Das Online-Suchverhalten verändert sich immer schneller – und damit auch die Anforderungen an deine Google Ads Kampagnen. In diesem Video zeige ich dir die wichtigsten Google Ads Trends für 2025 und gebe dir Tipps, wie du dich optimal darauf vorbereitest, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.
----- Inhalt 00:00 - Einführung 00:40 - Mehr Daten sammeln 01:12 - Server Side Tracking 01:53 - First Party Daten 03:15 - Thematisch einheitliche Struktur 04:19 - Google Ads Anzeigen 05:27 - Smarte Gebotsstrategien 06:17 - Keyword-Optionen
----- Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate Links. Solltest du über diesen Link ein Produkt erwerben, erhalte ich dafür eine kleine Provision und du unterstützt damit meine Arbeit. Der Preis für dich bleibt dabei zu 100% gleich und verändert sich nicht. Vielen Dank für deine Unterstützung!
Das Online-Suchverhalten verändert sich jedes Jahr gefühlt immer schneller.
Im letzten Jahr wurde mit Circle Search eine neue Funktion eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, Produkte direkt aus Bildern und Videos zu finden.
Gleichzeitig haben sich durch den Google Content Mode die Datenschutzanforderungen geändert, wodurch das gesamte Conversion Tracking angepasst werden musste.
Für uns als Werbetreibende bedeutet es, dass wir ständig unsere Strategie überarbeiten müssen, um weiterhin mit Google Ads erfolgreich zu sein.
Deshalb zeige ich dir in diesem Video, welche Google Ads Trends ich für 2025 sehe und wie du dich optimal darauf vorbereiten kannst, damit du einen Vorteil gegenüber deinen Wettbewerbern hast.
Wie fast überall spielt auch bei Google Ads die künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle.
Die KI kann dir viele Aufgaben abnehmen und auch deine Google Ads Kampagnen optimieren.
Aber das funktioniert nur, wenn du dem Algorithmus genügend Daten lieferst und deine Kampagnen richtig strukturierst.
Ein einfacher Weg, um mehr Conversion Daten zu sammeln ist, indem du Soft Conversions verwendest, z.B. für einen Nutzer, der mindestens eine Minute mit deiner Webseite interagiert.
Damit kannst du deine Kampagne für hochwertigen Traffic optimieren, was auch enorm hilfreich ist, wenn du ein eher kleines Werbebudget hast.
Ein anderer Weg ist, das Server-Side-Tracking einzurichten.
Inzwischen gibt es auch verschiedene Anbieter, die die ganze Installation deutlich vereinfachen.
Ich selber benutze dafür z.B. Taggers, weil die Installation sehr einfach ist und vom Preis her ist der Anbieter auch relativ günstig.
Der Vorteil von dem Server-Side-Tracking ist, dass du damit bis zu 30% mehr Conversion Daten tracken kannst.
Das liegt daran, dass es weniger anfällig für JavaScript-Fehler ist und du kannst damit auch Adblocker umgehen.
Das heißt, um mehr Conversion Daten zu sammeln, musst du nicht unbedingt dein Budget erhöhen.
Stattdessen solltest du versuchen, dein aktuelles Tracking zu verbessern, damit du mehr Conversion Daten sammelst und dadurch der Algorithmus schneller lernt.
Neben dem Conversion-Volumen wird es auch immer wichtiger, dem Algorithmus First-Party-Daten zur Verfügung zu stellen.
Das sind Daten, die du selbst von Nutzern auf deiner Webseite erhebst.
Also z.B. Personen, die sich für deinen Newsletter eingetragen haben oder Personen, die ein Produkt auf deiner Webseite gekauft haben.
Die First-Party-Daten werden immer wichtiger, weil die Third-Party-Daten wahrscheinlich langfristig auslaufen werden.
Tatsächlich plant Google auch schon seit 2020 das Ende von Third-Party-Daten, aber bisher wurde das immer wieder aufgeschoben.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das passiert und deshalb solltest du spätestens jetzt damit anfangen, auch First-Party-Daten in dein Google-Ads-Konto zu importieren.
Am einfachsten geht das, indem du Zielgruppensegmente in Google Analytics 4 erstellst und diese Zielgruppen mit deinem Google-Ads-Konto teilst.
Wenn du eine E-Mail-Liste hast, kannst du auch diese E-Mail-Liste in deinem Google-Ads-Konto hochladen und damit hast du dann die Möglichkeit,
die Gebote für diese Zielgruppen anzupassen oder auch eine Remarketing-Kampagne zu erstellen.
Das heißt, wenn du in 2025 mit Google Ads erfolgreich sein willst, musst du dem Algorithmus möglichst viele Daten liefern, weil der Einfluss der KI immer weiter zunimmt.
Trotzdem ist es wichtig, dass du dem Algorithmus nicht blind vertraust.
Es ist auf jeden Fall wichtig, dass du dem Algorithmus möglichst viele Freiheiten gibst, sich zu entfalten,
aber gleichzeitig solltest du versuchen, Kontrolle über deine Google-Ads-Kampagnen zu haben.
Das geht am besten, indem du deine Kampagnen und Anzeigengruppen thematisch voneinander trennst.
In diesem Beispiel gibt es ein Unternehmen, das zwei verschiedene Dienstleistungen anbietet, Catering und Veranstaltungen.
