Die Selbstversorger Familie livestream 2

Die Selbstversorger Familie
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1 Videoaufrufe·09.12.2024
F&A
Es wird gestartet, steht hier.
Live.
Wir sind live.
So.
Ah.
Nee, wir sind live.
Wir haben jetzt allerdings eine Verzögerung.
Das ist ganz normal beim Stream.
Also da musst du nicht drauf...
Ähm.
So.
Ja, wir sind ja noch Anfänger,
was das Streamen angeht.
Deswegen... Ah ja, guck mal.
Da können wir schon mal
was sehen.
Unangemessene Nachrichten zurückhalten.
Ja. Nee, jetzt nicht.
Das machen wir nicht. Hallo, hallo.
Wir scheinen tatsächlich
online zu sein. Bitte nur angemessene Nachrichten
posten. Ja.
Sonst müssen wir das doch aktivieren.
Also erstmal fragen wir...
Erstmal sagen wir hallo.
Seht ihr uns gut und hört ihr uns gut?
Erstmal.
Ansonsten wechseln wir nochmal den Standort.
Ja.
Das dauert immer eine Zeit, weil
in dieser... Verzögerung.
Ja.
Also wenn wir eine lange Leitung haben,
liegt das an der Technik.
Alles super.
Wunderbar.
Ist das Bild auch groß genug?
Das könnt ihr auch gleich nochmal sagen.
Bild und Ton gut.
Bei unserem ersten Live-Chat
war das so ein bisschen dramatisch.
Da war dann nur ungefähr so ein winziges Bild zu sehen.
In Briefmarkenformat.
Ja, diesmal müsst ihr unsere Gesichter
in Vollbild leider tragen.
Da hatte ich auch so einen hässlichen Fleck.
Der hat man gar nicht gesehen.
Über was berichten wir?
Fragt doch mal ganz langsam.
Am besten nicht alle auf einmal, wenn das irgendwie geht.
Dann versuchen wir eure Fragen
möglichst alle zu beantworten.
Das ist ja vielleicht ein bisschen schwer,
weil der eine weiß ja nicht, was andere schreiben.
Ja, das stimmt.
Also ich glaube, wir fangen mal lieber damit an.
Wir haben ja bei der Ankündigung gesagt,
ihr sollt uns unten drunter schreiben,
was ihr so für Themen ansprechen wollt.
Also werden wir jetzt erstmal
ein bisschen was berichten.
Ich denke, dass einige eurer Fragen
heute auch hier mit drin stehen wollen.
Genau, da wird schon gefragt,
was ist mit dem Blockhaus und dem neuen Traktor?
Da kannst du ja kombiniert eigentlich was zu sagen.
Ja, genau. Also Blockhaus, alles super.
Ich hatte ja den Helfer hier,
der angehenden Force wird.
Da habe ich wirklich nochmal richtig viel gelernt.
Das war echt toll. Ganz klasse.
Also habe ich auch gesehen,
dass ich da noch viel lernen kann.
Auch was so bestimmte Schnitttechniken angeht.
Mir ist dann beim Schneiden
auch ein, zweimal ein Riss entstammen gekommen,
was man hätte vermeiden können
mit der richtigen Schnitttechnik.
Also echt, das war richtig toll.
Der Junge war auch total
glücklich und zufrieden.
Der hat sich richtig wohl gefühlt.
Der hat auch in dem kleinen Blockhaus übernachtet
und hat auch ganz viel gelernt
und immer wirklich voll
durchgezogen die Zeit.
Ich arbeite ja immer ziemlich lange,
so im Sommer auch mal bis halb neun
und er hat da auch meistens mitgemacht
und voll mitgearbeitet.
Also das war richtig klasse.
Ja, das Blockhaus, da fehlt jetzt noch
die letzte Reihe. Da bin ich jetzt bei.
Ich denke, in 12 Tagen ist der Rohbau fertig.
Da werde ich dann natürlich auch nochmal
ein Video drüber machen.
Und ja, der Trecker
hat sich echt bewährt, kann man nicht anders sagen.
Ich hatte ein paar mal Probleme mit dem Frontlader.
Den musste ich reparieren, ja.
Das war ein bisschen ärgerlich, da war ich echt ein bisschen
frustriert auch. Aber jetzt
inzwischen klappt das echt gut,
vor allen Dingen mit der Gabel, die ich vorne dran habe.
Habe ich jetzt tatsächlich
auch geschafft, die neunte Reihe raufzubringen.
Ich bin optimistisch, dass die letzte, zehnte
Reihe auch noch hochkriegt, damit ohne mir
irgendeinen Kran bauen zu müssen. Und das wäre
echt super. Nur für das Abbauen irgendwann
später, wo es soll ja nochmal woanders
aufgebaut werden, muss ich mir denke ich mal
was anderes ausdenken. Das wird mit dem Frontlader
so nicht mehr funktionieren.
Ja, so ist das.
Das einzige Problem, was er hat, ist
im Vorwärtsgang
ist es so, dass er, ja,
das Getriebe sozusagen, das ist so eine
Fliehkraftkupplung, das rutscht manchmal über,
gerade wenn er warm ist. Also da
denke ich, das hat tatsächlich was mit Betraulichöl
zu tun. Weil wenn ich da was nachfülle, ist es
wesentlich besser. Also, ja.
Du sollst nachfragen und nicht immer so rumpuschen.
Nachfragen?
Ja, beim Christian sollst du nachfragen.
Ja, ja, ja.
Das ist ja Pusch, alles Pusch.
Durch Pusch lernt man aber auch viel.
Das ist ja kein Pusch, sondern Experimentieren
in erster Linie. Wir sehen das Ganze ja
hier auch als unseren riesengroßen Spielplatz,
wo wir so richtig viele Fehler machen können,
wie wir wollen, um dann
letztendlich daraus zu lernen. Denn Fehler sind ja
nicht immer was Schlechtes, sondern
wir sehen Fehler hauptsächlich auch als was Gutes,
woraus man lernen kann. Ja, wenn man denn
daraus lernt. Aber sollte man in jedem Fall.
Ich wollte noch mal zu den Geräten sagen, weil das war
auch eine von den Fragen, die wir unten drunter geschrieben haben.
Vorerst sind keine neuen Geräte
angedacht. Ich bin froh und glücklich,
wenn das mit der Heuernte so funktioniert,
jetzt demnächst. Wenn es nicht funktionieren
sollte, werden die Pferde das einfach so abgrasen.
Dann kaufen wir halt heute ein Heu mit dazu.
Da machen wir uns auch keinen Stress mehr. Wir haben
jetzt zwei Jahre wirklich
ziemlich stressig Heu gemacht.
Das kann man auch einfacher haben. Aber da muss man eben
investieren. Ich denke, jeder der Landwirt ist oder
da schon mehr Erfahrung
hat, der weiß, dass gute Geräte
das A und O sind. Und ansonsten
ärgert man sich nur. Ja, aber bei der kleinen Fläche
lohnt es sich einfach nicht, richtig gute
Maschinen anzuschaffen. Dazu kommt, dass
hier einfach keine besonders große Auswahl ist.
Oder man muss wirklich hunderte Kilometer
weit fahren, um irgendwas
richtig Gutes zu finden. Und das lohnt sich
einfach nicht. Dafür fehlt uns auch die Zeit.
Und in diesem Jahr hat das Wetter hier aber so
gut mitgespielt, dass auch in der Umgebung
Heu gemacht werden konnte. Dass wir also
im Darstfall dann auch was zukaufen
können. Aber ich denke, bis jetzt haben wir noch
immer Heu hingekriegt. Und
auf irgendeine Art und Weise werden wir
es auch wieder hinkriegen. Genau. Und wann wir Heu
machen? Also jetzt im Moment hatten wir so ein bisschen
wechselhafte Wetterphase. Nur so um die
20 Grad und auch ab und zu mal Regen.
Was natürlich super war für die Natur und den
Gemüsegarten. Aber für Heu eben nicht.
Und wir haben auch von Anfang an
dieses Jahr gesagt, dass wir nur einmal Heu
machen werden. Und zwar später.
Damit erst mal die Koppel sich
richtig gut entfalten kann. Damit die Fräser
in Saat gehen und sich auch neu aussehen können.
Und damit vor allen Dingen auch
die Grasnarbe geschützt ist, wenn es wieder
so trocken geworden wäre. Was jetzt zum Glück
nicht geworden ist. Genau. Und darum
denkt ihr mal so in ein, zwei Wochen, wenn das Wetter
wieder stabil ist.
Ja, im Moment ist es einfach zu viel Regen.
Genau. Dann planen wir das und dann
nehmen wir euch natürlich auch mit.
Ja, letztes Mal war das Heu ja wirklich viel zu
kurz im Grunde. Weil danach kam er auch
nicht mehr. War total trocken.
