Meine japanische Waschmaschine wäscht HEISS 🔥🇯🇵

Senpai in Japan
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12.12.2024
Leute, ich muss euch was zeigen.
Warmwaschgang.
Ja Leute, wenn ihr euch fragt, warum ich mich gerade freue wie so ein Schnitzel, wir reden
heute einfach mal über Waschmaschinen, wie es so aussieht mit Waschmaschinen allgemein
in Japan, weswegen ich mich gerade so freue.
Dann Nummer zwei, wie ich mir dieses Gerät gekauft habe, wie es mit der Lieferung überhaupt
funktioniert hat, also ein bisschen Thema Service in Japan.
Und dann Nummer drei, einfach weil es geht eine kleine Nerd-Extra-Runde, wir reden über
die Trocknerfunktion der Waschmaschine, denn da gibt es verschiedene Typen, das habe ich
jetzt auch beim Kauf erst gelernt.
Ab geht's!
Ist das eine gute Kameraperspektive?
Ich weiß nicht so genau.
Egal, wir legen einfach los.
Waschmaschinen in Japan.
Viele von euch wissen es wahrscheinlich, die Standard-Waschmaschine in Japan, das ist dieser
Toploader, wo man die Wäsche von oben reinschmeißt und die sich dann so seitlich dreht und kalt
wäscht.
So wie hier, wie wir das in Europa oder Deutschland in der Regel kennen, dass man so Seitenloader
hat mit so einer Wäschetrommel, das ist die Ausnahme in Japan.
Und das ist auch schon der Grund, warum ich mich hier über das neue Gerät so freue.
Es ist ein Seitenloader, so eine richtig gescheite Wäschetrommel und sie hat eine Warmwaschfunktion.
Und da liegt es natürlich auf der Hand, dass das Vorteile bringt, damit wird die Wäsche
theoretisch sehr viel sauberer und wird besser gewaschen, als mit dieser Kaltwäsche von
oben.
Seit ich in Japan lebe, also seit circa zehn Jahren, habe ich so eine Toploader-Waschmaschine
benutzt.
Und die, die ich jetzt als letztes hatte, die wurde schon ein bisschen alt, da wurde
jetzt ein bisschen Zeit, langsam mal die auszutauschen.
Dann habe ich gedacht, komm Senpai, jetzt rastest du aus, jetzt gönnst du dir eine
gescheite Waschmaschine, damit du endlich mal gescheit deine Wäsche waschen kannst nach
zehn Jahren.
Glaube ich, wurde das mal Zeit.
Damit kommen wir auch zu Punkt Nummer zwei.
Wie habe ich das Ding gekauft?
Ich habe lange gesucht und für mich war natürlich Kriterium, es muss ein Seitenloader sein,
so mit Wäschetrommel hier.
Und ich, ich bin viel zu hell, oder?
Also Kriterium war für mich, soll so ein Seitenloader mit Wäschetrommel sein und sie
soll halt auch warm waschen können, denn das ist klar, damit wird die Wäsche sauberer.
Es gibt bei diesen Seitenloadern in Japan auch Modelle, die kalt waschen, das ist auch
hier wieder vorhanden.
Das heißt, Seitenloader ist nicht automatisch warm waschen, aber das war für mich, wie
gesagt, ein Kriterium, so eine Wäschetrommel und warm waschen.
Dann habe ich natürlich ein bisschen geschaut, es muss dann natürlich auch größenmäßig
hier reinpassen.
Ihr seht, die passt schön kompakt hier rein, aber so viel Spielraum ist da auch nicht,
Das waren alles so Kriterien.
