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Na einen wunderschönen guten Morgen meine Freunde.
Es war eine schöne Nacht, eine ruhige Nacht, eine schöne lange Pause.
Es zählen elf Stunden, alles optimal.
Ja, ich hätte natürlich gerne noch ein bisschen geschlafen, aber das ist auch nicht zu ändern.
Das ist ja jetzt gerade mal kurz nach halb sechs.
Ich bin ja erst halb fünf aufgestanden.
Also mein Tagesablauf beginnt ja so, mein Wecker klingelt.
Ich drehe mich auf die Seite, schalte meine Kaffeemaschine an, drehe mich zurück auf die
andere Seite, schlummer noch eine halbe Stunde, bis die Kaffeemaschine fertig ist.
Die braucht ungefähr 15-20 Minuten, bis die durch ist und dann, halbe Stunde später,
klingelt mein Wecker nochmal und dann stehe ich auf.
Ein bisschen frisch machen, ich habe ja hier drüben so einen Wasserkanister.
Ein bisschen frisch machen und was man halt so morgens alles macht, wenn man nicht gerade
einen Waschrahmen in der Nähe hat, macht man es halt mit einem Kanister, aber das ist
ja auch nicht das Problem, haben es doch in Leipzig, da haben wir ja immer Wasser.
Sanitärräume ist ja alles da.
So, dann wird ein Kaffee eingeschenkt, der Rest kommt in die Thermoskanne, dann wird
die Kaffeemaschine weggeräumt, die habe ich ja immer hier unten im Beifahrerfußrahmen
stehen über den Tag und nachts stelle ich sie immer hier vorne auf mein Brett zum Befüllen
und zum Kaffeekochen.
Ja und dann bereite ich mich halt langsam auf den Tag vor, ein bisschen was essen, meistens
um die Zeit erst mal ein paar Kekse, weil wenn ich gerade aufgestanden bin, dann kann
ich nicht so viel essen.
Der Tag muss erst mal ein bisschen, der Motor muss erst mal ein bisschen auf Betriebstemperatur
sein, ehe ich richtig was essen kann.
Ja, Frühstück machen wir dann hoch zu den Windisch-Eschenbach, da hole ich mir wieder
frische Brötchen, ja meine Guten und dann, achso anziehen zwischenrein ja auch noch,
also ich will ja nicht nackig rumfahren.
So, dann wird hier noch ein bisschen rumgedault, dann wird Abfahrtskontrolle gemacht, kurz
wird euch gequatscht und dann geht's los, dann beginnt der Tag und so ist es heute auch,
jetzt gleich beginnt der Tag meine Freunde.
Nochmal schnell ans Auto laufen mit der Taschenlampe, weil es ja finster ist und dann, Taschenlampe
muss ich euch übrigens zeigen, ein geiles Teil sage ich euch, die ist wieder aufladbar,
seht ihr nichts mehr, wenn die an ist, das hat er geblendet, die ist wieder aufladbar,
die hält ewig, so eine Ladung, da ist eine schöne Lampe, hat mir Lilly geschenkt zu
Weihnachten, vor zwei Jahren, oder zum Geburtstag, weiß ich nicht mehr, jedenfalls hat mir die
die Lilly geschenkt, weil die weiß, dass ich Taschenlampen mag, ich habe viele verschiedene
Also Freunde, lange Rede, kurzer Sinn, jetzt geht's los, jetzt wird aufgezwickt und losgefahren,
wir fahren ja bloß bis hier rüber ins Werk 27 und da kriegen wir geladen, dann fahren
wir ins Werk 24, dort haben wir nochmal vier Ladestellen, also heute insgesamt fünf Ladestellen,
mal sehen wie viele Abladestellen wir haben, das weiß ich noch nicht und dann schauen wir
mal, wie sich das alles entwickelt hat, dann fahren wir Richtung Leipzig zum Abladen, also
Freunde, in diesem Sinne, zwickt mal auf, also nochmal einen wunderschönen guten Morgen meine
Freunde, ich begrüße euch zu diesem Tag, es ist Mittwoch, es ist kurz vor 6 Uhr, um 6,
um 6 müssen wir im Werk 27 sein, das kriegen wir hin, das sind ja bloß ein paar Minuten hier rüber,
so dann lasst uns jetzt aufzwicken, vorwärts geht's, ja der Parkplatz hier ist immer wieder
schön und am schönsten ist es, wenn ich immer den hier links außen kriege, wenn der frei ist,
so meine Gute, dann fahren wir jetzt fix rüber in den 27, wenn wir da fertig sind, fahren wir in den 24,
