir durch unser Nervensystem.
Dass er merkt, jetzt ist die super entspannt.
Guck, wie brav der ist.
Da musst du ein bisschen ...
Schulter locker, Hüfte locker.
Voll entspannt.
Easy peasy, was für ein toller Hund.
Genau.
Richtig gut.
Ganz toll.
Mega.
Dann bleiben wir noch mal stehen.
Komm noch mal zu mir.
Noch mal nach Chicago zurück.
Da kommt die Auseinandersetzung.
Ganz brav.
Das Schlappohr kommt als Auseinandersetzung zu uns.
Das macht er jetzt mit einer schönen Reflexion.
Lange Rückenlinie.
Auch das Nachdenken mit den Ohren kann man schön sehen.
Wie er die Stirn runzelt für den Nachdenken.
Jetzt ist er erst in einer Stimulanz,
wo er das neu anfängt aufzubauen.
Diese kleinen Momente müsstest du im Alter sammeln.
Dass er, weil du das gemacht hast, so sein kann,
dass du vorher die Hilfestellung gibst.
Ihr dementsprechend.
Genau.
Das wird sie alleine nicht schaffen.
Das ist dir schon bewusst.
Das ist mir definitiv bewusst.
Ich möchte an der richtigen Stelle eingreifen,
damit es harmonisch ist zwischen allen Parteien.
Mega.
Lass ihn da stehen.
Geh von ihm weg und lass ihn da.
Jetzt machst du seine Leine ab
und gehst mit der Blue auf die Reise.
Geh mit der Blue, als hättest du keinen Schäferhund.
Sei Labrador-Fan.
Kümmer dich um deinen Labby.
Lass ihn ein bisschen das Spüren nachwirken.
Kümmer dich nicht um ihn.
Kannst du an den Labby beide Leinen dran machen,
dass die Blue ganz lange Leine hat?
Irgendwie aneinander.
Genau.
Großartig.
Das wäre die Zukunft deines Spaziergangs.
Die erste, die nahe Zukunft.
Sprich immer nach dem selben Schema vorgehen?
Erstmal müsstest du das sichern,
dass er darauf schnell zurückgreifen kann.
Wenn du beide 20 m von dir entfernt hast,
und die sind beide in der Dynamik,
wirst du infrage gestellt werden.
Es könnte sein, dass er schneller zurückrutscht
in seine Rituale mit Fuck you.
Wie sie passend in dem Alter ist.
Mich interessiert das nicht.
Dass du schnell wieder verrutschst in das Alte.
Wenn du damit fein wärst,
zieh mal zwischendurch an der Schleppi.
So machen wir das, um das zu verhindern,
dass sie ...
Aber den Zustand möchte ich.
Das ist neu.
Das ist genauer und pingeliger für nie.
Solange ich in deiner Nähe bin,
machst du das nicht mit dem Labrador.
Das ist die Info von deinem Status.
Ich hätte die Hoffnung,
dass sie sich stärkt darüber, dass sie privilegierter ist.
Und dass sie neben dir steht und sagt,
geil, jetzt kriegt der schon wieder eine rein.
Beobachten noch nicht sagen.
Der kriegt schon wieder eine.
Dass sie sich brüstet mit dir gemeinsam.
Und darüber stärker wird.
Und er nicht geschwächt wird, aber mehr in der Anpassung.
Der muss deutlich angepasster sein.
Der darf nicht dir gegenüber, fuck you und ihr gegenüber.
Dann gibt es keinen Moment mehr der Veränderung.
Auch für ihn in seiner Entwicklung.
Das ist ein junger Rüde,
der dann Richtung Weltherrschaft tendiert.
Im Sinne von, ich habe hier alles im Griff.
Das muss ich mir jetzt ein bisschen nehmen.
Nee, du hast hier gar nicht alles im Griff.
Richtig, genau.
Würdest du ein Stück von uns weggehen mit ihr?
So liebevoll, total toll.
Dass sie ein bisschen schnuppert an ihm.
Soziale Orientierung.
Und er krass einfach nichts macht daraus.
Das musst du alles ein bisschen mitschneiden.
Das ist jetzt eine Veränderung.
Das ist ein Zugewinn für ihn.
Auch für seine Entwicklung.
Mega.
Geht mal ohne mich auf die Reise.
Dass wir uns von der Brinki lösen.
Genau.
Jawohl, großartig.