Jetzt ist es eigentlich schon wieder viel zu lang.
Ich habe ja eine Frage eben gesehen.
Da wurde
gefragt, wie unsere Frequenz mit
Besuchern ist. Und ja, wir sind
besuchertechnisch echt total ausgelastet.
Und wir müssen auch
ganz ehrlich sagen, es ist
einfach zu viel. Wir würden natürlich wirklich
gerne die ganzen Leute, die uns so
fragen, kennenlernen.
Aber uns fehlt einfach die Zeit, weil wir haben ja
auch unsere Projekte immer.
Und ich denke mal, wir
beantworten gut alle E-Mails,
die wir kriegen, auch mit Fragen
und so weiter. Auch mit Verzögerung manchmal.
Aber wir versuchen wirklich jeden Kommentar, jede E-Mail,
wo eine konkrete Frage drin ist, auch
zu beantworten. Wir hoffen, dass ihr Verständnis
habt und das manchmal ein bisschen länger dauert. Aber
manchmal haben eigentlich die Tiere oder der Garten oder andere
Sachen auch wirklich Vorrang. Die Familie
kommt natürlich komplett auch im Sommer.
Das ist so die Einzigkeit, wo wir dann unsere
Familie und Freunde ja auch sehen. Und da möchten wir
natürlich auch mit denen so ein bisschen unter
uns sein. Und auch sonst
freuen wir uns natürlich, wenn nicht spontan
irgendjemand unangemeldet
vorbeikommt und sich mal umschauen möchte,
was da auch gelegentlich vorkommt.
Das ist dann auch immer eine blöde
Situation.
Das ist ein bisschen ärgerlich.
Ich kann das voll verstehen. Ich habe auch
YouTuber, die ich gerne verfolge und würde
das auch gerne mal sehen, wie die das also machen.
Ja, aber gut.
Könnte ich vielleicht auch verstehen. Also erstmal
nochmal Hallo an alle.
Da haben so viele
Hallo geschrieben. Das muss man mal zurückgeben.
Dann habe ich hier nochmal als zweite
Frage sozusagen, was da
untergeschrieben wurde, wie wir
uns eingelegt haben in Schweden und
warum wir uns
entschieden haben, nach Schweden auszuwandern.
Erdweibchen, hallo Erdweibchen,
fragt auch gerade die fünf bis zehn
größten Vorteile in Schweden und die
fünf bis zehn Sachen, die ihr eventuell
vermisst.
Violin, Nummer eins, ganz klar.
Und Kinder- und
Frauenflommärkte vermisse ich auch total.
Ich bin ja, wie ihr wisst, so ein Flohmarkt
und Secondhand-Beutelzuggänger.
Das ist in Deutschland echt besser.
Da darf man sich nicht täuschen lassen mit den ganzen Lobby-Schildern,
Klo-Marktschildern in Schweden.
Ja, was vermissen wir sonst in Deutschland?
Also Amazon, Ebay,
kann man ganz
klar sagen, gibt es in Schweden so nicht.
Die Auswahl an gebrauchten
Dingen. Ja, es gibt hier
einfach viel weniger Leute auf viel größerer
Fläche und da kann man nicht mal eben
so leicht kaufen oder verkaufen gebraucht.
Jetzt, wie wir das aus Deutschland gewohnt sind,
wenn wir da was verkaufen wollten, bei
Ebay-Kleinanzeigen zum Beispiel haben wir es morgens eingestellt,
abends war es schon weg. Das kann hier
schon mal ein paar Tage oder Wochen dauern
und da wir halt alles, was wir nicht
brauchen, konkret auch immer
wieder verkaufen, ja, es ist
für uns eigentlich schon eine Sache, wie wir sie
gut gebrauchen konnten.
Jemand fragte auch, was mit deinem Fortanhänger
ist. Vielleicht kannst du in dem Zusammenhang auch nochmal
was dazu sagen. Ja, genau.
Also der Fortanhänger hat
wirklich wunderbar funktioniert, so zum
Einsammeln von kleineren Stämmen, alles kein
Problem. Aber er
hatte keine Winde und außerdem war
der Anhänger, auf dem ich den aufgebaut
habe, das Verhältnis stimmte nicht.
Das wusste ich auch vorher, aber das war eigentlich ein
Fun-Projekt. Einfach basteln
und machen und ja, ich habe
den wirklich gut verkauft, weil für mein Blockhaus
das hätte nicht funktioniert. Da wäre
auch garantiert die Schweißnaht gerissen,
wurde aufgeschweißt. Jetzt haben wir jetzt schon mehrere
gefragt, deswegen gehen wir da mal kurz zwischendurch
drauf ein. Und da muss
auf lange Sicht was anderes her.
Ich denke, ich brauche auch wirklich einen längeren Kran,
weil ich auch gerne
die Blockhäuser so bauen will, dass ich oben
beim Fürst auch
einen kompletten Stamm drin habe. Das kann man
auch mit einem
Skogswagen, so nennt sich das hier, mit so einem
Fortanhänger nicht machen. Aber so
für die Holzernte, wenn man jetzt mehr Wald hätte,
würde sich das schon lohnen,
einen vernünftigen Fortanhänger zu holen,
der auch mehr Eigengewicht
hat. Und ja, das muss alles zueinander passen
und was wir nicht brauchen, gebrauchen
können, das kommt auch gleich weg, weil
wir wollen uns hier nicht so voll
müllen, weil als wir das Ganze hier vorgefunden
haben, war es auch noch ziemlich voll gemüllt und
war eigentlich mehr oder weniger alles
ein Müllhaufen hier, weil die auch nicht loslassen
könnten. Das kann ich ja nochmal brauchen und so
kommt das ja. Man hat hier noch
Fläche und stellt sich alles hin.
Totes Kapital, sagen wir mal.
Und sieht nachher aus wie auf
einem Schrottplatz. Ja, nochmal
zu den fünf bis zehn Vorteilen, die wir
in Schweden sehen. Also der Hauptvorteil ist
natürlich unbestritten die Natur
und die Waldläufigkeit
und letztendlich auch an die
geringere Bevölkerungsdichte,
sodass einfach jeder Mensch persönlich für sich
mehr, ja, schon
tatsächlichen Freiraum hat. Mehr Natur,
ja, mehr Tiere, auch die man hier
sieht, also das
und leider auch mehr Elf. Ja, auch mehr Elf.
Im Vergleich zu Deutschland sind
natürlich auch noch die Immobilienpreise
günstiger, wobei das in den letzten
zwei Jahren wirklich extrem sich verändert hat.
Also wir beobachten ja nach wie vor
den Immobilienmarkt, weil das einfach ja auch unser Hobby
ist und da sieht man wirklich
ganz schön heftig, wie sich
das entwickelt hat. Also wer jetzt
glaubt, er kann hier noch ein absolutes Schnäppchen
am See machen, der hat wirklich
getäuscht. Genau, liegt daran, dass sie vor zehn Jahren
die Gesetze geändert haben mit Bebauung
in Seenähe und auch in Flussnähe
und somit die
Immobilien natürlich begehrt sind, weil
ja, auch da könnte man ja neu bauen oder
renovieren, aber man kann
nicht mehr irgendwo am
See bauen. Das ist nicht mehr so einfach, wie es mal war
und somit sind die Immobilienpreise da sehr
gestiegen und da haben wir noch wirklich
Glück gehabt mit dieser Immobilie hier, die hier
zu kriegen, obwohl ich mittlerweile
sagen muss, es ist sowieso so viel Wasser
und schöne Plättchen in Schweden,
dass, ja, man muss
nicht unbedingt was am See kaufen oder
am Fluss, also das ist ganz nett,
aber es gibt auch andere Vorteile in Schweden.
Ja, fünf bis zehn Minuten ist eigentlich
immer ein See oder ein Fluss oder eine Badestelle,
also da muss man sich jetzt keine Sorgen
machen, wenn man keine Immobilie am See oder
am Fluss kriegt. Genau, jemand fragte
schon mehrfach, habe ich gerade gesehen, was für Tiere
wir haben, das will ich mal kurz beantworten.
Also wir haben zurzeit zwei Ziegen,
eine Milchziege und deren Tochter,
dann haben wir unsere beiden Connies,
die hier ja so ein bisschen ihr Gnadenbrot bekommen,
mit denen machen wir unsere so gemütliche Spazierritte,
dann haben wir ungefähr 15 Hühner,
ein Hund und
eine Katze und viele
Elstern. Ja, ja, die Elstern
sind wirklich ein Problem und die sind auch
wirklich nicht so schnell weggeflogen, die machen uns
richtig Stress hier. Wir haben so viele
schöne Erdbeeren gehabt, mit Netz.
