Burg Krumau - Ruine Schwarzenöd

[2019-11-16] Wieder Fahrt von Ottenschlag über Zwettl nach Krumau um weitere Burgen am Kamp kennenzulernen. Der Aufstieg vom Ort zur, alles beherrschenden, halben Burgruine am Kamp.
Die Burg wurde im Jahre 1084 erbaut. Von 1261 bis 67 Wohnsitz der letzten Babenbergerin Margarete. Nach Trennung ihrer Ehe mit Ottokar II. Přemysl. Blick vom Burggarten auf die Kamp hinunter. Ein Teil der Burgfeste ist wieder bewohnt
Vom ersten Burgtor geht mein weiterer Weg zur Ruine Schwarzenöd und Schmerbach, immer an der Kamp entlang. Ab hier geht es in ein enges bewachsenes Tal und dann sehr steil die Uferböschung hinauf. Oben am Kamm angekommen verführt mich eine kleine Hinweistafel. Sie steht völlig verkehrt und führt mich statt zur Ruine Schwarzenöd wieder hinunter zur Kamp.
Mir wurde schon bald klar, dass es am Ufer der Kamp keine Burg gibt. Nach der ungenauen Karte glaubte ich allerdings, entlang der Kamp, bis Richtermaiß und dann hinauf nach Schmerbach zu kommen. Diese Felsenmauer hat oben die bekannte Frauenlucke.
Hier in diesem verwachsenen Gelände war kein Weiterkommen und so drehe ich um (und verliere meine Jacke). Vorbei an einem alten Steinhaus am Rückweg. Dann geht es wieder die Uferböschung hinauf zum Kamm. Oben angekommen, entscheide ich mich für einen der drei Forstwege. Ab Schmerbach gehe ich auf den Sagenweg zurück Richtung Ruine Schwarzenöd.
Weit geht es hinunter wieder zum Kamm und jetzt finde ich den Steg zur Ruine. Steil geht es vom Burgfelsen zur Kamp hinunter. Ich gehe auf der anderen Seite ebenfalls steil, ohne Steig, zum mir bekannten Graben. Nach viereinhalb Stunden, wieder am Hauptplatz von Krumau und Heimfahrt über Gföhl nach Ottenschlag.
