🔸 was Deine innere Haltung für eine Wirkung auf Dein Erleben hat 🔸 wie Du die Macht Deines Unterbewusstseins nutzen kannst, um Dein Leben so zu gestalten, wie es Dir wirklich entspricht 🔸 warum ein Mindset alleine nicht reicht zum Glücklichsein 🔸 welche Kraft in Deinen Erwartungen und Erfahrungen gebunden ist 🔸 dass Deine Erinnerungen an Erfahrungen Deine Realität formen 🔸 mit welchen Fragen Du Dein Unterbewusstsein klären kannst 🔸 dass es sich unbeschreiblich lohnt, Dein Unterbewusstsein mit dem Licht Deines Bewusstseins zu durchdringen
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Hallo, schön, dass du reinhörst.
Ich bin Verena König und ich heiße dich herzlich willkommen beim Podcast für kreative Transformation,
dem Podcast für feine Menschen, die sich ein wahrhaftiges Leben in Verbundenheit und
Bewusstheit kreieren wollen.
In dieser Folge geht es darum, wie deine innere Haltung dein Leben verändert.
Ich möchte dir etwas darüber erzählen, was deine innere Haltung für eine Wirkung auf
dein Leben hat, was dein Unterbewusstsein und dein höheres Bewusstsein dabei für eine
Rolle spielen und wie du diese Macht deines Unterbewusstseins nutzen kannst, um dein Leben
so zu gestalten, dass es dem Leben entspricht, was du dir von Herzen wünschst.
Ich wünsche dir viel Freude und Inspiration beim Lauschen.
Vermutlich hast du schon einmal etwas davon gehört, dass du dein Unterbewusstsein programmieren
sollst, damit du glücklich wirst, dass du alles schaffen kannst, was du nur willst,
wenn du nur genug daran glaubst, dass du dich ermächtigen kannst, indem du deine Aufmerksamkeit
bewusst lenkst, dass du Ziele und Visionen nur erreichen kannst, wenn du deine gesamte
Energie darauf richtest und dergleichen mehr.
Das meiste von dem, was ich gerade gesagt habe, stimmt nach meinem Empfinden und trotzdem
bleibt es manchmal etwas an der Oberfläche kleben.
Erstmal möchte ich gerne ein wenig darauf eingehen, was eine innere Haltung eigentlich
ist.
Der Begriff, der heute meistens dafür verwendet wird, lautet Mindset.
Deine gedankliche Ausrichtung, dein System an Glaubenssätzen, das in deinem Inneren
vorherrscht.
Ich möchte gerne das Wort innere Haltung verwenden, statt des Wortes Mindset, weil
in dem Begriff innere Haltung mitschwingt, dass es sich um eine Geisteshaltung und eine
körperliche Haltung, eine innere Haltung handelt.
Und nicht nur um ein Gedankenkonstrukt, auf das man sich mit aller Kraft ausrichtet.
Das bedeutet, dass eine innere Haltung nicht nur gedanklich, mindmäßig besteht, sondern
durchdringend ist, dass sie alle Ebenen deines Wesens beinhaltet.
Zu einer inneren Haltung gehört also Unbewusstes und Bewusstes.
Das Bewusste ist zum Beispiel das, was du denkst, über dich und über die Welt.
In deinem Bewusstsein denkst du bewusst etwas über dich, etwas über die Welt.
Du bewertest dich und du bewertest die Welt und formst daraus deine Gedanken.
In deinem bewussten Wahrnehmen ist auch das, was du dir vorstellst, Dinge, die du dir ausmalst,
bewusst vorstellst.
Das können zum Beispiel Visionen sein oder Ziele, die du dir vornimmst.
Und auch deine Wünsche können sehr bewusst sein, das, was du dir wünschst.
Einen schönen Tag, einen leckeren Kaffee, ein erholsames Wochenende oder was auch immer.
Außerdem ist dein Bewusstsein dadurch geprägt, was du erwartest.
Deine bewusste innere Haltung ist davon durchzogen, durchdrungen, was du erwartest.