Mega, gut.
Er darf alles machen.
Er ist ganz vogelfrei.
Warte kurz, was er macht.
Beobachte, wo er hinzieht.
Was er ansteuert.
Lass dich nicht schwächen,
indem du zu früh schon damit rechnest.
Du kannst auch immer noch arbeiten.
Du hast den anderen Hund ja an der Leine.
Du kannst immer noch arbeiten,
wenn der quasi drauf springt.
Du hast alle Zeit der Welt.
Damit rechne ich.
Sei immer entspannter,
weil dann bist du die Klare.
Du hast mehr Status ihm gegenüber,
wenn du sagst, du darfst auch Fehler machen.
Du darfst auch versuchen,
dahin zurück zu kommen.
Aber ich stehe dann hier als Neue.
Das verändern wir an der Stelle noch genauso.
Wenn du jetzt früher elektrisch wirst,
dann kann es sein,
dass er ganz schnell dich bewegt.
Dass er hingeht und dich anschaltet.
Das fände ich fatal für eure Beziehung in der Zukunft.
Ich würde sagen,
probiert euch aus.
Das Spielchen kennt der Labrador.
Das macht sie nicht depressiv.
Sie kennt ja das Dilemma ein bisschen.
Da würde ich immer ein kleines bisschen stehen
und mehr beobachten.
Das aber tatsächlich klar haben,
bis zu welchem Punkt intervenierst du.
Dass er so ist, wie er gerade war.
Das war ja zauberhaft, das war ja süß.
Dass er wirklich sagt, jetzt habe ich es verstanden.
Mit so einer weißen Fahne.
Ja.
Das wünsche ich mir auch.
Jetzt gehst du noch mal mit Leine los.
Auf der Hälfte der Strecke
musst du die Leine ganz unauffällig halten.
Okay.
Wir sehen uns wieder ohne Leine.
Ja, beobachten, beobachten.
Gehen.
Korrigiere den Cash.
Gut.
Und wieder Ruhe rein.
War doch gar nicht schlecht,
weil sie hat jetzt tatsächlich auch mehr Wert gehabt.
Sie hat es korrigieren können.
Hat ja schon durch ihre Korrektur anders reagiert.
Beobachten, beobachten, nichts sagen.
Nichts sagen, beobachten.
Und in die Bewegung gehen.
Ausatmen.
Super gut gelaufen.
Okay.
Das war ja schon ein bisschen Brennpunkt.
Sie waren ja beide wieder an.
Er hat aber ganz anders auf ihre Intervention reagiert als eben.
Okay.
Der hat die viel schneller angenommen,
im Sinne von, der ist weggerückt aus ihr.
Und da, der macht sich doch gerade krass Gedanken.
Mega, lassen, nichts machen.
Super, sehr geil.
Gehst du jetzt aber noch eine Runde ohne mich?
Wiedersehen, bis später.
Großartig.
Wirklich.
Ich bin ganz, ganz, ganz stolz.
Sehr geil.
Und ich würde am liebsten
das jetzt dabei belassen.
Okay.
Ich würde tatsächlich sagen, das würde ich jetzt werten,
das würde ich sacken lassen, dass die jetzt in die Ruhe gehen.
Dass sie das jetzt speichern,
dass sie ein bisschen dösen.
Im Auto sind die getrennt?
Super.
Dann können sie jetzt jeder für sich einfach Synapsen bilden.
Okay.
Diese kleinen Pflänzchen, das würde ich jetzt krass,
wirklich da an der Stelle als bestes Ergebnis,
bestes Ergebnis der Welt.
Ja, wirklich.
Also an der Stelle, für wo haben wir gestanden.
Ja, das stimmt.
Also für das, dass es jetzt auch gerade noch mal gepoltert ist,
war das krass geil,
weil er hat noch mal gezündet.
Sie hat übrigens auch zuerst gezündet,
dann hat er mitgezündet,
und dann hat sie gesagt,
hab ich keinen Bock drauf,
und er hat ganz anders schon verhandelt,
und dann kamst du noch oben drauf.
Das war mega.
Also sprich, das war die Korrektur,
indem Blue ihn gejagt hat und in die Seite hier.
Genau.
Also erst war sie Flaume.
Also sie ist ja auch eine kleine Flaume.
