ich bin Robert, auch bekannt als der Mann mit dem Bart.
Am 01.03.2025 brach ich von Leipzig in das größte Abenteuer meines Lebens auf - ein Spaziergang nach Singapur.
Ich habe alles hinter mir gelassen und entdecke nun zu Fuß Menschen, Länder und Kulturen.
In diesem neuen Video siehst Du, was mir auf diesem Abschnitt widerfahren ist.
Ich nehme Dich mit und gebe Dir Einblicke in mein Abenteuer, meine Gedanken und teile persönliche Erfahrungen mit Dir. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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The narrator documents his journey through Turkey toward Singapore, focusing on his trek from Edirne to Istanbul. The experience is defined by rich culinary discoveries, visits to historical landmarks, and the warmth of local hospitality, balanced against the challenges of solo travel and camping. The journey culminates in his arrival in Istanbul, where he explores the city's vibrant energy.
Hallo und herzlich willkommen zu Video Nummer 9 auf meinem Weg nach Singapur, meine lieben
Freundinnen und Freunde.
Zwei Wochen sind wieder vergangen und es heißt wieder, der Mann mit dem Bart ist unterwegs
nach Singapur.
Nach wie vor befinde ich mich in Kuwait City, denn wie ihr ja aktuell immer noch wisst oder
verfolgt, eventuell, eventuell auch nicht, hoffentlich nicht mehr, ist der Flughafen
nach wie vor gesperrt und das Hin- und Herreisen zwischen den Ländern hier im persischen Golf
und in diesen GCC-Staaten ist etwas kompliziert und holprig.
Das hindert mich natürlich nicht daran, trotzdem weiter Videos für euch zu produzieren und
so ging es in diesem Video bis in die Türkei.
Ich bin von Sofia gelaufen, aus Sofia heraus, das habt ihr schon gesehen und es geht bis
nach Edirne.
Kleiner Nachtrag, in diesem Video geht's von Edirne bis nach Istanbul, in Edirne sind
wir ja schon vor 14 Tagen angekommen.
Man sollte sich schon ein bisschen vorbereiten auf seine Videos und das Intro auch entsprechend
planen.
Der Weg bis nach Istanbul ist nicht mehr so weit und dieses Video ist ein kleines bisschen
anders geworden als die letzten.
Es geht sehr, sehr viel um Essen und um Städtetouren bzw. um das Umsehen in einer Stadt oder in
den Städten und das Erleben verschiedenster Interaktionen mit Locals innerhalb der Städte.
Ich freue mich wie immer, wenn ihr den Like-Button drückt, wenn ihr ein Abo da lasst und wenn
ihr einen Kommentar da lasst.
Ich freue mich immer über Feedback, über konstruktive Kritik, falls es welche gäbe
und natürlich auch, wenn ihr meine Videobeschreibung anklickt und schaut, ob es da den ein oder
anderen Code für euch gibt, den ihr benutzen könnt, um bei euren nächsten Abenteuern
den ein oder anderen Euro zu sparen.
Wir machen Schluss mit dem Palaver an dieser Stelle, ich wünsche euch wie immer viel Spaß
mit dem Video und wir sehen uns in ungefähr einer halben Stunde wieder.
Ich bin gestern angekommen, schaue mich heute hier ein bisschen um in der Stadt, als erstes
werde ich mir gleich was zu essen suchen.
Hallo, wie geht's mein Freund?
Alles gut?
Dankeschön.
Hier wird das Brot erst klein geschnitten und dann kommt heiße Butter drauf und dann
Tomatensoße.
Ausgemacht, frisches Fleisch am Kalb, mega gut.
Hallo.
Hi.
Guter Mann, guter Mann.
Da ist er schon.
Pommes, frischer Joghurt, Tomatensoße, frisch geschnittes Fleisch.
Brot ist da drunter, ein bisschen gerüstetes Brot und das lasse ich mir jetzt schön schmecken.
So, weiter geht's nach einer kleinen Stärkung, war nur ein Auftakt, gehen wir durch die Gassen.
Hier ist halt so eine relativ touristische Hauptverkehrsmeile, die ins Zentrum führt,
daher sieht es nach einem Café aus.
Ah, hier werde ich einen Kaffee ballern.
Hier gibt es ein frisches Lahmacun.
Wie ist dein Name Abi?
Davut Abi.
Wie ist dein Name?
Robert.
Robert?
Robert.
Robert, ich mache für dich ein frisches Lahmacun.
Ah, Teşekkür ederim.
Das ist super.
Auch ein bisschen dehnen und stretchen, alles schön verteilen.
Ein bisschen Liebe reintun.
Jawohl, jawohl.
Und dann mit Schwung.
Das andere.
Da ist das gute Stück.
Sehr wichtig.
