Injektivität, Surjektivität und Bijektivität

Christian Spannagel
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🧑🏫Heutiges Thema: Wir schauen uns verschiedene Eigenschaften von Funktionen an.
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okay
wir definieren heute mal die Begriffe
injektivität sujektivität und
bijektivität das sind
Begriffe die bei Funktionen vorkommen
das sind Eigenschaften von
Funktionen und wir gehen ganz intuitiv
ran und versuchen uns klar zumachen was
diese Begriffe intuitiv bedeuten um
anschließend die Begriffe auch formal zu
definieren ist ja immer gut erstmal sich
konkret was klar zuumachen bevor man an
eine formale Definition geht oftmals ist
ein Mathematik andersrum man kriegt die
formale Definition hingeklatscht und
sollst dann überlegen was das konkret
bedeutet das ist aber der schwierigere
Weg ne Abstraktion muss ja in den Köpfen
stattfinden von euch von uns allen und
man muss von irgendwas abstrahieren das
heißt es gut erstm konkrete Bilder
Erfahrungen Anschauungen zu haben um
dann davon zu abstrahieren und die
allgemeine Formel aufzusreben schben
okay also wir schauen uns an was
bektivität injektivität sujektivität und
bektivität bedeutet und ich habe schon
angedeutet das sind Eigenschaften von
Funktionen was ist eine
Funktion was würdet ihr
sagen intuitiv eine Funktion versucht
das mal zu
beschreiben Haut was raus aus ganz egal
ob es richtig ist oder falsch will
einfach nur mal eure Intuition haben was
eine Funktion ist ja
Elvis x wird genau y ein x-Wert wird
genau ein Y einem y Wert zugeordnet mhm
das heißt eine
Zuordnung die einem Wert genau einen
anderen Wert
zuordnet wo kommen diese Werte
her okay das ist jetzt ein bisschen
eine Frage die von der ich genau ein
Antwort haben will sollte man nicht
machen also es gibt wir haben mit zwei
Mengen zu tun okay eine Menge und noch
eine
Menge die Menge nennen wir mal D und die
Menge hier nennen wir
z
Definitionsmenge und Zielmenge okay und
wir haben eine Funktion von der smenge
in die
Zielmenge also wir bilden Elemente einer
Menge ab auf Elemente einer anderen
Menge und du hast schon mit X und Y
bezeichnet oftmals sagt man ja sowas wie
F von X = Y wobei wir davon ausgehen
dass das X ein Element von D ist und das
Y ein Element von Z ja also X kommt hier
in dieser Menge vor und das Y irgendwo
hier und vielleicht skizzieren wir mal
diese Mengen irgendwie so ein bisschen
also das können natürlich endliche
Mengen sein und unendliche
Mengen und wir ich zeichne jetzt mal
eine endliche Menge okay weil eine
unendliche Menge dafür haben wir nicht
die Zeit
heute so da sind irgendwelche Elemente
drin und da sind irgendwelche Elemente
drin
man kann s nich auch vorstellen dass das
hier z.B ganz R ist die Menge der
rationalen Zahlen hätte ich hier
unendlich viele Knubbel drin und dass
die Menge der reellen Zahlen hät ja auch
unendlich viel Knubbel drin ne wir
können s aber auch vorstellen dass das
hier die Zahlen 1 2 3 4 sind und dass
die Zahlen irgendwas irgendwelche Zahlen
oder hier sind Dreiecke drin da sind
Vierecke drin oder irgendwas ja
irgendwelche mathematischen Objekte sind
dieser Menge und irgendwelche in dieser
so und jetzt
visualisieren wir die Abbildung die
Funktion mit Hilfe von pilen okay also
z.B wird dieses
x diesem y hier zugeordnet
okay wenn ich diese dieses x nehme in
die Funktion reinstecke kommt dieses y
da
raus oder wenn ich dieses hier x hier
nehme dann kommt vielleicht dieses y da
raus okay
was bedeutet genau einem zugeordnet was
darf nicht passieren bei einer
Funktion was kann ich in diesem Bild
hier nicht haben
Hexe genau ich kann nicht von einem
Punkt zwei Pfeile weggehen lassen das
geht nicht F VX wenn ich da x reinstecke
können da hinten nicht z schieden Werte
rauskommen wenn ich einen Wert
reinstecke in die
Funktion kommt genau ein Wert raus auf
der anderen
Seite okay wir haben das auch manchmal
als so ein Maschinenmodell dargestellt
ne so Funktion kann man auch sagen das
hier ist f so da stecke ich oben ein X
rein und unten kommt ein Y raus und es
kann nicht sein dass da unten zwei
Sachen
rausfallen sondern ja kann halt immer
nur
genau einem Wert zugeordnet werden so
ein
X und was auch wichtig ist der
Definitionsbereich da darf kein Wert
drin sein den ich nicht an die Funktion
geben kann
ne
also jedem x aus dem Definitionsbereich
jedem wird genau ein Y
zugeordnet so z.
