Deine Fotos werden nicht so scharf, wie du es gerne hättest und deine Kamera mach was sie will?
Dann solltest du dir dieses Video anschauen! Ich zeige dir, wie du die Kontrolle über deinen Autofokus bekommst und immer Scharfe Bilder machst (zumindest ist der Ausschuss nicht mehr so hoch 😜)
Du willst mit der Fotografie und Bildbearbeitung richtig durchstarten? Lass dir dabei helfen! Auf YouTube findest zu zwar viele Infos, doch es fehlt oft die Zeit in die Tiefe zu gehen und sich diesen Themen wirklich anzunehmen. Meine Lösung? Kurse, die dir 1:1 & auf praktische Weise zeigen, wie du nicht bessere Fotos und Videos machen kannst. Probier es aus! Ich verspreche dir, es wird sich lohnen.
Mein Name ist Matthias und ich zeige dir, wie du noch bessere Fotos und Videos erstellen kannst.
Hallo zusammen, Matthias hier.
Herzlich willkommen in diesem Video, in dem es darum geht, wie du immer scharfe Fotos
machen kannst.
Ich habe so ein ähnliches Video schon mal gemacht, das findet ihr unten unter dem Video
auf jeden Fall verlinkt, dass ihr da auch ein paar mehr Informationen rausziehen könnt.
Das hier ist so ein bisschen eine überarbeitete Version, die deutlich stärker auf die eigentlichen
Kameraeinstellungen geht.
Erstmal die Frage, die wir uns stellen müssen ist, warum werden Bilder unscharf?
Was sind die Gründe hierfür?
Es gibt grundsätzlich mal zwei große Dinge, bei denen wir bei den Kameraeinstellungen
drauf achten müssen.
Das ist zuerst mal der ISO-Wert, Rauschen sorgt ebenfalls für Unschärfe, Rauschen
zerstört die Schärfe so ein bisschen, dementsprechend, wenn es zu hoch ist, sehen Bilder oft unscharf
aus.
Zweitens ist natürlich die Belichtungszeit, jeder kennt ein verwackeltes Foto, das kann
nicht nur passieren, wenn man die Kamera ein bisschen unruhig hält oder wenn man eine
zu lange Belichtungszeit eingestellt hat, sondern auch wenn das Motiv sich einfach zu
schnell bewegt.
Wenn ich eine 50 Sekunde habe und versuche ein Rennauto zu fotografieren, das für irgendwie
400 Stundenkilometer fährt, dann passt das nicht zusammen.
Dementsprechend, schaut euch das mal genau an, checkt eure Belichtungszeit und passt
sie der Bewegung des Motives an, hier, wenn man genug Licht hat, ich habe hier gerade
mehr als genug Licht, kann man immer noch hergehen und kann so ein klein bisschen ab
und zu geben, lieber ein bisschen zu schnell belichten in dem Fall als zu lange.
Das nächste Problem ist das falsche Objektiv, Objektive haben eine optische Auflösung,
so nennt man sie in dem Moment und es macht einen enormen Unterschied, ob man günstige
Objektive kauft oder sehr teure Objektive kauft.
Teure Objektive haben meist einen ganz anderen Kontrast und eine ganz andere Schärfe, heißt
nicht, dass man mit schlechten Objektiven oder günstigen Alternativen in dem Moment
keine scharfen Bilder hinbekommen kann, aber man sieht den Objektiven an, wenn man ein
bisschen mehr Geld dafür bezahlt hat.
Gerade dieses Video, das ist ultra scharf, weil es in dem Moment mit einem Objektiv gefilmt
wird, das auch extrem gut vergütet ist, also hier zu investieren schadet nicht, besser
man hat ein teures Objektiv und eine, naja, günstigere Kamera als umgekehrt, weil was
bringt mir eine teure Kamera, wenn das Objektiv niemals das liefern kann, was die Kamera
in dem Moment braucht, um ihre vielen Megapixel in dem Moment auch auszunutzen.
Wir kommen jetzt zu dem letzten Punkt, der für unscharfe Bilder verantwortlich ist,
es gibt noch ein paar mehr, aber das sind so jetzt mal die größten und das ist wohl
der Punkt, der auch für viele ein Problem darstellt und das ist natürlich der Fokus,
der Autofokus, der manuelle Fokus, ich werde mal hier ein bisschen genauer darauf eingehen,
was die unterschiedlichen Einstellungen alles machen und welche du in dem Moment verwenden
solltest, um dein Motiv korrekt scharf zu stellen.