Und was braucht man mehr zum Leben, das ist doch perfekt.
Jetzt Robert genießt dieses Lahmacun.
Teşekkür ederim.
Lass es dir schmecken, mein Lieber.
So, bitte schön.
Teşekkür ederim.
Danke, danke.
Oh, da gibt es doch einen großen Ayran dazu.
Ich nehme jetzt Platz und genieße das gute Stück.
Ich habe hier noch eine Eislatte und einen Salep geholt.
Ja, ich gehe gleich.
Danke, danke.
Das ist perfekt.
Beides deins?
Ja, genau.
Ich hatte so Bock auf Salep.
Salep?
Salep, wir haben noch.
Ja, ja.
Ich habe noch.
So, zweiter Gang.
Ah, ich werde es genießen.
Habe ich noch nie so frisch und von Hand gemacht bekommen.
Auf jeden Fall die Schärfe ist richtig gut.
Nicht zu scharf, aber man merkt Chili.
Wirklich gut.
Findest du der Ayran?
Zum Wohl, Freunde.
Beste Kombination.
Hitze, Ayran, was leichtes zu essen.
Ja, ich habe jetzt hier über 3 Stunden mit der Wodabi zusammengesessen.
Dann kam noch ein Kollege von ihm und hat gefragt,
ob ich mit ihr mitgehen will.
Er will mir die Stadt ein bisschen zeigen jetzt.
Und so ergibt sich es halt einfach.
Man sitzt da, man spricht, trinkt dann Tee zusammen,
Chai, Ayran, Lachmacun.
Iskender.
Und ja, dann fährt man durch die Stadt.
Ganz genau.
Und so kam es, dass der Murat, der Kollege, den ihr eben gesehen habt,
mich noch zu dem einen oder anderen Spot gefahren hat,
wir uns den Sonnenuntergang angeschaut haben
und ein kaltes, kühles Bier oder auch zwei getrunken haben.
Er mir die Terrasse bzw. die Veranda seines Familienhauses,
wo er mit seinen Eltern und seiner Familie lebt, gezeigt hat,
bevor ich dann mit Davud, den ihr eben gesehen habt,
und von dem wir später auch noch mal was hören und sehen werden,
auch noch mal ein bisschen durch die Stadt gebrettet bin.
Und ein Hinweis, liebe Leute, seid nicht so unvernünftig wie ich,
tragt immer einen Helm,
so wie ich das auch am darauf folgenden Tage gemacht habe.
Auch wenn ihr mich wahrscheinlich hier nicht mehr im Bild seht,
ihr könnt es mir glauben, ich habe es getan.
Vorbei an der Ulu und an der Selimiye Moschee
ging es raus zu einer alten Kranken- und Heilstätte.
Es war früher auch bekannt als eine psychiatrische Anstalt,
wo einige Praktiken und Prozeduren,
allerdings auch sehr damals fortgeschrittene Behandlungen durchgeführt wurden.
Es gab hier Professoren für Geburtshilfe,
für Hals, Nasen, Ohren, für Augenbehandlungen und, und, und, und, und.
Sehr beeindruckend.
Auch die gesamte Architektur dieses Komplexes war sehr, sehr schön.
Ich hatte übrigens auch meinen ersten Moschee-Moment in Erdine.
Das ist der Architekt dieses monumentalen Bauwerks.
Man weiß bis heute nicht genau, wie er das gemacht hat.
Das Ding gilt als übertrieben krasseste Errungenschaft der damaligen Zeit architektonisch.
Er hat Anweisungen hinterlassen für nachfolgende Generationen
zur Instandhaltung, Reparatur und so weiter und so fort.
Irgendwie hat er es geschafft, dafür zu sorgen,
dass im Sommer kühle Temperaturen und kühles Wasser fließen und im Winter eben andersherum.
Ja, wahrscheinlich könnte man sowas heute auch wieder bauen.
Oder nochmal bauen.
Vielleicht nicht.
Man fragt sich ja auch, wie die das mit den Pyramiden hinbekommen haben.
Es ist einfach nur schön.
Diese Symmetrie finde ich total bemerkenswert.
Okay, Freunde.
Ich bin jetzt hier drinnen in einem Bereich.
Aber das kann doch nicht das Hauptschiff sein.
Das ist ein kleiner Seitenarm.
Hier ist auch schon wieder Schluss hinter mir.
Geht es nicht weiter.
Trotzdem für den ersten Eindruck beeindruckend.
Also das war tatsächlich alles, was ich gerade gesehen habe und begehen konnte,
weil der Rest under construction ist.
In dem Fall ist es auf jeden Fall mega schön, das von außen anzuschauen.
Von innen gibt es jetzt nicht viel mehr zu sehen.
Ist ein bisschen schade.
Okay, Freunde.
Ich bin jetzt in der anderen Moschee.