die restlichen Ladestellen abklappern und dann fahren wir Richtung Leipzig, ich denke mal so
eine Stunde, anderthalben müssten wir jetzt hier durch sein, ich hoffe ja, dass die Ladestellen nicht
allzu viel haben, dass wir sie alle mitnehmen, ja, wenn das Auto voll ist, dann rufe ich da
aus der Dispo Bescheid, Auto ist voll und dann fahre ich ab, dann muss ich auch nichts merken,
dass ich dann die anderen Ladestellen abfahre, dann kriegt die Dispo mitgeteilt, welche Ladestellen
ich alle mitgenommen habe und welche nicht mehr drauf passen und dann, manchmal, ich habe auch
schon gehabt, dass ich hier bei der 27 das ganze Auto vollgekriegt habe, also da, das ist keines,
nicht unbedingt jetzt eine Seltenheit, aber da haben sie auch schon gehabt, hier gehe ich alles
vollen, ja, dann hat sich's erledigt, dann Dispo eine Nachricht, Auto ist voll, habe die und die
Ladestelle drauf oder wenn dann im Werk, mitten im Werk irgendwann alles voll wird, dann wird halt
das Laden eingestellt und dann, ja, da vorne ist ja schon das Werk 27, ist ja nicht so weit weg,
deswegen ja, so, dann gucken wir mal, die fangen erst um 6 Uhr an, dann gucken wir mal, wie sich's
entwickelt, so meine Guten, dann würde ich auch mal sagen, kann ich mich langsam von euch verabschieden,
denn ins Werk darfst du ja nicht mit rein, ne, oh, hier ist aber voll, mein lieber Schwan, naja, werden wir schon
noch ein paar Plätze kriegen, ne, und im Weg, guck mal hier, ach, jetzt ist er weggefahren, na prima, wir stellen uns hier hin,
mal ein bisschen laufen, ja, ich muss nämlich jetzt hier, hier vorne am Container mich melden und
der muss aufs Auto gucken und muss mir so einen Zettel ausfüllen, dass das Auto alles in Ordnung ist, so meine
Freunde, jetzt haben wir's geschafft, jetzt geht's Richtung Leipzig, zwischendurch machen wir nochmal Frühstück,
also wir haben jetzt 22 Tonnen drauf, bisschen was 22.300 und ein paar zerquetschte Kilo, also mal wieder
richtig ordentlich Gewicht, muss der Löwe mal wieder arbeiten, nicht hier so Lari-Fari-Packungen mit
acht, neun Tonnen, jetzt muss er mal richtig was zeigen, der Gute, aber das ist für ihn doch eine
leichte Übung, das kriegt er doch hin, so, das heißt, wir sind 14.30, zwischen 15.30 und 16 Uhr, sind wir in Leipzig,
zum Abladen, wir haben zwei Abladestellen, das müsste eigentlich zügig gehen, also bei der einen geht's
auf jeden Fall zügig, bei der anderen, das weiß ich nicht, das muss ich sehen, so, hab meinen Disponenten
schon geschrieben, welche Abladestellen ich hab, dass er mich da anmelden kann, wann ich oben bin,
das seht ihr ja, ja, so weit, so gut, meine Freunde, glatt als gefahren, na gut, ein halber Erlkönig stand hier,
habt ihr's gesehen, ein halber Erlkönig, da testen sie wahrscheinlich neue Wind, neue Stoßfänger,
vorne und hinten, es geht doch nichts über einen schönen Kaffee, ja, für die eine Abladestelle
habe ich zwei Schwerlastbehälter, die stehen vorne dran, dann kommt ein Meter Luft und dann kommen
vier Paletten mit Platinen und das war's dann auch schon, die anderen Ladestellen hatten alle nichts
diesmal, ja, wenn die was gehabt hätten, das hätte schon noch mit drauf gepasst, jetzt machen wir erst mal Päuschen,
Päuschen macht Päuschen, fahren hier überall die Masten her und Unterwasserleitungen,
Untererdleitungen für den Südlink, wo die Stromtrasse von Nord nach Süd geht, wo der Strom vom Offshore-Windpark
an der Nordsee bis in den Süden in die Alpen gebracht werden muss und hier überall buddelt,
vorne haben sie auch schon einen Mast gebaut und waren oben bei, hier sind auch Sachen, hier bauen sie auch alles neu,
da buddeln sie auch überall, naja, da haben sie sich ja was vorgenommen, teilweise machen sie es unterirdisch und teilweise ziehen sie es oben auf Freileitungen lang,
