5 psychologische Tricks, um sofort attraktiver zu werden!

RedeFabrik - Kommunikation & Charisma
3 Abonnenten
01.11.2024
Gegensätze ziehen sich an oder gleich und gleich gesellt sich gern.
Ihr merkt schon, Alltagswahrheiten oder Kirchenpsychologie gibt uns oft nicht so die Klarheit, nach was
wir uns fokussieren sollen.
Deswegen heute 5 sozialpsychologisch nachgewiesene Faktoren, die euch extrem sozial attraktiv
machen.
Viel Spaß damit und viel kommunikativen Erfolg.
Herzlich willkommen, Benedikt von der Redefabrik hier und keine Angst, die Redefabrik mutiert
jetzt nicht zum Schmink-, Beauty- oder Ernährungskanal, sondern wir bleiben natürlich bei der sozialen
Attraktivität und welche Faktoren sie ausmachen.
Natürlich sind das nicht alle Faktoren, allerdings sind alle Faktoren in diesem Video sozialpsychologisch
belegt.
Und da möchte ich euch heute eine sehr gute Buchempfehlung geben und zwar ein Lehrbuch
der Sozialpsychologie.
Wirklich ein sehr, sehr gutes Buch, ich kann es nur empfehlen, in der Beschreibung ist
der Link zu diesem Buch bei Amazon, kannst auch gerne mal ins Inhaltsverzeichnis reinschauen,
da gibt es auch ganz, ganz viele verschiedene Themen, die in diesem großen Bereich der Sozialpsychologie
behandelt werden.
Wir kommen jetzt aber gleich zu Fakt Nummer 1, denn Nummer 1 ist der Näheeffekt.
Einer der großen Faktoren, die Sympathie ausmachen, ist die Nähe.
Natürlich wissen wir alle, dass eine intimere Beziehung auch mehr Nähe aufbaut und Distanz
abbaut.
Ja, sag ich mal, vom Nichtsehen bis zum Blickkontakt, bis zum Händeschütteln, bis zum Kuss wird
natürlich immer mehr Nähe aufgebaut und Distanz abgebaut.
Allerdings ist es auch andersrum so, wenn wir Nähe forcieren, heißt wir uns immer näher
zu einer anderen Person bewegen, wird auch automatisch Sympathie aufgebaut.
Das liegt an dem Mere-Exposure-Effekt oder auf Deutsch dem Effekt der bloßen Darstellung.
Bei diesem Effekt ist es so, ihr kennt es vielleicht von Liedern, die ihr zum ersten
Mal hört, nicht unbedingt gut findet, aber je öfter ihr sie hört, desto besser findet
ihr sie.
Wenn wir nicht gleich am Anfang eine große Antipathie haben, die sich durch öftere Darstellungen
mit der anderen Person einfach nur noch erhöht, ist es so, dass wenn wir neutral oder positiv
zu anderen Personen gesinnt sind, dass durch die einfache Nähe, durch den häufigeren
Kontakt mit der anderen Person und auch physische Nähe, also, sag ich mal, näher beieinander
sitzen oder näher beieinander wohnen, dass sich dann die Sympathie aufbaut.
Kommen wir gleich zu Nummer 2, der Körpersprache.
Dazu habe ich schon viel auf meinem Kanal gesagt und in meinem Video, die neuen Signale
der charismatischen Körpersprache, habe ich auch schon erklärt, worum es da genau geht.
Schaut euch am besten das Video an, ich verlinke es euch am Ende dieses Videos, dass ihr es
euch danach anschauen könnt.
Allerdings ist die Körpersprache einer der besten Faktoren, einer der besten Hebel, die
ihr verwenden könnt, um attraktiver auf sozialer Ebene zu werden und um einfach offener, aufgeschlossener
und kommunikativer auf andere Personen zu wirken.
Dann kommen wir zum nächsten Faktor, Faktor Nummer 3, der gegenseitigen Sympathie.
Natürlich, wenn wir eine Person sympathisch finden, dann finden wir sie sympathisch, das
ist jetzt nichts Besonderes, allerdings ist es auch andersherum so, dass wenn eine andere
Person uns sympathisch findet, dass wir dann auch automatisch Sympathie für sie entwickeln.
Das finde ich eine ganz interessante Sache.
Normalerweise würde man ja denken, dass es eigentlich keine große Korrelation haben
sollte, natürlich Komplimente mögen wir alle, aber das Sympathie an uns, auch Sympathie
an die andere Person, Reziprozitätsgesetz, die er erzeugt, das ist eine ganz interessante
Sache, die ihr natürlich auch für euch nutzen könnt, allerdings nicht zu sehr, denn
es wurde im letzten Video auch schon angemerkt, zu viel Sympathie kann auch negativ sein.
