In einem bewegenden Interview kommen herausragende Experten zusammen, um über ein zutiefst persönliches und oft vernachlässigtes Thema zu sprechen: Manipulation über Gefühle und die Angst vor den eigenen Emotionen. Diese Gesprächsrunde verspricht einen einfühlsamen Blick auf die Herausforderungen, die mit der emotionalen Manipulation und der Schwierigkeit, sich den eigenen Gefühlen zu stellen, einhergehen. In diesem Gespräch wird die subtile, aber mächtige Natur emotionaler Manipulation erkundet. Die Gäste werden ihre persönlichen Erfahrungen teilen und darüber sprechen, wie emotionale Manipulation in verschiedenen Bereichen des Lebens auftreten kann, sei es in zwischenmenschlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz oder in den Medien. Sie werden auch über die oft tabuisierte Angst vor den eigenen Gefühlen diskutieren und wie diese Angst Menschen daran hindern kann, ihre Emotionen zu akzeptieren und gesunde Beziehungen zu entwickeln. Die Experten werden praktische Ratschläge und Strategien für den Umgang mit emotionaler Manipulation und der eigenen Angst vor Gefühlen bieten. Darüber hinaus werden sie über die Bedeutung von emotionaler Bildung und Selbstfürsorge sprechen, um die Resilienz gegenüber manipulativen Taktiken zu stärken und eine gesunde Beziehung zu den eigenen Emotionen aufzubauen.
▬ Experten ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Krishna Premarupa, Hindu-Mönch der Krishna Bhakti-Tradition Hüseyin Haybat; Mitglied des Internationalen Sufi Movement, Lehrer und Schüler Prof. Dr. med. Albrecht Hempel, Kardiologe, Ganzheitsmediziner Yoga Mönch Dada Madhuvidyananda Moderation: Corina Klein Sendungsnummer: KolSp_240216_S3_58_FS5
▬ Über QS24 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ QS24 stellt die erste deutschsprachige Informationsdatenbank dar, die die Naturheilkunde und ganzheitliche Medizin inklusive der Psyche abdeckt. Somit hat man eine weitere Sichtweise in Ergänzung zur herkömmlichen Medizin.
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Vielen Dank! Ihr #QS24 Gesundheitsfernsehen aus der Schweiz 🇨🇭
Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserer Königsklasse Colloquium Spirit.
Heute widmen wir uns einem ganz zentralen Thema, nämlich unseren Gefühlen.
Wie spielen die wirklich uns auch manchmal einen Streich, wenn wir Angst davor haben,
sie wirklich zu fühlen?
Wie wir das können, wie wir uns auch persönlich und in unserem Leben weiterentwickeln können,
durch den Mut hinzuschauen und welche Wege es gibt aus verschiedensten Traditionen,
das erfahren Sie heute in unserer wunderbaren Gesprächsrunde.
Freuen Sie sich drauf.
Bis gleich.
Hallo zusammen.
Schön, dass ihr da seid.
Ich möchte euch ganz kurz vorstellen, lieber Hussein, du beschäftigst dich wirklich mit
dem Sufismus, begleitest Menschen auf dem Weg, ja, auch zu sich zu finden und sicherlich
spielen da die Gefühle auch eine zentrale Rolle.
Lieber Hema, schön, dass du da bist.
Es ist wirklich auch auf deinem Weg, ja, wir haben es ja schon auch gehabt, Zölibat, Sexualität,
dann haben wir auch einige Interviews gemeinsam schon von dir gehört auf QS24, wo auch einfach
Gefühle fühlen, auch mithilfe von Meditation eine zentrale Rolle ist.
Freue ich mich auch, was die hinduistische Tradition dazu sagt.
Professor Dr. Albrecht, ich freue mich sehr, dass du da bist, vor allen Dingen, weil du
ein Buch geschrieben hast zu dem Thema Gefühle.
Wie lautet der Titel nochmal?
Gesundheit ist auch Gefühlssache.
Ja, genau und das finde ich das Schöne wirklich, dass du als Kardiologe und Mediziner diesen
wichtigen Aspekt, den ja schon viele Traditionen, spirituelle Traditionen eben auf den Weg gebracht
haben, miteinander verbindest, freue ich mich drauf.
Danke.
Lieber Dada, Yogamönch und gerade auch die Yogapraxis ist so ein wunderbarer Kanal, um
ja auch Emotionen und Gefühle zu transformieren, aber auch wahrzunehmen und von daher bin ich
jetzt heute wirklich mal gespannt, weil es ist in unserer Gesellschaft einfach heute
die Situation, wir können über Gefühle gelenkt werden, das haben wir natürlich gesehen.
Wenn Menschen massivst mit Angst konfrontiert werden, sind sie absolut steuerbar.
Was passiert, wenn ich wirklich in einer Gesellschaft mit sehr viel Angst arbeite, mit dem Bewusstsein,
mit unserer Gesellschaft letztendlich auch.
Ist ja auch mit Religion, wir haben ja der böse Koran, der böse Bibel, da wird ja auch
ganz viel mit Polaritäten, mit Angst gearbeitet, hat man ja auch manchmal gesehen, wir hatten
ja schon Interviews mit dir, wo man merkt, da unten ist dann der Kindergarten, wo sich
da die Schaufelförmchen auf den Kopf geknallt werden.
Ja, Angst ist natürlich zunächst einmal eine sehr starke Emotion auch und mit Ängsten
kann man natürlich auch Menschen sehr gut steuern, also viele Religionen arbeiten ja
auch viel mit Angst, darf man ja auch nicht vergessen, wenn man dann die Angst eingebläut
bekommt, wenn du das machst oder jenes machst, dann kommst du in die Hölle, dann sind das
ja auch Ängste und diese Arbeit mit Ängsten, die ist schon sehr alt und sehr verbreitet
in allen Gesellschaften und was es aber mit uns Menschen macht, ist, dass Angst uns auch
blockiert, also es gibt natürlich auch Ängste, die ist ja eine Emotion, die ist eine Begründung
hat, wo sie dann auch herkommt, also wenn ich da einem wilden Tier gegenüberstehe, das
mich jetzt fressen will, dann kann natürlich die Panik, die Angst in dem Moment Energien
in mir freisetzen, dass ich schneller rennen kann, wie ich je in meinem Leben gerannt bin,
also ich bin mal als Kind in Istanbul, bin ich von einem Straßenhund gejagt worden und
da war eine Mauer, über die ich nie klettern konnte als Kind, an dem Tag bin ich über
die Mauer gesprungen, als wäre die so niedrig gewesen, also hat sie auch ihre Funktion zu
erfüllen, aber was wir glaube ich sehr häufig erleben ist, dass Angst nicht nur ihre Funktion
da zu erfüllen hat, wofür sie da ist, sondern diese ständige permanente Auseinandersetzung
mit Angst führt dazu, dass wir eigentlich blockiert werden, also in diesem Angstsituation,
wenn ich jetzt mich zurück erinnere, wie ich über diese Mauer gekommen bin, da habe ich auch
alles andere ausgeblendet, dann war nur noch das, rette dich, aber wenn wir permanent in
diesem Angstgefühl leben, dann blenden wir vieles aus und ich glaube, das trägt mit dazu bei,
dass sich unser Horizont eben auch verkleinert und zwar so arg verkleinert, dass wir die Schönheit,
in der wir eigentlich leben, nicht mehr wahrnehmen und erkennen können. Haben Sie eine gesundheitsspezifische
Frage und möchten zeitsparende Antworten ohne stundenlang zu recherchieren? Stellen Sie Ihre
Frage an Kaizana, sie generiert für Sie fundierte Ansätze und präzise Videovorschläge.