Also ob du zum Beispiel erwartest, dass auf deine Handlungen ein gewisses Ergebnis erfolgt.
Wenn du zum Beispiel erwartest, dass, wenn du morgens um 5 Uhr aufstehst und deine Morgenroutine
machst, dass der Tag dann ein besserer Tag wird, ein erfolgreicherer, effizienterer,
glücklicher und einfach bewussterer Tag.
In deiner bewussten inneren Haltung sind auch deine Erfahrungen beinhaltet, die du bewusst
abrufbar hast.
Zum Beispiel eben, dass es damals in der Zeit, als du angefangen hast, Yoga zu machen, dir
viel, viel besser ging als in der Zeit davor.
Und in deiner inneren bewussten Haltung ist auch das, woran du glaubst.
Du glaubst bewusst daran beispielsweise, dass deine gedankliche Ausrichtung deine Gefühle
beeinflusst, dass deine positiven Affirmationen dir helfen, dich in eine positive Stimmung
zu bringen oder du glaubst daran, dass das Zitronenwasser am Morgen dir hilft, wach zu
werden.
Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Das Bewusste deiner inneren Haltung ist allerdings auch geprägt, beeinflusst, manchmal auch
durchdrungen von Unbewusstem, was in dein Bewusstes hineinspielt.
Unbewusstes oder Unterbewusstes drückt sich auch aus in dem, was du denkst, dir vorstellst,
dir wünscht, was du erwartest in deinen Erfahrungen oder in dem, was du glaubst.
Du denkst zum Beispiel über dich bewusst, dass du ein liebenswerter und erfolgreicher
Mensch bist und wenn dein Unterbewusstsein das jedoch nicht glaubt, wenn in deinem Unterbewusstsein
andere Denkmuster abgespeichert sind, dann wird dein Denken, dass du ein liebenswerter
Mensch bist, nicht überzeugende Durchschlagkraft haben in deinem Bewusstsein, sondern du wirst
immer wieder beispielsweise von Zweifeln heimgesucht oder in Ängstlichkeit oder Zurückhaltung
landen.
Wenn dein Unterbewusstsein kohärent ist, übereinstimmend ist, stimmig ist mit deinem
Bewusstsein, dann denkst und fühlst du, dass du ein liebenswerter Mensch bist.
Dann denkst du es bewusst und dein Unterbewusstsein bestätigt es dir mit dem entsprechenden Gefühl,
mit der entsprechenden Empfindung, mit dem Rundrumgefühl, könnte man sagen.
Es kann sein, dass deine Vorstellungen von dir und der Welt, die du bewusst hast, auch
geprägt sind von deinem Unterbewusstsein, weil einfach gewisse Dinge nicht in deinem
Horizont aufgezaugt sind, du also noch nichts Neues denken kannst, außer dem, was dein Unterbewusstsein
schon gelernt hat.
Das bedeutet, dass du dann gewissen Überzeugungen, die unbewusst sind, in einem gewissen Maße
unterliegst, dass deine Vorstellungskraft eingeschränkt ist, dass du dir vielleicht
zum Beispiel eine bessere Welt wünschst, aber nicht daran glauben kannst, dir nicht
wirklich vorstellen kannst, wie es aussehen würde.
Ich habe beispielsweise schon viele Menschen erlebt, die, nehmen wir mal das Beispiel,
sich einen Partner oder eine Partnerin wünschen, die auf der Suche sind, die darunter leiden,
alleine zu sein.
Und wenn ich dann diesen Menschen eine Frage stelle, die ich oft stelle, die kannst du
dir vielleicht auch mal selber stellen, wenn ich also die Frage stelle, hast du ein inneres
Bild davon, wie du in Beziehung bist, dass du in Beziehung bist mit diesem wunderbaren
Menschen, den du dir wünschst, in diesem wunderbaren Glücksgefühl, nach dem du dich
sehnst?
Und ganz oft erhalte ich dann die Antwort Nein.
