Nach dem Stromausfall in Spanien haben die lokalen Energieversorger die Netze wieder kontrolliert hochgefahren. Wie haben die Menschen den Blackout erlebt? Epoch Times sprach mit zwei Betroffenen.
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Nach dem Stromausfall in Spanien haben
die lokalen Energieversorger die Netze
wieder kontrolliert hochgefahren. Wie
haben die Menschen den Blackout erlebt?
Times sprach mit zwei Betroffenen.
Elena, wo sind Sie genau und wie haben
Sie den Blackout erlebt?
Ich bin im Naturpark Cabo de Gatta, das
ist in der Provinz Almeria in
Andalusien, ganz im Südosten von der
Ibirischen Halbinsel.
Und das ist ohnehin eine sehr
abgelegene, sehr ländliche Gegend, wo
wir immer mal wieder aufgrund der
starken Winde, es ist ein Cup, Kabod
Gatter, wir haben aufgrund dieser
starken Winde sowieso öfter mal Strom
oder Netzausfall.
Deshalb hat es tatsächlich eine Weile
gedauert, bis mir das
Ausmaß dieses Ausfalls bewusst wurde.
Okay. Und läuft jetzt alles wieder wie
vorher?
Also
seit heute Mittag haben wir wieder ganz
normal Strom und Telefonnetz.
Der Strom ist scheint komplett stabil zu
sein. Das Telefonnetz schwankt. Es kommt
aber auch noch hinzu, dass wir seit
heute starke Winde haben und Böhnen mit
bis zu 70 km/h und da ist jetzt gerade
unklar, ob die die Winde das noch auch
noch erschweren, dass das Netz das
Telefonnetz sich wieder stabilisiert,
aber der Strom scheint zu gehen. Wir
hatten heute
Vormittag kurioserweise auch kein
Wasser, was nichts mit dem großen
Stromausfall zu tun hat, aber also
scheinbar nicht. Es war einfach eine
lokale Sache, aber dadurch war es hier
schon in dieser kleinen L, also in
diesem kleinen Dorf, dieser ländlichen
Gegend etwas
ähm ja, also se jetzt nicht direkt
apokalyptisch, aber es war schon ähm ein
Ausnahmezustand.
Die Menschen vor Ort scheint das aber
gewohnt zu sein und haben das sehr
gelassen genommen.
Also der Supermarkt hat trotzdem
aufgemacht und man sollte dann selber
die Preise notieren und in Bar
bezahlen und ähm alle hatten genug
Wasservorräte und ähm externe Batterien
oder vielleicht auch so kleine Solar
Power Banks. Die Sonne scheint hier ja
sehr zuverlässig.
Mhm.
Und ich glaube, es war relativ
entspannt, weil es so eine ländliche
Gegend. Sie haben bereits die Situation
in den Supermärkten angesprochen. Einige
Bilder zeigten lehere Regale, die durch
die Medien gingen. Das heißt, die
Lebensmittelversorgung funktionierte in
ihrer Gegend doch noch recht gut.
Ja, wie gesagt, dadurch, dass es so
ländlich
ist und nicht überlaufen, wie es also zu
dieser Jahreszeit ist es noch nicht
überlaufen. Im Sommer ist es eine ganz
andere Geschichte.
Dieser kleine Ort San Jose hat jetzt
vielleicht 1000 Einwohner im Sommer sind
das kann sich das mal auf 15 000 erhöhen
durch den
Tourismus, dann wäre es bestimmt
chaotischer gewesen. Aber so war es
gestern im Supermarkt. Ja.
Die Grundnahrungsmittel davon gab es
noch eine Menge und es waren halt lange
Schlangen, weil das Kassensystem nicht
wirklich ging, aber die Menschen wirkten
recht recht entspannt und es war, glaube
ich, einfach was ganz anderes als in
einer größeren Stadt. Okay, also das
heißt, es gab keine Plünderungen oder
dergleichen. Nichts dergleichen. Nichts
dergleichen. und auch
ähm sonst war es tatsächlich sehr ruhig
und sogar die gastronomischen Betriebe,
die haben teilweise waren geöffnet und
haben
halt haben die Sachen, die sie noch in
den Kühregalen hatten, rausgehauen, ihre
Salate und kalte Tappers und meinen, ja,
das wird sonst schlecht. Also es
war es war relativ entspannt. Das glaube
ich beunruhigendste war für die
Menschen, dass sie halt so schlecht bzw.
so gar nicht miteinander über Telefon
kommunizieren konnten und
ähm da war halt alles wieder wie also
meinte auch ein ein
ähm Mensch hier, also ist ein
Argentinier, der aber seit 20 25 Jahren
hier lebt, der meinte, es war für ihn
ehrlich gesagt wie so eine Zeitreise.
