Die starken Sansai aus Kamiyasu | Modern Koi Blog #7063

KonishiKoiFarm
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28 Videoaufrufe·07.12.2024
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Ja, Hallihallo und herzlich willkommen zum Modern Koi Blog.
Heute die Koi aus Kamiyazu.
Wir haben genau 32 von 34 eingesetzten abgefischt.
Das ist ein Ergebnis von 2 weniger und das sind knapp 10%.
Ich bin ja am Ende des vorangegangenen Blogs über Kamiyazu schon mal drauf eingegangen,
dass es natürlich einmal traurig ist, wenn ein Fisch stirbt,
zum anderen natürlich auch einen wirtschaftlichen Schaden bedeutet.
Nichtsdestotrotz, die Koi, die wir abgefischt haben, sind wirklich herausragend
und wir haben heute sehr viele sehr geile Genren Showa.
Wir haben den von Christine, den Deutsch Shiro Utsu,
der zwar von der Haut noch gelb ist, aber Akimoto findet ihn richtig geil.
Und ansonsten sind wir jetzt ehrlich gesagt richtig, richtig froh,
dass die Ikeage demnächst vorbei ist.
Das ist natürlich auf der einen Seite das Ergebnis der Arbeit,
nicht nur vom letzten Jahr.
Die jetzigen Nisai sind letztes Jahr geboren,
sondern über viele Jahre.
Gestern Abend hat Frank Makoto beim Abendessen oder tagsüber gefragt,
welches war bislang der geilste, der beste Naturteich.
Dann hat Makoto gesagt, am überraschendsten war Imada.
Also das Ergebnis Imada dieses Jahr war richtig genial
und das ist nicht zuletzt deshalb eine verwunderliche Aussage,
weil viele der Koi, die dieses Jahr im Imada waren, waren letztes Jahr schon dort.
Und das kann so nicht arbeiten.
Es waren schon viele davon in den vergangenen Jahren dort,
aber, und das habe ich in den letzten Jahren vielleicht öfters gesagt als dieses Jahr,
dieser Naturteich ist wie eine Black Box.
Man ist voll, dem Wetter ausgeliefert, wie viel Regen fällt,
wie viel Sonne hat man, wie wird die Temperatur im Naturteich,
wie ist der Schlamm drauf, was habe ich noch wegen mir an Naturnahrung.
Wir haben Kamiyasu gesehen, unfassbare Mengen an Süßwasserschwimms,
sowas haben wir noch gar nicht gesehen,
zwar relativ kleine, wenig große,
das heißt wahrscheinlich, dass die Koi auch relativ viel Schwimms gefressen haben.
Und eben dieser Black Box Charakter,
der bringt uns natürlich auf der einen Seite überdurchschnittlich viele Koi
im Vergleich zur Glashausaufzucht, die wir verlieren, muss man ganz ehrlich sagen.
Und auch das Ergebnis ist nicht steuerbar.
Und das ist der Vorteil, wenn man so, wie Sie,
aller Wahrscheinlichkeit nach Koi in einem ganz normalen Koi-Teich hält.
Da kann ich über Wasser wechseln, über Filterreinigung,
über Optimierung des Filters, über die Futtermenge.
Ich kann jeden Tag, kann ich steuern, machen, tun, zugegebenermaßen.
Das ist nicht einfach, braucht auch einiges an Erfahrung.
Aber dieser steuerbare Teil der Koi-Haltung macht es am Ende doch einfacher
und auch für die Koi entsprechend sicherer.
So, wie immer habe ich das Gefühl,
in Japan arbeitet man mit einer anderen Schwerkraft.
Das Wasser fließt langsamer durch die Rohrleitung.
Der hat ihn gerade verarscht.
Peter ist gerade zum Tod erschrocken.
Hat er sich wie eine Schildkröte...
Okay, Akimoto erlebt mehr Humor, als ich bislang gedacht habe.
Nein, das ist ein richtiger Kerl.
Aber er ist auch schreckhaft wie ein Reh.
Da wird fotografiert, da wird gemessen, da machen wir Block.
Das ist unser Visionären-Vordenker.
Das ist seine rechte Hand.
Das ist die rechte Hand von dem.
Also er ist die rechte Hand von dem.
Und er ist die rechte Hand von dem.
Wir haben also hier zwei rechte Hände.
Und...
Nakoto.
Er ist deine rechte Hand.
Rechte Hand.
Kann ich das auf Japanisch benutzen?
Er ist seine rechte Hand.
Rechte Hand, rechte Hand, rechte, rechte, rechte Hand.
Also du bist die höchste Person.
Alles.
Du bist meine rechte Hand.
Ich habe gesagt, er ist meine rechte Hand.
Wirklich?
Ob ich das im Ernst mache?
Wirklich?
