ich bin Robert, auch bekannt als der Mann mit dem Bart.
Am 01.03.2025 brach ich von Leipzig in das größte Abenteuer meines Lebens auf - ein Spaziergang nach Singapur.
Ich habe alles hinter mir gelassen und entdecke nun zu Fuß Menschen, Länder und Kulturen.
In diesem neuen Video siehst Du, was mir auf diesem Abschnitt widerfahren ist.
Ich nehme Dich mit und gebe Dir Einblicke in mein Abenteuer, meine Gedanken und teile persönliche Erfahrungen mit Dir. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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A traveler documents a spontaneous and challenging journey across Turkey, moving from Istanbul through the highlands toward Cappadocia. The narrative balances the physical hardships of long-distance trekking and mental exhaustion with the warmth of Turkish hospitality, culinary discoveries, and a personal quest to overcome fear and embrace absolute freedom.
Ich habe also die Türkei erreicht.
Ja, auch das schon vor einigen Wochen.
Jedoch nach dem Verlassen des Großstadttrubels hin und um Istanbul
und meiner fantastischen Zeit dort,
sollte es doch eine Zeit anderer Begegnungen werden.
Denn zugegebenermaßen ist die Türkei ab Istanbul eine andere.
Viele herzerwärmende, aber auch herzerreißende Begegnungen
kreuzen meinen Weg.
Die Türkei ist ein Land, in welchem es Gästen
niemals an irgendetwas mangeln wird.
Seien es Schlafplätze oder Versorgung.
Ich weiß echt nicht, ob ich es besser treffen kann
als das, was ich jetzt hier habe.
Dennoch gibt es auch die ein oder andere Herausforderung,
wie endlose Weite und endloses Nichts.
Zu Fuß gar nicht mal so einfach.
Ja, auch die ein oder andere mentale Hürde gab es zu bewältigen.
Allgemein geht es mir schon wieder ein bisschen besser.
Und ich wurde das erste Mal verhaftet.
Auch türkischer Pragmatismus sollte meinen Weg kreuzen.
Ich bin in Konya angekommen und reise weiter nach Kappadokien.
Damit nimmt meine Reise eine ungeahnte und unerwartete Wende.
All das sehen wir in diesem Video.
Viel Spaß.
So Freunde, letztes Mal durch den Großstadtdschungel.
Letztes Mal Galata-Brücke, AKA Fischerbrücke.
Es geht jetzt nach Eminönü.
Da drüben geht mein Boot.
Da muss ich hin.
Und dann geht es locker zwei Stündchen über das Marmara-Meer
bis nach Bursa.
Stadt war schön, Strand war schön.
Und jetzt geht es ab in die Berge, mehr oder weniger.
Ich kann nicht verheimlichen, dass ich ein bisschen aufgeregt bin
bezüglich dessen, was jetzt kommt.
Asien, Wilder Westen, Wilder Osten.
Es wird sich viel verändern.
Die Leute werden wahrscheinlich freundlich bleiben.
Aber es sind jetzt Länder auf der Route.
Es ist einfach nicht mehr Europa.
Wird auf jeden Fall spannend.
Das trifft den Nagel definitiv auf den Kopf.
Genauso wie es auch spannend ist mit der Kunigunde
durch eine Großstadt wie Istanbul zu laufen.
Am Schalter angelangt, konnte ich mein Ticket für die Fähre kaufen.
13 Euro, 14 Euro.
So Freunde, ich bin an Bord.
Das ist es.
Jetzt geht es zwei Stunden rüber nach Bursa.
Zwei entspannte Stündchen später, andere Seite.
Asien, das ist es.
Das ist das Boot.
War eigentlich ganz gemütlich, muss ich sagen.
Ich habe noch 500 Meter bis zur Unterkunft.
Ich habe heute Abend noch eine Verabredung in dem Lokal,
in dem der Döner erfunden wurde.
Ganz viele Grüße gehen raus.
Ein Ehrenmann nach Köln, der es ermöglicht.
Geht auf seinen Nacken.
Nach einer gemütlichen Fahrt ging es dann
und natürlich unter Begleitschutz durch Mrs. W.
Auch liebe Grüße an dich.
Ins besagte Lokal, wo nicht der Döner,
sondern besser gesagt der klassische vertikale Drehspieß,
so wie wir ihn kennen, erfunden wurde.
Der Döner ist eine Erfindung,
die, soweit ich weiß, auf Deutschland zurückzuführen ist.
Das Restaurant präsentiert sich ziemlich hübsch
und mit einem tollen Ambiente.
Die Karte ist sehr, sehr kurz gehalten auf jeden Fall.
Ein kleines Süppchen vorher und dann so eine Portion Kebab.
170 Gramm.
Wird gegönnt.
Es gibt einiges zu lesen.
Ein bisschen Wissenswertes auf jeden Fall.
Im 19. Jahrhundert wurde das Ding erfunden.
Irgendwann um 1860, 1862 oder 1865 herum
muss das gewesen sein.
1867 steht hier, Entschuldigung.
Von Us Iskenolu.
So ist der Name.
Es ist natürlich dunkel im Restaurant,
deshalb könnt ihr das nicht so ganz so geil sehen.
So nochmal so.
Eine saubere Linse.
Schöne große Stücken Fleisch.
Schichtfleisch, Vorspeise.
Ein tolles Ambiente, leckere Vorspeise
und große Stücken Fleisch.
Ob das reicht?
Die Nussbutter macht viel aus.
Das schmeckt gut.