Und dann bin ich eben losgezogen, ich war bei Big Camera, Big Camera kennt ihr vielleicht
auch, ist einer dieser großen Elektromärkte hier in Japan und der kauft, ich will jetzt
nicht zu lange ausarten lassen die Story, aber ich habe im Prinzip einen Tag bei Big
Camera verbracht, habe mir verschiedene Modelle angeschaut, habe ein bisschen mit dem Verkäufer
geredet, dann hatte ich auch ein Modell von, ich glaube Toshiba im Auge, was gerade frisch
rausgekommen ist, was ziemlich kompakt und ein schönes Design hat, aber dann hat er
mich ein bisschen beraten, der Verkäufer, dann habe ich gelernt, dass letztendlich doch
dieses Modell Vorteil hat, lange Rede, kurzer Sinn, ich habe dann dieses Gerät gekauft,
dann machst du noch ein Papierkram.
Was jetzt aber cool war, wir kürzen das Ganze jetzt mal ein bisschen ab, nachdem ich mich
ein paar Stunden lang beraten lassen habe, entschieden habe und wir dann zum Papierkram
kamen, es verläuft im Prinzip in zwei Schritten das Ganze und zwar, beziehungsweise in drei
eigentlich, also erstmal ist natürlich der Kauftag, das ist jetzt, wir haben jetzt gerade
Montag und das war vor einer Woche Sonntag, also etwas über eine Woche her, da war ich
nicht einkaufen, sonntags haben die Geschäfte ja offen, das war so der Schritt Nummer 1,
das Ding gekauft.
Dann haben sie erstmal mit mir einen Termin ausgemacht, wo jemand vorbeikommt, der dann
guckt, ob überhaupt genug Platz ist, um die Waschmaschine aufzustellen, denn wäre ja
ein bisschen blöd, wenn du die Waschmaschine kaufst, aber du hast dich vermessen und du
hast zuhause gar nicht den Platz, wo die reinpasst und wie gesagt, ihr seht hier, da ist jetzt
rechts und links daneben dran nicht so viel Platz, also wenn die größer gewesen wäre,
ist klar.
So und das konnte man dann schon wählen für die kommende Woche, also ich hatte dann zwei,
drei Tage später, Dienstag, Mittwoch war es glaube ich, kam dann schon der Herr vorbei,
der für die Aufstellung quasi zuständig ist und hat das hier ausgemessen und hat gecheckt,
ob auch hier die Eingänge und alles breit genug sind, ob das Ding überhaupt hier reingestellt
werden kann.
Dann sind wir jetzt hier am Montag, eine Woche später und heute war schon der Tag, heute
wurde es aufgebaut und das lief dann auch ziemlich ruckzuck, heute Morgen früh gegen
8 habe ich einen Anruf bekommen, weil das Morgenfenster ist ja so zwischen 8 und 12
ungefähr, der hat dann gesagt, ja okay, sie kommen zwischen 10 und 12, da wurde mir dann
die Uhrzeit ein bisschen genauer eingegrenzt, da wusste ich, okay, dann sind sie da und
dann so gegen 10, kurz nach 10 klingelte es auch und dann standen die zwei Dudes auf der
Matte.
Der eine war der, der das hier auch ausgemessen hatte, der kam an dem Tag alleine und der
zweite Dude war halt, ist klar, zu zweit.
Dann haben sie erstmal die alte Waschmaschine abgebaut und rausgepackt, dann konnte ich
nochmal kurz durchwischen und einmal kurz dieses Ding hier unten sauber machen, da hat
es natürlich ein bisschen Staub abgelagert im Laufe der Zeit und dann brachten sie zu
zweit auch schon die neue Waschmaschine rein, hatten auch hier wieder so eine Decke, wo sie
den Boden abgedeckt haben, damit sie hier keine Schäden in die Wohnung machen, haben
das Ding dann hier aufgestellt und dann ging das auch ruckzuck.
Übrigens Leute, Funfact, hier unten seht ihr vielleicht diese schwarzen Klötzer, das hatte
er bei der Vermessung mir nämlich gesagt, dass sie hier unten drunter so ein bisschen
Platz brauchen, um den Schlauch unten anschließen zu können, deswegen müssen sie das Ganze
ein bisschen erhöhen, also muss ich diese Blöcke kaufen, das führt jetzt ein bisschen
ins Detail, aber ich brauchte vier Zentimeter, das heißt ich musste einen 3 und einen 1 Zentimeter
Klotz kaufen, die haben zusammen ungefähr 13.000, 14.000 Yen gekostet, also 80, 90 Euro
oder so.