Und auch hier hat es geklappt.
Ulu Moschee.
Die alte Ulu Moschee wurde 1414 während der Heterogenzeit des Osmanischen Reiches
vom Architekten Aladin aus Konya von Sultan Mehmed Celebi erbaut.
Hier gibt es auf jeden Fall viel mehr zu sehen, weil diese Moschee nicht,
die alte Ulu Moschee, so heißt sie, hier nicht im Bau ist.
Und wenn ihr mal schauen möchtet.
Sehr, sehr beeindruckend.
Ich habe natürlich auch gefragt.
Filmen ist okay.
Man darf frei rumlaufen.
Alles in Ordnung.
Ui.
Ui, das ist ein Teppich.
Das ist ein Teppich.
Das ist ein ganz schön krasses, großes Ding.
Die Truhe allein wiegt 70 Kilo.
Der Teppich selbst wird wahrscheinlich ein paar hundert wiegen.
Da sind ziemlich krasse, viele Goldsachen drin verwebt.
Wir kommen der Sache schon sehr, sehr viel näher.
Istanbul ist einfach ausgeschrieben schon.
Aber nein, natürlich sind bloß noch 200 knips Kilometer.
Das heißt, das sind eigentlich noch netto acht Lauftage.
Und 15 Tage Zeit habe ich noch, bis ich in Istanbul sein muss.
Bevor der Besuch einen trifft.
Und ich meinen Geburtstag feiern darf.
Den ersten auf der Weltreise.
Es geht jetzt eine entspannte drei Tage bis nach Lüleburgaz.
Da erwartet mich eine sehr, sehr freundliche Einladung.
Die Familie eines Freundes aus Leipzig wartet mich dort.
Und dann geht es ganz entspannt weitere drei Tage weiter.
Selevier, Silivrier ans Meer.
Das heißt Lüleburgaz und das heißt Selevier.
Und ich kann es nicht erwarten, endlich am Meer zu sein.
Aber erst gibt es noch einen heftigen Irrtum.
Haha.
Die ersten fünf Kilometer sind drin.
Was mega geil ist.
Ich meine gesehen zu haben auf der Karte,
dass ich solche Tempel hier bis nach Istanbul mehr oder weniger haben werde.
Und Seitenstreifen einfach Premium.
Da kann ich Häuser drauf bauen.
Zeltstädte.
Naja, oder einfach nur gemütlich laufen.
Gemütlich ist an der Stelle eventuell auch etwas übertrieben.
Ich warne euch vor, meine lieben Freunde und Freundinnen.
Ihr werdet eventuell öfter Auto und Motor und Fahrgeräusche am Straßenrand links und rechts neben mir wahrnehmen.
Es tut mir leid, ich bin leider etwas eingeschränkt durch den Wagen.
Er könnte zwar ins Gelände, aber ich bin zu faul ihn bergauf, bergab zu ziehen.
Also gut, nach den 16 Kilometern, die ich jetzt im Schuh habe,
war das ein bisschen hochgegriffen mit da sind überall Restaurants allein der Route.
Das ist nicht ganz so.
Was aber ganz gut ist, ich habe zu beiden Seiten meistens
oder wie ich es jetzt ungefähr gesehen habe,
alle fünf Kilometer diese kleinen Oasen, Tankstellen,
wo ich ein Wasser nachfüllen kann.
Hier werde ich jetzt was essen.
Also da kann man den Tag irgendwie auch umbringen.
Das ist wie Fernsehgucken, so ein bisschen nur besser.
Mal echt und lebendig.
Was er damit meint, ist, dass Leute gucken,
was irgendwie im Alter ab 30 plus einsetzt und zur Routine wird.
Früher darüber gelacht.
Heute selbst einer von denen, die am Fenster hocken und gucken.
So Freunde, nach einer guten Stärkung aus Köfte, Brot und Salat,
habe ich mir noch den Schlafplatz zeigen lassen.
Und zwar hier in diesem schönen Park, den ihr hier um mich herum seht.
Ich zeige euch gleich meinen Platz.
Zeitnah ist jetzt hier schon kurz nach acht.
Da hier, hier wird das Zelt jetzt stehen.
Und dann bin ich von der Seite geschützt und von der Seite geschützt.
In die Ecke kommt mein Wagen, die Kunigunde.
Und dann bin ich auch vor eventuellen Langfingern geschützt.
Auch wenn ich nicht glaube, dass es sie hier gibt.
Aber Vorsicht ist immer besser als Nachsicht.
Und hier auch noch der Blick zur Vollständigkeit für die Duschen und Waschräume.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es Pflicht für die Muslime,
sich vor dem Gebet die Füße zu waschen, bevor sie die Moschee dann auch betreten.