Ich hatte bessere Iskender.
Definitiv.
Sorry, ist dem Preis nicht wert.
Aber ich will gar nicht klagen, es ist lecker.
Und das Restaurant hat nicht den Anspruch,
den besten Iskender auf der Welt anzubieten.
Das ist dann die eigene Erwartungshaltung.
Und wie ihr wisst, meine lieben Freunde,
ist Erwartungsmanagement auch immer Enttäuschungsmanagement.
Ansonsten Service wirklich gut.
Sehr aufmerksam, sehr freundlich.
Da gibt es nichts zu sagen.
Es ist eine Erfahrung.
Auch und vor allem, weil diese gesponsert wurde
durch einen freundlichen Zuschauer,
bin ich dafür umso dankbarer.
Mit der Erfahrung ging es dann in den Feierabend
und am nächsten Morgen weiter in Richtung Gebirge.
Stichwort Uluda.
Der Uluda ist dabei die größte Erhebung in der Region.
Ich werde diesen nur passieren und nicht überqueren.
Erstmal gibt es aber wieder eine freundliche Einladung.
Am Fuße des Uluda gibt es jetzt eine kleine Pause.
Ich habe nur gefragt, ob es Essen gibt.
Jemek, Jemek, gibt es hier nicht.
Irgendwo geht der jetzt hin.
Ich glaube 30 Minuten weiter ist ein Laden, da gibt es Essen.
Es gibt Döner.
Also es wird sich um mich gekümmert.
Essen kam gerade.
Ich habe gerade Halbzeit.
Ich habe noch ein paar Höhenmeter vor mir.
Und wenn ich es schaffe, dann werde ich zu so einem See laufen
und da halt mein Zelt aufschlagen.
Es ist doch echt immer wieder sehr, sehr überraschend,
wie freundlich, gastfreundlich Menschen überall auf der Welt sind.
Bisher habe ich kein einziges Mal irgendeine negative Erfahrung
hinsichtlich Gastfreundschaft machen müssen.
Und auch die Türkei scheint mich keines Besseren oder Schlechteren zu belehren.
Oder? Ein Problem gab es doch.
Bezahlen war natürlich nicht möglich eben im Teehaus.
Und dann setzte auch die Kurzatmigkeit ein.
Denn?
Das türkische Gebirge ruft.
Bursa verlassen.
Aksun Slash.
Weiß ich nicht.
Rufen.
Der Uluda liegt an der Seite.
Und ein anderes Gebirge auf der Seite.
Jetzt geht es hier schön 10, 12 Prozent.
Rauf, rauf, rauf.
Oberschenkel sagen, geht zurück.
Mach nicht, Bruder.
Voila, Krise.
Bei allem Schönen und bei allem Wunderbaren muss man aber auch erwähnen,
dass die Türkei für Fahrradfahrer und Fußgänger oder Fußgängerinnen und Fahrradfahrerinnen
nicht das einfachste Pflaster ist.
Je nachdem, welche Route man wählt,
mangelt es an Seitenstreifen und Platz, um sich gut bewegen zu können.
Aber das sind ziemlich krasse Erste-Welt-Probleme, denn meistens ist alles ziemlich chillig.
Ein weitaus größeres Problem können diese Vierbeiner hier darstellen,
wenn sie der Meinung sind, ein Revier beschützen zu wollen oder zu müssen.
Ich habe es bereits an anderer Stelle erwähnt.
Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen, aber solche Situationen erfordern eine andere Aufmerksamkeit.
Es ist einfach so, dass ich hier ein Fremder bin, ein Eindringling.
Und diese Hunde wissen nicht, was ich von ihnen möchte.
Bin ich eine Gefahr? Bin ich ein Vertrauter? Werde ich ein Freund? Man weiß es nicht.
Schöne Tiere. Benehmt euch.
Ich versuche so gut ich kann, Ruhe auszustrahlen und ihnen klar zu machen,
dass da, wo ich bin, vorne ist und ich die Grenzen setze.
Hier ging alles gut. Es ist auch im weiteren Verlauf nichts weiter und niemals irgendetwas passiert.
Rudi, ich kann sehen, dass du dich anschleichst.
Hier ist Schluss. Hier ist Schluss.
Mehrere Pausen und lebensbedrohende Kämpfe gegen diese erbarmungslosen Bestien
haben dafür gesorgt, dass ich meinen Schlafplatz, den See, nicht mehr erreicht habe.
Dafür diesen hier.
So sieht der Platz also am Morgen aus.
Da ist die Walpurga, da ist die Kunigunde und das wissen wir noch nicht, wer das ist.
Aber es schläft hier. Es hat die ganze Nacht, glaube ich, Rabatz gemacht und gebellt.
Und jetzt schläft es da einfach und will sich irgendwie auch nicht auf- oder wegbewegen.
Aber wenn man natürlich die ganze Nacht Rabatz macht und bellt, ist klar, dass man morgens noch müde ist.
Mal gucken, wie sich das jetzt mit dem Tier entwickelt, ob das ein Problem gibt.
Ich packe jetzt erst mal weiter zusammen und es geht nach Inegöl von Sükraniye aus.
Lasst mich das noch einmal ganz kurz einordnen.
Weder mit Hunden noch anderen Tieren habe ich ein Problem.
Jedoch kann ich auf meiner Reise keins beherbergen oder mich um eines kümmern.
Kollege Schnürschuh aka Hund, so habe ich ihn genannt, liegt jetzt woanders.
