Wie Josef im letzten Video angekündigt hat, geht es in diesem Beitrag darum, woher unser Holz in Zukunft kommen soll. Patrick, unser Experte für Wald und Klimawandel, klärt einige häufige Missverständnisse auf und spricht über das, was uns oft von außen vorgeworfen wird – insbesondere die Forderung, den gesamten Wald unter Schutz zu stellen. Er erklärt, wie viel Fläche mindestens geschützt werden muss, und beleuchtet, was nötig ist, um unsere Wälder zu erhalten. Außerdem zeigt er, wie wir durch bewussten Verzicht heute für kommende Generationen vorsorgen können.
Die Ökos von der Waldakademie wollen den gesamten deutschen Wald stilllegen.
Wo soll denn dann der grüne Rohstoffholz in Zukunft herkommen?
Bald wieder alles aus Plastik? Tolle Umweltschützer!
So oder so ähnlich lautet eigentlich immer die Reaktion, wenn wir uns dafür einsetzen,
dass wir unseren Wald viel besser schützen, als es heute der Fall ist.
Dabei lässt sich Wald gar nicht stilllegen.
Die Vögel lassen sich nicht verbieten, weiter zu singen.
Die Bäume lassen sich nicht verbieten, weiter zu wachsen,
Regen zu erzeugen oder die heiße Sommerluft angenehm herunterzukühlen.
Stilllegen würden wir aber tatsächlich viel häufiger die tonnenschweren Holzerntermaschinen
und die Motorsägen, die Landauf und Landab durch den Wald knattern.
Zunächst einmal möchte ich klarstellen, wir, also die Waldakademie,
wir haben noch niemals gefordert, dass wir die gesamte deutsche Waldfläche unter Schutz stellen wollen.
Was ist denn unsere tatsächliche Forderung?
Wir fordern, dass 10% der deutschen Landesfläche, nicht der deutschen Waldfläche,
dass 10% der deutschen Landesfläche streng geschützt wird.
Wo kommt diese Forderung her?
Das ist eine, die tatsächlich wissenschaftlich begründet ist und letztlich fordern wir nur ein,
was Deutschland im Dezember 2022 unterschrieben hat.
Nämlich in der Kunming-Montreal-Biodiversitätskommission haben wir zusammen mit 195 anderen Staaten uns verpflichtet,
bis zum Jahr 2030 eben 10% streng geschützte Land- und Meeresflächen auszuweisen.
Wie kommt jetzt diese Zahl wieder zustande, diese 10% streng geschützte Flächen?
Das ist letztlich eine Forderung aus der Wissenschaft, also aus einem Wissenschaftsrat.
Und das ist die Fläche, die wir mindestens bis zum Jahr 2030 geschützt haben sollten,
wenn wir als Menschheit eine gute Grundlage für ein weiteres Vorkommen auf diesem Planeten haben wollen.
Das ist die Mindestforderung, die damit umgesetzt wird.
Und ja, diese Forderung gilt natürlich auch für Deutschland und nicht nur für die 195 anderen Vertragsstaaten.
Was bedeutet jetzt strenger Schutz?
Auch das ist leider nicht ganz klar definiert, aber für uns ist klar, gerade im Wald bedeutet das,
dass eben keine Eingriffe mehr stattfinden, also auch kein Holz zum Beispiel entnommen wird,
keine Bäume gefällt werden und grundsätzlich Forst- und Landwirtschaft eben verboten wird.
Das ist das, was wir eigentlich auch international unter strengen Schutzgebieten verstehen.
Wo sollten diese Schutzgebiete jetzt liegen?
Deutschland hat ja eine ganz besondere, auch internationale Verantwortung für den Schutz alter Buchenwälder.
Das heißt, für uns ist eigentlich ganz, ganz klar, das sollten vor allem im Wald diese strengen Schutzflächen finden.
Aber ist so ein Ziel überhaupt realistisch?
Wo soll in unserem dicht besiedelten Land so viel Platz für Natur sein?
Tatsächlich ist die Rechnung eigentlich ziemlich einfach.
Etwa 30 Prozent Deutschlands sind aktuell bewaldet.
