36 Videoaufrufe·12.04.2024
Das erste Mal in der Geschichte Österreichs werden die Wurzeln eines Baumes freigelegt, der vor 6 Jahren im neuen Stockholmer Baumpflanzsystem gepflanzt worden ist.
Bei diesem System wird ein großer Wurzelraum (für Großbäume bis zu 50m3) geschaffen, welcher anschließend mit großen Steinen (100-150mm) in Lagen von 30cm gefüllt und anschließend verdichtet wird. In den verbleibenden Hohlräumen wurde und wird ein Feinsubstrat eingeschlämmt, dessen wichtigste Komponente eine speziell beladene Pflanzenkohle ist. Damit soll gewährleistet werden, dass die Wurzeln des Baumes in den verbleibenden Hohlräumen der Steine genügend Platz, Wasser, Luft und Nährstoffe finden und der Baum dadurch wieder gesund alt werden kann.
Bei dieser ersten Ausgrabung waren die besten Experten Österreichs anwesend um das Wurzelwachstum zu verstehen, und um neue Erkenntnisse für künftige Baumpflanzprojekte in der Stadt zu gewinnen.
Vom Ergebnis dieser Grabung waren ausnahmslos alle Teilnehmer sehr beeindruckt, weil es gezeigt hat, dass dieses System tatsächlich wie erwartet funktioniert:
- In der gesamten Tiefe waren im Feinsubstrat überall zwischen den Steinen extrem dichte Wurzelbüschel zu finden.
- Wo kein Feinsubstrat zwischen den Steinen eingeschlemmt war, gab es auch keine Wurzeln.
- Im angrenzenden Naturboden waren sehr wenige Feinwurzeln zu finden, dafür aber umso mehr dicke und lange Wurzelstränge (offensichtlich suchen hier die Wurzeln nach Nährstoffen)
- Die Wurzeln können auch schmalste Spalten zwischen den Steinen durchwachsen und haben davor und danach ihr normales aussehen und Dickenwachstum – so können sehr eigentümliche Wurzelgebilde entstehen und Steine umwachsen oder diese sogar komplett einschließen.
- Das verwendete Feinsubstrat von Sonnenerde funktioniert perfekt – es sollen an der Rezeptur keine Veränderungen vorgenommen werden.
- Mit diesem Feinsubstrat kann das Wurzelwachstum auch perfekt gelenkt werden – in die Tiefe oder in die Länge oder Breite. Es hat offensichtlich keinen Einfluss auf die Kronenform, in welche Richtung die Wurzeln gelenkt werden.
Viele Informationen dazu findet man bei Sonnenerde und beim Arbeitskreis Schwammstadt, sowie bei der Firma ACO.
heute ist ein wirklich spannender Tag
für uns wir schauen uns das Stockholmer
baumpflanzsystem genauer an es sind alle
Experten aus Österreich angereist die
mit dabei sein wollen wenn zum ersten
Mal in der Geschichte ein Baum
ausgegraben wird der in diesem System
vor 5 Jahren gepflanzt worden ist das
heißt es geht darum die Wurzeln zu
beobachten wachsen sie wirklich zwischen
die Steine rein in das feinsubstrat wie
gut wird das angenommen schaut euch das
an und hört unseren Experten wirklich
zu
erdgeflüster das schwammschutzsystem für
Bäume ist die simple Möglichkeit im
Untergrund genug Wurzelraum zurfügung zu
stellen dass der Baum wirklich wachsen
kann egal ob in der Stadt oder am Land
das schwammschsystem für Bäume hat zwei
große Aufgaben einmal den Wurzelraum zu
schaffen und auf der anderen Seite
Wasser den unter befestigten Flächen zur
Verfügung zu stellen das
schwammstadtsystem für Bäume ist ein
System das unter versiegelten Flächen
die Möglichkeit schafft einen Wurzelraum
zu generieren ind dem Bäume sich
ordentlich ausbreiten können und alt
werden können schwamstadt für Bäume ist
gut für urbane Räume für begehbare
befestigte Flächen die trotzdem unten
drunter Lebensraum für die Wurzeln der
Bäume liefern müssen das
schwammstattsystem für Bäume ist ein
Substrat das heißt ein gemischtes
Verhältnis zwischen grob Steinen sehr
wirklich groben Blöcken fast wo Material
eingeschlemmt wird und dieses
einschlemmaterial bewirkt dass die
Wurzeln hier sich mit Nährstoffe und
Wasser versorgen können und dieser
grobschlag bewirkt dass wir grobe bohren
dazwischen haben und hier Wasser
einleiten können das heißt Wasser kann
sich hier speichern und die Wurzeln
können sich hier prächtig entwickeln das
schwammstadsystem für Bäume bringt
gegenüber der herkömmlichen Methode
einen Wurzelraum der an der Oberfläche
belastbar ist konventionelle Methode
heißt wir verwenden baumsubstrat das
meistens nicht überbaubar ist bei der
alternativen Methode der schwammstadt
haben wir Substrat das überbaubar ist
das heißt wir können befestigte
Oberflächen darüber bauen und trotzdem
ist der Baum mit den Nährstoff mit
möglichst viel Wurzelraum und mit Luft
versorgt und das ist das wichtige gibt
große Unterschiede und die sieht man
tagtäglich wenn man durch unsere Städte
geht die Bäume die konventionell
gepflanzt werden und wurden sterben in
der Regel nach 20 25 30 Jahren ab dann
ist aus nach dem schwammstchprinzip
gepflanzte Bäume wachsen in die Jahre
und Jahrzehnte hinein entwickel eine
vitale Krone und können so entsprechend
alterungsfähig und großen mächtig werden
und klimawirksam ich erwarte mir heute V
dem heutigen Tag Ergebnisse zu sehen