Ja, also
die haben wirklich alle Kirschen, alle
Erdbeeren und Eier auch weggeflassen,
also da müssen wir uns für die Zukunft
andere Themen ausdenken,
mit Gittern drüber und
ja, welche haben wir bei uns
auf dem Grundstück noch nicht gesehen. Aber hier sind
welche, also man sieht auch Losungen,
die hinterlassen Schatten doch
öfter mal, aber die kommen hier nicht runter,
weil es hier mit Stromzaun das meiste
eingezäunt ist, aber wir haben natürlich auch
Rehe und ja,
Wildschweine haben wir Gott sei Dank nicht, da haben wir auch
auf der anderen Flussseite mal eins gesehen, kurz vor Weihnachten,
aber die kommen Gott sei Dank
nicht zu uns im Garten, bis jetzt
wahrscheinlich, wenn die Elstern weg sind,
kommen die Schweine.
Genau, viele Straße
haben wir noch nicht gesehen, was sind Birkhähne?
Kenn ich nicht. Ja, Birkhahn, das sind ja,
die sind eher weiter oben im Norden,
die haben wir hier auch nicht so.
Wir haben hier Auerhähne. Und Dachse.
Und Dachse haben wir auch sehr viel, wir haben hier eine große
Dachsburg, also die wühlen uns auch
alles durch und ja,
man lebt hier schon ziemlich
mit der Natur. Ja, man muss sein
Essen hart verteidigen,
es findet sich für jedes Gemüse und jedes
Essen irgendwie ein Stress. Also, wir müssen die Frage
nochmal beantworten, wir haben uns in Schweden
jetzt mittlerweile wirklich eingelebt,
aber wir sind nach wie vor
abenteuerlustig,
also es ist bei uns immer
irgendwie alles offen.
Und warum haben wir uns entschieden auszuwandern?
Da haben wir auch Videos drüber gemacht, es waren
hauptsächlich die Windräder, die sie uns
im Hügel ringsrum gebaut haben, das wollten wir
nicht mehr so und das war
uns zu viel Lärm, es war eigentlich kaum
noch ruhig und es war kein schönes Bild
und ja, man hat sich nicht mehr wirklich
in der Natur gefühlt, weil wir ja aus
Nordfriesland kommen, vor zweieinhalb Jahren
dann den Schritt gemacht haben, auszuwandern.
In Südschweden sind wir übrigens, in
Kalmar Län, hat Ihnen jemand gefragt,
wo wir sind? Ja.
Und ja, das war eine gute Entscheidung,
das haben wir auch nicht bereut.
Das war auch ganz toll, da zu
leben, also mir hat es mit den Menschen
da auch Spaß gemacht, das war klasse.
Das war eine ganz tolle Nachbarschaft.
Wir haben hier auch nette Nachbarn,
aber das Dorf ist ja winzig, darum
so viel Kontakt hat man hier auch nicht, es ist
wirklich schon jeder sehr für sich so,
aber wenn man Hilfe braucht,
dann sind die Nachbarn auch für einen da
und andersrum auch, wir haben ja nebenan
den Reiterhof und da hatten wir ja jetzt
auch Reitunterricht zum Beispiel, weil das mit
unseren Ponys eben nicht mehr so gut funktioniert
und das ist dann auch total nett, nebenbei
mit den Nachbarn dann sich dringend mit zu treffen
und ist natürlich auch zum Schwedisch sprechen
immer noch eine gute Option.
Und ja, also
je mehr man natürlich dann Kontakt hat,
desto mehr kann man auch nicht sprechen
und das tut uns auch immer noch sehr gut.
Wir wurden auch viel gefragt, ob wir inzwischen alle
Schwedisch sprechen. Also Kinder kann man
sagen, die sind auf dem Weg zum
Muttersprachniveau, würde ich sagen.
Ja, also eine tolle Aussprache.
Ja, gerade Noah, der hatte diesen schwedischen Sing-Sang,
da tun wir uns natürlich schwer.
Wenn die Prater auch so sind,
dann gehen die Funker.
Also wir können uns
verständigen, wir verstehen auch
oftmals, was Leute zu uns sagen,
manchmal nicht. Ehrlich gesagt, wenn
so diese älteren Leute mit uns
sprechen und die hier auch wirklich Dialekt
sprechen, da ist Småland auch
wirklich sehr kompliziert.
Ich glaube, das haben viele schon gesagt
und wenn man dann mit so einem älteren Landwirt
hier spricht oder so, dann denkt man immer noch
...
Also ich glaube, wir müssen ein bisschen schneller auf die
Fragen, weil man möchte ja natürlich möglichst viel
auch beantworten. Ich habe ja schon einer geschrieben,
ob es bei den zwei Blockhäusern bleibt.
Da kann ich ganz klar sagen, nein, wird es nicht
bleiben. Das ist meine
absolute neue Leidenschaft.
Ja, genau, Stefan-Tobi-Garten,
absolute neue Leidenschaft,
Blockhäuser bauen, da werde ich beibleiben.
Ich muss nur sehen, wo ich das
Holz herkriege, also brauchen wir ein bisschen
Wald noch mehr oder so und müssen natürlich
auch mal was anpflanzen. Ich habe schon geguckt, was wir
so anpflanzen.
Also es wird auch mindestens mehr
angepflanzt, als
abgesägt wird, das verspreche ich.
Das Sprichwort kennen wir, das erste
Haus baut man für den Feind, das zweite für den
Freund, das dritte für sich, aber da sind wir schon drüber
hinweg. Wir haben schon
viele Feinde und Freunde gebaut.
Das ist einfach,
Häuser und Bier, das ist so eine unendliche
Geschichte. Und das ist aber
auch ein Riesenvorteil von Schweden, dass man hier
wirklich viel besser und einfacher bauen kann.
Das ist wirklich viel viel
schneller, einfacher gemacht hier,
weniger Kosten. Das ist
ein Riesenvorteil. Wir können
das so zwischendurch abhandeln.
Man kann sich richtig austoben,
wirklich in vielerlei Hinsicht.
Genau, da wurde auch
gefragt hier mit der Ernte. Ich glaube, sonst
haben wir das eigentlich ganz gut mit dem, was
wir so angebaut haben, bis auf
eben, dass die Eltern uns hier
alles, wo sie rankommen, wegfressen.
Aber sie gehen nicht an Zwiebeln
und Kartoffeln.
Nee, bis jetzt ist alles gut.
Wir sind natürlich immer ein bisschen später
mit der Ernte als die meisten
in Deutschland. Also wir fangen jetzt erst
an langsam Tomaten
zu ernten. Gurken habe ich
schon ganz gut geerntet. Zucchini gehen
jetzt auch los. Und ja, Erbsen
sind leider wieder nicht so doll dieses Jahr. Aber die Bohnen
sehen ganz gut aus. Und man kann
einfach einen ganz klaren Unterschied sehen im Gemüsegarten
im Vergleich zum letzten Jahr. Was natürlich
einmal daran liegt, dass wir nicht mehr Regen haben,
aber auch die ganzen Mulchaktivitäten,
die ich da durchgeführt habe. Ich habe ja ohne
Ende Mulch draufgepackt. Und das
tut den Pflanzen richtig gut. Und dadurch
spar ich mir auch richtig viel Arbeit,
was das Gießen und Unkraut
angeht.
Immer wieder wird gefragt, ob wir mehr Videos
mit Luzi machen können.
Luzi können wir mal wieder häufiger
mit dazu nehmen. Bei Luzi ist das immer,
die freut sich immer den ganzen Tag so glücklich,
dass sie in ihrer Freude aber
oftmals dann irgendwie auch alles um sich herum
vergisst und ummetzelt. Also wenn ich
zum Beispiel Luzi jetzt mit Gemüsebeet nehme,
dann fällt die Ernte komplett aus,
weil die vor lauter Glück und Freude einfach alles
untergeht. Aber ich werde sie
euch mal wieder präsentieren,
auf jeden Fall, wenn ihr sie gerne seht.
Ja, sind natürlich
noch, man kommt kaum hinterher mit den
ganzen Fragen, ist ganz klar. Aber
ja, das Blockhaus mit Arbeiten
gehen, also es ist geplant.
Ich möchte mich damit selbstständig machen,
aber dafür werde ich noch ein bisschen
mehr, also eins werde ich
mindestens noch bauen. Aber
ja, die Häuser werden natürlich
verkauft, dann auch irgendwie
so viele Blockhäuser, da können wir gar nicht drin wohnen.
Aber generell ist ja schon geplant,
sich da selbstständig zu machen, weil hier gerade die
Frage kam, ob
ich nebenbei noch arbeiten gehe,
also im Moment jetzt nicht.
