FREE SOLO - El Capitan | National Geographic

Memories Transcend Time.
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Videozusammenfassung
KI-generiertThe speaker reflects on a lifelong obsession with El Capitan, a massive 975-meter granite wall. While the mountain has a rich history of ascent since 1958, the speaker focuses on the extreme psychological and physical demands of free soloing. The narrative emphasizes the absolute precision required when climbing without ropes, where a single mistake is fatal.
Ich bin schon seit Jahren vom El Cap besessen.
El Cap ist unfassbar riesig.
975 Meter reiner Granit.
Wenn man davor steht, glaubt man nicht, dass man das klettern kann.
Ich weiß, wieso Alex davon besessen ist.
El Cap hat schon Generationen von Kletterern begeistert.
1958 wurde er zum ersten Mal bestiegen von Warren Harding.
Er brauchte mit seinem Team 46 Tage verteilt auf 16 Monate, weil sie das nicht durchgängig klettern konnten.
Sie mussten Haken in den Granit bohren und sich dran hochziehen.
Seitdem wurde der Berg zum Zentrum der Kletterwelt.
Seit 20 Jahren klettere ich am El Cap, aber nie ohne Seil.
Man kann sich keinen Fehler erlauben.
Eine Leistung, die einer olympischen Goldmedaille würdig ist.
Doch wenn man das Gold nicht schafft, dann stirbt man.
So etwas ist Freiklettern auf dem El Capitan.
Man muss es perfekt machen.
Heute spiele ich verschiedene Szenarien durch.
Überlege mir die Bewegungen, die Körperhaltung.
Vor allem, wie es sich anfühlt, ohne Seil zu sein.
Mit einem Seil kann man viel machen.
Aber ohne Seil denkt man sofort, ich weiß nicht, ob ich meinen Fuß hier sicher abstellen kann.
Meine Füße tun weh, meine Muskeln machen zu und meine Hand tut weh.
Ich bin schon am Ende. Es ist richtig anstrengend.
Wenn man Jahre über etwas nachdenkt, ist das eine lange Zeit.
Vor allem, wenn man mit keinem darüber redet.
Wie mit Tommy zum Beispiel.
Als ich die Endurance-Corner hoch bin und über die Traverse, sah ich nach unten und dachte, man, da kriegt man richtig Schiss.
Ich weiß, die Stelle ist total ausgesetzt, aber sehr schön.
Wenigstens hat man Griffe da.
Bei den Freeblast-Platten gibt es Stellen, wo dein Leben von einem Tritt abhängt.
Solo-Klettern ist eine schräge, ganz private Aktivität.
Man spricht nicht über seine Projekte.
Ich mache meine Touren ohne es irgendjemandem zu sagen, weil ich keinen zusätzlichen Druck will.
Zum El Capitan kriege ich ständig Interviewanfragen.
Hättest du Lust darauf, dann ich. Nein, vielleicht, mal sehen.
Aber im Hinterkopf denkt man immer, ja na klar.
Untertitel von Stephanie Geiges