oder die die Theorie in der Praxis
bestätigt zu bekommen meine Erwartungen
heute sind zu sehen wie sich die
Baumwurzeln im Untergrund im grobschlag
verteilt haben wie der Baum nach 6
Jahren gewurzelt hat und wie das ganze
System schlussendlich funktioniert Tag
ist nicht ganz ohne Emotionen zu sehen
für mich weil damals wie wir am 20 April
2018 das GEP und konzipiert hatten der
Stefan und ich ging es eigentlich darum
den ersten schwammstadtbaum in Wien zu
pflanzen und hier mit Beteiligung von
verschiedenen Magistratsabteilungen
landesabteilungen Planerinnen und
Planern eine große Gruppe und zu zeigen
es geht es funktioniert und jetzt diese
Ulme zu sehen wo wurzelt sie ihn wie
wurzelt sie ih wo wird entsprechend das
im Untergrund das eingeschlemt das nicht
eingestimmte Material sich anders
verhalten oder sieht man überhaupt einen
Unterschied das ist meine freudige
Erwartung und ich muss ehrlich sagen
jetzt kenne ich natürlich einige
Projekte schon aus Skandinavien und auch
aus aus Österreich die auch schon
freigelegt wurden es wird ein
Unterschied geben und man wird ih sehen
die Erkenntnisse des heutigen Tages sind
die dass wir sehen wie die Wurzeln sich
in diesem Substrat verhalten weil wir
können ja nicht reinschauen in das
System und jetzt öffnen wir sozusagen
den Patienten am am offenen Herzen und
schauen eigentlich hinein wie die
Feinwurzeln und die grobwurzeln und die
die starkwurzeln sich verhalten und das
ist die Erkenntnis die wir heute
[Musik]
gewinnen
[Musik]
[Applaus]
es war wirklich f end wie schön sich das
wurzelbild zeigt und welche tollen
Erkenntnisse wir haben wir sehen im
oberen Bereich wo das normale
stadtbaumsubstrat mit vielen Steinen ist
relativ gute normale Wurzelbildung dann
kommt ein Bereich der Ausgleichsschicht
also wo nur grobschotter ist ohne
feinubstrat und darunter wo das
feinsubstrat in die Steine eingeschlemmt
worden ist da sieht man plötzlich in
jeden hohraum Wurzelbüschel drinnen das
heißt die Wurzel geht wirklich in die H
Räume rein verzweigt sich hier extrem
und lebt aus diesem feinen Substrat und
im Gegensatz beim nächsten Loch drüben
sieht man dass große Wurzeln rausgehen
und sogar an die Oberfläche wachsen das
heißt hier im stockholmsystem bleiben
die Wurzeln tatsächlich unten drinnen
weil sie ja alles finden was Sie
brauchen und das ist eigentlich die
genialste Erkenntnis wir können die
Wurzeln lenken dorthin wo wir sie haben
wollen und wir können damit dem Baum
optimal versorgen die Erkenntnisse von
heute sind ganz besonders die
Durchwurzelung des
feinsubstrats das genau dort wo das
feinsubstrat eingestämt wurde in diesen
Hohlräumen dieses feinstrat ordentlich
mit Buschen durchwurzelt ist das
feinsubstrat funktioniert perfekt aus
den Erkenntnis die wir heute gewonnen
haben sieht man dass das Substrat in
Kombination mit dem Baumwurzeln optimal
funktioniert hat ich bin beeindruckt vom
Ergebnis vor allem in den Bereichen wo
wir
eingeschlemmt haben haben wir ein
unglaublich tolles Wurzelwachstum bis in
große Tiefen bis hinunter in 1 m 70
Tiefe
das scheint momentan das beste zu sein
was wir tun können ja ich bin eigentlich
sehr zufrieden es sind viele Themen die
immer wieder so auftauchen die sind für
mich jetzt eindeutig klar und beweisbar
anhand eines Beispiels dass wir selber
gepflanzt haben und auf der anderen
Seite bin ich froh dass der Baum
weiterwachsen kann den diese Ulme ist
jetzt hier in diesem sechsten stand ja
nicht nur für diese sechs Versuchsjahre
gepflanzt worden sondern für die
nächsten 150 Jahre sozusagen und immer
wieder zu schauen ja ich bin sehr
zufrieden es übertrifft fast die
Erwartungen die ich gehabt hat an den
heutigen Tag weil wir einen schönen
Vergleich haben an den
Substratmischungen wir haben einerseits
gesehen dort wo fein Material nicht
eingeschlemmt wurde sich die Wurzeln
sich nicht so gut entwickeln im
Gegensatz dort wo fein matal
eingeschlemmt wurde dass die Wurzeln
auch wirklich nach unten gehen wirklich
bis in die tiefsten schrichten
reinwurzeln und sich diese Feinwurzeln
genau zwischen diesen Poren
wo wo wir gedacht haben dass sie es tun
und sie tun es genauso dass sie in
diesen grobporn wo das Feinmaterial
dazwischen ist sich am besten entwickeln
das Substrat funktioniert hervorragend
und beweist dass wir sogar noch tiefer
gehen könnten mit dem Substrat das heißt
auch noch höhere Aufbauten gehen könnten
und es ganz viel Spielraum ermöglicht
also für mich ist dieses Ergebnis dieser
wurzelausgrabung wirklich sensationell
es zeigt dass dieses System tatsächlich
funktioniert und dass Bäume in 6 Jahren
so aussehen können wie die Ulme hinter
mir alle Firmen sind da alle alles
Wissen ist da es gibt Beschreibungen wie
dieses System anzuwenden ist also es
braucht nur mehr Menschen die in der
Stadt Bäume pflanzen um die Städte in
Zukunft auch zu kühlen also los geht's
Bäume
[Musik]
pflatzen