Also vor 20 Jahren war das der
Normalzustand hier. Da kam aus den
Wasserleitungen kam nur mehr Wasser. Es
gab ständig Stromausfälle und es war
halt alles sehr analog und es wirkt so,
als würden die Leute hier das deshalb
auch relativ entspannt nehmen, weil die
das vor gar nicht allzu langer Zeit auch
oft so hatten. Und dann haben halt die
Nachbarn beieinander geklopft und
irgendwer hat vielleicht mal hat sich
noch ein hat ein Kanister Wasser
abgegeben, wenn er was übrig hatte
und ja, aber es war es war recht
entspannt. Okay. Genau. Damit ist ja
eigentlich auch meine nächste Frage
schon mehr oder weniger beantwortet.
Diese würde lauten, wie denn die ähm das
Miteinander unter den Menschen während
äh des Blackouts verlief. Aber das war
dann doch insgesamt recht gut, oder?
Absolut. Also hier meine die die
Aufnahme von dieser kleinen Welt, in der
ich hier bin, was wirklich auch dadurch,
dass es ein Naturpakt ist und abgelegen
und ländlich äh ich kann das
wahrscheinlich gar nicht oft genug
betonen, es ist sowieso so eine kleine
Parallelwelt manchmal und die Leute hier
waren
ähm ja, waren sehr solidarisch und äh
entspannt und es ist ein kleiner Ort,
der aber dann doch drei Supermärkte hat
und da war dann für alle, die gerade
hier vor Ort sind, auch noch das
Nötigste
zu finden und übers Radio kamen halt,
also erreichten uns doch die Ansagen,
dass das innerhalb von spätestens 12
Stunden behoben sein
soll und dadurch waren die Menschen
optimistisch und der dass das Wasser
ausfiel, das war zum Glück erst heute
Vormittag. Ich glaube, wenn das alles
auf einmal gewesen wäre, ähm das wäre
anstrengender gewesen. Aber es gab halt
immerhin noch
Wasser. Die Leute haben dann Kerzen
gekauft und teilweise ihre Campingkocher
rausgeholt und
ähm oder halt noch die ganzen
Kaltspeisen aus den
Restaurants aufgefuttert.
Mhm. Ähm rechnen Sie damit, dass so ein
Stromausfall bald wiederkommen wird?
Wenn ja, bereiten Sie sich irgendwie
darauf vor?
Ja, also ich habe jetzt ganz fleißig
alle Geräte geladen, die irgendwie auch
dann als so eine Art Powerbank oder
sowas dergleichen funktionieren könnten
und ich werde auch bisschen
Leitungswasser
abzwacken, dass ich
irgendwie bisschen Wasser, also auch
Leitungswasser zur Verfügung habe und
ansonsten Ja, fühle ich mich durch das
durch die, also wenn ich hier in diesem
Teil von Spanien bin, fühle ich mich
auch durch das Dörfliche recht gut
aufgehoben. Plus vor den Toren des
Nationalparks ist wirklich, kann man
sagen, die Obst und Gemüsekammer
Europas, also das diese ganze riesige
Gewächshaus Landschaft.
ähm nicht besonders schön, aber das gibt
einem schon halt das Gefühl, okay,
verhungern würde man jetzt hier auch
nicht und durch das
ländliche scheint es auch nicht so,
glaube ich, stressig apokalyptisch
auszuarten. Das ist verteilt sich ja
einfach ganz gut und die Menschen sind
recht solidarisch und entspannt.
Ähm, aber ja, dass die Powerbanks
geladen sind, das ist mir wichtig
und ich würde jetzt gerade dazu
tendieren zu sagen, ja, sowas kann immer
wieder passieren, weil stand der
momentane Stand scheint mir zu sein,
dass man den genauen Grund noch nicht
weiß. Und dann ist meine Logik zu sagen,
gut, wenn man nicht genau weiß, was das
Problem ist, dann kann man es ja auch
nicht ausschließen, dass es bald wieder
passiert.
