25 gewaltige Dammbrüche, die auf Kamera festgehalten wurden

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In dieser Ausgabe geht es um die schwersten Stauanlegenunfälle der letzten Jahrzehnte. Viel Spaß beim Zuschauen!
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In diesem Video geht es um das Kräftemessen zwischen Mensch und Natur.
In den nächsten Minuten bekommt ihr dramatische und schockierende Havarien an Stauanlagen aus aller Welt zu sehen.
Lasst uns loslegen!
Dammbrüche gehören mit zu den schlimmsten Katastrophen, die von Menschen verursacht werden,
weil sie oft unerwartet passieren und deren Folgen großflächig zu spüren sind.
Auch diese Havarie war eine böse Überraschung für die 6000 Einwohner der polnischen Stadt Stroniszlonski.
Dort kam es an einem Sonntagmorgen im Herbst 2024 zu einem Dammbruch.
Ein Seitenschaft des Staudamms war beschädigt und daraufhin gebrochen.
Kurz nach dem Dammbruch haben die Wassermassen die Stadt sowie die umliegenden Ortschaften überflutet.
Wie es oft der Fall ist, kam das Unglück für die Menschen vor Ort völlig überraschend,
sodass in den betroffenen Gebieten Panik und Chaos ausbrachen.
Mehrere Einwohner, die es nicht geschafft haben, sich selbst in Sicherheit zu bringen, mussten mit Hubschraubern evakuiert werden.
Wie sich später herausstellte, gab es am Damm nicht einmal eine Funkverbindung,
über die man die Bevölkerung über die Katastrophe hätte informieren können.
Doch glücklicherweise hatten die Überschwemmungen keine Menschenleben gefordert.
Aber für alle wurde offensichtlich, dass man es mit der Sicherheit an der Stauanlage in Zukunft genauer nehmen sollte.
Der Mount Poly Dammbruch, der sich in British Columbia im Norden Kanadas ereignete, hatte katastrophale Folgen für die Umwelt.
Nach dem Dammbruch entleerte sich das Absetzbecken mit einem Volumen von rund 25 Millionen Kubikmetern Wasser und Abraumschlamm
sowie weiterem erodierten Material der Kupfer- und Goldmine von Mount Poly in einen See und von da in mehrere Flüsse.
Als Ursache des Dammbruchs machte man in einer der ursprünglichen Baugrunduntersuchungen
nicht erkannte Schicht eiszeitlicher Seetone zwischen zwei Geschiebemeergeschichten in der Gründung des Dams aus.
Nach dem Unglück wurde vorübergehend lokal ein Notstand ausgerufen.
Die Verwendung von Trinkwasser und Lachsfang wurde eingeschränkt.
Allein für die Bekämpfung der Umweltverschmutzung haben die Behörden von British Columbia 40 Millionen Dollar bereitgestellt.
Doch noch Jahre später stellen Umweltschützer erhöhte Konzentrationen von Arsen, Kupfer, Mangan und anderen potenziell gefährlichen Stoffen in dem Gebiet fest.
Dies ist ein trauriges Beispiel dafür, welche schweren und langfristigen Folgen
eine unverantwortliche Nutzung von Naturressourcen für Mensch und Umwelt haben kann.
Der an der Grenze zwischen Oklahoma und Texas gelegene Lake Texoma ist einer der größten Stauseen der USA.
Seine Fläche beträgt 360 Quadratkilometer.
Hier wird seit dem Jahr 1943 der Red River durch den Denison-Damm aufgestaut.
Der Stausee speist sich hauptsächlich aus zwei Flüssen, aus dem bereits erwähnten Red River und dem Washita River.
Die wichtigste Funktion des Staudamms und des Stausees ist der Schutz der Region vor jährlichen Überschwemmungen.
Darüber hinaus dient der Lake Texoma der Wasserversorgung, Stromerzeugung und der Flussregulierung.
Doch wo so viel Wasser an einem Ort ist, kann es nicht ausbleiben, dass etwas mal schief läuft.
2015 hat der Stausee weltweit für Schlagzeilen gesorgt, als ein Anstieg des Wasserstandes zu einer Vielzahl von Anomalien und Beschädigungen führte.