Wir beginnen erst einmal mit der einfachsten Variante, die Standardeinstellung an der Kamera,
die hat, naja, eine hohe Trefferrate, für viele Dinge sollte sie auf jeden Fall ausreichen.
In diesem automatischen Modus wird normalerweise über den gesamten Bildbereich scharf gestellt
oder zumindest mal über alle Autofokuspunkte kommt etwas aufs Modell an und die Kamera
entscheidet sich automatisch, ob sich das Motiv bewegt oder nicht.
Diese automatische Grundeinstellung kann zu scharfen Bildern führen, doch wir haben das
Problem, was machen wir, wenn sie es nicht tut, dann haben wir keine Kontrolle mehr über
die Kamera, sondern wir müssen es der Automatik überlassen.
Die Automatik kann dafür sorgen, dass beispielsweise etwas erkannt wird, als Motiv erkannt wird,
was nicht unser Motiv ist, gerade wenn etwas am Rand vom Bild steht oder sowas in die Richtung,
dann haben wir das Problem, dass es oft nicht erkannt wird und manchmal passiert es auch,
dass die Kamera denkt, es ist Bewegung im Foto, dabei ist keine Bewegung im Foto oder
umgekehrt.
Also es kann zu guten Bildern führen, aber ich empfehle euch auf jeden Fall diesen Modus
nicht zu verwenden, wenn ihr euch ein bisschen auskennt und ein bisschen mehr mit der Fotografie
beschäftigen wollt.
Der erste Schritt, den wir hier direkt unternehmen können, ist natürlich den Fokuspunkt manuell
zu wählen.
Es gibt hier unterschiedliche Techniken, die einfachste Technik ist einfach herzugehen und
den Fokuspunkt genau da hinzulegen, wo unser Motiv steht.
In dem Moment hier stehe ich in der Mitte vom Bild, das heißt ich würde den Fokuspunkt
nicht in die Mitte vom Foto legen, sondern auf mein Gesicht, auf mein Auge, um genau
dort scharf zu stellen.
Das ist manchmal etwas mühselig, unsere Kameras können uns dabei unterstützen.
Es gibt hier den Fokustouch oder Touch-to-Focus, je nachdem wie es in der Kamera heißt, da
tippen wir einfach auf dem Touch-Display auf unser Motiv und die Kamera stellt es dann
scharf.
Funktioniert, aber man muss halt immer so gucken, dass Touch und Bild irgendwie zusammenpasst.
Manchmal nicht so optimal und es kann natürlich auch nicht jede Kamera, sondern nur die mit
Touch-Display.
Und wenn ich jetzt eine habe, die das nicht kann, kann ich mein Fokusfeld trotzdem manuell
wählen.
Ich muss ja einfach auf das entsprechende, manchmal auch nicht optimal, unsere Kamera
hat natürlich auch nicht immer ein Touch-Display, das wir hergehen können und könnte es auch
so auswählen.
In dem Fall müssen wir mit einer Funktionstaste das Fokusfeld manuell irgendwo hinsetzen.
Das ist jetzt schon mal ein guter Anfang.
Ich fotografiere auch öfters so, dass ich zumindest mal das Fokusfeld dahin setze, wo
später mein Motiv sein wird.
Am besten für die Portrait-Fotografie setze ich es, nachdem ich sowieso immer im Querformat
fotografiere, immer so ins obere Drittel, wo normalerweise das Auge liegt, dann bin
ich schon mal auf einem ganz guten Punkt und kann anfangen zu fotografieren.
Jetzt gibt es natürlich auch noch Gesichtserkennung, dass die Kamera automatisch Gesichter erkennt
und auf diese scharf stellt, beziehungsweise auch den Augen-Autofokus, der nochmal ein
bisschen feiner ins Detail geht und gerade für offenblendige Aufnahmen ist der super,
weil er fokussiert immer aufs Auge.
Wenn deine Kamera das hat und du das unter Kontrolle halten kannst, solltest du diese
Funktion auf jeden Fall aktivieren.
All diese Automatiken sind nicht immer 100% zuverlässig und ich habe selber schon das
Problem gehabt, dass die Kamera in dem Moment hergegangen ist und hat halt einfach das Gesicht
nicht erkannt.
Ich stand da, wollte auf den Fokus drücken und es ging einfach nicht, weil kein Gesicht
da war und sie den falschen Punkt genommen hat.
Passiert einfach, ist vollkommen normal, aber es macht es zumindest mal einfacher, als
es kompletter Automatik zu überlassen.