Da fällt mir jetzt die HRV dazu ein, oder? Es ist doch eigentlich eine gute Möglichkeit zu erkennen,
was bei uns so vorgeht. Also, dass ich in Stress komme, also in die innere Anspannung, also wenn
etwas geschieht, was ich nicht möchte, bin ich im Widerstand damit und gehe, das ist biologisch so
geregelt, praktisch in eine Kampfbereitschaft. Das geht eher über den Selaplexus, also die
Konfliktsituation kann ich bearbeiten mit Kampf, Flucht und zur Flucht gehört zum Beispiel auch,
sich totstellen. Und wenn, also für mich sind die Gefühle, oder wir dürfen sagen, dass Gefühle die
einzige Brücke zur Gegenwart ist. Also wir können in Gedanken nur in der Zukunft unserer Vergangenheit
sein, aber nur über das Fühlen können wir Gegenwart spüren. Also um präsent zu sein, brauchen wir die
Gefühle. Oder wer seine Gefühle nicht mehr so spürt oder gar unterdrückt, wirkt wie ein Zombie,
also jemand, der nicht mehr so lebendig ist. Und was natürlich das Problem ist, dass es schöne
und schwierige Gefühle gibt. Und ich komme ja aus der Medizin, dort erleben wir jetzt auch
wirklich eine gewisse Revolution in der Weise, dass man sagen darf, mir geht ein Leben lang was zu
Herzen, dann kann ich auch herzkrank werden, Bluthochdruck und so etwas entwickeln. Und es gibt
im dramatischen Fall das Broken Heart-Syndrom. Also es ist in der Wissenschaft jetzt anerkannt,
dass es Menschen gibt, die haben ein Bild wie ein Herzinfarkt, dann wird nachgeschaut und ist aber
kein Kranzgefäß verstopft und das erholt sich auch relativ schnell in zwei, drei Wochen. Das heißt,
also diese Brücke zwischen Körper, zwischen Gefühlen, vielleicht auch Geist und unserem Körper, ist also
auch nicht mehr theoretisch zu leugnen. Sind es dann nicht gefühlte Emotionen, die zu dieser
Verhärtung oder zu der Veränderung... Zu stark, ja. Also ein Gefühl ist, wir können das als Schwingung
uns vorstellen, die sozusagen ein Vorzeichen hat, positiv, ich verwende das sonst nicht, sondern
also angenehm oder unangenehm ist wie ein Vorzeichen. Das eine bringt mich in die Kraft und
das andere lässt mich vorsichtig werden und nimmt mir Kraft raus. Das kann sinnvoll sein, aber wenn
ich praktisch ein Leben lang in Vorsicht lebe, also nicht dieses Potenzial rausnehme, das sind
wirklich Energiewirbel, so können wir es uns vorstellen, im Körper und wir sagen auch zum
Beispiel, mir geht es gut, ich bin in Harmonie oder ich bin missgestimmt. Das wäre das Bild der Musik
oder eben auch von Farben, die dann sozusagen dunkel oder schwach werden. Und das Thema Angst,
also das ist, glaube ich, ganz wichtig, dass wir verstehen, dass das immer eine Bewertung ist. Also
wir leiden nie, das war in einem anderen Gespräch schon mal das Thema, an den Sachen an sich, sondern
an meiner Bewertung, wie ich das erlebe. Also ob ich das als ein persönliches Widerfahrenes erlebe
oder sage, oh, hier kann ich was lernen. Also jede Situation, auch die sich unangenehm anfühlt, hat
immer das Potenzial, auch was zu lernen. Also Zahnschmerz ist nicht angenehm, aber er ist der
Anlass für mich zum Zahnarzt zu gehen. Und eine ganz besondere Freundin von mir, ein Lieblingsgefühl
ist die Angst, weil ich verdanke ihr in fünf Situationen, an die ich mich erinnern kann, mein
Leben. Also es kommt ein Bus auf mich zu, gefahren und ich konnte aus dem Stand einen Satz von drei
Metern machen. Das ist mir nie wieder gelungen, obwohl ich es im Sportunterricht gerne wieder
gehabt hätte. Das heißt also, die Angst ist biologisch gesehen in der Lage, in kürzester
Zeit so viel Kraft bereitzustellen, um meinem Körper, nur um den geht es bei der Angst, die
Chance zu geben, sich zu retten. Weil wenn der Körper nicht mehr ist, dann ist diese Runde auf
der Erde zu Ende. Und das möchte sie auch in diesen unterschwelligen Dingen, die eben auch missbräuchlich
nutzbar sind, dass man sagt, also wenn du jetzt nicht diese Injektion nimmst, dann gefährdest du
dich oder deine Großeltern. Also eine Gefährdung von körperlichen Existenzen, Einmaligkeiten in
dieser Runde auf dieser Erde. Dann, nur dann wird die Angst aktiv. Und deswegen kann man auch mit ihr
lernen, umzugehen. Also eine Angst, die auch so arbeitet wie ein umgekehrtes Losglück. Also im
Durchschnitt war der Kanal 20 Zentimeter tief, trotzdem ist die Kuh ertrunken. Heißt also, dass
wir, wenn die potenzielle Möglichkeit besteht, daran Schaden zu nehmen, wird sich die Angst melden.
Und deswegen ist es so wichtig, dass wir sie, das Wissen und das Verstehen und dann, es gibt
dieses Modell des inneren Teams, das höre selbst das Ich, wie in der Meditation, diese Kräfte an den
runden Tisch holt und sagt, die Angst hat sich gemeldet, potenzielle Lebensgefahr für den Körper
hat es gemacht, wer kann was zu sagen. Da sagt die Sase, ich gehe mal gucken, es könnte ja auch Gasgeruch
sein. Das Auge sagt, ich komme gleich mit, gucken wir mal, was da ist und das Ohr sagt, ich höre
mir das nochmal genau an. Und dann ist es wegen mir ein verstellter Wasserhahn. Und dann im Team,
die Angst hat ihren Job gemacht, sie hat, wenn sie es für möglich ist, einmal tot ist immer tot,
sie hat Bescheid gesagt, dass ich bedroht war. Und die anderen haben sie nicht rausgeschmissen,
verdrängt und das ist die größte Gefahr in der Medizin, dass, weil es sich unangenehm anfühlt,
wir es verdrängen. Und eine Angst kann sich nicht vorstellen, dass ich als Mensch ohne Angst
überleben kann. Also Kinder, Kindersoldaten, denen ich Angst abtrainiere, sind Kanonenfutter.
Diese haben eine ganz kurze Überlebenszeit. Das heißt, es gibt kein Auto ohne Räder, es gibt
kein Mensch ohne Angst. Die Aufgabe ist also dann, diesen Stellenwert für sich zu erkennen und
einzuordnen. Also wenn die Angst kommt, sie nicht rauszuschmeißen, weil sie kommt dann mit ganz
lustigen Väterhütchen, lustig wippend durch die Hintertür wieder rein und dann erkennen wir sie
nicht mehr so gut. Aber wenn wir sagen, danke, dass du mich hast diesen Bus, diesen Satz machen
lassen, danke. Und dann fühlt sie sich akzeptiert wie ein wertvolles Mitglied meines Menschseins und
dann drückt sie mich auch nicht. Und dann kommt eben auch die spirituelle Ebene, wenn ist es
die Moderation, das höhere Selbst oder das Ich in meinem Team hat, dann dürfen die anderen sich
auch äußern. Und es ist unglaublich, welche Weisheit heute schon fast jeder Mensch für sich
abrufen kann, wenn er dieses Team, was immer da ist, nutzt. Und da können wir auch lernen, dass
wenn wir nur eine Kraft in uns ablehnen, sei nicht so kindisch, innere Kind oder irgendetwas,
dann ist die Gesamtpersönlichkeit blockiert. Und für mich ist das sozusagen auch eine innere
Friedensarbeit. Ich kann mit dieser Arbeit und das will auch das Buch einladen dazu,
dass es nur intrapersonal, also in meiner Person kooperative Ansätze sind, die gesund sind,
die wertvoll sind. Und alles andere mündet in einem Kampf von irgendetwas, was ich nicht so leiten
kann aufgrund innerer Bilder. Eigentlich ist ja schon auch der Schlüssel diese Innenschau, weil
wir natürlich geprägt worden sind, wenn wir sehen, was in unserer Gesellschaft passiert ist, ja mit
auch Gewalt über Generationen. Ich meine, da sind ja so viele Dinge in uns gespeichert, die vielleicht
auch gar nichts großartig mit uns zu tun haben. Und trotzdem können die Angst auslösen. Wie
schaffe ich es wirklich, mich davon zu befreien? Oder ist es überhaupt sinnvoll, sich von der Angst
komplett zu befreien? Wann weiß ich, wann ein gesunder Weg in Ordnung, also wann ist es okay,
Angst zu haben und wann ist es übertrieben? Ja, Angst, wie alle anderen Gefühle, sind Teil unseres Seins.
