Triumph präsentiert das erste Bike für die Motocross-Königsklasse: die TF 450 RC! Mit edlen Komponenten, geballter Leistung und Ricky Carmichaels Know-how soll sie die MX-Welt erobern. Ist sie wirklich das GOAT-Bike? Unser Test mit Busty Wolter verrät alles. ============================ Weitere Inhalte von 1000PS ► Die stärkste Motorradseite im Internet: https://www.1000PS.de ► 1000ps.com: https://www.1000ps.com/de-de ► Motorräder kostenlos inserieren: https://www.1000PS.net ============================ MOTOREX MOTO LINE ► https://1000ps.to/ytmotorexdach ---------------------------------------- Hepco&Becker: Gepäck, Schutz und Zubehör für über 1.000 Modelle - Made in Germany ► https://1000ps.to/ythepco-becker ---------------------------------------- iXS: Hochfunktionale Schutzbekleidung für Zweiradfahrer - individueller Style und perfekte Passform! ► https://1000ps.to/ytixs ============================ JETZT 1000PS YouTube Mitglied werden: ► https://www.youtube.com/channel/UCAbWl7Gv6YD0_QKp-LUlF1g/join - 1000PS fördern und noch mehr Videos sicherstellen - Exklusiver Zugriff auf exklusive Videos - Rascher Zugriff auf das 1000PS Videoarchiv - Exklusive Emojis im Livestream - Triff 1000PS! 1000PS Google Maps Link bei Tests und Events. Mach mit!
Hallo und herzlich willkommen hier aus der Nähe von Atlanta, Georgia in Amerika zur Präsentation der Triumph TF450 RC.
RC sind die Initialen für Ricky Carmichael, der Goat of Motocross und Supercross.
Denn er gibt dem ersten 450cc Motocross Bike von Triumph seinen Namen.
Die 450er wird es erstmal nur in dieser RC Edition geben.
RC heißt, es gibt einige Anbauteile, Komponenten von Ricky Carmichael, wie die Odi Lenker und Griffe.
Er bevorzugt ein bisschen schmalere Lenker als bei den Standard Triumphs verbaut sind.
Dunlop Reifen, Hinsen Clutch Cover, X-Trig Starthilfe an der Gabel und einiges mehr.
Es wird sozusagen keine normale Serien Version geben.
Die RC Version ist auch keine Limited Edition, also wird es in ausreichendem Maße zu kaufen gehen.
Und ich werde euch heute hier berichten, wie gut sich die 450er fährt.
Es ist die erste 450er, die Triumph in den Motocross Markt bringt.
Das heißt, alles ist natürlich komplett neu entwickelt.
Alles sind Eigenentwicklungen von Triumph.
Man hat sich da nicht irgendwie bestehender Konzepte anderer Hersteller bedient.
Natürlich entspricht sozusagen die Basis, also das Chassis, Fahrwerk, das Bodywork,
den Teilen, die auch in der TF 250X verbaut sind, die ja zu Beginn des Jahres auf den Markt kamen.
Der Alurahm ist exakt der gleiche.
Der wurde bei der Entwicklung schon so konzipiert, dass sowohl der 250 als auch der 450cc Motor reinpassen.
Das Bodywork ist das gleiche.
Der einzige Unterschied ist, dass der Luftfilterkasten der 450er ein bisschen größer ist als der der 250er.
Ganz neu ist natürlich der Motor und mit etwas über 62 PS Spitzenleistung.
Und bei dem Gewicht des Motorrades sagt Triumph, es ist das beste Leistungsgewicht in dieser Klasse.
Trotzdem wurde viel Hauptaugenmerk darauf gelegt, dass sich der Motor auch gut fahren lässt.
Und auch wenn Ricky Carmichael das Motorrad entwickelt hat, ist es nicht nur für Spitzenrennfahrer entwickelt worden,
sondern soll für jeden passen.
Man kann über ganz viele elektronische Fahrhilfen, verschiedene Mappings, Traktionskontrollen sich ja helfen lassen.
Und an der 450er ist das WLAN-Modul serienmäßig verbaut, während es an der 250er als Option zusätzlich zu kaufen war.
Mit diesem Modul könnt ihr über die Smartphone-App von Triumph die verschiedenen Settings, die Stärke der Traktionskontrolle und mehr einstellen.
Euch auch neue Mappings draufladen.
So gibt es zum Beispiel auch ein Ricky Carmichael Mapping.
Was auf den Testbikes heute schon drauf ist, werde ich natürlich auch ausprobieren.
Mit dem Kayaba-Fahrwerk, der Gabel und dem Stoßdämpfer liegt man schon sehr gut.
Natürlich sind auch an der 450er die Brembo-Bremsen mit Galfer-Bremsscheiben verbaut.
Auch eine Brembo-Hydraulikkupplung.
All das kennt man.