Das bedeutet dann, dass in dem Menschen, der den Wunsch und das Bedürfnis und die Sehnsucht
hegt, kein inneres Bild existiert, also im Unterbewusstsein keine Referenz dafür da
ist, wie dieses Gefühl, dieser Zustand, dieses erreichte Ziel sich überhaupt anfühlen würde.
Und dann wird es schwierig, das zu erreichen, weil die innere Haltung mit dem gewünschten
Ziel nicht übereinstimmt, weil es nur eine Sehnsucht, ein Gedanke, ein Wunsch ist.
Die gute Nachricht ist dann, dass das nicht so bleiben muss, dass wir, und damit greife
ich etwas vor, was ich nachher noch sagen werde, dass wir in unserem Unterbewusstsein
gewissermaßen aufräumen müssen, um die unbewussten Glaubenssätze, Überzeugungen
und Prägungen ins Bewusstsein zu holen, die uns davon abhalten, wirklich positive und
wohltuende Bilder zu entwickeln, auf die wir dann unsere gesamte Energie richten können.
Denn, und das ist auch etwas, was du sicherlich schon gehört hast, dorthin, wohin du deine
Aufmerksamkeit richtest, fließt deine Energie.
Und je nachdem, wie stark deine Aufmerksamkeit genährt und unterstützt ist von deiner inneren
Haltung, fließt sie eben mit Kraft dorthin, wo du die Aufmerksamkeit hinrichtest, oder
eben nicht mit Kraft, also zerstreut, unfokussiert und dementsprechend wirkungsärmer.
Die innere Haltung, bewusst und unbewusst, hat eine unglaubliche Macht.
Das kannst du vielleicht nachvollziehen, wenn du eben dir vorstellst, jemand, der ein positives
Ziel hat, an das er nicht wirklich auch im tiefen Unterbewusstsein glaubt, wird sehr
viel kämpfen müssen und immer wieder straucheln, auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen.
Jemand, der beispielsweise eine starke negative Überzeugung hat, dass etwas nicht gelingen
wird, nicht glücken wird, und sein Unbewusstes stimmt damit überein, der wird eine unglaubliche
Kraft entwickeln, genau dieses Nicht-Gelingen zu kreieren.
Das kann man dann Selbstsabotage nennen, dann häufen sich ungünstige Zufälle, Verkettungen
von Umständen und man kann eigentlich nur staunen, wie die Person, der man zum Beispiel
das, was sie sich wünscht, sowas von zugetraut hätte, nicht in die Erfüllung ihrer Wünsche
kommt.
Weil die innere Haltung mit dem negativen Glaubenssatz, mit der negativen Ausrichtung
so stark übereinstimmt, dass es eine starke Wirkkraft entfaltet.
Also man kann sagen, deine Gedanken erschaffen deine Wirklichkeit und gesteigert ist das
Ganze noch, wenn deine Gedanken mit deiner Überzeugung gekoppelt sind, wenn du also
glaubst, was du denkst, wenn dein Glaube mit einer Gewissheit gekoppelt ist, daraus
also eine Überzeugung wird und die Steigerung davon ist dann sozusagen, dass du wirklich
Bewusstsein darüber hast.
Wenn deine innere Haltung Unbewusstes und Bewusstes verknüpft, wenn du Gedanken schöpfst,
die zu deinem Unbewussten passen, wenn du dein Unbewusstes so bereinigst und heißt,
dass es zu deinen Gedanken passt, dann entwickelst du Bewusstsein über das, was du wirklich
kannst, wer du wirklich bist und was dir wirklich gut tut.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu kompliziert ausgedrückt.
Ich gebe dir mal noch ein Beispiel, das habe ich schon in einem anderen Podcast, als es
um die Anteilearbeit ging, einmal erwähnt, vielleicht kennst du es also schon und an
diesem Beispiel kannst du auch noch mal deutlich sehen, was ich jetzt gerade meine.
Als kleines Mädchen habe ich Blockflöte spielen gelernt, was ich nicht wirklich prickend
fand damals zu dieser Zeit und weil ich eben nicht wirklich Lust hatte, dieses Instrument
zu spielen, habe ich nicht viel geübt.