Und alle anderen, jeder Mensch kann sich eben hier bei den WCs sozusagen bedienen,
kann hier die Duschen benutzen.
Hier steht was dran von Sintu Jira.
Wenn ich irgendwo kann, werde ich noch seine Spenden hinterlassen.
Diese Möglichkeit werde ich natürlich sehr, sehr dankbar annehmen.
Ich bin sehr, sehr happy nach so einem Tag.
So etwas zu bekommen, auf jeden Fall richtig, richtig gut.
Bis morgen.
Moin Freunde. Ich habe jetzt alles aufgeräumt.
Wurde mit dem ersten Gebetshof quasi wach.
Ich glaube um 5 Uhr oder so ging das Gebet los.
Und dann breche ich auf.
Ich habe heute auf gar keinen Fall Bock wieder 12 Stunden unterwegs zu sein.
Ich bin so knackig kaputt gewesen von gestern.
Also gestern.
Ich will heute ganz gerne einfach wieder Mittag am Platz sein in der nächsten Stadt.
Man muss halt wissen, hier in der Region wird Reis angebaut, innen um Edine.
Und das hat eben zur Folge, dass hier Quadrillionen von Mücken sind.
Das heißt die wichtigste Aufgabe ist eigentlich nicht einen Schlafplatz finden,
sondern bis um 8 spätestens im Zelt zu sein.
Lieber schon halb 8.
Weil kurz nach 8 das Schwärmen losgeht und es unangenehm wird.
Auf jeden Fall eine sichere Bank zum Morgen ist der lokale Börek-Bäcker.
Da gibt es nämlich also frisches Börek mit Hackfleisch,
einen großen Tee, gleich noch Wasser und ja alles was das Herz begehrt.
Ja also auf geht's in die Stadt, durch die Stadt.
Weit sollte ich jedoch nicht kommen, weil hallo ich bin in der Türkei.
Was erwartet ihr denn? Was glaubt ihr denn, was passiert?
Wurde ich auf der Straße gerade angesprochen von einem Kollegen.
Der sagte, hey ich habe da ein Tee und Kaffeehaus.
Das wäre mir eine Ehre, wenn ich dort einkehren würde und ich muss da quasi lang.
So Freunde, ich habe das Teehaus gefunden und ja jetzt darf ich hier sitzen.
Ich werde jetzt auf jeden Fall hier noch ein bisschen die Zeit genießen.
Wahrscheinlich den halben Vormittag einfach rumlachsen, bis ich wieder ein bisschen besser Kraft habe.
Na, rumlachsen war nicht mal über- oder untertrieben.
Also es war auch nicht nur der halbe Vormittag, es war noch der komplette restliche Mittag.
Da sehen wir auch gleich noch das leckere Essen hier.
Ich habe also auch Frühstück bekommen und Dutzende Tees und Kippen
und jedem Ortsvorsteher und ach was weiß ich.
So Freunde, gab es Bingo, jetzt wird Karten gespielt. Das Vergleiche mit Romy.
Also Freunde, jetzt gibt es leckeres Mittagessen.
Wir haben ja Rind, Köfte, Bohnen, langen Bohnen, Auberginen mit Hackfleisch, Entchen, natürlich frischen Bulgur.
Da gibt es frischen Reis, ich denke Saubohnen, Leber.
Erster Gang, Ischkembe in Habsa.
Ischkembe oder Linsensuppe muss einfach immer sein.
Ist sicherlich nicht was für jedermann oder jeder Frau.
Aber ich stehe halt voll drauf, ist so Kuddeln oder Pansen oder wie auch immer das überall so heißt.
Ich mag es.
Zweiter Gang, ich habe mich für das Rind entschieden, für das geschmorte Rind.
Dazu gibt es dann noch den Ayran und nach wie vor die leckere Salatbeilage.
Und der dritte Gang, der kam einfach aufs Haus.
Wir haben hier einen Teig, der mit Käse gemixt ist.
Dann haben wir einen Sirup, einen Zuckerrübensirup.
Zuckerartigen Sirup, ist kein Honig, auch wenn es so aussieht wie Honig.
Ein bisschen Tahin.
By the way, eine sehr, sehr geile Kombination, weil Tahin relativ kräftig ist und fast herb schmeckt und nicht süß.
Ein paar Nüsse, kann was.
Mit vollem Bauch und schwerem Gebein habe ich mich dann doch losgeeist und habe es dann nach Lilleburgas geschafft.
Bin am Ziel angekommen hier, Lilleburgas.
Mit der Moschee hat das hier heute leider nicht geklappt.
Etwas größere Stadt.
Also hier nehme ich mir jetzt eine kleine Unterkunft.
Und dann sollte ich eigentlich morgen, hoffentlich klappt es bei meiner Einladung, eintreffen.
Mit der ich dann einen Pausentag verbringe, übermorgen.