Ich habe ja bis Mitte Januar
habe ich
noch gearbeitet hier, aber
seitdem bin ich ja praktisch wieder beim
Blockhaus bauen und wir haben ja auch
unser Online-Business und
ja, kommen so ganz gut über die
Runden, sind auch sparsam, komplett
selbstversorgen, das ist Quatsch.
Aber auch mit den Büchern läuft das
ja ganz gut.
Also wir kommen klar und
ich möchte mich auf jeden Fall wieder
selbstständig machen und das werde ich auch.
So, bevor ich das vergesse,
Zoe hat heute Geburtstag, das ist unsere Nichte,
möchte ich mal kurz ganz lieb grüßen.
Alles Gute zum Geburtstag, Zoe.
Hab einen schönen Tag, die wird heute zwölf.
Meine Nichte.
Meine auch.
Und Stefan hat gefragt, wir hatten im letzten Jahr
Probleme mit zu wenig Wasser aus den Brunnen,
ob es eine Planung zur Erweiterung
vom Brunnen gibt. Stefan, das Problem war
nicht wirklich, dass wir zu wenig Wasser aus den Brunnen hatten.
Also wir hatten genug Wasser aus dem
Brunnen, immer nur, man musste es nur immer einteilen,
weil wenn man ungefähr zum Beispiel
den Rasensprenger eine halbe Stunde laufen lässt,
danach ist der Druck zu gering und dann
braucht man erstmal wieder eine halbe Stunde Pause,
bevor man zum Beispiel den Wasserschlauch wieder laufen lassen kann.
Mit einem guten Zeitmanagement
funktioniert das auf jeden Fall. Der Brunnen ist ja
160 Meter tief. Ja, und dieses Jahr
haben wir Gott sei Dank das Problem nicht.
Genau, es hat genug geregnet und
wir haben auch Wegen schon jetzt mehr.
Die sind auch fast immer von
alleine voll und sonst fände ich zwischendurch
den Schlauch da ein. Also der Brunnen muss nicht
erweitert werden, der ist auch erst vier oder fünf
Jahre alt. Guck mal, die Frage
kann man schnell beantworten. Also
wie viel Hektar habt ihr? Wir haben
ungefähr knapp fünf Hektar,
wovon ungefähr
ein, anderthalb so
Wald sind, kann man sagen.
Obwohl du ja einiges gefällt hast.
Da sieht man nach wie vor nicht viel von.
Da machen sich ja immer einige Sorgen, dass wir
zu viel Holz entnehmen, aber
man sieht jetzt gerade auch nach dem Regen, es kommen
überall ganz viele junge Eichen hoch und
das ist natürlich viel wertvoller
als
die Kiefern, die hier jetzt auch Probleme mit
Borkenkäfer durch die Trockenheit
gekriegt haben.
Aber hier ist noch eine Frage,
kommen noch mehr Bücher von euch?
Ja, genau.
Ich habe jetzt gerade ein Buch fertig gemacht
und das kommt
Anfang nächsten Jahres raus, zusammen mit einem Verlag
und sobald das konkreter wird, werde ich euch
natürlich sofort informieren.
Ich habe hier in Schweden absolut
wieder zum Schreiben gefunden
und da komme ich auch jetzt nicht mehr von weg
und das ist für mich jetzt auch eine der
wichtigsten Haupttätigkeiten, also
sehr viel da und schreibe
wieder, also ihr könnt euch noch auf einige Bücher
gefasst machen und Julian hat ja auch noch ein paar
Projekte im Hinterkopf, also
das wird so weiter gehen.
Ja, ab und zu mal ein Buch machen,
das ist schon eine schöne Sache.
Dann wurde hier schon mehrfach gefragt, ob wir noch mehr Tiere haben
wollen, unter anderem auch Kaninchen.
Also im Moment sind nicht mehr Tiere geplant,
wir haben jetzt gerade noch eine Gruppe sitzen
auf den Eiern, da versuchen wir noch mal
wie das funktioniert mit der Natur,
wenn die nicht wieder aufsteht, die sollten
am 17. schlüpfen, wenn das
alles gut geht. Ansonsten haben wir
nicht mehr Tiere geplant, da
wir ja ein bisschen
absperren wollten, weil es einfach
zu viel Zeit und
einfach zu viel
in Anspruch nimmt und das wollen wir im Moment so nicht,
weil wir auch Zeit haben wollen für andere
Dinge, auch mit den Kindern mehr
Freizeit genießen wollen, wir sind ja nicht nach Schweden gekommen,
um hier nur in Tretmühlen festzusitzen
und Kaninchen hatten wir schon
mal in Nordfriesland
und ja, da haben wir einfach festgestellt,
dass...
Also ich hatte hinterher auch mal Kaninchen
und da bin ich doch wahrscheinlich
irgendwie in dem Stadtmenschen-Denken
festgehalten. Also ein schöner
Hase ist super, aber
ein Wildhase, genau.
Aber selber Kaninchen
züchten ist nicht so
unsere. Wir haben es manchmal ausprobiert,
wir haben auch Schweine gehabt, wir haben
Galloways gehabt und
wir haben sehr viel ausprobiert
und für uns einfach jetzt so
auch das so
kann sich natürlich auch mal wieder ändern irgendwann,
aber für uns ist das so im Moment
echt okay, also mehr wollen wir gar nicht.
Du hast deine zwei Ziegen,
hast viel Milch, wir haben unsere Eier
und das reicht auch aus.
Und mit den Kaninchen ist der
Blühfaktor einfach auch zu hoch, also das fällt
mir schon schwer, aber wir haben ja unsere
Mia und die ist wirklich da
extrem, also da hatten wir ja schon Mordsdiskussionen
mit unserem Hahn Mütze,
das hat ja hier schon riesige
Familienaufgaben,
also
Mütze haben wir
eingefroren, muss man sagen,
also er hatte viele Chancen, ich habe
versucht das ganz in Ruhe mit ihm auszudiskutieren,
aber er hat sich da nicht einzig
gezeigt und er ist einfach immer
weiter auf uns losgegangen
und ja, also das hatte ich früher schon mal
so einen aggressiven Hahn, der mir dann immer von hinten
aufgelauert hat und in die nackten Beine
gebissen und ganz ehrlich, das ist
nicht so schön und es macht keinen Spaß,
immer schwer bewaffnet in den Hühnerstall zu gehen.
Wir werden jetzt einen von unseren Küken
höchstwahrscheinlich, da ist ein Hahn,
bei der sich das entwickelt und dann
werden wir
den wahrscheinlich dann übernehmen. Im Moment
sind oben die Mädels unter sich und ich glaube, das
gefällt denen auch mal ganz gut, da können die
sich auch mal ein bisschen erholen von den ganzen
Hühnern. Wie ist es mit Gänsen?
Ja, also Gänse ist das,
das haben wir noch nicht gehabt, aber
möchte ich auch gar nicht, weil die doch recht
laut sind, die machen ordentlich Krawall.
Ja, und die kann man ja auch
verjagen. Ja, genau, wir haben ja
ganz viele Wildgänse, das haben wir
auch in Nordfriesland auch mal nicht gehabt,
da hat der schönen Hackefleisch mit.
Ob in Schweden auch so
viel mit Gülle gedüngt wird, also es wird
hier schon mit Gülle gedüngt, aber nicht
tendenziell weniger. Auf jeden Fall, also vielleicht
einmal im Frühling, einmal im Herbst,
das kennen wir auch doller aus
Deutschland, da wird ja oftmals wirklich
ja zu jeder Gelegenheit, wenn das
Feld zwischendurch mal brach,
das ist hier schon auf jeden Fall weniger.
Ob es einen Titel zum Buch gibt,
es gibt einen Arbeitstitel und
den behalte ich aber erstmal noch für mich,
aber sobald das offiziell ist, wie gesagt,
Stefan, wirst du das sofort erfahren.
Ja, was ist mit dem Angeln?
Was hast du so gefangen?
Ich war gestern gerade los, da wird dem
nächsten Video kommen, das könnt ihr dann sehen.
Ja, man müsste mehr Zeit
investieren, ich habe im Moment nicht ganz so viel Zeit
zum Angeln, das kommt natürlich auch mit dazu.
Die erste Zeit habe ich unheimlich viel geangelt
hier und es wird
weniger geworden. Noah geht natürlich
viel angeln, der hat am Besten mal einen kleinen Hecht,
aber wenn man viel Zeit investiert,
dann fängt man ja oft was
und hauptsächlich Hecht und Barsch.
Döbel ist hier auch viel,
aber wie gesagt, da habe ich ein Video drüber gemacht,
das kommt demnächst. Über
Surströmming machen wir kein Video, vergesst es.
Nein, nein, das ist dieser Gammelfisch,
den haben wir noch
nicht probiert und wollen wir auch nicht.
Was noch interessant war, jemand fragte,
ob Schweden eine Episode ist
und ob wir irgendwann nach Deutschland zurückgehen wollen.