so meine Guten, jetzt stille ich erst mal meinen Jüngerschen, sah aus, als ob sie hier die Mastteile hier unten abgelagert haben,
Ritterturm, da kann man drinnen Ritteressen bestellen, wenn man eine Gesellschaft hat und etwas besonderes bieten will, kann man hier im Ritterturm ein Ritteressen bestellen,
auf dem Bergler Autohof, na, heute haben wir ganz schön zu schleppen, heute fahren wir runter und drehen unten,
heute drehe ich hier nicht auf dem Platz, jetzt sieht es aus, als ob hier Schnee kommt,
das war doch gerade eine Flocke, habe ich mich da getäuscht oder war das hier eine Flocke,
war eine Flocke gewesen, sind Flocken, hallo, hier kommen die ersten Flocken, ich fasse es ja wohl nicht,
alter Franz, es schneit tatsächlich, ihr seid Zeugen der ersten Flocken, so und dann stellen wir uns hier
hinter den Kipper, da passen wir noch dahinter, aber locker passen wir da noch dahinter, gut und hier ganz schön, mein lieber Mann, so Freunde,
ja ich will nämlich meine Reifen nicht so quälen, deswegen drehe ich dann hier lieber, so dann stellen wir uns hier
hinter den Kipper und dann passt das, dann hole ich mir wieder frische Brötchen, jetzt lassen wir den hinter mir weg,
dann rollen wir ein bisschen zurück, kommt da noch einer, ne der hat mich geplinkert, das war nett,
danke sehr, ach der will dahin, wo ich weg bin, deswegen hat er mich geplinkert, alles klar, keine weiteren Fragen,
so wie sieht es aus, so Freunde, kurz nach drei sind wir in Leipzig, so zehn nach drei ungefähr,
so Eisenknorrweiden, na siehste, so Freunde, jetzt habe ich gespeist, bin satt, zufrieden,
Kaffee habe ich noch eingekippt gerade für unterwegs und jetzt geht es ab die Post, dann muss ich nachher noch meinen
Disponenten informieren, dass ich noch eine Transport-ID benötige, aber das hat noch Zeit,
wir sind ja auch dreieinhalb Stunden unterwegs, also von daher brauchen wir uns jetzt gar nicht hetzen,
zur Not, das Intervall 40, das kriege ich auch ohne Transport-ID abgeladen und das in der S37,
die zwei Schwerlastbehälter, die werden wir sehen, wenn sie es nicht ohne Transport-ID abladen, dann bleiben sie eben drauf,
so da machen wir nämlich gar nicht groß gewesen, entweder sie laden es ab oder sie laden es nicht ab,
eins von beiden, so schön entspannt und dann sehen wir, wie es weitergeht, ich denke mal laden werden wir dann
entweder heute noch oder morgen früh, schauen wir mal, das würde uns schon noch sorgen, wie gesagt, wir haben jetzt noch
dreieinhalb Stunden Zeit, also alles gut Freunde, Glatteis-Gefahr, wie viel Grad sind denn, zwei Grad,
zwei Grad, meine Güte, hier ist es weit nach vorne, ist schon ein Unterschied, hier unten kostet ein Brötchen 45 Cent eins und hier oben kostet ein Brötchen 1,19 Euro eins,
dasselbe Brötchen, was da unten 45 Cent kostet, kostet hier oben 1,19 Euro, das sind fast 200 Prozent Preissteigerung,
naja, wollen halt mit aller Gewalt reich werden, ja natürlich haben sie mit so einem Autohof, mit so einem Rasthof auch Kosten, aber die nehmen zum Beispiel auch jede Menge Geld mit ihrem Klos ein,
mit dem Sanifair, da kostet es ja mittlerweile auch schon einen Euro und 50 Cent kriegst du zurück, also 50 Prozent bloß, früher hast du mal 50 Cent bezahlt und alles zurückgekriegt,
dann haben sie es auf 70 Cent erhöht, hast 50 Cent zurückgekriegt und jetzt haben sie es auf einen Euro erhöht und du kriegst die Hälfte zurück und dann konntest du früher diese ganzen Bons, die du hattest,
sammeln und konntest die einreichen, wenn du dir meinetwegen einen Kaffee kaufen wolltest, für 4,50 hast du halt 9 solche Bons hin, das geht nicht mehr, du kannst jetzt für einmal einkaufen nur einen Bon einlösen,
weil wir dann am Freitag früh wieder in Dingolfing laden, das muss aber dann hier noch angeliefert werden, am Freitag.