Ja, das hat hervorragend geklappt.
An der Stelle möchte ich mich nochmal ganz, ganz herzlich bedanken bei der Familie von der Henna und vom Vati aus Leipzig.
Grüßchen raus auch ins Renkli.
Bisschen Werbung.
Waren echt anderthalb schöne Tage mit lecker Schmaggofatz.
Ich hatte die beste Leber meines Lebens.
Also Leber innen um, Edirne absolut nom nom nom.
Wir sind ein bisschen rumgecruised, haben uns die Stadt angeschaut.
Und da ich ganz privat intim bei einer Familie war, habe ich nicht so viel gefilmt.
Nochmal ganz lieben Dank und Bussi nach Lilleburgas.
Nach über 150 Tagen seit meinem Aufbruch erreichen wir heute endlich das Meer, das Marmaramer Meer.
Und Istanbul ist so, so nah.
Ich werde es mir noch ein bisschen gut gehen lassen am Meer die nächsten paar Tage.
Fisch essen, Meeresfrüchte essen, die Meeresbrise genießen, Salz atmen, bevor es dann bald weitergeht.
Wer sollte meinen, dass ich in der Türkei bin?
Das sieht einfach städtebaulich aus, als wäre ich an der Ostsee, in so einem Ostseebad hier.
Binz oder Kühlungsborn oder so.
So Freunde, es ist der Moment, an dem ich das erste Mal das Meer sehe auf meiner Reise.
Da ist das gute Ding.
Da ist es.
Was ein Moment.
Ich habe jetzt noch so 6,5, 7 Kilometer.
Irgendwo hinter diese Bucht muss ich.
Da ist mein Campingplatz und da werde ich die nächsten 7 bis 10 Tage bleiben.
Ich werde jetzt hier einfach so lange ich kann am Strand langlaufen und dann muss ich irgendwann irgendwo da hoch und dann da runter.
Ihr wisst ja, wie das in diesen Videos mittlerweile läuft.
Irgendwas Geiles passiert, dann gibt es einen Daumen und dann passiert am Ende wieder was Geiles.
Ihr wisst schon, emotionaler Leitfaden.
Und auch hier lief natürlich nicht alles nach Plan.
What? Was ist hier gerade passiert?
Ich habe einfach sowas geschenkt bekommen.
Da ist so ein kleiner Verkaufsstand mit so Kleinigkeiten und jetzt habe ich da einfach was in die Hand gedrückt bekommen.
Ich check das alles nicht mehr.
Die Leute, ey.
Wir sind hier in so einer übelst krassen Gated Community.
Wie man sehen kann, hier Tor hinter mir.
Turm vor mir.
Ich komme da nicht durch.
Wie ihr euch das denken könnt, kann ich das natürlich nicht filmen.
Das ist halt ein offizieller, keine Ahnung, Wächter, Guard, was auch immer.
Ich kann da nicht so einfach draufhalten.
Aber jedenfalls kann ich nicht durch diese Gated Community.
Ich muss also jetzt hoch zur Hauptstraße.
Das ist die D100, die ich quasi schon ein bisschen her genommen hatte.
Jetzt seit Edene läuft die wieder zurück.
Geil, da machen wir noch ein bisschen Highway.
So Freunde, das erste Mal der Hund der Hunde.
Wir starten Kangal.
Ja, witzige Geschichte.
Hier am Campingplatz, übelstes schöne Ding eigentlich.
Einzelner Mann, keine Chance.
Darfste nicht.
Darfste einfach nicht.
Ehepaare, ja.
Frauen oder sowas, auch.
Alleine einzeln, so.
Aber so einzelne Männer, nope.
Ja, ich wollte hier einfach sechs Tage Urlaub machen.
Vor Istanbul.
Alter, was für ein Scheiß.
Das habe ich noch nie gehört, Alter.
Nur Familien und Ehepaare und so.
Keine einzelnen, alleinstehenden Dudes.
Ja, zweite Müllschuppen, genau das gleiche Problem.
Also die haben da dran stehen, Bungalows.
Haben sie nicht.
Ist nur ein Hotel.
Natürlich entsprechend teuer.
Erste Reihe.
Das war ich jetzt nicht bereit zu bezahlen.
Ich geh richtig kotzen, Alter.
Ich freu mich hier ein bisschen auf Strand und so.
Urlaub.
Und dann solche beschissenen, sinnlosen Regeln, Alter.
Beobacht, mein Freund.
Halt dich ein bisschen zurück.
Heute weißt du es besser.
Damals warst du aufgeregt, angespannt und ziemlich frustriert.
Es sind nun einfach hin und wieder in manchen Lokalitäten die Regeln,
dass Männlein und Weiblein getrennt sind voneinander
oder nur Familien zusammen sein dürfen
und einzelne Männer, alleinstehende Männer, wie auch immer,
in anderen Bereichen verkehren.