Im Yoga definieren wir den Geist. Da sind Emotionen und Gedanken beides drin, sind untrennbar
miteinander verbunden. Also Geist ist etwas, was Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Vorstellungen, all das,
was in unserem geistigen, feinstofflichen abläuft, das ist unser Geist. Und Gefühle sind die Anzeichen,
sind ein Ausdruck von etwas, was in uns gerade geschieht. Der Ursprung von Gefühlen sind Bewertungen,
sind Gedanken. Es kann gut sein, dass ich zu einem Punkt komme, wo jemand nicht mehr bewertet,
es ist negativ, wenn ich jetzt vom Hund gebissen werde. Rein theoretisch. Ich habe jetzt keine
andere Chance. Oder ich möchte meinen Körper aufrechterhalten und ich tue jetzt, was ich kann.
Also diese Instanz ist wieder diese Bewusstheit. Bewusst zu sein, was gerade abläuft. Und die Praxis
des Yoga ist es, dieses Bewusstsein zu stärken, sich darauf zu konzentrieren, dass die tiefste,
letztendliche Wahrheit und aus diesem inneren Frieden heraus, aus dieser inneren Bewusstheit
dann die Gefühle und die Gedanken beobachten und sehen, wie sie mir letztendlich dienen wollen.
Sie wollen mir dienen, sie wollen mir einen Dienst erweisen. Manche machen das halt auf
eine ungeschickte, unwissende Art und Weise. Wenn die Sucht da ist, noch mehr etwas zu essen oder
zu konsumieren usw., dann ist die Sucht da, weil ich ein Bedürfnis habe, dass es mir gut geht. Nur
das wurde durch unsere Konditionierung, durch unsere Erziehung, wurde es uns anerzogen. Wenn
jemand mit extrem ungesunden Essen aufwächst, dann wächst er auf und denkt, es ist gut für
mich dies und das zu essen. Und wenn jemand anderes mit gutem Essen, mit ganz anderen Dingen aufwächst,
dann weiß die Person, das ist gut für mich, das zu essen. Aber die Gefühle kommen. Ich möchte das,
ich brauche das, ich fühle mich wohl. Sich dessen bewusst zu sein und dann einfach zu erkennen,
das ist gut für mich und das ist nicht gut für mich. Der letztendliche Zustand, Corinna, der
letztendliche Zustand der Erfüllung des vollständigen menschlichen Potenzials, ist es, angstfrei zu sein.
Aber das ist ein übermenschlicher Zustand sozusagen. Alle Gefühle haben ihren Platz. Aber so eins mit
der tiefsten Wahrheit zu sein, dass ich unendliches göttliches Bewusstsein bin, solche Menschen gab es
und sie waren furchtlos. Sie haben Sachen überwältigt, sie haben Sachen bewältigt, sie
haben Dinge gemacht, die, ja, die angstauslösend sind. Das sind sehr wenige Persönlichkeiten, aber
ich möchte sagen, dass das letztendlich ein höchstes Ideal ist und wir gehen darauf hin.
Und als ganz praktisches Beispiel möchte ich wirklich eine gegenwärtige Person nennen, von
der ich, soweit ich weiß, den Eindruck habe, sie ist sehr in diesem Zustand. Und das ist, was ich
von Byron Katie weiß. Von ihren Geschichten, von ihren authentischen Geschichten, dass ihr eine
Pistole an den Kopf gehängt habt. Und sie hatte keinerlei Angst. Sie hat nur gedacht, ich hoffe,
das tut er sich nicht an. Das wird ihm nicht gut tun. Sie ist so geankert in der Wahrheit der
Gegenwart und des Bewusstseins nach dem, was ich so von ihr sehe. Und ich denke, sie drückt das
authentisch aus. Ich finde es auch ein unglaublich wertvolles Werkzeug, mit ihrer Methode an die
eigenen Themen ranzukommen. Das ist ja wirklich, diese Umkehrungen sind ja faszinierend, was das
auch im System wieder auslöst. Auch wenn wir da jetzt wieder die HRV als Beispiel nehmen, wo man es
dann wirklich sieht, okay, das System beruhigt sich komplett. Ja, ist lustig, dass du das ansprichst.
Mach nächste Woche vier Tage Workshop. Ja, ich denke, das ist gut, solche Leute mal anzusprechen.
Es gibt diese Leute, sie machen einen unglaublichen Beitrag. Und so über diese positiven
Wissensschätze und über diese Persönlichkeiten, das auch ruhig mal zu sagen und darzustellen.
Ich habe in der Pause so ein bisschen mit einem Ohr gehört, eigentlich letztendlich geht es ja darum,
dass der Mensch Bedürfnisse hat. Also so Grundbedürfnisse. Ich glaube, wenn die nicht gestillt werden, kommt
es eben zu diesen unangenehmen Emotionen, denen wir versuchen, vielleicht auszuweichen oder Strategien
im Leben zu entwickeln. Was sind das denn für Grundbedürfnisse, wo man sagt, wirklich okay?
Vielleicht, wenn ich da noch mal anschliessen darf an dem Thema Angst, weil das ist sehr schön
angesprochen, wie das letztliche Ziel wäre, eigentlich dann wirklich frei von Angst zu werden.
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damit auch viel, viel mehr Menschen erreichen und ihnen Hoffnung damit schenken. In diesem Sinne,
danke ganz herzlich und weiterhin viel Spass.
Und im Sanskrit gibt es diesen Begriff Vaikunta. Also Vaikunta ist ein Begriff, der bezeichnet die ewige spirituelle Welt.
Und wörtlich heisst es tatsächlich der Ort frei von Angst. Und diese Welt, in der wir sind, ist genau das Gegenteil.
Dass hier eben Angst immer gegenwärtig ist. Und wie entsteht Angst? Angst entsteht in dem Moment,
wo die spirituelle Seele sich von der göttlichen Natur quasi abwendet und sich mit dem zeitweiligen,
bedingten materiellen Körper identifiziert. Und da entsteht Angst. Und das ist auch natürlich,
weil der Körper ist ja zeitweilig. Das heisst, wenn ich geboren werde, dann ist auch der Tod garantiert.
Und der Körper ist ja sehr sensibel. Ich kann jederzeit Schmerz und Leid erfahren durch den Körper.
Also wenn ich mich mit dem Körper identifiziere und denke, ich bin dieser Körper, habe ich alle Gründe,
Angst zu haben, weil ich in jedem Moment so viele Arten von Leid erfahren kann.
Wenn ich aber mich wieder zurückbesinne in meine wahre Natur und erkenne, eigentlich bin ich ein göttliches Wesen,
ich bin jenseits von dieser materiellen Dimension, habe ich eine Natur, dann kann ich eben tatsächlich
frei von Angst werden, weil ich mich wieder als spirituelles Wesen identifiziere.