Ganze Straßen wurden überflutet und teilweise weggeschwemmt und der Überlauf des Denison-Damms verwandelte sich in einen furchterregenden Trichter mit Strudel.
Zum Glück sind die Menschen in dieser Region an das Leben am Wasser gewöhnt und konnten die Folgen der Naturkatastrophe durch Mut und gegenseitige Unterstützung schnell bewältigen.
Manchmal nehmen Dammbrüche die Ausmaße eines geologischen Kataklysmus an.
Genau das war beim Grubenunglück von Pequend am 2. Juli 2020 in Myanmar der Fall.
Die Dämme umschließen in solchen Bergwerken die Abraumhalden, die durch das Aufschütten von Abraum entstehen.
Solche Minen sind jedoch oft eine Gefahr für die Umwelt, insbesondere wenn seitens der Betreiber bei der Sicherheit weggeschaut wird.
Diese Bilder zeigen ein Beispiel für einen Dammbruch, der mit einem kleinen Einbruch beginnt.
Doch dann rollen die Erd- und Gerollmassen den Abhang hinunter in ein mit Wasser gefülltes Tal.
Die Amateuraufnahmen zeigen den Bruch eines Damms an einem künstlichen Gewässer in Usbekistan.
Der Sadoma-Stausee ist eine große Stauanlage mit einer Fläche von etwa 60 Quadratkilometern und einer Tiefe von 28 Metern.
Da wurde 2017 zur Bewässerung der Anbauflächen und zur Stromerzeugung angelegt.
Doch schon 2020 ist hier ein schwieriges Unglück passiert.
Infolge eines Dammbruchs wurden 610 Quadratkilometer Land vollständig überflutet und mehrere 10.000 Bewohner mussten evakuiert werden.
Eine spätere Untersuchung ergab, dass der Dammbruch auf Fehler in den Planungsunterlagen und Versäumnisse während der Bauphase zurückzuführen sei.
So wurde aus einem Großprojekt, das das Leben der Menschen in der Region verbessern sollte, ein Desaster.
Die Burgenstaumauer der Tignes-Talsperre, die sich in Frankreich im Département Savoie befindet, ist ein majestätisches und wunderschönes Bauwerk.
Die Talsperre, die Anfang der 1950er Jahre errichtet wurde, hält an dem Wasserdruck des Fassungsvermögen des knapp 3 Quadratkilometer großen Stausees von mindestens 235 Millionen Kubikmetern Wasserstand.
Doch selbst so ein Ungetüm wird manchmal von Klimaeskapaten überfordert.
Im Herbst 2019 wurde die Region durch heftige Regenfälle heimgesucht, die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösten.
Die Staumauer ist zwar nicht gebrochen, aber sie lief über und ließ gewaltige Wassermassen durchströmen.
Der Oroville-Damm ist ein wuchtiges und faszinierendes Bauwerk, das in den 1960er Jahren errichtet wurde.
Es ist die höchste Talsperre in den Vereinigten Staaten.
Der Erdschutt-Damm ist 235 Meter hoch.
Er befindet sich am rechten Ufer des Feather Rivers, einem Nebenfluss des Sacramento River, und ist unglaublich wichtig für die Wasserversorgung des gesamten Bundesstaates Kaliforniens.
Er hält über 4 Kubikkilometer Wasser zurück.
Besonders bekannt ist die Hochwasserentlastung mit Toastbecken und Schussrinne, die 930 Meter lang und 505 Meter breit ist, sowie einen Notüberlauf mit einem Ablauf des Wassers in den Feather River.
Und im Winter 2017 hat der Staudamm nach wochenlangen Regenfällen sein maximales Stauziel erreicht.
Nachdem im Einzugsgebiet des Feather Rivers 330 Millimeter Niederschlag fielen, stieg der Wasserspiegel im Stausee um das Vielfache an.
Um die Situation zu retten, wurde der Notüberlauf in Betrieb genommen, über den noch nie zuvor Wasser abgeführt wurde.
Um eine Katastrophe durch eine Unterspülung des Notüberlaufs zu verhindern, wurde die über das betonierte Hochwasserentlastungsgrinne des Staudamms abfließende Wassermenge wieder erhöht,
was den Wasserspiegel des Stausees absinken ließ, jedoch zu massiven Fortschreiten der Schäden an der Schussrinne führte.