Anyway, hier haben sie es dann aufgebaut, dann natürlich oben noch schnell alles angeschlossen,
einmal einen Test laufen lassen, ob das ganze Ding auch funktioniert und damit war das erledigt.
Leute, wir gehen mal kurz rüber, kleiner Funfact, ich hatte mir gleichzeitig auch noch
einen Kühlschrank gekauft, der jetzt auch hier steht, mein neuer Kühlschrank, denn
der alte war auch genauso, gleiches Spiel, ein bisschen alt und ein bisschen klein auch
langsam, das ist ein bisschen nice, wenn man etwas mehr Platz im Kühlschrank hat.
Kleines Problem, ihr seht so ein bisschen, der ist doch ein bisschen höher, als ich
irgendwie geschätzt hatte mit dem Ofen oben drauf, wenn ich jetzt hier die Mikrowelle
und den Ofen benutze, ihr seht, naja, muss ich so ein bisschen hochragen, egal Leute,
ich schweife schon wieder ab, wir bleiben bei der Waschmaschine, die funktioniert jetzt
auf jeden Fall und das ist ziemlich nice.
So, Simba wieder auf den Boden, bevor das Video zu lange wird, reden wir noch schnell
über die Trockenfunktion, weil ich mache hier kurz gerade den Tripod und zwar, das
ist natürlich dann auch, also wenn ihr eine Waschmaschine kauft, die kann natürlich im
Grunde erstmal waschen und alles was dann halt noch so dazu kommt, das ist so ein bisschen
extra, also dass die warm waschen kann, ist quasi extra und dass sie eine Trocknerfunktion
hat, ist halt auch extra, man könnte natürlich auch wieder eine ohne Trocknerfunktion kaufen.
Es gibt jetzt bei der Trocknerfunktion im Prinzip zwei, drei verschiedene Varianten
und das ist das, was ich sehr interessant finde, denn das hatte ich auch jetzt erst
beim Kauf gelernt und zwar fangen wir mal mit der Waschmaschine an, die ich eben erwähnt
hatte, die ich erst im Auge hatte, die ein bisschen schniek aussieht, so ein Designdingen
und die hat eine Heater-Trockenfunktion und das hier ist eine Heater-Pompo, also quasi
Heater und Wärmepumpe und wo ist da jetzt der Unterschied? Wenn ihr einen Heater habt,
dann bedeutet das, dass quasi durch Erhitzen die Wäsche getrocknet wird, ist ja logisch,
aber der Unterschied ist jetzt quasi wie die Feuchtigkeit, die dann rausgeblasen wird
aus der Wäsche, wie die abtransportiert wird. Ich fange erstmal bei der Heatpump an, dann
ist es vielleicht ein bisschen einfacher zu verstehen, die Heatpump hier, die hat nicht
nur den Erhitzer sozusagen drinnen, sondern auch so eine Trockenfunktion, wie z.B. auch
bei so einer Joschki, es gibt diese Luftentfeuchter, das sind so Maschinen, die können die Luft
entfeuchten, das ist im Sommer ganz praktisch in Japan und die hat quasi so eine Funktion
mit drinnen, d.h. die Luft wird erhitzt und die heiße, feuchte Luft, die dann entsteht,
die wird dann quasi durch den eingebauten Luftentfeuchter entfeuchtet, das ist die Wärmepumpe,
d.h. dadurch, dass die diese beiden Elemente hat, erhitzen und entfeuchten, ist die sehr
effektiv und die Wäsche muss nicht so krass erhitzt werden, die kann quasi bei niedrigerer
Temperatur betrieben werden, als wenn du halt nur den Heater hast, nur den Erhitzer drinnen.
