Tag 12 - Achtsamkeits-Adventskalender

Verena König
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13.12.2024
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Hallo, herzlich willkommen zum heutigen Impuls. Ich hoffe es geht dir gut, ich
hoffe du fühlst dich wohl da wo du jetzt gerade bist und ich danke dir sehr, dass
du dir Zeit nimmst dir hier etwas Gutes zu tun und mir dafür einen Moment deiner
Aufmerksamkeit zu schenken. Heute möchte ich dich einladen etwas
grundlegend Regulierendes zu üben, das eine sehr wohltuende Wirkung auf unser
Nervensystem und unseren ganz persönlichen inneren Heilungs- oder
Wachstumsprozess haben kann. Es ist etwas was ganz ganz einfach klingt und was
jedoch gleichzeitig auch eine große fortwährende Übung sein kann.
Ich möchte dich heute dazu einladen zu üben dein Herz für dich selbst zu
erwärmen. Dazu möchte ich dir die Frage stellen,
die du einmal mitnehmen kannst nach diesem kleinen Video hier zum
Reflektieren und zwar die Frage, was so Dinge sind, die du an dir besonders
ablehnst. Vielleicht bist du ungeduldig, vielleicht
bist du manchmal gereizt, vielleicht hast du das Gefühl
irgendwie unzulänglich zu sein, vielleicht magst du es nicht, dass du
ängstlich bist. Das sind jetzt einfach ein paar Beispiele.
Was sind Aspekte an deinem Sein, an deiner Persönlichkeit, sagen wir lieber an
deiner Persönlichkeit, die dir nicht gefallen, die dich nerven.
Ja und vielleicht möchtest du da mal eine kleine Liste machen. Keine so
besonders schöne Aufgabe, aber die Übung geht noch weiter.
Also frage dich doch einmal, was sind Dinge, die du an dir selber nicht magst
und für den jetzigen Augenblick hier im Video lade ich dich ein, einmal spontan
zu schauen, was kommt dir in den Sinn, was für eine Sache, eine Eigenschaft an
dir nervt. Beispielsweise so etwas wie ungeduldig
oder fahrig sein. Und dann nimm die einmal her und dann
lade ich dich ein, dir eine Frage zu stellen in Bezug auf diese Eigenschaft
oder diese Seite von dir, die du nicht so gerne magst. Und die Frage lautet, was
für ein ungesehenes, ungehörtes, ungestilltes Bedürfnis steckt vielleicht
in dieser Eigenschaft oder in diesem Verhalten.
Und achte auch hier darauf, was einfach spontan in dir aufkommt.
Welches ungesehen, unversorgte Bedürfnis steckt da drin?
Wenn du vielleicht ungeduldig bist, dann ist es vielleicht ein ungefühltes
Bedürfnis von Unterstützung, von Leichtigkeit, Nachleichtigkeit.
Und im nächsten Schritt möchte ich dich einladen, dir selbst für diesen Anteil
in dir, der ein ungesehenes, unerfülltes Bedürfnis trägt, ein wenig
Wohlwollen und Mitgefühl zu schenken. Also du identifizierst, da ist ein Bedürfnis
dahinter, ein unerfülltes. Und dahin sendest du jetzt, so gut es geht,
ein bisschen Mitgefühl, ein bisschen Wohlwollen. Denn das ist schmerzhaft.
Da ist was, was leidet, was einen Schmerz trägt.
Du hast Unerfülltes. Atmen ist erlaubt. Also erwärmst du gerade dein Herz für dich,
für das, was hinter dem steht, was du nicht so gerne magst an dir.
Und im nächsten Schritt lade ich dich ein, dich zu fragen, was kannst du dir
selbst vielleicht geben? Was kannst du dir selbst Gutes tun, um dieses alte,
ungesehene, unerfüllte Bedürfnis ein bisschen zu versorgen?
Und vielleicht fühlt sich das schön an, in diese Richtung zu denken.
Vielleicht spürst du, dass dein Herz ein bisschen wärmer wird.
Und dann lade ich dich ein, wenn du möchtest, diese kleine Forschungsaufgabe
weiterzuführen, dich noch mit der Liste zu beschäftigen und einmal ein bisschen
danach zu forschen, welche unerfüllten Bedürfnisse in dir deinen Alltag
beeinträchtigen. Also die Übung lautet nochmal zusammengefasst folgendermaßen.
Frage dich, was du an dir selbst ablehnst und nicht so gerne magst.
Frage dich, welches unerfüllte Bedürfnis dahinter stecken könnte.
Schenke dir und diesem Anteil, der das unerfüllte Bedürfnis trägt, Wohlwollen
und Mitgefühl und frage dich, was du dir selbst Gutes tun kannst, um dieses
Bedürfnis mehr und mehr zu erfüllen und zu stillen.
Und damit tust du dir wahnsinnig gut und sorgst ganz hervorragend für dich, was
sich sehr, sehr positiv auf dein Inneres und dein Äußeres, deine Selbstregulation
und deine Beziehung zu dir selbst auswirken kann.
Also wenn du magst, nimm dir Zeit, nutze diese Anregung und tu dir etwas Gutes.
Vielen Dank fürs Lauschen, für deine Aufmerksamkeit und vielleicht bis morgen.
