Die ULTIMATIVE Farbenlehre erwartet euch in diesem Video! Und wie man damit das perfekte Bild malt. :) Dank der Farbwahrnehmung ist dies einfacher, als ihr vielleicht denkt. Farbtheorie ist und bleibt spannend.
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Wie immer, nicht vergessen: Zeichnen, Malen, Kunst ist Ausdruck. Aber Perfektion erreicht man nur durch Übung. Wie Mathematik, Sprache, Physik, Musik und das Leben: Um das zu können was ich kann, müsst ihr es lernen. Zeichnen ist auch nur Motorik und Wissen. Wissen wie man etwas darstellt und das Motorische Können mit einem Stift dies darzustellen. Wissen wie man eine Linie ansetzt, wo man sie ansetzt und warum man das tut.
● Musik: epidemicsound.com
Das wird eine Sauerei. Das wird eine Sauerei. Oh nein.
Ja, mischt euch bitte nicht braun. Das wäre toll.
Das sieht gar nicht mal so kacke aus. Das sieht eigentlich ganz okay aus.
Traurig eigentlich gar nicht, aber es muss das Zeug jetzt hier runterkippen. Das muss schwimmen. Das muss schwimmen.
Ja, dies muss schwimmen. Achtung Schreck.
Und ich finde das eigentlich ganz nett.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Resident Evil.
In den letzten vier Wochen gab es vier fette Videos voller aufeinander aufbauender Informationen zur Arbeit mit Farben.
Mein Kanal ist jetzt so bunt wie ein enorme Durchfall.
Ein nicht so schönes Bild in meinem...
Ja, mit dem Thema Farbwahrnehmung sind wir auch beinahe fertig.
Doch ehe ich euch in die Welt der Tonwertkurve, der Schwarz-Weiß-Kontrast und der monochromen Katzenbilder einweihe,
wollen wir die Reihe der Farben mit einigen, äh, ja, Möglichkeiten rund um die Anwendung unseres Farbwissens vollenden.
Heute fügen wir also das Puzzle zusammen.
Aus der Physik, der Biologie, der Chemie, der Neurologie und der Psychologie der Farben wird die Farbtheorie in der Anwendung.
Buntlich. Ich fand das zwar spannend, aber wusste nie, wozu ich das eigentlich brauche.
Ähm, ja, dann stopp dir doch schon mal gleich deine Farben und mach mit, denn wir malen dank der Farbenlehre das perfekte Bild.
Ach, was sag ich? Bilder! Denn wir bringen Farben diesmal mit Methode aufs Papier mit Hilfe unseres gewonnenen Wissens.
Heute am Start mein Aquarellset der warmen und kalten Farben von Daniel Smith.
Dazu gibt es das Äquivalent in Acryl ebenfalls mit warmen und kalten Grundfarben von Winsor Newton.
Zum Verständnis und zur Anwendung der Farbenlehre brauchen wir zwei Farbkreise.
Ja, ich weiß, es werden immer mehr. Versprochen, das sind die zwei einzigen Farbkreise, die ihr brauchen werdet.
Als erstes nehme ich mir den Farbkreis von Herrn Küppers, den kennen wir ja schon.
Dieser ist eine gute Grundlage für verschiedene Malmedien, da er sowohl schwarz, weiß als auch warme wie kalte Farben einbezieht.
Wir nutzen diesen Farbkreis nur zum Farben mischen, Farben mischen in Caps Lock mit drei Ausrufezeichen.
Ja, ich weiß, dieser Farbkreis führt nicht zu hundertprozentigen Farbmischergebnissen, da subtraktive Farbmischung viel zu komplex ist.
Wir nutzen diesen Farbkreis nur als kleinen Guide, ja.
Ein strahlendes Blau aus zwei Farben zu vermischen ist nie so effizient wie ein reines Pigment
und ein Türkis aus einem Cyan mit Weiß zu vermischen ist auch nicht so effizient wie ein Türkispigment zu nehmen.
Pigmente limitieren uns einfach. Deswegen ist der Küppers Farbkreis ein Guide
und auch ein wunderbarer Guide, der euch zeigt, welche Pigmente ihr besitzen solltet.
Und dann gibt es dann noch einen Farbkreis, einen neuen Farbkreis,
der sich eher mit Farbempfindung beschäftigt und weniger mit Farbmischung.
Da könnte man jetzt auch wieder den Itten-Farbkreis nehmen.
Dieser ist mir jedoch ebenfalls hier an dieser Stelle wieder zu ungenau.
Ja, der Herr Itten und ich, wir werden nicht warm miteinander. Es tut mir leid, es geht nicht.
