Im kleinen „Lumière“ Kino in Göttingen, das sich als Alternative zum Kommerzkino versteht, fand am 2. März die Deutschlandpremiere von „Unsilenced“ statt. Der mehrfach ausgezeichnete Thriller um Menschenrechtsverbrechen im kommunistischen China entstand aus dem Mut aller Beteiligter. Ein Film, den Hollywood wohl nie machen würde.
💎 Spenden für unsere Arbeit an: 👉 Per Paypal: http://bit.ly/SpendenNTDDeutsch 👉 Per Banküberweisung: Epoch Times Europe GmbH IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400 BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER Verwendungszweck: Spenden für NTD Deutsch Vielen Dank! ________________________________________________________________
Wir freuen uns über rege Diskussionen, bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Umgangsform! Beleidigungen sind nicht erwünscht. Danke.
Gerne dürfen Sie unsere Videolinks teilen, in Playlists oder auf Ihrer Homepage einbetten. Bitte respektieren Sie unsere Urheberrechte. Danke sehr. ________________________________________________________________
Deutschland Premiere in Göttingen.
Im Lumière Kino war erstmals in Deutschland der mehrfach ausgezeichnete Thriller
Unsilenced zu sehen.
Im Film Nach wahren Begebenheiten geht es zum Menschenrechtsverbrechen im kommunistischen China
an Falun Gong und wie es zum Verbot und Verfolgung der spirituellen Praxis kam.
Initiator der Veranstaltung war der junge Chinese Yuhan Huang.
Ich möchte die deutsche Publikum mehr wissen über die Lage der Falun Gong Praktizierenden in China,
mehr informieren.
Herr Huang ist 19 Jahre alt, macht gerade Abitur und ist Mitglied der Jungen Union.
Man hat ganz oft über die Lage von Tibeten, Hongkonger, Uiguren gesprochen,
aber zu wenig Menschen hat die Lage von Falun Gong Praktizierenden gekümmert.
Aus diesem Grund hat er mit anderen diese Filmvorführung organisiert
und auch Gäste zu einer anschließenden Diskussionsrunde mit eingeladen.
Doch während bei der Premiere in den USA sogar der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo anwesend war,
erhielt der Film in Deutschland bisher wenig Aufmerksamkeit.
Er erzählt die Geschichte einiger Jugendlicher, die die friedliche Qigong Praxis Falun Gong lernen
und kurze Zeit später einer willkürlichen Verfolgung ausgesetzt sind.
Auch in Göttingen war ein Falun Gong Praktizierender anwesend,
der Folter und Verfolgung am eigenen Leib erfahren hat.
Dort musste Zhifeng Guo 16 Stunden am Tag Zwangsarbeit verrichten.
Im Gefängnis hat er brutalste Folter erlebt.
Seit 15 Jahren lebt er nun in Deutschland und arbeitet als Elektroingenieur.
Kritische Spielfilme über China sind selten zu finden.
Auch Hollywood unterwirft sich meistens der Zensur, um auch dem Millionenpublikum in China gezeigt zu werden.
In einem Interview mit der englischsprachigen Epoch Times erzählt auch der Regisseur von UnSilenced Leon Lee,
dass sich der Dreh in Taiwan durchaus als schwierig gestaltet hat.
Immer wieder sprangen Schauspieler kurz vor dem Dreh ab, weil sie Angst vor Repressalien des KP-Regimes hatten.
Auch im Abspann, wo normalerweise die Namen der Schauspieler und Produktionsmitarbeiter zu lesen sind, steht öfter nur anonym.
Falun Gong Praktizierende sind in China nicht nur einer brutalen Verfolgung und Folter ausgesetzt,
sondern sind auch die Hauptopfer eines staatlich organisierten Organraubs.
Das Europäische Parlament verabschiedete zuletzt am 5. Mai 2022 eine Resolution,
in der es seine ernste Besorgnis über die anhaltende, erzwungene Entnahme von Organen chinesischer Dissidenten,
insbesondere von Falun Gong-Anhängern, zum Ausdruck brachte.