Also wie es aussieht, gehen wir nicht nach Deutschland zurück.
Ich hatte lange Zeit
ein bisschen ein Heimweh nach Deutschland,
eher zu den gewohnten Dingen,
nicht zu dem, wo wir gewohnt haben,
sondern zu den gewohnten Dingen
und Abläufen, die man so kennt.
Ich habe lange gebraucht,
mich hier wirklich
richtig rein zu finden.
Eigentlich erst in den letzten Wochen, kann man sagen.
Ja, ja, genau.
Vor allem das Loslassen von Deutschland.
Endgültig.
Ich bin öfter mal drüben
und es gefällt mir auch sehr gut,
immer mal rüber zu fahren,
da mal durch einen schönen deutschen Baumarkt zu laufen
und im Bioladen einzukaufen,
so wie wir es vorher auch gemacht haben.
Du kriegst hier so viele Sachen
nicht, die wir gerne haben
und gerne kaufen.
Ja, wir importieren auch viel aus Deutschland.
Also wenn wir Besuch kriegen,
jeder muss immer erst mal glutenfreies Timo-Mehl mitbringen
und Mandelmus
und ein paar Sachen gibt es hier einfach nicht.
Also ich war
seit gut über zwei Jahren nicht mehr
in Deutschland und
ich muss dazu sagen,
ich habe ja fast ein bisschen schlechtes Gewissen,
aber ich vermisse es auch wirklich gar nicht.
Julian war mal drüben, die Kinder waren mal drüben,
aber wir fahren die nächste Mal zusammen wieder rüber.
Doch, komm.
Also ich bin hier wirklich,
ja klar vermisse ich auch einige Dinge in Deutschland,
aber wie gesagt,
das sind eher so organisatorische Dinge
und ich kann da auch drauf verzichten.
Ich sehe die meisten Dinge dann eher so
als Herausforderung, die dann nicht mehr zu haben
oder irgendwie Alternativen dazu zu finden.
Ja, es hat sich auch alles irgendwie
in bestimmte Richtungen bewegt
und das ist schon echt interessant,
wie sich das manchmal so ändern kann,
die Interessen und die Schwerpunkte einfach.
Naja, aber wer mein Buch gelesen hat
über die Auswanderung, der weiß ja,
dass ich hier in Schweden irgendwie
gleich geflasht war.
Ja, das hat sich auch bis heute wirklich nicht geändert.
Also jeden Morgen, wenn ich hier über den Hof gehe,
denke ich immer noch, ich bin irgendwie im Traum
und ich freue mich total
und bin hier einfach super glücklich.
Ja gut, aber es gibt eben auch
viele Dinge, die nicht so schön sind,
wie zum Beispiel Zwangsschulessen
bis zur sechsten Klasse
und ja, da kommen wir wieder zu den
Vor- und Nachteilen,
denn genauso diese Offenheit
mit den Daten,
mit den persönlichen,
das finde ich auch überhaupt nicht schön,
denn alle bezahlen alles mit Karte
und am besten sollte man 50 Karten immer haben
und nee, ist nicht so wirklich schön.
Wie wir Schwedisch sprechen gelernt haben.
Ja, ich habe vor der Auswanderung
schon angefangen.
Mücke, böse Mücke.
Gibt übrigens nicht so viele Mücken,
wie man immer sagt, also jedenfalls nicht bei uns,
aber ab und zu doch mal eine.
Ja, Schwedisch sprechen.
Ungefähr ein Dreivierteljahr vorher angefangen,
jeden Tag eine Viertelstunde, wirklich konsequent
mit Babbel.
Das kann man online sozusagen
Sprachen lernen
und dann hatte ich noch eine Sprach-CD
zwei Stück und ein Buch dazu
und hab natürlich auch viel
gelesen, Immobilientexte.
Also im Immobilienbereich
kenne ich jedes Fachwort fast.
Ja, das stimmt.
Und Interesse einfach.
Ich denke auch, was uns interessiert,
das lernen wir auch wirklich schnell.
Nadine, hat ihr hier einen Lehrer gehabt?
Ja, also ich habe hier
erst eigentlich angefangen, Schwedisch zu lernen,
weil ich ja bis zum letzten Tag eigentlich nicht sicher war,
ob wir wirklich auswandern.
Und ich habe vorher einfach auch nicht so viel Zeit gefunden,
Schwedisch zu lernen.
Hier habe ich dann auch zuerst natürlich
nicht viel Zeit gehabt. Ich habe dann durch Kinder
natürlich ein bisschen was mitbekommen, durch die Schule.
Dann habe ich angefangen, Kinderbücher
denen vorzulesen und
dann habe ich aber das Glück gehabt, dass ich hier
einen Deutschen kennengelernt habe,
einen pensionierten Lehrer und der gibt mir
Schwedischunterricht und ja, das ist
total super. Da habe ich richtig Glück gehabt.
Der macht das ganz toll.
Ja, das ist echt prima.
Wo kommen Sie ursprünglich her,
wurde eben gefragt.
Das weiß niemand.
Ich bin in Hamburg geboren,
Norddeutschland groß geworden und
deswegen, mein Herz schlägt auch immer ein bisschen
für Norddeutschland. Das ist einfach so,
das ist meine Heimat.
Aber ja, mittlerweile bin ich ja auch
irgendwo angekommen.
Ja, ich bin in Gisbach an der Elbe aufgewachsen.
Eigentlich auch mein gesamtes Leben.
Ja, dann hat es mich eben auch
nach Wittmarschen und Norddeutschland verschlagen und da haben wir
uns ja dann auch kennengelernt.
Ob es Kochrezepte im neuen
Buch geben wird.
Ja, das kannst du ja schon mal fragen.
Ja, wird. Da wird es einige geben.
So, Frage dreimal schnell abhaken.
Übernachtungszeit ziehen.
Das waren ja eigentlich die allerersten Fragen.
Die müssen wir abarbeiten auf jeden Fall.
Das sagen wir auch gerne.
Übernachtung können wir wirklich überhaupt nichts empfehlen.
Es gibt hier diverse Übernachtungsmöglichkeiten.
Da haben wir auch selber
keine Erfahrung gemacht.
Es ist so, dass man in Schweden
generell überall campieren darf.
Eine Nacht zumindest mindestens 300 Meter
vom nächsten Haus weg.
Das sollte sein.
Und ansonsten
Zeit ziehen ist
ja, was können wir nur sagen, was wir gemacht haben.
Moritz Pastell und
ja, Britta's Café
auch sehr zu empfehlen.
Birgitta's, Entschuldigung.
Und Cuthult. Genau.
Da war ich ja jetzt auch gerade wieder.
Habt ihr vielleicht gesehen, wenn ihr bei Instagram seid,
da hatte ich Fotos gepostet.
Kann ich auch generell noch mal dazu sagen.
Ich habe ja ein Instagram-Account.
Auch da habe ich ganz viele Fotos.
Ich habe auch das Fotografieren hier in Schweden für mich entdeckt.
Also ich liebe das, einfach auch rumzusehen.
So kann man sagen, wiederentdeckt.
Und ja, also wer zwischendurch
immer noch mal so ein Update haben will
oder ein paar Fotos sehen will, der kann auch gerne
bei Instagram abonnieren.
Da, denke ich, kommen immer noch mal ein paar
zusätzliche Schmankerl,
wie man so schön sagt, zu den Videos dazu.
Einer fragt immer noch,
ob wir noch Heu machen. Der ist wahrscheinlich später eingestiegen.
Ja, machen wir demnächst
in ein bis zwei Wochen wahrscheinlich.
Ja, wenn alles gut geht und das Wetter
stabil ist. Sollen wir auch gerne
ein Hochdruckgebiet ein stabiles haben,
dann geht das auch, klar.
Genau, Quill Eken heißt die alte Eiche.
Die ist ungefähr tausend Jahre alt.
Ja, sehr zu empfehlen, wirklich.
Die ist in der Nähe von Kathold und Olaf.
Moore Castell ist hier in der Nähe.
Das ist so eine Schlucht, so eine Ronja Räubertochter Schlucht.
Habe ich auch schon mal Fotos gepostet.
Die ist auch wirklich schön.
Also da kann man auch immer wieder hingehen.
Meine Nähprojekte, ja.
Also ich habe, wie ihr wisst, ich habe ja schon
tausend Röcken genäht
und jetzt ist meine Nähmaschine leider
kaputt gegangen. Ich muss mal gucken,
ob die noch wieder repariert wird.
Im Moment kann ich leider nicht nähen.
Aber das ist ja generell auch eher ein Projekt
für Herbst und Winter.