Akzeptieren und nicht drüber nachdenken.
Wie wir hier sehen können, wie wir gleich sehen und erfahren werden,
passierte wieder mal alles aus gutem Grunde
und ich hatte einen fantastischen Abend
mit zwei Jungs aus Syrien am Strand
mit bester Aussicht, lecker essen
und toller Unterhaltung.
Und die nächsten Tage wurden dann doch noch ganz entspannt
und sehr ereignisreich und aufregend.
Am Strand, vor Istanbul, besser als gedacht.
Also mit dieser Aussicht kann man doch auf jeden Fall aufwachen.
Mitten am Meer, früh am Morgen, in aller Seelenruhe.
Hinweis, das ist nicht per se erlaubt oder gestattet.
Es ist halbwegs geduldet.
Wenn aber am nächsten Tag die Polizei kommt,
dann heißt es zusammenpacken und abhauen.
Was ich übrigens auch noch nicht so gut kann,
ist Nein sagen.
Nein sagen, wenn die Jungs oder wer auch immer
insistiert, irgendeinen Gefallen anzubieten.
Also ging es weiter, 13 Kilometer Richtung Silivri.
Eine absolut wilde Autofahrt hier.
Irgendjemand kam aus Istanbul.
Das Auto ist komplett voll.
Eins, zwei, drei Leute da hinten versteckt.
Wie ich auch noch lernen durfte
oder erfahren durfte, ist es auch absolut verboten
für mich, jemals in der Türkei hinten am Rücksitz zu hocken.
Ja, was solls.
Wir schauen uns jetzt noch ein bisschen Silivri an.
Der Tag ist dann auch ausgeglungen.
Es gab wieder lecker, lecker Essen.
Beim lokalen Kebab Padron.
Ich sag euch, das Essen wird ein Thema werden.
Ostsebad, Silivri.
Schöner, feiner Platz.
Gehen wir mal rein in die Abendstunden.
Ach, da hat aber jemand einen rausgehauen,
nachdem er drei YouTube-Tutorials geguckt hat
mit cinematischem In-Szene-Setzen
von Bildmaterial.
Schönen Abend, bis morgen.
Ich hoffe, die Stille war euch auch so brutal unangenehm.
Am nächsten Morgen, wenn ich los hab,
Katzenfutter organisiert, denn ich hab meine extreme Liebe
für Katzen wiederentdeckt.
So Freunde, heute wird eine neue Spezialität probiert.
Sokoretsch.
Hab ich schon ewig lange auf der Liste,
weil ich es schon vor Jahren auf YouTube und Instagram
überall auch mal gesehen habe als Delikatesse.
Das ist auf eine Stange gewickelter
und ich glaube irgendwie gefüllter Darm,
der dann gegrillt wird über Holzkohle
und dann fein gehackt in Semmel serviert wird.
Nur ein Alman sagt Semmel dazu.
So, erstes Mal Sokoretsch.
Ist eine nice Sache.
Gewürze kommen gut durch.
Ist nicht scharf.
Ja, Keule, du hast hier eine Action-Cam.
Das kannst du tausendmal versuchen,
da irgendwie scharf ins Bild zu bekommen.
Die kann keine Makro-Aufnahmen und Fokus
und Aufnahme-Zoom, was auch immer.
Es ging weiter zum nächsten Spot, zum lokalen Fischmarkt.
Erster Gang, frittiert die Miesmuscheln.
Sieht auf jeden Fall ganz gut aus.
Gehen wir mal rein.
Zweiter Gang ist auch schon da.
Frische Sardinen.
Frittiert.
Beste, kann man nichts falsch machen.
Donen rüber. Herrlich.
Mega gut.
Herrlich. Absolut schöner Ort.
Damit das ganze Essen aber nicht arg zu sehr ansetzt,
sollten wir wieder mal ein paar Kilometer laufen.
Hat ganz schön runtergeprasselt.
Ich denke mal, das Größte haben wir überstanden.
Hat dann auch nicht lang gedauert, bis die Feuerwehr unterwegs war.
Bin jetzt hier in so einer Art Kreuzung.
Ich weiß halt nicht, ob ich da lang muss
oder ob ich da lang muss.
Naja.
Wird sich schon fügen gleich.
Ich hab das hier gerade an der Straße gefunden.
Vor einer Moschee.
Und ich hab gesehen, dass kurz vorher der Imam reingelaufen ist.
Und dann bin ich angehalten, hab das dann halt...
Also, er kam wieder rausgelaufen
und ich hab ihm das in die Hand gedrückt.
So mäßig.
Hier, du hast das verloren, Brudi.
Bin ich weitergelaufen, dann hat er noch mal gerufen.