Und ich denke, da ist auch die Yoga-Tradition oder das wissenschaftliche Wissen sehr wertvoll,
weil es uns auch klar aufzeigt, wer bin ich denn eigentlich. Wir haben dieses Bild von einer Kutsche oder einem Wagen.
Das heisst, der Wagen ist der Körper. Ich als Seele sitze im Wagen drin. Ich bin eigentlich der Fahrgast in dieser Kutsche.
Ich fahre da und dann gibt es den Fahrer selber, das ist die Intelligenz, und der Kutscher.
Und diese Intelligenz hält einen Riemen und das ist der Geist, das ist das Denken, Fühlen, Wollen.
Und dieser Riemen ist verbunden mit den Pferden und das sind die Sinne.
Das heisst, und diese Analogie gibt uns ein bisschen ein Verständnis, ja, wer bin ich?
Ich bin der Fahrgast in diesem Körper drin, der Körper ist wie ein Wagen.
Yantra Rudhani sagt, die Gita wie eine Maschine auch, auf der ich sitze.
Und die Sinne sind wie die Pferde, die dann unterwegs sind.
Und wenn die Pferde natürlich einfach frei drauf losspringen, dann habe ich eine unangenehme Fahrt,
dann wird es ziemlich unruhig in der Kutsche.
Aber wenn die Intelligenz durch den Geist die Sinne beherrscht, dann ist es eine ruhige Fahrt.
Aber das zeigt auch, ich bin nicht meine Gefühle, ich bin nicht meine Gedanken.
Ich bin getrennt davon. Ich bin die Person, die diese Gefühle wahrnimmt.
Ich bin die Person, die Gedanken wahrnimmt.
Und da geht es darum, wenn Emotionen kommen, dass ich mich dann auch distanzieren kann.
Ich empfinde jetzt Zorn, ich empfinde Lust, ich empfinde Angst, aber ich bin das nicht.
Und ich kann da eine Distanz nehmen.
Aber wie wir vorher gehört haben, diese Emotionen sind alle sehr wertvoll, weil sie uns einen Input geben.
Sie wollen uns etwas sagen.
Emotionen sind eigentlich eine Weisheit hinter der Emotion, die uns etwas mitteilen möchte.
Das haben wir jetzt schon mehrmals gehört.
Und da geht es darum, zu erkennen, was möchte die Emotion sagen und was kann ich daraus lernen.
Und eben auch die Angst, die ist notwendig, solange wir in diesem Körper sind, wollen wir den Körper beschützen und die Angst ist dann sinnvoll.
Aber die Angst kann ja auch unbegründet sein und dann kann ich in einen Angstzustand reinfallen, wo ich mich völlig mit etwas identifiziere, was Illusion ist.
Ich sitze hier in diesem Studio, wenn ich jetzt Angst habe, dass ein Tiger mich angreift und mich auffrisst.
Die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein Tiger reinspringt, ist ziemlich klein.
Diese Angst aufrechtzuerhalten wäre ziemlich unsinnig.
Und da finde ich Bion Katie super.
Wer wärst du, wenn du diesen Gedanken nicht glauben würdest?
Was passiert dann mit dir?
Weißt du, das finde ich so ein geiles Tool, muss man echt sagen.
Und dann letztendlich, wer bist du?
Sie fängt an mit, wer wärst du?
Und dann, wer bist du vor diesen Gedanken?
Und wie bist du dann?
Wow!
Also für mich ist das auch Ausdruck dieser spirituellen Krise.
Also wir leben in einer Zeit, wo praktisch alles, was in der Wirtschaft, Bruttosozialprodukt passiert, über diese ökonomische Schiene bewertet wird.
Und das als Grundlage unseres Lebens, ich sag mal, missverstanden oder missbraucht wird.
Und das sind alles Materie.
Mein Körper ist Materie.
Und auch dort, wenn dieses, womit ich sozusagen mein Glück scheinbar kaufen kann oder erwerben oder beherrschen kann, all das ist auch mein Körper.
Also diese Verirrung des Lebenszieles auf Materielles entfremdet mich von dieser grundsätzlich spirituellen Haltung.
Sodass ich im Grunde genommen, also in einer, so wie wir sie jetzt erleben, also in einer kapitalistischen Gesellschaft, wo es darum geht zu überleben,
was nur möglich ist, dass ich im Zweifelsfall meine Konkurrenten platt mache, sonst fressen die mich.
Das ist eine Umgebung, in der wir leben, die ja Realität ist.
Und wo wir jetzt aus meiner Sicht in der Endphase sind, also Marx sagt, am Ende frisst der Kapitalismus seine Kinder.
Und dieses Fixiertsein in diesem Materiellen, also wenn es Umfragen in Deutschland gibt oder auch woanders,
dann sind diese Sorgen, die man davor hat, in einer Situation, wo man selbst mit Hartz IV oder mit dieser Bürgergeld kann man nicht sterben.
Also meine materielle Grundlage ist nicht wirklich gefährdet, aber mit einem zu viel und zu wenig schaffe ich diese Bedrohungsgefühl meines Körpers.
Und dann bin ich sozusagen manipulierbar.
Und Dr. Nimmer, also es gibt ein wunderbares Buch, das heißt, das indoktrinierte, vorher das erschöpfte und das indoktrinierte Gehirn bedeutet,
wenn ich in dieser Situation mich von außen anfassen lasse, erschöpfe ich irgendwann und bin dann absolut lenkbar.
Und das ist sozusagen das, was mich so etwas, ja, also auch in der heutigen Zeit, wo die Menschen halt zu mir kommen mit irgendwelchen körperlichen Problemen vordergründig,
wo dann diese Zusammenhänge bestehen, dass man dort einen verständlichen Zugriff und die Sehnsucht nach der Erlösung, sprich nach Spiritualität,
als übergeordnete Möglichkeit, die das andere wieder einordnet.
Also die Angst ist wirklich nur auf meine körperliche Existenz berechtigt.
Und selbst eine geneverändernde Behandlung bei Infektionskrankheiten ist ein Versuch, auf dieser Ebene etwas zu schaffen.
Aber es ist eine Illusion.
Also als ich das Gefühl habe, ich habe meine fünf Enten im Teich in der Reihe schwimmen, lässt da lieber Gott das Wasser ab.
Also das sind, das ist eine Illusion.
Und dieses quasi am Widerhaken des Materiellen zu hängen, ist praktisch die spirituelle Krise der jetzigen Zeit.
Und ich denke, dass die, naja, sagen wir mal, das Gegenmittel dazu ist dann wieder eben, dass man seinen Körper zur Ruhe bringt,
dass man seinen Geist, also seinen Körper, seine Emotionen zur Ruhe bringt, um zu dem Teil von sich vorzudringen, den man Seele nennt,
dass auch die Seele in den Vordergrund treten kann, weil dadurch kann man dann vieles relativieren,
was einem auch im Leben von außen dann angetragen wird an, hab davor Angst oder fühl dies, fühl jenes.
Weil das dieses Potenzial, nicht nur dieses Potenzial in sich hat, sondern weil das dann eben aus der Unendlichkeit kommt.
Und diese Unendlichkeit, also das weiß man auch aus der Mathematik, was immer man an Zahlen der Unendlichkeit entgegenwirft,
ist trotzdem am Ende die Unendlichkeit. Also es verändert nichts daran, es wird nicht mehr, es wird nicht weniger.
Was man auch immer davon abzieht an Zahlen oder dazu addiert, Unendlichkeit ist Unendlichkeit.
Und da gilt das dann auch, wenn man dann in diese Dimensionen sich entdecken kann.
Und wenn wir das auch in unserer Gesellschaft lernen, uns das zu schulen, da hat das in vorherigen Sendungen auch angesprochen gehabt,
wie wichtig es ist, dass jeder meditieren lernt und man fragt sich, worum eigentlich in unseren Schulen so etwas nicht gelehrt wird.
Also dass Menschsein nicht gelehrt wird und dazu gehört für mich die Meditation als Methodik zum Menschsein mit dazu.
