
Die Reise in den Westen Kapitel 4 Lied 6: Der Pfad aus Schuld

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Meine Lieder erzĂ€hlen von innerer Wandlung, Wahrhaftigkeit, GĂŒte und Nachsicht. Sie berĂŒhren die Seele und tragen eine klare Botschaft:
Wenn du dir ein Lied in deiner Sprache wĂŒnschst, schreib mir gern â ich setze es mit Freude um.
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Die Reise in den Westen Kapitel 4 Lied 6: Der Pfad aus Schuld
Ich hab gefehlt, ich hab verletzt,
die Wahrheit manchmal weggesetzt.
Ein Wort zu viel, ein Schritt zu nah,
verblasst mein Herz â doch war es da.
Ich hab mich selbst nicht ganz gekannt,
in Nebel tief mein Bild verbannt.
Gefangen in dem alten Spiel,
wo Schuld das MaĂ war â nicht das Ziel.
Doch irgendwo in dunkler Zeit
war leise Licht, war Sanftmut weit.
Ein Blick zurĂŒck â mit Herz getan â
und plötzlich fing der Weg neu an.
Ein Kind in mir, das lang verbannt,
streckt leise seine kleine Hand.
Es will nicht richten, will nur sehn â
dass selbst im Scheitern Chancen stehn.
Und jeder Schmerz, den ich empfand,
ist Teil des Wachsens, wie verbrannt.
Doch Asche wird zu fruchtbarâ Grund,
wenn Hoffnung singt aus tiefstem Mund.
Der Pfad aus Schuld fĂŒhrt nicht durch Flucht,
nicht durch VerdrÀngung, nicht durch Sucht.
Er fĂŒhrt durch TrĂ€nen, Reue, Mut â
bis hin zum Licht, das leuchten tut.
Vergebung ist kein leeres Wort â
sie ist ein Weg, ein heil'ger Ort.
Wo Herz sich zeigt, wo Stolz vergeht,
wo neues Leben sanft entsteht.
Ich seh Gesichter aus der Zeit,
die schweigend litten â ohne Streit.
Wie oft war ich zu blind, zu kĂŒhl,
vergaĂ den Mensch, sah nur das Ziel.
Jetzt steh ich da mit offnem Blick,
kehr meine Schatten sanft zurĂŒck.
Und bitte still, doch aufrecht nun:
Lass mich es besser, echter tun.
Ein einz'ges Wort â aus Herz geboren,
macht gut, was lang verloren.
Ein Schritt zur Wahrheit, sanft und sacht,
macht hell, was einst in Dunkel lag.
Ich bin nicht der, der nur versagt â
ich bin der, der die Schuld auch wagt.
Sie anzuschauen, sie zu sehn,
und dennoch weiter fest zu gehn.
Der Pfad aus Schuld fĂŒhrt nicht durch Flucht,
nicht durch VerdrÀngung, nicht durch Sucht.
Er fĂŒhrt durch TrĂ€nen, Reue, Mut â
bis hin zum Licht, das leuchten tut.
Vergebung ist kein leeres Wort â
sie ist ein Weg, ein heil'ger Ort.
Wo Herz sich zeigt, wo Stolz vergeht,
wo neues Leben sanft entsteht.
Wir lernen gehen â in neuem Licht.
Der Pfad aus Schuld wird Zuversicht.
