Deutsch B1 _Vorbereitung zur Prüfung: die verschiedenen Verbformen

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Hallo zusammen! In dieser kleinen Lektion zu den Verben in der deutschen Sprache lernst
du, dass es drei verschiedene Verbformen gibt, nämlich 1. regelmäßige Verben, 2. unregelmäßige
Verben und 3. gemischte Verben. Wir beginnen unseren Unterricht mit den regelmäßigen Verben.
Für das Niveau B1 in Deutsch solltest du die regelmäßigen Verbformen, schwache Verben,
sicher erkennen, bilden und anwenden können. Es geht weniger ums Auswendiglernen einzelner
Verben, sondern darum, das System zu verstehen und korrekt zu benutzen.
Hier ist das Wichtigste kompakt erklärt. 1. Was sind regelmäßige Verben?
Verben sind dann regelmäßig, wenn sie ihren Stamm nicht verändern. Regelmäßige Verben
verändern also ihren Verbstamm niemals. Beispiele. Das Verb machen hat als Stamm
die Silbe mach. Durch Anhängen der entsprechenden Konjugationsform wird daraus dann z.B. ich mache,
du machst, er macht und so weiter. Bei Lernen heißt die Stammform lernen. Daraus wird dann
ich lerne, du lernst, er lernt und so weiter. Der Stamm von der Infinitivform lieben ist lieb.
Daraus wird bei der Konjugation im Präsens dann ich liebe, du liebst, er liebt und so weiter.
Grundsätzlich gilt, der Stamm bleibt immer gleich. Regelmäßige bzw. schwache Verben
werden im Präsens folgendermaßen konjugiert. Ich mache, du machst, er, sie, es macht. Wir
machen, ihr macht, sie machen. Es ist wichtig, die richtige Endung beim konjugierten Verb zu
wählen. Das Subjekt und das Verb müssen korrekt kombiniert werden. Regelmäßige bzw. schwache
Verben werden im Präteritum, also in der Vergangenheitsform, konjugiert, indem man an
den Stamm des Verbs –te- anfügt und im Anschluss daran dann die entsprechenden Endungen. Z.B. hat
das Verb machen den Verbstamm mach. Durch Anfügen von –te und den entsprechenden Endungen wird das
Verb im Präteritum dann folgendermaßen konjugiert. Ich machte, du machtest, er, sie, es machte. Wir
machten, ihr machtet, sie machten. Das Perfekt ist die wichtigste Vergangenheitsform im Alltag.
Zur Bildung der Vergangenheitsform. Perfekt wird das Hilfsverb haben benötigt. Zusammen mit haben
und –ge und dem Verbstamm und der Endung –te kann man die regelmäßigen bzw. schwachen Verben
einfach konjugieren. Beispielsweise lässt sich das Verb machen dann wie folgt im Perfekt konjugieren.
Ich habe gemacht, du hast gemacht, er, sie, es hat gemacht, ihr habt gemacht, sie haben gemacht.
Trennbare Verben werden folgendermaßen konjugiert. Der Satz ich mache die Tür auf enthält das
trennbare Verb aufmachen. Im Präsens wird es so konjugiert. Ich mache die Tür auf, du machst die
Tür auf, er, sie, es macht die Tür auf, wir machen die Tür auf, ihr macht die Tür auf, sie machen die
Tür auf. Wichtiger Hinweis! Das Verb aufmachen wird getrennt. Das konjugierte Verb steht auf
Position 2 und auf steht am Satzende. Beim Perfekt wird das Verb aufmachen nicht getrennt. Daher
konjugieren wir im Perfekt aufmachen folgendermaßen. Ich habe die Tür aufgemacht, du hast die Tür
aufgemacht, er, sie, es hat die Tür aufgemacht, wir haben die Tür aufgemacht, ihr habt die Tür
aufgemacht, sie haben die Tür aufgemacht. Zur Konjugation im Perfekt benötigen wir also das
Hilfsverb haben und die Partizip II Form von aufmachen. Die Struktur sieht dann wie folgt
aus. Subjekt plus haben plus, Objekt plus Partizip II. Nachdem wir das Wichtigste über
die regelmäßigen Verben gelernt haben, kommen wir nun zu einem neuen Abschnitt und besprechen
jetzt das Charakteristische der unregelmäßigen Verben. Unregelmäßige Verben in der deutschen
Sprache weisen einige charakteristische Merkmale auf. Typisch ist, dass sich bei unregelmäßigen
Verben der Stammvokal ändert. Beispielsweise wird das unregelmäßige Verb laufen im Präsens
folgendermaßen konjugiert. Ich laufe, du läufst, er, sie, es läuft, wir laufen, ihr lauft, sie laufen.