Teile des Wassers der Schussrinne flossen nun neben der Rinne und führten zur massiven Erosion am Hang.
188.000 Menschen mussten evakuiert werden.
Mit Hubschraubern wurden Felsbrocken in Big Bags unterhalb des Notüberlaufs abgeworfen, um den Abhang vor der Mauer zu verstärken.
Glücklicherweise hat sich die Lage schließlich stabilisiert und die Havarie ist nicht in einer Katastrophe ausgeartet.
Der Oroville-Damm wurde anschließend umgebaut, um die Kapazität der Hochwasserentlastungsanlage auf 710 Kubikmeter Wasser pro Sekunde zu erhöhen.
Dieser faszinierende Wasserfall ist Teil des Nollie-Chucky-Dams, der sich am gleichnamigen Fluss im US-Bundesstaat Tennessee befindet.
Der malerische Ort war während der letzten 100 Jahre ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische,
bis im September 2024 der berüchtigte Hurricane Helene, ein tropischer Sturm der Kategorie 4, hierfür Chaos gesorgt hat.
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 kmh hat er immense Schäden angerichtet.
In Tennessee angekommen wurde er bei seiner Auflösung posttropisch, produzierte aber weiterhin katastrophale Niederschläge.
Infolgedessen trat der Nollie-Chucky-River über die Ufer und die Tennessee Valley Authority gab eine Warnung der Stufe Rot heraus,
in der es hieß, dass ein Dammbruch oder Versagen unmittelbar bevorstehe.
Wenige Stunden später bot er noch vor kurzem idyllische wirkende Wasserfallen einen bedrohlichen Anblick.
Der Wasserstand erreichte einen Rekordwert von 2,4 Metern.
Obwohl riesige Wassermassen über den Damm strömten, gab der Nollie-Chucky-Damm nicht nach und es kam nicht zu einem Bruch.
Dadurch blieben den Anwohnern noch größere und verheerendere Folgen des Tropensturms erspart.
Es hat immer etwas Tragisches an sich, wenn ein Damm bricht, denn Stauanlagen sind Teil unserer Geschichte.
Viele davon haben über Generationen hinweg dem Wohl der Menschen gedient.
Der Rapid and Dumb wurde 1908 am Blue Earth River, einem Nebenfluss des Minnesota River, gebaut.
Er überstand die große Flut von 1965 und wurde 1983 umfassend saniert.
In all den Jahren war er die wichtigste Energiequelle und der Stolz der Einwohner von Rapid and Township und des gesamten Blue Earth County, wo 70.000 Menschen leben.
Direkt am Damm gab es ein berühmtes Restaurant mit hausgemachten Speisen, das jahrzehntelang Gäste empfing.
Doch die Unfälle der letzten Jahre haben dieser glorreichen Geschichte ein Ende gesetzt.
Nach den Überschwemmungen von 2019 musste die Stromerzeugung eingestellt werden.
Und im Sommer 2024 wurde die Umgebung des Rapid and Staudamms in Minnesota nach tagelangen Regenfällen am Blue Earth River unterspült.
Im Fluss haben sich unzählige Trümmerteile gesammelt, die den Wasserfluss am Staudamm behinderten.
Irgendwann wurde der Druck so groß, dass sich das Wasser einen Weg neben dem Damm suchte.
Dabei wurde der angrenzende Hang unterspült und mehrere Gebäude wurden mitgerissen.
Die Einwohner des betroffenen Gebietes mussten evakuiert werden.
Der beschädigte Staudamm soll nun abgerissen und die nebenan stehende Autobrücke durch eine neue ersetzt werden.
Dieser beinahe Dammbruch in Großbritannien führte dazu, dass eine ganze Stadt evakuiert werden musste.
Im Sommer 2019 haben heftige Regenfälle im Norden Englands für massive Überschwemmungen gesorgt.
Nach den starken Niederschlägen drohte der Damm des Todbrook-Reservoirs in der Nähe von Whaley Bridge in der Grafschaft Derbyshire die drängenden Wassermassen nicht mehr zu halten.
Schließlich ist er teilweise gebrochen, was für die örtlichen Behörden Grund genug war, die gesamte Bevölkerung der Stadt,
also rund 5000 Menschen, die eine ganze Woche außerhalb ihres Zuhauses verbringen mussten, zu evakuieren.