Also wenn deine Kamera eine Gesichtserkennung hat, probiere sie auf jeden Fall aus.
Es hilft in vielen Fällen enorm.
Also wir haben die Möglichkeit, unseren Fokuspunkt manuell zu setzen.
Das würde ich auch in fast allen Fällen empfehlen.
Wir können die Gesichtserkennung aktivieren, den Augen-Autofokus aktivieren oder wir setzen
uns einfach ein Fokusfeld genau dahin, wo später unser Motiv sein wird.
In vielen Fällen ist es bei den Fotos ja ähnlich.
Jetzt haben wir nicht nur das Fokusfeld, das wir wählen können, sondern wir haben auch
einen Fokus-Modus.
Fokus-Modi gibt es zwei, die wichtig sind.
Einmal den AF-S beziehungsweise One-Shot und einmal den AF-C beziehungsweise den AI-Fokus.
Diese beiden Modi sind speziell für entweder keine Bewegung oder Bewegung ausgelegt.
Bedeutet beim One-Shot oder Single-Autofokus, wie er so gerne heißt, drücke ich auf den
Autofokus, die Kamera stellt einmal scharf und in dem Moment, wo sie die Schärfe gefunden
hat, wo sie scharf gestellt hat, hört sie damit auf.
Wir brauchen sie auch nicht mehr, unser Motiv bewegt sich nicht mehr.
Ich kann dann auf den Auslöser drücken und habe ein scharfes Bild.
Gibt es gleich noch eine Technik dazu.
Wenn wir jetzt ein Motiv haben, das sich bewegt, das bewegt sich auf die Kamera zu oder von
der Kamera weg, dann ist es sinnvoller, den Fokus nachzuführen, gerne auch in Kombination
mit Serienbild.
Dann bewegt sich das Motiv auf die Kamera zu, die Kamera führt den Fokus nach und wir
haben einfach durchgehend scharfe Bilder.
Soweit zumindest die Theorie, funktioniert nicht immer, aber das ist schon mal ein guter
Ansatz, gerade wenn es um Bewegung geht.
Ihr solltet das in dem Moment nach eurem Motiv entscheiden, wenn ihr jetzt eher die Leute
seid, die viel Sport fotografieren oder viel Bewegung fotografieren, stellt die Kamera
auf AF-C oder auf AI-Servo bzw. wenn sich das Motiv nicht bewegt, der Porträtfotografie
beispielsweise sehr beliebt, stellt die Kamera auf AF-S oder auf One-Shot.
Jetzt haben wir natürlich nicht nur die beiden Modi, sondern wir haben auch einen, der relativ
selbsterklärend ist, nämlich den manuellen Fokus.
Der manuelle Fokus müsst ihr alles selber einstellen, nichts wird nachgeführt, nichts
wird automatisch gemacht, ihr seid komplett selbst dafür verantwortlich.
Hat Vorteile, weil die Kamera muss nicht suchen, ihr könnt entscheiden, wo das Bild fokussiert
werden soll und beispielsweise wie hier in dieser Videoaufnahme, wäre ein manueller Fokus
ohne Probleme möglich, weil ich bewege mich nicht.
Ich bewege mich vielleicht so ganz klein bisschen nach vorne, nach hinten, einfach weil das natürlich
ist, aber es ist kein Problem hier auch manuell zu fokussieren.
Beispielsweise auch bei Landschaften macht es viel einfacher, bei Langzeitbelichtungen
ist es teilweise sogar zwingend notwendig, das sind so meine Bereiche, in denen auch
ich auf den manuellen Fokus gehe, einfach um so ein bisschen die Fehlerquote rauszunehmen.
Stell dir vor, du hast einen Autofokus an, drückst auf den Auslöser und die Kamera
stellt jedes Mal wieder aufs neue Scharf.
Bei Landschaften ist das manchmal extrem hinderlich, extrem nervig und deswegen lohnt es sich
auch hier mal als Objektiv einfach auf den manuellen Fokus zu stellen, auszumachen und
den Job selbst in die Hand zu nehmen, um eben perfekt die Schärfe zu treffen.
Hier bieten Kameras unterschiedliche Hilfsmittel an, beispielsweise gibt es das Fokuspeaking,
da wird der Bereich, der scharf ist, so ein klein bisschen überlagert mit Linien, dann
sieht man das direkt, je nach Kameramodell ist das ein bisschen unterschiedlich, einfach
mal in den Einstellungen schauen, da kann man sowas anmachen oder man kann auch die
Lupe nehmen.
