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Warum diese Frau ihre Koppel fegt
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Da wirst du doch nie fertig.
Ich hab ja Zeit, ich hab doch nicht sonst so viel zu tun.
Also da muss es doch auch was besseres geben.
Hier auf der Pferdekoppel und wir haben letztes Jahr nicht alle Pferdeäpfel von der Koppel gesammelt,
immer nur vom Paddock und nun muss die Koppel mal ein bisschen gepflegt werden.
Vor zwei Wochen lag hier ja überall noch Schnee
und jetzt plötzlich haben wir hier sommerliche Temperaturen gehabt und alles grünt wie verrückt
und jetzt ist es Zeit für Koppelfliege.
Natürlich habe ich keine Lust, die Koppel mit der Hand zu haken
und darum muss hier so ein bisschen die Koppel gefegt und gebürstet werden,
damit die Pferdeäpfel auseinandergezogen werden, was ja auch dem Boden zugute kommt.
Wie ihr wisst, benutzen wir keine künstlichen Dünger oder so,
lassen die Koppel möglichst Natur belassen,
aber ein bisschen Pferdeäpfel wollen wir dann doch zukommen lassen.
Man kann ja nicht immer nur runternehmen, ab und zu muss man mal auch was draufpacken
und das, was hier nun liegen geblieben ist an Pferdeäppeln,
das bietet sich ja optimal an, auch gleich als Dünger verarbeitet zu werden.
Die Pferde haben hauptsächlich an den Koppelrändern geäppelt
und wenn man die Äppel dann nicht wegmacht,
dann entstehen da ja diese sogenannten Geilstellen, wo die Pferde nicht wieder selber fressen.
Zum Glück ist das Bodenleben auf dieser Koppel so aktiv,
dass die meisten Haufen von sich aus schon relativ aufgelöst sind und verteilt.
Nur hier und da liegen noch richtige Haufen
und wenn man die jetzt nicht beseitigen würde,
dann würde da nachher Unkraut drauf wachsen und Gras, was die Pferde nicht fressen würden.
Ja, mit der Hand, wie gesagt, ist das utopisch.
Zum Glück haben wir ja unser Irmchen, unseren kleinen Trecker
und Julian hat da so ein ominöses Gerät mit dazu erstanden, als er den gekauft hat,
wo wir uns immer gefragt haben, was das eigentlich genau ist.
Und wir probieren jetzt einfach mal aus, ob wir mit diesem ominösen Anhängsel unsere Koppel gefegt kriegen.
Hier sieht man, wie schön das Gras schon gewachsen ist.
Wie gesagt, vor zwei Wochen lag hier noch eine dicke Schneeschicht.
Das ist wirklich erstaunlich, wie schnell jetzt hier die Farbe in die Koppel gekommen ist
von braun auf grün in zwei Wochen.
Und hier ist also das ominöse Anhängsel.
Eine selbstgebaute Bürsten-Borsten-Konstruktion.
Auf jeden Fall soll dieses Gerät nun unsere Koppelfegen striegeln und bürsten.
Was hast du verloren?
Aber das sieht ja super aus, ne?
Hier sieht man auch, das hat total super gut funktioniert.
Die Pferdeäppel sind gleichmäßig einmassiert in die Grasnarbe.
Gleichzeitig wird alles schön belüftet.
Das scheint richtig gut zu funktionieren.