Beats & Bones live: Biokonserve Bernstein

Museum für Naturkunde Berlin
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#Bernstein ist wie ein Fernglas, mit dem wir tief in die Vergangenheit blicken können. Welche Funde sich in ihm verstecken und was sie über die Erde vor Millionen von Jahren erzählen, darüber sprechen wir mit Eva-Maria Sadowksi in unserem Podcast Beats & Bones. Live auf Instagram gab die Paläobotanikerin euch einen Einblick in ihre #Forschung.
Beats & Bones entsteht in Kooperation mit unserem Hauptsponsor Berliner Sparkasse. Ab sofort überall, wo es Podcasts gibt: https://linktr.ee/mfnberlin #WissenSchafftDurchblick
Ich bin Eva-Maria Zadowski und herzlich willkommen hier bei mir im Büro im Museum für Naturkunde Berlin.
Ich bin ausnahmsweise mal hier für diese Instagram-Story. Normalerweise arbeite ich natürlich von Zuhause.
Aber was wir heute zeigen, lässt sich am besten hier vor Ort machen.
Und für eine bessere Verständlichkeit werte ich meine Maske.
Aber mein Kollege hat seine Maske weiterhin auf.
Genau, hallo auch von mir. Hier ist Marc.
Die Eva habt ihr vielleicht schon im Podcast gehört. Beats & Bones geht über Bernstein.
Und ja, wir schauen jetzt mal, was Eva da vorbereitet hat.
Ja, also ich habe hier so ein paar Sachen rausgeholt aus meinen Schätzen.
Und das Erste, was wir sehen, was vielleicht ganz interessant ist, das sind die verschiedenen Bernsteinsorten, die es gibt.
Das ist jetzt alles Bitterfelder-Bernstein.
Und ja, man kennt Bernstein ja eigentlich normalerweise mit Honigfarben, ein bisschen orange, klar, durchsichtig.
Aber tatsächlich gibt es viel mehr Sorten und Farben von Bernstein, als man sich vorstellen kann.
Und das habe ich jetzt hier mal vorbereitet.
Wenn wir hier schauen, das hier zum Beispiel ist weißer Bernstein oder auch Bernstein, der sehr opak ist, also nicht transparent.
Dann haben wir hier Bernstein, der eher so etwas grau oder Knochenfarben ist.
Und das hier ist Bernstein, der so etwas dicht erscheint, der nicht transparent ist.
Und der hat so ein bisschen so eine karamellige Farbe.
Ja, und wie kommen diese unterschiedlichen Sorten zustande?
Das hat was mit der Pflanze zu tun, die das Harz produziert hat.
Das habe ich auch schon im Podcast erzählt, dass wir nicht nur eine Pflanze haben, die Harz produziert,
sondern es gibt viele Pflanzen, die das machen.
Und je nach Pflanze hat man eben unterschiedliche Harzchemie.
Und die wiederum haben Einfluss darauf, wie Bernstein dann am Ende aussieht.
Was vielleicht auch noch ganz interessant ist, ist das hier.
Das ist Rohbernstein.
Also das ist Bernstein, der noch nicht geschliffen ist.
Und man kann sehen, dass der dann an der Außenschicht so eine Kruste hat und eher so ein bisschen dreckig aussieht.
Das würde man vielleicht auch am Strand nicht unbedingt als Bernstein wiedererkennen,
weil das, was man sonst so kennt als Bernstein, ist eben eher dieses schöne Klare.
Was aber nur zustande kommt, wenn man schleift.
Ja, habt ihr denn schon eure Fragen für mich?
Nee, Fragen gibt es noch nicht.
Aber ihr könnt die Fragen wie immer gerne im Chat stellen oder unten über das Frage-Antwort-Tool.
Aber wir können ja vielleicht mal auf die Inklusions schauen oder die Tropfen.
Ja, die Tropfen. Das ist eine ziemlich gute Idee, weil wir kennen ja Harz zum Beispiel von unserem letzten Spaziergang,
wie das aus dem Baum tropft.
Und tatsächlich kann man diese Tropfen auch als Bernstein finden.
Und das hier sind so ein paar Beispiele dafür, wie das aussehen kann.
Das sind zum Beispiel Bernsteintropfen.
Und was besonders schön ist, das habe ich hier, das ist baltischer Bernstein.
Und ja, das ist einer der größten Tropfen, die ich bisher gesehen habe.
Und der ist auch noch so schön regelmäßig.
Und man kann sehen, dass er auch noch so Trockenrisse auf der Oberfläche hat.
Also das ist ein besonders schönes Stück.
Und man kann sich auch dann gut vorstellen, wie sowas aus dem Baum rausläuft und dann diese Tropfen formt.
Und andere, die auf die Herkunft hindeuten, andere Stücke, das ist sowas zum Beispiel.
Das ist auch Bernstein.
Und das ist so ein Harzverlauf.
Und die bilden dann so eine Art Stalatit, wegen der Form her.
Und ja, man kann bei dem Stück auch sehen, dass das geschichtet ist.
Kann man das erkennen?
Ja, Inklusion.
Ja, und zwar, das ist auch wichtig, wenn man nach Inklusion sucht, dass man auf Schichtflächen guckt.
Weil wenn man sich vorstellt, das Harz läuft am Baumstamm entlang, dann bleibt das erste Insekt vielleicht kleben.
Und dann wird das wiederum gedeckt von dem nachkommenden, nachfieselnden Harz.
Und dadurch hat man eben verschiedene Schichtflächen.
Und wenn man Schichtflächen in einem Stück sieht, hat man auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass da Inklusion drin ist.
Also wenn ihr sammelt, darauf könnt ihr dann achten.
Wie ist das denn, also da sind ja jetzt manche trüb und manche sind recht klar.
Wurden die klarer irgendwie bearbeitet oder kommen die so vor?
Ja, also manche sind von Natur aus klar, aber sie haben häufig diese Trockenschicht, was ich hier schon so ein bisschen gezeigt hatte.
Und da müsste man das dann schon schleifen, damit das so ein bisschen eine schöne glänzende Oberfläche hat.
Aber es gibt tatsächlich Bernsteinsorten, die von Natur aus opak sind.
Also nicht transparent.
Da hatte ich hier schon was gezeigt, das wäre das hier zum Beispiel.
Also da kann man auf keinen Fall in irgendeiner Art und Weise durchschauen.
Oder auch dieses weiße Stück hier.
Und das hat wiederum was mit der Harzchemie zu tun, was ich vorhin schon erwähnt habe.
Tatsächlich weiß man aber noch gar nicht so genau, was diese unterschiedlichen Farben eigentlich bewirkt.
Also Harzchemie ist auf jeden Fall ein sehr kompliziertes Fachgebiet, wo wir auch noch nicht alles wissen.
Und manche vermuten auch, wenn man sich das hier zum Beispiel anguckt,
dass das auch kleine Blasen sein könnten, die den Bernstein so trüb machen.
Aber vermutlich ist es so ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren
und die Pflanze, die das produziert hat, spielt da auf jeden Fall eine Rolle.
Kann es sein, dass in diesen trüben Objekten auch Inklusen sind?
