Zu Gast bei Paulchens Trickverwandten Folge 53

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18 Videoaufrufe·24.06.2026
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Videozusammenfassung
KI-generiertThis transcript consists of several surreal and comedic vignettes featuring Paulchen Panter (Pink Panther) and other eccentric characters, blending psychological absurdity, slapstick journalism, and chaotic construction.
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Zu einem Doktor der Psychiatrie gehen meistens Leute, die sich irgendwie ein bisschen merkwürdig
und anders fühlen und die sehr gern in ihrem Innern wühlen.
Es ruft die Schwester Hildegunde Tam als Nächsten auf, Herrn Wilfried Schrampp.
Der reagiert darauf schon fast erschrocken.
Des Doktors Couch kann ihn nicht locken, da muss er brabbeln, sabbeln, reden.
Der Doktor Schrinkers notiert jeden ihm wichtig scheinenden Aspekt, der oft schon in dem Kleinkind steckt.
Ein großes Trauma hat Herr Schramm und spricht davon mit viel Tam-Tam.
Ihm ist nämlich der Paulchen Panter ein viele Jahre schon bekannter und übel wollender Geselle,
der Tag und Nacht bei Schramm zur Stelle bleibt.
Zumindest lebt er in dem Wagen.
Meist fängt es auch irgendwie mit Wasser an.
Was er spricht im Behandlungszimmer, hört sich schon oft an wie Gewimmer.
Und es erzählt der kleine Stinker mit großer Nase Doktor Schrinker zum Beispiel,
wie es im letzten Jahr bei dem geplanten Hausbau war.
Das hatte so schön angefangen.
Zuletzt war er im Wahn befangen, dass er noch nicht mal nageln könnte.
Auch das war Paulchen, der ihm das missgönnt.
Dabei hat er ihn nur belauscht und insgeheim den Plan vertauscht.
Die Sitzung heute scheint vielversprechend.
Wenn Schramm auch manchmal radebrechend Bilanz des letzten Jahres zieht,
der Doktor schreibt brav alles mit.
Denn erst die spätere Analyse des hier Geschriebenen wird ergeben,
ob Schramm eine echte Paralyse hat oder wie so viele eben ein Vogel hat und ein bisschen spinnt,
was große Unterschiede sind.
Der Fall der ausgetauschten Margeriten eignet sich dafür unbestritten.
Bei späterer Untersuchung kommt es darauf an, ob Säufer vorliegt oder gar Verfolgungswahn.
Wo er auch hinsieht, lauter Panterköpfe.
Schramm glaubt, ihm wachsen lange Zöpfe.
So schlimm war es noch nie wie heute.
In seinem Bilde sieht man Freud, der Vater alles Unbewussten.
Der würde wohl Herrn Schramm was husten.
Tut's nicht, nimmt vielmehr ab in Masken, küsst Schrinker dort,
wo sonst die Baskenmütze des Doktorenstirnes schützt.
Und der steht da als hätte es geblitzt.
Schreit laut, Herr Schramm, ich glaube, ich sehe Gespenster.
Darauf entschweben beide.
Aus dem Fenster.
Bei einer Zeitung namens Plappermaul ist als Reporter angestellt der Paul.
Und weil als clever er bekannt ist, schickt man den Paul zu Howard Hook,
dem Millionär mit einem Trilli.
Es pfeift zurück in seinen Chef Billy, nur um ihn noch mal einzubläuen.
Die Story morgen, bis halb neun.
Beim ersten Mal im hohen Bogen aus dem Besitz herausgeflogen,
geht Paul ein zweites Mal vorbei an Wächter Hugo Krabbelei,
der seine Zeitung sinken lässt.
Darauf hält er das Paulchen fest.
So, von der Presse.
Sieh mal an.
Die Marke her und zack.
Denn wenn er was nicht leiden kann, dann Journalistenpack.
Und wieder über diese Mauer.
Zwar liegt der Hund da auf der Lauer,
schläft aber fest und schnarcht und sägt.
Worauf der Paul sich überlegt,
ob er von diesem Kiefernast aus die Balkonumrandung fasst.
Der Köter unten, der schnarcht weiter.
So tänzelt Paul beschwingt und heiter.
Doch hinter ihm, und das ist Mist,
der Wächter sägend tätig ist.
Möchte Paul sich rächen und den fetten Hund bestechen
mit der Wurst aus frischem Blut, die auch ihre Wirkung tut.
So, das hätten wir, mein Kleiner.
Auch im Wächterhäuschen keiner.
Diesmal kommen wir schon rein.
Paul, wir wollen es nicht beschreien,
denn Herr Krabbelei hat's gesehen,
lacht, um dann Trepp abzugehen,
rollt behennt den Teppich auf,
öffnet eine Klappe drauf, die darunter war verborgen.
Ledig wird wohl aller Sorgen.
Wer da reinfällt in die kühlen Wasser?
Zu den Krokodilen.
Krabbelei schleppt den Paul schon wieder weg.
