Gitarren lernen: Der MEGA GUTE Gitarrenverstärker aus dem Laptop - Wie du ihn richtig einstellst!
In diesem Video zeige ich dir, wie du mit einer E-Gitarre und einem Laptop, MEGA coole Sounds sei es clean, verzehrt und weitere ganz viele Effekte, die du in deine Sounds einbauen kannst und natürlich gibt es einige Tipps & Kniffe zu Einstellmöglichkeiten.
Ich bin gespannt, was du dazu sagst und freue mich über deinen Kommentar unter dem Video!
Johannes hier, ich grüße dich aus dem Werde-Musiker-Studio.
Ich möchte dir heute etwas zu dem Thema E-Gitarre und Computer erzählen, und zwar wie du mit
der E-Gitarre und einem Laptop, in diesem Fall habe ich hier jetzt so ein Apple-Ding,
richtig cooles Sound, sei es clean, sei es verzerrt oder auch ganz viele Effekte in deinen
Sound bauen kannst.
Und was du dafür brauchst, ist letzten Endes erstmal deine Gitarre und dann gehst du mit
der Gitarre per Kabel in so ein lustiges kleines Audio-Interface rein.
Das muss jetzt nicht hier das hier sein, das hat hier mehrere Kanäle, ich kann hier quasi
mit meiner Gitarre reingehen, könnte theoretisch jetzt hier auch noch mehrere andere Sachen
gleichzeitig aufnehmen, aber das muss nicht sein.
Dieses Interface ist letzten Endes dazu da, dass aus meinem Audiosignal ein Signal gemacht
wird, was quasi dann vom Interface per USB in den Rechner reingeht.
Das Ganze ist eine ziemlich coole Sache, ich kann eben, wie gesagt, damit üben, ich kann
aufnehmen, Ideen festhalten oder mich beim Üben so ein bisschen kontrollieren, indem
ich mich aufnehme und mir das danach anhöre und das Ganze funktioniert dann so, dass ich
ein Programm aufrufe, ich habe da jetzt in diesem Beispiel heute Logic Pro X oder Pro
X benutzt, weil ich das eben auch sehr gerne benutze, das ist ein professionelles Programm,
was aber auch schon für Einsteiger ganz cool ist und auch nicht so unglaublich teuer ist,
aber für die, die sagen, ich möchte da jetzt erstmal gar kein Geld für ausgeben, ist
auch kein Problem, es gibt für die Apple-Rechner auch das sogenannte GarageBand, das ist da
schon im Serienumfang dabei und das sieht relativ ähnlich aus, die Sounds sind übrigens
auch die gleichen, die ich jetzt hier gleich zeigen werde, also kannst du im Prinzip, wenn
du einen Apple-Rechner haben solltest, direkt so loslegen, wie ich das jetzt hier mache,
das sind übrigens die Sounds, die ich auch in meinen Tutorials und in meinen Kursen verwende,
insofern bist du dann da ganz nah an meinem Sound dran und wenn du jetzt sagst, ich habe
aber keinen Apple-Rechner, auch kein Problem, da gibt es auch gratis Software, darauf werde
ich aber dann mal in einem anderen Video eingehen. Also, legen wir los, abonniere meinen Channel,
würde mich sehr freuen, lass mir einen Daumen nach oben oder unten da, schreibe mir in die
Kommentare, wie du das Ganze fandest und check natürlich, Moment, da, da oben in der
Ecke irgendwo, mein Crashkurs aus, bei dem kleinen I findest du, klickst du drauf, trägst
dich mit Vornamen und E-Mail-Adresse ein und bekommst 10 grundlegende Lektionen zum Thema
Gitarre lernen, direkt nach Hause geschickt, kostet wirklich nix und los geht es.
So, wir sind jetzt hier in der Logic Pro X Oberfläche und du siehst hier, ich habe hier
drei Spuren aufgebaut, Audio 1, 2 und 3. Audio 1 und 2 sind für die Gitarrenaufnahme da, also das,
was wir quasi aus der Gitarre in das Interface schicken und dann darüber in den Laptop, kommt
hier auf diesen zwei Spuren an und das, was du hier unten siehst, ist mein Sprechermikrofon,
was ich natürlich auch aufnehme und ich habe jetzt hier auf der ersten Spur, da landet im
Prinzip die Gitarre und da habe ich jetzt schon mal das sogenannte Amp Plug-In, also das ist die
Simulation eines Verstärkers, die in diesem Programm hier stattfindet, aufgerufen, die siehst
du jetzt hier und das ist dieser Sound hier, den habe ich jetzt mal hier eingestellt.