und ich kann auch zwei Xen hier zwei
Elementen aus dem Definitionsbereich
derselbe Wert auf der anderen Seite
zugeordnet werden das
geht das zwei Pfeile auf dasselbe
Element im in der in der Zielmenge
verweisen ich kann aber nicht von einem
Element zwei Pfeile abgeen lassen also
ich habe eine Funktion wenn von jedem
Element im Bereich genau ein Pfeil
weggeht in die in die
Zielmenge dabei können die Pfeile auch
auf dasselbe Element gehen oder manche
Elemente in der Zielmenge werden gar
nicht getroffen das gibt's auch das muss
nicht der Fall sein dass H hinten alle
getroffen werden
ne sagt mir mal eine Funktion von den
reellen Zahlen in die reellen
Zahlen bei dem bei der zwei Elemente im
Definitionsbereich demselben Wert im
Zielbereich zugeordnet werden fällt euch
da was
ein
Elvis F VX = x² genau sag mir mal zwei
Werte im Definitionsbereich die
demselben Wert in der Zielmenge
zugeordnet werden
genau ne also das könnte die 2 sein das
könnte die -2 sein und wenn F von X = x²
ist werden beide der Zahl 4
zugeordnet und bei der Funktion gibt es
auch in der Zielmenge Werte die gar
nicht Funktionswerte sind nämlich
z.B ja
-1 ne -1 ist ja ein Element aus R kann
aber niemals Funktionswert sein von F
von X =
x² also eine Funktion bildet jedem
ordnet jedem Element in der
Definitionsmenge genau einen Wert in der
Zielmenge zu dabei können aber auch
diese Pfeile gemeinsam mehrere Pfeile
auf ein Element gehen und es können auch
Elemente geben in der Zielmenge die gar
nicht erreicht werden so das ist erstmal
eine
Funktion es sind durchaus auch
andere zusammen hänge hier denkbar wo
man hier mehreren zuordnen kann und so
weiß jemand was man dann hat wenn ich
jetzt hier auch von einem ausgehend
mehrere Pfeile vielleicht machen könnte
oder mehrere hier miteinander verbinden
weiß jemand welchem mit welchem Begriff
übergeordneten Begriff man es dann zu
tun hat ich verrat euch
Relation eine Funktion ist eine
spezielle Relation nämlich eine bei der
genau einem Wert in der der Linken Menge
ein Wert in der rechten Menge zugeordnet
wird also jedem Wert in der Linken genau
ein Wert in der rechten
okay was bedeutet
injektivität weiß es jemand als einige
von euch hatten die Begriffe ja schon
mal wisst ihr noch was injektivität
bedeutet
wann ist eine Funktion
injektiv keine
Ahnung das wird das noch mal wiederholen
wann ist eine Funktion injektiv
wenn eine Sache nicht der Fall ist das
da eine Funktion ist
injektiv wenn es keine zwei
verschiedenen Elemente im
Definitionsbereich gibt die
demselben Wert in der Zielmenge
zugeordnet
werden also bei der injektiven Funktion
darf das nicht der Fall sein jedes
Element hierin in der Zielmenge wird von
maximal einem Pfeil
getroffen nicht zwei nicht drei nicht
vier von maximal einem Pfeil
okay also das müssen wir wegmachen bei
injektiv das kann nicht sein das mal
hier weg so und dann machen wir das
so
okay das wä eine injektive Funktion
jedes Element in der Zielmenge wird von
maximal einem Pfeil getroffen manchmal
gar
nicht
okay aber auf keinen Fall zweimal oder
dreimal oder
so so und jetzt formulieren wir das mal
formal injektiv
bedeutet be alle X1
und x2 aus dem Definitionsbereich
gilt wenn F von X1
= F von X2
ista dann folgt daraus x1 = x2
also wenn ich zwei beliebige Elemente
aus dem Definitionsbereich
nehme die sind in der Regel verschieden
können aber auch gleich sein ne
irgendwelche zwei Elemente aus dem
Definitionsbereich wenn die auf dasselbe
Element im Zielbereich abgebildet
werden dann müssen sie gleich gewesen
sein es können keine zwei verschiedenen
gewesen
sein also wenn zweimal der gleiche
Funktionswert rauskommt dann muss schon
derselbe Wert reingesteckt worden sein
in die Funktion in die funktionsmaschine
das ist die übliche Weise das zu
definieren wenn ihr euch mit
Implikationen auskennt dann ist diese
Implikation ja äquivalent zu x1
x2 dann folgt daraus F von X1 ist le F V
X2 ne das ist das was wir uns vorhin
intuitiv überlegt hatten wenn z
Element im Definitionsbereich
unterschiedlich sind dann müssen auch
ihre Funktionswerte unterschiedlich sein
üblicherweise wird
aber die Definition von indektivität so
gemacht also wenn zweimal derselbe
funktionsswert rauskommt dann müssen
auch schon die Werte in der
Definitionsmenge gleich gewesen
sein okay
gut so das ist
injektivität was bedeutet Subjektivität
weiß das jemand von Euch