Um den kompletten Kollaps fortzubeugen, warnte man sich hilfesuchend an die Luftstreitkräfte des Landes.
Mit einem Chiller-Kuppschrauber der Royal Air Force wurden die erodierten Stellen des Dammes durch 400 Tonnen Sand, Kies und Schotter verstärkt.
Später, als das Schlimmste überwunden war, wurden die Einrichtungen zur Hochwasserentlastung grundlegend umgebaut.
Damit überschüssiges Wasser bei Überschwemmungen besser abgefüllt werden kann.
Nach Abschluss der Bauarbeiten soll im Winter 2025 bzw. 2026 der See wieder eingestaut und als Ort des Segelsports sowie als Auswuchsziel genutzt werden.
Der CPNC namen Neustaudamm ist 2018 eingestürzt. Das war der schlimmste Unfall, der sich in den letzten Jahren in Laos ereignet hat.
Der Bau des Schüttdammes im Südosten des Landes, unweit der Stadt Paksong, begann 2013 als Teil eines ambitionierten Wasserkraftprojektes,
das 1,2 Milliarden Dollar kostete und unter dem Namen Batterie Asiens bekannt ist.
Für die Wirtschaft des Landes, das keinen Zugang zum Meer hat, aber von zahlreichen Flüssen durchzogen ist, spielen die Staudämme eine wichtige Rolle.
Am 23. Juli um 8 Uhr abends kam es plötzlich zu einem Bruch des Satteldammes, einer Hilfskonstruktion, die das Wasser zurückhält.
Das hatte sofort katastrophale Folgen. Dutzende von Gebäuden, Brücken und Straßen wurden weggeschwemmt und sechs nahegelegene Dörfer überflutet.
Insgesamt wurde die Provinz Atapü durch 5 Milliarden Kubikmeter Wasser überflutet. Viele Häuser standen bis an die Dächer unter Wasser.
Die Fluten haben eine gewaltige Spur der Zerstörung hinterlassen.
Genaue Gründe für den Dammbruch sind nicht bekannt, aber es ist ganz offensichtlich, dass während der Bauphase schwere Fehler begangen worden sein müssen
und niemand im Voraus an die Sicherheitsmaßnahmen gedacht hat, die die Bewohner der Region schützen sollten.
Große Katastrophen tragen sich oft an stillen und abgelegenen Orten zu.
In der Kleinstadt Adenville, die am östlichen Ufer des Tittabawasee River im US-Bundesstaat Michigan liegt,
brach eines Tages der gleichnamige Damm, was schwere Überflutungen auslöste.
Der Adenville-Damm ist ein ziemlich altes Bauwerk, das 1924 zur Kontrolle des Wasserspiegels und zur Stromerzeugung gebaut wurde.
Möglicherweise lag die Ursache des Unfalls darin, dass die vor so langer Zeit errichtete Stauanlage nicht für die heutigen Bedingungen ausgelegt war
und im Laufe des Jahrzehnts lang betriebsstark abgenutzt wurde.
Alles fing am Abend des 19. Mai 2020 an, als der Adenville-Damm zu bröckeln begann.
Auf diesen Bildern ist der Kollaps des Dams und somit der Moment zu sehen, in dem das Verhängnis seinen Lauf nahm.
Aufgrund der heftigen Regenfälle stieg der Wasserstand des dazugehörigen Stausees an und irgendwann gab der östliche Teil des Dams dem Wasserdruck nach.
Mehr als 10.000 Einwohner von Adenville, Sanford und Midland mussten in Sicherheit gebracht und 3.500 Häuser geräumt werden.
Wie schon so oft kam es auch hier zu einem Dominoeffekt, in dem ein Problem zu einem weiteren führte.
Die Wassermasten aus dem Stausee ergossen sich stromabwärts und ließen den Tittabawasee-River über die Ufer treten.
Anschließend sprach auch der Sanford-Damm, wodurch der Bezirk Midland weitflächig überflutet wurde.