Denn sein Farbkreis schließt lediglich ein Farbempfinden mit Gelb, Rot und Blau ein.
Erstens kann man Gelb, Rot und Blau, wie gesagt, nicht zum Mischen nutzen, das funktioniert nicht.
Und zum anderen reicht es auch nicht aus, um unser Farbempfinden zu beschreiben.
Da fehlt nämlich Grün.
Achtung, Achtung, Achtung.
Bei Farbempfinden müssen wir uns jetzt von den Primärfarben auf Basis von unserer Farbwahrnehmung Rot, Grün und Blau trennen.
Unser Farbempfinden umschließt ein ganz anderes Sehen, ein ganz anderes Spektrum.
Die kindliche Bezeichnung in unserem Kopf, dass etwas Rot ist, dass etwas Blau ist,
dass etwas irgendwie Grün ist und dass irgendetwas Gelb ist.
Das bedeutet, wir sehen einen Farbton und wir ordnen ihn diesen vier verschiedenen übergeordneten Grundtönen zu.
Deshalb benutze ich persönlich sehr gerne den Farbkreis der Ewald Herings Gegenfarbtheorie.
Die nennt er das natürliche System der Farbwahrnehmung.
Was ich an seinem Kreis mag, ist eben der Ansatz von Rot, Grün, Gelb und Blau,
welche an den Rändern hier als halben Monde dargestellt sind
und die beschreiben die Farbwahrnehmung der Farbtöne.
Als ich euch zum Beispiel erklärte, was Magenta für eine abgefahrene Farbe ist,
die nur in unserem Kopf existiert, da sprachen wir auch darüber, dass wir Magenta als Rot empfinden.
Tja, wir empfinden zum Beispiel auch Hellgrün als Gelb,
teilweise sogar eher Gelb, als dass wir jetzt sagen, dass das ein Grünton ist, kommt auf das Hellgrün an.
Wir empfinden Tannengrün eher als Grün und Blau und denken bei Tannengrün überhaupt nicht an Gelb.
Und dieser Farbkreis bezieht genau das ein.
Die vier umschließenden halben Monde zeigen, wie sich Farbempfindungen überlappen
und wie wir die einzelnen Farbtöne in verschiedene Farbkategorien in unserem Kopf einteilen.
Diesen Farbkreis habe ich jedoch auch etwas geupdatet hinsichtlich meiner Erfahrung,
meiner Recherchen und meinem eigenen Farbempfinden.
Das ist, wie ihr seht, von Person zu Person sehr individuell.
Wieso ich ihn abgeändert habe, wieso ich aber beide nutze und was diese Änderung bewirkt.
Also zum Beispiel, ich persönlich arbeite lieber mit einem Tannengrün gegenüber einem klaren Rot
als mit einem sehr gelblichen Grün.
Also für mich ist das Grün, was dem Rot in diesem Farbkreis normalerweise gegenübersteht,
schon einfach zu satt gelbgrün.
Es ist ein unangenehmer Kontrast.
Dieses Rot und dieses Grün, das beißt sich für mich, das mag ich nicht.
Das gehört zu meinem persönlichen Farbempfinden.
Hier seht ihr die Rosen vor grünem Hintergrund.
Hier seht ihr die Rosen vor einem tannengrünen Hintergrund.
Es ist eine Kombination aus Farbkontrasten und Farbharmonie
hinsichtlich der warmen und kalten Farben.
Okay, was bedeutet das jetzt?
Also je nach Licht.
Er strahlt eine Rose in kühlen Magentafarben, in Rottönen
oder aber im warmen, gelben, orangenen Bereich.
Eine Rose hat eine Vielzahl an Farben in sich.
Und auf das Licht kommt es natürlich auch wieder an.
Hier kommen wieder diese halbmondförmigen Kreise des Farbkreises zum Einsatz.
Ihnen gegenüber stelle ich jetzt grün und blau als Kontrast.
Also dem Gelb und dem Rot, was ich in der Rose ablesen kann,
stelle ich jetzt halt grün und blau als Kontrast entgegen.
Und da gibt es einen Ton, der sich mit beiden gut deckelt.
Das ist dieses tannengrün.
Ich liebe diesen dadurch entstehenden weichen Kontrast.
Das ist nicht so bäm rot grün, sondern das ist harmonisch.
Oft müsst ihr euch bei diesen Kontrasten entscheiden,
ob ihr harmonisch arbeitet oder mit einem direkten Kontrast.