Ich hoffe, dass der mir jetzt nicht folgt und auf die Idee kommt, dass er hier ein neues Zuhause hat.
Ich habe nichts gegen Hunde, aber ich kann es einfach nicht. Ich will das auch nicht. Ist eben so.
Und jeder, der jetzt auf den Gedanken käme zu schreiben, ich würde dieses Tier mitnehmen.
Sorry, Bezug zur Realität fehlt ganz einfach.
Schließlich gibt es etliche Regularien und auch eine Grenze an meinem Geldbeutel.
So, das ist ja mal die Umgebung. Einfach türkische Karwendel.
Echt so ein bisschen bergekügelig.
Für mich geht es jetzt weiter nach Inegöl, aber dummerweise verlasse ich jetzt diese kleine Seitenstraße.
Kann man jetzt nicht ändern. Ich habe keinen Bock auf Gebirgspässe.
Wie immer hat alles im Leben Vor- und Nachteile und der Vorteil, an einer Hauptstraße zu laufen,
ist, dass ich meine türkische Kenntnisse auffrischen und aufbessern kann, wie hier in diesem Restaurant.
Eine Portion Köfte, eine Portion Mecimek.
Okay. Und ein Ayran?
Ein Ayran.
Okay.
Bitteschön.
So einfach geht das. Schaut euch mal an, wie hübsch das hier ist.
Unter einem Gärtchen da gibt es jetzt Köfte, Linsensuppe und einen Ayran.
Habt ihr ja verstanden, was ich bestellt habe, oder nicht?
Eine Portion Mecimek-Cobasi, eine Portion Köfte und ein Ayran.
Logisch.
Anstatt logisch am Ende sollte man vielleicht noch Lütfen anschließen, denn das heißt so viel wie bitte.
Was haltet ihr von meinen türkischen Kenntnissen? Schreibt es mal in die Kommentare.
Es ging also auf nach Inegöl, wo ich mir leider den Magen zerhauen habe und zwei Tage Pause machen musste.
Na du?
Ey, du musst hier langlaufen, Brudi.
Schwesti.
Gut siehst du aus, Schmucke.
Eine ganze Cute bist du.
Scheiße, Alter. Was soll das?
Das kannst du nicht machen.
Lass mich gehen.
Willst du was trinken?
Erstmal die Basics regeln.
Ist okay, du kannst trinken.
Gut, also ich hab dem Tier jetzt erstmal was zu trinken gegeben.
Ich meine, es kommt ja nun mal von der Straße und hat eventuell Bedarf bezüglich Essen und Trinken.
Und ich will es jetzt auch nicht irgendwie, selbst wenn wir uns wieder trennen, nachher darbend zurücklassen.
Wenigstens das Mindeste tun.
Die ist ziemlich entspannt.
Ich weiß nicht, ob ihr die sehen könnt.
Die ist so...
Die ist schon echt Zucker.
Die benimmt sich richtig gut.
Also wie gesagt, jetzt müssen wir mal sehen, was hier passiert.
Nichts ist passiert.
Denn in den Weiten des Gebirges oder in den Ausläufern desselbigen hat sie mich dann wieder verlassen, nachdem die Grundbedürfnisse gedeckt wurden.
Ich habe generell das Gefühl, dass diese Hunde nicht unbedingt auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind.
Schließlich leben sie ja auch dort in einer Art sozialem Hundegefüge.
Meistens ist eine Straße nun nicht alleine, sondern umgeben auch von anderen.
Nachdem es also Essen und Trinken gab, ging es für sie wieder zurück in ihr Refugium und für mich weiter entlang der Straße.
Bis zur nächsten Begegnung.
Weiß ich nicht, habe ich geschenkt bekommen. Ich weiß nicht, er hat mich irgendwo gesehen und kam mir hinterher gefahren.
Der herzerwärmende und magenfüllende Geste dieses jungen Mannes, welcher mich auf dem Fahrrad zaubert, mir hinterher gefahren ist.
Kurz darauf folgte der erste Todestunnel.
Es gibt definitiv bessere Abschnitte, auf denen man laufen kann.
Auf der Geräuschkulisse ist euch sicherlich klar, dass es unmöglich ist, dort akustisch wertvolle Tonaufnahmen herauszutragen und hier zu übertragen.
Deshalb leider keine Liveaufnahmen.
Bringen wir es einfach schnell hinter uns und gelangen zum angedachten, avisierten Schlafplatz des Tages.
Das Ziel ist erreicht. Halbmarathon ist geschafft für heute.
Ich müsste eigentlich noch weiter, um irgendwie in der Zeitschiene zu bleiben, bis nach Eskecheh hier.
Aber ich weiß echt nicht, ob ich es besser treffen kann, als das, was ich jetzt hier habe.
Schaut mal, hier gibt es Essen, Trinken.
Hier werde ich 100 Prozent auch mein Zelt irgendwie aufschlagen können.
Ich schiele jetzt ein bisschen auf das Ding da oben, um mich da reinzupacken.
Na ja, mal schauen. Jetzt gibt es erstmal eine Kleinigkeit zum Erfrischen.
Kühle ich mich ein bisschen ab und dann geht es hier in die Hängematte.
So, ein paar Stunden später sieht das Ganze alles auch schon wieder ein bisschen besser aus.
Nachdem ich Mittagsschlaf gemacht habe, ein bisschen Zucker vor und zu mir genommen habe,
habe ich dann, wie gesagt, zwei stündliche Siesta gemacht auf so einer Bank hier.
Und jetzt gibt es nochmal was zu essen.
