Neuere Herangehensweisen an das Fermi-Paradoxon sowie eine Einteilung in drei grundlegende Szenarien verschaffen uns einen neuen Blick auf das Fermi-Paradoxon. Mit dieser Episode fassen wir auch unsere Ergebnisse der ersten zehn Teile der Reihe ein wenig zusammen bevor wir nächste Woche mit Kategorie 3 starten werden.
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erste antworten der titel unseres videos
im zusammenhang mit dem fernseh paradox
das klingt schon in sich selbst wie ein
neues paradoxon
doch nach mittlerweile zehn episoden und
in kombination mit einigen neuen studien
zur thematik lassen sich tatsächlich
neue erkenntnisse gewinnen vor allem
aber einige grundlegende fragen klären
ich bin nie bekommen bei raumzeit
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das fermi paradoxon die völlige
abwesenheit von hinweisen auf
außerirdische lebensformen bei
gleichzeitiger existenz von
abermilliarden von sternen allein in
unserer galaxie das war den letzten
jahren nicht etwa klarer sondern
bestenfalls noch paradoxer das kürzlich
in rente gegangenen kepler teleskop
zeigte uns tausende von exoplaneten von
denen wir vor 20 jahren noch keinerlei
schimmer hatten die datenfülle ist
mittlerweile so überzeugend dass man von
etwa 40 milliarden habitablen planeten
in der milchstraße ausgeht terrestrische
planeten welche einen stern in einem
stabilen orbit innerhalb der zone um
kreisen in der es weder zu kalt noch zu
heiß für flüssiges wasser ist
gleichzeitig liefen alle versuche
hinweise auf außer durch zu finden
buchstäblich ins leere
jüngste untersuchungen späten nach
sternen verdunklung radiosignalen und
sogar unbemannten sonden aber alle
fanden das selber nichts
das allerdings hat keinerlei beweis
charakter ist verschärft lediglich die
grundfrage des fermi paradoxon swo sind
sie angesichts dieser zugespitzten
situation gab es in den letzten jahren
eine reihe von rückwärts gerichteten
studieren
diese fragten nicht danach wie groß die
wahrscheinlichkeit ist dass es
außerirdisches leben gibt sondern
suchten nach dem minimum
wie klein muss eigentlich chance auf
technologie nutzen des lebens sein dass
wir uns nur wir existieren so
errechneten beispiel die astronomen
frankenthalerin 2015 einen wert von 1 zu
60 milliarden genauer solange die
wahrscheinlichkeit dass ein habitablen
exoplaneten eine zivilisation
hervorbringt nicht kleiner ist als eins
zu 60 milliarden sind wir nicht die
erste zivilisation in der milchstraße
ein weiteres ergebnis wenn es weniger
als 10.000 zivilisationen in der
milchstraße gab beziehungsweise gibt
muss die wahrscheinlichkeit dass sich
auf einem adäquaten planeten
vernunftbegabte das leben entwickelt
kleiner sein als eins zu einer million
auf basis unserer aktuellen erkenntnisse
können wir allerdings die vielfalt der
bisherigen ideen und lösungsansätze auf
einige szenarien reduzieren
das wollen wir jetzt gemeinsam tun wir
beginnen mit einigen prämissen von
welchen wir entweder ganz sicher
ausgehen oder welche zumindest sehr
wahrscheinlich sind diese werden uns
dann später helfen klare szenarien für
unsere galaxie zu definieren
gomez 1 intelligent is technologie
nutzen das leben ist in unserem
universum möglich diese aus dem an
tropischen prinzip abgeleitete erkennen
es klingt banal ist aber gleichzeitig
unser stärkstes argument wenn wir hier
sind um diese prämisse aufzustellen
dann gibt es auch die möglichkeit dass
die es woanders passieren kann
prämisse 2 es gibt eine große zahl von
erdähnlichen welten die leben in unserer
oder ähnlicher form ermöglicht prämisse
drei erfolgreiches leben verfügt über
einen ausgeprägten überlebenstrieb
entweder als individuum oder als pcs an
dieser stelle können wir ein schlichtes
diagramm entwerfen welches unsere
galaxie repräsentiert die x-achse
entspricht der distanz zur vereinfachung
nehmen wir hier 100 tausend lichtjahre
vom rand bis zum zentrum an
die y achse stellt die zeit da 13,1
milliarden jahre für das alter der
milchstraße und noch ne 1,9 milliarden
um etwas zukunft mit abbilden zu können
durch unsere erkenntnisse aus der
seltene erde hypothese können wir hier
bereits einige bereiche des diagramms
ausblenden in der frühphase der
evolution der milchstraße war diese
vermutlich zu instabil
für die nachhaltige entstehung von leben
supernovae gamma ray burst zu
ungemütlich selbst für mikroben daher
ignorieren wir die ersten fünf