Das Telefon lässt ihn in sein Häuschen flitzen
und gerät vor Angst ins Schlitzen.
Denn der Millionär mit Spleen will den Paul partout jetzt sehen.
Zu Befehl, es wird gemacht.
Paulchen wird zurückgebracht.
Paulchen guckt die Kreuz die Quer,
keine Spur von Millionär.
Aber halt, da, auf dem Sessel,
sollte das, das kann nicht sein.
War denn der im falschen Kessel und lief bei der Wäsche ein?
Doch, er ist's.
Er ist so winzig.
In dem Zimmer riecht's so minzig.
Ekelhaft, es ist ein Fluch.
Ausgerechnet der Geruch reizt die Schleimhaut.
Huk, der zittert wie ein Hase.
Paulchen niest, es fliegen Blätter rum zum Donnerwetter.
Von dem kleinen Millionär sieht der Paul nun gar nichts mehr.
Ist er vielleicht weggeflogen?
Hat der Paul ihn eingesogen vor dem riesigen Hatschi?
Ach, lass nur, Paul, du findest ihn nie.
Was kann dir schon viel passieren?
Anstatt was zu recherchieren, stecken sie dich ins Archiv.
Wächter Krabbelei sinnet tief,
was wohl rausgekommen sei bei der kleinen Plauderei.
Ha, Putztag ist heut. Ha, Putztag ist heut.
Tim-tim-tidim-tim-tidim-tim-tim.
Wir putzen im Frühling unser altes Nest.
Ich fliege jetzt zu Kramich-Krummbein hin.
Ja, ich fliege jetzt zu Kramich-Krummbein hin.
Mit den langen dünnen Beinen, aber Grips hat er ja keinen,
weshalb ich auch immer noch am Leben bin.
Oh, guten Morgen, meine liebe feuerspeiende Libelle.
Du kommst gerade recht mir beim Frühlingsputz zu helfen.
So ein Dreck.
Ich glaube, die Hilfeleistung kann entfallen.
Du hast nichts übrig gelassen zum Putzen.
Das tut mir aber sehr leid. Ich helfe dir, ein neues zu bauen.
Na, lass nur. Ich bin Nester sowieso leid.
Sie sind nämlich alles andere als bequem.
Sie sind viel zu klein.
Ein Vogel meiner Größe muss ein riesiges Nest haben.
Am besten ein doppeltes.
Und wenn du in Ruhe schlafen willst, vergiss es.
Und Privatleben hast du auch keins.
Und in einem verregneten Sommer
kannst du dir dauernd das Nest überm Kopf halten.
Und bei schlechtem Wetter liegt es mit dem Wind davon
und du hinterher.
Und im Winter würdest du erfrieren,
wenn du keine elektrische Heizdecke hättest.
Hast du ein offenes Kaminfeuer,
geht die ganze Wärme in den Keller und du eines Tages mit.
Nein, nein, kein Vogelnest mehr für mich.
Ich baue mir eines dieser viereckigen, nestartigen Dinger,
in denen die Menschen leben.
Oh ja, das wird großen Spaß machen und dabei kann ich dir auch helfen.
Oh nein, das wirst du ganz schön sein lassen.
Und vor allen Dingen wirst du den Mund halten,
weil du eine ständige Feuergefahr bist. Verstanden?
Gut, gut, ich verspreche es.
Sag selbst, ist das nicht großartig?
Nur noch ein paar Handgriffe und das Ding ist fertig.
Noch ein, zwei von diesen Regalbrettern und ich kann einziehen.
Es ist schon eine Mordsache.
Oh, verwünscht.
Das Regal ist zu groß, es geht nicht durch die Tür.
Na, das will ich dann mal lieber mit dem Maßband messen.
Kannst du mal sehen, eins, zwei, drei.
Weißt du, wann mein Vater morgens immer aufsteht? Um neun.
Zehn, elf, zwölf.
Er ist inzwischen 80.
81, 82, 83.
Das passiert einem unter 1000.
1001, 1002.
Und er ist meiner Mutter immer noch treu.
Vier, fünf. Wozu immer Zeichnungen machen?
Das geht doch auch so.
Ein bisschen eigenartig, aber jetzt geht es wenigstens durch die Tür.
Man braucht schon eine Menge Nägel.
Sie liebt dich nicht, sie liebt dich ein bisschen.
Sie hasst dich, du ein Esel bist.
Sie will nichts von dir wissen, sie mag dich ganz gern.
Halt den Mund und zieh sie raus.
Jetzt musst du dein ganzes Leben lang mit einem Brett vorm Kopf rumlaufen.
Sehr komisch, wirklich sehr komisch.
Ich werde einfach eine Säge nehmen und es absägen.
Das Blöde ist nur, ich kann kaum was sägen.
Na nun, was ist? Du bist ja knallrot im Gesicht.
Schämst du dich entwand?
Bitte passt, wackelt und hat Luft.
Wer sagt's denn? Darauf kann ich sehr stolz sein.