Warum das nicht gelehrt wird, das wären zum Beispiel auch mal so Impulse für eine neue Schulpolitik.
Aber wenn man das in sich, also wenn man das für sich entdeckt und wenn man daran arbeitet,
dann schöpft man in sich eigentlich auch die Energiequellen an, die uns dabei helfen können,
dem Widerstand zu leisten, was uns teilweise dann eben auch durch im Sinne des kapitalistischen Systeme,
die natürlich wollen, dass wir als Maschinen funktionieren, damit der Rubel rollt sozusagen,
dass man sich dagegen auch stellen kann und sagen kann, dafür habe ich diesen langen Weg.
Mich auf der Welt in diese Körper, in diese Form und auch in diese Beschränkung hinein zu begeben,
dafür habe ich diesen Weg eigentlich nicht genommen. Dafür hatte ich einen anderen Grund.
Ich denke, da kommt auch das Thema Bedürfnisse, das haben wir vorhin angesprochen.
Klar, der Körper hat ganz natürliche Bedürfnisse, Essen, Schlaf, Sexualität auch, Luft und so weiter.
Und es gibt natürlich auch geistige, emotionale Bedürfnisse, aber die Seele hat ja auch Bedürfnisse.
Das ist, was in der heutigen Konsumgesellschaft, materialistischen Gesellschaft ausgerichtet,
die bedürfnisse Seele, da spricht niemand drüber.
Und es gibt die Analogie, wie wenn ich einen Vogel in einem Käfig habe und dann einfach das Käfig poliere
und dem Vogel nie Nahrung gebe. Dann was passiert mit dem Vogel? Der wird nicht lange glücklich sein da.
So, ich kann schon den Käfig polieren, das heisst die körperlichen Bedürfnisse,
denen kann ich nachgehen die ganze Zeit, aber wenn ich das Innere selbst vernachlässige,
dann längerfristig kann man nicht zufrieden sein.
Und ich denke, das ist wichtig, was eben mehr betont werden sollte in der heutigen Zeit,
zu verstehen, wer bin ich, ich bin aber nicht der Körper, ich bin die ewige spirituelle Seele
und als solche habe ich auch Bedürfnisse.
Und diese Bedürfnisse haben damit zu tun, dass ich diese Verbindung mit dem Göttlichen suchen soll
und diese Verbindung wieder spüren kann.
Und dann habe ich eine innere Zufriedenheit, wo ich dann eben weniger Bedürfnisse im Äusseren habe.
Aber klar, in der Konsumgesellschaft ist es auch nicht erwünscht,
weil die Idee ist ja, dass ich möglichst viele Bedürfnisse habe.
Aber das Problem mit den materiellen Bedürfnissen oder mit diesen Wünschen ist halt,
dass es nie eine Zufriedenheit, nie eine Sättigung gibt.
Wenn ich einfach nur durch das körperliche Glück erfahren möchte,
dann hat das nie eine Zufriedenheit.
Daraus entsteht dann einerseits Lust oder Anhaftung, Gier.
Wenn ich meine Wünsche erfülle, dann entsteht Gier, ich möchte mehr.
Wenn ich meine Wünsche nicht befriedige, dann entsteht Zorn.
Dann habe ich diesen ganzen Kreislauf.
Wenn ich aber verstehe, wer ich eigentlich bin und den seelischen Bedürfnissen mehr nachgehe,
dann kann ich auch diese wirklich wahre Zufriedenheit finden.
Man muss halt wirklich eine Methode haben oder eine Technik,
um an dieses wahre Bedürfnis zu kommen.
Letztendlich gibt es ja das ganz Oberflächliche.
Ich brauche jetzt das Auto, um glücklich zu sein.
Und dann halt wirklich zu hinterfragen, warum macht mich das denn glücklich?
Was hat dieses Auto, das beweist mir, dass ich erfolgreich bin?
Warum musst du denn erfolgreich sein? Was passiert denn?
Also tiefer und tiefer zu gehen und irgendwann sind wir ja eigentlich an der Essenz eines wirklichen Bedürfnisses,
wo du vorhin auch angesprochen hast, Albrecht, nach Nähe, nach Dazugehören,
nicht verstoßen werden oder vielleicht kannst du da auf diese Grundbedürfnisse
mal eingehen, weil wenn wir letztendlich im Außen, in dieser materialistischen Welt
wirklich hinter diese Bedürfnisse schauen, ändern wir ja immer an einem Kernbedürfnis.
Also das ist sogar in der klassischen Wissenschaft unbestritten.
Es gibt eine Untersuchung, die gezeigt hat, dass wenn Mitarbeiter in einem Betrieb
eine Wohnung haben und genug zu essen, das Entscheidende für ihr Lebensgefühl,
die Zufriedenheit, die Bindung mit den Menschen, mit denen sie arbeiten, hat.
Also diese sogenannten weichen Kriterien und die sind praktisch,
also wir Menschen sind zu einem gewissen Anteil so angelegt und zu einem anderen Anteil
in der Verbindung mit anderen Menschen und es ist immer die Frage, wo die Quelle herkommt.
Also wenn ich den Menschen verknacke, mich glücklich zu machen,
habe ich diese Orientierung schon verloren.
Also es ist in meinen Augen auch möglich, in dieser täglichen Anbindung zu leben
und gleichzeitig wie in einem Brennpunkt entlang der Zeitachse mein Tageswerk zu verbringen.
Also da gibt es immer Nachschub und ich komme nicht in die Verlegenheit,
mein Gegenüber zu verknacken, mich glücklich zu machen.
Also das Wichtige ist, dass wir das Materielle nicht supplementieren, also überhöhen.
Also es gibt Menschen, die fahren ihren Körper täglich in die Muckibude,
in der Illusion, ein besserer Mensch dadurch zu werden.
Das wissen wir, jeder versteht sofort, dass das nicht zum Ziel führt,
aber dem Körper, der Seele und dem Geist eine schöne Wohnung zu bieten,
in der er gerne sagt, das können wir länger noch zusammen aushalten.
Und wenn dann am Ende der Körper verbraucht ist wie ein Mietwagen,
dann sagt die Seele und der Geist, du, ich kriege dich nicht mehr im Guten um die Kurven des Lebens.
Ich würde gerne aussteigen.
Und wenn wir dort ein Einverständnis erzeugen, ja, das ist so, das ist Natur.
Das sind Mysterien des Wechsels, der Transformation.
Das Korn fällt in die Erde und stirbt quasi und dann wird das Neue daraus.
Wenn wir dort unseren Frieden haben, dann sind wir nicht anfassbar.
Aber die Grundbedürfnisse als ein Weckruf, sozusagen in diesen Verbindungen mich da nicht herauslösen zu lassen,
sondern das Bedürfnis quasi konditionieren, in dieser Bindung zu leben.
Und das halte ich, sagen wir mal für die Menschen, die zu mir kommen,
die also nicht primär jetzt als Mönch groß oder in dieser Tradition leben, diese Verlockung zum Leben.
Also jeder Mensch möchte gemocht, geliebt und wertgeschätzt werden.
Wenn ich mir glauben kann, dass ich das bin, dann wird das andere plötzlich nicht mehr so bedeutungsvoll.
Und diese Verführung, also ich sage manchmal flapsig, meine Praxis ist ein Verführungsinstitut.
Punkt, Punkt, Punkt zu sich selbst, also zu dem zu werden, der ich sein kann.
Und für die Menschen, die jetzt in so eine Arztpraxis kommen, ist das manchmal der Eingang zu dem,
sich dafür zu interessieren, was noch dahinter steht.
Also sozusagen, ja, also der Weg von vielen, dort sich hin verführen zu lassen.
Und also die Gefühle sind, wenn sie integriert sind, also nicht bekämpft werden, sind wie ein Navigationsgerät.