Das ist auch ein Funfact.
Hier haben sie ein Maßband drin, das um ein Zentimeter falsch geht.
Und wegen dem Zentimeter falsch,
nehmen die diese uralten Einlagen,
um dann richtig zu messen,
anstatt mit dem da zu messen
und nachher ein Zentimeter hinzu zu addieren.
Und ja.
This is Japan.
Japan.
Das ist meine rechte Hand.
Mein Gott, was macht der hier?
Fängt der jetzt kleine Fischchen?
Nani?
Plötzlich kriegt er einen Putzfimmel hier.
Wir wollen Fische fotografieren und Fische sehen.
Und er macht hier eine Grundreinigung.
Das sind übrigens ganz praktische Dinger,
die kann man so drehen,
dass wenn man füttert, dass nichts ins Kimmer geht.
Aber für den Außenbereich unbrauchbar,
weil da geht sofort Laub drumherum.
Gibt es hier schon wieder einen Kollegen?
Füttert sie zu dir.
Komm, Stiftkumpel.
Du musst schreiben heute.
Nani?
Frank san Valentinawa kaitiru.
Ah, du musst auf die Bilder schreiben.
Ja, das klappt auch.
Du schreibst ins Buch.
Du schreibst auf die Bilder.
Das freut mich auch.
Am besten nichts.
Du musst das jetzt nicht auswendig lernen.
Du kannst nachher mal wieder draufschauen.
So, das ist die Ausbeute heute.
Sehr geil, wie sie gleich sehen werden.
Und selbstverständlich fangen wir
mit dem Deutsch-Jiro-Utsuri an.
Deutsch-Jiro-Utsuri, gell?
Ja.
Das ist gerade noch mal beschrieben.
Sieht so ähnlich aus wie ein Komonryu.
Deutsch-Jiro haben wir nicht so oft.
Akimoto wird ihn höchstpersönlich rüberheben.
Kann ich mal das Bild des Zweijährigen sehen?
So sah er aus.
Also vom Schwarz her.
Ein bisschen hat er hier oben verloren.
Das ist aber nicht schlimm.
Körperlinie sehr gut.
Also, der ist sehr gut.
Körperlinie sehr geil.
Und das richtig Geile ist,
dass er hier oben auch keine Schuppen hat.
Dass es wirklich ein Kabakoi,
ein Lederkarpfen ist.
Und seine Schönheit wird er dann zum Ausdruck bringen,
wenn er dann bis ins Frühjahr weiß geworden ist.
Die Zentimeter interessieren mich jetzt natürlich.
Und nicht nur mich.
Zu Hause sitzt jemand, der will das auch wissen.
Wie viel Zentimeter war er vorher?
50?
Sehr schön.
10 Zentimeter müssen drin liegen.
Also, 60 Zentimeter.
10 Zentimeter hat er gemacht.
Und das Gelbe ist, wie gesagt,
konditionell.
Marai-Tategoi.
Also, Makoto gibt ihm nach wie vor
den Status eines sehr guten Tategoi.
Und hier in der Wanne, auf Grün wirkt er
witzigerweise weißer, als auf
Blau.
Dem würde auch noch ein Jahr
Naturteich oder Aufzucht in Japan wahrscheinlich gut tun.
Er sagt gerade, so Flamingo-miteiner.
Er sagt vielleicht,
dass er zu viele von den
Süßwasser-Garnelen gefressen hat.
So der Flamingo-Effekt, die ja auch nur
rot werden, wenn sie
richtig viele Schrimpsenes, glaube ich,
fressen.
Er sagt gerade, hier und hier
ist er weiß.
Er wird auf jeden Fall wieder weiß werden.
Glückwunsch an Christine
Tolokoi.
Hier geht es weiter mit Doitsu.
Und hier, diese Doitsanke wurde gleich
am Naturteich zum Elterntier
erklärt.
Also, die Doitsanke sind beides Oya
und er hier, schauen sie,
lauter Tsubosumi.
Auch das nennt man Tsubosumi, wenn hier
der Schwarz unten ans Weiß
angrenzt vorne.
Also, das ist auch Tsubosumi.
Und das ist das beliebte Rot.
Der kommt aus dem Kutschaku raus.
Und das ist auch ein Elterntier.
Man sieht, man
bereitet sich
auf ganzer Linie auf Aragoke
vor und
selektiert jetzt plötzlich auch aus dem normalen Kutschaku
die Aragoke mit raus.
Und das ist schon recht lecker.
Also, das hier ist
Die Doitsanke ist 9, oder?
9,5?
9.
Also, das ist eine 9.
8,5.
Alter, kann ich sie eigentlich irgendwann mal
recht machen? Wenn ich 8 sage, sagst du
8,5. Wenn ich 8,5 sage,
sagst du 8.