Dementsprechend unangenehm, dementsprechend beschämend waren die regelmäßigen Klassenvorspiele
in der Musikschule, wo man vor den anderen Klassen vorspielen sollte, was man so alles
Tolles gelernt hatte.
Für mich waren diese Erlebnisse regelmäßig in einem gewissen Maße beschämend, weil ich
eben nicht viel geübt hatte, weil ich dadurch nicht gerade geglänzt habe und weil noch
dazu dieses Publikum ja auch nicht gerade ein feierndes Publikum war, sondern stolze
oder genervte Eltern, andere Schüler und diverse Lehrer, also vielleicht tendenziell
bewertende und nicht gerade eben feiernde Zuhörer.
Als ich viele Jahre später dann in einer Band mitspielte, vollkommen freiwillig, nicht
mit der Blockflöte, sondern mit meinem Wunschinstrument, war ich in einer inneren Zwiegespaltenheit,
weil ich einerseits große Lust hatte, auf der Bühne zu sein und Spaß zu haben mit
den anderen und gleichzeitig, kurz bevor ich auf die Bühne ging, immer ein super unangenehmes
Gefühl, unangenehm ängstlicher Aufregung in mir auftauchte.
Die Sorge bewertet zu werden, die Sorge zu versagen, die Sorge beschämt zu werden.
Und nach einer Weile, viel später, habe ich dann herausgefunden, dass eben die Erinnerung
an meine Erfahrung damals, beschämt und unglücklich auf der Bühne zu stehen, sich unterbewusst
in meine Wahrnehmung gemischt hatte.
In dem Podcast über die Anteilearbeit, den ich dir gerne in den Shownotes verlinke, erkläre
ich das Ganze nochmal in einem anderen Modell.
Hier, in diesem Zusammenhang kannst du sehen, dass in meinem Unterbewusstsein sehr stark
gespeichert war, dass auf die Bühne gehen, gesehen werden und etwas darbieten mit Beschämung
verknüpft ist und dass in meinem Unterbewusstsein sehr kraftvoll das Ganze verbunden war mit
einem Körpergefühl, diesen schwitzigen Händen, dem trockenen Mund, der komischen Müdigkeit
und Aufregung zugleich, mit einem Gedankenkonstrukt, ich dachte dann tatsächlich, unten im Publikum
würden wahrscheinlich lauter Musiker stehen, die das viel besser können und die bewerten
würden und solche Gedanken und auch die innere Überzeugung, dass es nicht gut gehen würde.
Total paradox mit der Situation, in der ich mich befand, aber sehr kraftvoll, weil eben
aus meinem Bewusstsein, aus meinem Unterbewusstsein, in mein Bewusstsein drängend als Erinnerung
körperlich, geistig, mental.
Du kannst also sehen, dass meine Wahrnehmung in diesem Moment geprägt war von einer alten
Erinnerung, die getriggert wurde und dass ich das in diesem Moment damals noch nicht
einordnen konnte.
Dass ich das Gefühl hatte, meine Ausrichtung auf Freude und Spaß knickt irgendwo ein, worauf
ich keinen Zugang mehr habe, keinen Zugriff, keinen Einfluss mehr habe und die mir dann
auch das Erleben auf der Bühne regelmäßig verdorben hat.
Hier siehst du also ein gutes Beispiel dafür, wie Bewusstsein und Unterbewusstsein nicht
in die gleiche Richtung gewirkt haben, wie mein Bewusstsein sich auf Freude und Spaß
ausgerichtet hatte, auf etwas schenken und gestalten und wie mein Unterbewusstsein die
Flucht ergreifen wollte und mit dem Schlimmsten gerechnet hat.
Dieses Beispiel kannst du auf vieles übertragen und ich hatte das Glück eben nach einer Weile,
ein paar Jahre später, mit voller Bewusstheit in meine Wahrnehmung zu bekommen, dass diese
Gefühle und Gedanken aus einer alten Erinnerung stammten.