Die Auspuffanlage entspricht den neuen Reglements für 2025, was die Lautstärke angeht.
Da wurde natürlich auch schon drauf geachtet.
Ein richtig geiler Fahrtag ist hier zu Ende gegangen.
Ich hatte sehr viel Spaß auf der Triumph TF450 RC und konnte einiges ausprobieren auf den zwei Motocross-Strecken, die zur Verfügung standen.
Die eine war ein bisschen schneller, war sehr stark gegrubbert.
Die andere war ein bisschen enger gesteckt.
Die erste schnelle, technisch anspruchsvoll mit vielen tiefen Rillen.
Die andere hatte dafür ein paar größere Sprünge bei.
Das war eine super Möglichkeit, um der Triumph auf den Zahn zu fühlen.
Man kann jetzt schon sagen, sofort nach diesem ersten Fahrtag, die 450er setzt da an, wo auch die TF250X das erste Motorrad im Frühjahr schon angesetzt hat.
Die 450er ist einfach die große Schwester von der TF250X.
Ich bin auch hier enorm beeindruckt über die ausgewogene Balance des Motorrades.
Man hat immer das Gefühl, man weiß, was im nächsten Moment passieren wird und muss nicht abwarten, was passieren wird, ob man einen Kick kriegt oder nicht.
Das Motorrad ist so ausbalanciert, liegt so ausgewogen und überrascht nicht negativ.
Der Motor lässt sich auch sehr einfach fahren.
Er hat viel Leistung, aber diese lässt sich sehr gut dosieren.
Auch der ganze Drehmoment im Standard-Mapping hat gut funktioniert.
Man kann den Motor untertourig fahren, kann ihn aber auch sehr hoch drehen lassen.
Dann habe ich mal das RC-Mapping ausprobiert.
Das hat mich überrascht, weil das sogar am Anfang von der Gasannahme weicher war.
Dann hat der Motor aber ein bisschen schneller hoch gedreht, war ein bisschen drehfreudiger, ohne dabei aggressiv zu sein.
Auch das ließ sich sehr angenehm fahren.
Für einen schnellen Fahrer hilft das nochmal, um aus engen Ecken raus über den nächsten Sprung zu kommen, wenn man beherzt ans Gas geht.
Auch diese weiche Gasannahme ist eine Hilfe.
Heute war es sehr griffig, da fiel das nicht ganz so ins Gewicht.
Aber wenn die Verhältnisse ein bisschen rutschiger, trockener, staubiger werden, dann lässt sich über die weiche Gasannahme das Gas natürlich sehr gut kontrollieren.
Und ich als Fahrer kann bestimmen, wie viel Aggressivität kommen soll, in dem ich dann entscheide, wie schnell ich den Gasgriff aufdrehe.
Das Kayaba-Fahrwerk hat super funktioniert.
Ich hatte den ganzen Tag gar nicht das Bedürfnis, etwas zu ändern.
Es lag sehr ausgewogen und man weiß einfach, bei Kayaba macht man nichts falsch.
Von der Ergonomie hat es für mich auch sehr gut gepasst.
Ich bin 1,87 Meter groß und ich habe die Lenkerposition nicht verändert.
Die Lenkerklemmen sind asymmetrisch, das heißt, man kann sie weiter nach hinten oder weiter nach vorne drehen.
Standard ist weiter hinten die Position und damit habe ich mich trotz meiner Größe wohl gefühlt.
Ich habe mich nicht aufs Motorrad gedrungen gefühlt, konnte gut stehen, konnte gut sitzen.
Das Motorrad ist dadurch sehr handlich.
Auch die Lenkerform von Rickys Odi-Lenker hat mir sehr gut gepasst.
Überhaupt gar kein Bedürfnis, da etwas zu ändern.
Die Brembo-Bremsen haben super funktioniert, die Thunder-Breifen haben super funktioniert.
Und jetzt werden die Ersten schon sagen, ja, ja, alles gekauft, immer alles super.
Leute, es ist so und ich habe mich in der Pause auch mit den anderen Journalisten unterhalten und die haben ziemlich genau die gleichen Eindrücke.
Auch das war bei der 250er schon so und das ist wirklich selten,
dass verschiedene Fahrertypen, verschiedene Fahrergrößen, verschiedene Fahrstile alle so ziemlich einer Meinung sind, was ein Motorrad angeht.
Und ich glaube, das ist auch die ganz, ganz große Stärke von der Triumph,
dass sich einfach jeder wohl fühlt damit und es eigentlich nichts zu meckern gibt.
Wenn ihr Fragen habt zu dem Motorrad, dann schreibt das doch in die Kommentare.
Ich werde versuchen, sie demnächst zu beantworten oder zeitnah zu beantworten.
Und die Triumph, die ist wirklich ein richtig guter Wurf geworden.
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Tschüss!