Das ist immer das Problem, wenn man
Koi auf dem zweiten Bildungsweg gelernt hat.
Ich sage immer, der zweite Bildungsweg
hat Vor- und Nachteile.
Aber
die Koi sind alle richtig geil.
Mega!
So, hier haben wir
jetzt Showa und ein Showa,
fünf Kinder in Showa und das sind heute
wahrscheinlich so über alles
die Granaten gewesen.
Und Frank hat gerade
gleich gesagt, Ichi ni.
Und sag mal, welche sind deine Ichi ni?
Das ist sauschwierig.
Ichi.
Watashi wa.
Ichi.
Ni.
Ichi ni. Ichi ni.
Ichi ni.
Mutsukashi san.
Ichi ni san.
Aki-chan?
Ichi ni san.
Es ist so schwierig.
Es gibt natürlich auch keine
Wahrheit, außer die, die ich ausspreche.
Aki-chan?
Ichi ni san.
Frank?
Frank to onaji.
Mako?
Also,
da sind wir uns einig, das ist das Beste.
Ja, möchtest du noch Schuppen
unter das Mikroskop legen, oder was?
Er macht es ganz anders.
Ichi ni san.
Watashi
san wa. Watashi tachi wa.
San wa onaji, ne?
Watashi wa ichi ni san.
Akimoto wa ichi ni san.
Anata wa ichi
ni san.
Aber auch diesen Showa dürfen wir nicht
aus den Augen verlieren, auch ein sehr geiles Tier.
Zenbu kyodai?
Showa mo?
Also, alle, inklusive dem Showa,
sind
Geschwister.
Futsu no Showa to issho,
Watashi wa
Showa wa ii.
Waruku wa nai, ne?
Also, der Showa ist auch sehr geil.
Mako, anata no?
Showa to issho no junba?
Fein gerade, wenn man die Reihenfolge machen würde
und der Showa wäre dabei.
Also, die Körper
sind alle sehr geil. Und schauen Sie hier,
das Tsubosumi, das Rot.
Also, das ist wieder der eine, der raussticht.
Aber schon bei
Platz zwei und drei wird das Spiel richtig
sau schwer. Und soll ich Ihnen was
sagen? Die Natur und die Koi-Genetik,
die wir dieses Jahr
noch mal durcheinanderwürfeln.
Der liebe Gott würfelt nicht,
aber die Natur.
Macht das jetzt Sinn, oder macht das keinen Sinn?
Macht keinen Sinn.
Kawaranai.
Also, wenn der Showa mit dabei ist,
dann ändert sich nichts an der Reihenfolge
eins, zwei, drei.
Watashi wa ano yatsu wa hontou ni mo suki.
Das sagt er auch.
Das hat Frank und Akimoto leider nicht gesehen.
Die, die da lacht,
wenn ich seinen Chef hier
in die Enge treibe.
So, jetzt sind wir
als nächstes bei den Ginrin Kohaku
und Ginrin Sanke. Und der Ginrin Shirobeko
ist eine Farbvariante
von Ginrin Sanke.
Und
Ginrin Kohaku
wa
mutsukashiku
nai desu.
Ichi
ni san.
Aki-chan?
Tadashi?
Ah, da ist
eine andere Blutlinie.
Ah, der kommt aus dem Ginrin Sanke raus.
Ginrin Sanke
wa.
Der lässt sich nicht schnell verleiden
wegen dem genialen Rot. Das ist auch genial.
Also,
er hat das geile Schwarz
und das geile Rot. Er hat den Körper
auch ein gutes Rot und ein gutes Schwarz.
Aber der ist nochmal anders.
Körperform ist geil.
Und wie immer,
was ich immer bei Sanke sage, wir brauchen
ein Katasumi, wenn der Schwarz
immer erst ab hier irgendwie anfängt,
dann sind die vorne viel zu nackt. Mag ich nicht.
In Summe auch für
richtig geile Koi.
Das sind Karashi
Ginrin Kohaku, Soroba, Ginrin Sanke,
Ginrin Sanke, Ginrin Sanke, Ginrin Sanke, ne?
Also, die zwei äußeren
sind Ginrin Karashi Kohaku
und
Sie mögen sich jetzt
fragen, warum der linke auf eins und der rechte
auf zwei, aber er hat die deutlich bessere Farbqualität
bei etwa
gleicher Körperform.
Makoto!
Hier ist das Wasser
jetzt ein bisschen trübe, aber was
dieses Jahr so ein Ding war, wo wir herausragende
Fische bekommen haben,
sind die Ginrin Ochiba.