Für jede Dienstleistung gibt es eine eigene Kampagne und innerhalb der Kampagne gibt es verschiedene Anzeigengruppen, die thematisch voneinander getrennt sind.
Damit sorgst du dafür, dass sich in jeder Anzeigengruppe thematisch relevante Keywritter mit einer thematisch relevanten Anzeige befinden.
Du kannst dir das auch wie ein Puzzle vorstellen. Für jede Kampagne hast du ein Ziel, zum Beispiel mehr Catering-Anfragen bekommen.
In der Anzeigengruppe fügst du dann Keywritter hinzu, die thematisch ähnlich sind und natürlich auch zu deinem Kampagnenziel passen.
Für diese Keywritter kannst du dann eine Anzeige erstellen und die Keywritter erwähnst du am besten auch schon direkt in der Anzeige, damit sie für den Nutzer möglichst relevant ist.
Die Landingpage sollte thematisch zur Anzeige und den Keywrittern passen und es ist wichtig, dass sie für Smartphones optimiert ist und auch eine schnelle Ladezeit hat.
Weil ansonsten machst du es den Nutzern unnötig schwer, eine Conversion abzuschließen und du bezahlst für Traffic, der nicht konvertiert.
Bei den Anzeigen würde ich dir auch empfehlen, nur 5 bis 7 Überschriften pro Anzeige zu verwenden, auch wenn Google danach deine Anzeigenrelevanz mit schlecht bewertet.
Du benötigst nämlich pro Asset mindestens 2000 Impressionen im oberen Bereich innerhalb von 30 Tagen, um eine Bewertung von Google zu bekommen, ob deine Überschrift gut oder schlecht ist.
Wenn du 15 Überschriften mit 4 Beschreibungen verwendest, sind das unglaublich viele Kombinationen und du musst für jede Anzeige mehrere 1000 Impressionen erreichen, um eine Bewertung von Google zu bekommen.
Deshalb würde ich dir empfehlen, nur 5 bis 7 Überschriften zu verwenden, um den ganzen Prozess zu beschleunigen, damit du schnelles Feedback von Google bekommst und deine Anzeigen optimieren kannst.
Ein weiterer Tipp ist, dass du in der Anzeige eine dynamische Überschrift verwendest. Damit wird das Keyword, das deine Anzeige triggert, automatisch in der Überschrift hinzugefügt.
Deine Anzeige wird dadurch noch relevanter und du schaffst automatisch mehr Vertrauen, weil deine Anzeige genau zu der Suchanfrage passt.
Eine weitere wichtige Einstellungsmöglichkeit, die einen großen Einfluss auf den Algorithmus in Google Ads hat, sind die Smarten-Gebot-Strategien und die Keyword-Optionen.
Die Smarten-Gebot-Strategien optimieren deine Kampagne für mehr Conversions. Damit das funktioniert, braucht der Algorithmus aber genug Conversion-Daten.
Nur so erkennt der Algorithmus verschiedene Muster, warum eine Person konvertiert oder warum eine andere Person nicht konvertiert und kann deine Gebote dementsprechend anpassen.
Ein guter Richtwert ist, dass du pro Monat mindestens 30 bis 50 Conversions erzielen solltest, bevor du eine Smarte-Gebot-Strategie verwendest.
Ansonsten fehlen dem Algorithmus die Daten, die benötigt werden, um deine Kampagne richtig zu optimieren.
Und dann wirst du immer sehr große Schwankungen in der Performance sehen und weißt nicht so richtig, wie du deine Kampagne überhaupt optimieren kannst.
Deshalb ist es auch so wichtig, Soft-Conversions einzurichten, weil du solche Conversion-Daten schneller sammeln kannst.
Und dann hast du immerhin die Möglichkeit, deine Kampagne für qualitativ hochwertigen Traffic zu optimieren.
Eine weitere Sache, die in 2025 interessant wird, ist die Keyword-Option weitgehend passend bzw. der Broad Match-Type, weil du mit dieser Keyword-Option die größte Reichweite hast.
So ist es auf jeden Fall in der Theorie.
Ich teste sowas auch regelmäßig, ich habe damit schon gute und schlechte Erfahrungen gemacht und deshalb würde ich dir auch empfehlen, so etwas erstmal als Kampagnentest auszuprobieren, bevor du deine ganzen Kampagnen umstellst.
Auf der Kampagnen-Ebene gibt es auch schon eine Einstellungsmöglichkeit, über die man nur die Broad Keyworder aktivieren kann.
Damit wäre ich aber noch sehr vorsichtig und ich würde dir erstmal empfehlen, das zu deaktivieren.
Es deutet aber vieles darauf hin, dass man früher oder später nur noch Broad Keyworder verwenden kann.
Und vielleicht werden wir das auch schon in 2025 erleben.
Die künstliche Intelligenz wird auf jeden Fall einen immer größeren Einfluss auf deine Google Ads Kampagnen haben.
In den letzten Jahren hat man das auch schon gesehen, da ist das maschinelle Lernen immer besser geworden und dieser Trend wird sich auch garantiert in 2025 fortsetzen.
Deshalb hoffe ich, dass du in diesem Video ein paar neue Sachen lernen konntest, wie du deine Kampagnen am besten darauf vorbereiten kannst.
Wenn das so ist, dann gib dem Video auf jeden Fall einen Daumen nach oben, abonniere meinen YouTube-Kanal, wenn du mehr über Google Ads lernen möchtest und wir sehen uns in dem nächsten Video.