Also sie sagen mir sofort, du, hier stimmt was nicht.
Also ich, ja, also die, das ist, also das bestätigen mir auch viele, ja.
Und dass es diese Dimensionen so gibt, ganz subtil, du denkst an jemand und plötzlich ruft er an.
Das war nicht die Telekom, sondern das sind andere Ebenen, die dir ja zur Verfügung stehen.
Und nutze sie, und wenn man energetisch arbeitet, auch über die Entfernung, dann immer über den Liebesstrahl.
Und zwar der bedingungslosen Liebe.
Also ich will nichts von dem, sondern ich bin jemandem zugewandt.
Das kann man spüren lernen.
Ich denke, da gehört aber auch eine Öffnung zu seinen eigenen Emotionen dazu.
Weil ich empfinde immer die Menschen, die sich wirklich auch ihren Themen gestellt haben,
ihre Emotionen durchfühlt haben, da ist ja eine gewisse Authentizität da.
Eine gewisse Herzöffnung, man hat auch das Gefühl, man kann den, also der Gegenüber darf sich auch öffnen.
Man darf sich auch mal schwach zeigen, man darf sich auch mal mit seinen Ängsten zeigen.
Und da sehe ich ein großes Problem in unserer Gesellschaft mit dieser Fassade.
Und man darf eigentlich sich nicht so richtig zeigen, wie man ist.
Jeder versucht so ein bisschen in diesem Spiel mitzuspielen, ja.
Weil du wolltest gerade noch was sagen, ja.
Ich wollte nur darauf eingehen, in Bezug auf, dass die Emotionen uns was sagen wollen.
Und dass es ja immer einen Input gibt.
Aber den Punkt, den du machst, ist natürlich auch sehr relevant, dass wenn man halt mit sich selber nicht so verbunden ist,
dann eben versucht man sich anzupassen an der Gesellschaft, an die Normen, die Werte der Gesellschaft.
Und man sieht, okay, wenn jemand erfolgreich ist, wenn jemand reich ist, wenn jemand sich so verhält,
dann wird man Ansehene bekommen, dann passt man sich an, man versucht sich irgendwie so einzugliedern.
Aber wie du sagst, richtig authentisch zu sein bedeutet, dass ich einfach mit mir selber,
ich bin mit mir selber zufrieden.
Aber das bedeutet, ich habe mich mit mir selber auseinandergesetzt davor, oder.
Zum Beispiel die Thematik Emotionen, also ich bin selber zum Beispiel jetzt ein Mensch,
der eher so ein bisschen kopflassig ist, wenn man es mal so will.
Es gibt natürlich verschiedene Systeme, mit denen man arbeitet, jetzt auch in der Menschenkenntnis.
Zum Beispiel das Enneagramm spricht von Kopfmenschen, von Herzmenschen und von Bauchmenschen.
Also Kopfmenschen, da ist eigentlich die Emotion der Angst sehr präsent.
Das heisst, da geht es um Unsicherheit und man versucht irgendwie nach Sicherheit zu finden.
Bei den Herzmenschen, da geht es um Anerkennung, wie werde ich gesehen von den anderen.
Bei den Bauchmenschen geht es um Beziehungen, es geht eben um diese Beziehung, Herz.
Und bei den Bauchmenschen geht es um Autonomie, also ich muss meinen Raum, mein Territorium beschützen
und ich muss sicherstellen, dass ich hier die Kontrolle habe.
Also das sind, je nachdem, und natürlich wir haben alle diese, wir alle arbeiten mit dem Kopf,
wir alle haben diese Intuition, wir haben auch das Bauchgefühl, das ist ja Teil des Menschseins.
Aber gewisse Menschen arbeiten vielleicht mehr aus dem Bauch heraus, ja ich habe so ein Bauchgefühl.
Oder manche arbeiten mehr mit dem Herz, ich spüre das in meinem Herz,
andere sind eher intellektuell unterwegs.
Und ich selber bin jetzt eher ein Kopfmensch und was einen Kopfmensch ausmacht,
ist eben, dass er genau Angst hat vor den Emotionen.
Das ist genau das Thema, weil solange ich im Kopf bin, habe ich irgendwo die Kontrolle,
habe ich eine gewisse Sicherheit.
Sobald ich Emotionen zulasse, dann kann ich von den Emotionen auch überwältigt werden.
Und davor habe ich Angst.
Und da, das ist für mich persönlich, war es wirklich ein Prozess,
was mir geholfen hat, mich mit meinem Körper mehr zu identifizieren,
also mehr in meinen Körper zu kommen, meinen Körper mehr zu spüren.
Also ich denke, es ist wichtig für so Kopfmenschen, mit dem Körper zu arbeiten,
das ist eben Yoga ist da hilfreich oder Tai Chi oder Körperarbeit, den Körper zu spüren
und dadurch auch mit dem Herz in Berührung zu kommen und mit den Emotionen
und dann zu lernen, das auch zuzulassen und sich auch wohlzufühlen in den Emotionen.
Und für mich war das tatsächlich ein Prozess.
Und am Anfang von meinem Weg, dass ich jetzt Mönch geworden bin, Zölipother zu leben,
das hat schon auch damit zu tun gehabt, ja, also die ganzen Emotionen, Beziehungen,
das ist mir ein bisschen, davor habe ich Angst, besser, ich bin jetzt einfach,
mache den Weg des Mönchs, das ist einfacher.
Das habe ich bei mir erkannt, dass es tatsächlich auch ein Teil der Motivation war.
Aber dann über die Jahre, muss ich mich meinen Emotionen dann trotzdem auch stellen, oder?
Und das war eine interessante, auch innere Arbeit.
Natürlich, das ist immer noch ein Prozess, aber dann auch zu lernen, das zuzulassen.
Und das ist wichtig eben, dass man Emotionen zulässt und sich dem auch stellt, auf jeden Fall.
Wissen Sie, wie spielt im Sufismus diese Emotion eine Rolle oder wir haben ja diese Zwiebelschalen.
Wie geht man damit um?
Ja, da gibt es natürlich verschiedene Arten und Weisen, wie man auf die Emotionen gucken kann.
Aber ein Stückchen weit muss man, glaube ich, unterscheiden zwischen Emotionen,
die aus der Tiefe kommen, aus der eigenen Tiefe kommen und Emotionen, die von außen kommen.
Also was ist wirklich das, was aus mir kommt als Emotion und was ist eine Emotion oder auch ein Gedanke?
Wie Dada das vorhin schon ausgelegt hat, Gedanken und Emotionen gehören zusammen.
Was kommt also wirklich aus mir, was kommt aus meiner Tiefe und was kommt eigentlich aus dem Außen?
Und wenn wir uns neutral beobachten, also wenn man sich vor den Spiegel stellt,
also wir reden dann immer sich vor den Spiegelstellen, vor den Spiegel des Herzens stellen,
damit man sich selbst auch beim Spiegel des Herzens sehen kann,
muss man erst mal den Spiegel polieren, also das Herz polieren.
Weil wenn es dann eben nicht poliert ist, dann spiegelt es nicht klar wieder.
Aber wenn man diesen klaren Spiegel des Herzens hat und dieser Spiegel dann auf das Innere gerichtet ist,
dann kann man eben erkennen, was aus dem Inneren wirklich kommt.
Aber was in der Regel Alltagsbewusstsein, Erderfall ist, ist, dass unser Herz nach außen gerichtet ist
und wir alle möglichen Emotionen, Gefühle, Gedanken aufnehmen, uns damit identifizieren und denken, das bin ich.
Aber das sind wir nicht. Das können wir auch gar nicht sein, weil das sind so Wellen,
die im Großen und Ganzen aufkommen und dann auch wieder weg sind.
Viele Emotionen kommen und gehen wieder weg.
Aber es gibt Emotionen, es gibt Gefühle, die sind nicht so.