Ja, tatsächlich, ja. Also ein gutes Beispiel dafür ist Französischer Bernstein aus der Kreide.
Und der ist auch dafür bekannt, dass er sehr trüb ist und auch sehr bröselig.
Aber tatsächlich sind da sehr viele Einschlüsse drin,
und da ist auch schon einiges daraus beschrieben worden in der Wissenschaft.
Und die konnte man aber nicht mikroskopisch sehen.
Und damals hat der Wissenschaftler, der das untersucht hat,
ist dann nach Grenoble gefahren zum Synchrotron,
einen Teilchenbeschleuniger, und hat dann dort die Stücke scannen lassen.
Und da wurde erst sichtbar, was eigentlich in den Stücken alles drin steckt.
Interessant. So, erste Frage.
Jemand fragt, wie viele Bernstein-Sorten es gibt.
Kann man das so nennen, kann man das so sagen?
Ja, natürlich, das kann man so sagen.
Aber tatsächlich, eine konkrete Nummer kann ich nicht nennen.
Aber ich würde sagen, jetzt grob schätzen, für Gittertelpen bestimmt 10 Stück.
Okay. Und die nächste Frage, das müssen wir vielleicht zurückstellen,
weil ich glaube, dazu sagst du noch was.
Nämlich, ob man eigentlich erkennen kann, von welcher Pflanze der Bernstein stammt.
Ja, da kann ich auf jeden Fall was dazu sagen. Möchtest du das jetzt machen?
Ja.
Ja, also ich hatte von der Harz-Chemie gesprochen.
Das ist etwas, was man untersuchen kann auf jeden Fall.
Und das machen wir mit Infrarotechniken.
Da wird die Probe des Harzes mit Infrarot bestrahlt
und dann bekommt man dadurch so eine Art Muster.
Das ist so eine zackige Linie in einem Koordinatensystem
und jeder Piek steht für ein einzelnes Element
oder für ein organisches Modell nach dem, welchen es tut.
Und in diesem Koordinatensystem, in der Linie,
gibt es bestimmte Fingerabdruckregionen,
die typisch sind für bestimmte Pflanzen.
Und anhand dessen kann man schon zumindest unterscheiden,
ja, auf Gattungsebene, manchmal auch nur Familien.
Also viel geht über die Harz-Chemie vor allen Dingen.
Man kann aber auch anatomisch arbeiten.
Also man stellt sich vor, man hat ein Stück Holz in Bernstein
und in dem Holz an sich, in den Harzkernen, ist auch nochmal Bernstein.
Und wenn man dann die Anatomie dieses Holzes analysiert
und sie eindeutig nach Gattung zuordnen kann
und dann auch noch das Harz oder der Bernstein in den Harzkernen
mit dem Bernstein übereinstimmt, der drumherum ist,
dann hätte man auf jeden Fall den eindeutigen,
welche Pflanze das Harz produziert hat.
Dazu kann ich sagen, Holzanatomie ist gar nicht so einfach
und die Stücke, die wir in Bernstein haben,
Holzstücke, die sind schon untersucht worden,
aber sie waren nie so eindeutig, das muss jetzt die Pflanze gewesen sein.
Zumindest was den deutschen Bernstein betrifft.
Okay, Dankeschön. Eine noch und dann habe ich eine Frage,
damit können wir überleiten.
Aber noch eine Frage zum Alter von Bernstein.
Wie alt sind die Objekte, die man findet?
Ja, also per Definition ist Bernstein alles,
was älter als 2,5 Millionen Jahre ist.
Und tatsächlich haben wir über das Erzhaltalter
eine sehr große Bandbreite an Bernstein-Lagerstätten.
Ich kann das vielleicht mal an der chronographischen Tabelle zeigen.
Bist du zu weit weg?
Ja, ich komme rein.
Weil sonst kann man sich das nicht vorstellen,
was eigentlich Millionen...
Also die ältesten Bernstein-Miteinschlüsse haben wir hier aus der Trier.
Das sind dann über 200 Millionen Jahre.
Dann haben wir auch Bernstein-Lagerstätten insbesondere aus der Kreide.
Zum Beispiel buesischer Bernstein ist ungefähr hier 99 Millionen Jahre alt.
Und jetzt balscher Bernstein zum Beispiel,
wir sind ja schon im Eocen,
besteht der Eocen, das sind dann 34 bis 38 Millionen Jahre.
Und wir haben einige Lagerstätten,
beispielsweise aus Mexiko, der Dominikanischen Republik,
die sind hier aus dem Niocen.
Also das ist dann schon Neohien,
das ist was zwischen 11 und 5 Millionen Jahre.
Und das ist so eine ziemliche Bandbreite,
die Bernstein-Lagerstätten abdecken.
Also bis zur Triers.
Okay, dankeschön.
Dann machen wir gleich mal hier Rollenwechsel.
Ja.
Du gehst auf die andere Seite.
Jemand wollte nämlich wissen,
ob es bei uns in der Sammlung zum Beispiel auch Echsen in Bernstein gibt
und damit sind wir eigentlich schon bei den Inklusen.
Ja, bei uns in der Sammlung,
also hier ist mal eine Einholung,
die stammt aus einer anderen Sammlung in Göttingen.
Ich habe hier jetzt mal ein paar Einschlüsse mitgebracht,
die mir am Herzen liegen, das sind die Pflanzen,
leider keine Echsen, weil ich sagen kann,
Echsen sind wirklich sehr selten.
Und eines der spektakulärsten Pflanzeneinschlüsse,
die wir hier haben, das ist dieses Blatt.
Und das ist wirklich einmalig.
Also so große Blattfragmenten findet man in Bernstein normalerweise nicht.
Man kann auch sehen, wie es eingebettet ist.
Das ist also eine Form dieser Epoxidblock, der drinnen rum ist.
Das ist eine Form von Konservierung,
die man in Bernstein einbetten kann und haltbar machen kann.
Das Blatt ist leider noch nicht bestimmt.
Da werde ich dann in Zukunft noch dran arbeiten.
Ja, aber so von der Größe her ist das auf jeden Fall sehr eindrücklich.
Dann habe ich hier mal als Beispiel was aus unserer historischen Sammlung,
die über 100 Jahre alt ist.
Und hier seht ihr einen Objektträger.
Und auf dem Objektträger ist eine Glaskammer.
Und in der Glaskammer hier, da ist der Bernstein mit dem Einschluss.
Und dieser Einschluss hier, das ist ein Pollenzapfel von einer Perpresserzehe.
Das ist ein Zypressengewächs und das ist der männliche Pollenzapfel,
also die Struktur, die den Pollen produziert.
Und ja, vielleicht noch was zu dieser Präparationsmethode.
Der Bernstein hier ist in der Kammer mit Kanada-Balsam eingebettet.
Das ist ein Rezept des Baumharzes, das man aushärten kann.
Und dann hat man eben die Glasdecke draufgeklebt.
Und das war damals, zu Beginn des 20. Jahrhunderts,
so die Methode, die man Bernstein konserviert hat.
Und heute würde man dann den Einschluss in den Epoxyharz eingießen.
Und das ist eigentlich ein ganz schönes Beispiel.
Und da seht ihr, der Einschluss ist wirklich mini.