Von diesen 30 Prozent sind wieder etwa ein Drittel im Eigentum vor allem der Bundesländer
und auch im Eigentum der Bundesrepublik selber.
Wenn wir jetzt von diesen 30 Prozent Waldfläche eben genau diesen Anteil streng schützen würden,
würde das bedeuten, dass wir etwa 10 Prozent der deutschen Landesfläche streng geschützt haben,
also unserer internationalen Verantwortung nachgekommen sind.
Das heißt, wir haben kein Flächenproblem, sondern wir haben ein Problem des politischen Willens.
Wir könnten dieses Ziel von heute auf morgen umsetzen,
dann müssten wir uns gar nicht Zeit lassen bis 2030.
Und je schneller wir dieses Ziel erreichen, was übrigens eher ein Mindestziel ist,
desto eher profitieren wir auch von einem wieder lebendigeren, wüchsigeren und gesünderen Wald.
Tatsächlich scheitert es also nicht an den Möglichkeiten, sondern am politischen Willen
und ganz oft tatsächlich auch an der auch an uns so oft gestellten Frage,
wo soll denn dann das ganze Holz herkommen, wenn wir bei uns mehr Wald schützen?
Oder auch anders, wenn wir jetzt bei uns mehr Waldfläche aus der Nutzung nehmen,
dann würde das dazu führen, dass die wenigen Urwälder, die wir auf dem Planeten haben
oder auch grundsätzlich vielleicht auch ökologisch noch wertvollere Wälder als hier bei uns in Deutschland,
noch stärker geplündert, weil wir ja irgendwo unser Holz dann herbeziehen müssen.
Und ja, diese Behauptung klingt ja dann auch erstmal sehr stichhaltig.
Und die wollen wir uns jetzt mal genau anschauen, was ist da tatsächlich dran an dieser Aussage.
Tatsächlich ist es so, dass wir Deutschen also nur für unseren inländischen Konsum,
also was wir 83 Millionen Menschen hier in Deutschland etwa konsumieren,
allein dafür verbrauchen wir etwa doppelt so viel Holz im Jahr,
wie nachhaltig in den deutschen Wäldern eingeschlagen werden dürfte.
Also damit ist ganz klar, etwa die Hälfte unseres Holzhungers müssen wir eben aus Wäldern international bedienen und importieren.
Das stammt nicht aus dem deutschen Wald bilanziell.
Besonders viel Holz importieren wir aus Skandinavien, aber auch aus Brasilien
oder vor dem Ukraine-Krieg eben auch aus den weiten Wäldern Russlands.
Es ist also etwas dran. Unser Holzkonsum geht direkt auch auf Kosten oft sogar noch intakter Urwälder.
Oder grundsätzlich leben wir über unsere Verhältnisse, könnten wir sagen, und sind auf Importe, Holzimporte angewiesen.
Hätten wir mehr Schutzfläche in Deutschland, würden diese Importe natürlich auch nochmal ansteigen.
Kommen wir nun unserer internationalen Verantwortung nach und schützen wenigstens diese Mindestfläche streng
und bewirtschaften auch den restlichen Wald deutlich mehr Ton mehr als heute
und lassen die Bäume auch mal wieder dicker und die Wälder insgesamt biomassereicher werden,
damit sie zum Beispiel auch mehr Kohlenstoff speichern, würde das also tatsächlich bedeuten,
dass wir in Deutschland auf Holz verzichten müssten.
Wie viel genau, das ist gar nicht so einfach zu sagen, weil zum Beispiel auch der Klimawandel gerade verschiebt,
wie viel Holz wir überhaupt einschlagen dürfen, ohne die Wälder eben zu gefährden.
Also da gibt es gar nicht so ganz klare belastbare Zahlen.
Es gibt aber zum Beispiel eine Studie vom Öko-Institut e.V. aus dem Jahr 2018 für die Umweltschutzorganisation Greenpeace.
Und da hat man mal versucht auszurechnen, mit verschiedenen Computersimulationen,
wie würde sich denn das Holzaufkommen verändern, wenn wir eben das machen, was wir uns gerade angeschaut haben.
Deutlich mehr Schutzgebiete und eben auch insgesamt biomassereicher und damit auch stabilere Wälder.