Und da spielt natürlich dann die Liebe wieder eine ganz große Rolle als ein Gefühl, als eine Emotion,
das eigentlich über das hinausgeht, was wir im normalen Sprachgebrauch als Gefühle und Emotionen betrachten.
Aber das ist die Ursache, das ist der Strom, das ist die Quelle, auf die man sich dann ausrichten würde.
Und im Sophismus würde man sich dann eben ganz stark auf diese Liebe ausrichten
und alles andere dann quasi in diesem Strom, wir reden dann von unendlichem Mehr der Barmherzigkeit oder der Liebe,
würde man dann im Prinzip alles auflösen, was am Negativen da ist,
um sich dann auf das Positive und das Schöne auszurichten und das auch im Leben sich aufrecht zu erhalten,
auch immer wieder in Erinnerung zu rufen.
Jetzt habe ich aber trotzdem rausgehört, dass diese Grenze, was ist meins, was gehört zu mir, was gehört zum anderen,
kennen wir ja auch aus der Traumatisierung bei Kindern, Grenzüberschreitungen,
du hast dann irgendwann im Kindesalter Dinge erlebt, wo Menschen deine Grenzen überschritten haben,
das kann ja eine Ohrfeige sein oder irgendwas und ab dem Moment bist du ja, da hast du keine Grenze mehr,
du weißt nicht, ist es seins, meins, Täter-Opfer-Projektionen finden ja da auch statt
und irgendwas Schlimmes ist ja irgendwo jedem mal in irgendeiner Form passiert.
Also ist nicht auch ein Schlüssel, erst mal zu gucken, was gehört zu mir und was gehört zum anderen,
dass ich überhaupt erst mal spüre, was ist eigentlich mein Raum oder mein Feld?
Ich glaube, das kann man pauschal nicht beantworten, weil das sehr individuell ist,
je nachdem, wo man gerade steht, auch selber in den Prozessen.
Die Gefahr, also zum einen kann das sehr notwendig sein, je nachdem, wo man gerade steht,
dass man sich erst einmal damit auseinandersetzt.
Die Gefahr dabei ist dann aber immer und alles ist mit Gefahr, also alles, wo Licht ist, hat auch seine Schattenseite
und die Schattenseite davon wäre es, dass man darin verhaftet bleibt,
dass man sich immer nur noch mit den eigenen Gefühlen und da habe ich das erlebt und in meiner Kindheit war dies,
in meiner Kindheit war jenes, sodass man daraus sich nicht mehr heraus entwickeln kann,
um im wahrsten Sinne des Wortes erwachsen zu werden.
Das heißt, es gibt natürlich diese Phase, wo man sich schon auch mit diesen Dingen auseinandersetzen muss,
aber es muss auch darüber hinaus ein Darausherauswachsen geben und wenn das nicht anschließt,
dann bleibt man eben immer in dieser Zwickmühle gefangen und kommt da nicht raus.
In der Lebensgeschichte ist es ja so, dass wir bis zum zehnten Lebensjahr in einem Nest leben,
in dem wir überleben müssen. Das heißt, es ist dort auch von der Biologie her nicht vorgesehen, das in Frage zu stellen.
Dort können aber auch Übergriffe und Gewalt sein und ich spüre schon, dass es mir nicht gut geht.
Wenn ein Mensch mit drei, vier Jahren etwas erlebt, was er Mutter ist weggegangen einkaufen,
ich habe das Gefühl, ich bin jetzt ganz verloren in dieser Welt, bedeutet das,
dass dieses Kind zu diesem Zeitpunkt die Situation nicht aushalten konnte.
Es hat das Gefühl, jetzt sterbe ich und die Seele friert das nach dem Motto,
bis hierhin habe ich das überlebt, frießt den Film quasi ein und packt ihn so in die Tiefkültur der Seele
mit dem Motto, nie wieder erleben. Und alles, was mich dann auch als Erwachsener später nur triggert
in die Richtung dieses Erlebnisses, aktiviert das Gefühl des Kindes.
In der Zwischenzeit sind wir aber vielleicht, jetzt zehn Jahre ist eine Übergangszeit bis 18,
also 14-jährige Kinder, Eltern sind im Krieg umgekommen, können, der Älteste es schaffen, die Kinder durchzubringen.
Meistens auf Kosten der späteren Beziehungsfähigkeit. Aber es ist ein Notlaufprogramm, sage ich mal.
Und ab 18 könnten wir selber eine Familie gründen. Da fällt uns dann auf, das war gut oder nicht gut.
Und die Heilung bedeutet im Grunde genommen, dass wir jetzt mit den wachsenden Fähigkeiten,
also inzwischen ein erwachsener Mann, erwachsene Frau, wenn dort ein Kind in der gleichen Situation,
die uns sonst in Panik bringt und reflektorisch zumachen lässt, wenn es jemand anderes im Außen ist,
zum Beispiel das eigene Kind, da haben wir durchaus eine Idee.
Das bedeutet also im Modell des inneren Teams, wir haben inzwischen eigentlich schon die Fähigkeiten,
damit super umzugehen, aber aus der Perspektive des Kindes ist es fixiert in der Perspektive des Kindes.
Es hat als Kind, Vierjährige, keine Lösungsidee, wie damals.
Wir leben quasi einen kindlichen Ablauf der Gefühle.
Und was wir in der Hypnose dann eben auch machen, ist, dass der erwachsene Mann oder Frau sich irgendwo in die Natur setzt
und dieses innere Kind ruft und es einlädt, auf dem Schoß Platz zu nehmen.
Und das dauert manchmal. Also in der Hypnose gibt es für die Patienten keine Zeit.
Es kann dauern und irgendwann dürfen wir es sogar umarmen.
Und da fließen oft Tränen. Und dann geschieht das, wie eine Banane, die grün nicht weiterreift,
kann dann nachträglich, und zwar nicht von meiner Mutter und Vater, die ich oft anklage,
gib doch mal zu, dass das nicht gut war für mich, dass diese Möglichkeit besteht in uns selbst.
Dass auch diese Souveränität kommt.
Ja, genau.
Mama und Papa sind mein Leben lang schuld.
Genau.
Und diese Potenziale einfach zu verstehen, dass die ja da sind, das funktioniert so.
Und damit komme ich auch in die Erwachsenenphase.
Also in manchen Familienbeziehungen, Familienstellen und dergleichen rate ich,
wirklich auch als Tochter zum Beispiel zu warten, bis die Mutter bereit ist, runter vom Sockel zu kommen
und als mütterliche Freundin ja auf Augenhöhe zu begegnen.
Aber nicht zuzulassen, wenn ich sage, meckere nicht so wie früher, bin ich automatisch in der Gefällebeziehung.
Aber ich kann darauf achten, wirklich auf dieser gleichwertigen Ebene zu begegnen und das in Liebe zu tun.
Also nicht ablehnen zu müssen.
Also ich glaube, dass man zumindest so viel von diesen Vorgängen, was da passiert, verstehen kann,
dass man sie in der Hypnose dann systematisch angeht, dass das geklärt wird.
Und dann wird auch manchmal sekundär der Weg frei, sich zu sagen, ich bin ja wirklich ein Teil des Größeren.
Also auch das ein Weg zur Spiritualität, in dem ich Anteile von mir aus der kindlichen Bedürftigkeit erlöse.
Und in der Hypnose ist praktisch diese Verstellung von folgendem Traum, ich sehe alles wie es ist.
Und das schenkt mir diesen Zusammenhang und in dieser Hypnose ist es eben auch möglich,
später sich zu jedem Zeitpunkt an jedes Detail dieser Hypnose zu erinnern.
Das heißt, das Erste, was wie durch ein Schlüsselloch war, der Rest ist Vermutung.
Und wenn es schwierig war im Leben, dann kann das nur schlimm sein, nicht schon wieder.