Ich war schon 15 Meter weiter.
Dann hat er es mir in die Hand gedrückt.
Quasi, jetzt darf ich es behalten.
Ist einfach schön. Ist für eine Freude.
Ich bin jetzt hier am wunderschönen Platz.
Direkt am Meer.
Bei den Abis. Richtig gute Jungs.
Die verhandeln gerade ein bisschen über den Preis.
Ob ich mein Zelt aufschlagen darf oder eine Bambushütte nehmen.
Gut, wir haben uns geeinigt.
Und ich hab hier alles, was ich brauche.
Von WLAN bis WC.
Und auch zur Not ein paar Snacks.
Und um die Ecke einen kleinen Markt.
Zum Einkaufen.
Und ich bin direkt am Meer. Beachfront.
Da kann ich gut arbeiten.
Das ist es für die nächsten 5 Tage.
Kommt noch eine frische Matratze hin.
Keine Sorge.
Und da 13 Meter weiter
ist dann das Meer.
Ich hoffe, ich hab ein gutes WLAN.
Und wenig tierischem Besuch über Nacht.
Es ist schon sehr rustikal.
Und 3000 Lira
normalerweise wäre echt unverschämt.
Aber
ja, es passt schon.
Ich begrüße euch,
ihr süßen kleinen Makaronis.
Das ist natürlich nicht die Bambushütte,
in welche wir uns vorhin zum Schlafen legen wollten.
Was da passiert ist und was da dazwischen gekommen ist,
erzähle ich euch in der nächsten Szene.
Ich kann euch sagen, aus der Begegnung dort
ist eine sehr, sehr tiefe, innige Freundschaft geworden,
die natürlich auch bis heute anhält
und uns in der Türkei noch öfter begleiten wird.
Außerdem kann ich noch einmal sagen,
alles passiert aus einem guten Grund.
Und hätte ich nicht, NICHT
an einem Campingplatz vorgestern schlafen dürfen,
wäre ich niemals hier gelandet.
Man versteht das Leben eben immer erst hinterher.
Ich kam hier am Campingplatz an.
Ich hab vorher anrufen lassen von meinem Kollegen
Davut aus Edirne. Ihr erinnert euch ja noch an ihn.
Liebe Grüße, mein Freund.
Der hat gecheckt, ob ich hier auch hingehen kann.
Hier dürfen auch alleinstehende, reisende Männer hin.
Dann irgendwann kam jemand.
Jemand, dem der Platz gehört.
Also so richtig, richtig gehört.
Nicht nur bewirtschaften und betreiben, sondern dem das Ding hier gehört.
Grüße gehen raus, Abi. Danke für alles.
Wie gesagt, du bist jetzt unser Gast.
Du bist unser Special-Gast.
Du lebst jetzt hier auf unserem Kopf die ganze Zeit.
Du bezahlst hier für nix und du bekommst ein Tiny-House.
Jetzt bin ich in so einem Tiny-House. Hinter mir das Meer.
Und darf hier einfach jetzt sechs Nächte rumhängen
bis zum 13.
Und darf hier nichts bezahlen. Für nichts.
Kein Tee, kein Kaffee, kein Essen, kein Köfte, kein Toast.
Nix.
Hier gibt es ein Jet-Ski. Das darf ich benutzen.
Das werde ich nachher mal machen.
Wir werden die nächsten Tage mal nach Istanbul reinfahren.
Abends irgendwas machen.
Wir haben gestern zusammengesessen. Wir haben Lamm-Kotelett gegessen.
Wir haben Salat gegessen.
Das Brot gebrochen. Wir haben nüssige Snacks.
Ja, vielleicht haben wir auch ein Dübelchen geraucht.
Alles klar.
Ich nehme euch hier noch ein bisschen mit
und zeige euch noch ein bisschen was zum Platz,
während ich unterwegs bin.
Jetzt gehen wir mal Jet-Ski fahren. Das Ding steht da draußen.
Da.
Wir machen eine kleine Tour.
Mit ihm zusammen.
Das war Spaß sein Vater.
So Kraft.
Ich bin schneller Autos gefahren,
aber wie die Leistung hier sofort anliegt.
Bodenlos.
Wer schon mal Jet-Ski gefahren ist, schreibt es mal in die Kommentare.
Heute geht es für einen kurzen Tagesausflug
mit den Locals vom Camp
in die Stadt.
Wir fahren ein bisschen rum,
gucken uns dies und das an,
bevor ich dann in den nächsten Tagen
direkt nach Istanbul ins Zentrum umziehe.
Ja, an alle meine Istanbul-Fans
und Istanbul-Lover around the world.
Das ist nur ein klitzekleiner Vorgeschmack.
In 14 Tagen kommt ein eigener Istanbul-Vlog.
Erst werden die geschält.