Ja, bis 2100 hat man dort, oder etwas darüber hinaus, hat man so reviert.
Und es ist eigentlich klar, wir müssen erstmal auf mindestens ein Viertel unseres heutigen Holzeinschlages verzichten.
Also nochmal um ein Viertel runter.
Und das Spannende ist aber, wenn wir diesen Weg dann konsequent weitergehen,
dann ist es so, dass wir im Jahr 2100 herum dann wieder ungefähr gleich viel Holz nutzen können, wie eben heute.
Warum ist das so? Ja, ganz einfach. Ein Baum, der wächst, ein größerer Baum mit einer größeren Krone,
mit mehr Biomasse und insgesamt biomassereichere Wälder, können auch mehr Holz produzieren.
Also ich kann mehr Holz einschlagen, weil wo mehr wächst, kann man auch mehr rausnehmen, ohne dass es zu einem Problem wird.
Also aus der Perspektive könnten wir dann wohl wieder auch mehr Holz nutzen.
Aber erstmal ist ganz klar, wir müssten auf die Bremse treten und deutlich weniger Bäume einschlagen in einem solchen Szenario.
Damit stimmt die Aussage wohl, mit jedem Quadratmeter Wald, den wir hier in Deutschland mehr schützen,
werden die Wälder international noch mehr geplündert.
Also an der Aussage ist wohl ganz klar etwas dran.
Oder, ich würde sagen, das schauen wir uns nochmal an einer anderen Stelle an.
Wie kommen wir jetzt aus diesem Dilemma raus?
Das ist ein Ansatz, den wir eigentlich gar nicht verfolgen.
Nämlich mal zu hinterfragen, ist eigentlich unser Holzverbrauch, den wir haben, ist der eigentlich gerechtfertigt?
Also wir reden immer von einem Zwang, etwas zu verbrauchen.
Aber ich sehe da einen großen Unterschied, ob wir Dinge wirklich brauchen oder ob wir sie verbrauchen.
Und da ist der Holzstapel hinter mir eben ein sehr gutes Beispiel für.
Deswegen auch der Ortswechsel.
Über Jahrzehnte wurde uns verkauft, dass Holz ein sehr umweltfreundlicher Rohstoff ist.
Und man hatte fast den Eindruck, je mehr wir davon verbrauchen, desto besser.
Und tatsächlich ist es so, Holz ist ein vergleichsweise umweltfreundlicher Rohstoff.
Ich würde sogar sagen, wahrscheinlich mit der umweltfreundlichsten, wenn nicht der umweltfreundlichste Rohstoff überhaupt.
Aber das heißt ja noch lange nicht, dass wir ihn eben unendlich zur Verfügung haben.
Also wir sprechen auch immer von nachwachsend.
Aber nachwachsend heißt nicht unendlich verfügbar.
Und deswegen sollten wir uns auch mal sehr genau anschauen, wie gehen wir mit diesem sehr begrenzt verfügbaren Rohstoff eigentlich um.
Also wir setzen unser Holzverbrauch zusammen und gibt uns da nicht auch die Möglichkeit, deutlich an Holz einzusparen.
Und da gibt es gute Gründe und auch belastbare Studien zu, die sich dieses Thema mal angeschaut haben.
Zum Beispiel im Jahr 2022 die Universität Kassel für den WWF.
Und die haben sich mal angeschaut, wie würde eigentlich die Welt ausschauen, wenn alle Menschen so viel Holz verbrauchen würden, wie wir hier in Deutschland.
Und das, wie ich finde, erschreckende Ergebnis ist, dass wenn wir unseren Pro-Kopf-Verbrauch an Holz in Deutschland mal hochrechnen auf die Weltbevölkerung,
dann haben wir einen viermal so hohen Holzbedarf, wie die Wälder eigentlich global nachliefern könnten.
Und damit sehen wir, das ist ein Modell, was, wie ich finde, sehr sehr ungerecht ist, was nicht enkeltauglich ist.
Und da sollte man wirklich sehr hinterfragen, was machen wir eigentlich mit dem ganzen Holz, wo verbrauchen wir das eben und wo können wir vor allem auch Einfall sparen
und das Holz, diese begrenzte Ressource einfach viel viel sinnvoller nutzen.