Und weil ihr immer so interessiert seid an Essenscontent, gibt es da nochmal wieder was Neues.
Und zwar mag ich ganz gerne hier in der Türkei essen Fasulye.
Das sind Bohnen.
Und ich muss sagen, das sind so die besten Bohnen, die ich bisher in meinem Leben hatte.
Also hier in der Türkei, überall.
Ich mag die in der Türkei sehr gerne, weil die so reichhaltig sind.
Eben buttrig, ein bisschen ölig, schön lange geschmort und einfach vom Geschmack her nichts vermissen lassen.
Also das ist natürlich ein komplett vegetarisches Gericht.
Proteine, Ballaststoffe, alles dabei.
Feier ich.
Wie schön ist das bitte, dass man einfach hier auch am Flusslauf sitzen kann, am Bachlauf und denieren kann.
Das geht natürlich nur, wenn der entsprechend wenig Wasserlauf hat, so wie jetzt.
Also hat immer Vor- und Nachteile alles.
Aber das ist schon echt sweet.
Ja, schon schön.
Aber ich muss leider weiter.
Ich muss noch mehr Kilometer schrubben.
Das nützt nichts.
Zehn will ich jetzt noch draufpacken.
Und dann morgen irgendwie auch nochmal 30, damit ich nah an Eskesi herankomme.
So schnell wie es geht.
Ist halt so.
Also, bis dann.
Gesagt, getan.
Nicht mehr weiter gefilmt, aber diesen schönen Schlafplatz habe ich gefunden.
So, an Tag 189 oder 90, keine Ahnung, geht es jetzt wieder los.
Wir haben heute 35,7 Kilometer geplant.
Es hat die ganze Nacht geregnet.
Nicht mega heftig, aber doch stetig.
Und ich checke deshalb nicht, wie das sein kann, dass in der Formel 1 kurven- und minutengenau
die Wettervorhersage berechnet werden kann.
Und für uns Normalsterbliche im Wetterbericht einfach steht,
Digga, du kannst rausgehen ohne Regenschirm.
Am besten ohne Klamotten.
Und dann regnet das oder schneit oder was auch immer.
Da fragt man sich.
Das war auch klug, dass ich ein bisschen weiter nach oben gegangen bin,
weil da unten ist es doch ein bisschen runtergelaufen.
Der kleine Bach ist etwas breiter geworden, hätte mich nicht weggespült,
aber hätte auch nicht sein müssen, dass es mir ins- und unters Zelt läuft.
In den darauf folgenden Stunden ist irgendwas Merkwürdiges mit mir passiert.
Ich konnte mich hier noch am Sonnenaufgang und an der mystisch-magischen Stimmung am Morgen erfreuen,
bin dann allerdings, warum auch immer, in eine Art schwere mentale Krise reingelaufen
und hatte kaum Lust, irgendwas großartig zu filmen, weshalb der Tag auch gleich schon wieder vorbei ist,
zumindest filmisch.
Ich habe mich noch bis nach Eskischee bzw. bis in die Vororte von Eskischee hier geschleppt,
wo ich dann eine sechsspurige Straße zwischen mir und einem so dringend herbeigesehnten McDonalds
für eine Art Food-Koma-Regenerations-Sorge vorfand.
Nach Ankunft in Eskischee habe ich mich komplett vom Social Media und dem Filmen von irgendwelchen Dingen losgesagt
und einfach nur geschlafen.
So viel zum Thema, mal bist du der Hut, mal bist du der Baum,
wenn zwischen dir und dem kulinarischen Paradies nach Unterversorgung eine sechsspurige Bundesstraße liegt
und eine mit dem Wagen unüberwindbare Leitplankenkonstruktion.
Aufbruch aus Eskischee hier, bin wieder back on the road.
Ich glaube gestern Pausetage, kennt ihr meinen Rhythmus.
Drei bis vier Tage laufen und dann ein Tag oder zwei Tage Pause.
Jetzt geht es weiter in Richtung Ekirdag, glaube ich heißt das.
Weiter Richtung Süden, Südosten, danach geht es Richtung Chai.
Ja richtig, die Stadt heißt genauso wie das leckere Getränk.
Und dann bin ich schon auf über der Hälfte in Richtung Konya.
Hier in Eskischee habe ich nicht viel gemacht, obwohl es eine sehr interessante Stadt ist.
Über 900.000 Einwohner, ein großes Fußballverein, ein großes Stadion.
Es ist eine Studentenstadt, es gibt hier drei verschiedene Universitäten, auch sehr renommiert.
Aber ich habe gestern nur gefallens ein paar Ledigungen gemacht im Hinblick auf Versorgung und Verpflegung und so.
Was auch absolut richtig und wichtig ist, denn die Türkei ist das erste große Flächenland mit teilweise weitem nichts.
Viel mehr als das gibt es nicht zu sehen.
Das ist so ein bisschen die karge Landschaft, die mich die nächsten Tage oder fast Wochen bis in den Süden erwarten wird.
500 sind es noch bis ans geplante Ende der Türkei-Durchquerung Teil 1.
Denn eigentlich geht es ja nochmal zurück nach Syrien in die Türkei.
Über Anteb Richtung Van und dann weiter nach Osten in den Iran.
Falls du mir auf anderen Kanälen folgst, dann weißt du wahrscheinlich, dass das nicht ganz so geklappt hat.
Übrigens, sorry für den Ton.
Ich kann es nicht ändern an der Straße hier.
Wir haben 36, 34 Kilometer drin.
Entschuldigung.