So ein bisschen rockiges, ACDC-mäßiges Zeug und das erziele ich folgendermaßen, ich habe jetzt hier,
wie gesagt, dieses Plug-In hier an, da sucht man sich dann hier den Amp Designer aus und startet
das dann hier und dann erscheint das hier und dann sucht man sich hier, ich habe mir das jetzt hier
unter Distorted, dann dieses Transatlantic-Modell hier ausgesucht und damit haben wir jetzt hier
losgelegt. Ich habe jetzt hier, um direkt mal damit auch loszulegen, einen relativ verzerrten
Sound gehabt. Ich kann aber hier mit diesem Regler, diesem Gain-Regler, eben sagen, wie stark das
Signal verzerrt werden soll und wenn ich es komplett zurückdrehe, mal vielleicht auf zwei,
dann wirst du merken, hatte ich einen ziemlich schönen Clean-Sound am Start und das Ganze funktioniert eben so,
diese Gain-Regler, das simuliert ja hier im Prinzip komplett so einen Gitarrenverstärker, der mit
Röhrentechnik arbeitet, das heißt, wenn ich diesen Gain-Regler hochdrehe, verzerrt einfach diese Röhre
oder die Endstufe und dadurch kommt es eben zu diesen Verzerrungen. Du wirst jetzt sagen, seltsam, warum tut
der das denn? Das ist eben extra so gewollt. Wenn du jetzt an deiner Hi-Fi-Anlage zu Hause auch voll
an Schlag drehst, verzerrt das in der Regel, wenn sie nicht kaputt ist, eben nicht und das ist da
natürlich dann auch so gewollt, dass deine Musik, die du auf der Anlage hörst, nicht verzerrt, aber
beim Gitarrenverstärker führt das eben bei vielen Modellen auch absichtlicherweise dazu, dass es dann
eben zu diesen Verzerrungen kommt, die wir natürlich alle so lieben und wenn ich das aber zurückdrehe,
kann ich eben auch so einen schönen Clean-Sound fahren. Dafür ist dieses Gain da, das ist eben der
Grad der Verzerrung, den ich dadurch erreiche, wie weit ich die Röhren übersteuere in meinem
Verstärkerchen und das simuliert dieses Programm hier eben, dieses Plug-In. Dann Custom EQ, das bedeutet
nichts weiter, dass hier einfach ein EQ ist für Bass, Mitten und Höhen. Selbsterklärend denke ich, wenn
ich jetzt einen Akkord spiele, wirst du es hören. Ich drehe jetzt die Bässe mal komplett raus.
Deutlich weniger Bass drin und volle Polereien klingt es dann so.
Mit den Mitten genau das gleiche Spiel und den Höhen, da kann ich eben meinen Ton formen. Ich
würde dir empfehlen, fang mal mit den Reglern so auf 12 Uhr eingestellt an und taste dich dann
langsam vor. Ich drehe hier bei meiner Les Paul-Gitarre gerne mal ein bisschen Treble rein und das ist
eben von Gitarre zu Gitarre unterschiedlich, wie sich das verhält. Du musst eben gucken, bei einer
Strat zum Beispiel würde ich tendenziell ein bisschen mehr Bass auch reinnehmen, weil die
tendenziell etwas dünnerer klingt, dafür etwas weniger Treble. So als grobe Orientierung, also
bei einer Stratocaster-Form mit Single-Coil-Tonabnehmern ist das dann etwas anderes, als
hier mit so einer Les Paul-Form und Konstruktion. Dann haben wir hier im nächsten Teil des
Verstärkers den Reverb, das ist ein Halle-Effekt. Wenn ich den mal einschalte, wirst du direkt hören
und verstehen, was ich meine. Jetzt sind wir hier nämlich im Kölner Dom.