Dann war es mir möglich, diese Erinnerung zu bearbeiten, zu bewältigen und sie von
dem Erleben im Hier und Jetzt zu entkoppeln.
In dem Moment ist es mir dann also gelungen, mein Unterbewusstsein und mein Bewusstsein
wieder, ich nenne es mal, zu synchronisieren, sodass die Erfahrungen, die ich angestrebt
habe mit den Erwartungen, die ich an dieser Erfahrung hatte, übereinstimmten und damit
habe ich natürlich meine Wahrnehmung und auch mein Erleben stark verändert.
Ich habe es sozusagen ganz bewusst gestaltet, ich habe in dem Moment meine Schöpferkraft
bewusst wahrgenommen und fortan viel mehr Spaß und Freude und Erfüllung auf der Bühne
erlebt.
Und das tue ich auch heute noch glücklicherweise.
Vielleicht ist in meinem Beispiel auch deutlich geworden, wie viel Kraft unser Unterbewusstsein
hat und wie viel stärker es unsere Stimmung färbt, oftmals als die Gegenwart, die uns
umgibt.
Die generelle Einstellung, die im Unterbewusstsein vorliegt, bestimmt den Grundton und die Stimmung
deines Erlebens.
Wenn ich also nicht darauf gekommen wäre, was für eine alte Erfahrung mir da ins Bewusstsein,
aus dem Unterbewusstsein hineingespült wurde, hätte ich vielleicht irgendwann aufgehört,
Musik zu machen.
Oder ich hätte vielleicht nicht angefangen, Seminare zu geben.
Vielleicht würde ich nicht mal diesen Podcast heute machen, aus der Angst davor, dass es
mich irgendwie beschämen könnte.
Dann hätte ich eine generelle Grundstimmung in meinem Erleben, die sich anfühlen würde,
wie ein Besser-nicht-zeigen, Besser-nicht-sichtbar-werden, Pass auf, sag nichts.
Und das wäre höchstgradig schade, finde ich, weil ich wirklich viel Freude schöpfe
und ich so froh bin, dass ich das, was ich zu geben habe, auf diesem Weg teilen kann.
Dieses ganze Thema, die Kraft und die Macht des Unterbewusstseins, ist hochspannend und
es gibt natürlich viel darüber zu lesen.
Ganze Forschungsgebiete der Wissenschaft beschäftigen sich mit diesem Phänomen unseres Unterbewusstseins.
Die Neurobiologie beschäftigt sich damit.
Die Medizin.
Man kennt den Begriff Placebo und Nocebo.
Also die Tatsache, dass der Glaube an ein Medikament, was gegeben wird, ohne dass das
Medikament gegeben wird, einen Heilungsimpuls ausschließt.
Oder dass man ein Medikament mit starkem Wirkstoff geben kann und nichts passiert.
Es ist also die Frage, wie viel Kraft und Macht hat dein Unterbewusstsein auf dein gegenwärtiges
Erleben und wie viel Kraft und Macht möchtest du dem geben?
Eigentlich müsste man die Frage anders stellen.
Welchen Teilen deines Unterbewusstseins möchtest du Kraft geben?
Was aus deinem Unterbewusstsein möchtest du nähren?
Und da liegt eine gewisse Macht, die wir in einer gewissen Weise uns aber erst mal
aneignen müssen.
Und so komme ich jetzt zum Konkreten und möchte dir ein paar Hinweise geben, wie du
dein Unterbewusstsein liebevoll, wertschätzend, wohlwollend, ich nenne es mal öffnen kannst
oder dich dem zuwenden kannst, um es zu bereinigen von den Überzeugungen, Glaubenssätzen, Prägungen
und Mustern, die deinem bewussten, ausgerichteten, wahrhaftigen Sein nicht dienen.
Natürlich ist der Schlüssel, um in deinem Unterbewusstsein Klarheit zu schaffen,
Bewusstsein zu schaffen.
Also bevor du in dein Unterbewusstsein hineintauchen musst oder irgendeine kathartische,
anstrengende Arbeit machen musst, kannst du dir ein paar unkomplizierte Fragen stellen.