Das ist eine Blüte aus Bitterfelder-Bernstein.
Die hat man ziemlich klein geschliffen und dann mit Epoxy eingebettet.
Genau, dann habe ich jetzt hier noch ein Stück, das nicht eingebettet ist, aber geschliffen.
Da habe ich an einer Kante, kann man sehen, habe ich reingeschliffen.
Und das ist was Interessantes, das ist aus der Familie der Fagazin, der Blutengewächse.
Und das ist ein männlicher Blütenstand.
Und den habe ich jetzt vor kurzem bearbeitet.
Und ja, die Hypothese ist, dass der zu den sogenannten Trigolobalanoiden gehört.
Das ist eine Familie, die heute in Südamerika und in China beheimatet ist.
Und das ist das, was da so interessant ist.
Weil wir das eben aus dem bayerischen Bernstein machen, die hier aus Zentraleuropa.
Und das wiederum zeigt eben, wie die Flora von damals,
wie weit verbreitet sie eigentlich Mountingsmuster mit der Erdgeschichte verändert haben.
Weil wir diese Familie hier zum Beispiel in Zentraleuropa heute...
Ja, das ist soviel zu den Mikluden.
Ich habe hier noch, genau das Stück könnte ich noch zeigen.
Das ist auch was Besonderes.
Sowas sieht man auch selten.
Das ist eine ganze Blüte.
Das kann man hier gut erkennen.
Die ist zwar nicht hier auf der Sammlung.
Die habe ich ausgeliehen aus dem Geologischen Institut in Spandau.
Und was schön ist, ist eben, dass man hier die Blütenblätter gut sehen kann.
Und auch hier die ganzen Staubbeutel in der Mitte.
Und wegen der Größe ist das schon einmalig,
weil so große Pflanzenanschlüsse hat man selten in Bernstein.
Okay, dankeschön.
Eine Frage noch zwischendurch.
Wie alt ist denn der Bernstein, den man allgemein so an der Ostsee findet?
Das ist wahrscheinlich ein bayerischer Bergstein.
Und da würde ich sagen 4,9.
Okay, dankeschön.
Das kam ja hier...
Als hätte sich mal jemand gefragt.
Ich glaube, weil das Alter von bayerischen Ländern
komplizierte, komplexe wissenschaftliche Diskussionen,
ich glaube, wenn ich das jetzt hier anreize,
dann sind wir bei 3,5 Meter noch nicht fertig.
Okay.
Deswegen bleiben wir mal bei dem Anteil.
Alles klar.
Gut.
Was hast du ansonsten noch vorbereitet?
Also ich habe hier noch zwei Anschlüsse aus Bitterfelder-Bernstein.
Aber die kann man...
Kannst du die auf das Blatt Papier legen?
Ja.
Du kannst ja mal gucken, ob du sie findest.
Ansonsten zeige ich noch drauf.
Jetzt muss ich mal selber gucken.
Da.
Ah ja.
Ihr seht, hier ist Millimeterarbeit gefragt.
Ja.
Und da könnt ihr vielleicht gleich mal zum Mikroskop switchen.
Weil das ist das, was man braucht, wenn man mit Bernstein arbeitet.
Aber dafür bitte ich mich aus hygienischen Gründen.
Ich hoffe, ihr könnt mich trotzdem noch verstehen.
Und zwar, ihr habt ja jetzt gerade gesehen,
ich habe euch die Farben gezeigt,
dann einschlüssen die wirklich großen.
Aber normale Anschlüsse, wie das, was ich gerade gezeigt habe,
der Pinzette, also recht klein,
irgendwas zwischen wenigen Millimetern bis maximal ein Zentimeter.
Und das ist einfach mit den großen Augen nicht zu erkennen.
Deswegen arbeiten wir am Binokular oder hier am Mikroskop.
Und ein Bernstein, ein Mikroskop braucht auf jeden Fall diese Kaltlichtfelgen
und dann weiter Kaltlicht, damit sich der Bernstein nicht so aufheizt
und im Ansatz Licht hat, das den Bernstein...
Und dann habe ich hier dieses Objekt drinnen
und ich habe so ein Kit, das ist ein bisschen wie Kaugummi,
das sich aber gut hier ablösen lässt.
Und zwar wichtig ist, dass der Bernstein so ausgerichtet ist,
dass er eben parallel zur Oberfläche oder zum Objektträger steht.
Weil wenn man drauf schaut, sieht man eben am ehesten,
ohne dass man Winkel drin hat, aber eine plane Fläche hat.
Ja, dann benutzen wir hier Wasser, Objektträger.
Und durch das Wasser haben wir eine bessere Verteilung des Lichtes im Bernstein.
Und man kann schon sehen, wie sich das hier,
wie das Licht von der Seite, der Bernstein, so durchleuchtet.
Ja.
Man kann hier auch noch ein bisschen das Handy anmachen.
Ja. Ja, ich denke, man hat einen Eindruck.
Ja, genau. Und dann würde ich hier sitzen normalerweise
und nehme den Einschluss an, Objektträger, die Kapitän und Wende.
Ja, und dann sitze ich hier normalerweise
und ich mache mir dann Notizen, was mir so auffällt.
Manchmal kann ich eine Netzplatte drin,
dann kann ich auch messen, während ich durchschaue.
Dann habe ich hier noch diesen Zeichentubus.
Da ist ein Spiegel drin.
Also wenn ich den Spiegel hier umleuchte und sehe Zeichen.
Okay.
Aber wir fotografieren das natürlich, was wir sehen.
Und das machen wir über die Kamera.
Und dann kann ich von dem Mann durch das Mikroskop Fotos machen.
Und die werden dann am Computer gesteckt,
sodass man eine Dreigenenzialität hat.
Nicht alle Einschlüsse liegen ja plan in der Oberfläche.
Wenn ein Insekt denkt,
das hat er vielleicht noch mal den Bein unten gestreckt oder so.
Okay. Dankeschön.
Jetzt kamen noch einige Fragen.
Vielleicht kannst du die ausgeliehene Blüte noch mal nehmen.
Jetzt?
Da ist die Frage, hat man die schon bestimmt?
Ja, und zwar hat man die damals bestimmt als Chamäleon.
Das ist ja die Teepflanze.
Das müsste ich aber noch mal überprüfen,
deswegen bin ich ein bisschen aufgeregt.
Aber da bin ich noch nicht weiter gekommen.
Okay.
Aber es kommt schon irgendwie hin,
wenn man die Größe bedenkt und die Vielfalt davon.
Okay. Dann, warum heißt Bernstein Bernstein?
Das hat was damit zu tun, dass Bernstein,
also kommt, ich weiß nicht, ob es lateinisch ist oder so,
aber auf jeden Fall hat das was zu tun mit dem Wort.
Guter Rohstoff, schön brennt und es riecht auch gut.
Von welchen Faktoren ist es abhängig,
ob ein Bernstein von wissenschaftlichem Interesse ist?
Ja, das sind unterschiedliche Dinge.
Also vor allem kommt es drauf an, wie das wirkt.