Hier gibt es jetzt eine etwas ausgiebigere Pause.
Ich bin seit kurz nach 9 Uhr unterwegs.
Essgeschirr aufgebrochen.
Essgeschirr.
Ich hatte eine Dreiviertel Pizza und so ein Lay's 7 Days Ding Croissant.
Und hier gibt es jetzt nochmal was richtiges zu essen.
Theoretisch wäre hier mein geplanter Schlafplatz.
Aber irgendwie, ich weiß nicht, laufe ich weiter?
Habe ich Bock nochmal so eine Tagesetappe?
In die Nacht rein?
Mal sehen.
Heute im Motto, es muss nicht schmecken, es muss wirken.
Nur bezogen auf den Schlafplatz muss es für mich nicht schön sein, nur funktional.
Und das hat hier geklappt.
Also hier ist so eine kleine, ich weiß nicht, ob sie noch in Benutzung ist, Moschee.
Und hier im Hintergrund, da darf ich mein Zelt hinstellen.
Wie gesagt, es ist nicht schön, aber es ist eine Nische und es ist weit genug weg von der Straße.
Es ist nicht zu laut.
Hier werde ich jetzt die Walpurga hinstellen.
So, das war ein ganz schönes Gerödel jetzt hier, weil es ist halt ein bisschen windig.
Aber es hat geklappt.
Ich habe mir noch ein bisschen behelfsmäßig was gebaut.
Hier so eine Art Querstange, die also verhindert, dass das Zelt in diese Richtung weggefegt wird.
Und weil ich natürlich hier keine Heringe reinhämmern kann und hier so drölfzig Räder, Reifen liegen,
habe ich mir einen geschnappt und habe das einfach hier mit so einem Seil dran befestigt,
dass das hier die Zeltrückwand noch ein bisschen stabilisiert.
Es ist suboptimal, es ist nicht so geil, aber alles kommt halt mit einem Preis und der Preis ist halt zero.
Ja, also Not macht erfinderisch, hat der Vater mal gesagt.
So sieht das aus.
Also da sollte eigentlich nichts passieren.
Naja, ich wünsche euch was.
Ja, guten Morgen ihr Mäuse.
Frisch aus dem Zelt.
Es war wie erwartet wieder eine relativ bewegte Nacht, aber ich habe eigentlich doch ganz gut durchgepennt.
Ich glaube 30 Kilometer geht es weiter Richtung Emiadar.
Richtung Emiadar.
Da gibt es eine Lodge, da gibt es auch wieder ein Restaurant in dieser Schnellstraße
und dann gibt es ein Stückchen weiter, einen halben Kilometer noch mal weg von der Straße, eine Lodge.
Da werde ich mal hinlaufen und versuchen, ob ich mein Zelt da hinstellen kann.
Allgemein geht es mir schon wieder ein bisschen besser.
Es ging mir auch nie wirklich schlecht, um das nochmal klarzustellen.
Ich habe einfach ein paar Dinge, über die ich nachgedacht habe,
ein paar Dinge, die mich persönlich triggern, an mir selbst, über mich selbst zuletzt.
Das ist kein Vorwurf an die Außenwelt, aber natürlich spielt die Außenwelt auch eine Rolle.
Entscheidungen, die man trifft, das spielt schon irgendwie rein und davon muss man sich lösen und das ist ein Prozess.
Und diese Reise ist halt ein Wachstumsprozess.
Und ich hatte schon vor ungefähr zwei, drei Wochen oder vor einem Monat mal irgendjemandem gesagt im Gespräch,
ich habe das Gefühl, dass ich persönlich mit meiner Reise an einem krassen Veränderungsprozess stehe,
an irgendeinem richtig krassen, heftigen Schritt, der bevorsteht, aber ich kann ihn halt noch nicht greifen.
Ich kann das noch nicht abstrahieren und ummalen, was das sein wird.
Und das triggert mich einfach, weil ich sehr, sehr gerne die Dinge klar benennen kann.
Aber solange ich das noch nicht kann, wabert das halt noch so.
Und solange das wabert, fehlt mir halt einfach die Lust und die Kraft und die Kapazität irgendwie die Videos zusammenzuschnippeln.
Aber gut, schwache Rede, gar keinen Sinn.
Ich packe meinen Kreppel zusammen und dann geht das mal weiter auf die Straße, weil nützt ja nichts, wa?
Also, bis später.
Weit sollte ich nicht kommen, denn hier wurde ich dann, wie schon angekündigt, das erste Mal in der Türkei und nicht das letzte Mal in der Türkei verhaftet.
Tschai, tschai, tschai.
Tschai, we.
Salam aleikum.
Aleikum, salam.
Hallo!
Merhaba.
Youtuber.
You, Youtuber?
Evet.
Das waren sehr freundliche Menschen.
Jetzt habe ich das Problem, dass man es so gut mit mir meinte und der Meinung ist, ich solle lieber rechts laufen.
Naja, jetzt muss ich schauen, dass ich hier schnellstmöglich wieder eine Möglichkeit finde.
Und das kann halt hier auf so einer Schnellstraße auch mal gut 10 Kilometer dauern, um die Straße zu wechseln und wieder links laufen zu können.
Ich habe diese Straße verlassen, irgendwo wirklich am poppest der Welt.
Habe ich kurz Pause gemacht an so einer Bushaltestelle, weil es einfach Schatten wirft.
Und 13 Meter weiter gibt es so ein kleines Teehaus, da bin ich dann hin, habe nach Essen gefragt.