Sie ist ja jetzt, also sagen wir jetzt,
keine vernünftige Hündin,
sondern sie hat auch so ein bisschen Grütze,
halt so in ihrer Stimulanz,
das ist immer so ein bisschen,
was ich aber ganz toll finde.
Aber darüber unterstützen die sich natürlich mit Grütze.
Und dann kommt es zu Streit hier oben mit dem
und dann kann sie es nicht mehr stoppen.
Und sie ist die Ältere,
und sie ist die Hündin.
Also Hündinnen sind immer krass früher reif,
die brauchen viel länger für die Entwicklung,
er ist der Jüngere, er ist der immer Sexuelle,
er ist immer drauf, der hat immer Bock auf Flirt,
sie hat nur zweimal im Jahr Bock auf Flirt,
und sie war vorher da.
Also im Endeffekt muss sie die Privilegierte sein.
Und sie ist auch die Vernünftigere jetzt
im Verhältnis zwischen den beiden.
Und sie muss eigentlich auch die Erwachsenere sein
im Verhältnis zwischen den beiden.
Und das müssen wir dann auch wieder so darstellen,
dass sie erwachsen sein kann.
Und er sagt, okay, ich betrachte dich als Erwachsen.
Dass er sich intervenieren lässt durch sie,
durch deine Arbeit, durch deine Unterstützung,
muss so ein Dreieck daraus sehen.
Also Blue außen, Blue so lassen, wie sie ist,
und du und er,
und dann quasi immer, wenn ihr in diesem Dreieck seid,
hast du quasi immer einen Job.
Aber sprich, wenn sie ihn jagt,
muss ich das natürlich auch unterbrechen.
Ich würde es zumindest im Moment erstmal raushalten,
bis die ein bisschen gesättigt da ankommen,
wo sie hingehören.
Dass sie ihn unterbrechen kann,
dass es nur unregelmäßiger wieder so ein bisschen holprig wird,
weil die kam ja aus einem bösen Streit auch.
Also aus einer streitbaren Beziehung.
Und wenn du das Gefühl hast,
das hat sich alles ein bisschen gesättigt,
dann würde ich sie auch mal rennen lassen,
dann würde ich es mir auch mal anschauen.
Weil viel mehr, als es vorher war, kann ja nicht mehr kommen.
Das heißt, es gibt kein Blutbad.
Das weißt du mittlerweile.
Du musst nicht zum Tierarzt fahren.
Und dann würde ich irgendwann, sag ich jetzt mal,
gefühlt so vielleicht in zwei Wochen,
würde ich sagen, okay, jetzt bringen wir die Dynamik mal ran.
Dann sehen wir ja, wo wir stehen.
Dann weißt du, wo du bist.
Okay, aber sprich, sie bleibt angeleint jetzt in der Zukunft erstmal.
Erstmal, genau.
Und ihn bereite ich dann auf den Kontakt vor.
Und du kannst auch ihn dann mal anleihen
und sie frei laufen lassen.
Aber die Hauptaufgabe ist, er ist frei
und wird durch dich in der Körpersprache krass gearbeitet.
Du hast jetzt einen neuen Status ihm gegenüber
und hältst sie ein bisschen einfach als Statisten
mit an Bord.
So wäre es besser beschrieben.
Und dadurch, dass sie an der Leine ist,
musst du mit ihr nicht interagieren.
Das mache ich aber präventiv.
Ja, du musst so ein bisschen das Gerüst der Beziehung
auch wieder so ein bisschen ganzheitlich betrachten.
Du musst ja immer systemisch denken.
Also wie sind wir auch ohne Blut, du und Cash?
Und dafür vielleicht wieder so ein bisschen Feingefühl
für diesen kleinen, weißt du, der so vor dir steht,
der kleine Ganobe.
Das ist nur so ein bisschen Feingefühl.
Ich finde ihn ja super, wie der ist.
Und ihr habt ja eine geile Beziehung, ihr habt einen geilen Sport,
ihr habt ein geiles Hobby.
Aber das Hobby ist ja nicht 24 Stunden.
Nein, nein, auf keinen Fall.
Der muss sich im Alltag lernen anzupassen.
Ich muss dir jetzt nochmal danken,
dass wir das anschauen durften.
Das ist ein toller Fall für,
die verstehen sich eigentlich Bombe.
Die sind sich gewohnt, die sind aufgewachsen.
Das sind tolle Freunde.
Und nichtsdestotrotz knallt es einfach regelmäßig,
wie du schon sagst, in dieser permanenten Schleife.