Jetzt, wenn ich von Mehl rede,
wenn ich an Pflanzen denke,
also das Herz und die Erhaltung,
habe ich eine gute Erhaltung,
sprich bei einem Blatt zum Beispiel kann ich die Zellen,
kann ich die Spalte erkennen oder bei einer Blüte.
Und das ist auf jeden Fall das Erste, was wichtig ist.
Dann auch mein Interesse zum Beispiel mit den Buchen.
Und wenn ich dann das dann begebe.
Und wenn man jetzt eher an der Arztchemie interessiert wäre
oder an unterschiedlichen Arzttypen,
dann würde man eben nach solchen Proben schauen.
Okay. Dankeschön. Weiter geht's.
Hier die nächste Frage.
Handelt es sich dann bei den käuflichen Steinen
mit den vielen Einschlüssen wie Insekten und Schmetterlinge
um echten Bernstein
oder um künstlich hergestellte Merchandisingprodukte?
Da muss man echt aufpassen.
Wer den Podcast gehört hat, kennt die Story.
Und zwar sind die Bernsteinfächer zum Teil ziemlich gut geworden.
Es gibt natürlich einen Markt und ein Portal im Internet,
wo echte Einschlüsse verkauft werden können.
Es gibt aber natürlich auch immer schwarze Schafe.
Und man sollte besonders skeptisch werden bei Stücken,
die besonders inklusive Reis sind.
Also in dem Fall, den ich im Podcast beschrieben habe,
war das ja ein Stück mit einem Heidechse, mit einem Zapf,
mit einem unheimlich interessanten Pflanz.
Und das Stück war auch nur Handteller groß.
Und das allein hätte einen eigentlich schon skeptisch machen müssen,
weil es immer so äußerst selten ist.
Also es ist ein bisschen Vorsicht befragt.
Gucken, wer bietet die Stücke an.
Ist das ein zertifizierter Händler?
Welche Informationen kann er über das Stück weitergeben?
Und baldischen Bernstein zum Beispiel kann man sehr gut daran erkennen,
ob Sternhaare drin sind.
Das ist ein typisches Merkmal von baldischen Bernstein,
dass man Sternhaare als uninklusiv hat.
Das sind Schwarzenhaare, die so wie ein Stern ausgebildet sind.
Das sind also viele verschiedene kleine Armhaare.
Und die sind typisch für baldischen Bernstein.
Und zwar auf einer Kugel, wenn zum Beispiel Bernstein geht.
Dann gibt es natürlich noch fancy Testverfahren,
mit denen man Bernstein auf die Echtheit prüfen kann.
Das kann man jetzt als Otto.
Ich hatte ja mit einer Regel-Test gesprochen,
mit dem man zum Beispiel Plastik von Bernstein unterscheidet.
Indem man einzelne Nadeln anhält,
liegt unter Hartzlicht oder einfach Plastik.
Es gibt also verschiedene Methoden.
Ja, vielleicht auch noch ein bisschen auf den Preis achten,
weil Stücke mit guten, sehr guten Anschlüssen sind, sehr toll.
Okay. Kaufen wir die dann eigentlich auch an?
Oder wie ist das?
Wir haben ja das Glück, dass wir eine sehr große Marke gezeigt haben.
Wir haben über 30.000 Stück,
die vor allen Dingen im 19. Jahrhundert in Königsberg,
heute in Kaliningrad und hierher gekommen sind.
Und das ist wirklich so ein reichhaltiger Schatz.
Da muss ich gar nicht viel ankaufen.
Aber natürlich passiert das auch.
Wir kriegen Stücke auch gespendet.
Es gibt private Sammler,
die ihre Sammlung der Wissenschaft zur Verfügung stellen
und manchmal die Stücke auch spenden.
Oder aber moderate Preise für die Stücke,
weil man sie sicherstellen kann,
in Naulich oder in der Öffentlichkeit.
Da könnte man schon mal was kaufen.
Okay. Danke.
Und hier die Jurassic Park Frage.
Ah, okay.
Ist es möglich, aus pflanzlichen wie tierischen Einschlüssen
Genmaterial zu extrahieren?
Ja, da muss ich gleich einfach mal sagen,
das Ganze klappt leider nicht.
Ich habe ja vor 2,5 Jahren
und es hat mal Wissenschaftler gegeben,
die die Haltbarkeit von DNA berechnet haben.
Und man sagt, verwertbare DNA
ist maximal eine Million Jahre,
so sehr die Einzelteile zerfallen,
dass man nichts mehr anfangen kann.
Und die DNA hält auch nur so lange
unter sehr besonderen Bedingungen.
Also Permafrostboden zum Beispiel.
Man darf bei Bernstein auch nicht vergessen,
dass man Pflanzliches durchlässig ist.
Vor allem, wenn es Wasser hat,
können Bakterien und Pilze einbringen,
die dann auch Einschlüsse kontaminieren.
Also wahrscheinlich würde man,
wenn man testet, immer DNA finden.
Aber es ist dann missverscheinlich
eine Kontamination, die stattfindet,
auch durch das Finden an sich
und durch das Händegeben.
Also durch die Menschen, die das anfassen,
weitertragen, durch die Luft,
in der Bernstein ausgesetzt wird.
Und es hat man halt gegeben,
in den 90er Jahren, wo man dachte,
jetzt hat man es geschafft,
jetzt hat man DNA gefunden.
Und dann hat man am Ende festgestellt,
10 Jahre später hat man das nochmal getestet,
dass die Versuche nicht reduzierbar waren
und man konnte sie halt nicht nochmal durchführen
und dass die Labore nicht geeignet waren
und kann das dann besser beurteilen.
Aber vielleicht in 100 Jahren,
aber das erleben wir nicht mit.
Es gibt jetzt eine Studie,
da haben sie es aus Kobalt, fossiles Harz,
und da haben sie Harz genommen,
das war 5 Jahre alt, und dann haben sie es geschafft,
aus einem fossilen Harz zu replizieren.
Aber da muss man einfach dran denken,
wie jung das Material war.
Gut, Dankeschön.
Also es gibt noch ein paar weitere Fragen,
nicht, dass wir da zum Schluss keine mehr haben,
vielleicht machen wir kurz den PC-Part.
Ja, den muss ich jetzt aber nochmal anmachen,
der hat sich jetzt schon verabschiedet.
Vielleicht kann ich kurz ein paar Fragen
selbst beantworten.
Wann gibt es eine Bernstein-Ausstellung?
Also grundsätzlich ist es so,
dass wir natürlich eine Sammlung
mit 30 Millionen Objekten haben
und nur etwa 10.000 davon
in der Ausstellung zu sehen sind.
Wir werden aber in den nächsten 10 Jahren
weitere große Teile der Sammlung
auch in die Ausstellung integrieren.
Und einen Blick in die Sammlung
machen wir heute nicht,
heute sind wir wirklich in Evas Büro,
aber ich habe schon den Collection Manager besucht
und werde im Laufe der Woche
dann auf Instagram
noch ein paar Eindrücke zeigen.
So, wir haben jetzt viel darüber gesprochen,
was für Entschlüsse wir haben,
auch ein bisschen, wie die entstehen,
wie alt die sind und jetzt natürlich die Frage,
was mache ich damit?
Also jetzt weiß ich das alles,
ich habe jetzt was gefunden,
ich habe es bestimmt,
und was ist der Zweck des Ganzen?
