10 UNGLAUBLICHE FREUNDSCHAFTEN ZWISCHEN MENSCH UND TIER

VERRÜCKTEN LAB
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27.10.2024
Hallo zusammen! Heute zeigen wir euch einige unglaubliche Freundschaften zwischen Menschen und Tieren. Vergesst die Horrorgeschichten über die Grausamkeiten von Raubtieren oder von Vögeln, die offensichtlich nicht in der Lage sind, sich mit Menschen anzufreunden. Das muss nicht immer der Fall sein, denn in unserer Liste findet sich eine Freundschaft zwischen einem Menschen und einem afrikanischen Löwen, einer riesigen Python, einem Pelikan und vielen anderen Tieren! Für urheberrechtliche Anfragen und sonstige Wünsche and Anregungen: [email protected]
Hallo zusammen, heute zeigen wir euch einige unglaubliche Freundschaften zwischen Menschen und Tieren.
Vergesst die Horrorgeschichten über die Grausamkeiten von Raubtieren oder von Vögeln,
die offensichtlich nicht in der Lage sind, sich mit Menschen anzufreunden.
Das muss nämlich nicht immer der Fall sein, denn in unserer Liste findet sich eine Freundschaft
zwischen einem Menschen und einem afrikanischen Löwen,
einer riesigen Python, einem Pelikan und vielen anderen Tieren.
Obwohl Werwölfe eigentlich nicht existieren, wird Sean Ellis, ein englischer Naturalist, wohl immer einer bleiben.
Er hat Wölfe so sehr geliebt, dass er sich von der Zivilisation abgewandt und drei Jahre in einem Wolfsrudel gelebt hat.
Damit ihn die Raubtiere in ihre Kreise aufnehmen, imitierte er einfach ihre Gewohnheiten.
Er aß dasselbe Essen, schlief auf dem Boden, hat sich nicht gewaschen und den Mond angeheult.
2005 kümmerte sich Sean um drei verwaiste Wolfsjungen, deren Eltern von Jägern getötet wurden
und gründete das Wolfszentrum in Devonshaw in Großbritannien.
Mittlerweile besteht sein Rudel aus ganzen 17 Tieren.
Als weltberühmter Zoologe hat als Herr des Hauses und zweibeiniger Anführer aber immer noch die Autorität,
wenn es um seine wilden Brüder geht.
Die Amerikanerin Ginny Saley hat es geschafft, einen riesigen, flauschigen Königstiger für sich zu gewinnen
und wurde eine echte Mutter für das Tier.
Vor ungefähr 20 Jahren wurde der erste kleine Tiger in ihrem Garten in Orlando, Florida geboren.
Sie hat ihn mit einer speziellen Mischung aufgezogen und sich selbst den Namen Mother of Tigers gegeben.
Heute kümmert sich Ginny zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter
um einen riesigen 272 Kilogramm schweren weißen Tiger namens Sabre
und eine kleinere rötliche Tigerdame mit 181 Kilogramm.
Trotz der beängstigenden Größe der Raubtiere geht Ginny nicht nur in ihren Käfig,
sondern hält sich stundenlang darin auf und streichelt sogar ihre Tatzen und scharfen Krallen.
Diese Freundschaft zwischen einem afrikanischen Löwen und einem Mann hält schon ganze 14 Jahre.
Der 70-jährige Friki von Zorms ist der beste Freund von Zayen, einem Löwen aus Südafrika.
Das Löwenjunge wurde seiner Mutter entrissen, weil die Gefahr bestand,
dass es von den anderen männlichen Löwen getötet werden könnte.
Danach entschied sich der Aufseher, sich selbst um Zayen zu kümmern.
Als Resultat ist das eigentliche Raubtier zu einem echten Kuscheltier geworden.
Zayen liebt Umarmungen und Spaziergänge mit seinem menschlichen Freund,
wobei Friki seine Schuhe ausziehen muss, damit der launische Löwe nicht durch ihre Geräusche gestört wird.