Aus einem frischen Grün kann man schnell ein gedecktes Grün erzeugen,
was dann allerdings wiederum das Gefühl vermittelt,
in einen kühlen Bereich zu wandern,
wenn das Gehirn glaubt, dass das eventuell ein Schatten ist.
Ach spannend, diese Farbwahrnehmung.
Das hatten wir schon bei der Thematik The Dress in einem der vorherigen Videos.
Tja, und da schließt sich auch der Kreis aus den letzten Videos,
was die Farbwahrnehmung und Gestaltung angeht.
Ich empfehle euch übrigens, diese Farbkreise mit euren eigenen Farben,
die ihr besitzt, selber zu erstellen.
So könnt ihr sehen, ob die Farbkombinationen möglich sind,
mit welchen Farben ihr sie erzielt und ihr habt immer eine Referenz.
Dazu noch ein paar Notizen zu den Pigmenten, die ihr genutzt habt
und ihr seid perfekt vorbereitet.
Denkt dabei immer an das Dreieck der Farben.
Ein Farbton besteht immer aus einer Entscheidung in verschiedene Richtungen.
So, also diese Farbkreise helfen uns schnell bei der Identifikation von spannenden Farbkombinationen.
Wie genau setzt man das jetzt um?
Zum einen zum Beispiel harmonisch.
Harmonisch sind Farben, die eng zueinander gehören
und sich in einer Ecke des Kreises tummeln.
Klassisch sucht man sich eine Farbe heraus und wählt dann Farben links und rechts hinzu,
die sich nicht weiter als bis zur Farbkreishälfte voneinander weg bewegen.
Das bedeutet, man bleibt halt immer in seinem Viertel.
Man bleibt immer in seiner Hood und da ist das Ganze harmonisch.
Lebendiger wird es, wenn wir ein Dreieck nutzen aus drei Farben,
um drei Farben sowohl aus dem Kontrastbereich links und rechts von einer Farbe heraus zu suchen,
als auch gleichzeitig schon so eine Art Komplementärfarbe zu erstellen.
Das kann man ganz gut demonstrieren in diversen Online-Tools.
Das seht ihr ja gerade im Hintergrund.
Dieses Tool erlaubt euch die Möglichkeit, mit Kontrasten und Harmonien zu spielen.
Findet ihr auf acolourschemedesigner.com
Komplementärfarben.
Zwei Farben, die komplementär zueinander stehen, wirken aufeinander deutlich im Kontrast
und können auch je nach Tonwert eine Farbe deutlich hervorheben.
Fast wie der Effekt von Schwarz auf Weiß.
Ach übrigens, die Komplementärfarben sind je nach Farbkreis auch anders.
Bei Küppe haben wir Rot und Cyan.
Das entspricht ja auch unserem Sehempfinden.
Das Experiment hatten wir im letzten Video.
Allerdings ist das nicht entsprechend unseres Wahrnehmungsempfindens,
das sich auch geprägt hat durch unsere Wahrnehmung von roten Blumen im grünen Dschungel.
Und das nutzen wir jetzt, dieses Wissen.
All das, was wir gelernt haben, das wenden wir jetzt an.
Auf diesen Bildern hier.
Ich fange an mit meiner Lieblingsfarbharmonie.
Die habe ich mir herausgesucht. Ich mag sie sehr gerne.
Das ist ein Cyan-Türkiston, der in ein Weiß übergeht bis hin zu Magenta.
Das ist eine wunderschöne Farbkombination und wir haben hier einen Fastkontrast.
Dieses Magenta ist ein bisschen wärmer, ist nicht ganz so kalt das Magenta.
Das ist auch recht dunkel. Ich habe da extra eine dunkle Variante genommen
und sie dann eher mit Weiß ein bisschen entsättigt.
Und dieses Cyan wandert von dem grünen Bereich, was ein direkter Kontrast fast schon darstellt zu dem Magenta,
bis in den Blaubereich hinein.
Das bedeutet, wir haben hier einen Komplementärkontrast, der sich aber annähert,
weil das Magenta ja auch so ein bisschen ins Bläuliche hinein wandert, nach dem Farbkreis entsprechend.
Und das Cyan wandert ja auch ein bisschen weiter in die Richtung Blau.
Das bedeutet ein Komplementärkontrast, der sich annähert.
Dadurch, dass die Farben recht hell sind und ich auch noch Weiß hinzugefügt habe,
wird das Ganze noch sehr pastellig und dadurch noch harmonischer,
weil wir nicht nur eine Harmonie in den Farben erschaffen, sondern auch eine Harmonie in der Tonwertkurve.