Und das möchte ich jetzt hier mal
an einem Beispiel erklären.
Und zwar, was ihr hier seht,
das ist ein Einschluss von einer Nadel
in einer Schirmtange.
Und Schirmtange kennt man tatsächlich
aus einem fossilen Rekord
in Zentraleuropa sehr gut,
also als Stamm fossilen
sind sie sehr bekannt und sehr verbreitet
und daher weiß man auch,
was diese Pflanze
für eine Ökologie hatte zu der Zeit.
Und zwar kam Schirmtang
in Hochmobben vor
und daher haben wir
dann diesen Einschluss, den wir gefunden haben,
als Indikator verwendet,
dafür, wie
das Ökosystem
oder der Lebensraum, aus dem
dieser Einschluss stammt, ausgesehen werden konnte.
Und das ist letzten Endes
das Ziel meiner Arbeit,
herauszufinden,
wie die Ökosysteme zu der damaligen Zeit,
als das Harz produziert wurde,
ausgesehen haben.
Und es geht dann eben
nicht nur darum zu wissen,
welche Pflanzen wuchsen dort,
sondern was sagen mir die Pflanzen
über die unterschiedlichen Arten.
Ein weiteres gutes Beispiel, das sehen wir hier,
ist aus der Familie der Zypressengewächse,
das ist Kasi-Sequoia,
und das sind so zwei Krabinte aus dem Bernstein.
Und Kasi-Sequoia,
der Name sagt es ja schon,
fast wie eine Sequoia,
also fast wie ein Baumraum.
Und in der Hierarchie
sieht man den Baum.
Man kennt die also heute
als sehr riesige Bäume.
Und die Kasi-Sequoia war im Vergleich
bei uns auch ein sehr großer,
massiver Baum.
Und ja,
wo wuchsen die?
Man weiß auch aus anderen
fossilen Lagerstätten mit Kasi-Sequoia,
dass sie in Sümpfen wuchsen.
Und den kann man sich vorstellen,
wie das hier, was wir hier sehen,
das ist jetzt so Sümpf-Zypressen-Wald
aus den USA.
Das heißt, dass diese
Einschlüsse mir wiederum
etwas sagen über den Lebensraum
des Bernsteinwaldes, nämlich
dass wir dort auch
Sümpfe hatten im Hinterland.
Ja, und so
rekonstruiert man sich
den Wald Stück für Stück
mit jedem Stück, was ich finde,
das muss man sich vorstellen wie so ein Puzzle.
Jedes Stück ist ein anderes
Puzzleteil, durch das das Gesamtbild
deutlicher wird.
Das sind jetzt noch weitere
Coniferen, die ich mal beschrieben habe
in meiner Doktorarbeit.
Dabei kam raus, dass der
Baltische Bernsteinwald sehr
divers waren, Coniferen, also
Nadelgewölzer, unter anderem
auch Gatten, die heute
hier gar nicht mehr vorkommen, sondern
die man nur noch in China findet,
beispielsweise die endemisch sind
sogar für China oder Südost-China
um genau zu sein.
Und dann diese fossile Geschichte
der Gattung, die ich finde
und natürlich auch Informationen über
ihren heutigen
Lebensraum. Das sind die ganzen
Informationen, die ich dann sammle
und daraus dann Rückschlüsse ziehe.
Und einer dieser Rückschlüsse
ist eben, was wir hier sehen,
dass ich dann diesen
Baltischen Bernsteinwald rekonstruiere
mit den verschiedenen
Lebensräumen, die wir haben.
Ich hatte ja vorher die Schentaner erwähnt,
die Hochmohn,
dann habe ich über Karnsäckfeuer gesprochen,
das sind diese Sümpfe,
wo sie auch zusammen mit
Sumpfzypressen stehen, und ich hatte ja
vorhin diese Coniferen erwähnt,
diese vier Nadelgewölze,
und die zusammenstehen hier
in dem grün markierten
Coniferenwald,
waren aber gemischt mit Buchengewächsen,
die auch
sehr divers waren zu der Zeit.
Genau, gibt es da denn noch
Fragen zu, bevor ich hier
weiter mache?
Also,
es kommen ja immer im Laufe des Leistens
immer wieder Leute dazu, und hier wird noch mal gefragt,
wie eigentlich dein Beruf genannt wird.
Ganz konkret,
speziell würde man Paläobotaniker,
aber Paläontomorien
passt auch, das ist halt dann eher der
Überbegriff, aber Paläobotaner
spezifisch, die Botanik
aber unter seinem Sohn Namen.
Okay,
wann ist Harz eigentlich Bernstein?
Ab 2,5 Millionen Jahren,
das ist die Definition, wobei das
variieren kann, je nachdem, wie man fragt,
aber es muss schon,
über eine Million müsste es schon sein.
Okay, und das passt dann auch zur Frage,
wie lange dauert die Entstehung von Bernstein?
Ja, genau, das ist der Zeitraum,
der mindestens vergangen ist.
Aber wie weit geht es dann zurück
in der Erdgeschichte?
Mit Bernstein?
Also, ich hatte ja
vorhin erwähnt, dass wir in der Trias
Bernsteine haben,
mit Einschlüssen Trias,
das war ja hier
ungefähr 2 bis
150 Millionen Jahre, aber tatsächlich
gibt es auch
ganz, ganz kleine Bernsteinstücke,
sogar schon aus dem
Karbon, aber da sagt man
gar nicht mehr Bernstein dazu,
sondern man nennt das dann Resinit,
weil das so mini ist,
dass es der Definition
nicht mehr so wirklich entspricht,
und das sind dann auch keine großen Lagerstätten,
sondern das hat man mal im Pflanzenprozess gefunden.
Okay, Dankeschön.
Dann können wir weiter.
Das ist ein weiteres Projekt,
ich hatte über Lebensräume gesprochen,
es geht nicht nur darum, welche Lebensräume
wir im Bernsteinwald gehabt haben,
sondern auch darum, wie die Pflanzen
zueinander in Beziehung stehen,
haben wir irgendwelche unterschiedlichen
tropischen Ebenen, nennt man das,
also zum Beispiel
Tierfristpflanze,
größeres Tierfristtier und so weiter,
das sind irgendwie so Beziehungen
im Inkosystem, und da
versuchen wir eben auch herauszufinden,
welche Beziehungen im Bernsteinwald
entstanden sind.
Ein sehr gutes Beispiel dafür sind die Zwergmisteln,
das ist auch ein Projekt aus meiner
Bibis, und zwar Misteln
kennen wir ja als parasitische Pflanzen,
wenn ihr mal
so ein bisschen
rausguckt, wenn ihr die Autobahn
entlangfahrt und auf die Bäume achtet,
die da stehen,
das ist mir jetzt hier in der Umgebung schon sehr aufgefallen,
haben wir sehr starke Misteln befallen,
das sind wie so große Nester
in der Krone, und Zwergmisteln
funktionieren eh nicht nur, dass sie sehr viel
kleiner sind als die Misteln, die wir
hier haben, und man
kennt Zwergmisteln heute
nordhemisphärisch vor allen Dingen,
sehr divers in Nordamerika, Mexiko,
und das ist so ein Beispiel
von so einer Zwergmistel, wie sie heute aussieht,
also das hier ist so ein
Kiefernzweig, und hier
sitzen die Misteln drauf,
und wenn die in den
Baum gefallen, dann zapfen die
mit ihren Wurzeln den Ast
richtig an, das hat man hier so im Kielerischen
gesehen, und dadurch erhalten
die Zauberstoffe, sie sind also
parasitisch.