Zum Beispiel kannst du in dich hineinfragen, in dich hineinfühlen, deine Gedanken schweifen lassen
auf die Frage hin, was ist deine Grundhaltung zum Leben?
Was für Erwartungen hast du an das Leben?
Was denkst du über dich und was denkst du über die Welt?
Und wenn du diese Fragen stellst, wirst du über dein Bewusstes, dich hinwenden,
Informationen aus deinem Unterbewusstsein erhalten.
Dann beginnst du sozusagen schon in deinem Unterbewusstsein aufzuräumen,
weil du wahrnimmst, wie eingeschränkt deine Sicht auf manche Dinge vielleicht ist.
Und weil du wahrnimmst, dass du das im Grunde deines Herzens
und in deinem inzwischen schon gewachsenen Bewusstsein eigentlich ganz anders siehst.
Das ist eine wichtige Ebene. Schaffe Bewusstsein darüber,
was eigentlich deine Grundhaltung dem Leben gegenüber ist.
Was für Erwartungen und was für Vorstellungen und Gedanken du dem Leben
und anderen Menschen gegenüber hast.
Und je ehrlicher du hier antwortest, desto mehr wirst du Informationen
aus deinem Unterbewusstsein erhalten.
Und dann wirst du feststellen können, dass diese Antworten, die du bekommst,
mit Erlebnissen verknüpft sind, die du in deiner Vergangenheit gemacht hast.
Das bedeutet dann, um diese Glaubenssätze, denen du auf den Grund kommst,
lösen zu können, ist es in einem gewissen Maße nötig, das Erlebte zu verarbeiten.
Also eventuell, wenn es sich um traumatische Erinnerungen und Erlebnisse handelt,
dir eine Begleitung zu suchen, um die tief eingeprägten Überzeugungen sanft zu lösen.
Wenn es sich um schwere Lebensereignisse und nicht ganz so tiefgründige
wie traumatische Prägungen handelt, dann kannst du über dein bewusstes Forschen,
vielleicht mit der Begleitung eines Coaches oder deinem Lieblings-Selbstentwicklungstool
hier forschen und versuchen mit eigener Kraft und mit Leichtigkeit,
Zugewandtheit und Zuversicht das Erlebte zu verarbeiten, indem du dir klar machst,
dass es vorbei ist und dass du heute wählen kannst, wie du es anders bewerten möchtest, was passiert ist.
Vielleicht hilft dir auch da nochmal die Idee und das Konzept der Anteilearbeit.
Beim Verarbeiten von Erlebnissen hilft auch, deine Selbstwahrnehmung zu erhöhen.
Indem du meditierst, indem du dir Ruhezeiten gönnst, indem du dich nicht ablenkst,
wenn dein Inneres sich meldet und gerne etwas aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein bringen möchte.
Wenn du in deinem Unterbewusstsein aufräumen möchtest, Licht und frische Luft hineinlassen möchtest,
dann musst du natürlich die Tür aufmachen. Das heißt, du musst wahrnehmend sein für dich selbst.
Du musst in der Lage sein und bereit sein, dich dir selbst zuzuwenden und liebevoll und wertschätzend mit dir zu sein.
Damit öffnest du dein Bewusstsein für all das, was in deinem Unterbewusstsein so gespeichert ist und auch,
und das ist das Wunderbare, du öffnest dich damit auch für die Potenziale, die in deinem Unterbewusstsein schlummern.
Für die Kraft und die Energie, die hinter deinen Glaubenssätzen liegt, die hinter deinen Prägungen liegt,
die in deinen Mustern gebunden ist. Das heißt, du befreist Potenziale ganz automatisch,
wenn du dich deinem Unbewussten zuwendest und heilsam zugewandt zu dir schaust.