Dazu natürlich in meinen Tonwertkurve-Videos noch mehr. Die kommen aber erst noch.
Aber das war schon mal ein kleiner Spoiler.
Na, habt ihr verstanden, was ich gemeint habe? Sehr schön.
Wir werden jetzt mehr oder weniger das gleiche experimentelle Bild noch einmal erleben,
mit einem Kontrast, der ebenfalls wieder mit dem Tonwert arbeitet.
Wir schnappen uns jetzt eine Stufe extremer.
Die Farben, und zwar nicht mehr Magenta und Cyan, sondern Rot und Grün.
Dazu nehme ich die Aquarellfarben in diesem Fall.
Das ist ein richtig krasses Rot, das ist ein richtig schönes Grün.
Das ist ein Tannengrün, das geht aber auch in das satte, saftigere Grün mit hinein.
Ich spiele hier immer mit einer Varianz von Farben.
Es ist immer schön, wenn man mit den Kontrasten ein bisschen spielt,
sodass wir quasi eine Farbharmonie haben, weil wir haben hier ein Rot,
das geht bis ins Orange-Rot, über Rot bis ins Magenta hinein.
Wir haben hier ein Grün, das geht in ein dunkles Grün, ein cyanfarbeneres Grün,
bis in ein quietschigeres Grün hinein, sodass wir hier quasi beide Farbharmonien haben,
die sich gegenüberstehen und die klatschen wir jetzt aufeinander
und dadurch entsteht so ein starker Kontrast von zwei Farben.
Da sich hier Rot und Grün mischt und Aquarellfarben sehr recht transparent sind,
okay, dieses Rot ist nicht ganz so transparent, das ist sehr deckend,
das ist ja auch je nach Pigment anders, aber da sich diese Farben hier mischen an der Stelle,
wird es sehr dunkel. Das bedeutet, die Tonwertkurve geht nach unten
und wir haben zu dem Kontrast von Rot und Grün auch noch einen starken Kontrast
von knalligen, hellen Farben zu dunklen Farben.
Auch das Grün habe ich recht dunkel angemischt.
Auch hier spiele ich quasi wieder mit zwei Kontrasten.
Ein Kontrast in der Tonwertkurve wegen hell und dunkel und ein Kontrast in den Farben wegen Rot und Grün
und deswegen hat das Bild so eine sehr poppige Wirkung.
Jetzt wird es harmonisch.
Ich schnappe mir ein Blau und ich arbeite in einer Blauharmonik,
in ein warmes Blau, in ein kühles Blau hineingehend.
Wenn ich warmes Blau sage, sage ich, dass das Blau in Richtung Violett, Magenta, Rot geht
und wenn ich kühles Blau sage, dass das Blau in die Richtung Cyan, Grün hineingeht.
Und das Ganze habe ich dann noch ein bisschen mit Weiß
und tatsächlich auch teilweise grünen Sprenkeln ein bisschen aufgepeppt,
damit das Ganze wieder eine interessante Tonwertkurve bekommt.
Ich habe hier bewusst ausgenutzt, dass diese Cyanen und auch die grünen Töne
einem ein helles Gefühl geben, weil das sehr helle Farben sind
und Blau ist eine für uns empfundene sehr dunkle Farbe,
hat ein recht dunkles Spektrum hier auf dem Bild
und dann haben wir automatisch wieder einen Tonwertkontrast,
erzeugt durch die verschiedenen Farben und wir haben eine Farbharmonie,
die das Auge von einem dunklen Meeresgrund zu einer schäumenden,
ja fast schon strandähnlichen Farbharmonie hinüberbringt.
Ich habe hier einfach nur herumgekleckst übrigens.
Alle Bilder sind einfach nur wilde Farbstriche.
Es ist wildes Herumklecksen.
Es ist nicht unbedingt, dass ich mir jetzt Gedanken darüber gemacht habe,
was ich darstellen möchte.
Ich habe nur Farben dargestellt.
Es geht jetzt nicht darum, eine Hand zu malen, einen Kopf zu malen.
Bei der Kunst geht es um so viel mehr.
Das ist jetzt Farbdarstellung und Farbharmonie und Spiel mit Farbkontrast
und das erzeugt immer ein perfektes Bild,
weil unser Ziel war es ja, ein Bild mit Farbe zu erzeugen.
Das ist sehr angenehm.
Wenn ihr mit Farbharmonien spielt, dann wird euer Bild immer zu 100% perfekt,
weil ihr erreicht genau das, was ihr wollt.