Aber ansonsten, ja, auch wenn ich noch hundertmal sage,
ich habe jetzt genug Röcke genäht,
ich hänge da einfach an der Nadel
und jedes Mal, wenn ich schöne Stoffe sehe,
muss ich die einfach auch irgendwie wieder
zu Röcken verarbeiten. Ich werde demnächst wahrscheinlich
auch ein paar verkaufen, dann sage ich aber auch Bescheid.
Ja, und dann war eine Frage noch.
Das sind wohl auch Leute,
die auswandern wollen
und haben hier versucht,
Immobilien zu kaufen. Es ist also wirklich so,
dass die Schweden nicht unbedingt
an Deutsche verkaufen.
Also man kann das nicht totalisieren,
aber die Tendenz ist schon da.
Es hat schon Vorteile,
wenn man irgendwelche
Kontakte hat nach Schweden
oder eben einfach Schwedisch kann.
Das ist, ja, zahlt sich aus,
wenn man wirklich planen kann, auszuwandern.
Denn am besten ein halbes Jahr,
dreiviertel Jahr Schwedisch lernen.
Denn wenn man die Marker
auf Schwedisch anschreibt oder auch
telefoniert mit denen, weil das meiste wird hier
über Marker verkauft und das, was nicht,
das geht meistens bei den Schweden
unter der Hand weg.
Ja, aber das kann man ja aus Deutschland genauso sagen.
Also die Deutschen würden das ja auch untereinander
eher machen.
Ne, das geht auch jetzt wirklich nicht gegen die Schweden.
Aber es ist tatsächlich so,
dass es schwieriger ist, als Deutscher
hier ein Schnäppchen zu machen
und zu bekommen.
Und wir haben das hier auch
von einem Deutschen bekommen.
Das war wirklich ein Zufall. Der wollte es eigentlich gar nicht mehr
verkaufen, aber dann haben wir es doch noch
bekommen. Ja, unser Instagram-Name
ist auch Selbstversorgerfamilie.
Ich kann das am Ende, wenn wir den Live-Chat
hier nochmal hochladen, online stellen,
nochmal unten verlinken, auch
die Zeitgegend. Da kann ich
auch in der Infobox nochmal
genau benennen. Dann könnt ihr danach gucken.
Ob wir unser Waldhaus vermieten?
Das haben wir schon ganz lange nicht mehr.
Du meinst wahrscheinlich das in Vetlanda, wo wir
zuerst gewohnt haben. Das haben wir zuerst
vermietet. Genau, das erste Jahr.
Das war zu viel zu fahren.
Man fährt eine Stunde, ungefähr eine Strecke
und jedes Mal zur Schlüsselübergabe
oder Reinigung oder wenn der Kompressor
nicht ansprang
oder irgendwas war,
dann musste jemand hinfahren und das
lohnte sich einfach nicht. Es war absolut nicht rentabel.
Wir haben, glaube ich,
200 Euro für eine Woche
genommen. Die hat ja kein Strom und kein
Wasser. Da kann man nicht mehr für nehmen.
Und da hast du die Zeit und das Spritgeld
direkt auf. Und 150 Kilometer hin
und zurück, das war einfach zu weit
weg, die Hütte. Sonst hätten wir sie sicher
weiterhin vermietet, aber wir haben
dieses Haus gar nicht mehr.
War aber auch schwer, das wieder herzugeben, weil
wir da natürlich eine ganz tolle, schöne
Hütte. Das war ja eigentlich auch nur
unser Übergangsheim.
Das war unsere
Startbasis
in Schweden und die war auch eigentlich so
gedacht, dass wir da erst mal
nur sind, um uns neu zu orientieren.
Das hat ja auch gut geklappt.
Habt ihr genug Geld zum Überleben?
Kann man genug Geld haben?
Nein, also wir überleben
gut und
klar haben wir genug Geld zum Überleben,
sonst würden wir hier nicht sitzen.
Ein Ferienhaus aus
unseren Blockhäusern eher nicht, denke
ich. Kann aber später
mal ein paar Jahre vielleicht, aber
es ist einfach so, dass
wahrscheinlich räumlich dann auch ein bisschen weiter weg
wäre und man
weiß es nicht. Wir sind glaube ich einfach nicht so die
Vermietertypen. Wir sind nicht so die Vermietertypen. Ich würde es
dann auch vielleicht auch vermieten lassen von irgendeiner
Agentur, weil ich die Zeit
nicht so habe. Und einige machen das ja echt gerne.
Die kommen auch nach Schweden, machen hier ein Bett
und ein Breakfast oder haben
ein, zwei, drei Häuschen, die sie
vermieten und machen das auch gerne.
Das ist deren Ding, aber unseren Ding
ist es nicht so. Wir haben das ja auch zuerst
so gedacht und geplant, dass wir das so machen,
aber irgendwie hat sich das so heraus
sozialisiert. Es
ändern sich die Richtungen oftmals.
Man hat dann irgendwelche Ideen
und wenn man kurz davor ist, dass
das dann tatsächlich
sein soll, dann merkt man so, ach irgendwie
fühlt sich das doch nicht so gut an und dann
finden wir aber auch doch irgendwie immer
den Mut zu wagen, nee, das ist doch
nicht für uns, dann machen wir es anders.
Ja, es entwickelt sich dann anders und das ist auch
okay so. Genau, und was für Berufe wir
in Deutschland gelernt haben? Also ich
habe ja Gartenlandschaftsbau
gemacht in die letzten
sieben Jahre, Fliesenleger
arbeiten und das war
das, was ich so gemacht habe.
Ja, ich war
Journalistin auf Sylt und habe
dann, nachdem ich da aufgehört habe, mich
selbstständig gemacht in einer kleinen Kräutergärtnerei
und habe da Duftpflanzen und Kräuter
und Bauerngartenpflanzen verkauft
im Internet. Also auch, man sieht
sehr dicht beieinander liegende Themen,
aber wir haben einfach immer sehr viele Ideen,
die wir dann auch irgendwie immer mal umsetzen
müssen und man hat ja nur ein Leben und darum
sagen sie uns immer, man muss auch Mut
haben, sich immer wieder neu zu erfinden.
Jetzt im Moment, ja,
komme ich eben wieder mehr in diese
Schreibgeschichte und
da bin ich auch glücklich. Also das haben wir
jetzt ein paar Mal in den letzten Tagen festgestellt,
dass wir hier in Schweden jetzt wirklich
oder dass Schweden die Sachen
ausgebaut hat, die wir am liebsten machen.
Ja, auch mit Leidenschaft.
Also wir haben immer gesagt, wenn wir später
einmal tot sind, wir wissen noch
nicht genau, was wir machen.
Also wenn ich mit 16,
18 irgendeinen Beruf lerne,
also ich wusste damals schon, dass
ich niemals sagen kann, das möchte ich jetzt
mein Leben lang machen und ich wollte
mich da auch nicht festlegen, dass jetzt
ich muss jetzt für immer Tischler
sein oder ich muss jetzt für immer
Lackierer sein. Du hast auch gesagt, du möchtest
nicht für immer Journalistin
sein, du möchtest auch was anderes machen. Ich denke,
das ist auch heute nicht mehr
unnormal, aber
einige sind da eben so, dass
sie einmal was lernen und dann bleiben sie auch dabei.
Ist ja auch okay, da muss ja jeder selber
wissen und da finde ich auch
völlig okay, wenn das jeder so macht, wie er das
machen möchte. Und ja.
Genau.
Wie sind wir zum Filmen gekommen? Also
YouTube meinst du wahrscheinlich. Da haben
wir auch schon mal ein Video drüber gemacht.
Letztendlich war
der Auslöser, dass wir fast
auch kein richtiges Fernsehen mehr in Deutschland
geguckt haben, weil wir der Meinung
sind, dass das meiste kann man sich
oder sollte man sich lieber nicht angucken.
Und wir haben natürlich dann auch ganz viel YouTube
geguckt und uns da auch Tipps und Anregungen
durchgeführt. Ja, ganz viel informiert, auch
handwerkliche Sachen oder Daten.
Und dann haben wir irgendwann vor allen Dingen
gesagt, dass wir mal was zurückgeben. Ja, das geht so nicht weiter.
Man kann ja immer nur konsumieren und
alles sich da rausholen.
Das System funktioniert ja auch nur,
wenn man mal was zurückgibt. Das war
der Grundgedanke. Und da haben wir
auch sowieso gesagt, naja, wir
führen ja schon ein bisschen
anderes Leben als die meisten, somit
schon in jungen Jahren
aufs Land und Schüler
und selber möglichst alles machen.
Genau, und wir haben uns einfach gedacht,
wir haben ja viele Sachen, worüber es auch noch keine
Videos gibt und dann geben wir mal was zurück.
Wobei ich sagen muss, ich habe mich ja am Anfang total
geweigert. Ich fand es unmöglich.
Ja, ich glaube, die ersten zehn Videos habe ich ja gemacht.