Ja, und bei den Zwergmisteln ist es so,
wenn sie heute in den Baum gefallen,
dann reagiert der Baum darauf und bildet
sogenannte Hexenwesen,
das sind diese Büsche, die man
dann in der Krone sieht,
und das ist wie eine Art Mutation,
also dann fängt der Baum an, ganz
viele Zweige zu bilden,
die dann diese Büsche in der Krone
nachbilden,
und dadurch haben die Zwergmisteln
eben einen sehr starken Einfluss
auf die Struktur des Waldes, weil man
kann sehen, dass die Krone schon sehr leidet
und sehr wichtig ist,
und manche Bäume sterben tatsächlich auch,
wenn sie fallen würden.
Ja, und was ist der Zusammenhang
mit dem Bernsteinwald? Wir haben jetzt
diese Zwergnisteln aus dem baltischen
Bernsteinwald gar nicht mal wenig, wir haben
unterschiedliche Arten entdeckt,
dann ist da natürlich die Frage,
wie haben diese Misteln damals
den Wald beeinflusst,
und wir können davon ausgehen,
dass es in einer ähnlichen Weise gewesen ist,
wie wir es heute kennen,
nämlich, dass sie dem Baum gefallen,
und der Baum darauf reagiert,
und das auch einen Einfluss hat
auf die Struktur des Waldes
und der Baumkrone, dass sie also
lichter wird, und wir mehr
Lichteinfall haben in den Wald.
Daher haben wir diese Zwergmisteln
als Indikatoren
dafür verwendet, dass es eben
kein dichter Wald war,
sondern ein sehr heller Wald.
Detektivische Arbeit.
Ja, richtig.
Ja, ich kann
Ihnen mal erzählen, wie ich überhaupt anfange.
Ich habe zum Beispiel
in meiner Dist das erste Mal hier
das Museum besucht und die Sammlung durchgeschaut
und mir Stücke ausgeliehen,
in der Hoffnung, dass die zu bearbeiten
werden, dass da irgendwie was bei rauskommt.
Ich habe sehr viele
Sammlungen besucht und immer wieder Stücke
angeschaut und ausgeliehen,
und dann sortiert man sich so
im Labor, im Mikroskop,
guckt sich alles nochmal durch, und dann
muss man so auswählen,
okay, wo arbeite ich jetzt dran weiter?
Man muss sich auch viel mit Literatur
beschäftigen,
was ist schon veröffentlicht worden?
Lässt sich das, was ich hier habe,
irgendwie einordnen? Ist es was Neues?
Kenne ich es vielleicht irgendwo her?
Also, der Vorteil eben
an EM10 ist, dass wir schon einige Pflanzen
haben, die dem heutigen sehr ähneln.
Das heißt, wenn man gutes botanisches
Fachwissen hat, dann kann man
vielleicht auch schon auf den ersten oder zweiten Blick
zumindest schon mal Familien
raussuchen oder
weiter untersuchen,
ob es da irgendwie einen Zusammenhang gibt.
Und so arbeitet man
sich Schritt für Schritt vor, und ich kann
sagen, alles, was ich so in der
Dist gemacht habe, vieles war ein Zufallskund.
Also es ist keiner zu mir gekommen und hat gesagt,
guck dir das an.
Sondern es sind eher
Dinge, die sich sukzessive entwickelt
haben. Manchmal kommt es auch vor,
dass in den Privatsammlungen, mit denen
wir sehr gut in Verbindung stehen,
das dem anrufen, oder man E-Mail schickt
mit dem Bild und sagt, ach, guck mal, das habe ich
neulich gefunden,
das habe ich auf einer Börse gekauft,
das wäre interessant für dich.
Und dadurch kommen auch
Arbeiten zustande.
Da passen jetzt zwei Fragen zu.
Um die Landschaft aufzuzeigen,
reicht der Bernstein nicht ganz aus, oder?
Also wo sind die Grenzen dann quasi?
Ja, die Grenzen sind
vor allen Dingen da, dass wir eine Größenverschiebung
haben. Ich habe vorhin schon von der
Größe von Einschlüssen gesprochen,
und dass diese Blätter und die Blüte spektakulär
groß sind.
Und das ist eben das Problem, dass ich in Bernstein
meistens nur Einschlüsse habe, die
klein sind. Das heißt, ich habe eben
auch nur fossile Nachweise
von Pflanzen,
ja, die kleine Blüten haben,
kleine Blätter.
Und Pflanzen, die beispielsweise
große Früchte haben, große Blätter,
die werden gar nicht präsentiert
oder repräsentiert in den Bernsteinen.
Und dadurch habe ich eben
nicht das komplette
Spektrum.
Und das Gleiche betrifft natürlich auch die Tiere,
dass ich dann vor allen Dingen die Insekten habe,
weil die klein genug sind, um eingeschlossen zu werden.
Aber zum Beispiel
Wirbeltiere haben wir
in weiblichen Bernsteinen sehr selten.
Ich hatte die Eidechse
vorhin erwähnt, es gibt auch
Säugetierhaare,
aber das ist dann wirklich das Maximum.
Und das heißt, wir werden
in unserer Rekonstruktion immer einen
Blindenfleck haben. Irgendetwas, was wir nicht wissen,
aber damit muss man
als Wissenschaftler auch einfach lernen zu leben.
Weil wenn ich wissen wollte,
wie es hundertprozentig war,
dann bräuchte ich eine Zeitmaschine.
Und soweit sind wir leider noch nicht.
Und daher muss man sich einfach
damit bemühen,
dass man nicht alles bis zur Gänze auflösen kann.
Nicht jedes Rätsel kann gelöst werden.
Genau.
Auch eine wichtige Erkenntnis immer wieder
in der Wissenschaft.
Dann hier noch eine Frage.
Da Bernstein schwimmen kann,
wie kann man sicher gehen, dass der Entstehungsort
des Bernsteins zum Fundort passt?
Ja, das ist auch so
ein Hot-Topic,
was den bayerischen Bernstein angeht,
weil man
von der Umlage ausgeht,
dass der Bernstein eben
durchs Wasser transportiert
wurde und damit in Sedimenten
abgelagert wurde.
Und sicherlich,
das kann man nicht ausschließen,
das ist einfach Fakt, dass das so passiert ist.
Die Frage ist dann halt,
wie viel Zeit ist dabei vergangen?
Und entspricht das Alter
des Sediments, in dem der Bernstein abgelagert wurde?
Und das ist eine Diskussion,
die immer noch
brennt,
sag ich mal, in der Community.
Und wo wir auch noch nicht
zu endgültigem Schluss gekommen sind.
Was man machen kann,
um den Rätseln
ein bisschen auf die Spur zu kommen,
ist natürlich auf die Reihen zu gucken.