Ich will gleich noch die Fingerabdrücke wegwischen.
Mit dem neumodischen Zeugs ist das ja heute ein Kinderspiel.
Da ist ja noch was, sieht aus wie ein Fliegendreck.
Wollen wir mal nachsehen, ob es von außen genauso sauber aussieht,
wie von innen. Oh, sogar noch viel sauberer.
Jetzt wollen wir versuchen, ob es mit der Schiebevorrichtung klappt.
Es klemmt.
Das braucht eine kleine Spezialbehandlung, dann flutscht es schon.
Ein bisschen weit hochgerutscht.
Das kommt schon wieder runter.
Na, was sagst du? Ist es nicht wunderschön
und gebaut für die Ewigkeit? Nicht so wie ein windiges Nest.
Es wird schon eine Weile halten, wenn du nicht kniest.
Worauf warten wir noch? Gehen wir doch rein.
Hält man das für möglich? Um ein Haar hätte ich doch
das Wichtigste vergessen. Den Atomisierknopf.
Aber was Quatsch, ich muss noch mein trautes Heimglück
Alleinschild aufhängen.
Nun, wie sagt man so schön, noch mal zurück zum Zeichenbrett.
Hattest du nicht was vom Zeichenbrett gesagt?
Ja, ja, wie gut, dass ich es aufgehoben hatte.
Ich hätte ja sonst kein Dach über dem Kopf.
Es sammelt Paulchen stets Insekten, die früh schon
sein Interesse weckten. Und hier hat er vor anderen allen
an Schmetterlingen sein Gefallen.
Da fliegt doch tatsächlich vorbei ein Schwalbenschwanz aus Uruguay.
Was schreit der Hund?
Und was versteckt am Baum sich da für ein Insekt?
Er bläst mit einem kleinen Strahl, oh Schreck,
dem armen Tini seine Hütte weg.
Der glotzt und kann das nicht verstehen.
Da sieht er auch den Knochen gehen.
Ach, wie sich da Paule freut, denn es scheint
sein Glückstag heute. Ja, er ist es gar und ganz,
der ersehnte Schwalbenschwanz.
Ja, so denkt er. Doch in Wirklichkeit ist es was anderes.
Es kommt von weit, weit her aus dem Weltenall
und beginnt mit Krach und Knall Paulchens Häuschen zu zerstören.
Aber der scheint nichts zu hören.
Irgendetwas stimmt hier nicht.
Ist denn dieses komische Ding auf dem Bett ein Schmetterling,
dass der nicht die Flügel bricht?
Nein, es ist es Paulchens Krater, der die Haare sträubt und faucht.
Nie zuvor ein gleiches Tater.
Und er hat es auch nie gebraucht.
Ah, es lässt sich gerade nieder, das Insekt auf Paulchens Buch.
Nein, er kriegt das doch nie wieder.
Nun ist es aber bald genug.
Doch nach dem Insekt zu fassen, hätte besser er gelassen.
Pingpong und auch Tennisbälle lässt man sich gefallen,
aber ihm eine Bowlingkugel auf den Fuß zu knallen,
das ist schon ein starkes Stück.
Denn wie schlägt man die zurück?
Her mit der Insektenspritze und Insektengift,
doch wie in einem schlechten Witze Paul der Gift genebelt trifft.
So, der Eisschrank war einmal.
So geht das auf keinen Fall weiter
und das Paulchen geht und es holt das Sauggerät.
Und da dieser Typ was taugt, wird das Untier eingesaugt.
Doch die ungeheure Stärke, die es in sich hat,
die vollbringt noch schöne Werke.
Paulchen ist nun platt.
Dieser Strahl schießt übers Ziel und der Spiegel ihn zur Rücke.
Das war eindeutig zu viel.
Schluss ist es mit der Tücke.
Vorsichtig pirscht Paul sich ran,
weil man ja nicht wissen kann.
Nein, es tut kein bisschen zappeln,
aber innen hört man zappeln.
So, eine Mini-Untertasse war es aus dem All.
Ja, sagt die, und ich verlasse dich mit lautem Knall.
Putzt die Panoramascheibe.
Ach, und sie war so teuer.
Nur schön ruhig, Paule, bleibe ruhig,
denn zum Ungeheuer wird durchs Fernglas
nahe ganz auch der geliebte Schwalbschwanz.
Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Soll das heißen, ja, ihr Leut?
Mit dem Paul ist Schluss für heut.
Paulchen, Paulchen, mach doch weiter.
Ja, das Männchen auf die Leiter.
Seh' und pinsel' und steh' wende.
Treibe Scherze ohne Ende.
Mach' ja manchmal schlimme Sachen,
über die wir trotzdem lachen.
Denn du bist, wir kennen dich,
doch nur Fach und Kinselstrich.
Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Stimmt es, dass es sein muss?
Ist für heute wirklich Schluss?
Heute ist nicht alle Tage.
Ich komm' wieder, keine Frage.