Ja, also ich fand es total peinlich und dachte mir,
wer bin ich denn, dass ich da den Leuten irgendwas
erzählen kann. Aber letztendlich habt ihr uns
ja ganz gutes Feedback gegeben.
Ja, es kam unheimlich viel Resonanz. Hätten wir nie
gedacht, dass so schnell
so nette Resonanz kommt.
Ihr seid schuld eigentlich, dass wir
zum Filmen gekommen sind.
Nein, und wir sind dann dabei geblieben und
gesagt, komm, man fühlt
sich ja mehr oder weniger verantwortlich.
Vor allen Dingen ist es eine tierische Motivation.
Also das merke ich immer wieder, wenn ich
zum Beispiel ein Essensprojekt habe, wie
einen Fliegenstall ausmisten und
da überhaupt keine Lust zu.
Und dann weiß ich aber, okay, es ist sowieso jetzt
wieder ein Video dran. Na gut, dann mach ich
wohl mal ein Video über das Fliegenstall ausmisten
und dann habe ich halt meinen Motor und meine Motivation
da, das dann auch zu machen.
Also ja, es hat eigentlich viele
Gründe, die sich da suchen. Ja, es hat mich so ein bisschen
verselbstständigt eigentlich.
Ja, ich glaube, zehn Minuten machen wir noch.
Dann haben wir auch so das
knappe Stündchen voll, lauter Stündchen.
Ich glaube, wir werden so im Herbst
und Winter auch mal das
Format Kaffeekränzchen
weiterführen, dass wir einmal im Monat
ein Kaffeekränzchen machen und einfach mal so
was und so.
Ja, da könnt ihr ja sonst noch mal nachher,
wenn wir das Video hochgeladen haben, ich weiß nicht,
hier geht es vielleicht jetzt unter. Doch, das geht glaube
ich auch. Ja, man kann dann auch unter, oder ich weiß
nicht, kann man da unterschreiben noch?
Ich glaube schon. Sonst gucken wir, sonst schreibt ihr es unter das nächste
Video, was wir hochladen. Irgendwie, falls ihr Ideen
habt für ein Kaffeekränzchen, Themen, über die
wir da mal sprechen sollen, was euch
interessiert. Ja,
da könnt ihr das dann gerne drunterschreiben.
Genau, es kommen sehr viele
Fragen übers Auswandern. Da möchte ich
nochmal sagen, ich habe
einen Auswanderer-Lehrgang gemacht
oder Lehrgang, ein Ratgeber.
Ja, ein Ratgeber war das.
Mit sieben Teilen, insgesamt fast
vier Stunden Videomaterial, wo ich
echt alles, was wir
so erlebt haben und was wir
wissen über... Was wir gerne vorher gewusst hätten.
Das sage ich auch immer. Hätten wir das vorher
gewusst, dann hätten wir wesentlich
andere Entscheidungen bekommen oder
viel mehr gewusst.
Den hatte ich erst ja über diese
Mitgliedschaft online gestellt,
aber das mit der YouTube-Mitgliedschaft,
das machen wir nicht mehr.
Das ist wirklich, lohnt sich
für niemanden, weder für die, die da Geld
bezahlen, noch für uns. Also haben wir
das wieder eingestampft
und stellen dann diesen
Lehrgang, wenn er ganz fertig ist.
Die ersten fünf Videos sind fertig, also zwei
muss ich noch bearbeiten, aber wenn das fertig
ist, ich denke mal so spätestens in sechs,
acht Wochen, werden wir das auf die Homepage
hochladen, auf unsere Homepage
www.selbstversorgerfamilie.com
Dort könnt ihr den
gratis sehen, also könnt ihr
den Link gratis anklicken
und ich denke mal, ich werde das
dann so machen, dass man ein Obolos
über Paypal und wer nichts geben will, ist
auch okay, wer was geben will,
weil vier Stunden Videomaterial bearbeiten,
das kostet auch richtig Zeit
und überhaupt erst mal aufnehmen und sich
ein Konzept machen. Das war eine
echte Arbeit, die jetzt nicht unbedingt
auf Selbstversorgerfamilie abgeht.
Genau, und weil das ist ein unendliches
Thema, was es für Bestimmungen sind
und so weiter und da ist das super abgehandelt.
Also ein bisschen Geduld, in acht Wochen
auf unsere Homepage gucken.
Ja, wir sagen dann nochmal Bescheid. Richtig, genau, wir sagen
dann auch nochmal Bescheid, da könnt ihr alles
über das Auswandern erfahren.
Wie lange die Schule in Schweden geht, die fängt um
acht an und Mia hat um eins
Schulschluss und Noah auch und zweimal
in der Woche hat er um halb drei Schulschluss.
Für Eltern, die festangestellt
irgendwo arbeiten, gibt es auch noch eine
Nachmittagsbetreuung, wo die Kinder dann
je nach Besatz auch bis abends bleiben können.
Am besten am Samstag Vormittag
das Café Trenzin, schreibt er.
Und was ist unser Hobby? Unser Leben ist
unser Hobby, das kann man ganz klar so sagen.
Und natürlich
Jagd und ja auch mal Angeln
und so weiter bei mir und bei dir
Nähen, Schreiben,
Flohmärkte, Dekorieren,
Malge, Schäbischick,
das kennt ihr ja schon von meinen Videos auch.
Meine Tiere natürlich, mein Garten,
aber auch die Liebe das mit den Kindern Boot zu fahren
oder an den See zu fahren, zu reiten
natürlich auch.
Also eigentlich alles.
Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht.
Ja, das weiß ich nicht.
Unser Leben ist ja beruflich
genauso vielfältig.
Wir sind ja kein Berufsjäger.
Ja, aber ein Berufsblockhaus.
Ja, ich denke auch, wenn man
seine Arbeit so gerne macht wie seine Hobbys,
ja, das ist schon nicht schlecht.
Das macht Spaß.
Einen Essensplan haben wir im Moment nicht,
fragte gerade einer, da sind wir
eher spontan und gucken, was wir gerade
jetzt auch ernten können und was man dazu machen kann.
Wir essen immer noch
relativ wenig Fleisch, nicht mehr
festgelegt, nur am Samstag oder so.
Wenn wir Besuch haben, machen wir auch mal eine Ausnahme natürlich.
Wir können ja jetzt unsere Ideen
auf alle anderen hier übertragen,
aber generell essen wir immer noch weniger Fleisch,
dann essen wir natürlich ein bisschen mehr Eier.
Das liegt aber auch daran, dass wir noch nicht
die optimalen Jagdmöglichkeiten haben
und dann auch nicht drum herum geplant ist,
langfristig schon
Fleisch, also hauptsächlich
durch Jagd zu
haben.
Ob wir untereinander Deutsch sprechen?
Meistens schon, ja.
Wenn wir schimpfen und fluchen,
dann machen wir das gerne auch städtisch.
Ja, ihr plantet das ja auch für das Wetter.
Genau.
Und
wir dachten auch zuerst, dass die Schule
deutlich länger geht, aber ich glaube, das
bezieht sich dann eher erst auf die älteren Jahrgänge.
Also in der Grundschule ist die Schule
durchaus auch, also wie in Deutschland
vergleichbar. Richtig, also ab der sechsten Klasse
ist es dann etwas länger.
Ja, es ist schon ein bisschen anders, das Schulsystem hier,
aber generell würde ich mal behaupten,
es ist einfach komplett anders,
aber auch nicht schlechter unbedingt.
Das kann man generell sagen,
das Leben in Schweden ist nicht besser oder schlechter,
es ist einfach anders.
Aber das ist auch
ein total eigenes Gefühl.
Einige
können da Deutschland
nicht loslassen und wenn man hier mit
deutschen Maßstäben weiter versucht zu leben
und zu denken, das funktioniert einfach
nicht, das habe ich auch schon von anderen
Auswanderern gehört oder gelesen,
man muss da wirklich
diesen eigenen Druck, den man
sicher oft aufbaut und diesen eigenen
Stress und alles muss, muss, muss und jetzt,
jetzt, jetzt, da muss man schon irgendwie ein bisschen
lockerer werden und
entspannter.
Ich finde aber, dass Schweden das automatisch auch mit einem
macht, also man nimmt
die Sachen einfach ruhiger und gelassener
und nicht immer, aber öfter.
Ja, alleine schon wegen der Post,
das kann schon mal zwei, drei
Wochen dauern, so ein kleines Text hier
aus Deutschland, also
aus Deutschland, nach Deutschland was
zu schicken, also
so ein kleines Päckchen, 50 Euro
und das kann auch schon nochmal zwei Wochen dauern.