Dies führte zu großen Sachschäden, die auf 200 Millionen Dollar geschätzt wurden,
und einem Gerichtsverfahren, in dem festgestellt wurde, dass die Firma, die den Adenville-Damm betreibt,
gegen ein Gesetz des Bundesstaates verstieß, in dem sie die Sicherheitsrisiken nicht rechtzeitig behoben hat.
Die dramatischen Aufnahmen zeigen einen kollabierten Damm an einem See im Achusa Creek Waterpark im Quitman County im US-Bundesstaat Mississippi.
Der knapp zwei Quadratkilometer große See war bei Ausflüglern und Anglern sehr beliebt,
bis die Wassermassen ein 30 Meter großes Loch ins Absperrbauwerk gerissen haben.
Das Wasser strömte hinein und überschwemmte ein großes Gebiet.
Der Wetterdienst gab sofort eine Warnung vor Überflutung in den flussabwärts gelegenen Ortschaften heraus.
Das war das Einzige, was getan werden konnte.
Technische Mittel, um einen gebrochenen Damm zu flicken, gibt es schlicht und ergreifend nicht.
Zum Glück gab es bei den Überschwemmungen keine Verletzten.
Aber die Folgen einer solchen lokalen Flutkatastrophe sehen trotzdem echt gruselig aus.
Im Sommer 2023 mussten die Menschen an der Westküste Norwegens mit den verheerenden Folgen des Sturms Hans kämpfen,
der in Nordeuropa für Chaos sorgte, indem er heftigen Wind, starke Regenfälle und Erdrutsche mit sich brachte.
Der Damm wurde von der Natur genommen.
Wie man hier sieht, ist er ziemlich stark.
Ein kleiner Update.
Ungefähr wo ich gestern war.
Einige der Steine sind weggefallen.
Das Wasser ist etwas zurückgegangen.
Aber nicht nur das. Dabei ist auch ein Staudamm teilweise gebrochen,
der zum Wasserkraftwerk Braskereitfoss gehört und nordöstlich von Oslo liegt.
Nach tagelangen massiven Regenfällen ist Norwegens wasserreichster und längster Fluss Glomma über die Ufer getreten und es kam zu einem Dammbruch.
Riesige Mengen Wasser strömten über den westlichen Teil der Betonmauer.
Etwa 1000 Anwohner mussten in Sicherheit gebracht werden.
Die Überschwemmungen haben große Schäden in der Region verursacht.
Es wurde unter anderem ein mobiles Haus von den Wassermassen fortgerissen und an einer Brücke zerdrückt.
Staudämme sind nicht nur durch Extremwetterereignisse gefährdet, sondern auch durch Faktoren, die von Menschen verursacht werden.
Dieser Vorfall ereignete sich im Muscogee County, Oklahoma.
Während eines Hochwassers am Arkansas River wurden zwei Lastgäne aus ihren Verankerungen gerissen und trieben stromabwärts, bis sie gegen ein Damm prallten.
Angesichts des hohen Wasserstandes hätte eine solche Kollision das Bauwerk zerstören oder den Wasserfluss blockieren können, was beides zu Überschwemmungen geführt hätte.
Die Behörden ordneten daher die Evakuierung von 600 Einwohnern der Stadt Weber Falls an, die nur wenige Kilometer vom Damm entfernt liegt.
Glücklicherweise ging die Situation glimpflich aus.
Und die mit Dünger beladenen Kähne sind zwar gesunken, wurden aber einen Monat nach dem Vorfall vom Flussgrund geborgen.
Das Sturmtief Frank hat im Winter 2015 die britischen Inseln heimgesucht.
Besonders schwer getroffen waren die zentralen Gebiete Schottlands.
Heftige Niederschläge, die an Weihnachten für eine unangenehme Überraschung sorgten, führten dazu, dass die Flüsse im Bezirk Highland über die Ufer traten.
Das Unwetter hat auch dem Pitliquid-Damm, der in die schottischen Denkmallisten aufgenommen wurde, stark zugesetzt.
Er hat sich von einem majestätischen und ruhigen Ort in einen heftig tosenden Wasserfall verwandelt.
Guckt mal, wie das Mitte des 20. Jahrhunderts errichtete Betonbauwerk den Folgen des Sturms trotzt.
Man glaubt es kaum, was manche Absperrbauwerke so an Druck aushalten.