Und so weiter und so fort. Du hörst einfach so einen Sound, der sich plötzlich anfühlt und anhört, als würde man in einer
riesigen Höhle oder in einer Kathedrale stehen und spielen. Kannst du hier dann ein- und ausschalten und dann
gibt es hier einen weiteren Effekt. Ich weiß gar nicht, warum die das hier nicht auch als Effekt
deklarieren, aber jedenfalls kann ich den hier einschalten. Dann habe ich einen Tremolo-Effekt
oder Vibrato-Effekt. Ein Tremolo-Effekt macht Folgendes, der zerhackt das Signal,
den Gitarren-Sound, dadurch, dass er es ganz schnell leiser und lauter macht.
Und wenn ich jetzt hier auch noch die Tiefe komplett reindrehe, hier bei Depth und Speed,
dann kriege ich einen ganz extremen, zerhackten und schon ziemlich unangenehmen Sound hin.
Ich kann also das Signal komplett entstellen, wirklich. Und wenn ich jetzt mal hier ein bisschen
zurückdrehe und auf Vibrato gehe, kriege ich noch einen Sound hin, der da nicht nur so zerhackt wird,
sondern der auch noch moduliert wird. Das heißt, da werden die Töne so leicht schief gemacht und
nach oben und unten bewegen, dadurch entsteht dann so ein wabriger Sound.
Und wenn ich da dann noch den Reverb zu anmache und voll reindrehe, habe ich einen total geilen Sound.
Also du kannst unglaublich viel hier schon mit so einem Verstärkermodell machen,
da sind in der Regel bei allen Effekteinheiten eingebaut. Und hier haben wir noch einen Presence-Regler,
mit dem bestimmst du nochmal in einem relativ hohen Frequenzbereich, wie du deinen Sound
einstellen möchtest. Wenn du ihn voll reindrehst, wird es relativ klar und spitz.
Wenn du ihn komplett zurückdrehst, eher dunkel.
Und etwas verhangen, mumpfig, wie auch immer du es nennen möchtest. Wie gesagt, ich empfehle da
immer die Regler erst mal so auf 12 Uhr, hier so in eine Mittelposition zu bringen,
um sich von da aus dann vorzutasten. Master bedeutet einfach nur Lautstärke.
So, dann fließt im wahren Leben dieses Signal, was hier geformt wird in unserem Verstärker,
in die Box per Kabel, sind die miteinander verbunden. Und das ist jetzt hier eine sogenannte
4-Zwölber-Lautsprecherbox, ja 4-Zwölf-Zoll-Lautsprecher. Und da steht dann ein Mikrofon
noch vor. Und das kann ich in seiner Position noch positionieren, wo ich möchte. Und das verändert
auch nochmal den Sound. Du siehst dann hier, eher in der Mitte wird es eher klar und an der Seite
eher etwas dumpfer auch wieder. Und durch den Abstand zum Lautsprecher kann ich den Sound
auch noch formen. Ich kann sogar das Mikrofon verändern und dadurch auch einen anderen Sound
rausholen. Ich kann die Box selber hier noch auswechseln und eine andere hinstellen. Und so
kann man sich wirklich einen eigenen Sound basteln. Aber dadurch, dass es hier so viele
Presets, Voreinstellungen, sag ich mal, gibt, kann man sich schon mal eine Grundeinstellung
raussuchen und dann eben gucken. Erstmal alles auf 12 Uhr stellen und dann gucken,
was einem gefällt. Einfach mal durch alle Modelle mal durchklicken, die es hier gibt,
auch bei den Amps. Da kann man dann hier eben auch verschiedene Verstärker anwählen,
die alle ihren eigenen Klangcharakter haben. Aber ich finde hier diesen Sound, wie gesagt,
Transatlantic Distortion, das ist ein ganz schönes Preset, von dem man sich ganz gut
leiten lassen kann und sich davon inspirieren lassen kann. Wem das jetzt noch nicht genug ist,
der kann sich auch noch das Paddleboard anschauen. Das kann man hier nämlich auch auswählen unter
Amps und Paddles und dann Paddleboard. Und da kann man zu dem Sound, den man jetzt eben hat,
das ist immer noch mein Amp, den ich eben hatte, noch alle möglichen Effekte hinzufügen. Da ist
jetzt zum Beispiel hier so ein Verzerrer-Effekt. Das ist ein Fuzz, das klingt sehr extrem.