Ihr könnt in euer Bild reinzoomen, fünffach, zehnfach, je nachdem was die Kamera anbietet
und könnt genau schauen, ist das Bild scharf, das ich gleich machen werde.
Das ist beispielsweise auch meine Methode, wenn ich Landschaften fotografiere, so kann
ich 100% auf Nummer sicher gehen, kann meinen Fokus so einstellen, dass es eben definitiv
scharf ist.
Ich sehe es, ich habe reingezoomt, ich kann es bestätigen.
Jetzt kommen wir zu guter Letzt noch zu zwei Fokusmethoden, die ich persönlich sehr häufig
im Einsatz habe.
Wir können nicht nur hergehen und können auf unser Motiv tippen und sagen, das ist
scharf, sondern wir können das Ganze auch etwas fortgeschrittener gestalten, mit der
Technik beispielsweise Fokusrecomposing.
Diese geht her, wie der Name schon sagt, geht erst auf den Fokus und dann wird das Bild
recomposed.
Bedeutet, ihr setzt euren Fokuspunkt vorzugsweise in der Mitte, das ist meistens der stärkste
Fokuspunkt, da stellt die Kamera am besten scharf, auch wenn schlechte Lichtsituationen
beispielsweise sind, stellt mit diesem Fokuspunkt auf euer Motiv scharf und recomposed dann
eure Aufnahme.
Hierfür müsst die Kamera einen Fokuspunkt ausgewählt haben und ebenfalls im AF-S Modus
oder im One-Shot Modus sein, also im Einzelautofokus.
Dadurch verändert sie nachher den Fokus nicht mehr und wir können hergehen, einmal scharf
stellen auf unser Motiv, ziehen einen Bildausschnitt, dabei möglichst nicht viel bewegen, weil
natürlich der Fokus nicht mehr verändert wird, also wenn ich jetzt hergehe und stelle
einmal scharf und gehe dann drei Schritte zurück, dann ist das Bild trotzdem unscharf,
aber mit der Art und Weise muss ich kein Fokusfeld auswählen, ich kann hergehen, stelle auf
mein Motiv scharf, ziehe meinen Bildausschnitt nach unten, nach oben, nach rechts, nach links
und drücke auf den Auslöser, mein Bild ist scharf, mit ein bisschen Erfahrung ist das
gar kein Problem und ich kann trotzdem fotografieren, ohne viel umstellen zu müssen.
Soweit zu Punkt Nummer 1, das funktioniert natürlich nur bei unbewegten Motiven, sobald
sich ein Motiv bewegt, wird das ein bisschen schwieriger, auch möglich bei leichten Bewegungen,
aber braucht ein bisschen Erfahrung, also ausprobieren, das sage ich sowieso immer, wende
das praktisch an, was ich euch hier erzähle, sonst bringt es euch überhaupt nichts und
die zweite Variante, die ich euch anbiete, ist der Backbutton Fokus.
Beim Backbutton Fokus vereinen wir den Einzelautofokus für unbewegte Motive, den nachführenden
Autofokus für bewegte Motive und den manuellen Fokus in einer Einstellung, wir müssen nichts
umstellen, es kommt einfach nur darauf an, wie wir die Kamera verwenden, hierfür muss
die Kamera auf dem nachführenden Autofokus stehen, ganz klar, ein Fokusfeld muss gewählt
werden bzw. das ist nicht mal notwendig, man kann es auch auf der Automatik stehen lassen,
aber ich empfehle es trotzdem und wir sorgen dafür, in der Kameraeinstellung, meistens
in der Custom-Steuerung muss man hergehen und muss dafür sorgen, dass der Auslöser
nicht mehr scharf stellt, dass hier nur die Belichtungsmessung und selbstverständlich
die Auslösung liegt und nicht mehr der Autofokus, den Autofokus, den legen wir auf eine
der Funktionstasten auf dem Daumen, also auf der Rückseite der Kamera und können dann
hergehen und können selber entscheiden, wie lange die Kamera fokussiert, also wenn wir
beispielsweise auf ein Motiv scharf gestellt haben und wollen die Recomposing-Technik anwenden,
drücken wir mit dem Daumen auf den Fokus bis scharf gestellt wird, dann verändern wir unseren
Bildausschnitt und drücken dann auf den Auslöser, dabei müssen wir natürlich den Daumen loslassen,
dann hört die Kamera auf zu fokussieren, erste Technik. Zweite Technik, haben wir ein bewegtes
Motiv, müssen wir einfach nur den Daumen dauerhaft auf der Fokustaste lassen, damit die Kamera den