So, bei dem Erhitzer ist es jetzt so, wenn das jetzt erhitzt wird, dann hast du ja die
Feuchtigkeit, die rauskommt, aber wie wird die denn jetzt abtransportiert, wenn du diesen
Entfeuchter nicht drinnen hast? Und da gibt es jetzt zwei Varianten, das fand ich sehr
interessant. Die erste ist, diese heiße Luft, die feuchte Luft, die dann rauskommt, die
wird dann irgendwie abgefangen und mit Wasser wieder gekühlt. Das heißt, wenn ich es richtig
verstanden habe, muss die Waschmaschine in so einem Fall dann Wasser benutzen, um die
rauskommende heiße Luft wieder zu kühlen, um dann damit quasi die rausgezogene Feuchtigkeit
abzuführen. Also, kurz gesagt, diese Heater-Funktion braucht Wasser zum Trocknen der Wäsche.
Ja, klingt komisch, ist aber so, hat er mir so erklärt. Es gibt auch die Variante, dass
quasi dann nicht mit Wasser gekühlt und das abgeführt wird, sondern dass quasi die
heiße, dünstende, feuchte Luft einfach rausgehauen wird aus der Waschmaschine. Dann müsst ihr
aber dafür sorgen, dass die Waschmaschine in einem gut belüfteten Raum sozusagen steht.
Also entweder habt ihr ein Fenster nebendran, was ihr öffnen könnt oder in meinem Fall,
ich habe ja die Dusche hier nebendran, da könnte ich zum Beispiel die Dusche, die Lüftung
der Dusche oder der Toilette laufen lassen, weil dann die Feuchtigkeit, die die Waschmaschine
raushaut, eben dann so abtransportiert werden muss. Also wir fassen zusammen drei Versionen.
Heater Nummer 1, die warme, feuchte Luft wird einfach rausgehauen und muss quasi außerhalb
der Waschmaschine irgendwie abtransportiert werden. Heater Nummer 2, die Waschmaschine
sorgt zwar selbst dafür, aber sie benutzt Wasser, um halt die feuchte Luft, die heiße
Luft abzutransportieren. Also sie braucht Wasser zum Trocknen. Oder halt Nummer 3, ihr
habt diese Heatpump und dann wird das alles quasi in der Waschmaschine direkt erledigt,
ohne Wasser zu benutzen und ihr habt halt diese Entfeuchtungsfunktion mit drin. Leute,
ich hoffe, das hat Sinn gemacht. Ich weiß nicht, ob ihr diese Information überhaupt
gebrauchen könnt, ob ihr das wissen wolltet, aber jetzt wisst ihr Bescheid, was Senpai
über Trockenfunktionen von Waschmaschinen gelernt hat. Achso Leute, fast vergessen,
ihr fragt euch bestimmt, was hat denn der ganze Spaß gekostet? Das Gerät an sich kostet
umgerechnet circa 1200 Euro. Das Ganze ist jetzt natürlich ein bisschen komplexer von
der Rechnung, denn ich habe es mit dem Kühlschrank zusammengekauft, da gab es mal ein bisschen
Rabatt, dann gab es irgendwelche Black Friday Deals und extra Points, aber dann kamen wieder
Zusatzkosten darauf für die Aufstellung und die Entsorgung der alten Waschmaschine und
dann musste ich, wie gesagt, hier diese Klötze noch kaufen, die sie darunter gestellt haben.
Na, aber 1200 Euro für die Waschmaschine, das ist so der preisliche Rahmen, die Größenordnung,
in der wir uns hier bewegen. Ansonsten Leute, das soll es gewesen sein. Kleiner Random Talk
über Waschmaschinen. Ich bin happy mit dem Gerät, ich habe sie heute schon benutzt und
ich glaube, sie wäscht echt besser als die vorige. Top, Senpai ist happy. Abonnieren
nicht vergessen. Peace.