Also das ist schon ganz schön krass, ich finde es aber extrem cool. Aber du kannst
hier nicht nur sowas machen, auch etwas Gemächlicheres. Einfach nur ein Overdrive,
ein etwas leicht angezerrter Sound. So kannst du eben unterschiedlichste Sounds rausholen. Das
soll so ein bisschen die wahre Welt simulieren. Das machen viele Gitarristen, dass sie einen
relativ clean eingestellten Verstärker haben und sich dann eben diese kleinen Böxchen auf den Boden
legen, wo sie drauf treten, die sie dann aktivieren können und damit ist man unglaublich flexibel. Man
hat sehr viele Sounds am Start und ich muss auch gestehen, ich bin so ein kleiner Pedal-Nerd und
besitze relativ viele unterschiedliche Verzerrer, weil ich es einfach mag auch. Die kann man auch
mal für einen Appel und Ei auf dem Flohmarkt schießen und da so ein bisschen hinterher zu
jagen, das macht mir einfach Spaß, damit rumzufummeln, diesen kleinen Kästchen und da immer
wieder auch mal auszutauschen in meinem Live-Setup. Und das simuliert das Ganze hier eben. Ich habe
unglaublich viele Möglichkeiten. Du siehst hier eine ganze Hülle und Fülle von Verzerrern,
die ich hier habe. Gibt es auch sowas ekliges, fieses und wirklich super viel. Und dann gibt es
aber hier auch noch ganz extreme Effekte, wie zum Beispiel hier so ein Whammy-Pedal.
Damit kann ich den Ton verändern in seiner Tonhöhe und dazu habe ich zum Beispiel auch mal ein
Tutorial gemacht zu Killing in the Name von Raging Against the Machine. Da ist so ein Solo mit so einem Whammy-Pedal
drin. Es gibt hier einen Chorus, der macht folgendes.
Es gibt hier aber zum Beispiel auch ein richtiges Echo. Damit wirst du sehen, passiert folgendes.
Der wiederholt einfach nur den Ton, den ich gespielt habe. Eben ein Echo. Also es gibt hier
wirklich unterschiedlichstes Zeug zu entdecken und auszuprobieren. Das ist wirklich sehr geil,
macht unglaublich viel Spaß, damit rumzuspielen. Achte dabei nur darauf, dass das Pedalboard hier
in der Reihenfolge immer über dem Amp ist, sonst klingt es nämlich echt bescheiden. Es gibt diese
Möglichkeiten natürlich auch für Windows-Rechner. Darauf gehe ich aber in diesem Video heute hier
nicht ein, weil ich es auch extrem cool finde, dass man diese ganzen Sounds eben nicht nur in Logic
benutzen kann. Ich habe das jetzt hier heute benutzt, weil ich hier das gleichzeitig auch
aufnehmen wollte. Aber du kannst das auch in Garageband machen. Damit ist das Ganze komplett
kostenlos wirklich, wenn du einen Mac-Rechner hast. Das finde ich extrem geil, dass man im Prinzip diese
ganzen Sounds am Start hat, ohne noch zusätzlich was ausgeben zu müssen, wenn man diesen Laptop
eben schon hat. Unglaublich cool, wie ich finde. Und es gibt eine Hülle und Fülle an anderen Programmen
auch für Windows, wo man auch nicht unglaublich viel Geld für ausgeben muss. Aber das ist jetzt
wie gesagt ein Tutorial sozusagen für dieses Programm hier heute. Also ich wünsche dir viel Spaß beim
Ausprobieren. Ich hoffe, du konntest in diesem Video einiges lernen zum Thema Gitarre einstellen
am Rechner. Und lass mir ein Abo da, wenn dir das gefallen hat. Hier einen Daumen nach oben, unten
würde mich freuen. Einen Kommentar natürlich auch nochmal, wo du vielleicht konkret äußern kannst,
was du in Zukunft sehen möchtest hier auf meinem Kanal. Und hier unter dem kleinen I findest du
meinen kostenlosen Crashkurs für dich. Genau das Richtige, wenn du gerade in die Welt des
Gitarrespielens eingetaucht bist. Wir sehen uns im nächsten Video wieder. Mach's gut, ich bin der
Hannes von werdemusiker. Ciao!