milliarden jahre das ist ein reiner
schätzwert ebenso können wir die
randbereiche ausblenden die stadt in den
außenbereichen die haben nicht genügend
metalli zieht für leben im zentrum
hingegen besteht zu viel kosmische
aktivität was bleibt ist ganz
vereinfacht ein zentraler bereich der
sich über einige tausend passau und 8
milliarden jahre erstreckt und genau
hier formiert sich vor grob viereinhalb
milliarden jahren unsere erde
es dauert wahrscheinlich kaum 500
millionen jahre die erdoberfläche
die waren auch nicht mehr vollständig
ausgeführt bis die ersten lebensformen
existieren weitere vier milliarden jahre
benötigt dieses leben
um die schritte von fotozellen schleim
bis zum foto raumfahrer zu machen aber
welche szenarien ergeben sich nun für
die anderen zunächst mal das sehr
unwahrscheinliche dass wir die ersten
sind
das wäre nicht nur statistisch an
extremfall sondern wird auch durch die
geschwindigkeit der entstehung des
ersten lebens bei uns infrage gestellt
wir sagen auch bewusst die ersten nicht
die einzigen ausgehend von prämisse 1 um
prämisse 2 ist es nämlich nur eine frage
der zeit bis sich der vorgang in
ähnlicher form wiederholt die
milchstraße bzw
die kombination aus nicht straße und
andromeda die wird noch viele viele
milliarden jahre lang zeit dafür bieten
szenario 2 ist erheblich
wahrscheinlicher lebens tragende
planeten entstehen zu den
verschiedensten zeiten an den
verschiedensten orten
wir gehen mal selbstbewusst so weit mit
euch zu wetten dass wir vor 2030 den
nachweis extraterrestrischen lebens
haben werden doch bis zur ersten zündung
eines triebwerks ist es von da noch ein
weiter weg ins szenario 2 kann sich
leben nie wirklich von seinem
heimatplaneten lösen was wir übrigens
auch noch nicht wirklich getan haben
der grund dafür liegt in großen filtern
welche entweder eine weiterentwicklung
des lebens hin zu einer intelligenten
spezies unwahrscheinlich machen oder
aber für eine auslöschung jeglicher
zivilisation führen sobald diese ein
bestimmtes technologisches level
erreicht hat die kulturen des zweiten
szenarios die könnten wir nicht
wahrnehmen sie betreiben keine
nennenswerte raumfahrt sie verändern ihr
sonnensystem nicht wesentlich sie können
keine ausreichend leistungsstarken
kommunikationssysteme für
kontaktversuche betreiben und dies führt
so szenario drei filter mögen zwar
existieren aber sie sind nicht gänzlich
undurchlässig einzelne zivilisationen
befreien sich von den fängen ihres
planeten und streben nach neuen
horizonten dass sie dies tun ergibt sich
aus prämisse 3 es ist im interesse der
selbsterhaltung einer spezies sich zu
verbreiten und sei es nur innerhalb des
eigenen systems betrachten wir das mal
logisch sobald die wahrscheinlichkeit
der vollständigen selbstauslöschung
nicht null ist steigt die
wahrscheinlichkeit mit jedem jahr an
ultimativ ist das ende der spezies auch
unsere spezies also nur eine frage der
zeit und sobald ich technologisierung
ist diese wahrscheinlichkeit eben nicht
mehr 0 die spezies szenario 3 würden
mega strukturen errichten reisen zu
anderen sternen unternehmen vielleicht
die galaxie erobern wenn wir also über
das fermi paradoxon reden dann reden wir
an sich immer über genau jene szenario
drei kulturen denn lediglich diese
hätten wir bisher überhaupt wahrnehmen
können und wenn wir annehmen dass sie
zehn millionen jahre bräuchten um sich
an der galaxie zu verbreiten
dann würde es grafisch immer noch so
aussehen im vergleich mit dem alter der
galaxie nämlich würde eine vollständige
erkundung der galaxie in nahezu
augenblicklich geschehen kann dass diese
also nicht geben doch kann es eine ganze
reihe von lösungsansätzen existieren um
genau die abwesenheit von typ drei
kulturen zu erklären und es sind die
spannendsten hypothesen innerhalb des
fermi paradoxon
aber bevor wir ihre abwesenheit erklären
werden uns im nächsten teil genau jenen
personen widmen wir uns ihre anwesenheit
erklären wollen
denn vielleicht waren sie ja schon
längst da finden wir es gemeinsam heraus
kurzer hinweis vier milliarden jahre
evolution waren nötig dass ihr so
komplexe vorgänge durchführen könnt wie
den abo button zu drücken wir würden uns
auf jeden fall darüber freuen
und wie immer danken wir euch fürs
zuschauen und unseren pages für ihre
sensationelle unterstützung in diesem
sinne 42
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