Bei den Pflanzen zum Beispiel
habe ich jetzt einige Gattungen,
die eher typisch sind für späte Eocänen,
die dann das Alter so unterstützen.
Aber es ist natürlich
bisher noch
kein Indikator gewesen.
Die Fossilien, die man
zum Datieren benutzt zum Beispiel,
die haben wir jetzt in Bernstein,
aus dem Bernstein natürlich nicht.
Aber wir nähern uns durch jeden Punkt
immer schrittweise an
und durch jeden Punkt haben wir ein Neuerkenntnis
und kommen dem Rätsel sozusagen
immer mehr auf die Spur.
Ok, Dankeschön. Dann gerne weiter.
Ja, gut.
Wir waren ja hier bei den Waldstrukturen.
Vielleicht kann ich
mal so Einschlüsse erzählen,
die in Europa
bleiben, weil sie so klein sind
oder wie mal jemand
auf einer Konferenz zu mir gesagt hat,
ach, das ist der Mist, den wir immer wegschmeißen.
Das sind
die Moose,
die Flechten.
Ich habe hier jetzt noch mal ein Bild von dem Wald
von heute. Wenn man mal so durch den Wald geht,
das sind ja nicht nur Bäume, was wir da haben,
sondern wir haben auf dem Balkon zum Beispiel
die Moose, die vielleicht
auf Schalen wachsen oder auf Wurzeln.
Wenn man dann an den Baum schaut,
hat man ja auch Lebewesen,
also Flechten beispielsweise.
Das ist jetzt mal so eine Vergrößerung
von so einer Rinde.
Und da könnte schon so eine kleine Community
los. Hier haben wir Flechten
und hier praktischerweise auch noch ein Hals.
Da geht, wo man sich dann sehr gut
vorstellen kann, wie dann so ein
Anschluss entstehen kann.
Und tatsächlich
ist Bernstein
ein sehr gutes Erhaltungsmedium
für diese Art von Organismen,
also für Moose beispielsweise.
Moose sind sehr zarte gebildete
Blätter, die zum Teil nur eine Zellschicht dick.
Und sie sind
als damals normale
Fossilien, als Steinfossilien
sehr selten. Aber in Bernstein
haben wir wirklich eine reiche
Flora von Moose,
die auch
immer weiter beschrieben wird.
Und das macht
Menschen eben so besonders, dass ja auch solche
Organismen sehr gut anschließen.
Und dann haben wir Flechten.
Für Flechten, das reicht nicht für die Moose,
sehr selten als Fossilien.
Aber in Bernstein haben wir einen großen
Fossilienreichtum, verhältnismäßig
zu dem, was wir sonst haben.
Und Flechten, das ist ja
eigentlich eine Lebensgemeinschaft,
also eine sogenannte Symbiose aus
Algen, Pilzen
oder Cyanobakterien.
Und da haben wir auch
sehr viele aus dem bayerischen Bernstein.
Und Pilze.
Also nicht der Pilz mit Hut,
der Champignon, wie man ihn so kennt,
sondern Mikropilze.
Und die findet man auch sehr häufig
in Bernstein. Das ist jetzt mal ein Beispiel
von dem Moose-Kaupilz, dem sogenannten
Schwärzepilz.
Das hier ist jetzt der Bernstein-Einschluss.
Und die kennt man heute.
Die Farben wachsen zum Beispiel
auf Blattoberflächen,
haben etwas an so einem schwarzen Film.
Und die schaden der Pflanze auch nicht.
Und die finden wir
in Bernstein auch häufig.
Die Sporen und wir finden auch noch andere
ähnliche Pilze, die auf Pflanzenoberflächen,
also auf den Einschlüssen
gewachsen sind.
Und das alles
gibt dann nochmal einen Einblick
in die Mikrohabitaten, also wie diese
Kleinstlebensräume ausgesehen haben.
Und tatsächlich sind das
zum Teil auch gute Indikatoren,
wie das Klima zumindest
auf einer kleinen
regionalen Ebene ausgesehen haben kann.
Nämlich, dass wir feuchte
Lebensräume hatten,
aber auch welche, die nicht
durchflutet waren.
Und das
sind Einschlüsse, die man häufig
sieht oder die vielleicht andere
nicht wertschätzen, die aber tatsächlich
eine große Aussage gehabt haben.
Okay.
So.
Also wir sind jetzt schon bei 45 Minuten.
Vielleicht suchst du noch ein paar
Highlights raus und ich
frage noch mal
aktiv nach Fragen.
Ja genau, das ist schön.
Das Thema gehabt
mit katastrophischen Ebenen,
also wie die Beziehungen zwischen Tieren
und Pflanzen in diesem Wald waren.
Ein Beispiel, was ich so ganz nett finde,
das seht ihr hier,
das ist ein Köcher
hier aus Pflanzenmaterial
und hier unten,
da hängt eine Raupe dran.
Und die Raupe hängt halt mit dem
Hintern nach hinten raus und
mit dem Kopf ist sie hier nach ihrem Köcher zugegangen.
Und das fand ich so ganz witzig,
als wir das gesehen haben.
Wir haben diesem Köcher
herausgefunden, dass das
Nadelfragmente sind, die
die Raupe
ausgerührt hat und dann
zusammengelegt hat zu ihrem Köcher.
Aber um natürlich zu wissen, was
das für eine Raupe ist,
muss man den Kopf sehen.
Und ja, wie macht man das?
Ich möchte das Stück nicht kaputt machen.
Eine wichtige Technik, die wir
heute vielleicht mal kurz anreißen können,
das ist eine Mikrozität.
Das ist eine Maschine, die in der Trömpelstrahlung arbeitet
und mit der man dann solche Stücke
und das hat eine Kollegin hier
am Museum für mich gemacht,
die Christine Malow, und die hat
eine Flache konstruiert und daraus
ein Video gemacht.
Und das Video kann ich euch hier mal kurz zeigen.
Und das ist also der Kopf,
der in dem Köcher steckt.
Und
hier kann man gut die einzelnen
Beine sehen, hier die Mundwerkzeuge
und dann kann man das
Modell drehen, wie man möchte,
ohne dass man den Werkstatt
an sich kaputt machen muss.
Und anhand der Rauphologie
dieses Kopfes, wie konnten andere
Kollegen hier aus dem Museum dann sagen,
dass das eine Larve
einer Psychide ist.
Das ist die Familie der echten Sackträger.
Das ist also eine schwerfällige Frage.
Okay. Ja, sieht man mal wieder,
wie gut es darin wirklich erhalten ist.
Ja. Also ich habe jetzt noch
ein anderes Video von
Blüte. Das sehen wir
hier. Das hat ein Kollege
für mich rekonstruiert,
der jetzt in Köln ist.
Und das ist eine Blüte aus Milchwelle,
die wir hier schon dargestellt haben.
Da ist aber noch was dran.
Ja, was in Blau eingefärbt ist, ist ein Insekt.
Das habe ich jetzt nicht erreicht.
Weil für mich wäre einfach nur die Blüte aus Milchwelle.
Also man sieht, man kann eben
mit dem Fortschritt der Technik
einfach auch
viele neue Ergebnisse
von vor 10 Jahren und der Erfahrung
erreichen. Ein Beispiel hängt da noch
da drüben, das ist dieses Plakat.