Die bieten nichts zum Essen an.
Und das nächste Dorf, wo ich heute schlafen wollen würde, ist 7 Kilometer entfernt.
Und da habe ich gesagt, da will ich dann essen und sowas.
Und da haben sie gesagt, das Restaurant ist nicht gut.
Also unter uns, es ist nicht gut genug für jemanden, der da zu Fuß hinläuft, sagen sie.
Und jetzt gibt es die Einladung, Essen zu gehen mit den Leuten, die halt hier sind, mit dem jungen Mann hier.
Ja, also so sind dann die Tagesverläufe hier manchmal.
Einfach aus dem Nix so eine schöne Überraschung.
Ich weiß nicht genau, was gerade los ist, aber irgendwie kann ich da, wo ich schlafen wollte, nicht schlafen.
Hier ist ein Security Officer und die Männer, die mich zum Essen eingeladen haben.
Und mein Kontakt in Istanbul versuchen das gerade zu klären.
Was sagt er?
Ein Pferd?
Ja.
Ja, ja.
Ja.
Tama.
Ah.
Tama.
Also wir sind jetzt irgendwo hingefahren.
Ich weiß noch nicht genau, wie der Tag jetzt ausgeht, aber ich bin auch nicht skeptisch oder so.
Also alles easy peasy.
Es nimmt ja immer eigentlich irgendwie einen guten Ausgang.
Man muss einfach darauf vertrauen, dass die Leute sich um mich kümmern.
Wenn sie sagen, sie kümmern sich um mich.
Wir waren bei dieser Polizeistation.
War so ein Rennstall, falls ihr das am Telefon vorher nicht ganz mitbekommen habt.
Aber ich muss sagen, ich habe jetzt seit 14 Tagen das erste Bier mal wieder gezischt.
Och.
Ist eigentlich alles gerade ganz entspannt.
Bin mal gespannt, wie es jetzt weitergeht.
Guck mir das jetzt noch ein bisschen an.
Im schlimmsten Fall bleibe ich jetzt hier und schlage mich in die Büsche.
Und schlafe bei den Kangals.
Und dann geht es morgen wieder auf die Piste.
Auf jeden Fall wieder ein Tag, wie er in Buche steht.
Wie es so oft passiert ist.
Wie es mich auch am allermeisten erfüllt und glücklich macht.
Mit so unvorhergesehenen Begegnungen und Zufällen.
Und dann irgendwie Dingen, die passieren, die ins Rollen kommen.
So domino, steinemäßig.
Herrlich.
Einfach herrlich.
Alter, guckt euch diesen Spot an.
Mitten im Grünen.
Alles geregelt.
Da ist ein WC.
Da kann ich mich frisch machen.
Perfekt, da gibt es noch ein bisschen was zu essen da drüben.
Und hier baue ich jetzt das Zelt auf.
Und kann einfach ganz in Ruhe schlafen.
Er ist der Mann.
Er hat es wirklich gemacht.
So, so gut.
Freue ich mich riesig.
Hört ihr das?
Mal weg von der Straße.
Es ist so ruhig.
Oh, Liebe einfach.
Berührt mein Herz gerade.
Schön.
Also, bis später.
Der nächste Morgen startete sehr, sehr aufmerksam, wie schon der Abend davor.
Ich habe von diesem freundlichen Herren hier eine ganz delikate Einladung zum Frühstück bekommen,
die ich natürlich nicht abgelehnt habe.
Wir speisten und tranken also zusammen.
Und genauso erfinderisch wie kulinarisch begabt hat er dann dafür gesorgt,
dass sich die Kunigunde am Heck seines Motorrollers befand.
Und er hat mich einen Kilometer außerhalb dieses Parks gebracht,
sodass ich wieder zurück auf meine wohlbekannte und vertraute Straße fand.
Moin!
Same shit, different day.
Wie man so schön sagt.
Ich glaube, es ist der 192. oder 193. Tag.
Heute ist jedenfalls der 9. September.
Ich bin weiter strafend unterwegs Richtung Süden.
Konya.
Konya ganz klar vor den Augen.
Jetzt habe ich also noch diese 10 Kilometer zu laufen und habe davon jetzt schon ein bisschen was weggenascht.
Generell zu meiner mentalen Verfassung
habe ich das Gefühl, dass ich so ein bisschen wieder rauskomme aus dem Tal der Tränen.
Wir werden uns daran gewöhnen müssen in den nächsten zwei Jahren, wie ich noch unterwegs bin.
Manchmal hitten dann die Dinge aus der Vergangenheit,
aber auch die Perspektive auf die Zukunft.
Ich habe auch keinen Bock zu filmen.
Dann mache ich es auch einfach nicht.
Oder ich filme zumindest, aber ich wrickel da nichts zusammen.
Das Leben ist immer eine Frage der Alternativen.
Und die Alternative aufgeben gibt es für mich nicht.
Ich will und ich werde nach Singapur kommen.
So oder so.
Das letzte Statement scheint vielleicht ein bisschen random.
Allerdings ist es so, dass mein Kopf immer häufiger am Zweifeln ist,
ob ich körperlich in der Lage bin, die Aufgabe zu meistern.
Deshalb eine Pause in Bolvadin mit bester Aussicht, Hammam und leckerem Essen.
So, was wird hier getrieben?
Ja, komische Kangals.
Moin, meine Freunde.
Am Morgen des 192. Tages.
Mit dem Aufbruch aus Bolvadin nach drei Nächten hier.
Dringend und bitter nötigen Nächten.