Bei den unregelmäßigen Verben können besonders in der Präteritum- und Partizip II Form die
Endungen von den regelmäßigen Verben abweichen. Hier beispielsweise die Präteritum-Formen von
sehen, ich sah, du sahst, er, sie, es sah, wir sahen, ihr saht, sie sahen. Ein weiteres Merkmal
der unregelmäßigen Verben ist die Tatsache, dass die Konjugation bei den unregelmäßigen Verben
sowohl in den verschiedenen Personen als auch Zeiten stark variieren kann. Aus diesem Grund
muss man beim Auswendiglernen der unregelmäßigen Verben immer das folgende Schema verwenden.
Zusammenfassend kann man sagen, alle unregelmäßigen Verben haben eigene Konjugationsformen, die man bei
jedem Verb lernen muss. Und alle unregelmäßigen Verben haben keine "-te"-Endung, wie es bei
regelmäßigen Verben der Fall ist. Bei den unregelmäßigen Verben erfolgt die Bildung des
Perfekts entweder mit haben plus Partizip 2 oder mit sein plus Partizip 2. Zum Beispiel heißt es,
ich habe gesehen und ich bin gegangen. Die unregelmäßigen Verben enden im Partizip 2 in
der Regel auf "-en", und nicht wie bei den regelmäßigen Verben auf "-nt". Oft stellt
sich die Frage bei der Bildung des Perfekts. Nehme ich das Hilfsverb haben oder das Hilfsverb
sein für die Perfektform? Die Regel hierfür lautet, das Hilfsverb sein wird verwendet bei,
erstens, bei allen Verben der Bewegung, wie zum Beispiel gehen, ich bin gegangen, kommen,
ich bin gekommen, fahren, ich bin gefahren, laufen, ich bin gelaufen, fliegen, ich bin geflogen,
wandern, ich bin gewandert, schwimmen, ich bin geschwommen, usw. Und zweitens, bei allen Verben
mit Zustandsänderung und Richtungs- oder Ortswechsel, wie zum Beispiel aufstehen,
ich bin aufgestanden, einschlafen, ich bin eingeschlafen, einsteigen, ich bin eingestiegen,
aussteigen, ich bin ausgestiegen, ankommen, ich bin angekommen, losfahren, ich bin losgefahren,
zurückkommen, ich bin zurückgekommen, usw. Die dritte Kategorie der Verben sind die
gemischten Verben. Gemischte Verben sind eine Mischung aus regelmäßigen und unregelmäßigen
Verben, daher der Name. Gemischte Verben sind Verben, die sowohl regelmäßige, schwache als
auch unregelmäßige, starke Formen in ihren Konjugationen verwenden. Die gemischten Verben
werden im Präsenz wie regelmäßige Verben konjugiert. Hier ein paar Beispiele.
Kennen. Ich kenne, du kennst, er, sie, es kennt, usw.
Denken. Ich denke, du denkst, er, sie, es denkt, usw.
Bringen. Ich bringe, du bringst, er, sie, es bringt, usw.
Im Präteritum erfolgt dann bei allen gemischten Verben ein Vokalwechsel und die Endung lautet
–te. Beispiele. Ich kannte, du kanntest, er, sie, es kannte, usw.
Ich dachte, du dachtest, er, sie, es dachte, usw.
Ich brachte, du brachtest, er, sie, es brachte, usw.
Und im Perfektpartizip II steht nicht die Endung –en, sondern die Endung –te.
Beispiele. Ich habe gekannt, ich habe gedacht und ich habe gebracht.
Hier ein paar Beispiele für gemischte Verben. Wissen. Ich weiß, ich wusste, ich habe gewusst.
Nennen. Ich nenne, ich nannte, ich habe genannt.
Senden. Ich sende, ich sandte, ich habe gesandt, auch gesendet.
Wenden. Ich wende, ich wandte, ich habe gewandt, auch gewendet.
Brennen. Jo, ich brenne, ich brannte, ich habe gebrannt.
Damit sind wir am Ende unserer kleinen Lektion angekommen.
Abschließend kann man sagen, dass das Verständnis von schwachen,
starken und gemischten Verben eine wichtige Grundlage für das Deutschlernen ist.
Besonders auf B1-Niveau hilft es, die Unterschiede zu kennen und die häufigsten Formen sicher
anzuwenden. Mit kontinuierlicher Übung kannst du diese Verben gut beherrschen.
Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Erfolg beim Deutschlernen und sage tschüß, bis zum nächsten Mal.