Können wir das nochmal kurz zeigen?
Und das zeige ich auch
nochmal sehr gerne als Beispiel,
wie gut die Erhaltung der Pflanze ist,
aber auch wie man die Pflanze untersuchen kann.
Und das hier ist jetzt ein Einschluss,
den ich in Göttingen
immer ausgeliehen hatte.
Das ist ein Teil von einem Lebensstand.
Und ich hatte schon eine Ahnung,
was das sein könnte,
welche Pflanzefamilie das ist.
Aber um auf eine Gattung zu kommen,
musste ich eben die einzelnen Merkmale
der Blüte analysieren.
Und hier waren die Kandidaten 1, 2 oder 3,
wer ist es?
Also Castanopsis, Eutocarpus,
Chrysolepis, das sind drei Gattungen
der Phagocena-Gutengelöbse.
Und alles entscheidend war eben,
wie sieht die Blüte von innen aus?
Und dann war eine Kollegin so nett
und die hat das Stück mitgenommen
an einem Synchrotron in Hamburg,
also einem Teilverbeschleuniger,
am sogenannten DESI,
das Deutsche Elektronsynchrotron.
Und an diesem Teilverbeschleuniger
ist eine Mikro-CT-Station angeschlossen.
Und die haben das
in den Anschluss dort gescannt.
Und man hat da noch mehr
Aufwirkung als an einem Mikro-CT.
Und da hat sich dann herausgestellt,
dass die Erhaltung phänomenal war.
Das ist die Blüte,
mit der ich mich so begeistert hatte.
Man sieht hier
die einzelnen Schuppen,
man sieht hier die Haare in den Blüten,
sogar die Staubbeutel.
Und die sieht wirklich aus,
wie ich auch immer so mitzeige.
Und diese ganzen Erkrankungen,
die ich hier sehen konnte,
die hat so geführt,
dass wir am Ende feststellen konnten,
dass das Kastanopsis ist.
Und das wiederum haben wir dann verwendet,
um ein weiteres
Lebensraum einzuarbeiten.
Also wieder ein neues Publikum.
Wahrscheinlich hört das dann nie auf, ne?
Ne, das hört nie auf.
Das ist never ending.
Ich meine erstens,
wir haben über 30.000 Stück in der Sammlung.
Auch wenn nur ein Bruchteil da ist,
das ist vieles auch noch nicht verarbeitet.
Und ich bekomme ja immer wieder neues Material.
Also Sammler kontaktieren mich und sagen,
ich hab hier was.
Und so kriege ich immer wieder
neues Material, neue Entdeckungen.
Ich habe das Gefühl, das ist eine Lebensaufgabe.
Ja, auf jeden Fall eine spannende
Lebensaufgabe, glaube ich.
Okay, dann würde ich sagen,
machen wir jetzt hier die letzte Fragerunde.
So.
Ist es wirklich aus der Beschaffenheit des
Bernsteins oder der Einschlüsse
weiter Metadaten zur Umwelt auszulesen,
wie Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit,
Temperatur und so weiter und so fort,
die bei der Entstehung vorherrschte?
Ja, tatsächlich
macht man das ja am besten mit.
Also wenn wir
fossile Floren sehen, die
Spaltöffnung, Spaltöffnungsdichte
und Größe und so weiter.
Das
kann man jetzt in dem Ausmaß,
wie man es bei anderen fossilen Lagerstätten
macht, bei uns nicht machen, weil wir
diese Größenverschiebungen haben.
Nichtsdestotrotz
sind die Anschlüsse, die ich finde,
auch
klimarelevant.
Also wenn ich an die Kornferndecken,
die ich vorhin gezeigt habe, aber auch an die
Buchengewächse und wenn ich so
diese ganze Geschichte drum herum
mit einbeziehe,
kann man schon sagen, dass der Bernsteinwald
eher volatil war,
weil tropische Pflanzen
komplett fehlen.
Wir haben jetzt zum Beispiel im Vergleich
Progemesse, mittleres Eocen,
wo wir eher ein tropisches Klima hatten
oder paratropisch, wie man sagt.
Und das, was diese
Flora so auszahlt,
es sind dann auch die
Vergleiche mit anderen fossilen Lagerstätten,
die uns dann helfen.
Dankeschön.
Das Titelbild
der aktuellen Folge zeigt einen Pflanzeneinschluss.
Soll das die
Rhodiodula
eine
fleischfressende Pflanze sein?
Ich habe das Titelbild leider nicht verstanden.
Oder ist es das da?
Ich glaube fast, dass es das ist.
Ich denke nämlich, die Rhodiodula
kann es nicht sein,
weil die liegt nämlich in Göttingen an der Universität.
Das war ein Projekt,
das ich in Göttingen gebucht hatte.
Ich denke, was ihr gesehen habt,
das ist wahrscheinlich das Stück.
Aber ich kann verstehen, dass euch das ein bisschen
an Rhodiodula die Größe nicht im Kopf hat.
Weil dieses Blatt hier auch diese
Spitze oben hat und es so ein bisschen
so aussieht, als ob sie
vielleicht so Tentakeln hätte
am Blattrand. Aber hier ist der Blattrand
tatsächlich nur gezackt.
Und ich kann sagen, der war wirklich sehr klein.
Der war in Göttingen maximal ein Zentimeter groß.
Okay.
Dankeschön.
Warum findet man so häufig
nach Stürmen Bernsteine
am Strand? Wird das vom
Meeresboden abgelöst?
Ja, da hast du die Frage.
Gibt es Hotspots in Deutschland,
wo man besonders viel
Bernsteine findet?
Ja, Winterfeld.
Aber da kann man selber nicht suchen.
Die haben jetzt einen Schwimmwager.
Also vielleicht nochmal kurz hier hinzugehen.
Das war früher ein Morgenprobe-Tagebau.
Man hat da auch Bernsteine gefördert.
Jetzt ist es geflutet und ist ein See.
Und da ist ein Schwimmwager drauf,
wo die jetzt permanent Bernsteine raussuchen.
Aber da kann man nicht privat sein.
Hotspots.
Tatsächlich kann ich da jetzt leider keine Tipps geben,
weil man glaubt es nicht.
Du bekommst ja immer die Tüten geliefert.
Genau.
Wenn ich sammeln würde,
ich würde jedes tausendste Stück
einschlüsseln.
Und von diesem jeden tausendsten
sind nur 2% maximal Pflanzenanschlüsse.
Und davon ist auch wieder nur
ein sehr geringer Bruchteil
für meine Forschung überhaupt zu verwenden.
Das heißt,
wir sprechen hier von sehr geringen Chancen,
dass ich irgendwann mal was am Strand finde,
was mehr in meiner Forschung hilft.
Daher ist es für mich
praktischer, Sammeln zu benutzen.
Danke Eva, danke auch für eure vielen, vielen Fragen.
Ja, ich fand die Frage war echt gut.
Auch mein Lob zurück.
Das waren sehr gut überlegte Fragen.
Daumen hoch.
Dankeschön.
Wir verabschieden uns.
Machs gut. Tschüss.