Ich habe einiges wegarbeiten können.
Ich habe viele Videos geschnitten.
Kleine und große und so.
Alles ganz entspannt.
Ich war im Hammam.
Es hat auch gereicht.
Heute geht es weiter in Richtung Chai.
Merhaba.
Chai, Chai.
Ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht.
Man muss auch Nein sagen können.
Die Fähigkeit, Nein zu sagen, ist der erste Weg in die Freiheit.
Seid niemandem zur Rechenschaft verpflichtet.
Nur euch selbst.
Wenn ihr eure Entscheidungen für euch tragen und vertreten könnt, keine Diskussionen.
Aber dann auch, ganz wichtig, no regrets.
Dann darf auch nichts bereut werden.
Entscheidungen kann man immer erst hinterher bewerten.
Man weiß nie, ob man die Richtige oder die Falsche trifft.
Wenn man den Ausgang nicht kennt, ist die generelle Frage, gibt es Richtig und Falsch?
Im Sinne von Entscheidungen.
Oder ist jede Entscheidung per se erstmal gut?
Und besser als Procrastination?
Das dürft ihr für euch entscheiden.
Ich laufe erstmal raus aus der Stadt jetzt.
Meine 15, 16 Kilometer gemütlich bis Chai.
Kleine mathematische Rechnung, wenn also jeder und jede, der und die dieses Video nun sieht,
für jede Phrase, die ich zuvor gedroschen habe, einen Euro an mein PayPal-Konto sendet,
können wir viel Gutes tun auf der Welt.
Grupp wie Num Thema Entscheidungen bereuen und Entscheidungen treffen.
Ein Telefonat mit meinem Freund Patrick, grüße gehen raus, stick right zigzag,
hat ergeben, dass es doch sinnvoll ist für mich nach Kappadokien zu reisen.
Völlig ungeplant und unerwartet.
Deshalb kann ich sagen,
ich bin in Konya angekommen und reise weiter nach Kappadokien.
So, zweieinhalb Millionen Menschen hier im Städtle.
Konya auf den ersten Blick auf jeden Fall ziemlich nice.
Ist viel zu sehen, glaube ich.
Werde ich mir morgen ein bisschen was die Gemüte füllen.
Ich werde jetzt im Hotel einfach reinchecken erstmal.
Wollen sehen, dass wir noch was geiles sind wie die Chiemfledder.
War eine spontane Entscheidung jetzt hier nach Konya zu fahren und dann weiter nach Kappadokien.
Idealerweise bekomme ich dann dort Besuch von den Leuten,
als ich kommen würde und wir düsen weiter nach Hattai.
Und wenn das alles aufgeht, dann kann ich von Hattai eigentlich direkt einreisen nach Syrien.
Dann kann mir diesen Mittelmeerbums, Fähre, Flugzeug und so alles sparen,
weil dann bin ich ja schon sehr grenznah.
Wäre der Königsweg, um Zeit zu sparen.
Ich lasse das jetzt einfach erstmal alles kurz auf mich wirken.
Ich zeige euch ein paar Bilder und dann sehen wir uns die Tage wieder.
Also das ist die Lobby von meinem Hotel und ich fühle mich hier auf jeden Fall überrepräsentiert.
Also das Hotel, also das ist glaube ich besser als ich.
Ich bin ja so ein beschissener Nomad und sehe aus wie eine Schüppelscheiße.
Und komme hier in dieses Ding. Das ist schon elegant.
Genauso wie die Stadt Konya selbst.
Diese hat mich wieder einmal mehr überrascht, denn sie stand an und für sich gar nicht so groß auf meinem Plan
und dann habe ich am Ende doch ein wenig mehr Zeit hier verbracht, als eigentlich geplant.
Denn ich bin ja ein bisschen mit dem Bus gefahren, hatte also die Zeit.
Ich habe mir entsprechend das Kustahangate angeschaut,
ich habe mir die große lokale Moschee angeschaut und das Mevlana Museum angeschaut
und bin einfach ein bisschen durch die kleinen Straßenzüge gelaufen,
habe mit lokalen Händlern gesprochen und viel über die Stadt und ihre Historie lernen können.
Konya ist quasi das Zentrum von Anatolien, wenn ich es richtig verstanden habe.
Ich bin jetzt hier gerade nochmal auf dem Weg zum Hotel abgebogen,
weil ich noch eigentlich nur einen Geldbeutel brauche, weil meiner komplett runtergerotzt ist.
Und jetzt sitze ich hier und darf Tee trinken und werde mir hier gleich auf jeden Fall eine Geldbörse aussuchen.
Und wer weiß was noch. Hier ist eine kleine Manufaktur.
Für den habe ich mich jetzt entschieden. Der wird's.
Gut.
Okay, I understand.
I understand.
Ja.
I understand.
Lasst mich doch in den Kommentaren einmal wissen,
ob euch solche Unterhaltungen mit Locals zu verschiedenen ganz allgemeinen Themen,
die meine Reise nicht zwingend betreffen, aber eventuell wissenswert sind, interessieren
und ob ich solche Sachen öfter versuchen soll einzufangen und festzuhalten für euch.
Wenn ihr außerdem möchtet, habt ihr die Möglichkeit, ein Produkt,
zum Beispiel diesen Geldbeutel, den ihr gerade gesehen habt, den ich erworben habe, ebenfalls zu erwerben.
Einfach melden, Bescheid geben und ich kümmere mich um den Rest.
Auch mal interessant zu sehen, wo ich überall schon war.
