Warum britische Royals beim Ritterschlag zum Schwert greifen
15.10.2026
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Videozusammenfassung
KI-generiertPrince William knighted former rugby player Kevin Sinfield at Windsor Castle, continuing a centuries-old tradition. Once a symbol of military authority and power in the Middle Ages, the ceremony now honors exceptional contributions to national life. Sinfield was recognized for his extensive fundraising efforts for people with motor neuron disease.
Wenn Prinz William zum Schwert greift,
steckt dahinter heute eine jahrhundertealte Tradition.
Vergangene Woche schlug er den früheren Rugby-Spieler Kevin Sinfield
auf Schloss Windsor zum Ritter.
Laut Express dient die Klinge nicht als Waffe,
sondern als feierliches Symbol.
Im Mittelalter übertrug der Monarch damit militärische Autorität
und zeigte seine Macht über Leben und Tod.
Heute würdigt die Zeremonie besondere Verdienste
um das nationale Leben.
Dafür kniet die geehrte Person auf dem rechten Knie vor dem Royal.
Die Klinge berührt zuerst die rechte und danach die linke Schulter.
Anschließend werden dem neuen Ritter die Insignien übergeben.
In Großbritannien heißt dieser Akt Accolade oder Dubbing.
Früher gehörte ein kräftiger Schlag dazu,
der die Widerstandskraft eines Kriegers prüfen sollte.
Über die Jahrhunderte wurde daraus eine behutsame,
rein symbolische Geste.
Sinfield erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz
für Menschen mit Motorneuron-Erkrankungen.
Sein früherer Teamkollege Rob Burrow
war selbst betroffen und starb 2024.
Seitdem sammelt Sinfield in dessen Andenken Spenden
und nutzt seine Bekanntheit für den guten Zweck.
In sechs Jahren kamen mehr als 15 Millionen Euro zusammen.
William leitete die Zeremonie stellvertretend für Charles.