Oder auch, die waren immer alle gut zu mir, dann vermute ich das Paradies und gehe auch so auf die Leute zu.
Abschließend würde ich natürlich von euch gerne auch noch von euren Traditionen.
Vielleicht so ein Tipp für die Zuschauer, wie kann man eben raus aus dieser eigenen Manipulation,
durch die eigenen Gefühle, die sich irgendwo geprägt haben.
Jetzt haben wir von dir natürlich schon gehört, Hypnose ist ein Werkzeug, ein wertvolles.
Vielleicht können wir noch euch dazu hören, Dada.
Ja, also die Hauptpraxis ist das nach innen gehen, die Meditation, die Bewusstheit zu entwickeln.
Und Yoga arbeitet auch mit dem Körper.
Yoga-Körperübungen zu praktizieren, Atmung.
Es gibt so viele Methoden, das ist sehr, ich meine, Yoga ist ein paar tausend Jahre alt.
Das ist ein Wissen, was tausend Jahre alt ist und was einfach bewährt ist.
Also von daher verschiedene Yoga-Praktiken, um es ganz einfach praktisch auszudrücken.
Körperpraktiken, geistige Übungen und auch spirituelle Übungen.
Ich möchte noch kurz einen anderen Aspekt der Gefühle darstellen.
Und das ist, was wir vorhin gesagt haben, welche Gefühle kommen von außen.
Es ist ja wirklich so, dass unsere Gefühle, Ängste, Traumata und so weiter sehr systemisch verbunden sind.
Was ist das Gesundheitssystem? Wie gebären Frauen in unserer Gesellschaft Kinder?
Da ist ein System dahinter. Wie werden sie großgezogen?
Was geschieht in Kitas? Was geschieht in Schulen?
Was ist das Wirtschaftssystem, das bestimmte Gedanken und Gefühle, Wettkampf, Konkurrenz und so weiter führt,
anstatt Kooperation, genossenschaftlich zu arbeiten und so weiter?
Das sind fundamentale prägende Faktoren für das Leben und emotionale Leben eines jeden Menschen.
Und ich drücke das so aus, weil ich bin da, meine Arbeit beschäftigt sich sehr mit dem Systemischen.
Dass wir an dem System arbeiten, an dem Gesundheitssystem, an dem Bildungssystem, an dem Wirtschaftssystem,
an all diesen Systemen, die können verändert werden, sodass von Anfang an Kinder ganz anders geboren werden,
ganz anders aufgezogen werden können, ganz anders gebildet werden, die medizinische Versorgung ganz anders läuft.
Das sind entscheidende Faktoren, denen wir uns, denke ich, als Menschen, denen es darum geht,
eine gefühlsmäßige und emotionale Gesundheit zu verbreiten.
Diesen Aspekt sollten wir auch beachten und etwas dafür tun.
Das war jetzt noch ein Aspekt, den ich gerne reinbringen möchte.
Ja, weil es so wichtig ist, gerade wenn ich an den Kindergarten denke und gewisse Agenten, die gerade laufen
und Pläne, gerade auch was Sexualisierung angeht, da habe ich mir mal die Unterlagen angeschaut
und ich muss wirklich sagen, eigentlich müssen wir handeln.
Was kommen da für Gefühle dann? Von klein auf an ein ganz anderes Gefühl zum eigenen Körper, zu eigenen Gefühlen.
Wow, das sind systemische Sachen und das ist jetzt nicht ein, zwei Personen.
Das sind ganze Generationen, die so geformt werden dadurch.
Deswegen mein Appell, auch immer wieder diesen sozialen Aspekt zu beachten und in unserer Arbeit das mit einzuschließen.
Zu dem Gesagten kann ich nur vielleicht hinzufügen, wurde aber auch teilweise schon gesagt,
dass man für sich selbst auch wirklich sich in Selbstreflexion übt.
Über sich selbst zu reflektieren, in einen gedanklichen Spiegel zu schauen und zu gucken,
was ist für mich wahr, was ist eigentlich nicht so wahr und was zählt wirklich für mich.
Es gibt zum Beispiel auch schöne Übungen, bei denen man sich hinsetzen kann und sich erstmal körperlich entspannt
und dann sich über Frage zu Frage hindurchwandelt, was einem eigentlich wirklich wichtig ist,
bis hin zu dem Punkt, wo man sagt, jetzt geht mein Leben zu Ende, also jetzt ist es vorbei.
Was bleibt? Was kommt in mir hoch? Was wäre jetzt wirklich für mich wichtig, wenn jetzt mein Leben zu Ende wäre?
Um auf diese Art und Weise wirklich an das heranzukommen, was einem wirklich wichtig ist,
was für eine Priorität im Leben hat und dann vielleicht das andere dann eben nicht mehr so wichtig zu nehmen.
Ja, schön. Danke.
Ja, es ist interessant, was du auch angesprochen hast.
Die Kultur, in der wir leben, natürlich, das beeinflusst uns extrem, die Art und Weise, wie wir denken, fühlen.
Und Kultur ist ja eigentlich ein Ausdruck von einem gewissen Bewusstsein.
Und dort braucht es halt die Arbeit, wenn die Spiritualität oder eigentlich das endliche Ziel des Lebens einfach entfernt wird aus dem Bild
und man hat einfach eine sehr konsumorientierte und aus dem Körper bezogene Gesellschaft,
wo eigentlich wieder Kopf fehlt oder der tiefere Sinn fehlt, dann haben wir grundlegenden Problem.
Und die Kultur, die dann gelebt wird, ist entsprechend auch ein Ausdruck davon.
So, wenn wieder mehr Spiritualität auch wieder integriert wird in menschliche Gesellschaft, dann wird es einen starken Unterschied machen.
Und ich denke, das, was du ansprichst, das finde ich sehr wertvoll.
Und auf der persönlichen Ebene natürlich umso mehr Achtung, Bewusstsein gefördert wird,
umso mehr habe ich auch die Möglichkeit, mit meinen eigenen Emotionen umzugehen.
Im vedischen Verständnis sprechen wir auch von den drei Gunas.
Da haben wir Tama-Guna, Raja-Guna und Sattva-Guna.
Tama ist die dunkle, zerstörerische Energie.
Raja ist diese leidenschaftliche, egozentrische Energie, auf mich bezogen.
Und Sattva ist die tugendhafte, selbstlose Energie.
Und dort, wo in einer Gesellschaft mehr Tugend oder Sattva kultiviert wird, werden Menschen auch tugendhafter leben
und werden auch die Möglichkeit haben, mehr Zugang zu finden zu ihren wahren Bedürfnissen und Emotionen.
Aber da haben wir noch viel Arbeit.
Ja, umso schöner, dass es Menschen wie euch gibt, die wirklich auf verschiedensten Ebenen mit verschiedenen Traditionen die Bewegung anheben.
Wir haben es ja auch schon gehabt in tollen Sendungen.
Vielen Dank, dass ihr da wart.
Ich wünsche euch weiteres Vorankommen in eurem Seelenplan.
Und bis bald. Danke.
Liebe Zuschauer, genau das gleiche wünsche ich Ihnen natürlich auch.
Es ist immer wieder total beeindruckend, wenn wunderbare Menschen aus verschiedenen Traditionen zusammensitzen
und man doch auf so viele gemeinsame Nenner kommt.
Ich hoffe, Sie konnten auch wieder viel für sich mitnehmen.
Vielen Dank dafür. Bis bald. Tschüss.
Danke fürs Schauen vom Schweizer Gesundheitsfernsehen QS24.
Bitte hier registrieren Sie wie Kisana.
Denn damit können Sie alle Sendungen auch ohne Werbeunterbrüche geniessen.
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Das verbreitet diese Sendung noch viel, viel besser.
Hier eine Auswahl für Sie zusammengestellt.
Und ich wünsche Ihnen alles Gute. Bis ein anderes Mal. Auf Wiedersehen miteinander.