In Göttingen war auch Hubert Körper von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte anwesend
und stand sowohl dem Publikum als auch uns Rede und Antwort.
Was sehr positiv war, dass eine ganze Menge Chinesen da waren.
Das hat mir also sehr gut gefallen und auch die positive Resonanz einer der Zuschauer,
der das jetzt zum ersten Mal wahrgenommen hat, auch über die Verfolgung von Falun Gong.
Und er war sehr, sehr bedrückt. Das war für mich ein ganz starkes Erlebnis.
Wir fragten ihn, warum Falun Gong trotz der langen, brutalen Verfolgung so wenig in den Medien ist.
Na gut, es liegt einfach daran, man möchte mit der Volksrepublik China weiterhin gute Geschäfte machen.
Und da ist es natürlich nicht von Vorteil, wenn man solche massiven Menschenrechtsverbrechen
gegenüber seinem Geschäftspartner an die Tagesordnung bringt. Das ist eine ganz einfache Sache.
Doch für ihn ist es vor allem eine Frage der Moral und Ethik.
Wenn ich eine Firma habe und irgendwann feststelle, dass einer meiner Geschäftspartner
oder meiner wichtigsten Geschäftspartner ein Mafiosi ist, was mache ich dann?
Lasse ich mein Geschäft weiterlaufen ohne Rücksicht draufzunehmen?
Also es ist einfach eine Frage der Moral und der Ethik.
Herr Huang sagte uns, er sieht den Grund der fehlenden Berichterstattung vor allem in der Repression der KPC,
die die friedliche Gruppe in den Medien wie Terroristen darstellt.
Ja, selbstverständlich, das ist ein außenpolitischer Trick von den griechischen Paterchinas,
dass sie haben diesen westlichen Medien oder auch ausländischen Regierungen eine Rotlinie gegeben,
dass sie alle anderen Menschenrechtsthemen kritisieren dürfen, aber nur Falun Gong nicht.
Sonst würde es ganz extreme Konsequenzen geben.
Das ist extra für Falun Gong gemacht.
Er zieht nach dem Abend eine positive Resonanz.
Ich muss sagen, obwohl heute nicht so viele Leute gekommen sind, aber ich finde, das hat sich sehr gelungen.
Also diese Firma hat, kann man sagen, die ganze Wahrheit, was in den letzten Jahrzehnten in China passiert ist,
also die grausame, brutale Unterdrückung über die Falun Gong Praktizierende.
Ich habe gesehen, dass viele Leute geweint haben.
Ich glaube, dass es solchen Fakten, dass die Leute, die in einem demokratischen, freien Land aufgewachsen sind,
sie können so etwas überhaupt nicht vorstellen.
Auch Zuschauer fühlten sich durch den Film ermutigt, für die Wahrheit einzutreten.
Ich habe etwas ganz Interessantes in dem Film heute mitgenommen.
Zum Beispiel geht es um Wahrheit, Ehrlichkeit und Toleranz.
Also wir sollten ganz realistisch sein, unsere Meinung freigeben und auch unsere Nachbarn zum Beispiel wertschätzen
und auch ermutigen für seine Wahrheit.
Ob die kleine Veranstaltung im Göttinger Kino Lumiere allerdings Veränderung bringt, ist fraglich.
Doch immerhin eine deutsche Premiere.
Veranstaltungen wie diese finden dort öfter statt.
Zhu Fengguo berichtet uns zumindest, dass auch kleinere Aktionen Wirkung zeigen können.
Eine Bekannte von mir, sie wurde mehr als zehn Jahre verurteilt.
In Deutschland habe ich eine Aktion gemacht.
Die Deutsche bekam eine Postcard und die Postcard wurde nach China ins Gefängnis geschickt.
Diese Aktion macht großen Sinn, weil er nach dieser Aktion angefangen hatte und dann hat er im Gefängnis wenige Probleme gehabt.