Dafür lässt er ihn beim Spaziergang aber sogar seinen Schwanz halten.
Tippi de Grey, ein kleines französisches Mädchen aus Namibia,
hat seine Jugend mit den gefährlichsten Tieren Südafrikas verbracht.
Die Eltern des Mädchens waren freiberufliche Wildtierfotografen
und sind auf der Suche nach einzigartigen Fotomöglichkeiten durch die afrikanische Savanne gereist.
Dabei freundete sich Tippi mit vielen afrikanischen Tieren an
und teilte das Schicksal von Mogli, einer Figur von Kipling.
Ihr bester Freund wurde der Elefant Abu, den sie mit eineinhalb Jahren traf.
Damals umarmte der Elefant sie vorsichtig und verscheuchte nervige Fliegen, die sie belästigen wollten.
Als sie spielen wollten, setzte er sie auf seinen Rücken.
Tippi spielte außerdem ohne Hemmungen mit dem Löwen namens JNB.
So komisch das auch sein mag, aber ihre eigenen Füße zu finden,
ist dem Mädchen wahrscheinlich schwerer gefallen, als sich mit den wilden Tieren anzufreunden.
Sie verbrachte zehn Jahre mit Mungos, Chamäleons, Vogelsträußen und anderen wilden Tieren.
Eine solche Geschichte ist natürlich nicht lange unentdeckt geblieben.
1997 wurde daher ein Dokumentarfilm über ihre Erfahrungen namens The World According to Tippi veröffentlicht.
Die kambodschanische Tierwelt hat mehr als 240 Reptilienarten,
von denen die meisten für die Einwohner wie Haustiere sind.
Trotzdem ist die Freundschaft zwischen einem Jungen und einer riesigen Python wirklich unglaublich.
Als unser Held drei Jahre alt war, hat sein Vater in seinem Bett eine eineinhalb Meter lange Schlange gefunden.
Er entschied sich, die wilde Schlange nicht zu töten, sondern sie in den Dschungel zurückzubringen.
Doch dasselbe ist noch ein zweites und drittes Mal passiert,
bis er sich irgendwann entschlossen hat, das sture Reptil zu Hause zu behalten.
Mittlerweile sind der Junge und seine Haustierpython namens Lucky,
die mittlerweile schon fünf Meter lang ist und 100 Kilogramm wiegt, schon seit sieben Jahren unzertrennlich.
Mit ihrer Größe könnte ihn die Schlange problemlos verschlingen,
aber sie macht es nicht und frisst stattdessen lieber Hühner- und Entenfleisch.
Der Junge sagt sogar, die Schlange ist für ihn zur Schwester geworden, die er nie hatte.
Es hat sich nämlich herausgestellt, dass Lucky weiblich ist.
Auch das Gorilla-Weibchen Coco darf auf unserer Liste nicht fehlen. Coco hat nämlich ein ganz besonderes Talent.
Sie kann mit Menschen per Zeichensprache kommunizieren.
Wie in einer Studie von Wissenschaftlern der Stanford University ans Licht kam,
kann Coco mehr als 1000 Zeichen der amerikanischen Zeichensprache und über 2000 englische Worte verstehen.
Daran, wie problemlos Coco ihre Gefühle ausdrückt, sieht man auch, dass sie gerne träumt.
Einmal hat sie sich selbst als einen schönen Vogel bezeichnet und erklärt, dass sie fliegen kann,
um dann später mitzuteilen, dass sie nur einen Witz gemacht hat.
Seit mehr als 30 Jahren kümmert sich Coco um zwei Katzen, wobei sie sich als wahre Mutter erwiesen hat.
Das erste Kätzchen bekam sie auf Nachfrage als Geschenk zu ihrem 13. Geburtstag.
Seitdem ist sie ihm treu geblieben.
Dieser arme Vogel hat in einem großen Sturm seine Artgenossen verloren.