Hier müssen wir also ansetzen und unseren Holzverbrauch um mindestens drei Viertel reduzieren.
Je weniger Holz wir verbrauchen, desto besser natürlich.
Und das klingt jetzt nach einer ziemlichen Herkules-Aufgabe. Und die Frage ist, wie können wir das überhaupt schaffen?
Aber wenn wir ehrlich sind, der erste wichtige Schritt wäre, dass wir uns überhaupt mal bewusst machen,
wie begrenzt verfügbar diese Ressource ist und uns überhaupt mal Gedanken machen, wie gehen wir denn damit um.
Weil aktuell würde ich sagen, gehen wir extrem verschwenderisch mit diesem so so wertvollen Rohstoff um.
Also wie kann es im 21. Jahrhundert sein, dass nach wie vor die Mülleimer in den Städten voll sind mit Coffee-to-go-Bechern, die nicht mehr recycelt werden können.
Dabei gibt es da ja längst Alternativen, die man auch nutzen kann, aber wo es nach wie vor nicht wirklich verbraucherfreundlich ist.
Oder überlegen wir einfach nur, denken wir einfach nur mal an die ganzen Paketguten, die jeden Tag in Deutschland mit wahnsinnigen Mengen an Holz unterwegs sind.
Und auch da gibt es, also an Kartonagen letztlich, und auch wenn die recycelt sind oder einen hohen Recycling-Anteil aufweisen diese Kartons,
braucht es da eben immer frische Holzfasern, damit das System im Laufen bleibt.
Also auch nie gehen immer zu Lasten der Natur. Und da gibt es tatsächlich schon längst auf dem Markt auch etablierte Systeme,
Mehrwegversandsysteme, wo wir deutlich, deutlich weniger Holz eben verbrauchen.
Also die gibt es. Warum machen wir das dann nicht einfach?
Wichtig finde ich aber auch, dass wir uns auch anschauen, wo sind denn so die allergrößten Verbraucher,
die wir am schnellsten und ohne Lebensqualitätsverlust eben umswitchen können.
Und ein ganz, ganz großes Thema, und das ist uns als Waldgemier eben auch sehr wichtig,
ist das Thema, dass wir ganz viel Holz verbrennen, um damit letztlich nur wenig Energie herzustellen.
Und weil uns das Thema so wichtig ist, haben wir dazu ja auch nochmal ein ganz eigenes Video gemacht,
wo wir die Problematik nochmal hinterleuchten. Und da wird deutlich, das ist eine Menge an 60 Millionen Kubikmeter Holz etwa,
die wir jedes Jahr in Deutschland alleine nur verbrennen, für einen wirklich nur ganz geringen Energieoutput.
Also da wäre zum Beispiel ein riesen Einsparpotenzial. Aber wir können uns auch anschauen, wie gehen wir mit Möbeln um?
Also wie ist die Lebenszeit von Möbeln? Wie viel Holz recyceln wir eigentlich?
Und da ist die Recyclingquote in Deutschland leider sehr, sehr gering. Das meiste Altholz wird direkt verbrannt.
Ihr seht, wir müssten also dringend über Dinge reden. Zum Beispiel, um nochmal auf das Thema Holzverbrennungswut zurückzukommen,
über drei Viertel der Laubbäume in Deutschland werden nur gefällt, um verbrannt zu werden.
So wie auch dieser Brennholzstapel hier hinter mir. Diese Bäume wurden einzig und alleine gefällt, um verbrannt zu werden.
Also da ist ein gigantisches Potenzial, wo wir einsparen könnten. Und das nicht nur in diesem Segment,
sondern in ganz, ganz vielen anderen Segmenten. Und zwar ohne, dass da große Lebensqualität unterleiden würde.
Ganz im Gegenteil, oft würden wir sogar davon profitieren, zum Beispiel von einer sauberen Luft,
wenn wir wirklich erneuerbare Energien zum Heizen nutzen würden. Und viel umweltfreundlicher als eben das Heizen mit Holz.
Also wir sehen, da ist ein Riesenpotenzial da. Warum nutzen wir es nicht?
