Wir haben für dich zehn Praxistipps für eine erfolgreiche Vermarktung von Fixlängen zusammengestellt. Kiefer und Fichte wird zumeist in diesem Sortiment verkauft, doch bei der Polterung gibt es einiges zu beachten. Und bei falscher Polterung kann man zum Teil auch wirklich Geld verlieren bzw. weniger bekommen. Aber nicht nur deshalb ist die richtige Polterung wichtig. Mehr dazu erfahrt ihr im Video. Schaut rein!
Hast du noch einen Praxistipp, den wir nicht genannt haben? Lass es uns in den Kommentaren wissen. ____________________ Playlist "Holzvermartung Kompakt": Patreon werden: https://www.patreon.com/meinWald ____________________ Wo sind wir noch zu finden? Instagram: https://www.instagram.com/meinwald_insta/ ____________________ Wenn euch das Video gefällt, lasst gerne einen Like da. Wollt ihr kein Video mehr verpassen? Dann am besten Kanal abbonieren und die Glocke aktivieren. ____________________ 📝Kapitel📝 0:00 Einleitung 1:12 Stirnfläche zur Waldstraße 1:38 Längen beachten 2:08 Keine fremden Baumarten 3:12 Schlechte Qualitäten 4:25 Stirnflächen anschreiben 5:02 Unterlage 5:29 LKW-befahrbare Straße 6:37 Sicherheit geht vor ____________________ 📝Weitere Infos📝 Die Polterung von Fixlängen bezieht sich auf eine Methode beim Holzeinschlag und der Holzsortierung, bei der das geschlagene Holz in bestimmte Längen geschnitten und anschließend zu Poltern gestapelt wird. Dabei werden die Holzstämme nach ihrer Länge sortiert und separat gelagert. Die Fixlängen-Methode bietet mehrere Vorteile: 🪵Sortierung: Durch das Poltern von Fixlängen kann das Holz nach Länge sortiert und kategorisiert werden. Dies erleichtert die spätere Verarbeitung und Nutzung des Holzes, da die Stämme bereits in geeignete Längen für spezifische Anwendungen geschnitten wurden. 🪵Effizienz: Die Polterung von Fixlängen ermöglicht eine effiziente Nutzung des Holzes, da die Stämme bereits auf die gewünschten Längen zugeschnitten sind. Dies reduziert den Zeitaufwand und den Arbeitsaufwand für die spätere Bearbeitung und Verarbeitung des Holzes. 🪵Transport: Durch das Stapeln des Holzes in Poltern wird eine bessere Handhabung und ein effizienterer Transport ermöglicht. Die fixlängigen Polter können leichter auf Lastwagen oder andere Transportmittel verladen und zum Bestimmungsort transportiert werden. 🪵Lagerung: Die Polterung von Fixlängen erleichtert auch die Lagerung des Holzes, da die Stämme ordentlich gestapelt und nach Längen getrennt werden können. Dies erleichtert die Identifizierung und Auswahl von Holzstämmen für bestimmte Anwendungen, wenn sie aus dem Polter entnommen werden. Die Polterung von Fixlängen ist eine gängige Methode in der Forstwirtschaft, insbesondere bei der Nutzung von Rundholz für die Holzindustrie. Sie ermöglicht eine effiziente Sortierung, Handhabung und Nutzung des Holzes und trägt zur Optimierung der Holzversorgungskette bei.
Liebe Waldbesitzer und Waldfreunde, wir sind heute wieder im Wald für euch unterwegs.
Ihr seht es hier, hier lagert eine Fichte.
Dann haben wir uns gedacht, das ist ein gutes Thema.
Wir zeigen euch heute, wie man das Holz richtig lagert und poltert.
Es geht um Praxistipps, weil man einfach da auch viel falsch machen kann.
Und es ist ganz wichtig, dass wir unsere Rundhölzer draußen richtig poltern.
Tipp Nummer eins, Baumarten getrennt das Holz poltern.
Und ich bin hier an einer Fichte und da ist ein Kiefer drin und die gehört natürlich da raus.
Und darum ganz wichtig, Baumarten getrennt poltern.
Fichte und Kiefer müssen unterschiedlich gepoltert werden, getrennt gepoltert werden.
Da einfach die Sägewerke nicht an dem gleichen Tag Fichte und Kiefer verarbeiten.
Oder man hat unterschiedliche Käufer.
Und ihr seht es hier, ist es genau so gemacht worden.
Praxistipp Nummer zwei, das Holz muss mit der Stirnfläche zur Waldstraße gelagert werden.
Und zwar bündig.
Und es ist hier auch gemacht worden.
So kann man das Holz ganz gut beurteilen an der Stirnfläche.
Hier sieht man mögliche Fehler an der Stirnfläche.
Und man kann Aufmaß, Kontrollmaß ganz gut nachvollziehen, wenn es so gelagert worden ist.
Praxistipp Nummer drei, ich bin auf der Rückseite des Polters.
Und es geht um getrennte Polterung der unterschiedlichen Längen.
Hier haben wir vier Meter Fichte.
Die sind alle gleich lang, das hat der gut gemacht.
Und damit kann ich das Kontrollmaß viel leichter machen.
Und auch der Holzfahrer, wenn er das Holz auflädt, tut sich der viel leichter,
als wenn er fünf und vier Meter komplett durcheinander geworfen ist.
Tipp Nummer vier, es sind keine fremden Baumarten in der jeweiligen Baumart drin.