ja genau wenn es hier hinten keine
Elemente gibt die nicht von dem Pfeil
getroffen werden jedes Element hier in Z
wird von dem Pfeil
getroffen bra noch mal
zwei Elemente mehr so also ich kann noch
ich kann weiterhin den Fall haben
ne ich kann den Fall haben dass jetzt
zwei Pfeile auf dasselbe Element gehen
das muss ja nicht injektiv sein aber es
darf kein Element geben irgendwas hier
gesch konstruieren
so das nicht getroffen
wird hier hinten in der Zielmenge ist
kein Element drin das nicht von einer
Pfeilspitze getroffen
wird
sojektiv
bedeutet für alle y aus der
Zielmenge gibt es ein X aus der
Definitionsmenge s dass F von X = Y
ist gib mir irgendein Element aus der
Zielmenge und dann sage ich dir ein
Element aus der Definitionsmenge so dass
F von X = Y ist
okay und
bektiv
bedeutet injektiv und
sujektiv also eine Funktion ist bijektiv
wenn sie injektiv ist und wenn sie
sujektiv ist
ist diese Funktion hier
biektiv die ich jetzt hier gemalt
habe mokli du schüttelst den Kopf
warum genau das hat zwei Pfeile also was
ist diese Funktion
nicht ne nicht injektiv genau ne nicht
injektiv das heißt das müssen wir
wegmachen wenn wir die injektiv machen
wollen irgendwas muss hier aber von
ausgehen ne dann machen wir noch mal ein
Element rein tun mal so als GB's da noch
eins so ist diese Funktion hier
biektiv
Hexe genau die zwei Punkte haben wir die
haben die werden von kein Pfeil
getroffen die Funktion ist also nicht
subjektiv
wie sieht's mit dieser Funktion
aus ist die ist die
biektiv
ja jeder Punkt hat PIL und nur
ein jeder Punkt in der Zielmenge wird
von einem Pfeil getroffen ist also
subjektiv aber von maximal einem Pfeil
also injektiv
jeder Punkt in der Zielmenge wird von
mindestens einem Pfeil
getroffen
sujektiv jeder Punkt in der Zielmenge
wird von maximal einem Pfeil getroffen
injektiv bijjektiv bedeutet also
injektiv und subjektiv jeder Knubbel
hier rechts wird von mindestens einem
und von maximal einem PIL getroffen also
von wie vielen Pfeilen wird jeder hier
getroffen von mindestens ein und von
maximal ein
also genau
einem bei einer bidektiven Funktion wird
jedes Element in der Zielmenge von genau
einem Pfeil
getroffen
so bei einer Funktion ganz allgemein
geht von jedem Element im
Definitionsbereich genau ein Pfeil
aus bei einer bijektiven Funktion wird
jedes Element in der Zielmenge von genau
einem Pfeil
getroffen es gibt also eine Eins zu ein
Zuordnung was dazu führt dass die beiden
Mengen gleichmächtig
sind die haben die gleiche Anzahl von
Elementen ne
hier geht von jedem Element genau ein
Pfeil Weg hier trifft jedes Element
genau ein
Pfeil also müssen überall beiden Mengen
die gleiche Anzahl von Elementen
sein ich habe keine wenn hier mehr drin
wä den Z dann hätte ich hier Elemente
die nicht getroffen werden wer nicht
mehr subjektiv oder wenn ein Element
hier von zwei Pfeilen getroffen wird
dann würden hier ja zwei Elemente drauf
abgebildet werden dann hätte ich da eins
weniger so Z sagen da aber exakt ein
Pfeil von einem Element hier weggeht und
genau dort exakt ein Element trifft gibt
es eine Eins zu ein
Zuordnung deswegen sind auch zwei Mengen
gleichmächtig wenn es eine bijektive
Abbildung zwischen beiden
gibt das ist das typische Problem wie
wie kann man die gleichmächtigkeit von
zwei Mengen feststellen wenn man nicht
zählen
kann der Schäfer geht morgens mit seinen
Schafen auf die Weide ja aus dem also
holt sie aus dem Gatter raus und es sind
ziemlich viele Schafe und der kann er
nicht zählen und ich merke wie viele
sind und so weiter also was macht er
jedes Schaf das aus dem Tor rausläuft
legt einen Stein neben
hin und abends wenn die Schaf wieder
zurückkommen nimmt auf jedes Schaf ein
Stein wieder
weg warum funktioniert das weil es von
Schaf zu Stein eine Eins zu ein
Zuordnung
gibt ich darf nicht mehr Steine als
Schafe haben mehr scharf als Stein ich
habe genau eine Eins zu ein Zuordnung es
gibt eine bijektive Abbildung zwischen
scharfen und Steinen genauso ist das
hier also
letztenendes macht man mit diesen
Definition nichts anderes
als eine Situation darstellen von bei
der von jedem Element hier genau ein
Pfeil in die andere Menge geht das ist
sowieso eine Funktion und aber auch hier
jedes Element von genau einem PIL
getroffen wird eine der ein zu ein
Zuordnung biektivität
also ziemlich intuitive Sache die
kompliziert aufgeschrieben
ist habt ihr zu den Begriffen Frage