Danach wurde der Pelikan von einem Arbeiter in einem Tierpark gefunden.
Der Mann hat ihn aber nicht nur aufgezogen, sondern ihm auch beigebracht, Fische zu fangen.
Pelikane sind nämlich Teil eines Schwarms und lernen nur zu jagen, indem sie es ihren Artgenossen nachmachen.
Unser Held hatte zwar keine Vorbilder mehr, aber sein Retter Jeffrey hat ihn jeden Morgen mit zum Angeln genommen,
bis er irgendwann selbst Fische fangen konnte.
Die beiden Freunde haben schon viel Zeit miteinander verbracht und mögen es besonders,
Kajak zu fahren und sich dabei Fische zu schnappen.
Unsere nächsten Helden sind Jim und Jimbo.
Ihr YouTube-Video hat schon Millionen von Views, denn jeder möchte wissen,
was passiert, wenn ein Mann einen riesigen Bären umarmt.
Ihr müsst euch aber keine Sorgen machen, denn ihre Freundschaft hält schon seit 20 Jahren.
Jim Kowalczyk, der Direktor des Orphaned Wildlife Center für verletzte Wildtiere
und sein erster Schützling, der 700 Kilogramm schwere Bär Jimbo, sind seit dem ersten Treffen unzertrennlich geworden.
Jim hat Jimbo noch als verletztes Bärenjunges im Wald gefunden, das alleine in der Wildnis nicht überlebt hätte.
Zusammen mit seiner Frau Susan wurde das Raubtier von Jim aufgezogen und zum echten Haustier.
Alleine ohne seine Menschenfamilie will er nicht mehr in der Wildnis leben.
Mittlerweile gibt es noch elf weitere Bären, die in dem Center rehabilitiert werden.
Haben sie sich erholt, dann kehren sie zurück in die Wildnis, zumindest wenn sie wollen.
Unsere nächste Geschichte ereignete sich 1969.
Und sie ist so rührend, dass man sie nicht verpassen will.
Das Ganze hat sich in London abgespielt.
Die beiden Freunde John Randall und Anthony A. Spork haben sich in einem Geschäft für seltene und exotische Tiere ein Löwenjunges gekauft und ihn Christian genannt.
Er wurde von ihnen wie ein echtes Haustier aufgezogen.
Doch schon bald war der Löwe zu groß und so entschieden sie sich, dass er nicht mehr bei ihnen zu Hause bleiben konnte.
Also trafen die Männer die schwere Entscheidung, ihn gehen zu lassen.
Das Löwenjunge wurde in einem Naturpark freigelassen.
Ein Jahr später kamen die Freunde zurück, um ihren Schützling wiederzusehen.
Trotz der Warnungen, der Löwe könnte seine Freunde vergessen haben und würde mittlerweile von seinen natürlichen Instinkten gesteuert werden,
erkannte Christian John sofort und stürzte ihm entgegen, um ihn zu umarmen.
Und auch Ace bekam eine Umarmung.
Jeder kennt die Geschichte des treuen Hachiko, doch auch der Pinguin, von dem wir euch jetzt erzählen, hat es verdient, bewundert zu werden.
Jedes Jahr reist er ganze 8000 Kilometer, um seinen Retter zu sehen.
Die unglaubliche Freundschaft zwischen dem Mann und dem Pinguin begann schon vor einigen Jahren,
als Joao Pereiro de Souza, ein Bewohner eines kleinen Dorfes in der Nähe von Rio de Janeiro, das winzige Jungtier voller Benzin am Ufer fand.
Er reinigte seine Federn, fütterte es und kümmerte sich jeden Tag um ihn, bis der kleine Pinguin wieder zu Kräften gekommen war.
Nach 11 Monaten schwamm Jingjing, wie der Mann den Pinguin genannt hatte, in eine unbekannte Richtung davon.
Doch paar Monate später kam er wieder zurück.