Ihr spielt mit Farbharmonien
und wenn ihr all das Wissen, was wir hier zusammen angesammelt haben, nutzt,
dann könnt ihr damit ein wunderbar ansprechendes ästhetisches Bild erschaffen.
Hier zum Beispiel die Illusion eines grünen Dschungels.
Auch da habe ich mir nicht viel Mühe gegeben.
Am Anfang dachte ich noch, machst du Blätter? Ach nee.
Einfach wilde Striche auf das Papier geklatscht mit Grün, mit Gelb, alles gemischt.
Ich habe ja kein grünes Acryl.
Ich habe das alles gemischt mit dem Cyan und mit dem Gelb, das ich hatte
und habe dann ein richtig schönes, saftiges, grünes Bild erstellt.
Und hier seht ihr auch, dass ich tatsächlich ein bisschen Magenta
in die Schattenbereiche gemischt habe, um diesen kühlen Effekt zu erzeugen.
Allerdings bin ich nicht für blau gegangen, um das Ganze kühl zu erzeugen,
sondern wir wissen, dass dieser violette, magentafarbene Bereich
bei dem Farbkreis von dem Herrn Hering auch noch als bläulich wahrgenommen wird.
Deswegen diese Halbmohne sind sehr hilfreich.
Und dieses Magenta ist noch ein kühler Ton.
Wir empfinden ihn zwar als rot, aber wir empfinden ihn auch ein bisschen als blau.
Es ist noch eine kühle Farbe.
Und gleichzeitig ist die aber ein Kontrast zu grün.
Und wenn ich jetzt das nutze, um sowohl die kühle Farbe des Schattens,
dieses Dschungelbildes auszudrücken, dann habe ich gleichzeitig auch noch
einen Kontrast geschaffen, weil dieser leichte Ton von Magenta da drin
einfach so einen starken Kontrast zu dem dunklen Grün darstellt.
Ihr seht, es macht wahnsinnig Spaß, mit dieser Farbtheorie zu arbeiten.
Ja, und dann haben wir dieses strahlende Gelb,
was wieder strahlend gelbes Licht implementiert.
Und sofort hat man das Gefühl, man schaut in so einen lichtdurchfluteten Urwald
mit dunklen Schatten, und dann klatscht die Frau noch ein paar Blumen rein.
Das sind einfach nur wilde Farbkleckse mit Rot und Gelb,
die ich auch hier bewusst als Kontrast gewählt habe,
damit man diesen Rotkontrast noch ein bisschen hat.
Und BÄM! Das Bild poppt!
So, jetzt möchte ich euch sehen.
Ran an die Farben! Schnappt euch einen Block.
Fingermal, Farben, Acryl, Buntstift, ist mir völlig egal.
Und experimentiert mit diesen Farbharmonien herum.
Schickt mir eure Ergebnisse gerne auf Instagram, auf Twitter.
Ihr findet dazu alle Links in der Videobeschreibung.
Oder eben teilt eure coolen Farbexperimente auf meinem Discord-Server.
Den Link findet ihr ebenfalls in der Videobeschreibung.
Und wenn ihr noch mehr tun wollt, mich zum Beispiel unterstützen,
dann teilt das Video, gebt einen Daumen nach oben,
schreibt einen Kommentar und brüllt aus dem Fenster,
dass ich wieder was Neues hochgeladen habe.
Ihr dürft auch gerne, keine Ahnung, das teilen.
In irgendwelchen Insta-Stories, WhatsApp-Gruppen kennt man ja.
Das ist immer die günstigste Variante.
Wer ein bisschen Geld übrig hat, geht auf Tipeee
und spendet mir dort seine Moneten.
Damit unterstützt ihr natürlich noch mehr als diese Videos.
Und ja, ich bin da nicht so abhängig von den YouTube-Einnahmen,
die immer sehr verwirrend sind.
Ich mag das nicht.
Ich mag nicht abhängig davon zu sein,
ob Google gerade Lust hat, Leuten Geld zu geben oder nicht.
Sehr verwirrende Sache, das.
Ich wünsche euch jetzt einen wunderschönen Tag.
Ich bedanke mich fürs Zuschauen.
Ich hoffe, ihr habt was gelernt.
Eure Fragen in die Kommentare.
Und ja, ihr findet alles, was wichtig und spannend zu dem Thema ist,
auch als Download in der Videobeschreibung.
Viel Spaß damit.
Viel Glück für euch. Bis zum nächsten Mal. Macht's gut.
Und jetzt wieder alle mitsingen.
Das ist die Total-Tele-Op-Musik.
Gebt doch ein Video an.
Lasst ein Abo da dran.
Bam, bam, bam, bam, bam, bam.