Dazu werde ich dann aber, wenn auch, ein extra Video machen, da die ganze Sache so ein bisschen
verzwickt und vielschichtig ist, sehr interessant trotzdem, deswegen, wie gesagt, stets auf
meiner Wunschliste.
Könnt mir natürlich auch keine anderen Video-Vorschläge geben, kommen wir nun aber zum nächsten Punkt.
Denn bisher klang es ja so ein bisschen, ja, der Charakter zählt, vielleicht ein bisschen
Nähe, Körpersprache, ganz klar ist aber auch, dass physische Attraktivität, also
das Aussehen, auch zählt.
Hier sind natürlich mehrere Sachen wichtig.
Erstens, es gibt Faktoren, die können wir nicht beeinflussen, genetisch gesehen.
Heißt, darüber müssen wir uns jetzt nicht zu viele Gedanken machen, auch wenn diese
einen Effekt haben, sollten wir uns natürlich auf die Sachen fokussieren, auf die wir einen
Einfluss haben.
Zweitens, teilweise gibt es natürlich Kanäle, die sich viel besser in diesen Bereichen auskennen,
da möchte ich natürlich meinen Kollegen auch den Vortritt lassen, aber teilweise,
und da möchte ich auch wieder euch etwas Mut zusprechen, falls ihr euch jetzt selbst
auf der Attraktivitätsskala nicht so hoch ansetzt, ganz wichtig ist, dass andere Effekte,
auch einen, den ich jetzt gleich noch nenne, über der Attraktivität stehen.
Damit kommen wir zu Nummer 5 und damit auch zur Beantwortung der Frage des Anfangs.
Denn es ist so, dass Sympathie durch Ähnlichkeit entsteht und eben nicht durch Verschiedenheit.
Gegensätze ziehen sich vielleicht, was weiß ich, im Magnetismus, in der Physik an, aber
eben nicht in der Psychologie, beziehungsweise in der Beziehungsforschung, denn hier ist
es ganz klar, dass sich Ähnlichkeiten auf jeden Fall gesellen.
Und hier wurde eine sehr interessante Studie auf einer Online-Dating-Plattform durchgeführt.
Normalerweise würde man ja denken, es gibt Leute, die sehen gut aus, die haben viele
Kontaktanfragen, und zwar von allen Leuten, selbst von den Leuten, die nicht so gut aussehen.
Interessanterweise war es aber anders.
Wie gesagt, Attraktivität kann man natürlich jetzt nicht objektiv messen, allerdings wie
viele Kontaktanfragen die Person bekommt, das kann man natürlich schon gut messen.
Und da wurde es eingeteilt in Leute, die viele und Leute, die wenige Kontaktanfragen bekommen.
Interessanterweise wurden die Leute, die viele Kontaktanfragen bekommen, also die, sag ich
mal, attraktiv waren, wenn man das so einfach über den Kamm scheren kann, auch kontaktiert
von Leuten, die sowieso schon viele Kontaktanfragen bekommen.
Also nicht unbedingt, dass, sag ich mal, schlecht aussehende, wenig beliebte Leute, die gut aussehenden,
beliebten Leute angefragt haben, sondern dass die Leute, die sowieso schon viele Kontaktanfragen
bekommen haben, auch andere Leute in der gleichen Liga, sag ich mal, kontaktiert haben.
Während die Leute, die wenige Kontaktanfragen bekommen haben, auch vor allem die Leute kontaktiert
haben, die auch wenige Kontaktanfragen bekommen haben.
Was bedeutet das einfach?
Leute suchen sich andere Leute anhand von Ähnlichkeiten aus.
Das ist einmal auf Meinungs- oder auf Persönlichkeits-Ebene.
Heißt, dass wir Leute, die uns auf Persönlichkeits-Ebene ähnlich sind, dass wir diese bevorzugen,
allerdings auch auf Aussehens-Ebene.
Und trotzdem wurde da noch eine interessante Tendenz festgestellt, denn wenn es nicht um
langfristige Beziehungen, sondern um kurzfristige Abenteuer ging, dann wurde auch auf gegenteilige
Dinge geachtet, also nicht nur auf die Gemeinsamkeiten.
Das waren die fünf Punkte.
Einen habe ich natürlich jetzt nicht noch mit reingenommen, da ihr ihn sowieso wisst,
und zwar Abonnenten der Redefabrik sind natürlich sowieso schon extrem attraktiv.
Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Anwenden der Tipps im Alltag.
Ich hoffe, ihr konntet einiges dafür mitnehmen.
Falls ja, dann könnt ihr natürlich auch gern ein Like da lassen und falls ihr mehr Videos
von dieser Art sehen wollt, dann könnt ihr natürlich auch gern abonnieren.
Viel Spaß mit den ganzen Videos auf meinem Kanal, mit dem Anwenden der Tipps in diesem
Video und viel kommunikativen Erfolg.
