Die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von Waffensystemen soll weiter ausgebaut werden, kündigten Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin an.
„Keine Armee in Europa ist in den letzten Jahrzehnten im Kampf so erprobt worden, wie die ukrainische. Keine Gesellschaft ist resilienter geworden, wie die ukrainische. Keine Verteidigungsindustrie ist innovativer geworden als die der Ukraine“, erklärte Merz.
Von der gemeinsamen Kooperation sollen neben der Ukraine auch die deutsche und die europäische Verteidigungsfähigkeit profitieren, so der Kanzler. Als Beispiel nannte er eine Vereinbarung über den Austausch von digitalen Gefechtsdaten zur Entwicklung neuer Waffensysteme.
Für Selenskyj sind die Produktion und Lieferung von Raketen für das IRIS-T-System und die Patriot-Systeme besonders wichtig. „Wir müssen alles dafür tun, dass hier in Europa die Dinge produziert werden können, die für unsere Verteidigung wichtig sind“, so der ukrainische Präsident.
Gleichzeitig kündigte er eine deutsch-ukrainische Entwicklung und Produktion eines antiballistischen Abwehrsystems „zum Schutz gegen jegliche Drohnen und jegliche Luftangriffe“ an. Zudem habe sein Land mit Deutschland eine Vereinbarung zur Produktion von Drohnen abgeschlossen.
Mit einem Gesamtvolumen von rund 55 Milliarden Euro ist Deutschland der größte Unterstützer der Ukraine in Europa. Die Ukrainehilfen umfassen neben Ausrüstung, Ausbildung und Beratung auch die Förderung gezielter industrieller Kooperationen, die mittelfristig die ukrainische Eigenproduktion steigern sollen. ________________________________________________________________
Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus mit einem Abonnement, digital oder als Wochenzeitung: 👉 https://angebot.epochtimes.de/
Wir freuen uns über rege, themenbezogene Diskussionen. Bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Umgangsform! Beleidigungen sind nicht erwünscht. Danke. ________________________________________________________________
Die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von Waffensystemen soll weiter ausgebaut werden,
so Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj
nach den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin.
Denn keine Armee in Europa ist in den letzten Jahrzehnten im Kampf so erprobt worden wie die Ukraine.
Keine Gesellschaft ist resilienter geworden als die Ukraine.
Keine Verteidigungsindustrie ist innovativer geworden wie die der Ukraine.
Mit unserer Unterstützung stärken wir damit zugleich die deutsche und europäische Verteidigungsfähigkeit
und unsere industrielle Basis.
Das sehen wir an immer zahlreicher werdenden ukrainisch-deutschen Joint Ventures und Kooperationen,
von denen ja heute auch einige weitere unterzeichnet worden sind.
Ein weiteres Beispiel dafür ist die soeben von unseren Verteidigungsministern unterzeichnete Vereinbarung
über einen Austausch von digitalen Gefechtsdaten zur Entwicklung neuer Waffensysteme.
Meine Damen und Herren, diese Verabredung können wir gar nicht hoch genug bewerten.
Die Tatsache, dass wir jetzt in Europa zusammen mit der Ukraine ein solches System entwickeln,
schafft auch ein höheres Maß an Unabhängigkeit für Europa und dies ist eine gute Entscheidung.
Das Wichtigste ist für uns, dass es um die Zusammenarbeit im militärischen Bereich geht.
Es geht also um die Produktion von Lieferungen von Raketen, insbesondere über IRIS-T.
Und auch andere Raketen, die geliefert werden sollen für IRIS-T-Systeme, auch für Patriot-Systeme.
Wir müssen alles dafür tun, dass hier in Europa die Sachen produziert werden können,
die für unsere Verteidigung kritisch wichtig sind.
Und wir brauchen hier eine technologische Basis und unsere militärische Stärke müssen ausreichend sein,
um allen Völkern, allen Staaten in Europa ihre Sicherheit und die Verteidigung ihres Lebens absichern zu können.
Deshalb werden wir auch antibalistische Abwehrsysteme produzieren,
zum Schutz gegen jegliche Drohnen, jeglicher Art, jeglicher Luftangriffe.
Wir arbeiten zusammen, um ein solches Ergebnis zu erreichen.
Die Ukraine ist bereit, hier ihren Beitrag zu leisten.
Wir haben eine Drohnenvereinbarung abgeschlossen, einen Drohnendeal.
Es geht also um Mittel zur modernen Verteidigung.
Und das fängt schon an, ganz konkret zu wirken.
Unsere Erfahrungen können in das europäische Sicherheitssystem eingehen.
Mit einem Gesamtvolumen von bisher rund 55 Milliarden Euro ist Deutschland größter Unterstützer der Ukraine in Europa.
Die Ukrainehilfen umfassen neben materieller Hilfe, Ausbildung und Beratung auch die Förderung gezielter industrieller Kooperationen,
die mittelfristig die ukrainische Eigenproduktion steigern sollen.