Aber Briefe gehen schnell. Ja, Briefe gehen
relativ schnell und sind auch
bezahlbar, aber so ein kleines Paket,
da 50 Euro
Startpreis sozusagen,
ist total überzogen und
ich finde, das ist die
Arbeitsweise der Post, das ist ja PostNord,
die ist ziemlich monopolisiert, das sind
eigentlich die dänische
Post gewesen und jetzt hat
Schweden übernommen sozusagen,
er ist nicht die schnellste, könnte etwas
besser sein, gerade in den Sommermonaten,
das ist sowieso Schweden im Sommer
hat Sommerschlaf, da haben eigentlich alle
Ferien und da sind die alle
nur so notdürftig besetzt,
auch die Polizei kommt einmal in der Woche
mit dem Wagen, im Nachbardorf
mit dem Wohnmobil, da kann man
dann seine Anzeige machen, aber da
ist eigentlich nie jemand, die
zeigt den anderen hier nicht so an.
Also wirklich nur ein Notfall,
wenn man so tödlich
getroffen wurde sozusagen.
Ob du auch auf Elch oder
Niederwild jagst. Ja, ne,
Elchjagd ist, da fehlen uns
leider ein bisschen... 2000 Quadratmeter.
2000 Quadratmeter tatsächlich, also
da müsste ich hier irgendwo ein Stück Land dazu kaufen,
dann wäre ich in der großen Jagd mit drin,
aber ich bin ehrlich gesagt gar nicht
so scharf darauf, Elch zu jagen.
Wenn es sich jetzt aus irgendwelchen Gründen mal
so ergeben sollte,
ich bin absolut nicht der
Trophäenjäger, sondern es geht einfach nur um die
Selbstversorgung und
da reicht mir auch ein Schwein
oder also
Schwarzwild oder
ja, auch das ganze
Niederwild, ne.
Hasen gibt es hier viele und natürlich
am Fluss gibt es
viele Enten, da haben wir viele Tauben,
Taube total unterschätzt, Ringeltaube
absolut das beste
Vogelvieh überhaupt, ne.
Ob man
ein Visum braucht, um für immer hier zu bleiben,
ein Visum braucht man
nicht. Ne, aber das ist alles in diesem
Schwedenratgeber
definitiv ganz klar erklärt. Also man braucht
einen Arbeitsvertrag oder
Eigenkapital, um das kurz zu machen, um hier
bleiben zu können. Ja, aber da
gehe ich auch ganz genau drauf ein und
das wird auch von unserer Rumpelstiftung sein.
Welche Ernten liefen gut dieses Jahr,
welche nicht? Also wie gesagt, bis jetzt Salat haben wir
schon ganz gut geerntet, da hatte ich ja Wintersalate
im Gewächshaus, da haben wir auch schon richtig viel
geerntet, eigentlich letztes Jahr
bis Dezember und dieses Jahr ab Februar
konnte ich im Gewächshaus Salate ernten
und jetzt, ja,
Erdbeeren liefen gar nicht, sagte ich ja schon,
das haben die Elstern alles geplündert,
da sind ein paar zu Naschen übrig geblieben,
aber nicht wirklich was. Genauso
wie Kirschen, also das war ein total reiner Fall.
Was jetzt gut losgeht, sind Gurken und
Kuchen. Ja.
Und ich denke, wir werden auch irgendwann nochmal
ein Experiment starten, dass wir
dann, ja, so
2000-3000 Quadratmeter
Hafer oder sowas, das würde ich wirklich gerne
mal ausprobieren.
Einfach nur so ein Funprojekt,
das ist ja, so sind wir da sowieso
reingekommen, ja, immer
mit Spaß und Lust an die Sachen rangehen
und ausprobieren. Genau, das Ausprobieren
eben. Genau, wir wollen es nur in Zukunft
alles optimieren, das ist uns
wichtig,
dass die ganzen Abläufe,
ja, dass man
nicht mehr so viel Zeit für die
Dinge aufwenden
muss, sodass man mehr vom Leben
eigentlich noch hat und mehr auch bewältigen
kann und auch mal spontan
weg kann, dass man nicht so angebunden
ist, sondern auch mal durch die Gegend. Es gibt so
viele tolle Flecke hier, so viel zu sehen
und ja, es gibt ja
vielleicht auch andere Länder nochmal, die wir
gerne mal bereiten möchten, oder
ich zumindest.
Mal gucken, kommt drauf an, wohin.
Und ob ich meine Ziegen mitnehmen darf.
Ja, okay.
So, und ich glaube, wir sind auch so
am Ende angekommen,
versteht hier,
vermietet ihr auch Zimmer?
Nee. Also, wie gesagt, mit dem
Vermieten, das haben wir jetzt schon vorher ein paar Mal gesagt,
es kann sein, dass du später erst mit dazugekommen bist,
das machen wir nicht.
Genau.
Welche Länder denn?
Ja, Kanada möchte ich unbedingt
gerne nochmal sehen, definitiv.
Ich höre im Moment sehr auf das Wort Kanada.
Ja, es ist einfach, die bauen da
so schöne Blockhäuser und die haben so tolles
Holz da. Ich hab ein bisschen Angst schon manchmal.
Nein, nein, also keine Angst.
So, ich glaube, wir machen
was los, oder wolltest du noch was beantworten?
Äh,
mal gucken, Heu immer noch ist geplant,
ich dürfte ja eigentlich die Elstern jagen.
Ja, Elstern ab 1.7.
sind
auch schon welche auf die Strecke
gekommen. Bayern ist auch sehr schön, ja,
Bayern ist auch schön, haben wir schon gesehen,
aber die Bayern wollten uns auch nicht haben.
Ne kleine Story, wir sind da eigentlich
mit Hertel-Nachnamen,
ich bin ja urbayerisch eigentlich,
aber das wusste der Bauer nicht,
den wir da getroffen haben, auf so einem schmalen Feldweg
mit unserem Wohnwagen auf Tour,
kam uns entgegen, Mann, war der
sauer. Ich glaube, der hätte die
Heugabel schon in der Hand
und die Tür vom Trecker schon offen
und wollte, Gott sei Dank, sehen wir alle den Trecker
vorbeigekommen.
Und dann wollten wir in dem einen Waldweg
nur schnell eine Pinkelpause machen, was essen
und zwei Sekunden später stand schon die Polizei da.
Ja, sind wir fast verhaftet worden.
In Bayern.
Ja, gegen Wildpinkeln.
Ja, das war nicht schade.
Ja, aber was der Hauptgrund war, in Bayern, da gab es auch
nicht diese alleinstehenden Höfe und so.
Und vor allen Dingen auch, irgendwie
reichte auch da nicht unser Portemonnaieinhalt.
Ne, ich denke,
für das, was wir gesucht haben und suchen,
kommt Bayern da auch
nicht wirklich infrage.
Ich finde, in Deutschland ist es sowieso, wenn man
so wie hier wohnen möchte,
da muss man wirklich sehr viel Geld haben
und wir haben leider jetzt keine
größeren Erbschaften oder irgendeine
reiche Tante, die wir nicht kannten, die uns
ein, zwei Millionen Kilo vermacht hätte oder so.
Ne, man hat ja immer viele
Vermutungen, wir hätten geerbt oder sonst
irgendwas, haben wir nicht.
Am besten das nochmal
gucken. Ich glaube,
bei Minute 17 habe ich es ausführlich
verhandelt, das Ganze.
Kann auch Minute 23 gewesen sein.
Aber auf jeden Fall eine erste Hälfte.
Gut, Erdweibchen, wenn du eine Immobilie gefunden hast
in Niederbayern, darfst du uns gerne den Link schicken,
dann gucken wir uns das mal an. Wir sind immer
interessiert. Genau, Österreich
waren wir auch schon mal, fanden wir auch schön,
aber das war so eigentlich das gleiche
Thema, ne? Also da war auch...
Also wir haben uns einfach auch in Schweden
verliebt und
das entspricht eigentlich in vielerlei
Hinsicht so unseren Grundvorstellungen.
Wie gesagt, mit Abstrichen hier und da
irgendwas ist immer, ne? Irgendwas findet man
immer, was einem nicht passt, aber
im Großen und Ganzen ist das hier schon recht
optimal. Ja, zum Thema Ferienhaus
haben wir genug gesagt. Gucken wir das Video
nochmal an. Das meiste wiederholt sich.
Also wie gesagt, wir haben das meiste abgehandelt
und wir wünschen euch noch
ein ganz schönes Wochenende. Genau, vielen
Dank fürs Zuschauen und für eure Kommentare
und danke, dass
ihr mitgemacht habt. Genau.
Wir beenden jetzt mal das Ganze.
Ich muss jetzt auch melken gehen. Ich weiß nicht, ob ihr es hört.
Die Fliegen motzen schon im Hintergrund.
Da ist jetzt Melkzeit angesagt.
Bis bald. Bis nächstes Mal.