Autofokus nachführt und gleichzeitig den Auslöser drücken, damit wir einen nachgeführten Autofokus
mit Serienbild beispielsweise haben. Das ist die zweite Technik. Dritte Technik ist der manuelle
Fokus, wenn wir nicht auf die AF-ON-Taste drücken auf der Rückseite oder die Funktionstaste drücken,
dann stellt die Kamera auch nicht scharf. Wir können einfach so auf den Auslöser drücken und
unser Bild wird einfach fotografiert ohne Autofokus und wir haben alle drei Varianten
in einer Funktion, in einer Technik vereint. Diese benutze ich sehr, sehr häufig. Gerade
bei Hochzeiten, wo es ein bisschen schneller gehen muss, gehe ich gerne her, setze den Fokuspunkt
so ein klein bisschen weiter nach oben, dass mein Bildschnitt automatisch ein bisschen nach unten
rutscht und ich hier oben nicht so viel Abstand habe und nutze diese Technik durchgehend. Immer
hinten drauf mit dem Daumen nachführender Autofokus, geht auch in der Portraitfotografie, vorne auf
den Auslöser gedrückt und ich habe immer scharfe Fotos unter der Voraussetzung, der Fokuspunkt sitzt
auch auf dem Auge. Das kann man natürlich alles noch kombinieren. Ich kann auch die Gesichtserkennung
in dem Moment mit dieser Technik kombinieren. Es gibt auch die Möglichkeit, das Fokusrecomposing
mit einer Trackingfunktion zu nutzen. Beispielsweise Sony hat das in seinen Kameras eingebaut und
andere Hersteller auch. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, dass ich den Fokuspunkt in
dem Moment aufs Auge lege, halte die Autofokustaste gedrückt, ziehe die Kamera nach unten und die
Kamera trackt den Fokus in dem Moment, wenn man die Gesichtserkennung beispielsweise nicht benutzen
möchte, von dem Auge oder da, wo wir es eben hingelegt haben und führt das nach. Nicht nachführen
vom Autofokus, sondern der Fokuspunkt wird in dem Moment auf dem Motiv getrackt. Aus meiner Sicht
funktioniert es relativ gut, nicht immer 100% zuverlässig, manchmal wird es auch verloren,
gerade wenn es ein bisschen schnell ist die Bewegung oder das Motiv sich umdreht, könnte
es ein bisschen schwierig werden, aber das sind die Techniken, die ich euch in dem Moment präsentiere
und gerade wenn ihr die Backbuttonfokustechnik richtig anwendet, ein klein bisschen übt in
der Hinsicht, könnt ihr fast immer scharfe Fotos machen. Die Ausfallrate ist bei mir, gerade was
unscharfe Fotos beispielsweise angeht, durch diese Technik extrem gesunken und es macht es mir
viel einfacher zu fokussieren, zu fotografieren. Ich muss keine Einstellung mehr an der Kamera
ändern, sondern ich habe alle drei Modi in einer vereint. Ihr wisst jetzt Bescheid, ihr wisst jetzt
Bescheid, wie man den Autofokus der Kamera unter Kontrolle hält, wie man der Kamera mitteilt, was
scharf sein soll und wie sie es fokussieren muss. Diese Einstellungen existieren bei allen Kameras,
manchmal haben sie keine Gesichtserkennung, manchmal haben sie keinen Touch, aber zumindest einmal die
Backbuttonfokustechnik mit nachführendem Single Autofokus, das gibt es bei jeder Kamera und jede
Kamera kann das einstellen. Zumindest mal die, die ich bisher hatte, auch eine 600D oder sowas. Geht
alles? Schaut mal in eurem Menü nach, wenn ihr Fragen habt, schreibt sie mir gerne unter diesem
Video. Ansonsten, wenn du ein bisschen mehr zum Thema Fotografie wissen willst, welche Kamera du
kaufen sollst, welches Objektiv du brauchst, wie man den Autofokus kontrolliert oder auch wie man
die Belichtung kontrolliert, Belichtungszeit, Blende, ISO, wie man manuell ein korrekt belichtetes
Bild rausbekommt, dann schau dir meinen kostenlosen Fotografiekurs an. Ich habe ihn unter diesem Video
verlinkt. Da lernst du das alles in einem 14-Tage-Expresskurs und ansonsten schaut ihr gerne
weitere Videos hier auf YouTube oder auf MatthiasWutz.eu an. Das sind alle meine Tutorials
verlinkt. Ich wünsche viel Spaß dabei und wir sehen uns einfach im nächsten Video wieder.