Bulgaristan, Galata, Eskir. Ja, schon einiges abgerockt auf der Tour.
Für mich geht's generell jetzt weiter morgen in Richtung Kappadokien.
Da werde ich mich einer meiner größten Ängste stellen und so eine Ballon-Tour machen.
Also meine Höhenangst versuchen zu therapieren mit Schmerztherapie.
Also Freunde, grüßt euch. Neuer Tag, neues Glück.
Heute geht's nach Kappadokien mit dem Bus.
Dreieinhalb oder vier Stunden bis nach Gömre, Göreme.
Ziemlich nah an diesen Höhlen, an diesem ganzen Kram, der da so ist,
mit Event-Möglichkeiten. Man kann Quad fahren und alles.
Diese Ballon-Touren machen.
Da habe ich einen Kontakt bekommen.
Da hoffe ich, dass ich die Möglichkeit habe, so eine Ballon-Tour zu machen.
Also was heißt hoffen? Ich habe natürlich die Hosen voll,
aber wenn ich schon mal da bin, versuche ich es jedenfalls.
Wer hätte das gedacht?
Zur Historie immer war mein größter Nicht-Wunsch,
einen Fallschirmsprung oder einen Flug an 13 Stahlseilen mit heißer Luft und Nylon
in Form einer Ballonfahrt machen zu müssen.
Und nun? Einfach nach Kappadokien und gucken, was da so geht.
Mal gucken, ob ich so durch kann.
Hat geklappt. Muss man mal ein bisschen aufpassen.
Normalerweise gibt es ja größere Sicherheitskontrollen,
aber diese Kamera ist auch eine ganz gute Tarnung, ehrlicherweise.
Und die Leute wissen schon, was Sache ist.
Ihr wollt den Mann mit dem Wadia laufen sehen und nicht fahren sehen,
deshalb kürzen wir das Ganze ab.
Nur so viel mit einem sehr vertrauten und irgendwie doch bekannten Reise-Bus-Veranstalter,
wie auch immer, ging es in Richtung Kappadokien.
Bei bestem Service, Top-Ausstattung und einwandfrei,
ohne Verspätungen oder irgendwelche anderen Komplikationen.
So Freunde, dreieinhalb Stunden später bin ich in Kappadokien gelandet.
Schon auf den ersten Blick recht beeindruckend.
Hier ist jetzt halt der Autobus, da kriegt man das noch nicht so mit.
Aber ein kleiner Vorgeschmack geht nach da oben.
Und die Sonne geht jetzt auch schon unter.
Also in zwei Stunden ist Sonnenuntergang.
Das heißt, möglicherweise geht das mit diesen Ballonen dann jetzt schon demnächst bald los.
Wir werden gleich erfahren, dass ich da etwas zu voreilig war.
Ich werde mich jetzt zum Campingplatz begeben und checken, ob ich da schlafen kann überhaupt.
Und wenn nicht, muss ich mir eine andere Sache überlegen, wo ich schlafen kann.
Aber ich glaube, hier gibt es genug Schlafmöglichkeiten.
Das ist dann am Ende eher eine Frage des Geldbeutels,
weil da, wo viele Touristen sind, wird auch gerne viel Geld genommen.
Und das Publikum ist auf jeden Fall deutlich internationaler.
Das nimmt man schon wahr.
Also, da sind Dinge in Russisch dran geschrieben, in Englisch.
Das ist alles sehr auf die Zielgruppen ausgelegt und ist ja auch gut so.
Oder richtig so.
Ich zeige euch auf jeden Fall gleich mal den Campingplatz, wenn ich angekommen bin,
falls ich da bleiben kann.
Und dann sehen wir weiter.
So, das ist mein Campingplatz.
Da stehen die ganzen Camper.
Da sehe ich die Deutschen schon.
Die Ösis, alle sind da.
Und ich bin gespannt, ob und wo die Ballone starten, ob ich das von hier sehen kann.
Es sind Ballonenfahrt 140, 150, 160.
Aber er hat hier ein, zwei, drei Freunde.
Natürlich ist das alles auch hier verbandelt miteinander.
Also bekomme ich da vielleicht einen kleinen Discount.
Und ich habe auch noch einen guten Kontakt.
Jemand hat mich mal hier eingeladen.
Ein Schweizer. Grüße gehen raus an Stefu.
Und jetzt zeige ich euch einfach erst mal noch den Schlafplatz für mein Zelt.
Hier alles so in den Bäumen drin verschlupft.
Den Pool gibt es auch, der macht aber gleich zu.
Den erwische ich heute nicht mehr.
Aber ich habe jetzt hier drei Nächte erst mal.
Vielleicht bleibe ich auch eine Woche.
Bist du der Nachbar?
Nachbarin?
Das Kabadokian Abenteuer geht nun zum Ende des Videos sozusagen endlich los.
34 Minuten Spannungsbogen, nur um das Video dann gleich zu beenden.
Und keine Ballonfahrt einzubauen.
Warum auch? Das Video ist schon zu lang.
Und ich präsentiere es euch ganz einfach einzeln.
Allerdings habe ich eine winzig kleine Vorschau für euch eingebaut.
Ja, moin Leute.
Es ist vor sechs türkischer Zeit, also vor fünf deutscher Zeit.
Aber alles hat seinen Preis.
Und in Kabadokien die Ballone fliegen zu sehen, das heißt halt früh aufstehen.
Also hier geht es jetzt los.
Ich mache es ganz kurz.
Das sind die ersten Bilder ganz früh am Morgen.