US-Militärhilfe auf Eis, Selenskyj warnt vor langem Krieg, Fico blockiert weitere EU-Unterstützung

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65 Videoaufrufe·04.03.2025
Trump stoppt die Militärhilfe für Kiew, hat aber das Rohstoffabkommen nicht aufgegeben, während Selenskyj das Kriegsende in weiter Ferne sieht. In Europa scheint die Uneinigkeit in der Ukraine-Frage zu wachsen. So fordert die Slowakei ein Ende aller EU-Hilfen. Während Russland EU-Friedenstruppen ablehnt, bleibt die Frage: Wohin steuert dieser Konflikt?
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Aktuelle Entwicklungen zum Russland-Ukraine-Konflikt
US-Militärhilfe auf Eis
Selensky warnt vor langem Krieg
FIZO blockiert weitere EU-Unterstützung
Ein Artikel von Maria Esch sendt Maggiari vom 4. März 2025
Trump stoppt die Militärhilfe für Kiew,
hat aber das Rohstoffabkommen nicht aufgegeben,
während Selensky das Kriegsende in weiter Ferne sieht.
In Europa scheint die Uneinigkeit in der Ukraine-Frage zu wachsen.
So fordert die Slowakei ein Ende aller EU-Hilfen.
Während Russland EU-Friedenstruppen ablehnt,
bleibt die Frage, wohin steuert dieser Konflikt?
Während US-Präsident Donald Trump betont,
dass ein Rohstoffabkommen mit der Ukraine weiterhin möglich sei,
erhöht die Entscheidung der US-Regierung,
die Militärhilfe für Kiew auszusetzen,
den Druck auf Europa.
Parallel dazu wird über mögliche Friedensverhandlungen spekuliert.
Trump fordert wirtschaftliche Garantien,
während der ukrainische Präsident Volodymyr Selensky sagt,
dass er das Ende des Krieges noch als weit entfernt ansehe.
Auch in Europa gibt es Differenzen.
So fordert die Slowakei ein Ende der EU-Hilfen für das Land.
Russland lehnt unterdessen den Einsatz
europäischer Friedenstruppen strikt ab
und der Kreml wirft der ukrainischen Regierung vor,
nicht an einem echten Friedensprozess interessiert zu sein.
Gleichzeitig setzt Deutschland auf Koordination mit Verbündeten.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Abkommen mit Ukraine ist nicht vom Tisch.
Nachdem es am Freitag beim Besuch Selenskys im Weißen Haus
zu einem Eklat gekommen war,
wurde beim Treffen nicht wie geplant
ein Rohstoffabkommen mit der Ukraine unterzeichnet.
Darauf angesprochen, sagte US-Präsident Donald Trump
vor Journalisten am Montag, 3. März,
dass dieses Abkommen jedoch nicht vom Tisch sei.
Selensky sagte auch, er wäre weiterhin bereit,
einen Teil der Einnahmen aus Bodenschätzen an die USA abzutreten.
Der nationale Sicherheitsberater der USA, Mike Waltz,
forderte indes eine Entschuldigung von Selensky.
Zitat, was wir von Präsident Selensky hören müssen,
ist, dass er bedauert, was passiert ist,
sagte Waltz dem Sender Fox News.
Waltz wies zudem Andeutungen des CDU-Chefs
und wahrscheinlich kommenden Bundeskanzler Friedrich Merz zurück,
wonach Trump und sein Vize, J.D. Vance,
das Gespräch am Freitag absichtlich eskaliert hätten.
Zitat, das war keine Falle, sagte Waltz.
Merz hatte den Verdacht geäußert, dass der Eklat im Weißen Haus
gezielt von US-Seite herbeigeführt worden sei.
Trump setzt US-Militärhilfe für die Ukraine aus.
Die USA haben die militärische Hilfe für die Ukraine ausgesetzt,
sagte ein Beamter des Weißen Hauses am 3. März der Epoch Times.
Zitat, der Präsident hat deutlich gemacht,
dass er sich auf den Frieden konzentriert.
Wir brauchen Partner, die dieses Ziel teilen.
Deshalb pausieren wir und überprüfen unsere Unterstützung,
um sicherzustellen, dass sie zur Lösung des Konflikts beiträgt,
so der Beamte.
Seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022
haben die USA mindestens 175 Milliarden US-Dollar an Hilfe bereitgestellt,
darunter militärische Ausrüstung und finanzielle Mittel
zur Unterstützung der ukrainischen Verteidigung.
Der Lieferstopp gilt den Berichten zufolge für alle militärischen Ausrüstungen,
die sich noch nicht in der Ukraine befinden.
Vance enthüllt die beste Sicherheitsgarantie.
In einem Interview mit Fox News am 3. März sagt der Vizepräsident Vance,
Trump wisse, dass die beste Sicherheitsgarantie für die Ukraine darin bestehe,
den Amerikanern wirtschaftliche Vorteile für die Zukunft der Ukraine zu verschaffen.
Der einzige realistische Weg, diesen Konflikt beizulegen,
ist der Weg von Präsident Trump, sagte Vance.
Wir ermutigen sowohl Präsident Zelenskyy als auch Präsident Putin,
diesem Weg zu folgen.