Und jetzt haben wir ja versucht, quasi dieses Dreieck,
ich muss wieder versuchen, das darzustellen,
Dreieck,
dass dieses Dreieck quasi die wichtigste Komponente
ist für die Veränderung.
Also du, der Cash und dann das Außen.
Und das Außen wäre jetzt in diesem Falle Statist Blue.
Okay.
Dass du mehr oder weniger anstelle ihr
diesen Job jetzt übernehmen würdest für Cashs Veränderung.
Wir haben einen unglaublich tollen Move schon gesehen,
dass er auf sie gerade schon anders reagiert hat.
Und darauf würde ich mir jetzt tatsächlich
total viel versprechen.
Im Sinne von, wir gehen langsam wieder in den Alltag über.
In die Normalität.
Und du würdest versuchen,
das in diese Richtung gleiten zu lassen.
Das kann immer mal wieder holprig werden,
weil er hat ja noch ein paar Entwicklungsstufen vor sich,
der kleine Grützekopf.
Und darüber würde ich gar nicht so sehr stolpern.
Auch wenn es wieder zurückkehrt.
Die machen ja immer noch kein Blutbad,
wenn es wieder zurückkommt.
Ich würde das entspannt betrachten,
als ich habe jetzt eine Idee,
wie wichtig meine Aufgabe ist.
Und dann könnt ihr ein ganz neues System sein.
Und dann können auch die Spaziergänge,
das Zuhause, das Miteinander,
dass wir treffen uns, wir begegnen uns,
dass das anders füreinander wird,
damit die Hunde mehr, wie soll ich sagen,
auch mehr Klarheit haben über,
wie läuft das, wenn wir miteinander sind.
Und wie geht man miteinander um?
Genau, wie gehe ich, Cash, mit dir, Blue um?
Ich hätte die Hoffnung, dass Blue das genießt,
dass sie sich ein bisschen auch geschützter fühlt,
dass sie sich sicherer fühlt,
weil sie ist ja diejenige,
die sich zurecht ärgert.
Und auch zurecht, also sie ist die Betroffene.
Korrekt.
Also sie ist einfach nur an der Stelle
diejenige, die überwältigt wird.
Und dass sie das genießt,
und dass sie sich auch krass neben dir
mehr entwickeln kann, wenn du ihn arbeitest.
Also ihn in den Vordergrund stellst.
Und es ist jetzt auch genau das richtige Alter.
Also da muss man schon mal so ein bisschen schwitzen,
ein bisschen dranbleiben,
immer mal wieder um und puh und um.
Und es ist, Gott, ja, es ist ein junger Mali-Rüde.
Warum habe ich das eigentlich gemacht,
sagen, und dann wieder von neuem anfangen?
Ja, richtig.
Aber rückblickend hat er sich schon
sehr, sehr gut entwickelt.
Ja, und es ist ein toller Hund.
Das sind ja so kleine Stellschrauben
jetzt einfach in der Freundschaft mit Blue.
Und es ist ein toller Stellvertreter
für die Hundebegegnung aller Welt da draußen.
Ja, korrekt.
Weil so lässt sich auch nicht jeder Rüde dann begrüßen
oder andere Hündinnen.
Da muss er sich auch hemmen und zurücknehmen.
Genau, ja. Und das kann er jetzt krass üben mit dir.
Das machen wir auf jeden Fall.
Vielen Dank. Sehr gerne.
Danke für dein Vertrauen. Vielen Dank.
Ein total schönes Beispiel,
wie es auf vielen Gassi-Runden eigentlich immer wieder passiert.
Fahrt auf eine Spielwiese.
Ihr werdet diese Themen sehen,
dass sich der eine nicht richtig äußern kann von den Hunden.
Man muss es eigentlich immer nur wieder
als Dreieckskonstellation sehen.
Wie geht es wem? Wie geht es mir?
Wie geht es meinem Hund und wie geht es quasi dem anderen Hund als außen?
Und darüber auch so ein bisschen überlegen,
wer braucht Unterstützung und wer braucht tatsächlich
vielleicht auch mal wieder ein bisschen klare Kante,
um die im Grenzen setzen.
Vielen Dank fürs Zuschauen. Danke für euer Vertrauen und eure Motivation.
Hinterlasst gerne ein Like.
Bis bald. Eure Nicole. Ciao.
