Dass es Wege zum dementen Menschen gibt, zeigt die praxiserprobte "Integrative Validation". Anhand von validierenden Gesprächen mit Betroffenen, sinnvoll ergänzt durch Seminarszenen und Grafiken, erläutert dieser Film die Grundsätze des faszinierenden Ansatzes. ----------------------------------------------------------------- Unser Tipp: Ergründen Sie die Wirklichkeit Demenzkranker. Mit dem Buch "Die Welt der Demenzkranken" von Jan Wojnar. http://www.altenpflege-online.net/silver.econtent/catalog/vincentz/altenpflege/buecher_und_ebooks/demenz/die_welt_der_demenzkranken?cpg=A1901 Es stellt das Erleben der Betroffenen, die Ursachen ihres Verhaltens sowie das Bild ihrer eigenen Wirklichkeit in den Vordergrund. So bietet es Ihnen die Chance, das Verhalten von Menschen mit Demenz noch besser zu begreifen, schwierigen Situationen gelassener entgegen zu sehen und einen ganz eigenen Zugang zu den Betroffenen zu entwickeln. ____________ Altenpflege folgen: YouTube: https://www.youtube.com/AltenpflegeTV Facebook: https://www.facebook.com/altenpflege.vincentz/ Newsletter: http://www.altenpflege-online.net/Newsletter ____________ Aktuell: Die neue Ausgabe der Altenpflege ist verfügbar Themen u.a.: Altenpflege im Fokus: Die Online-Umfrage unter Pflegefachkräften belegt: Die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes II hat die Anforderungen an Pflegefachkräfte erhöht und die Arbeitssituation in der stationären Altenpflege weiter verschärft. Außerdem im Heft: - Standard Demenz - Kompressions - Kinaesthetics ____________ Hier gibt es das Jahresabonnement des Altenpflege Magazins https://www.vincentz.de/altenpflege-vorsprung-durch-wissen
Das Seniorenpflegeheim Polle im Weserbergland.
Schwerer und schwerst Betroffene werden hier betreut.
Menschen, die noch mobil sind, deren Demenz aber weit fortgeschritten ist.
Sich verstanden fühlen, darum geht es vorrangig.
Das kann nur heißen, dass die Regie für den Dialog immer beim Dementen liegt.
Er bestimmt das Thema, den plötzlichen Themenwechsel,
entsprechend seinem inneren Gefühlskarussell.
Aber auch das Tempo, in dem das Gespräch verläuft.
Ich muss darauf achten, Demenzerkrankte haben ein eingeschränktes Gesichtsfeld.
Ich muss auf die Blickhöhe kommen und ich muss berücksichtigen,
dass allgemein hier auch Verlangsamung stattfindet.
Wir sind oft zu schnell, dann sagen wir Sätze.
Aber wir sind Sitz vorbei und es ist leider vergebliche Liebesmüh gewesen.
Sie sehen ja richtig zufrieden aus.
Ja.
Die Ruhe in Person. Wie sagt man? In der Ruhe liegt die Kraft.
So ist es, ja.
Das kennen Sie nicht? So war das für Sie immer, ne?
Aber ich, ich habe es ganz eilig.
Ich muss schon wieder an die Arbeit.
Zu viel zu tun.
Die Pflicht ruft.
Ach ja.
Wir sehen uns noch. Bis dann.
Ja.
Und dann gehe ich.
Die integrative Validation ist in diesem Hause Teil
eines umfassenden Konzepts der Dementenbetreuung.
Die Gestaltung des Wohnbereichs, eine besondere Lichtstärke
und Snusselnangebote kommen den Bewohnern entgegen.
Vor allem aber bestimmte Prinzipien des Umgangs.
Der August Nordmeier, ne?
Da haben wir nicht viel zu tun.
Da haben Sie nicht mehr viel mit zu tun.
Ja, ja.
Sie schauen ganz traurig dran.
Macht das Ihnen zu schaffen, alles?
Verliebt man die Freude dran, ne?
Sie kennen sich gar nicht mehr gut aus hier, ne?
Immer neue Gesichter. Das macht es einem schwer.
Wissen Sie gar nicht, wie das weitergehen soll?
Wenn man dann die Geduld nicht verliert, ne?
Anneliese?
Anneliese.
Frau Deppen.
Ja.
Anneliese?
Wenn Frau Dittbaum was macht, dann macht sie das richtig.
Sie wird sich genau angeguckt.
Sie hat nämlich im Büro gearbeitet, ne?
Ach so.
Mit lauter Kollegen im Büro.
Hat sie immer alles genau angucken müssen.
Die ganzen Akten bearbeiten.
Deswegen kennt sie das.
Papier.
Ja.