Ein kleiner Funfact, diese Zeichnung
in der Mitte, wie sie ihr Hau hat,
dieses Schachbrett,
das haben ganz viele der erstklassigen Tiere
gehabt. Wir haben dieses Jahr
eins, zwei, drei
und den beiden, fünf, sechs
wirklich Giganten
Ochiba gehabt
und das ist natürlich die bevorzugte
Qualität im Vergleich zu denen,
wobei er auch noch wieder nachschieben wird
im Winter.
Der unter der Ginrin
Shagoi, wie Lisa sagen würde,
allerdings hat er
am Kopf, ist jetzt gerade noch weiß,
ob das so bleibt, bleibt
abzuwarten. Dann zwei Goshiki,
die
Indigo im Rot bekommen haben,
sind die schon mit Indigo reingegangen
in den Naturteich,
hatten beide ein bisschen Indigo.
Also da sieht man,
auch in Japan ist nicht nur
der Goshiki-Typ der Gesuchte
und Gefragte, wo das Rot
unterrot bleibt. Ich finde
auch die Dynamik des
Koi nimmt mit unter zu.
Also ich sage immer, wenn sie
Indigo im Rot haben, sind es
so vergleichbar mit dem
Showa,
vom Ausdruck und
wenn das Rot unberührt ist,
je nachdem Kohaku oder
Sanke.
Er hat die geilere
Körperform, er hat den
komplett roten Kopf, genannt Menkaburi.
Das ist nicht ganz so belegt.
Ich sage, er tippt auf den
rechten.
Also Makoto ist der
Qualitätsfanatiker
Goshiki war.
Und Goshiki ist es der hier.
Aber auch der Tancho Goshiki,
über den haben wir jetzt noch gar nicht geredet.
Natürlich wunderschön. Kein Indigo im Tancho.
Volle
kane geilo Mart.
Er telefoniert gerade mit Kochima,
den haben wir gerade losgeschickt Eis zu kaufen.
Das sind die letzten neun.
Sanke ist geil,
der Weiße hat ausgesehen
ein Panda Bär. Das sind alles
Elterntiere.
Und er hier, der Kutschaku,
mega geiler Body.
Und das Besondere,
hier ein Sakura Ogon.
Also das Besondere hier,
der kommt auch aus dem Kutschaku,
ist ein Sakura Ogon.
Der Unterschied zwischen Sakura Ogon
und
Hariwake ist,
er ist ein Hariwake mit
dunklem Rot.
Und das Besondere, wie gesagt, er kommt aus dem Kutschaku.
Und als solcher wertvoll
für die Zucht.
Hier haben wir den geilsten Körper.
Da ist der Körper
eine Wucht.
Hier ist die Mame eine Wucht.
Mame war Kochiga Ichiban.
Das ist die beste Mame,
bester Körper.
Beni wa Kutschi.
Das ist doch eine Scheiße, oder?
Das ist doch eine riesen Scheiße.
Wenn auf dem
Körper die Mame
mit der Rotqualität
wäre, dann wäre es
Hikari wa Kutschi Ichiban.
Und er hat aus Hikari
der Metallicfarbene Glanz.
Aber wie gesagt, Koi ist kein Ponyreiden
und Ponyreiden hat nichts mit Koi zu tun.
Und ich finde auch den Sanke sehr geil.
Ein Sanke-Moi.
Und der kam auch aus dem
Kutschaku raus.
Kutschaku-Karabeta.
Der kam, glaub doch nicht, aus dem
Kutschaku.
Sanke-Karabeta.
Deutsch-Sanke-Karabeta.
Und der kommt
aus dem Deutsch-Sanke raus.
Er weiß immer alles, also die Details.
Und kommt aus dem Deutsch-Sanke.
Aber solche
Koi sind
immer wieder mal wertvoll.
Weil man
dann auch wieder die normale Sanke-Linie
auffrischen kann. Aber wenn man dann
aus dem Deutsch-Sanke kommt,
kann es auch wieder passieren, dass man
Aragoki kriegt, dass das Schuppenmuster
ein bisschen
durcheinander gerät.
Und das ist alles, die Koi-Zücht
ist so kompliziert und von so vielen
Rückschlägen. Guck mal, wenn ich auf den Schenkel klopfe, dann sieht man das
an der Wanne. Dann ist es
immer wieder von so vielen Rückschlägen
gekennzeichnet, dass ich
froh bin, dass ich für die Koi-Zücht meine rechte
Hand. Watashi no migi no ude.
Migi no ude.
Hitari no ude.
Übrigens
hat er vorher noch gesagt, er wusste es
im ersten Moment auch nicht. Die Japaner sagen
nicht rechte Hand oder linke Hand,
sondern rechter Arm und
linker Arm. So, wissen wir das auch.
Omedetou gozaimasu.
Kekabai. Yokatta.
Arigatou gozaimashita. Omedetou.
Sono hinchitsu de
tsuzukete kudasai.