Dahinter steckt, dass die USA,
sollten sie mit Zelenskyy einen Rohstoffvertrag abschließen
und dann in der Ukraine investieren,
auch ihre Investitionen schützen werden.
Trump sagte zuvor, dass die Anwesenheit von US-Arbeitern
Am Wochenende traf Zelenskyy u.a. den britischen Premierminister Keir Starmer
und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron,
um einen Plan für einen Waffenstillstand zu besprechen.
Nach dem kurzfristig einberufenen Gipfeltreffen in London
erklärte der ukrainische Präsident gegenüber Reportern,
das Ende des Krieges sei noch sehr weit entfernt.
Er machte Russland für den anhaltenden Konflikt verantwortlich.
Trump wies diese Rhetorik als gefährlich zurück.
Zelenskyy reagierte seinerseits mit versöhnlichen Worten
und rief zu einer Lösung auf.
sagte Marine Le Pen vom französischen Rassemblement National
am Montag vor der französischen Nationalversammlung.
Le Pen betonte, dass die Ukraine
die Unterstützung des Westens in der Tat brauche.
Diese müsse aber auf der Grundlage der Realität erfolgen.
Sie selbst unterstütze die Ukraine auch.
Allerdings sei das Versprechen an die Ukraine,
der NATO und der EU beizutreten, entweder eine Täuschung
oder, falls ernst gemeint, ein großes Sicherheitsrisiko für die EU.
Ein Hauptgrund für Russlands Angriff auf die Ukraine
sei nach Ansicht von Le Pen genau die Frage der NATO-Mitgliedschaft des Landes,
welche die US-Regierung auch derzeit ablehne.
Außerdem sei die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU
gegen unsere Interessen, fügte sie hinzu.
Die slowakische Regierung sagt, sie lehne es ab,
die Fortsetzung des Krieges in der Ukraine mit EU-Geldern zu unterstützen.
Die Führung des Landes sei mit weiteren gemeinschaftlich finanzierten
militärischen oder finanziellen Hilfen für das Land nicht einverstanden,
sagte Ministerpräsident Robert Fizo am Montag in Bratislava im Vorfeld des EU-Gipfels,
der am Donnerstag in Brüssel stattfinden wird.
Der Grund für die Entscheidung der Slowakei sei,
dass die Führung des Landes nicht an die Strategie Frieden durch Stärke glaube,
weil sie sich in den letzten drei Jahren als erfolglos erwiesen habe.
Fizo plane auf dem EU-Gipfel, um Unterstützung für diese Position zu plädieren.
Das Land ist jedoch damit einverstanden,
die Verteidigungskapazitäten der EU und Europas zu erhöhen.
Fizo unterstützt zudem einen sofortigen Waffenstillstand,
vor allem damit die Verhandlungen zwischen den USA und Russland
und der Ukraine beschleunigt werden können.
Michael Ulyanov, der ständige russische Vertreter zu UN in Wien,
erklärt am Montag, dass Russland den Einsatz
europäischer Friedenstruppen in der Ukraine kategorisch ablehnt.
Kremlsprecher
Bemühungen von Moskau und Washington allein reichen nicht aus.
Kremlsprecher Dmitry Peskov kritisierte am Montag die ukrainische Führung.
Er erklärte, dass sie in Wirklichkeit nicht am Frieden,
sondern an der Fortsetzung des Krieges interessiert zu sein scheint.
Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur TASS betonte der Sprecher,
dass die Äußerungen von Zelensky im Weißen Haus nach Ansicht des Kremls zeigten,
dass Kiew vorerst keinen Frieden wolle und nicht zu Verhandlungen bereit sei.
Zitat. In dieser Situation werden die Bemühungen Washingtons
und die Bereitschaft Moskaus natürlich nicht ausreichen, so der Sprecher.
Peskov äußerte am Sonntag zu den russischen Verhandlungen mit den USA.
Zitat. Die neue Regierung wird schnell alle außenpolitischen Konfigurationen ändern,
sagte er damals einem Reporter des staatlichen Fernsehens.
Er fügte hinzu, dass dies weitgehend mit unseren Vorstellungen übereinstimmt.
Peskov fügte auch hinzu, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben,
weil der gesamte Komplex der bilateralen Beziehungen enormen Schaden genommen hat.
Zitat. Pistorius beruft kurzfristig virtuelles Treffen in 5er-Format zur Ukraine ein.
Vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen
hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sich in einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz
mit seinen Kollegen aus Frankreich, Polen, Großbritannien und Italien ausgetauscht.
Bei dem virtuellen Treffen im sogenannten 5er-Format am Montag
hätten die Teilnehmer sich über die weitere politische und militärische Unterstützung der Ukraine abgestimmt,
erklärte das Bundesverteidigungsministerium.
Die Ukraine könne sich auf die fortgesetzte und breite Unterstützung durch die fünf Länder verlassen.
Auf der Videokonferenz hätten die Länder Sichtweisen und Handlungslinien
zu den in London diskutierten Themenfeldern erläutert, teilte das Ministerium mit.
Zudem wurde das nächste Treffen im 5er-Format in Paris am 12. März vorbereitet.