Hier stehe ich vor einem Kiefer.
Und hier ist zum Beispiel neben mir eine Douglasie drin.
Und das ist natürlich ein Problem, weil der Kunde einen Kiefer braucht, aber keine Douglasie.
Was passiert, die Douglasie geht vielleicht in den Ausschuss rein, wird schlecht bezahlt, wie auch immer.
Und derjenige hat erkannt, dass die Douglasie hier keine Fichte ist.
Aber warum die dann in den Kiefernpolter reinkommt, das weiß ich nicht.
Also das gehört eigentlich nicht.
Wenn ich so eine Sonderbaumart wie die Douglasie habe oder auch die Lerche oder Ähnliches,
dann muss ich die separat hinlegen.
Also im Kiefernpolter darf keine andere Baumart drin sein, weil man hier Preisprobleme bekommt.
Oder sogar hin zum Ausschuss.
Und das wäre schade, wenn ich so eine Baumart habe, die so eine schöne Fixlänge,
und die bringt mir dann noch weniger als Brennholz.
Tipp Nummer fünf ist schlechte Qualitäten aussortieren.
Die haben im Polter nichts verloren.
Die bringen nämlich nur einen ganz, ganz schlechten Preis
und senken damit den Durchschnittspreis, den man vom Sägewerk bekommt.
Ich bin hier bei der Fichte.
Fichte haben ganz schlechte Qualitäten.
Weichfäule, dass man reinlangen kann und da kommen die Sägspäne raus.
Oder extreme Grobastigkeit und irgendwelche aufgerissenen Hölzer,
die nicht sauber, gesund geschnitten worden sind.
Und hier bin ich bei so einem Baum, der sehr grobastig ist.
Hat dazu noch einen groben Fehler.
Nach einem 1,5 Meter hat er so eine Biegung drin.
Und der geht in den Ausschuss.
Der bringt mir im Sägewerk 10 bis 15 Euro pro Kubik.
Den kann ich gleich ins Brennschneiden.
Also der gehört unbedingt raus.
Bei der Kiefer ist das Gleiche ähnlich.
Und zwar haben wir da vor allem krumme Kiefer, die extrem krumm ist,
oder auch extreme Grobastigkeit.
Solche Bäume unbedingt davor aussortieren,
dass sie nicht im Polter dabei sind.
Praxistipp 6 haben wir bei Kleinmengen.
Unbedingt an die Stirnfläche den Durchmesser anschreiben
und auch die schlechte Qualität.
Hier haben wir zum Beispiel 24, das ist der Durchmesser.
Und dann eine Holzliste anfertigen.
Und so kann man diese Kleinmengen auch mit der Menge bemessen.
Und die schlechten Qualitäten sind natürlich auch wichtig,
weil man kann ja im Polter nicht mehr reinschauen.
Also hier haben wir gesehen, überall steht der Durchmesser drauf,
aber keine Qualität.
Es sind aber tatsächlich auch unterschiedliche Qualitäten im Polter drin.
Praxistipp 7.
Solche Holzpolter gehören immer Unterlage rein.
Also gerade wenn man es hier poltert,
ist es schöner, dass diese verkaufsfähigen Sortimente
nicht den Kontakt zum Erdbodenbereich haben,
sondern dass man Unterlage reintut.
Dann kann man es sauber poltern.
Dann macht es einfach ein Gesicht.
Und das ist hier jetzt in dem Fall nicht gemacht worden.
Praxistipp 8.
Das Holz muss an einer Lkw-befahrbaren Straße gepoltert werden.
Hier haben wir einen geteerten Weg.
Der ist sowieso gut befahrbar,
aber es könnte genauso eine gute Forststraße sein.
Ganz wichtig, dass das Holz abfahrbereit ist,
und zwar ganzjährig.
Praxistipp 9.
Wenn man fertig ist mit dem Holzmachen
und der Polter ist sehr gut an der Forststraße gelagert,
dann muss ich den auch irgendwie kennzeichnen.
Also hier weiß ich nicht, wem das Holz gehört.
Da ist es ganz gut, wenn man einen Namen draufschreibt,
damit der geeignete Holzvermarkter
das richtige Holz auch übernehmen kann.
Bevor ich jetzt zum 10. und letzten Praxistipp komme,
einfach, wenn euch das Video gefallen hat,
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Und einfach als Information,
wir haben zur Polterung von Fichte und Kiefer
schon Grundlagenvideos gedreht.
Die könnt ihr gerne natürlich anschauen.
Und jetzt zum 10. und letzten Praxistipp.
Da geht es um Sicherheit.
Die Polter sind an der Straße.
Bitte diesen Polter kennzeichnen,
wenn ihr wisst, dass hier Spaziergänger häufiger vorbeigehen.
Vor allem Gefährdung,
wenn Kinder diese Polter als Spielplatz nutzen.
Das ist einfach gefährlich.
Wenn ihr selber das Holz poltert,
den Polter so poltern,
dass kein Riegel runterrollen kann.
Weil da einfach Verletzungen passieren können.
Und das wollen wir ja vermeiden.
Wenn ihr noch Fragen habt,
oder auch einfach Kommentare,
wie ihr das Holz poltert,
vielleicht einen guten Praxistipp noch habt,
den ich hier vergessen habe,
schreibt es uns.
Das freut uns immer wieder.
Und jetzt mache ich mich wieder auf den Weg.
Und mache meine normale Arbeit weiter.
Und euch wünsche ich viel Freude im Wald.