Mm. Ähm, aber wie gesagt, mein
technisches Verständnis ist da leider
auch sehr sehr rudimentär. Also, ich
kann das nicht einschätzen. Mhm. Dann
ja, haben Sie bisher in Ihrem Leben
schon mal einen derartigen Stromausfall
erlebt oder ist das das erste Mal in
diesem Ausmaß?
Doch, ich habe mal, ich glaube so ein 12
Stunden
Stromausfall habe ich schon mal erlebt
in Chile nach einem Erdbeben.
Ich habe in Chile meinen Master
gemacht, da war Stromausfall, aber da
hatten wir Handy, also das Telefonnetz
gegen. M aber in Europa bisher noch
nicht. In
Europa bisher noch nicht. Also, da war
der längste Stromausfall hier, den ich
erlebt habe. Das waren
ähm immer mal wieder, aber dafür auch
nur so 2 d
Stunden. Ja, genau. Also derart lange,
das habe ich hier noch nicht erlebt in
Europa.
Okay, vielen Dank für das Gespräch.
Gerne.
Elena, wo sind Sie genau und wie haben
Sie den Blackout erlebt? Ich war zu
Hause, ich habe von zu Hause
ausgearbeitet, war mit einem User
verbunden auf dem Rechten als plötzlich
alles ausging und ich auch dem User
natürlich nicht mehr Bescheid geben
konnte. Ich habe gerade noch, ich habe
dann sofort mein Teamleader angerufen
und da ging das Handynet sogar noch ganz
am Anfang. dem konnte ich dann noch
Bescheid geben. Der hat mir gesagt, ja
du, das ist bei mir auch gerade passiert
und der wohnt in dem Vorhaut von
Barcelona und da war mir schon klar,
okay, ist was Größeres. Ich dachte er,
es wäre unser Haus, aber das ist
definitiv etwas sehr Großes, wenn es
noch nicht mal nur Barcelona ist und
danach ging dann auch nichts mehr. Kein
Handynetz, keinen
Strom. Ich habe mich gefreut, musste
nicht arbeiten.
Okay, läuft jetzt alles wieder wie
vorher? Ja.
Wir hatten gestern Nacht um 12:30 Uhr
bei uns im Haus immer noch keinen Strom.
Ähm danach habe ich dann geschlafen und
heute morgen als ich aufgewacht bin, war
alles wieder normal.
Mhm. Und ähm wie war denn die Situation
in den Supermärkten? Es gab einige
Medienbilder mit leeren Regalen. Wie war
das in ihrer Gegend?
Ich weiß es gar nicht. Ich habe das auch
erfahren, aber es ist mir überhaupt gar
nicht in den Sinn gekommen, dass ich
mich jetzt irgendwie eindecken müsste.
Ich bin zu keinem Laden gegangen. Ich
kann es nicht sagen. Ich war ganz
entspannt.
Okay, also das heißt, sie haben auch
nichts mitbekommen von irgendwelchen
Plünderungen?
Nein. Nein. Ich habe gemerkt, dass
irgendwie ungewöhnlich viele Menschen
auf der Straße sind.
ähm die halt auch alle nicht mehr, also
ich wohne in so ein Viertel, da sind
ziemlich viele Büros, die konnten
wahrscheinlich alle nicht mehr arbeiten
und da war auf der Straße viel los, aber
es war gute Stimmung.
Okay, also das heißt, das Miteinander
unter den Menschen ohne Elektriität
Elektrizität verlief auch weiterhin gut.
Ja, warte gab ja Thema dann zu
besprechen. War alle aufgeregt, aber
eigentlich gut drauf.
Okay. Rechnen Sie damit, dass es so
einen Stromausfall bald wieder in
Spanien geben wird? Wenn ja, bereiten
Sie sich irgendwie darauf
vor? M
also nein, ich bereite mich nicht vor.
Ich halte es für möglich, wenn es äh
also ich ich weiß nicht, ob jetzt ein
offiziell bekanntes Franz mag. Das
letzte, was ich gehört habe, dass es
wohl irgendein ein Wetterphänomen war,
atmosphärisches Phänomen. Wenn das
einmal passiert ist, kann es sicher
wiederkommen. Ich rechne jetzt nicht
unbedingt damit, vor allem auch nicht,
dass es gerade wieder Spanien
trifft. M aber kann natürlich sein, aber
ich habe das jetzt auch nicht als
traumatisch erlebt. Von daher wüsste ich
jetzt auch nicht, was ich da vorbereiten
soll.
Okay. Ja, vielen Dank. Das war's dann
auch schon.
Okay.
[Musik]