Ich glaube, weil es uns auch einfach am Bewusstsein fehlt, weil das eine Botschaft ist,
die ich zumindest sehr, sehr selten gehört habe in der Vergangenheit, eigentlich somit wie nie,
dass wir einfach viel, viel sparen, sondern mit dieser wertvollen Ressource umgehen sollten.
Dass da die Möglichkeit ist, das zeigt auch der umgekehrte Fall.
Seit 1990 hat sich nämlich unser Holzverbrauch in Deutschland fast verdoppelt.
Also in dieser kurzen Zeit. Warum hat er sich so rasant entwickelt?
Weil die Politik der Meinung war, wir sollten diesen Verbrauch nochmal ankurbeln und deutlich mehr Holz verbrauchen,
weil es ja so ein toller, umweltfreundlicher Rohstoff ist.
Das zeigt, wenn wir so schnell in diese Richtung gehen können, können wir auch so schnell in die andere Richtung gehen.
Und das lohnt sich. Ich glaube, das ist gerade klar geworden.
Wir sollten also die Frage, wo soll denn in Zukunft das ganze Holz herkommen, nochmal ganz anders priorisieren
und uns vorher nochmal ganz, ganz andere, viel essenziellere Fragen stellen.
Zum Beispiel, wo sollen all die Arten leben, die unverzichtbar sind für einen lebendigen und damit auch widerstandsfähigen Planeten?
Wer soll im nächsten Starkregen den Boden festhalten und uns damit vor Überschwemmungen schützen?
Wer soll in der nächsten Dürreperiode das wertvolle, saubere Grundwasser für uns zur Verfügung stellen?
Lebendige Wälder sind eine Grundvoraussetzung für das Leben auf diesem Planeten, wie wir es kennen.
Verlieren wir die Wälder, dürften auch mehrere Milliarden Menschen ihr Leben verlieren.
Die eigentliche Frage ist also, wie erhalten wir die lebensnotwendigen Ökosystemleistungen der Wälder?
Und wie viel Holz dürfen wir dann noch aus diesen Wäldern nutzen?
Wie viel können wir uns also nachhaltig zur Verfügung stellen?
Und wenn wir wissen, wie groß diese Menge ist, dann geht es darum, dass wir diese Menge möglichst effizient nutzen
und damit möglichst schlau umgehen, im Kaskaden denken und nicht das einfach alles verbrennen, was wir da ernten.
So sollte die Vorgehensweise sein, denn Holz ist ja ein nachwachsender Rohstoff, aber eben nur ein endlich verfügbarer Rohstoff.
Und jeder Quadrat- oder jeder Kubikmeter Holz, der im Wald bleiben darf, jeder Baum, der stehen bleiben darf,
ist eben deutlich mehr wert als das Holzprodukt, was wir daraus machen.
Da müssen wir einfach ehrlich sein.
Wege, wie wir viel, viel sparsamer und viel, viel klüger mit diesem tollen Rohstoff umgehen können,
haben wir in diesem Video zumindest schon mal angeteasert.
Und wir haben ja noch einige andere Videos in diese Richtung produziert.
Da gibt es wirklich ganz, ganz viele Möglichkeiten.
Und ich finde, das Schöne ist auch, dass jeder und jede, jeden Tag etwas dazu beitragen kann,
dass wir in Zukunft wieder mehr lebendige, vielfältige, widerstandsfähige Wälder wie haben wir hier,
die uns mit ihren Ökosystemleistungen viel, viel besser stützen als das, was wir gerade so in Deutschland erleben müssen, würde ich mal sagen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass die Politik aus der Verantwortung ist.
Gerne können die Rahmenbedingungen ganz, ganz anders gesetzt werden als bisher
und umweltfreundlichere und damit ressourcenschonendere Verhaltensweisen belohnt und nicht bestraft werden, wie es gerade leider oft noch der Fall ist.
Und all diese Maßnahmen lohnen sich wirklich, auch wenn sie vielleicht mal unbequem sind oder große Veränderungen erfordern.
Denn worum geht es? Letztlich geht es darum, dass wir unseren mit wichtigsten Verbündeten im Kampf um einen auch in Zukunft noch lebenswerten Planeten
nicht verlieren. Wie im Wald.
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