Der Damm des am Housatonic River im US-Bundesstaat Connecticut errichteten Wasserkraftwerks Stephenson wurde im Jahr 2024 dem schwersten Härtetest in seiner mehr als hundertjährigen Geschichte unterzogen.
Nach starken Regenfällen, wie man sie dortzulande seit über 100 Jahren nicht mehr erlebt hat, ist er übergelaufen.
Die Wassermassen strömten 50 Mal schneller als normal und sorgten für große Verwüstung im Einzugsgebiet.
Unter anderem ist ein Straßenabschnitt in der Stadt Monroe eingebrochen.
Doch der Stephenson-Damm gab nicht nach.
Wie ein Vertreter des Unternehmens, das das Kraftwerk betreibt, sagte, nur eine Katastrophe biblischen Ausmaßes könnte diese Staumauer zerstören.
Der Lake Dunlap ist ein wunderschöner Stausee, der sich am Fluss Guadalupe unweit der Stadt New Brownsfeld im US-Bundesstaat Texas befindet.
Seit 1931 wurde hier Elektrizität gewonnen und der Stausee selbst ist längst zum beliebten Ausflugsziel geworden.
Er hat eine Fläche von 170 Hektar und erhebt sich 175 Meter über das Gelände.
Und am Morgen des 14. Mai 2019 ist es an diesem Ort zu einer Katastrophe gekommen.
Ein Überlauftor stürzte ein und das Wasser strömte ins Tal.
Wie sich später herausstellte, war die Ursache die Alterung des Baustahls.
Am Ende des Tages war der See fast komplett entwässert. Der Wasserstand sank um mehr als zwei Meter.
Glücklicherweise blieb der untere Betonteil des Dams unversehrt und die vollständige Trockenlegung blieb aus.
Nach diesem Vorfall wurde beschlossen, den Damm zu sanieren und moderne hydraulische Falltore zu installieren.
Die Umsetzung des Projektes kostete 35 Millionen Dollar und dauerte mehrere Jahre.
Erst im Herbst 2023 gaben die Behörden bekannt, dass der Lake Dunlap wieder aufgefüllt werden soll.
Selbst ein kleiner Fluss kann bei einem Dammbruch immense Probleme bereiten.
Nach starken Regenfällen im zentralen Russland ist der Fluss Gorod Janka über die Ufer getreten und hat ein Erddamm unterspült.
Das Wasser suchte sich neue Wege. Infolgedessen war die Stadt Russa kurze Zeit später überschwemmt.
Dutzende Häuser wurden überflutet und fünf davon sogar von den Fluten komplett abgerissen.
Glücklicherweise kam das Wasser nach und nach, sodass die Bewohner Zeit hatten, das gefährdete Gebiet zu verlassen.
Die lokalen Behörden stehen nun vor schweren Aufgaben.
Man muss nicht nur die beschädigte Infrastruktur zeitnah reparieren, sondern auch einen neuen Damm bauen,
der die Bevölkerung in Zukunft vor Hochwasser sicher schützen könnte.
Das autonome Gebiet Innere Mongolei ist reich an Wasserressourcen.
Die Region wird von über 1000 Flüssen durchschlossen, darunter auch vom Gelben Fluss.
Dort gibt es rund 1000 Seen. Und in der Nähe der Stadt Hulunbir befindet sich der Schinfastausee,
der ein Volumen von 3,9 Millionen Kubikmeter Wasser und einen offenen Überlauf hat.
Im Sommer 2021 ist der Damm nach anhaltenden Regenfällen gebrochen, wodurch die nationale Autobahn stark beschädigt wurde.
Glücklicherweise konnten alle Menschen aus dem flussabwärts gelegenen Überschwemmungsgebieten rechtzeitig evakuiert werden.
Dieser Dammbruch ereignete sich im Sommer 2024 an einem Stausee in der Nähe der chinesischen Stadt Yulin.
Der Stausee mit einem Fassungsvermögen von 15 Millionen Kubikmetern Wasser entstand 1985 und hat einen 780 Meter langen Damm.
Große Ausmaße bringen jedoch auch große Risiken mit sich.
Nach einem großen Einsturz des Dams, bei dem auch die Straßenbrücke über dem Damm in Mitleidenschaft gezogen wurde,
wurde ein riesiges Gebiet überflutet.
