Darum sieht Wencke Myhre ihre Krebstherapie als Geschenk
1 Videoaufrufe·05.10.2026
Wenke Mühre blickt heute überraschend dankbar auf ihre Krebstherapie im Jahr 2010.
Damals musste die norwegische Sängerin Chemotherapie, Bestrahlung und eine Bühnenpause verkraften.
Im SWR-Podcast Assenheimers Promi-Talk erklärt sie nun, warum diese Zeit auch ein Geschenk war.
Nach Jahrzehnten voller Auftritte, Tourneen und Termine konnte sie erstmals innehalten.
Vor allem die Nähe zu ihrer Familie gab ihr Kraft.
Im SWR-Podcast berichtet sie, ihre Familie habe für sie gekocht und sie liebevoll aufgefangen.
Um Infektionen zu vermeiden, traf sich die Familie draußen am Feuer oder bei Spaziergängen.
Mit warmer Kleidung, einer Mütze und viel Lachen konnte Wenke ihre Krankheit zeitweise vergessen.
Trotzdem bezeichnet sie die Behandlung als tiefen Einschnitt und als neuen Nullpunkt in ihrem Leben.
Schon 2011 kehrte sie bei der nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oslo auf die Bühne zurück, mit Perücke im Schnee.
Die Sorge vor einer Rückkehr der Krankheit bestimmt ihren Alltag bis heute nicht.
Gegenüber Mein Star sagte sie,
Die Frage stelle ich mir nicht. Die Ärzte sagen, ich habe gute Prognosen und so lebe ich.
Am wohlsten fühlt sie sich in ihrem Zuhause auf der Insel Nessöa im Oslo-Fjord.