Dann werden die schön am Feuer geröstet.
Schier verbrannt, damit sich die Haut gut ablöst.
Die Schale natürlich nämlich.
Cheers.
Grünzeug darf natürlich auch nicht fehlen.
Tut so gut.
Erstes Essen heute.
Das ist eine sehr gute Frage.
Wie kann ich dir helfen, dein Geld auszugeben?
Lieber Kunde, ich bin hier, um dir zu helfen,
dein Geld auszugeben.
Nach diesem kleinen Rundgang über den Bazar,
ich weiß auch bis heute nicht mehr genau,
welcher das war, ging es noch kurz zum Barber
mit einer kleinen Rückenmassage,
bevor mir Haare und Bart gestützt wurden
und dann, natürlich hungrig, wie man dann isst,
gab es wieder was zum Essen,
bevor man dann einen letzten kleinen Cruise
durch Istanbul machte
und den Abend ganz entspannt ausklingen ließ.
So, endlich in Istanbul,
in der City,
in Taksim,
Galata,
Koresi oder so,
das ist hier in der Nähe.
Europa ist zu Ende.
Ich bin jetzt ein paar Tage hier,
in der Woche lang, dann bin ich noch mal
ein paar Tage am Campingplatz
und dann geht's Ende des Monats weiter
mit dem Schiff rüber nach Bursa.
Ja, was soll man sagen, es ist halt voll,
es ist halt ne Stadt, hier wohnen bestimmt
7.000 Leute
und
ich glaub von da, wo ich übernachten werde,
ist es gar nicht so weit zu dem Steg,
wo dann das Boot rüber geht.
Also ihr kriegt's ja mit, hier ist einiges los überall.
Excuse me.
Sorry.
Bleib halt wenigstens auf dem Fußweg stehen, du Depp.
Oh, herrlich.
Rachen ist doch das Beste.
Was ihr seht sind die letzten Meter.
Ich hab noch so
350 bis zum Airbnb.
Dann kann ich auch den Kollegen
mal durchlassen. Sorry.
Wir zentrieren ja wohl
links runter.
Aber geht auch
wirklich runter, wie ihr sehen könnt.
Moment mal, ist das diese Kirche?
Das ist doch das Ding
hinter mir, dieses bekannte
Galata irgendwas, Koratesi.
Digga, das sieht aus wie der
Glockenturm am Rathaus
in Leipzig.
Haben die einfach
nachgebaut. Also hier,
die hier haben's nachgebaut.
Nicht schlecht. Ich hab mich überhaupt
nicht auf diese Stadt vorbereitet. Ich habe überhaupt
keine Ahnung, was sie machen werden.
Mir wird das ehrlicherweise in andere Hände gegeben
dieses Mal. Bin gespannt, ob ich
die Kollegen aus dem Camp nochmal treffe.
Ich glaube, wir feiern meinen Geburtstag irgendwie
alle zusammen. Ach, ganz kurzer Schnitt.
Jetzt laufe ich nochmal zurück
die 100 oder die 80 Meter
bis zu diesem Glockenturm.
Und dann haben wir noch ein schickes Bild.
Wir müssen ja auch
Thumbnail-Footage organisieren.
Das passiert ja auch nicht einfach so irgendwie.
Ja, weil ich
Geburtstag hab und hohen Besuch erwarte aus der
Heimat,
hab ich eine Dachterrasse mit Jacuzzi
und gucke auf diesen Glockenturm.
Da bin ich wieder. Geschafft. Und?
Wie war das Video? Was sagst du?
Hat es euch gefallen? Schreibt es gerne mal
in die Kommentare.
Ja, ihr habt es gesehen. Die Türkei hat einiges
verändert. Es hat sich einiges verändert
in der Türkei. Es sind total neue,
andere Eindrücke und
die Gastfreundschaft hat sich erheblich
verändert. Ich kann euch schon mal spoilern.
In den nächsten Wochen, Monaten werde ich sehr, sehr
viele Begegnungen haben. Sehr, sehr viele
unerwartete Begegnungen haben.
Ich werde unerwartet nach Kapadokien
reisen, aber das sehen wir erst wahrscheinlich im
übernächsten Video. In 14
Tagen sehen wir uns im Video wieder und
dann komme ich mit einem
ausschließlich Istanbul
gewidmetem Istanbul Vlog
wieder zurück auf
eure Mattscheiben. Nächste Woche sehen wir
uns wieder live am Sonntag. Je nachdem,
wo ich dann sein werde, werde
ich wieder einige Fragen beantworten. Vielen Dank wie immer
für euer Einschalten, für eure Zeit,
für euren Support. Ich wünsche euch einen schönen
Start in die neue Woche. Bleibt schön gesund
und gehabt euch wohl.
Bis dahin.
Mua.