Und dann zu guter Letzt lässt sich das zusammenfassen darin, dass du dein Denken,
dein Fühlen und dein Handeln wieder miteinander verknüpfst. Dass dein Denken wieder mit deinem Fühlen übereinstimmt,
und zwar mit dem Gefühl, was hinter deinen Glaubenssätzen liegt, die Wahrheit hinter deinen Mustern betrifft,
sodass du dann deine Handlungen aus deinem wahren Wesen, aus deinem kohärenten Empfinden schöpfen kannst.
Um das noch einmal ganz einfach zu sagen, deine Heilungskraft, deine Lebenskraft, deine gesamte Kraft entfaltet sich dann,
wenn dein Körper und dein Geist und dein Handeln in Aktion übereinstimmend sind.
Wenn du also einen Einklang schaffen kannst zwischen der Wahrheit deines tiefen Unterbewusstseins,
der Ausrichtung deines klaren, wachen Bewusstseins und deiner Gefühlswelt, die sich darauf entspannen kann.
Frage dich also immer wieder, welches Gefühl möchtest du investieren?
Frage dich immer wieder, welches Gefühl investierst du stattdessen gerade?
Und dann entscheide dich und nimm dir die Zeit, immer mal wieder ganz bewusst lauschend für deine Innenwelt, für dein Unterbewusstsein zu sein.
Ich stelle fest, dass diese Podcast-Folge etwas länger geworden ist als sonst.
Deswegen werde ich jetzt zum Abschluss kommen.
Und ich hoffe sehr, dass ich in eine Nussschale packen konnte, was ich als hilfreich erfahren habe und als hilfreich immer wieder erlebe,
um eine innere, stimmige Haltung zu kreieren, die das eigene Leben mit schöner, positiver Kraft in die richtige Richtung bewegt.
Und ich hoffe sehr, dass dir diese Tipps und Hinweise, die ich dir geben konnte, dich unterstützen können.
Und so wünsche ich dir ganz viel Freude beim Ausprobieren, viel Erfolg beim Aufräumen deines Unterbewusstseins,
viel positive Erfahrungen auch auf dein Körperwesen und dein Gefühlswesen und natürlich auf all deine Gedanken.
Und ich freue mich, wenn du deine Potenziale immer mehr entfaltest und dein Unterbewusstsein dich dabei unterstützt.
In diesem Sinne viel Spaß.
Ich hoffe, dass dir diese Folge gefallen hat und dass du etwas Wertvolles, Inspirierendes und Hilfreiches für dich daraus mitnehmen kannst.
Wenn du tiefer einsteigen magst, dich selbst bewusst reflektieren magst, dein Unterbewusstsein aufräumen magst,
dann schau doch mal auf meiner Webseite vorbei.
Ich habe verschiedene schöne, kostenfreie Angebote für dich, die dich dabei unterstützen.
Zum Beispiel findest du auf meiner Webseite zwei kostenlose Audiokurse, den 12-Tage-Transformationsprozess und die 11-Tage-Morgen-Inspiration.
Beides wunderschöne Audiokurse, die dir helfen, dein Unterbewusstsein auszurichten auf das Wahrhaftige in dir.
Und wenn du ihn noch nicht kennst, komm unbedingt mal vorbei bei meinem Online-Transformations-Meditationsabend,
meinem kostenlosen Webinar, das 14-tägig sonntags um 21 Uhr stattfindet und dir jede Menge Möglichkeit zur Reflexion und Innenschau und zur Meditation bietet.
Wenn dir meinen Podcast gefällt, dann freue ich mich riesig, wenn du ihn teilst mit deinen Liebsten, wenn du ihn weiterempfielst.
Und natürlich freue ich mich auch sehr, wenn du mir deine 5 Sterne oder eine ehrliche Rezension auf iTunes hinterlässt und meinen Podcast teilst,
sodass ihn immer mehr Leute finden können.
Ich danke dir so sehr für dein Zuhören, für deine Zeit, die du mir bzw. dir geschenkt hast.
Und ich wünsche dir jetzt einen wunderschönen Tag, einen wunderschönen Abend, eine gute Nacht oder was auch immer du jetzt vor dir hast.
Alles Liebe für dich und bis bald.